Heilsbringer in der Werbung.
Das Museum für Kommunikation in Bern zeigt ab Ende Februar eine neue Ausstellung zum Thema «Werbung für die Götter».
Das Museum für Kommunikation in Bern zeigt ab Ende Februar eine neue Ausstellung zum Thema «Werbung für die Götter».Thematisiert werden Heilsbringer aus 4000 Jahren Menschheitsgeschichte wie Ptah von Memphis, Sin von Harran, Artemis von Ephesus, aber auch Idole von der Maria von Einsiedeln bis zu Elvis von Memphis. Wyler Werbung hat dazu eine göttliche Eingebung für ein etwas weniger frommes Plakat gehabt. Dieses zeigt eine typische Devotionalie der Maria, allerdings von hinten und somit etwas verfremdet. Symbolisieren will Wyler damit einen Blick hinter die Kulissen eines Kultobjektes. Hesskiss ist schweizer Newcomer-Agentur des Jahres 2002.
Die 14-köpfige internationale Jury des Jahrbuchs der Werbung (Econ Verlag) hat entschieden: Saint Elmo’s, Agentur für Kreative Energie GmbH mit Sitz in München, ist «Newcomer-Agentur des Jahres 2002». Die Zürcher Konkurrentin Hesskiss erhält den Spezialpreis «Newcomer-Agentur der Schweiz 2002». «Beide Agenturen überzeugten mit exzellenten Kampagnen, einem überdurchschnittlichen Auftritt in eigener Sache sowie einer ansprechenden wirtschaftlichen Performance», begründet Jurymitglied und WerbeWoche-Chefredaktor Samuel Helbling die Wahl. Ziel des Wettbewerbs sei, jungen Agenturen eine öffentliche Plattform zu geben und nach Werbepartnern suchenden Unternehmen leistungsstarke Newcomer vorzustellen. Die Preisverleihung findet im Rahmen der offiziellen Präsentation des Jahrbuchs der Werbung im Mai statt.
Ein Prosit auf den Steinbock.
«Seit einer Ewigkeit» reden Werber Reinhold Weber und Astrologe Erich Liebi «von einem ungezwungenen Stelldichein von lauter Steinböcken». In diesem Jahr soll nun ein solches Treffen erstmals stattfinden, und zwar am vorletzten Tag des Tierkreiszeichens. «Wir wollen diese öden Dezember- und Januartage lachend verabschieden», meint dazu Weber und lädt zum Umtrunk «auf die Wende zum Guten, dass es wieder aufwärts geht, die Tage länger zu werden beginnen und das Leben allmählich zurückkehrt». Und nicht zuletzt soll das Prosit natürlich für alle Steinböcke gelten. «Denn – was manchmal von uns selbst und meistens von allen anderen gerne übersehen wird: Dieses ‹finstere› Zeichen ist es, das uns Licht, Wachstum, Wärme und Gedeihen zurückbringt», sind die beiden Capricorns Weber und Liebi überzeugt. Wer also Lust hat, steige von seinem verschneiten Berggipfel herunter und treffe sich mit anderen Böcken am 19. Januar um 18 Uhr in
der Kronenhalle-Bar in Zürich. Chef de Bar Peter Roth hat eigens für dieses Treffen
der «Gehörnten» einen Drink kreiert. «The Capricorn» feiert an dem Tag Weltpremiere und soll dann auch
in der Barkarte ein Plätzchen finden.
«Titten, Titten, Titten»? Beim Münchner Zeitschriftenmulti Burda floss dieser Tage gleich zwei Mal der Champagner. Erst wurde die erste deutsche Playboy-Ausgabe nach der Lizenzübernahme vom Bauer Verlag und dann eine Dekade «Fakten, Fakten, Fakten» für die «Info-Elite» begossen. Während sich Focus-Gründer Helmut Markwort in der Jubelnummer artig für das Vertrauen seiner stetig steigenden Leserschaft bedankt (aktuelle Reichweite 6,18 Millionen Leser), muss der frisch gebackene Playboy diese erst noch gewinnen. In seinem ersten Editorial liefert Stefan Schmortte auch gleich das Rezept dazu: «‹Alles, was Männern Spass macht› soll künftig einfach noch mehr Spass machen». Bleibt die Frage, wie sich der Fun-Faktor bei der monatlichen Häschenjagd steigern lässt. Die Pilotnummer mit Cover-Girl Cosma Shiva Hagen lässt ahnen, dass damit – abgesehen vom neuen, ansprechenden Layout – vor allem mehr Brustfreiheit für bislang unentdeckte Promi-Töchter gemeint sein könnte. Wer sich im Centerfold räkelt, ist entscheidend für den Kioskverkauf des berühmtesten Männermagazins. Mit Hagen Juniorin hat die erste Nummer unter Burda-Regie gute Chancen, die garantierte Auflage von 200000 Exemplaren auf Anhieb zu übertreffen.
