cR Kommunikation wirbt für AllMediaTower

cR Kommunikation Küsnacht AG hat den Auftrag von TerminalCompany AG zur Lancierung eines interaktiven Terminalnetzwerks gewonnen. Die Lancierung soll über PR- und Marketingauftritte erfolgen.

cR Kommunikation Küsnacht AG hat den Auftrag von TerminalCompany AG zur Lancierung eines interaktiven Terminalnetzwerks gewonnen. Die Lancierung soll über PR- und Marketingauftritte erfolgen.Die AllMediaTower beinhalten Informationen, Unterhaltungstools sowie eine gezielte Kundenansprache mit spezifischen Inhalten. Zum einen dienen sie als Informations-«Tankstelle», zum anderen als interaktive «Werbeplattform». 100 AllMediaTower werden ab Januar – mit Schwerpunkt Basel – in Betrieb genommen. Das Projekt überzeugte bereits Euroairport Basel, BaZ am Aeschenplatz, St.-Jakob-Stadion, Kiosk AG, City-Disc und Mobilezone. TerminalCompany AG mit Sitz in Zumikon wurde im Jahre 2002 gegründet.

Medienkompendium

Seit Mitte der Fünfzigerjahre bietet das Hamburger Hans-Bredow-Institut mit seinem «Handbuch» den verlässlichsten Überblick über die Rundfunkentwicklung in aller Welt.

Seit Mitte der Fünfzigerjahre bietet das Hamburger Hans-Bredow-Institut mit seinem «Handbuch» den verlässlichsten Überblick über die Rundfunkentwicklung in aller Welt.In seiner 26. Ausgabe erfasst das praxisdienliche Referenzwerk nun erstmals auch alle Print- und Onlinemedien. Ergänzt werden die differenzierten Länderberichte durch einen üppigen Anhang mit Adressen, Bibliografie und Links.> Internationales Handbuch Medien 2002/2003 des Hans-Bredow-Instituts. Nomos Verlag, Baden-Baden 2002. 1056 Seiten, Fr. 166.–.

Leadermedia übernimmt Regie für L’Espresso

Die italienische Pressegruppe L'Espresso wird in der Schweiz neu durch Leadermedia vertreten.

Die italienische Pressegruppe L’Espresso wird in der Schweiz neu durch Leadermedia vertreten.Zu den Titeln der Gruppe gehören das wöchentlich erscheinende Nachrichtenmagazin L’Espresso (Auflage 405000 Exemplare) und die nationale Tageszeitung La Repubblica (Auflage 632000 Exemplare) mit Beilagen wie dem Wirtschaftsservice Affari & Finanza und dem Ausgehmagazin Il Venerdì. Leadermedia ist eine 100-prozentige Tochter der deutschen FAZ-Gruppe und in der Schweiz mit Filialen in Lausanne und Zürich vertreten.

«Konsum.tv» weiter mit Beobachter

Die Ratgebersendung «Konsum.tv» von Ringier-TV hat die Kooperation mit dem Beobachter verlängert. Laut Chefredaktor Marco Castellaneta sollen Geld-Themen künftig vermehrt zum Zuge kommen.

Die Ratgebersendung «Konsum.tv» von Ringier-TV hat die Kooperation mit dem Beobachter verlängert. Laut Chefredaktor Marco Castellaneta sollen Geld-Themen künftig vermehrt zum Zuge kommen.Beobachter-Geldexperte Giuseppe Botti werde häufiger am Bildschirm zu sehen sein, sagte Castellaneta gegenüber der WerbeWoche. Verhandlungen über eine Vertragsverlängerung laufen auch mit den Sponsoren Money-net.ch und Elmer Citro. «Konsum.tv» hat seinen Marktanteil im zweiten Sendejahr um 22 % gesteigert.

