Der Saucisson wird fetter

Edipresse kauft zwei Waadtländer Regionalzeitungen der Corbaz-Gruppe

Edipresse kauft zwei Waadtländer Regionalzeitungen der Corbaz-GruppeVon Anita VaucherEdipresse hat von der Familie Corbaz in Montreux die Regionalzeitungen La Presse Riviera Chablais und La Presse Nord Vaudois erworben. Zur jüngsten Erweiterung der Zeitungspalette von Edipresse-Verleger Pierre Lamunière steht noch die Zustimmung der Wettbewerbskommission aus.
«Wenn ich Edipresse wäre, würde ich nicht einmal ein Gesuch bei der Wettbewerbskommission einreichen», höhnte Jacques Richard, der Verwaltungsratsdelegierte der französischen Verlagsgruppe Hersant, in einem Interview mit dimanche.ch noch zwei Tage vor dem überraschenden Vertragsabschluss zwischen Edipresse und der Corbaz-Gruppe.
Der Hintergrund seiner Aussage: Jacques Richard war sich seiner Sache so sicher und verkündete in diesem Interview vollmundig, dass der Hersant-Verlag, der kürzlich die beiden Neuenburger Regionalzeitungen L’Impartial und L’Express erworben hat, dem Verleger in Montreux eine Offerte unterbreitet habe, die dieser wohl kaum ausschlagen könne.
Aber erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt. Denn inzwischen hat Jean-Paul Corbaz das ganze Aktienpaket der Familie Corbaz an Edipresse verkauft und damit auch die beiden Regionalzeitungen La Presse Riviera Chablais und La Presse Nord Vaudois. Peinlich für Richard ist dabei die nicht ganz unerhebliche Tatsache, dass Corbaz von Hersant nie eine Offerte erhalten hat, wie dieser gegenüber der WerbeWoche bestätigte.
Die Übernahme der Corbaz-Gruppe durch Edipresse kommt umso überraschender, als Corbaz noch im April erklärte, dass er überhaupt keine Eile habe, sein Unternehmen zu veräussern. Seine beiden Söhne seien gut im
Unternehmen integriert, und somit gebe es auch keine Nachfolgeprobleme. Pierre Lamunière erklärte dagegen in einem Interview mit der WerbeWoche (16/02) sibyllinisch, dass Edipresse gerne eine Offerte unterbreiten werde, sobald Corbaz in Montreux zum Verkauf stehe.
Edipresse denkt an ein neues Kombi für nationale Kunden
Nun hat Lamunière die Objekte seiner Begierde – zwei weitere regionale Blätter im Waadtland – erworben, und nur ein negativer Entscheid der Wettbewerbskommission (Weko) könnte ihm jetzt noch einen Strich durch die Rechnung machen. Die Weko wird feststellen, dass mit Ausnahme von La Côte – diese Regionalzeitung ging letzten Sommer an Hersant – sämtliche Titel im Kanton Waadt zur Edipresse-Gruppe gehören werden.
Doch der Edipresse-Patron zeigt sich optimistisch. Wenn er sich ähnlich gelagerte Fälle aus der deutschschweizerischen Medienbranche in Erinnerung rufe, die in jüngster Zeit von der Wettbewerbskommission positiv entschieden worden seien, sehe er eigentlich keinen Grund, weshalb das Gesuch von Edipresse negativ beurteilt werden sollte. Edipresse habe auch keine Alternativstrategie ausgearbeitet, weil man sich eines wohl wollenden Bescheides aus Bern eigentlich sicher sei, meinte Lamunière gegenüber der WerbeWoche.
Pierre Lamunière will La Presse Riviera Chablais und La Presse Nord Vaudois als Regionalzeitungen weiterbestehen lassen, dabei aber die Synergien mit den grossen Tageszeitungen von Edipresse für den redaktionellen Inhalt nutzen. Im Anzeigenmarkt könnte Edipresse fortan ein interessantes Kombi für nationale Anzeigenkunden anbieten, das für die Zeitungen, die im Romandie Combi zusammengeschlossen sind, bedrohlich werden könnte. Edipresse hat nämlich erst Anfang dieses Jahres von Publicitas die separate Anzeigenakquisition für seine Titel erwirkt.
Jean-Paul Corbaz hat sich zum Verkauf seiner Firma entschlossen, weil er für sie längerfristig keine Wachstumsperspektiven sieht. Zudem hätte die künftige Entwicklung, wie sie sich in der Medienbranche mit dem Einzug von Internet und den elektronischen Kommunikationsmitteln abzeichne, in nächster Zukunft grosse Investitionen erfordert. Diese hätte sein Unternehmen nicht erbringen können. Der Verkauf an den Edipresse Verlag mit seiner grossen Erfahrung, seinem Know-how und nicht zuletzt mit seinem Standort im Kanton Waadt sei deshalb für sein Unternehmen und damit für die Mitarbeiter die beste Lösung, liess Jean-Paul Corbaz wissen.
Und falls die Wettbewerbskommission doch noch ein Njet Richtung Lausanne signalisieren sollte, kann Corbaz immer noch und diesmal ohne Gewissensbisse an den Grossverleger aus dem benachbarten Frankreich verkaufen.
Korrigendum

La Regione legte zuBei der diesjährigen Beglaubigung erreichte die Tessiner Tageszeitung La Regione eine Auflage von 32901 Exemplaren und nicht 32546 Exemplare, wie in der WerbeWoche Nummer 14/02 zu lesen war. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies für La Regione ein Wachstum um 1,2 Prozent.

