Kopf der Woche: «Die Schweiz hat die schönsten Banknoten der Welt»
Tania Mailangkay ist AD bei McCann-Erickson, Genf
Tania Mailangkay ist AD bei McCann-Erickson, GenfKopf der Woche «Die Schweiz hat die schönsten Banknoten der Welt»
Die Welt sei für sie wie eine Auster, meint die 27-jährige Tania Mailangkay aus Indonesien, seit drei Monaten bei McCann-Erickson in Genf als Art Director tätig. Und meint damit wohl, dass sie sich trotz ihres polyglotten Wesens in dieser Welt überall wohl und geborgen fühlt.
Sie, die schon mit zwölf wusste, dass sie ihre berufliche Zukunft in der Werbung finden würde und schon als Kind sehr mitteilungsbedürftig war, hat in New York ihr Wissen an so renommierten Ausbildungsstätten wie der Carnegie-Mellon University Pittsburgh, dem Fashion Institute of Technology, New York, und der Columbia University, New York, geholt.
Bei Kirshenbaum Bond&Partners und Young&Rubicam in New York sowie bei Ammirati Puris Lintas in Jakarta hat sie ihre praktischen Erfahrungen in der Werbung gesammelt.
Um Europa kennen zu lernen, wollte sie ursprünglich nach London gehen, hat dann aber über Umwege von Timo Kirez gehört, der für McCann-Erickson in Genf auch gerne Leute aus dem Ausland engagiert, um seinem Team einen internationalen Spirit zu geben. Den internationalen Spirit spürt Tania Mailangkay aber nicht nur in der Agentur. Für sie ist Genf die internationalste Stadt Europas schlechthin, mit der angenehmen Nebenerscheinung, dass Genf weit weniger hektisch ist als New York. Zudem sieht Tania Mailangkay auf ihrem Arbeitsweg Berge und den See, was in New York unvorstellbar ist.
Faszinierend bei McCann-Erickson ist für sie das Eintauchen in eine andere Kultur, was weit über idiomatische Redewendungen hinausgeht. Als Webdesignerin hat sie ein geschultes Auge für alles, was mit Design zu tun hat. Ihr Auge fiel denn auch sofort auf die Schweizer Banknoten. Die Schweiz habe die schönsten Banknoten der Welt, ist Tania Mailangkay überzeugt.
Design ist für sie ein wichtiges Element in ihrem beruflichen Wirken, weil es ihr eine ganzheitliche Sichtweise erlaubt. Selbst wenn sie bei McCann-Erickson nicht ausführende Webdesignerin ist, da die Agentur mit Target zusammenarbeitet, kann sie ihr Spezialwissen beratend einsetzen. Tania Mailangkay ist in der Internetkultur gross geworden, deshalb war es für sie eigentlich natürlich, sich zusätzlich als Webdesignerin ausbilden zu lassen.
Als sie in der indonesischen Hauptstadt arbeitete, musste Tania Mailangkay feststellen, dass es keine eigentliche asiatische Werbekultur gibt. In Indonesien, wie auch in andern asiatischen Ländern, lässt man sich gerne von der westlichen Werbewelt vereinnahmen. Wer in der Werbung tätig sei, erleide demnach wohl keinen heftigen Kulturschock, ob diese Person nun in Hongkong, Jakarta oder New York arbeite, sinniert die AD.
Anita Vaucher
Die Welt sei für sie wie eine Auster, meint die 27-jährige Tania Mailangkay aus Indonesien, seit drei Monaten bei McCann-Erickson in Genf als Art Director tätig. Und meint damit wohl, dass sie sich trotz ihres polyglotten Wesens in dieser Welt überall wohl und geborgen fühlt.
Sie, die schon mit zwölf wusste, dass sie ihre berufliche Zukunft in der Werbung finden würde und schon als Kind sehr mitteilungsbedürftig war, hat in New York ihr Wissen an so renommierten Ausbildungsstätten wie der Carnegie-Mellon University Pittsburgh, dem Fashion Institute of Technology, New York, und der Columbia University, New York, geholt.
Bei Kirshenbaum Bond&Partners und Young&Rubicam in New York sowie bei Ammirati Puris Lintas in Jakarta hat sie ihre praktischen Erfahrungen in der Werbung gesammelt.
Um Europa kennen zu lernen, wollte sie ursprünglich nach London gehen, hat dann aber über Umwege von Timo Kirez gehört, der für McCann-Erickson in Genf auch gerne Leute aus dem Ausland engagiert, um seinem Team einen internationalen Spirit zu geben. Den internationalen Spirit spürt Tania Mailangkay aber nicht nur in der Agentur. Für sie ist Genf die internationalste Stadt Europas schlechthin, mit der angenehmen Nebenerscheinung, dass Genf weit weniger hektisch ist als New York. Zudem sieht Tania Mailangkay auf ihrem Arbeitsweg Berge und den See, was in New York unvorstellbar ist.
Faszinierend bei McCann-Erickson ist für sie das Eintauchen in eine andere Kultur, was weit über idiomatische Redewendungen hinausgeht. Als Webdesignerin hat sie ein geschultes Auge für alles, was mit Design zu tun hat. Ihr Auge fiel denn auch sofort auf die Schweizer Banknoten. Die Schweiz habe die schönsten Banknoten der Welt, ist Tania Mailangkay überzeugt.
Design ist für sie ein wichtiges Element in ihrem beruflichen Wirken, weil es ihr eine ganzheitliche Sichtweise erlaubt. Selbst wenn sie bei McCann-Erickson nicht ausführende Webdesignerin ist, da die Agentur mit Target zusammenarbeitet, kann sie ihr Spezialwissen beratend einsetzen. Tania Mailangkay ist in der Internetkultur gross geworden, deshalb war es für sie eigentlich natürlich, sich zusätzlich als Webdesignerin ausbilden zu lassen.
Als sie in der indonesischen Hauptstadt arbeitete, musste Tania Mailangkay feststellen, dass es keine eigentliche asiatische Werbekultur gibt. In Indonesien, wie auch in andern asiatischen Ländern, lässt man sich gerne von der westlichen Werbewelt vereinnahmen. Wer in der Werbung tätig sei, erleide demnach wohl keinen heftigen Kulturschock, ob diese Person nun in Hongkong, Jakarta oder New York arbeite, sinniert die AD.
Anita Vaucher
