Ruf Lanz: Bundesräte zeigen Humor

Ruf Lanz sorgte mit den trendigen Jung-Bundesräten für ein grosses mediales Echo. Die gezeigten Politiker nahmen Verjüngungskur mit Humor.

Im vergangenen November hat Ruf Lanz im Auftrag des Dachverbands Schweizer Jugendparlamente (DSJ) eine pointierte Kampagne unter dem Motto «Mach die Schweizer Politik jugendlicher» kreiert (Werbewoche.ch berichtete). Weil die Bundesräte im Durchschnitt schon 56 Jahre auf dem Buckel haben, wurden sie in jugendlichem Outfit präsentiert. Alt-Bundesrat Christoph Blocher (73) bekam ebenfalls ein Sujet. Medien in allen Landesteilen griffen die Kampagne auf und multiplizierten ihre Wirkung.

Mittlerweile haben sich auch mehrere Bundesrätinnen und Bundesräte dazu geäussert. Und bewiesen dabei durchaus Humor.

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Einige Reaktionen:

«Vielen Dank für die Verjüngungskur!» (Simonetta Sommaruga)

«Die Botschaft, die Bundesräte und Bundesrätinnen in neue Outfits zu stecken und zu typischen Jugendlichen zu stylen, ist angekommen. Was mich anbelangt, so kann ich mich mit meinem 'neuen Outfit' vollkommen identifizieren.» (Eveline Widmer-Schlumpf)

«Danke für das gelungene Bild von mir und die witzigen Fotos meiner Kolleginnen und Kollegen» (Ueli Maurer)

«Ihre Aktion hat Anklang gefunden!» (Doris Leuthard)

Die Reaktion von Didier Burkhalter wurde filmisch festgehalten und ist am Schluss des Case Movies zu sehen:

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Mit Big Data zu Big Inspirationen

Zum zehnten Mal jährte sich der Schweizerische Marketing-Tag im KKL Luzern. Profilierte Keynote-Speaker und über 1000 Besucher nahmen sich dem Thema «Big Data und Big Inspiration» an.

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Gastgeber Uwe Tännler, Präsident Swiss Marketing, konnte zum Jubiläum eine ganze Reihe profilierter Keynote-Speaker für seinen Anlass gewinnen, die zahlreiche Perspektiven zu Herausforderungen und Zukunftsvisionen bezüglich des brandaktuellen Themas «Big Data und Big Inspiration» einnahmen. Über 1000 Marketing- und Kommunikationsfachleute nutzten den Branchenanlass, um ihr Wissen zu aktualisieren, sich auszutauschen und schliesslich zu erleben, wer dieses Jahr die begehrten Marketing-Trophies mit nach Hause nimmt. Den Anlass moderierte Susanne Wille.

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«Kommunikation muss Service werden»

Bevor Christian Rätsch, CEO der Werbeagentur Saatchi und Saatchi und Experte für Markenführung, die Chance bekam, seine Erfahrung mit Big Data zu erläutern, plädierte Reto Brotschi, Leiter Direct Marketing PostMail, für eine unvoreingenommene Haltung gegenüber unadressierter Werbung und stellte die neuen werbefreundlichen Briefkasten-Aufkleber der Post vor: «Willkommen gute Werbung» soll ab sofort auf allen Schweizer Briefkästen prangen und fordert nicht zuletzt Branchenvertreter auf, der eigenen Arbeit mehr zu vertrauen.

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Kommunikationsfachmann Christian Rätsch untermauerte seine explizite Forderung «Kommunikation muss Service werden» mit einer ganzen Reihe bekannter Kampagnen, die die Regeln der Kommunikation in der digitalen Welt gekonnt umsetzen und damit Erfolg haben. Erfolg, so die Erfahrung von Rätsch, der sich für die Unternehmen immer öfter auch finanziell ausbezahlt. Digitalisierung ist seiner Meinung nach für Unternehmen eine grosse Chance, ein echter Treiber in der Wertschöpfung des Unternehmens hinsichtlich Interaktion, Service und Vertrieb.