Wigra organisiert die Basler Ferienmesse.

Die Messe Schweiz beauftragt die Wigra Expo AG mit der Organisation der Basler Ferienmesse ab 2003.

Die Messe Schweiz beauftragt die Wigra Expo AG mit der Organisation der Basler Ferienmesse ab 2003. Die Wigra Expo ist Veranstalterin der Tourismusmessen Fespo in Zürich, Vacances, Sports & Loisirs in Genf und der Ferien- und Gesundheitsmesse in Bern. Der Lizenzvertrag zwischen Messe Schweiz und Wigra ist für einen mittelfristigen Zeitraum konzipiert. Ziel der Vereinbarung ist die Nutzung von Synergien sowie die Optimierung marktgerechter und kundenorientierter Plattformen für die Tourismusbranche. Die Basler Ferienmesse findet im Rahmen der Erlebnismesse Mubaplus statt, das nächste Mal vom 21. bis 23. Februar 2003.Lovely macht das Kalb. Aktuelle Reaktionen auf das Tagesgeschehen werden immer mehr zum Markenzeichen der Milchkuh Lovely. Ob Lovely beim Skispringen, an der Street Parade oder demnächst an der Tour de Suisse – immer finden die Stallmeister von Advico Young & Rubicam ein knochenstark in das Tagesgeschehen greifendes Werbesujet für ihre mal hüpfende, mal dribbelnde Kuh. Am Muttertag nun haben sie kurz das Kalb gemacht. Lovely, als herziges Kälbchen in jungen Jahren, überrascht seine gefleckte Mami mit einem saftig grünen Tulpenstrauss.
Screen-up 2002 wird abgesagt. Die TV-Messe Screen-up findet heuer nicht statt. Nach vier erfolgreichen Jahren lassen die Veranstalter RMB Switzerland und IP Multimedia die Messe aus Kostengründen fallen. Der Grund seien rein wirtschaftliche Überlegungen, erklärte RMB-Pressesprecher Jean-Claude Bruhin gegenüber der WerbeWoche. Nach dem Aus für zwei der grössten Aussteller, TV 3 und Tele 24, wären die Kosten für die anderen TV-Stationen deutlich höher geworden. Zudem wollten die Veranstalter mehr Inhalt und weniger Party, was auf eine Verlängerung auf zwei Tage herausgelaufen und wiederum teurer geworden wäre. RMB, IP Multimedia und Partner Publisuisse sahen sich nicht in der Lage, für diese Kosten aufzukommen. Ob die TV-Messe nächstes Jahr zurückkehrt, ist unsicher. Bruhin: «Ich will nicht so tun, als pausierten wir einfach. Falls die Screen-up wiederbelebt wird, dann mit einem ganz neuen Konzept.»
Kleine Köstlichkeiten. Das Beste vom deutschen kreativen Nachwuchs zwischen zwei Buchdeckeln: «Sushi no. 4» ist da. Jedes Jahr veranstaltet der Art Directors Club für Deutschland seinen Nachwuchswettbewerb. Eine hochkarätige Jury unter der Leitung von ADC-Mitglied Delle Krause vergibt die Titel «ADC-Talent des Jahres» und «ADC-Junior des Jahres» in den beiden Kategorien «Diplomarbeiten» und «Arbeiten aus der Praxis». Die prämierten und andere ausgewählte Wettbewerbsarbeiten werden dank einem Sponsoring des Magazins Stern im Jahrbuch dokumentiert. Unter den stilbildenden neuen Ideen befindet sich dieses Jahr auch ein Videostill des Zürcher Künstlers Yves Netzhammer aus seinem «statements IV». Das Jahresheft mit 142 Seiten ist beim Verlag Hermann Schmidt erschienen und kann unter www.typografie.de bestellt werden.
Econ Verlag präsentiert Jahrbuch der Werbung. Frisch erschienen ist das Jahrbuch der Werbung 2002 aus dem Econ Verlag. Es präsentiert einen Überblick über das Werbegeschehen des vergangenen Jahres im deutschsprachigen Raum. Die präsentierten Kampagnen wurden aus rund 1000 Einreichungen ausgewählt. Die Jury des Econ Verlags bestimmte darunter 37 Branchensieger, 7 Bereichssieger und 4 Hauptsieger, die mit einem «Megaphon» prämiert wurden. Die Schweiz stellt mit Freiburghaus & Partner einen der Bereichssieger. Das Jahrbuch der Werbung 2002 (inkl. CD-ROM) ist für 153 Franken im Buchhandel (ISBN 3-430-15024-8) erhältlich. Die Siegerkampagnen sind im Internet auf www.jdw.de zu sehen.
Abschied mit Stil. Acht Jahre hat Weber Hodel Schmid (WHS) «die beste Werbung für den Tagi gemacht. Jetzt macht der Tagi die beste Werbung für W,H,S,», steht als Headline vor einer über sechs Seiten laufenden Dokumentation, mit welcher der Tages-Anzeiger noch einmal die besten «Wir bleiben dran»-Inserate in Erinnerung ruft. Künftig wird das Prestigebudget von Guye Benker betreut. WHS darf dafür mit diesen sechs geschenkten Seiten im Tagi nicht nur schöne Eigenwerbung für sich betreiben, sondern zum Trost neu gleich Werbung für die SonntagsZeitung aus dem Hause Tamedia machen. Die Tagi-Kampagne von WHS gibts auch als Buch mit dem Titel «Das Leben ist eine Schlagzeile», kommentiert von verschiedenen namhaften Autoren.
Editorial

