SRG publiziert neue Nutzenbilanz

Die SRG hat zum zweiten Mal eine Nutzenbilanz veröffentlicht.

Die SRG hat zum zweiten Mal eine Nutzenbilanz veröffentlicht.Mit der 112 Seiten starken Broschüre will das Medienunternehmen die gesellschaftliche und volkswirtschaftliche Bedeutung seines Service public anhand von Daten und Beispielen belegen. Die erste Publikation einer Nutzenbilanz 2001 habe zu fruchtbaren Diskussionen geführt, schreibt Kommunikationsleiterin Josefa Haas in der Einleitung. Für die Gestaltung zeichnet die Berner Werbeagentur Lang Gysi Knoll verantwortlich, die Illustrationen stammen vom Grafiker Daniel Müller. Die Nutzenbilanz kann per E-Mail bestellt werden: christine.stalder@ srgssrideesuisse.ch und steht zudem als PDF-Dokument auf www.srg.ch bereit.

Werbeplattform Gesicht

Aufgefallen Haben Sie schon einmal versucht, eine Tube Zahnpasta in den Mund zu stecken? Nein?

Print Haben Sie schon einmal versucht, eine Tube Zahnpasta in den Mund zu stecken? Nein?Lassen Sie es auch in Zukunft bleiben, denn der Fremdkörper löst innert Sekunden Brechreiz aus. Weniger seines Inhalts als seiner synthetischen Verpackung wegen, die den Gaumen ziemlich irritiert. Genauso irritirend kommt folglich diese Zahnpasta-Anzeige daher. Mag sein, dass Candida für guten Atem sorgt, in diesem Fall erreicht die Zahnpasta das Gegenteil. Wem nicht schon beim Nachahmen des Sujets schlecht wird, braucht nur daran zu denken, wie sich eine Gans fühlt, die gerade gestopft wird. Wie dem auch sei, das Gesicht ist auch in der zweiten Anzeige die Werbeplattform. Francesco Biasia stattet Frauen neuerdings mit Bildchen-Brillen aus. Ist doch praktisch, denn so muss sie ihrem Liebsten ihre Saison-Wünsche gar nicht mehr mitteilen. Ein Blick auf ihre verhüllten Augen sagt mehr als tausend Worte. (ck)

Arnold und Schwerzmann gewinnen «Oscar für Corporate Publishing»

Unternehmensmagazine Beim Wettbewerb Best of Corporate Publishing 2003 sind zwei Zürcher Teams in die ersten Ränge gekommen.

Unternehmensmagazine Beim Wettbewerb Best of Corporate Publishing 2003 sind zwei Zürcher Teams in die ersten Ränge gekommen.Der BCP Best of Corporate Publishing bewertet Unternehmensmagazine in den Kategorien Business-to-Consumer und Business-to-Business. Der erstmals verliehene Preis wird gemeinsam von Acquisa, Horizont, W&V und dem Forum Corporate Publishing vergeben. Er gilt auf Grund seiner Bewertungskriterien als «sehr repräsentativ» und wird damit auch als «Oscar für Unternehmensmagazine» bezeichnet. Insgesamt wurden 326 deutschsprachige Magazine zum Wettbewerb eingereicht. Unter den drei Preisträgern im B2B-Bereich «Geld und Beratung» wurden auch die Zürcher Arnold Design sowie Kurt Schwerzmann und sein Team für die Gala vom 2. April nach Köln eingeladen. Urs Arnold gestaltet seit 1998 das Bulletin für die Credit Suisse. Dieses Magazin gilt als älteste periodische Bankpublikation der Welt und ist bereits 1895 erstmals als «Effekten-Kursblatt der Schweizerischen Kreditanstalt in Zürich» erschienen.
Das jetzt in Köln mit einer Silbermedaille geehrte Bulletin erscheint sechsmal pro Jahr als Stakeholder-Magazin mit über 136000 Exemplaren und ist seit 1999 auch im Internet. Die Redaktion wird inhouse bei der CS betreut. Arnold Design ist spezialisiert auf verschiedene Formen der visuellen Kommunikation von Editorial Design über New Media bis Direct Marketing und beschäftigt in Uerikon über zehn Leute.
In der gleichen Kategorie darf sich auch das Zürcher Atelier Schwerzmann + Team auf einen bronzenen «Oscar» freuen – für sein Magazin Focus der Personalberatungsfirma Egon Zehnder International.
(pan)

Omega segelt ganz vorne mit

Uhrenmarketing IV Clever: Dank eines geschickten Werbeauftritts segelt Omega mit ihrer neuen Uhr, dem America’s Cup Racing Chronograph, auf der Alinghi-Erfolgswelle mit.