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«Intuition ist gefühltes Wissen»

Gerd Gigerenzer, Direktor am Max Planck Institut für Bildungsforschung, analysierte was Big Data eben nicht zu leisten vermag. Er plädierte für mehr Bauchgefühl und Vertrauen in die eigene Intuition. Seine Kritik an Big Data, respektive am Vertrauen auf die Auswertung grosser Datenmengen, gründet insbesondere darin, dass gesammelte Daten die Vergangenheit abbilden und damit die Grenzen in Bezug auf Innovation evident sind. Ist die Zukunft ungewiss und die Situation instabil zieht er einfachere, weniger Kosten intensive Messmethoden vor und gibt der und eigenen Intuition den Vorzug. Denn, so Gigerenzer, «Intuition ist gefühltes Wissen».

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Datenschutz: Chance oder Bedrohung

Die anschliessende Podiumsdiskussion mit Karin Frick, Gerd Gigerenzer, Hanspeter Thür, Andreas Wiebe und Wolfgang Zimmermann zeigte deutlich: Big Data gewinnt mit hoher Geschwindigkeit an Relevanz. Das Thema wird uns über die nächsten Jahre beschäftigen, egal welche Sichtweise man einnimmt. Die Herausforderung nebst der Lösung von Datenschutz relevanten Fragen wird sein, mit dem technologischen Fortschritt mit zu halten. Denn die Technologie – da sind sich alle einige – ist uns immer einen Schritt voraus.

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«Message matters»

Julius van de Laar hatte das Privileg, beide Wahlkämpfe Barack Obamas mitzugestalten. In seinem beeindruckenden Referat zeigte er die wichtigsten Stationen der erfolgreichen Kampagnenführung auf und gab einen Einblick in die effektive Nutzung digitaler Kanäle und Social Media. Seine wohl wichtigste Botschaft war dennoch «Message matters». Kein noch so smarter Plan kann auf Authentizität und Inhalt verzichten, so die Überzeugung van de Laars.

Die Gewinner der Marketing-Trophies 2015 sind:

• In der Kategorie Sonderpeis: Bagno Sasso Mobili und Abegglen Management Consultants, Zürich für das Projekt Swiss Eco Tap

Sonderpreis

• In der Kategorie KMU: Swiss Bankers Prepaid Services und Contexta für das Projekt Travel Cash – Das Reisegeld

KMU

• In der Kategorie NPO: Schtifti Foundation und Kreienbühl und Vogler für das Projekt Gorilla.

NPO

• In der Kategorie Grossunternehmen: CSS Versicherung und Contexta für das Projekt Ganzheitliches Marken- und Kundenerlebnismanagement

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• Der Publikumspreis ging an Mazda und JWT/Fabrikant für das Projekt Voilà ma Suisse

Publipreis
 

20 Minuten will nach Deutschland

Tamedia plant eine deutsche Ausgabe des Newsportals 20 Minuten. Laut Handelszeitung sucht das Medienhaus momentan deutsche Journalisten für das Projekt.

Bereits im Mai soll demnach eine Gruppe deutscher Online-Redaktoren mit einer Testplattform ermitteln, welche Themen bei der jungen, deutschen Leserschaft ankommen. Nach dieser Testphase wird entschieden, ob das Projekt «20 Minuten Deutschland» definitiv in Angriff genommen wird. Wie Tamedia-Sprecher Christoph Zimmer gegenüber der Handelszeitung erklärt, sehe man in Deutschland Potenzial «in der Nische der digitalen und sehr jungen Zielgruppe». Besonders im Mobile-Bereich sei 20 Minuten Online zu einer starken Marke geworden.

Die Konzentration auf eine Nische besonders im Mobile-Bereich geschehe angesichts des breiten Angebots bereits etablierter Onlinemedien in Deutschland, sagte Zimmer auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA.

20 Minuten wollte bereits 1999 mit einer Printversion in Deutschland Fuss fassen, konnte sich gegen die starke Konkurrenz aus den Häusern Axel Springer und Dumont nicht durchsetzen. Die Gratiszeitung wurde zwei Jahre später wieder eingestellt. (hae)

Häufiger Onlinekonsum stört Bindungsfähigkeit

Jugendliche, die extrem häufig Onlinespiele und Sexportale im Internet nutzen, haben eine schlechtere Bindung zu ihren Freunden. Sie kommunizieren weniger, vertrauen ihren Freunden nur eingeschränkt und fühlen sich von anderen stärker entfremdet.