Kupferminen und KomplimenteLitten Kreative an Gedächtnisschwäche, hätten sie es leichter: Sie könnten jeden Morgen über ihre genialischen Ideen und Konzepte staunen. Diese frischen Würfe. Diese überraschenden Dramatisierungen… Seit es aber ADC-Bücher und Werbearchive gibt, besitzt die Werbezunft ein Elefantengedächtnis. Die grösste Herausforderung im Alltag besteht darin, dem Kunden etwas zu präsentieren, das es in dieser Form nicht schon gegeben hat. Denn Ideenklau ist das schwerste Delikt unter Werberinnen und Werbern. Der Vorwurf des Abkupferns geht immer der Agentur an die Ehre.
Es vergeht kaum eine Woche, in der wir auf der Redaktion nicht mit Plagiatsvorwürfen eingedeckt werden: Die Idee, das ganze Layout oder die Schlagzeile bei dieser oder jener Anzeige sei geklaut. Unsere Haltung in solchen Fällen: Wir spielen nicht Werbepolizei und überlassen die Detektivarbeit den zuständigen Stellen, etwa dem ADC.
Auch darum führen wir keine Rubrik «Kupfermine».
Kein Interesse an abgekupferten Kampagnen und Werbeideen dürften indes Auftraggeber haben: Werbeerinnerung ist Markenerinnerung, und werbliche Einheitstrends gefährden letztlich den Markenauftritt. Gegen geklaute Konzepte, ähnliche Farben, Slogans und Motive ist kein Kraut gewachsen. Letztlich folgt auch Werbung den Gesetzen der Mode: Alles schon da gewesen. Jeder Gedanke ist die Weiterentwicklung eines vorangegangenen; jeder Idee liegt eine andere zu Grunde. Wer sich mal wieder über einen Ideen klauenden Kollegen geärgert hat, kann sich darum mit Theodor Fontane trösten: «Plagiate sind die aufrichtigsten aller Komplimente.» Samuel Helbling, Chefredaktor

News: Bundesrat: ja, aber zur Liberalisierung

Der Bundesrat hat keine Einwände gegen eine vorgezogene Liberalisierung der Alkohol- und Unterbrecherwerbung in Radio und Fernsehen, schreibt er in einer Stellungnahme zum Vorhaben des Ständerates

Der Bundesrat hat keine Einwände gegen eine vorgezogene Liberalisierung der Alkohol- und Unterbrecherwerbung in Radio und Fernsehen, schreibt er in einer Stellungnahme zum Vorhaben des StänderatesNewsBundesrat: Ja, aber zur Liberalisierung, entsprechende Bestimmungen des Radio- und Fernsehgesetzes (RTVG) bereits vor dessen Totalrevision zu ändern. Der Ständerat will auf Grund einer parlamentarischen Initiative von Carlo Schmid Werbung für Bier und Wein im Radio und Fernsehen zulassen und die Regeln für Unterbrecherwerbung europäischen Minimalbestimmungen anpassen. Der Bundesrat behalte sich allerdings vor, bei der RTVG-Gesamtrevision gewisse Retuschen an der Regelung anzubringen.
Neue Online-WerbepartnerDie US-Konzerne NetRatings und DoubleClick arbeiten jetzt enger zusammen. NetRatings übernimmt DoubleClicks Nutzerbefragungsbereich AtPlan für 18,5 Millionen Dollar, im Gegenzug werden Forschungsdaten von NetRatings und AtPlan ins Bannermanagementangebot von DoubleClick integriert.