Uhrenmarketing IV Clever: Dank eines geschickten Werbeauftritts segelt Omega mit ihrer neuen Uhr, dem America’s Cup Racing Chronograph, auf der Alinghi-Erfolgswelle mit.Omegas Werbenäschen ist beinahe schon unheimlich: Nach einer Serie erfolgreicher Werbeauftritte – beispielsweise als James-Bond-Uhr oder als ständiger Court-Begleiter von sexy Anna Kurnikowa und Model Cindy Crawford – setzt Omega auch in der Segelwelt gekonnt ein Werbezeichen. Und das, obwohl die Schweizer Uhrenfirma im America’s Cup als offizieller Zeitmesser mit dem Verliererteam Newzealand mitsegelte und Neuseelands Skipper Dean Barker als Werbebotschafter unter Vertrag hat. Keine Spur von Niedergeschlagenheit herrscht bei Omega, im Gegenteil: Mit einem geschickten Werbeauftritt setzt sich die Swatch-Group-Tochter dahin, wo Alinghis Weg im Februar hinführte: ins Scheinwerferlicht. Verantwortlich dafür ist erstens das Timing. Omega lancierte die Uhr zeitlich genau richtig – anlässlich des America’s Cup im Februar 2003 in Auckland/Neuseeland. Zweitens das Produkt: Während Alinghis Sponsor Audemars Piguet eine 53000-fränkige, für maritime Verhältnisse ziemlich untaugliche Platinuhr anpries, hat Omega eine preiswertere und funktionellere Uhr – der America’s Cup Racing Chronograph (ab 5000 Franken) – entwickelt, die mit ihrer rot-blau markierten Countdown-Funktion «10 Minuten» und «5 Minuten» das Boot rechtzeitig zur Startlinie bringen soll. Und drittens: die Werbemittel. Das Plakat des neuen Omega-Zeitmessers ist geschmackvoll und suggeriert, dass Omega auf die richtige Welle setzt.
Spannungsreiches Motiv
Im Mittelpunkt des Inserates beziehungsweise Plakates präsentiert sich die Uhr von ihrer besten Seite, hinter ihr kämpfen zwei Segelboote in wunderschönen blau-weissen Wellen um den ersten Rang, und darüber thront die Headline: «The America’s Cup Choice». Dass das Manöver, das die beiden Schiffe auf dem Bild veranstalten, wenig Sinn macht (Hauptsache, es sieht gut aus) und keines der Boote (mit gutem Grund) das von Alinghi ist, dürfte nur gerade die wetterharten Seglerfans irritieren. Typisch Hayek: Inhouse-Werbung
Die Zielguppe der Uhr seien – so heisst es bei der Omega-Pressestelle – Segel- und Sportbegeisterte. Begleitet wird die Uhr-Lancierung in der Schweiz mit Plakaten – seit dem 12. Februar hängen sie in verschiedenen Schweizer Städten – und mit Inseraten. Diese erschienen in der NZZ, Le Matin dimanche, der HandelsZeitung und seit April auch im Segelmagazin Skipper. Auf Eurosport lief zudem während des America’s Cup ein TV-Spot. Entwickelt wurde die Werbeidee übrigens – wie alle Werbeideen von Omega – von der internen Werbeabteilung am Hauptsitz in Biel.
Das erste Rennen gegen Audemars Piguet hat die Omega-Werbeabteilung gewonnen. Wie das zweite ausgehen wird, zeigt sich in wenigen Monaten. Dann heisst es nämlich werben um den Werbeträger. Noch immer steht nicht fest, ob – wie üblich – der offizielle Zeitnehmer in Zukunft als Partner des Titelverteidigers am nächsten America’s Cup auftreten darf oder der Sponsor. Das letzte Wort hat Alinghi-Chef Ernesto Bertarelli.
Sieht auch ohne Alinghi gut aus: Omega-Motiv für die Winner-Uhr.
Annelies Friedli

Werbung mit Negativschlagzeilen

Relaunch-Kampagne Das hochaktuelle Thema Wirtschaftsskandale gab dem Kreationsteam von Publicis Gelegenheit, eine provokative Kampagne zu realisieren.