Dies geht aus einer am Dienstag veröffentlichten Studie der Universitätsmedizin Mainz hervor. All diese Faktoren begünstigten letztlich die soziale Ausgrenzung. Laut der Studie, die im Vorfeld des Deutschen Kongresses für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie veröffentlicht wurde, nutzen 3,4 Prozent der befragten Jugendlichen das Internet suchtartig. Sie sind mehr als sechs Stunden täglich online, haben keine Kontrolle mehr darüber, geben ihre Interessen auf und erleiden negative persönliche, familiäre der schulische Konsequenzen aufgrund der vielen Zeit vor dem Computer oder am Handy. 13,8 Prozent zeigen demnach zwar keinen suchtartigen, aber dennoch einen exzessiven und ausufernden Gebrauch. Mädchen und Jungen sind davon gleichermassen betroffen. Das Forscherteam um Manfred Beutel von der Universitätsmedizin Mainz befragte den Angaben zufolge rund 2400 Jugendliche zwischen zwölf und 18 Jahren. (SDA)

Leo Burnett: Türstopper als Türöffner

Um Mediaagenturen zu überzeugen, hat Leo Burnett für den Verband Schweizer Gratiszeitungen einen Türstopper kreiert.

Mit den Schweizer Gratiszeitungen gelangen Schweizer Werbetreibende in über 1,67 Millionen Haushalte. Dies brachte Leo Burnett Schweiz auf die Idee einen Türstopper zu kreieren, um die bedeutendsten Mediaagenturen davon zu überzeugen, dass die Tür bei Schweizer Gratiszeitungen nicht unüberlegt zugeht. Das hübsche kleine Gadget kann auch von anderen Werbetreibenden erworben werden, so lange der Vorrat reicht.

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Verantwortlich bei Verband Schweizer Gratiszeitungen (VSGZ/ASEG): Dani Sigel (Präsident), Hannes Zaugg (Leiter der Geschäftsstelle). Verantwortlich bei Leo Burnett Schweiz: Vinzenz Blaas, Mark Stahel, Alba Rau (Kreation), Axel Eckstein (ECD), Aline Litchenhaus (Beratung).

 

Scholz & Friends: Happy End für den Hunger

Scholz & Friends hat für das neue Yoqua von Emmi eine Kampagne kreiert. Das Jogurt soll nicht nur gut sein, sondern auch satt machen.

Das neue Emmi Yoqua hat doppelt so viel sättigendes Protein wie herkömmliche Jogurts – und das bei nur zwei Prozent Fett. Das sorgt laut Mitteilung für ein frohes Lachen bei allen, die eben noch Hunger hatten.

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https://www.youtube.com/watch?v=jP_HZESb6Kw

Beides zeigt Scholz & Friends mit einer Kampagne, die eine bestens gelaunte Leitidee über sämtliche Kanäle hinweg orchestriert. So lacht dem Betrachter Yoqua aus TV- und Online-Spots zu, aus Plakat- und Anzeigenmotiven sowie Bannern. Und sogar von speziellen Promotions-Karten.

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Die beweglichen Augen und den Mund des Kartenmotivs kann man ablösen, aufkleben und so zum Lachen bringen, was man will; und wer Bilder davon mit #yoqua auf Social Media teilt oder auf Yoqua.ch lädt, kann eine Reise zur Hauptstadt der Happy Ends gewinnen – Hollywood. Die Microsite zeigt die phantasievollen Beiträge in einer Galerie. Und natürlich informiert sie näher über Yoqua und das, was es so wertvoll für die Ernährung macht. Begleitet wird die Kampagne, die ab sofort schweizweit on Air ist, zudem von zahlreichen Sampling- und Point-of-Sale-Massnahmen.

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Verantwortlich bei Emmi Schweiz: Robin Barraclough (Chief Marketing Officer); Katharina Müller (Global Category Head Spoonable); Christian Stoffels (Global Marketing Manager); Yvonne Arnold (Group Brand Manager); Andrea Decurtins (Brand Manager). Verantwortlich bei Scholz & Friends Schweiz: Thomas Müller, Roger Dobmann, Sabine Bremermann, Manuela Miksa, Dan Nessler, Christian Vosshagen, Lukas Frei (Kreation); Mathias Rösch, Fabian Röthlisberger, Martin Samsel (Beratung). Filmproduktion: Markenfilm; Regie: Boris Mosner Musikproduktion: Hitmill. Fotograf: Christian Lohfink. Digitale Umsetzung: SMLY
 

Online-Werbemarkt wächst weiterhin

Der Semester Report Online 2014/02 von Media Focus vermittelt einen Eindruck über die Entwicklung des gesamten Online-Werbemarkts in der Schweiz.