Gmür will den Belgiern RMB Switzerland abluchsen

Aus gut unterrichteter belgischer Quelle ist zu erfahren, dass der ehemalige Plakanda-Besitzer Peter Gmür mit dem Multimediavermarkter RMB International

Aus gut unterrichteter belgischer Quelle ist zu erfahren, dass der ehemalige Plakanda-Besitzer Peter Gmür mit dem Multimediavermarkter RMB International(RMBI) um die Herauslösung von RMB Switzerland verhandelt. Ob Gmür auch um die Hand der österreichischen RMBI-Tochter anhält, ist hingegen unklar. Gmür selbst war bis Redaktionsschluss nicht zu erreichen. Und Matthias Luchsinger, CEO von RMB Switzerland, weilte in den Ferien.Allem Anschein nach verhandelt Gmür als Privatmann und nicht in seiner Funktion als VR-Präsident von Clear Channel Plakanda (CCP), jedenfalls hatte er schon im Februar eine Rolle von CCP bei den RMB-Verhandlungen «kategorisch» verneint. Als privater Investor wird Gmür immer wieder genannt, weil er aus dem Plakanda-Verkauf an Clear Channel ein Vermögen in dreistelliger Millionenhöhe erzielt haben soll. So tauchte Gmürs Name gerüchteweise bei der Gründung von Mediahaus Seefeld auf, der Mediaagentur von Andy Lehmann. Auch als Teilhaber von Qualiclick (und neuerdings Besitzer von Adlink-Aktien) wurde er genannt. Gmür äussert sich dazu nicht, eine Teilhaberschaft bei Qualiclick wollte er vor 14 Tagen gegenüber der WerbeWoche aber auch nicht dementieren.
Thomson ist nun Europas Kinovermarkter Nummer 1
Mittlerweile steht auch fest, dass der französische Elektronikhersteller Thomson Multimedia fast das ganze Netz des Kino-, TV-, Radio- und Onlinevermarkters RMBI übernimmt (ohne Schweiz und Österreich). Am Mittwoch, 8. Mai, unterschrieben Thomson und die RMBI-Aktionäre, die internationale Kinokette UGC (67%) und die öffentlichrechtliche belgische TV-Gesellschaft RTBF (33%), den Handänderungsvertrag. Ein entsprechender Bericht der belgischen Tageszeitung La Libre Belgique wurde seitens RMBI und RTBF auf Anfrage bestätigt.
Das verkaufte Netz umfasst rund ein Dutzend Töchter in ebenso vielen europäischen Ländern. Mit dem Kauf wird Thomson zum grössten Kinovermarkter Europas. Bereits anderweitig verkauft wurden RMB Deutschland (im Dezember) sowie, im April, der TV-Bereich in Spanien – Letzterer an den Konzern Arbo Multimedia. (mk)

Best of North-West (1. Quartal 2002)

Affinität der Anzeigen bei den Supportern im «Yuppieland»

Affinität der Anzeigen bei den Supportern im «Yuppieland»Best of Print Advertising Die Anzeigenhits 2002 aus dem Advertising-Index des Marktforschungsinstituts Demoscope
In Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsinstitut Demoscope präsentiert Publimedia den Leserinnen und Lesern der WerbeWoche fünfmal pro Jahr einen Auszug der Resultate aus dem Advertising-Index (AX Print). Dieser Index (siehe Kasten) ist ein Modul des Market Radar und misst die Beliebtheit von Anzeigensujets. In den oberen beiden Reihen befinden sich diejenigen Sujets, die in der betreffenden psychografischen Zielgruppe (siehe Windrose) die grösste Akzeptanz erzielten. Die drei Sujets, die bei der gesamten Stichprobe, also bei allen vier Zielgruppen insgesamt, im 1. Quartal 2002 am besten abschnitten, werden unter dem Titel «Top Three» gezeigt.