Relaunch-Kampagne Das hochaktuelle Thema Wirtschaftsskandale gab dem Kreationsteam von Publicis Gelegenheit, eine provokative Kampagne zu realisieren.So sorgen prominente Schweizer CEOs für einmal nicht nur im Wirtschaftsmagazin Bilanz selbst für Schlagzeilen, sondern auch in den Anzeigen der Relaunch-Kampagne. «Achtung: Ihre Bilanz wurde geschönt», lautet die Warnung. Den Kopf für diese Schlagzeile musste Swiss-CEO André Dosé hinhalten. Auch Filippo Leutenegger zeigte inhouse Humor, um seinen Kopf hinzuhalten für «Achtung: Ihre Bilanz wurde frisiert». Damit bringt die Kampagne für die neu frisierte Bilanz mehrere werbewirksame Faktoren unter einen Hut: Prominente als Eye Catcher, ein Thema, auf das die Öffentlichkeit sensibilisiert ist, und eine Werbeidee mit Überraschungseffekt. Als Auftakt der Kampagne liess Publicis in Zürich, Basel und Bern auch Minidemonstrationen gegen frisierte und aufpolierte Bilanzen veranstalten. Auf dem Zürcher Paradeplatz wirkte die Demo so echt, dass die Polizei einschritt.

Dribbelkünstler mit Torriecher

Antonio Lopez ist seit Anfang Februar Texter bei Publicis.

Antonio Lopez ist seit Anfang Februar Texter bei Publicis.Früher hat Antonio Lopez als Stürmer eines Zürcher Fussballvereins Tore geschossen. Heute jongliert er als Texter nur noch mit Worten statt mit Bällen: seit Februar im Team der Zürcher Agentur Publicis. «Nur wenige Schweizer Agenturen entsprechen meiner Vorstellung von kreativer Werbung», sagt Lopez, der für den Wechsel an die Limmat seinen Job bei Springer & Jacoby in Hamburg an den Nagel hängte. Die konstanten Leistungen des Teams um Jean Etienne Aebi und Markus Gut respektiere er schon lange. An diese möchte der 31-Jährige nun anknüpfen und erfolgreiche Kampagnen produzieren, die auch Preise gewinnen. «Und zwar für grosse Kunden», betont Lopez, «weil das schwieriger ist als für den Coiffeur um die Ecke.»Die Inspiration dazu findet der Schweizer mit spanischen Wurzeln im Alltag: Er verschlingt alles – von Boulevard bis Weltliteratur. Sein (Lese-)Hunger nach Neuem spiegelt sich auch im beruflichen Werdegang: Der Texter jobbte schon als Fitnessinstruktor, Journalist, Barkeeper oder Assistent von Ballettdirektor Heinz Spoerli, studierte zeitweise am Konservatorium (Klavier) und an der Universität (französische und deutsche Literatur).
In seinen Anfängen als Texter bei FCB Leutenegger Krüll hat der Quereinsteiger das Handwerk gelernt und dabei rasch Parallelen zum Fussball gezogen: «In beiden Disziplinen wird das Toreschiessen einfacher, je besser das Team ist», sagt Lopez. So habe er sich schnell in den Kopf gesetzt, in die «Champions League» aufzusteigen. Zwei Jahre später realisierte er diese Vorstellung mit einem Texterjob bei Jung von Matt/Alster. Dort erwartete ihn eine harte, aber umso lehrreichere Schule: «In Deutschland ist alles zehnmal grösser, zehnmal schneller, die Arbeit zehnmal härter, weil man zehnmal mehr Konkurrenz und Hindernisse auf dem Weg zur Realisation einer Kampagne zu überwinden hat», erzählt Lopez. Dadurch habe er gelernt, mit einer gewissen Besessenheit das Maximum an Qualität herauszuholen. Obwohl er an der Alster eine faszinierende Zeit erlebte, habe sein Privatleben darunter gelitten. Das änderte sich auch nicht, als der Texter nach 17 Monaten zu Springer & Jacoby wechselte. «Der Kampf ums Überleben spielt sich in solchen Agenturen nicht nur extern, sondern auch intern ab, und das 13 Stunden pro Tag, 7 Tage die Woche», sagt Lopez. In den beiden Agenturen arbeitete er unter anderem an Kampagnen mit für BMW (3er-Serie), Mini, Bild, Panasonic, Smart sowie Mercedes-Benz.
Zurück in der Schweiz empfindet Lopez alles paradiesisch – die Arbeit bei Publicis, das Essen, das Kulturangebot. Einzig das Weltmännische und die Schnelligkeit vermisse er hier ein wenig. Das im Ausland antrainierte Tempo möchte er nun auch ins Team von Publicis bringen und sich dem «schweizerischen Sauglattismus» in der Werbung verweigern. «Eine Kampagne kann auch mal nur intelligent statt lustig sein», ist Lopez überzeugt – er will «überraschend, verblüffend, witzig, einfach und schnell dramatisieren». Mit «schnell» meint der Texter, «dass die Message jeder sofort ohne Erklärung verstehen muss».
In der helvetischen Provinzialität zu versinken, fürchtet er dennoch nicht. Schliesslich spiele er jetzt in der besten Mannschaft der Schweiz, dem FC Basel der Werbung sozusagen. Und dieser hat es ja bekanntlich auch im lukrativen Geschäft der Champions League weit gebracht.
Will die Schweizer Werbelandschaft im Sturm erobern: Publicis-Texter Antonio Lopez.
Carole Koch