Online-Werbesegmente

Zur Darstellung des gesamten Online-Werbemarkts wird die Werbestatistik von Media Focus, welche ausschliesslich das Werbesegment Display beinhaltet, durch Expertenschätzung der Bereiche Suchmaschinenwerbung, Affiliate-Marketing, Online-Rubriken und Online-Verzeichnisse ergänzt. Nachfolgend ist beschrieben, wie sich die verschiedenen Online-Werbesegmente charakterisieren und voneinander abgrenzen lassen.

Unter klassischer Onlinewerbung (Display) werden sogenannte Display Ads verstanden, also Werbeflächen wie beispielsweise Banner, Skyscraper, Rectangles oder die Integration von (multimedialen) Inhalten von Werbeauftraggebern in den redaktionellen Bereich der erfassten Online-Werbeträger. Die üblichen Abrechnungsformen sind Fixpreise oder Preise gemäss den erzielten Kontakten (CPM) oder Klicks (CPC). Integriert in die Werbedruckstatistik werden die fakturierten Bruttoauftragswerte. Der Teilbereich Bewegtbild spezifiziert das Format Video Ad (In-Banner und In-Stream).

Mit Suchmaschinenwerbung werden Werbemöglichkeiten bezeichnet, bei denen der Werbeauftraggeber für eine Position seines Links auf den gängigen Suchmaschinen bezahlt. Üblicherweise wird über ein Auktionsverfahren festgelegt, wer die beste Stelle bekommt. Die Abrechnungsmethode von Suchmaschinenwerbung ist die Bezahlung nach Anzahl Klicks auf die textbasierten Links.

Das Segment Affiliate-Marketing ist Bestandteil des Performance-Marketings und wird leistungsorientiert abgerechnet. Im Normalfall erfolgt die Abrechnung auf Basis CPO, CPL sowie teilweise CPC. Die Werbemittelintegration erfolgt auf einer Vielzahl von Webseiten zum Beispiel mittels Display-Ad, Text-Links, Product-Feeds oder Spezialintegrationen. Die Affiliate-Marketing-Massnahmen werden meist über ein Netzwerk ausgeführt und haben in der Regel eine langfristige Orientierung. Der Werbeauftraggeber stellt im Rahmen des «Affiliate-Programms» Werbematerial und Vergütungen zur Verfügung, während die Webseite die Hauptentscheidung trägt, welches Werbemittel wann, wo und wie ausgeliefert wird.

Unter dem Online-Rubrikenmarkt (Classifieds) versteht man das Online-Kleinanzeigen-Geschäft. Als Basis des Semester-Reports werden die Rubriken-Bereiche «Immobilien», «Auto» und «Job» berücksichtigt. Das Werbesegment Online-Verzeichnisse umfasst die bezahlten Einträge einer Verzeichnis-Suchplattform wie zum Beispiel kostenpflichtige Zusatzeinträge, Highlighting-Anzeige, Logo-Eintrag.

Online-Trend nach Werbesegment

Entwicklung absolut, 2009 bis 2014

Der Online-Werbemarkt wächst weiterhin. Sämtliche Werbesegmente brillieren mit einem Plus. Auch die Klassische Onlinewerbung, welche bei der Halbjahresanalyse mit einem Werbevolumen von 68 Millionen noch leicht im Rückstand lag, hat in der zweiten Jahreshälfte aufgeholt und das Vorjahresergebnis leicht toppen können. Die grösste Entwicklung zeigt sich nach wie vor in der Suchmaschinenwerbung. Der Werbedruck in diesem Bereich hat um 42 Millionen Schweizer Franken zugelegt und das Werbevolumen von 250 auf 292 Millionen vergrössert. Das Expertengremium schätzte das Gesamtvolumen des Schweizer Onlinewerbemarkts im 2014 um die 850 Millionen Schweizer Franken.

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Quellen: Expertenschätzungen; *Hochrechnung der Werbedruckstatistik von Media Focus (ab 2011); **Teilbereich Bewegtbild basiert auf Expertenschätzungen

Online-Trend nach Werbesegment

Segmentmix 2014

Der Segmentmix hat sich zum Vorjahr kaum verändert und scheint stillzustehen: Lediglich das Segment Online Verzeichnisse hat einen Prozent-Punkt zugelegt, der Online-Rubrikenmarkt (Job) hingegen hat leicht eingebüsst (-1%).