Zugkräftig in die Zukunft

Die SBB haben in ihrem Jahresbericht 2001 neue Ideen aufgegleist

Die SBB haben in ihrem Jahresbericht 2001 neue Ideen aufgegleistVon Andreas PanzeriMit einem Prognoseteil wollten sich die SBB für einmal vom traditionellen Strickmuster gängiger Geschäftsberichte abheben. 16 Zukunftsszenarien sollten die blosse Retrospektive auf das abgelaufene Geschäftsjahr ergänzen – und intern der Bahn auch Material für die Weiterbildung liefern.
«Wohl einmalig in der 100-jährigen SBB-Geschichte ist die Tatsache, dass der Geschäftsbericht 2001 keinen einzigen Zug abbildet», meint Stefan Haas, Leiter Public Relations SBB, zum neuen Stil. Der Geschäftsbericht 2001 der Schweizerischen Bundesbahnen ist grafisch völlig umgekrempelt worden. «Unser Thema waren die Kunden – und diese Idee haben wir radikal verfolgt», präzisiert Haas.
Statt Alltagsszenen aus dem Jahresverlauf der Bahn, die im Bericht 2000 als Auflockerung in verschiedensten Bildformaten quer durch die rund 60-seitige Publikation abgebildet sind, gibt es im Geschäftsbericht 2001 neu einen konzentrierten Bildteil gleich zu Beginn. In den hinteren Kapiteln des Berichts finden sich nur noch Texte, Zahlen und grafische Tabellen.
Der Bildteil als «Vorspann» zeigt in ganzformatigen Fotos ausschliesslich Porträts zahlreicher SBB-Kunden. Rund um diese Bilder ist auf dreizeiligen Legenden jeweils eine kleine Geschichte gestrickt worden. So freut sich etwa ein Bub an der Milch, die per Bahn mit Cargo Domino an verschiedene Verarbeitungszentren in der Schweiz transportiert wird.
Ein Seniorenpaar geniesst das Reisen mit dem GA. Eine Studentin lobt die schnellen Zugverbindungen zur Uni. Ein Früchtehändler schätzt den schnellen Transport seiner Zitrusfrüchte von Sizilien bis ins Verteilzentrum in der Schweiz. Eine junge Frau fährt per Bahn in ein Frühlingswochenende, ein anderer zur Street Parade und und und…
Vom Gewicht der Zahlen für die Zukunftsentwicklung
Radikal anders als die grafische Gestaltung mit solchen Kunstfotos ist aber am neuen Jahresbericht die inhaltliche Ausrichtung. Im Auftrag der SBB hat das Institut Prognos in Basel 16 unterschiedliche Zukunftsszenarien erarbeitet. Diese Ausblicke in die Zukunft zeichnen ein Bild der möglichen Verkehrsentwicklung in den nächsten 20 Jahren. Mit diesem Prognoseteil wollen sich die SBB für einmal vom traditionellen Aufbau von Geschäftsberichten abheben.
Statt einer blossen Retrospektive auf das abgelaufene Geschäftsjahr und einer sterilen Faktenhuberei wollen die SBB den Leser des Berichts zur Feier ihres heurigen Jubiläumsjahres mit 100 Jahren Bahn in der Schweiz auf eine Reise mit der Eisenbahn in die nicht ganz ferne Zukunft nehmen.
Diese futuristischen Verkehrsszenarien werden ausserdem SBB-intern als Denkanstösse in Kaderschulungen und Weiterbildungskursen eingesetzt. «Sie dienen somit auch als Diskussionsgrundlage für die Weiterentwicklung der Bundesbahnen», erklärt PR-Leiter Stefan Haas.
Konkret behandelt werden bei diesen Visionen die unternehmerische Freiheit in den EU-Netzen, verschiedene Hintergründe zu einer flexiblen Planung, Zukunftsprognosen zur Entwicklung der Personenkilometer oder auch die Zukunft des Wirtschaftsraums Zürich.
Als «gestalterisches Experiment» bezeichnen die Ideenlieferanten des Berichts das «Gesetz der grossen Zahl». Demnach beginnt jedes Kapitel des Geschäftsberichts mit einer grafisch auffälligen Zahl. «Die Grösse, das Angebot und die Marktstellung der SBB fördern immense Zahlen zu Tage», heisst es im Kommentar dazu. Im Detail lässt sich im Geschäftsbericht somit schliesslich nachlesen, dass die SBB im Jahr 2001 über 304 Millionen Personenfahrten durchführten und dabei 13,3 Milliarden Personenkilometer zurücklegten.
Der neu konzipierte Geschäftsbericht wurde von der Agentur New Identity Ltd., Basel, realisiert und inhouse von der Abteilung Kommunikation in Bern betreut. Als Fotografen wirkten Donald Christie, Duc Liao, Gerhard Linnekogel, David Roth, Comenius Röthlisberger, Ursula Sprecher, Paul Wetherall und Kia Naddermier.

Bücher-Service: 24 Annual-Reports

«Same procedure as every year?» – Das muss nicht sein, finden die Autoren des Buches «Report of Annual Reports».

«Same procedure as every year?» – Das muss nicht sein, finden die Autoren des Buches «Report of Annual Reports».Bücher-Service: 24 Annual Reports Dokumentiert werden in diesem Werk 24 noch nie realisierte Ideen für Geschäftsberichte. Das Stuttgarter Designbüro Strichpunkt zeigt anhand dieser fiktiven Geschäftsberichte, dass Jahresberichte über Zahlen, Daten und Fakten hinaus die Corporate Identity oder die Brandmission eines Unternehmens kommunizieren und stützen können. Unter den fiktiven Annual Reports finden sich die Paradise AG von Adam & Eva ebenso wie die Amordata AG von Giacomo Casanova. Das Buch aus dem Verlag Hermann Schmidt Mainz ist mit einer Gold- (Broschüren/Kataloge), einer Silbermedaille (Grafikdesign) und einer Auszeichnung (Typo) im ADC-Wettbewerb dieses Jahrgangs ausgezeichnet worden. «Report of Annual Reports», 132 Seiten, 38 Euro, ISBN 3-87439-606-1, limitierte Auflage.
Reports im NetzUnter der Webadresse www .consors.ch sind gegen 250 Geschäftsberichte zentral online verfügbar. Consors (Schweiz) AG hat diesen Service zusammen mit der Edition Renteria entwickelt und stellt ihn im Netz kostenlos zur Verfügung. Aktuell sind 469 Berichte börsenkotierter Schweizer Unternehmen sowie 293 Firmen aufgeschaltet, davon rund 250 Geschäftsberichte. Alle Dokumente sind im Originallayout inklusive Fotos als PDF abgespeichert und können selektiv nach Firma, Branche und Publikationsdatum gesucht werden. Das Angebot soll laufend ausgebaut werden.