Optisches Schelmenspiel.
20 Minuten und ZürichExpress scheinen entgegen allen Behauptungen doch enger zusammenzurücken. Diesen optischen Eindruck könnte gewinnen, wer die (vermeintlichen?) Erzkonkurrenten vergangenen Freitag zusammmen zur Hand nahm. Beide Frontseiten wurden nämlich von einer Aufnahme vom dampfenden Eismeer im Hamburger Hafen dominiert. «Reiner Zufall!» tönts unisono aus den beiden peinlich berührten Redaktionen. Ein Schelm also, wer bei dieser amüsanten Koinzidenz mehr denkt als auf dem Titel abgebildet ist. Ach, was wäre die Medienwelt doch ohne gelegentliche, mehr oder minder nahe liegende Eulenspiegeleien…
McDonald’s Schweiz wechselt zu DDB.
Die Fastfood-Kette McDonald’s Schweiz hat sich nach mehrmonatigem Evaluationsprozess für DDB als neue Werbeagentur entschieden. Weil das Netzwerk bereits in 22 europäischen Ländern für McDonald’s tätig sei, erklärte CEO Waldemar Nuvall in einer Mitteilung. Der Entschluss sei nicht leicht gefallen, da McDonald’s mit der Etathalterin TBWA Switzerland in den vergangenen fünf Jahren sehr gut zusammengearbeitet habe. Mit DDB sehe man aber europaweit ein grösseres Synergiepotenzial. McDonald’s arbeitet weltweit mit den Agenturgruppen DDB, TBWA und Leo Burnett zusammen.
E-Card-Generator.
Das mit 1875000 Konsumenten grösste Schweizer Anzeigenkombi, Swisspool, hat seine Homepage überarbeitet. Auf www.swisspool.ch sind nun alle relevanten Daten und Angaben zum Produkt zu finden. Dazu bietet die Homepage ein weltweit erstmaliges Zusatzfeature, nämlich einen individuellen E-Card-Generator. Damit können eigene Texte grafisch mit passenden Sujets wie zum Beispiel dem Smiley-Gesicht oder einem Telefon hinterlegt werden. Beworben wird das Gadget und auch die neue Homepage mit Inseraten und im Internet sowie als DM mit einem auf Karton gedruckten Snail-Mail Postcard-Set. Die Ideen stammen von Freiburghaus und Partner in Bern.
Sechsmal Lifestyle am Sonntag.
Das Lifestyle-Magazin Look, das im November erstmals der SonntagsZeitung beilag, soll 2003 sechsmal erscheinen. Von Anfang März bis Anfang Juni sind vier Ausgaben in dichtem Abstand geplant, weitere folgen im September und im November. Dabei werden Themen wie Mode, Auto oder Wohnen behandelt. An Format und Ausstattung werden nach der Pilotausgabe Korrekturen vorgenommen. So wird die Beilage von knapp unter auf etwas über A4 vergrössert. Der redaktionelle Umfang wächst von 56 auf 68 Seiten. Auch bei Papier und der Gestaltung stehen Änderungen an. Gemäss Verkaufsleiter Daniel Pauletto soll besonders die Titelseite massiv überarbeitet werden. Auf der Front der ersten Ausgabe war das Logo der SonntagsZeitung fast nicht zu erkennen. Für das Layout ist weiterhin das Studio Achermann zuständig. Pauletto zeigte sich zuversichtlich, dass Look trotz Anzeigenflaute seinen Platz im Markt finden wird: «Es wird hart für alle in diesem Jahr, aber wir kämpfen, und ich glaube an unser Potenzial.»
Tamedia Stellenmarkt.
Mit seinen Produkten Stellen-Anzeiger, Alpha, Jobwinner.ch und JobWinner-Kombi bietet Tamedia ein «konkurrenzloses Portefeuille von bestens etablierten Rekrutierungsmedien unter einem Dach» (Eigenwerbung). Um die Bedürfnisse der Personaldienstleister und Inserenten professioneller abdecken und Synergien besser nutzen zu können, wurden im Verlaufe des vergangenen Jahres die Business-
to-Business-Bereiche der vier Verlags-Produkte unter der Bezeichnung «Tamedia Stellenmarkt» gebündelt. Die neue Unit sieht sich als «Kompetenzzentrum für alle Belange der Personalrekrutierung». Für die Entwicklung der neuen Corporate Identity und einer integrierten Kommunikationsstrategie wurde die Transformer Werbeagentur in Zürich beauftragt. Diese macht nun den Tamedia Stellenmarkt mit einer Imagebroschüre, differenzierten Verkaufsunterlagen sowie drei ganzseitigen Inseraten in den verlagseigenen Medien und auch der Wirtschaftspresse bekannt.