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Wachstum

Wachstum 2006 bis 2014

Insgesamt wurden die Wachstumsprognosen für 2014 leicht übertroffen: Der Online-Werbemarkt verzeichnet ein Wachstum von 14.1 Prozent und hat damit die letzte Prognose von 10.3 Prozent überholt.

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Quellen: Expertenschätzungen; *Hochrechnung der Werbedruckstatistik von Media Focus (ab 2011); **Teilbereich Bewegtbild basiert auf Expertenschätzungen

Prognose

Wachstumsprognose 2014 bis 2017

Gemäss dem Expertengremium wird der Online-Werbemarkt auch in den kommenden Jahren weiter wachsen. Verglichen mit dem Werbevolumen 2014 sagen die
Experten dem Online-Werbemarkt bis Ende 2017 ein durchschnittlich jährliches Wachstum von 10.4 Prozent voraus.

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Anteil der Onlinewerbung am Werbemarkt Schweiz

Jahr 2014

Der Anteil von Online beinhaltet die Werbeformen Display, Suchmaschinenwerbung und Affiliate-Marketing. Zur Aufrechterhaltung der Vergleichbarkeit wurden für diese Betrachtung die Online-Rubriken und -Verzeichnisse nicht berücksichtigt, da auch in anderen Mediengruppen keine Rubriken oder Verzeichnisse erfasst werden. In der Mediamix-Perspektive liegt der Anteil der Onlinewerbung im 2014 bei
 10 Prozent. Dies entspricht einer Zunahme von einem Prozent-Punkt gegenüber dem Vorjahr (2013: 9%).

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Onlinewerbung (Display) nach Branchen

Jahr 2014

Deutlich an Werbedruck zugelegt hat die Branche Dienstleistung. Hat sie im Jahr 2013 noch 15.8 Millionen Werbedruckfranken in die Onlinewerbung (Display) investiert, wa- ren es 2014 bereits 24.9 Millionen. So verzeichnet sie ein Wachstum von 9.1 Millionen Werbedruckfranken und steigt vom vierten auf den zweiten Platz in der Branchen- rangfolge. Der Finanzmarkt hat gegenüber dem Vorjahr um 1.3 Millionen Werbedruck zugelegt (25.7 Mio. im 2013) und platziert sich wie im Jahr zuvor an die erste Stelle der Branchenrangfolge. Der durchschnittliche Anteil der klassischen Onlinewerbung am Mediamix liegt im Branchenvergleich bei 3.4%.

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Quelle: Media Focus Werbedruckstatistik

Methodik

Die Daten des Werbesegments Display basieren auf der Werbedruckstatistik von Media Focus und sind produktgenaue, gemeldete Werte (brutto-fakturiert) der Kooperationspartner von Media Focus. Die Gesamtvolumen des Display-Bereichs basieren auf einer Hochrechnung dieser Werte. Die Daten aller anderen Segmente basieren auf Expertenschätzungen.

Für die Schätzungen beigezogene Experten:

– Adresult
– Affilinet
– Car4you Schweiz
– Goldbach Audience
– Goldbach Interactive
– Homegate
– Jobcloud
– Monster Worldwide Switzerland
– Netprofit
– Ringier Digital
– Search.ch
– Stailamedia
– Local.ch
– Tradedoubler
– Worldsites
– Yourposition
– Zattoo Schweiz

Kooperationspartner:

–      Axel Springer Schweiz
–      AZ Medien

–      Cash Zweiplus

–      Comparis
–      Goldbach Audience

–      Microsoft Advertising Schweiz
–      NZZ Netz

–      Omnimedia

–      Publicitas

–      Ringier

–      Sevenone Media

–      Swisscom Bluewin

–      Tamedia

–      United Internet Media

 

Rechtsstreit um Abkürzung SRF beigelegt

Der Streit SRF gegen SRF ist beendet: Das Schweizer Radio und Fernsehen und der Detaillistenverband Swiss Retail Federation haben ihren Rechtsstreit um die Verwendung des Namens SRF beigelegt.