Muse & Musse: Patrizia Serra

Muse & MussePatrizia SerraWelche kulturelle Veranstaltung haben Sie zuletzt besucht?Patrizia Serra: Cirque du Soleil; immer wieder Harmonie und trotzdem Dynamik, bunt und trotzdem stilvoll,

Muse & MussePatrizia SerraWelche kulturelle Veranstaltung haben Sie zuletzt besucht?
Patrizia Serra: Cirque du Soleil; immer wieder Harmonie und trotzdem Dynamik, bunt und trotzdem stilvoll, die perfekte Dualität im Kleinen wie im Leben, nur viel schöner.
Was lesen Sie gerade?
Serra: Terry McMillan (Hrsg.): «Zwischen Himmel und Erde». Das grosse Lesebuch der afro-amerikanischen Literatur. Weil es eine gloriose Vielfalt erstklassiger Kurzgeschichten enthält.
Welche CD hören Sie zurzeit mit Vorliebe?
Serra: John Coltranes «Coltrane for Lovers», weil man dabei so schön entspannen und träumen kann und es trotzdem keine Fahrstuhlmusik ist.
Welchen Kinofilm würden Sie am liebsten nochmals sehen?
Serra: «Some like it hot», weil man zwei Stunden lang so herzlich lachen kann.
Bei welcher TV-Sendung sind Sie neulich eingeschlafen?
Serra: Ich schalte den Fernseher immer vorher aus.
Welches ist Ihre neuste Entdeckung im Internet?
Serra: Keine, weil ich Seiten nur gezielt «ansurfe».
Worauf könnten Sie nie verzichten?
Serra: Auf meine Familie und meine Freunde.
Was machen Sie in einer freien Minute?
Serra: Einfach geniessen.
Liebe ist…?
Serra: …etwas, ohne das das Leben keinen Sinn macht.

Branchenhits (1. Quartal 2002)

(Werte = Index «Supporters» der Anzeige gegenüber dem Durchschnitt aller Anzeigen der Branche; 1,00 = Durchschnitt = 100%)

(Werte = Index «Supporters» der Anzeige gegenüber dem Durchschnitt aller Anzeigen der Branche; 1,00 = Durchschnitt = 100%)Best of Print Advertising Die Anzeigenhits 2002 aus dem Advertising-Index des Marktforschungsinstituts Demoscope
In Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsinstitut Demoscope präsentiert Publimedia den Leserinnen und Lesern der WerbeWoche fünfmal pro Jahr einen Auszug der Resultate aus dem Advertising-Index (AX Print). Dieser Index (siehe Kasten) ist ein Modul des Market Radar und misst die Beliebtheit von Anzeigensujets. In den oberen beiden Reihen befinden sich diejenigen Sujets, die in der betreffenden psychografischen Zielgruppe (siehe Windrose) die grösste Akzeptanz erzielten. Die drei Sujets, die bei der gesamten Stichprobe, also bei allen vier Zielgruppen insgesamt, im 1. Quartal 2002 am besten abschnitten, werden unter dem Titel «Top Three» gezeigt.
Zigaretten Philip Morris Filter Kings (Bosch & Butz) 1,3

Getränke Eichhof Klosterbräu Amber (Lesch + Frei) 1,2
Banken/Kreditkar- Bâloise Bank Ruhezustand (Contexta) 1,8
ten/Post Auto Audi Allroad Quattro 1,6
Advertising-Index