Korrigendum

Die Tabelle zum Artikel «Gerangel am stillen Örtchen» (WW 1/03) enthält leider einen Fehler:

Die Tabelle zum Artikel «Gerangel am stillen Örtchen» (WW 1/03) enthält leider einen Fehler:Die Face AG verfügt schweizweit nicht über 3000, sondern über 30000 Werbeflächen in Toiletten von Restaurants, Bars, Raststätten. (ww)

Die Wemf hört die Signale aus dem Internet

Webuser Net-Audit, ein neues Instrument der AG für Werbemedienforschung (Wemf), misst elektronisch die Besucherzahlen auf einzelnen Websites – aber ohne Hochrechnung.

Webuser Net-Audit, ein neues Instrument der AG für Werbemedienforschung (Wemf), misst elektronisch die Besucherzahlen auf einzelnen Websites – aber ohne Hochrechnung.Von der Anlage her ist die Net-Audit-Idee simpel: Nach der Anmeldung auf www.wemf.ch und der Entrichtung einer Aufnahmegebühr (siehe Kasten) erhält ein Portal- oder Websitebetreiber von der Wemf den so genannten SZM-Tag, eine Art elektronischen Stempel. Damit markieren die Betreiber jede einzelne Site und Untersite, deren Besucherfrequenz sie künftig messen lassen wollen. Danach überprüft die Wemf mittels einer Kontrollsoftware, ob die Tags richtig gesetzt worden sind beziehungsweise keine markierte Einzelsite mit mehr als einem Tag ausgestattet wurde (was Mehrfachzählungen zur Folge hätte). Solche Prüfungen führt die Wemf auch nach Aufnahme der entsprechenden URL in die Messung in unregelmässigen Abständen durch.Sobald eine markierte Site von einem Besucher aufgerufen wird, sendet das gesetzte Tag (ein Java-Script) dem Wemf-Server ein Signal. Dieses wird als Page Impression (PI) gezählt. Wechselt der User auf eine zweite gekennzeichnete Site, erhält der Wemf-Server ein weiteres Signal (zweite PI). Wichtig: Mit Net-Audit werden auch Zugriffe über Proxy-Server gezählt. Ungültige Zugriffe werden vom System ausgeschlossen. So zählen beispielsweise automatische Reloads nicht als PI. Mehrere PIs auf einer URL werden zu einem Besuch (Visit) zusammengefasst, sofern die gemessenen PIs zeitlich nicht zu weit auseinander liegen. Dauert es von einem Signal zum andern länger als 30 Minuten, wird im System ein neuer Besuch gezählt.
Erste Werte im FebruarSeit Anfang Jahr laufen rund ein Dutzend Messaufträge, deren Verlauf von den Auftraggebern mittels Passwort jederzeit eingesehen und ausgewertet werden kann. Die Wemf zeigt die Werte in drei zeitlichen Einheiten: im Stunden-, Tages- und Monatsverlauf. Jeweils zu Beginn eines Monats veröffentlicht die Wemf auf ihrer Website die Vormonatsdurchschnitte der laufenden Messaufträge. Die ersten Werte, jene vom Januar, werden Anfang Februar publiziert.