Schweizer Radio und Fernsehen und die Swiss Retail Federation hätten ihren Streitigkeit «mit einem für beide Seiten stimmigen Vergleich gütlich beigelegt, damit sie alle Kräfte wieder den Kernaufgaben widmen können», heisst es in den kurzen Medienmitteilungen der beiden Parteien. Über den Inhalt des Vergleichs sei Stillschweigen vereinbart worden. Die Frage, ob beide Seiten die Abkürzung SRF weiterhin nutzen werden, wollten weder das Schweizer Radio und Fernsehen noch die Swiss Retail Federation beantworten. Beide verwiesen auf die Stillschweigevereinbarung. Allerdings: Während auf der Medienmitteilung des Schweizer Radio und Fernsehens das SRF-Logo prangt, fehlt die Abkürzung in der jüngsten Medienmitteilung der Swiss Retail Federation gänzlich. Dies lässt darauf schliessen, dass sich das Schweizer Radio und Fernsehen im Namensstreit durchgesetzt haben dürfte.

Schweizer Fernsehen verklagt

Zum Streit um die drei Buchstaben SRF war es gekommen, nachdem Anfang 2011 Schweizer Radio und Fernsehen unter einem Dach zusammengeschlossen wurden. Der neue Name lautete Schweizer Radio und Fernsehen SRF. Rund ein Jahr später wurden dann auch die verschiedenen Fernseh- und Radiosender unter der Marke SRF lanciert. Diese Namensänderung war gar nicht im Sinne des Verbands Swiss Retail Federation, der sich bereits seit dem Jahr 2000 mit SRF abkürzte. Der Detaillistenverband fühlte sich in seinen Kennzeichenrechten verletzt und reichte Klage ein.

Die Hauptverhandlung wurde Mitte Februar vor dem Handelsgericht in Bern eröffnet (Werbewoche.ch berichtete). Der Anwalt der Klägerschaft betonte vor Gericht, die Verantwortlichen von Schweizer Radio und Fernsehen hätten ohne weiteres herausfinden können, dass die Abkürzung SRF vom Detaillistenverband benützt werde.

«Nur sporadisch gebraucht»

Die Swiss Retail Federation habe die Abkürzung SRF vor dem Rechtsstreit nur informell und sporadisch gebraucht, betonte hingegen die Anwältin von Schweizer Radio und Fernsehen. Dies begründe noch kein Anrecht auf den Schutz des Namens. Dass das Kürzel seit Ausbruch des Rechtsstreits häufiger benutzt werde, ändere nichts an der Sache. Bereits kurz nach Prozessauftakt signalisierten die Anwälte Bereitschaft, über eine aussergerichtliche Lösung zu verhandeln. Die beiden Parteien nahmen daraufhin Vergleichsverhandlungen auf. Hinter verschlossenen Türen wurde um eine gütliche Einigung gerungen – mit Erfolg, wie nun bekannt wurde. Die Gerichtsverhandlung wird daher nicht fortgesetzt.

Die Swiss Retail Federation – früher unter dem Namen Waren- und Kaufhäuserverband (VSWK) bekannt – vertritt seit 1937 die Interessen von Mittel- und Grossbetrieben des schweizerischen Detailhandels. Die Mitglieder erwirtschaften jährlich einen Umsatz von rund 12 Milliarden Franken und beschäftigen 40'000 Personen. (SDA)

Greuter startet beim Arbeitgeberverband

Fredy Greuter hat am Montag seinen Posten als Kommunikationschef beim Schweizerischen Arbeitgeberverband angetreten. Greuter war zuletzt beim Verband Schweizer Medien tätig.

Fredy Greuter ist promovierter Ökonom und war in mehreren Industrieunternehmen tätig, bevor er verschiedene Funktionen bei der Neuen Zürcher Zeitung innehatte. Er war unter anderem Korrespondent in Paris, leitete das NZZ-Börsenteam und verantwortete NZZ-Online, die digitale Plattform der Zeitung.

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Zuletzt war Greuter Geschäftsleitungsmitglied beim Verband Schweizer Medien und Leiter des dort angegliederten Medieninstituts und kündigte im Oktober 2014 seinen Weggang an (Werbewoche.ch berichtete). «Mit Fredy Greuter dürfen wir einen erfahrenen Kommunikationsspezialisten und Kenner der Schweizer Medienszene an Bord begrüssen», sagt Direktor Roland A. Müller. Der Antritt Fredy Greuters erfolgt im Rahmen einer Neuausrichtung der Verbandskommunikation. Vor Kurzem lancierte der Verband bereits einen neuen und zeitgemässen Online-Auftritt.