Umwelt ist cool, oder?

Ans ökologische Gewissen appellierende Werbung gibts seit über 20 Jahren.

Ans ökologische Gewissen appellierende Werbung gibts seit über 20 Jahren.Zeit also für eine eingehende qualitative Untersuchung dieses trendigen Typs strategischer Kommunikation, der mit Betroffenheit spielt und dessen Erfolg hundertprozentig von der Glaubhaftigkeit der jeweiligen Message abhängt. Diesbezüglich könnten andere Bereiche vom Ecotainment noch lernen.> Wer’s glaubt, wird selig – oder? Die Glaubwürdigkeit von Öko-Werbung von Gitte Katz. Westdeutscher Verlag, Wiesbaden 2002. 359 Seiten, Fr. 57.70.

Manifest der Markenkritik

Wer der kanadischen Antimarketingorganisation Adbusters dieser Tage einen virtuellen Besuch abstattet, wird zunächst auf die Protest-site «Boycott Megabrand USA» umgeleitet.

Wer der kanadischen Antimarketingorganisation Adbusters dieser Tage einen virtuellen Besuch abstattet, wird zunächst auf die Protest-site «Boycott Megabrand USA» umgeleitet.Wer der kanadischen Antimarketingorganisation Adbusters dieser Tage einen virtuellen Besuch abstattet, wird zunächst auf die Protest-site «Boycott Megabrand USA» umgeleitet. Kriegsgegner und andere Kapitalismus- respektive Konsumskeptiker können dort eine elektronische Petition unterzeichnen, zugleich aber auch die Grundbegriffe des heute unverhofft hippen «Culture Jamming» lernen.
Argumente für Aktivisten
Dessen Motivation und Methoden legte Adbusters-Gründer Kalle Lasn bereits vor drei Jahren dar – in einem witzigen, zuweilen auch wütenden Traktat, das damals keinen deutschen Verlag fand. Angesichts des aktuellen Antiamerikanismus könnte sich das nun ändern. Bis es so weit ist, muss man noch aufs Original zurückgreifen, um zu erfahren, dass und wie die USA «vom politischen Staatsgebilde zur Multi-Milliarden-Dollar-Marke» mutiert sind. Und wie man mit reiner Konsumentenmacht scheinbar unbeeinflussbare Entwicklungen mitsteuern kann – wenn man will.
> Culture Jam. The Uncooling of America™ von Kalle Lasn. Harper Collins, New York 2000. 251 Seiten, Fr. 29.80.
(oc)

Zeitlos steht die Uhrenwerbung still

Uhrenmarketing I Analysten gehen davon aus, dass Uhrenmarken rund ein Viertel ihres Umsatzes in ihr Image investieren. Dass ihre Werbung auf den ersten Blick eintönig wirkt, darf nicht verwundern. Das bekannte Strickmuster – Produkt, Stil und hedonistisches Lebensgefühl – garantiert eine erlebbare Markenseele – und damit auch Erfolg.