Für die Anzeigentests des Advertising-Index wird in 8 Befragungswellen ein repräsentatives Sample von zirka 800 Personen befragt. Die befragte Person absolviert zuerst einen psychologischen Test (50-Items-Test) und blättert anschliessend ein Zeigeheft mit 45 Anzeigen durch. Wie beim Lesen einer Zeitschrift steht es ihr auch im Test frei, bei jeder Anzeige so lange zu verweilen, wie sie will. Vor dem Weiterblättern bewertet sie die Anzeige anhand einer Notenskala von 5 («spricht mich sehr an») bis 1 («spricht mich überhaupt nicht an»). Als «Supporter» werden Personen bezeichnet, die durch eine Anzeige «sehr» oder «ziemlich» angesprochen werden. Die auf diese Weise ermittelte Akzeptanz der Werbung korreliert stark mit andern Funktionen der Werbewirkung und eignet sich deshalb fürs Benchmarking.
Für die Segmentierung des Samples nach Zielgruppen benutzt der Market Radar einen psychografischen Test, den so genannten 50-Items-Test. Mit Hilfe dieses Tests werden die Wertvorstellungen der befragten Person ermittelt und einem der Psychogrammfelder zugeordnet (siehe Windrose). Die Wertorientierungen reichen von Süd (konservativ) nach Nord (progressiv) und von West (aussengerichtet, materialistisch) nach Ost (innengerichtet, idealistisch).
Weitere Informationen zum Advertising-Index und zum Market Radar sind bei Demoscope erhältlich. Planungsunterstützung mit dem Advertising-Index, dem Radar und neu
mit dem Print-Advertising-Monitor (PAM) vermittelt die Publimedia.

«Köppels Wochenshow ist eine Lesereise wert»

Die neue Weltwoche im Magazinformat im Urteil der Branche

Die neue Weltwoche im Magazinformat im Urteil der Branche«Mutig», «eigenständig», «konsequent» – die neue Weltwoche im Magazinformat erhält viel Anerkennung. Besonderes Lob wird ihr für die schlichte Eleganz und die gewählte Typografie gezollt. Schwer tun sich die Befragten hingegen praktisch unisono mit der fehlenden Leserführung.«Die Entdeckung der Lustlosigkeit – die sog. neue Weltwoche traf mich – an der Vernissage eh schon geschwächt von diesen akustisch völlig unverständlichen Reden samt Talkshow (wahrscheinlich verstärkt über eine Revox-20-Watt-Heimanlage mit Bodenboxen) – wie ein Tiefschlag. Bin in Rekonvaleszenz. Ein Titel, gestaltet wie ein Kioskplakat. Borer zum 20sten Mal als Aufhänger. Ein Layout wie eine Mischung aus Hauszeitung und Buch. Durchs erste Heft bin ich noch immer nicht durch, habe auch nicht richtig Lust dazu. Ab und zu ein Highlight, aber das reicht einfach nicht.»
«Mutig, mutig, diese neue Weltwoche, aber der einzig richtige Weg. Sie hat viel Potenzial, vor allem auch im hart umkämpften Anzeigenmarkt. Die alte Weltwoche ist auf Grund ihrer Leser- und Auflagezahlen klar unter Wert geschlagen worden. Die neue im Magazinformat könnte die Stimmung drehen. Das Produkt ist einmalig im deutschsprachigen Printmedienmarkt. Sie ist eine Zeitung im modernen und lesefreundlichen Zeitschriftenformat und eine Zeitschrift mit seriöser Zeitungsanmutung. Das macht sie interessant für Leser und deshalb auch für Inserenten. Ich gebe der neuen Weltwoche eine Chance, weil sie den Mut gefasst hat, völlig neu daherzukommen, und in diesem ‹Format› ein gutes Umfeld für Anzeigenplatzierungen bietet.»
«Eine andere, neue Grafik des Umschlags, eine andere Werbung die dem Magazin gerecht wird – und der Erfolg ist programmiert!»
«Und plötzlich tat mir der Abschied weh, war doch die alte Weltwoche in Zeitungsformat wieder so gut zu lesen wie die ‹alte Weltwoche›. Der Schritt zur Magazinform ist aus marktpolitischem Kalkül dennoch richtig. Denn einzigartig muss die Weltwoche bleiben – und sie ist es. Ich finde die inhaltliche Struktur gut – allerdings müssten die Thementeile besser gekennzeichnet werden. Sie ist gut zu lesen, weil gut gedacht und geschrieben. Ich finde es schade, dass Hansjörg Schneider wieder aus Bern schreiben muss, und ich wünschte mir, dass Roger Köppel in seinem Leitartikel einen Gedanken weitergegangen wäre. Kleinigkeit – ich finde das Umschlagspapier in seiner Haptik lau und schlaff. Falsch für die Weltwoche. Ich freue mich auf die nächste Ausgabe.»
«Ein bisschen Transatlantik, eine Prise Spiegel, ein russisch angehauchter Logo-Schriftzug im Stil der alten Leipzigerschule, trotzdem: Mir gefällt die neue Weltwoche sehr gut. Das dicke, griffige Papier und das handliche Format gefallen ebenfalls. Mühe habe ich mit der Übersicht, das war vorher mit der Gliederung der Bünde kein Problem. Aber eben, es ist ja nichts mehr wie früher. Ich wünsche der neuen Weltwoche viel Erfolg!»
«Köppels Wochenshow ist auch im Magazinformat eine Lese-reise wert. Statt die alte Liegenschaft sanft zu sanieren, hat man eine zeitgeistige Villa hingestellt. Aber die ist immerhin rundum gelungen: schön, scharf, schick.»
«Mutig kommt sie daher, die neue Weltwoche. Wer wie Roger Köppel so konsequent eigenständig denkt und handelt, sich bei niemandem anbiedert und oberflächliche Kritik geradezu provoziert – der muss in meinen Augen mit einem qualitativ so tollen Brand wie Weltwoche einfach Erfolg haben. Wir haben gestern Abend im Familienkreis auf jeden Fall intensiv über die neue Weltwoche geredet. Uns über Inhalte gefreut (Kommentar zum ängstlichen Europa, Tagebuch Melanie Mecke, Mama hat dich lieb), über die Themenwahl gewundert (Können diese Augen lügen), viel Vertrautes wiedergefunden (Martin Suter, Linus Reichlin) und vieles geistig ‹auf die Seite gelegt, um es später noch zu lesen›. In einem Punkt waren wir uns auf jeden Fall einig: Die Magazinform hat einen ganz entscheidenden Vorteil: Die Weltwoche bleibt kompakt und kann von allen jederzeit wieder zur Hand genommen werden. Kein Verschwinden einzelner Bünde ist möglich, und die Präsenz ist für eine Woche sichergestellt. Und der wichtigste Punkt für mich als Mediaberater unserer Kunden: Auch unsere Kinder (Tochter 18/KV und Sohn 22/Student) haben die Weltwoche als Magazin entdeckt. Und das ist ja das wohl alles entscheidende Ziel der neuen Weltwoche. Was für ein Comeback!»
«Die schöne Typografie macht Lust zum Lesen. Die elegante Abwesenheit jeder gestalterischen Aufgeregtheit ist gewöhnungsbedürftig, aber konsequent. Schon mühsamer finde ich – immerhin in einem Heft von 116 Seiten – die Abwesenheit jeglicher Leserführung durch Struktur und Ordnung. Warum sind nicht einmal die Hauptbeiträge mit Seitenzahlen angekündigt? Ach ja, und der Inhalt? Das Borer-Interview bringt nichts Neues, dafür ist Eugen Sorgs Saudiarabien-Stück eine brillante Reportage. Den Rest spare ich mir für eine vierstündige Bahnreise an Auffahrt. Das Problem, das die neue Weltwoche mit mir haben wird: Ich werde nicht jede Woche so lange Bahn fahren…»
«Sie gefällt mir nicht schlecht, die neue Weltwoche. Allerdings habe ich noch etwas Mühe mit der Leserführung, wenn da eine wäre. Überrascht hat mich die relativ hohe Zahl und grosse Bandbreite der inserierenden Firmen, womit auch die enorm hohe Erwartungshaltung gegenüber der neuen Weltwoche dokumentiert wird. Ich bin gespannt, ob den Machern dieser Spagat zwischen einer neuen Weltwoche-Identität und dem Anspruch, allen Erwartungen gerecht zu werden, gelingt.» Umfrage: Daniel Schifferle