Vorerst weist die Wemf lediglich die Einheiten PI und Visit aus. Ab Mitte Jahr will die Wemf auch die Verweildauer (Visit Time) und die Zahl jener PCs angeben, von denen aus die URLs besucht wurden. Derzeit laufen noch Tests. Die Angabe über die Zahl der beteiligten PCs (Anzahl User) ist möglich dank mehrstufiger Identifikation mittels Cookies, Browser-Eigenschaften, IP-Adressen oder Referrer-Angaben.
Net-Audit hat aber auch seine Grenzen: Die Zeit zwischen zwei PIs wird als Verweildauer gewertet. Wenn aber ein User beim Surfen den gekennzeichneten Bereich einer URL verlässt oder auf eine nicht am Net-Audit teilnehmende URL wechselt, folgen keine Signale mehr. Dadurch kann die Verweildauer auf der letzten gekennzeichneten Site nicht bestimmt werden. Das Messsystem löst das Problem, indem es für die vorangegangenen PIs derselben URL eine durchschnittliche Verweildauer errechnet und diesen (ungenauen) Wert dem letzten PI zuteilt.
Net-Audit ist keine Schweizer Erfindung, sie wird bereits in Deutschland, Österreich und Ungarn angewendet. Die Werte sind vergleichbar und entsprechen international gültigen Standards.
Das bezahlt man für Net-AuditWer für seine Homepage, sein Portal oder auch nur einzelne Sites das Instrument Net-Audit einsetzen will, bezahlt sowohl eine einmalige Aufnahmegebühr von 600 Euro als auch einen jährlichen Beobachtungstarif, der von der Zahl der Page Impressions (PI) abhängig ist. Für Webangebote mit maximal 49999 PI pro Monat beläuft sich dieser Tarif auf 150 Euro pro Jahr, bis 99999 PI kostet die Beobachtung 300 Euro, bis 149999 PI schlagen mit 450 Euro zu Buche. (mk)
Net-Audit im Vergleich mit MA Net, MA Comis, MMXINet-Audit unterscheidet sich von anderen Internetstudien wie MA Net, MA Comis, MMXI durch einen anderen Blickwinkel und eine andere Erhebungsmethode: MA Net und MA Comis von der Wemf basieren auf User-Befragungen. MA Net zeigt, wer das Internet zu welchen Zwecken verwendet (E-Mail schreiben, surfen, shoppen…), MA Comis gibt an, wer welche Domain wie oft anpeilt. MMXI wiederum verfolgt auf elektronischem Weg das Surfverhalten von Panelteilnehmern, auf deren (Heim-)PC eine
Software installiert ist. Alle drei Studien werden auf eine Grundgesamtheit hochgerechnet und enthalten auch soziodemografische Daten zu den teilnehmenden Personen. Net-Audit dagegen ist nicht User-, sondern Site-zentriert. Auf jeder am Net-Audit angemeldeten Site wird die effektive Besucherzahl elektronisch gemessen. Man erfährt, welche Site wann wie lange besucht wurde, nicht aber von wem. (mk)
Net-Audit misst Besucherzahlen