Uhrenmarketing I Analysten gehen davon aus, dass Uhrenmarken rund ein Viertel ihres Umsatzes in ihr Image investieren. Dass ihre Werbung auf den ersten Blick eintönig wirkt, darf nicht verwundern. Das bekannte Strickmuster – Produkt, Stil und hedonistisches Lebensgefühl – garantiert eine erlebbare Markenseele – und damit auch Erfolg.Selten dürften sich zwei Marken gegenseitig so gut beflügelt haben wie diese: Bentley und Breitling. Nicht nur führen beide ein «B» in ihrem Logo, auch Adlerflügel zieren die beiden Marken. Am Genfer Automobilsalon präsentierte die Grenchener Uhrenmarke zwei neue Uhren, eine fürs Armaturenbrett der Racing-Ausführung der britischen Luxuskarosse, die andere fürs Handgelenk. Medienwirksam hat sich damit der Hersteller des Zeitmessers als Sponsor des Bentley-Teams für das Rennen von Le Mans 2003 präsentiert. Ein Beispiel aus dem Lehrbuch für Luxusmarken-Management. Denn mit der «Bentley-Hebelwirkung» macht sich Breitling noch begehrenswerter und zugleich unnahbarer. Eine Grundvoraussetzung für Luxusmarken.Auch wenn dieses Beispiel den Anschein erwecken sollte – das hervorragende Renommee der Schweizer Uhr ist keine Worthülse des Marketing. Ihr guter Ruf ruht auf nahezu 500 Jahren Tradition, Dynamik und Kreativität – und das lässt sich präzis quantifizieren. Mitte des 16. Jahrhunderts verbat der Reformator Jean Calvin in Genf das Tragen von Schmuck in der Öffentlichkeit und zwang die Goldschmiede kurzfristig zur Neuorientierung – was sich als wahrer Segen für die Handwerker entwickelte, mit Folgen für die Exportwirtschaft bis in die heutigen Tage: Gemäss Bundesamt für Statistik ging im Jahr 2000 jeder sechste Franken aus dem Export aufs Konto der heimischen Uhrenbranche (17,1 % der Gesamtausfuhren).
«Die Uhrenindustrie hat es über Generationen hinweg fertig gebracht, eine stabile Markenpolitik zu betreiben», attestiert ihr Thomas Otte, Inhaber von Dr. Otte Brand Consulting. «Im Unterschied zu amerikanischen Klonen wie Zobel, Bruggisser oder Mühlemann ist sich die Schweizer Uhrenbranche treu geblieben und hat sich wesensfremden Ideen in der Marken- und Unternehmensführung weit gehend verschlossen», erklärt Otte den Erfolg. Eine gewisse «patronale Trägheit» habe sich hier wie so oft positiv ausgewirkt.
Diese nach innen wie nach aussen wirkende Selbstähnlichkeit als normative Klammer beeinflusste auch die Entwicklung der durchschnittlichen Bruttowertschöpfung: Während diese in den umsatzstärkeren Exportbranchen Maschinen/ Elektronik und Chemie in den letzten Jahren rückläufig war, nahm sie im Uhrensektor stetig zu. Und das bei zunehmender Beschäftigung. Während in der Krise der Achtzigerjahre nur knapp 27000 Menschen in der Uhrenbranche tätig waren, so sind es heute rund 39500. Wesentlich zur Renaissance der Schweizer Uhr und ihres Images trug, nebst dem enormen Technologie- und Rationalisierungsschub, die revolutionäre Marketingstrategie der Swatch bei. Zwar dürften die Zeiten, als die Uhrenindustrie noch über 90000 Menschen beschäftigte, endgültig vorbei sein. Doch den Titel des wertmässig grössten Uhrenexporteurs der Welt verteidigt die Schweiz seit nun bald zwei Jahrzehnten. Nur knapp fünf Prozent des Umsatzes generiert die Branche in ihrer Alpenrepublik.
Revitalisierungen à gogo