Die 14-köpfige internationale Jury des Jahrbuchs der Werbung (Econ Verlag) hat entschieden: Saint Elmo’s, Agentur für Kreative Energie GmbH mit Sitz in München, ist «Newcomer-Agentur des Jahres 2002». Die Zürcher Konkurrentin Hesskiss erhält den Spezialpreis «Newcomer-Agentur der Schweiz 2002». «Beide Agenturen überzeugten mit exzellenten Kampagnen, einem überdurchschnittlichen Auftritt in eigener Sache sowie einer ansprechenden wirtschaftlichen Performance», begründet Jurymitglied und WerbeWoche-Chefredaktor Samuel Helbling die Wahl. Ziel des Wettbewerbs sei, jungen Agenturen eine öffentliche Plattform zu geben und nach Werbepartnern suchenden Unternehmen leistungsstarke Newcomer vorzustellen. Die Preisverleihung findet im Rahmen der offiziellen Präsentation des Jahrbuchs der Werbung im Mai statt.
Ein Prosit auf den Steinbock.
«Seit einer Ewigkeit» reden Werber Reinhold Weber und Astrologe Erich Liebi «von einem ungezwungenen Stelldichein von lauter Steinböcken». In diesem Jahr soll nun ein solches Treffen erstmals stattfinden, und zwar am vorletzten Tag des Tierkreiszeichens. «Wir wollen diese öden Dezember- und Januartage lachend verabschieden», meint dazu Weber und lädt zum Umtrunk «auf die Wende zum Guten, dass es wieder aufwärts geht, die Tage länger zu werden beginnen und das Leben allmählich zurückkehrt». Und nicht zuletzt soll das Prosit natürlich für alle Steinböcke gelten. «Denn – was manchmal von uns selbst und meistens von allen anderen gerne übersehen wird: Dieses ‹finstere› Zeichen ist es, das uns Licht, Wachstum, Wärme und Gedeihen zurückbringt», sind die beiden Capricorns Weber und Liebi überzeugt. Wer also Lust hat, steige von seinem verschneiten Berggipfel herunter und treffe sich mit anderen Böcken am 19. Januar um 18 Uhr in
der Kronenhalle-Bar in Zürich. Chef de Bar Peter Roth hat eigens für dieses Treffen
der «Gehörnten» einen Drink kreiert. «The Capricorn» feiert an dem Tag Weltpremiere und soll dann auch
in der Barkarte ein Plätzchen finden.
«Titten, Titten, Titten»? Beim Münchner Zeitschriftenmulti Burda floss dieser Tage gleich zwei Mal der Champagner. Erst wurde die erste deutsche Playboy-Ausgabe nach der Lizenzübernahme vom Bauer Verlag und dann eine Dekade «Fakten, Fakten, Fakten» für die «Info-Elite» begossen. Während sich Focus-Gründer Helmut Markwort in der Jubelnummer artig für das Vertrauen seiner stetig steigenden Leserschaft bedankt (aktuelle Reichweite 6,18 Millionen Leser), muss der frisch gebackene Playboy diese erst noch gewinnen. In seinem ersten Editorial liefert Stefan Schmortte auch gleich das Rezept dazu: «‹Alles, was Männern Spass macht› soll künftig einfach noch mehr Spass machen». Bleibt die Frage, wie sich der Fun-Faktor bei der monatlichen Häschenjagd steigern lässt. Die Pilotnummer mit Cover-Girl Cosma Shiva Hagen lässt ahnen, dass damit – abgesehen vom neuen, ansprechenden Layout – vor allem mehr Brustfreiheit für bislang unentdeckte Promi-Töchter gemeint sein könnte. Wer sich im Centerfold räkelt, ist entscheidend für den Kioskverkauf des berühmtesten Männermagazins. Mit Hagen Juniorin hat die erste Nummer unter Burda-Regie gute Chancen, die garantierte Auflage von 200000 Exemplaren auf Anhieb zu übertreffen.
Optisches Schelmenspiel.