Manifesto Films: Neue Kampagne für UPC Cablecom

Die Markenbotschafter von UPC Cablecom Carlos Leal und Stéphanie Berger sind ab sofort mit einem neuen TV-Spot am Fernsehen zu sehen. Produziert hat ihn Manifesto Films.

Im Spot greift Carlos in die Seiten einer E-Gitarre und zeigt mit dem Hard Rock Klassiker «Smoke on the water» seiner Ukulele spielenden Partnerin den Unterschied zwischen gewöhnlichem Internet und Internet von UPC Cablecom. Die Gitarreninterpretation des legendären Deep Purple Klassikers wurde eigens von Steve Stevens, bekannt als Gitarrist von Billy Idol und Michael Jackson, für diese Kampagne eingespielt.

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Der Song «Smoke on the Water» ist vor über 40 Jahren in der Schweiz entstanden. In Montreux wollten Deep Purple 1971 ihr neues Album einspielen. Am Abend des 4. Dezember gaben Frank Zappa und The Mothers of Invention im Casino von Montreux ein Konzert, welches verhängnisvoll endete. Während des Konzerts brach plötzlich Feuer aus, das Gebäude wurde ein Raub der Flammen. Deep Purple beobachteten von ihrem Hotelzimmer aus, wie sich der Rauch über dem Genfersee ausbreitete – die Inspiration zum Titel «Smoke on the Water». Als «Funky Claude» wird auch der inzwischen verstorbene Gründer des Montreux Jazz Festivals, Claude Nobs, im Song namentlich erwähnt.

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Der neue Spot läuft ab sofort auf allen TV-Sendern der Schweiz und wird mit einer gross angelegten Kampagne (Plakate, Inserate, Radio, Online, etc.) begleitet.

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Verantwortlich bei UPC Cablecom: Ivo Hoevel (Senior Vice President & Chief Marketing and Products Officer ), Marcus Kikisch (Director Marketing Communication & Brand Management), Sandra Taddei (Marketing Communication Manager), Sara Mojentale (Grafik). Verantwortlich bei Manifesto Films (Produktion): Reto Salimbeni (Regie), Shannon Mildon (Producer), Charlotte Hottinger (Client-Services) Andy Weimer (Postproduktions-Supervisor), David Casey & Tristam Gieni (3D), Fotografie: Michael Munique, Musik: Original-Komposition: Deep Purple, Interpret Steve Stevens.
 

 

Edelweiss fusioniert mit Bolero

Der Westschweizer Monatstitel Edelweiss fällt der Neuorganisation der Frauenzeitschriften von Ringier zum Opfer. Die letzte Ausgabe von Edelweiss erscheint im Sommer und wird danach mit dem Deutschschweizer Pendant Bolero zusammengeführt.

In der Romandie wird die neue Zeitschrift den Titel «Bolero-Edelweiss» tragen.  In der Deutschschweiz wird Bolero beibehalten. Der Direktor von Ringier Romandie, Daniel Pillard, bestätigte am Montag der Nachrichtenagentur SDA einen entsprechenden Bericht des Westschweizer Radio- und Fernsehens (RTS).

Ringier hatte Ende Februar eine engere Zusammenarbeit der Frauenzeitschriften angekündigt (Werbewoche.ch berichtete). Die Titel SI Style, Bolero, Bolero Men sowie Edelweiss werden künftig von der SI-Style-Chefredaktorin Sabina Hanselmann-Diethelm geleitet. Die Neuorganisation soll die Attraktivität für Anzeigekunden erhöhen und redaktionelle Synergien nutzen. Ob es zu einem Stellenabbau kommt, ist noch  unklar. Die Zusammenführung habe Auswirkungen auf beide Redaktionen in Zürich und Lausanne, sagte Pillard. Bolero-Edelweiss werde hauptsächlich aus Artikeln aus Zürich bestehen, die von der Lausanner Redaktion auf Französisch übersetzt würden.

Bei Ringier Romandie kommt es nach der vollständigen Übernahme der Zeitung Le Temps zu weiteren Anpassungen. Le Temps wird mit der Wochenzeitschrift L'Hebdo und der Redaktion von Edelweiss in einen gemeinsamen Newsroom in Lausanne zusammengeführt. Die Redaktion der Frauenzeitschrift wird künftig auch die Lifestyle-Seiten von Le Temps und L'Hebdo produzieren. (SDA)

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