Messung über 7 Tage – 148 511 Page Impressions – 25 072 Visits
09. Januar 2003, 09:03:11 GMT – 16. Januar 2003, 09:02:14 GMT
Rot steht für VisitsDie Balkenhöhe deutet die durchschnittliche Zahl der Visits pro Sekunde an.
Gelb steht für Page Impressions (PI)Die Höhe des Balkens signalisiert die durchschnittliche PI-Zahl pro Sekunde.
Blau steht für das MaximumDer blaue Balken gibt immer den PI-Maximalwert einer bestimmten Zeitperiode an (im Beispiel eine Woche).
Markus Knöpfli

Herzerweichender Sparstift

Einrichtungshäuser – Publicis lanciert für Möbel Pfister eine neue TV-Kampagne für den Ausverkauf und poliert das Image des Einrichters auf.

Einrichtungshäuser – Publicis lanciert für Möbel Pfister eine neue TV-Kampagne für den Ausverkauf und poliert das Image des Einrichters auf.Nicht nur Schnäppchenjäger sind seit der Liberalisierung des Ausverkaufs das ganze Jahr hindurch auf der Pirsch. Auch bei Werbeagenturen hat Aktionswerbung zunehmend Konjunktur. Mit der Aufhebung der Verordnung über zeitlich begrenzte Ausverkäufe hat sich die Kommunikation von Preisaktionen verändert. Die Lücke, die der obsolet gewordene Zusatz «amtl. bew.» in die Werbefläche riss, füllten Werbetreibende imagegerecht aus und peppten die ehedem «billige», weil nur auf Instantabsatz zielende Kommunikationsform mit optischen Differenzierungselementen auf. Während die einen ihre Schweinebauchanzeigen gleich zum Angelpunkt des Brandclaims machten – beispielsweise die Fachmarktkette Media-Markt mit «Zu viel bezahlen? Ich bin doch nicht blöd!» –, führten andere wie der Einzelhandelsriese Migros eine Discountmarke wie M-Budget mit entsprechend umfangreichen Marketingmitteln ein.
Da der Umsatzfranken auch in der Möbelbranche hohe Kundenfrequenzen voraussetzt – bis November 2002 fiel der kumulierte Umsatz der Möbelhändler im Vergleich zum Vorjahr um zwei Prozent –, ist der prägnante Ausverkaufsauftritt auch in der Einrichtungsbranche zum tragenden Umsatzpfeiler geworden.
Ein Rotstift mit EmotionenDie Zeichen der Zeit erkannte das Suhrer Einrichtungshaus Möbel Pfister schon vor rund sieben Jahren. Kurz nach Weihnachten 1995 antwortete der Marktleader auf den wachsenden Konkurrenzdruck mit der Einführung des Ausverkauf-Rotstifts. Für die angepeilte breite Zielgruppe ein gelungener Kunstgriff, liess sich doch das integrierte Kommunikationsinstrument der damaligen Hausagentur GGK Basel dank fortwährender Deklination – später durch Lowe – bestens etablieren.
Nach einem Pitch betraute Möbel Pfister die Werbeagentur Publicis und deren Factory mit dem Gesamtbudget. Die Agentur, die auch mit blauen Bleistiften erfolgreich umzugehen weiss, zimmerte zum Auftakt eine neue Rotstiftkampagne, die dank ihrer Ironie auch in der heutigen Dauerausverkaufskultur Aufsehen erregen dürfte. «Jetzt lassen wir den Rotstift auch im Alltag los, und der streicht damit nicht nur wie gewöhnlich die Preise herunter – so nehmen die Kurzgeschichten eine verblüffende Wendung», erklärt CD Markus Gut.
In einer Kaffee-Spot-Parodie macht sich der Stift selbstständig und streicht kurzerhand die «50» auf der Geburtstagstorte, um sie lautstark durch einen tieferen Frankenbetrag zu ersetzen. Bei einem Skirennen verwandelt Möbel Pfister Platz 3 frech in einen 1.95-Franken-Rang. Selbst harte Diäten werden von Pfisters Sparstift degradiert – so schrumpfen 90 Kilo glatt auf 65 Franken runter. «Wir wollten unsere Angebote weniger direkt kommunizieren, sondern mehr Spannung und Unterhaltung auch in diese Auftritte bringen», erklärt Thomas Jaeggli, GL-Mitglied und Leiter Marketing bei Möbel Pfister.
Ins Positive gewendetDen drei Spots ist nicht nur das Spiel mit den Ziffern, sondern auch die positive Überraschung am Schluss gemein. «Wir lassen Begebenheiten, die eher negativ codiert sind, durch den Rotstift ins Positive drehen, womit wir den Goodwill für Möbel Pfister heben wollen», sagt Gut. Begleitend profilieren fünf neue Billboards vor der «Tagesschau» die Kernkompetenzen – von der Sortimentsbreite bis zu den typischen Dienstleistungen des grössten Einrichters der Schweiz.
Alles Negative wird durch die Publicis-Augen für Möbel Pfisters neue TV-Spots ins Positive gewendet.