Auch das vergangene – vom weltweiten Konjunktureinbruch und hohen Frankenkurs geprägte – Jahr hat die Schweizer Uhrenindustrie gut überstanden. Der Verband der Schweizerischen Uhrenindustrie (FH) teilte kürzlich mit, dass die Exporte im Jahr 2002 einen Wert von 10,64 Milliarden Franken (wertmässig +0,4 % gegenüber 2001) erreicht hätten. Geht es um Prognosen für das laufende Jahr, gibt sich
Jean Daniel Pasche, Präsident des FH, vorsichtig: «Für das erste Semester hat sich unsere Befürchtung eines Absatzrückgangs bestätigt.» Weiter in die Zukunft zu blicken, ist zurzeit, auf Grund der geopolitischen Situation und der Weltwirtschaftslage, schwierig. «Wir rechneten mit einer Erholung im zweiten Semester, auch wenn wir eine grosse Unsicherheit in der Branche verspüren», ergänzt Pasche.
Allerdings schliesst er aus, dass sein Verband, wie vor 20 Jahren, eine Branchenkampagne starten werde. Sowieso habe sich bei den Uhrenfirmen die Meinung durchgesetzt, dass sie vom hauseigenen Marketing mehr profitieren, sagt Pasche. Der FH begleitet deren Aktivitäten lediglich mit PR. Offenbar haben die Uhrenkonzerne und unabhängigen Manufakturen viel aus der Krise gelernt. Zumindest was das Marketing betrifft, wo laut Branchenexperten – die einzelnen Markenverantwortlichen geben sich äusserst diskret – in den letzten Jahren mehr investiert wurde als in echte Produktinnovationen.
So wurden in Vergessenheit geratene, inaktive Handelsmarken aus ihrem Winterschlaf wachgeküsst (Panerai, Blancpain), Lizenzmarken (Bally, Calvin Klein) vom «Reissbrett» weg mit millionenschweren Marketingstrategien zum Erfolg gepusht oder Modelle durch Partnerschaften mit branchenfremden Luxusmarken (Breitling mit Bentley) zu absoluten Absatzrennern gemacht. Bild- und emotionsstarke Traditionen wurden für bestimmte Zielgruppen mit utopischen Markenwelten wiederbelebt. Strahlen diese Brands ihr Werteportfolio glaubwürdig und in einer einmaligen Stilistik aus, ist es für den Konsumenten unerheblich, ob die Tradition tatsächlich ununterbrochen war. Der stark segmentierte und gut informierte Markt hat auch diese Zeitmesser sehr positiv aufgenommen, selbst wenn sie von Uhrenliebhabern als reine Marketingprodukte verschrien werden.
Tatsächlich stellt sich aber je länger, je mehr die Frage, wie lange die Goldgräberstimmung im Luxusuhrensegment noch andauern wird, und ob sich hier noch mehr Marken werden positionieren können. Viel hängt auch davon ab, ob der Uhrenkönig Nicolas Hayek seine Drohung, ab 2006 keine Rohwerke mehr an Uhrenhersteller und Montagefirmen auszuliefern, in die Tat umsetzt.
Der Mann, dem es selbst in der Wirtschaftsflaute gelungen ist, die operative Marge zu verbessern, dürfte also auch nach der Zepterübergabe an den Sohn für Schlagzeilen sorgen. Abgesehen von der wie geschmiert funktionierenden PR in eigener Sache läuft das «Marketingwerk» bei all seinen 18 Uhrenmarken (von Blancpain und Jaquet Droz über Glashütte bis hin zu Rado, Omega, cK oder Certina) so gut, dass die Rentabilität gesteigert werden konnte. Und das ohne den Marketingaufwand zurückzuschrauben. Alles andere hätte beim «Advertiser of the Year 2001» überrascht.