20 Minuten und ZürichExpress scheinen entgegen allen Behauptungen doch enger zusammenzurücken. Diesen optischen Eindruck könnte gewinnen, wer die (vermeintlichen?) Erzkonkurrenten vergangenen Freitag zusammmen zur Hand nahm. Beide Frontseiten wurden nämlich von einer Aufnahme vom dampfenden Eismeer im Hamburger Hafen dominiert. «Reiner Zufall!» tönts unisono aus den beiden peinlich berührten Redaktionen. Ein Schelm also, wer bei dieser amüsanten Koinzidenz mehr denkt als auf dem Titel abgebildet ist. Ach, was wäre die Medienwelt doch ohne gelegentliche, mehr oder minder nahe liegende Eulenspiegeleien…
McDonald’s Schweiz wechselt zu DDB.
Die Fastfood-Kette McDonald’s Schweiz hat sich nach mehrmonatigem Evaluationsprozess für DDB als neue Werbeagentur entschieden. Weil das Netzwerk bereits in 22 europäischen Ländern für McDonald’s tätig sei, erklärte CEO Waldemar Nuvall in einer Mitteilung. Der Entschluss sei nicht leicht gefallen, da McDonald’s mit der Etathalterin TBWA Switzerland in den vergangenen fünf Jahren sehr gut zusammengearbeitet habe. Mit DDB sehe man aber europaweit ein grösseres Synergiepotenzial. McDonald’s arbeitet weltweit mit den Agenturgruppen DDB, TBWA und Leo Burnett zusammen.
E-Card-Generator.
Das mit 1875000 Konsumenten grösste Schweizer Anzeigenkombi, Swisspool, hat seine Homepage überarbeitet. Auf www.swisspool.ch sind nun alle relevanten Daten und Angaben zum Produkt zu finden. Dazu bietet die Homepage ein weltweit erstmaliges Zusatzfeature, nämlich einen individuellen E-Card-Generator. Damit können eigene Texte grafisch mit passenden Sujets wie zum Beispiel dem Smiley-Gesicht oder einem Telefon hinterlegt werden. Beworben wird das Gadget und auch die neue Homepage mit Inseraten und im Internet sowie als DM mit einem auf Karton gedruckten Snail-Mail Postcard-Set. Die Ideen stammen von Freiburghaus und Partner in Bern.
Sechsmal Lifestyle am Sonntag.
Das Lifestyle-Magazin Look, das im November erstmals der SonntagsZeitung beilag, soll 2003 sechsmal erscheinen. Von Anfang März bis Anfang Juni sind vier Ausgaben in dichtem Abstand geplant, weitere folgen im September und im November. Dabei werden Themen wie Mode, Auto oder Wohnen behandelt. An Format und Ausstattung werden nach der Pilotausgabe Korrekturen vorgenommen. So wird die Beilage von knapp unter auf etwas über A4 vergrössert. Der redaktionelle Umfang wächst von 56 auf 68 Seiten. Auch bei Papier und der Gestaltung stehen Änderungen an. Gemäss Verkaufsleiter Daniel Pauletto soll besonders die Titelseite massiv überarbeitet werden. Auf der Front der ersten Ausgabe war das Logo der SonntagsZeitung fast nicht zu erkennen. Für das Layout ist weiterhin das Studio Achermann zuständig. Pauletto zeigte sich zuversichtlich, dass Look trotz Anzeigenflaute seinen Platz im Markt finden wird: «Es wird hart für alle in diesem Jahr, aber wir kämpfen, und ich glaube an unser Potenzial.»
Tamedia Stellenmarkt.
Mit seinen Produkten Stellen-Anzeiger, Alpha, Jobwinner.ch und JobWinner-Kombi bietet Tamedia ein «konkurrenzloses Portefeuille von bestens etablierten Rekrutierungsmedien unter einem Dach» (Eigenwerbung). Um die Bedürfnisse der Personaldienstleister und Inserenten professioneller abdecken und Synergien besser nutzen zu können, wurden im Verlaufe des vergangenen Jahres die Business-
to-Business-Bereiche der vier Verlags-Produkte unter der Bezeichnung «Tamedia Stellenmarkt» gebündelt. Die neue Unit sieht sich als «Kompetenzzentrum für alle Belange der Personalrekrutierung». Für die Entwicklung der neuen Corporate Identity und einer integrierten Kommunikationsstrategie wurde die Transformer Werbeagentur in Zürich beauftragt. Diese macht nun den Tamedia Stellenmarkt mit einer Imagebroschüre, differenzierten Verkaufsunterlagen sowie drei ganzseitigen Inseraten in den verlagseigenen Medien und auch der Wirtschaftspresse bekannt.