Best of North-East (1. Quartal 2002)

Affinität der Anzeigen bei den Supportern in der «Alternativkultur»

Affinität der Anzeigen bei den Supportern in der «Alternativkultur»Best of Print Advertising Die Anzeigenhits 2002 aus dem Advertising-Index des Marktforschungsinstituts Demoscope
In Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsinstitut Demoscope präsentiert Publimedia den Leserinnen und Lesern der WerbeWoche fünfmal pro Jahr einen Auszug der Resultate aus dem Advertising-Index (AX Print). Dieser Index (siehe Kasten) ist ein Modul des Market Radar und misst die Beliebtheit von Anzeigensujets. In den oberen beiden Reihen befinden sich diejenigen Sujets, die in der betreffenden psychografischen Zielgruppe (siehe Windrose) die grösste Akzeptanz erzielten. Die drei Sujets, die bei der gesamten Stichprobe, also bei allen vier Zielgruppen insgesamt, im 1. Quartal 2002 am besten abschnitten, werden unter dem Titel «Top Three» gezeigt.

Stocks‘ seriöse Benimmhilfe

Für das Anlegermagazin setzt Matter & Partner Börsengewinnler auffällig in Szene

Für das Anlegermagazin setzt Matter & Partner Börsengewinnler auffällig in SzeneSeit gut 18 Monaten versorgt Stocks aus dem Verlag HandelsZeitung wöchentlich Anleger mit Infos zum Börsengeschäft. Auch nach den fetten Boomjahren sicherte sich Stocks eine breite Awareness bei den Lesern. Diesen Kreis zu erweitern, ist das Ziel der von Matter & Partner konzipierten und Ende April gestarteten Kampagne. Obwohl eine Studie belegt, dass ein beachtlicher Teil des Stocks-Publikums zu den Topverdienern zählt, setzen Daniel Matter und sein Team auf die Neureichen. Diese sind dank Stocks so schnell zu Geld gekommen, dass ihnen der Comment des alten Geldadels unbekannt ist. Seite 6
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