Luca Aloisi

Sieben auf einen Streich und mehr

Privat-TV Cavegn Werbung designt für das TeleNewsCombi einen neuen B2B-Auftritt

Privat-TV Cavegn Werbung designt für das TeleNewsCombi einen neuen B2B-AuftrittMit einem frecheren Logo und dem präzisen Claim «ideal regional» anstelle des unverbindlichen «Swiss Power» will TeleNewsCombi (TNC) seine Buchungsmöglichkeiten für TV-Spots neu verkaufen. «Bei der heutigen Reizüberflutung muss ein Eye Catcher her», war Markus Cavegn überzeugt und hat dem «C» im neuen Schriftzug des TNC einen frischen Hintergrund verpasst. Mit dem gelben Farbtupfer verfügt nun die gemeinsame Buchungsmöglichkeit der sieben privaten TV-Stationen erstmals über ein richtiges Logo. Dank TNC können beim Vermarkter Radiotele AG oder über den Media Optimizer bei der Publisuisse die sieben Regionalsender Tele Züri, Tele Bärn, Tele M1, Tele Ostschweiz, Tele Basel, Tele Top und Tele Tell in einem gemeinsamen Pool für Spots gebucht werden.
Als überzeugende Idee für eine regional übergreifende Kampagne hat Markus Cavegn für die sieben privaten TV-Stationen den Kernwert «Sieben auf einen Streich» lanciert. Die Zeile aus dem Märchen «Das tapfere Schneiderlein» ist Cavegn als Erstes eingefallen. Umgesetzt hat er die Idee bisher mit drei verschiedenen Sujets. «Mit einer Füllung sieben Regionen berauschen», heisst die verführerische Schlagzeile neben dem Bild einer Wasserpfeife mit sieben Schläuchen. «Mit einem Schlag in sieben Regionen Spuren hinterlassen», amüsiert als leicht frivoles Argument neben einer siebenschwänzigen Peitsche. «Mit einem Wurf in sieben Regionen auf Kundenfang», hat Cavegns Texter Markus Rottmann neben einer Angelrute mit sieben lockenden Ködern geschrieben. Die Fliegenklatsche des Schneiderleins freilich blieb im Kreativschrank eingeschlossen.
Gestalterischer Vorteil dieser siebenteiligen Sujets ist die Möglichkeit, dass alle Logos der beteiligten TV-Stationen sinnvoll in die Grafik mit eingebaut werden können. Ausserdem hat bei den verantwortlichen Auftraggebern, Marcel Geissbühler in Bern und Tarkan Özküp bei Tele Züri, auch ein Mailing mit einem aufklappbaren Schneewittchen Gefallen gefunden. Die sexy Pin-up-Figur im Stil der Fünfzigerjahre soll auch auf einem Poster für Kunden und «Freunde des Hauses» die Werber zum Buchen von Spots bei den sieben TV-Zwergen verführen. Weil «Swiss Power» zu undifferenziert sei, wird in Zukunft bei diesen neuen TNC-Werbemitteln der Claim «ideal regional» verwendet.
Ziel der ganzen Kampagne, die in den Fachzeitschriften geschaltet wird, ist das Bekanntmachen des Buchungstools, das neu auch mit dem Media Optimizer der Publisuisse arbeitet. Als besondere Raffinesse der ebenfalls neu geschaffenen Homepage von TNC können dort beim Anklicken der sieben Sender kurze Trailer aus den jeweiligen Programmen abgerufen werden. «Welcher Mediaplaner in Zürich weiss denn sonst, was auf Tele Basel oder in Luzern gesendet wird», meint Cavegn, der für das Webdesign mit X-vantic zusammengearbeitet hat. Schneewittchen wurde vom Zürcher Pin-up-Maler Christian Kitzmüller geschaffen, der auch schon den fülligen Koch für die Restaurantkette Back & Brau gestaltet hat.
Zur Agentur gewordenMit solchen externen Spezialisten kann Markus Cavegn heute einen Fullservice anbieten. Er nennt sich deshalb inzwischen auch Agentur, obwohl es nie eine offizielle Bekanntmachung der Gründung gegeben hat. «Das hat sich schleichend ergeben», meint der CD und erklärt, dass er zurzeit drei Teams mit je einem Texter und einem AD an der freien Leine arbeiten lässt. Besonders kreativ würden sich dabei die Brainstormings mit Texter Markus Rottmann gestalten. Dieser weilt zurzeit für ein paar Monate in Indien. «Bei dem Gedankenaustausch per Telefon über die meist schlechten Leitungen ergeben sich oft Missverständnisse, aus denen wieder etwas völlig Neues entstehen kann», beschreibt Markus Cavegn die eher unkonventionelle Entstehungsgeschichte für seine neueste Kampagne.
Fachanzeigen für den Werbezeitvermarkter: Mit einer Shisha berauschen Medialeute alle Zuschauer der TNC-Lokal-TV-Sender.

Im Pin-up-Stil der Fünfzigerjahre zum Buchen animieren: Neue Galionsfigur des TeleNewsCombi.

Andreas Panzeri

Weniger Anzeigen auch im Dezember

Die Schweizer Presse musste auch im Dezember einen Rückgang des Anzeigenvolumens hinnehmen.

Die Schweizer Presse musste auch im Dezember einen Rückgang des Anzeigenvolumens hinnehmen.Die Zeitungen verloren insgesamt 13,1 Prozent, wobei alle Landesteile betroffen waren. Einmal mehr verzeichneten einzig die kleinen Tageszeitungen der Deutschschweiz ein deutliches Plus (17,9 Prozent). Ein wenig zulegen konnten auch die französischen und italienischen Wochenzeitungen sowie die Gratistitel. Das Volumen der Stelleninserate nahm in sämtlichen Kategorien ab, im Schnitt um 33,8 Prozent. Auch die Zeitschriften beklagen Einbussen. Publikums-, Frauen- und Programmzeitschriften verloren über 20 Prozent. Wirtschaftsblätter und Special-Interest-Titel legten dagegen zu.

Photopress baut Bilddatenbank für Seco auf

Die PR-Agentur Photopress, eine Tochtergesellschaft der Bildagentur Keystone, baut für das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) eine digitale Bilddatenbank auf.

Die PR-Agentur Photopress, eine Tochtergesellschaft der Bildagentur Keystone, baut für das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) eine digitale Bilddatenbank auf.In einem ersten Schritt wird eine Auswahl von 1500 Bildern von Entwicklungsprojekten im Ausland aus dem Bestand des Volkswirtschaftsdepartements getroffen. Jedes einzelne Foto wird nachbearbeitet und beschriftet und schliesslich in der Online-Datenbank abgelegt, sodass in Zukunft alle Interessenten schnell und einfach auf das Bildarchiv des Seco zugreifen können. Es wird voraussichtlich Ende Februar 2003 unter Photopress.ch aufgeschaltet.

Realistischer Dialog

Die Berlitz-Methode, 1878 von einem gewissen Maximilian D. Berlitz entdeckt, basiert auf dem Ansatz, dass Sprachen am besten im Zusammenhang mit realistischen Situationen aus dem täglichen Leben gelernt werden.

Die Berlitz-Methode, 1878 von einem gewissen Maximilian D. Berlitz entdeckt, basiert auf dem Ansatz, dass Sprachen am besten im Zusammenhang mit realistischen Situationen aus dem täglichen Leben gelernt werden.Die Berlitz-Methode verbindet persönliche Interessen und Sprachziele mit einem individuellen Lehrkonzept. Und da es eine Tatsache ist, dass nicht wenige Leute in einer unstabilen Beziehung ihre Netze für den Fang eines neuen Partners zuerst einmal bei einem Sprachkurs auswerfen, ist die Idee von Inhalt & Form natürlich richtig. «Gehen Sie fremd», heisst die Aufforderung, mit der CD Christian Jost auf seinen Plakaten die Fremdsprachenwilligen zum Besuch einer Berlitz-Sprachschule animieren will.

Neue Werbedämmerung

Alles wird besser, Zyman bleibt gut.

Alles wird besser, Zyman bleibt gut.In seiner neusten Bankrotterklärung an die Branche plädiert der Ex-Chefmarketer von Coca-Cola mit originellen Beispielen und Begriffen für Altbekanntes, nämlich mehr Effizienz und weniger Effekthascherei. Zymans Hauptwarnung: «Success can be deadly».> The End of Advertising as We Know It von Sergio Zyman. Wiley & Sons, New Jersey 2002. 256 Seiten, ca. Fr. 49.–.
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