Beatrice Howald, Head of Public Relations bei Swatch Group, hat eine einfache wie einleuchtende Erklärung: «Gerade in Zeiten, in denen die Konsumenten ‹kaufunlustig› sind, gilt es, sie mit verschiedenen Mitteln zu überzeugen. Wir wollen ihnen zeigen, dass sie sich auch jetzt durchaus etwas gönnen können.» Dazu setze jede Swatch-Group-Marke ihren Marketing- und besonders den Kommunikations-Mix sehr zielgruppenaffin zusammen: Während bei Swatch vor allem der Ausbau von Retailaktivitäten sowie PR- und publikumswirksame Events im Mittelpunkt stehen, kommen etwa bei der Prestigemarke Breguet, die 1999 unter die Swatch-Fittiche genommen wurde, die klassische Werbung, der exklusive Retail und Kundendienst stärker zum Zug. Tiefer lassen sich die Uhrenhersteller nicht in ihre Bücher blicken. Mediale Sichtbarkeit wird zwar gern zelebriert, muss aber den präzisen Spielregeln der Markenverantwortlichen folgen.
Nicht nur bei der Swatch Group in Biel gilt Diskretion als Mutter des Exklusiven. Auch bei Rolex, der Zuger Richemont – unter anderem
A. Lange & Söhne, Cartier, Piaget, IWC und Panerai – und dem Pariser LVMH-Konzern – Ebel, Zenith oder TAG Heuer – gibt man sich zugeknöpft. Selbst in der Kommunikation wird die Unnahbarkeit gelebt und Distanz gebaut. Aber auch ohne offizielle Stellungnahme der Marketing- oder PR-Abteilungen erkennt man, dass sich die traditionelle Uhrenwerbung seit der Swatch-Revolution, die ganz neue Märkte zu bearbeiten begann, wieder stark angeglichen hat. Und das trotz der Vielzahl der Marken und spürbarer Stagnation in einigen Segmenten.
Durch alle Ranges hindurch ist das Produkt der König. Die humorvolle Art der positiven Provokation sieht man lange nicht mehr nur bei Swatch. Selbst bei den wenigen Ausnahmen im mittleren und höheren Segment, bei denen Marken mit ausgefallenen Strategiekonzepten aus der Reihe tanzten, stellt man verstärkt eine Rückkehr zum Déjà-vu und Austauschbaren fest. Während knapp zweier Jahre empfahl sich Maurice Lacroix zum Beispiel mit einer eigenständigen Kampagne – ein Mix aus Wildnis und Luxus – als Brand für kompromisslose Menschen mit Instinkt für Klassiker.
Abschied vom Surrealismus
Auch die Edelmarke Ebel zeigte sich in ihren Werbeauftritten immer unsteter und weniger experimentierfreudig: Nachdem sie sich von der spektakulären Surrealismus-Kampagne verabschiedet hatte, versuchte sie mit einem Celebrity Endorsement – Hände von Imageträgern wie Madonna oder Harrison Ford – den Absatz wieder anzukurbeln. Danach entschied man sich auch in La Chaux-de-Fonds für die produktorientierte Umsetzung. Allerdings lässt sich die internationale Bildsprache nur in wenigen Fällen so imageprägend wie bei Jaeger Le Coultre einsetzen, die dank des Drehgehäuses tatsächlich ausserordentliche Merkmale aufweist.
Als Ausnahmeerscheinung auf breiter Flur findet sich immer noch IWC mit ihrem provokativ ironischen Macho-Lebensgefühl. Roland Ott, Head of PR bei der Schaffhauser Uhrenfirma, weiss Bescheid über das grosse Markenkapital und die erkennbare Persönlichkeit der Uhr. Deshalb wischt er Zweifel, die einen Abbruch des Konzepts prophezeiten, flink vom Tisch. «Wir testen die polarisierende Kampagne in anderen Kulturkreisen», erklärt Ott. Das heisse aber nicht, dass die pointiert männerfreundlichen Schlagzeilen verschwinden – im Gegenteil. Wie gut das augenzwinkernde Plädoyer für Männlichkeit gefällt, zeigt sich an den Absatzzahlen wie an der Tatsache, dass IWC die einzige Uhrenkampagne ist, von der Posters erhältlich sind. Nicht nur darin unterscheidet sich die Manufaktur am Rhein von anderen Uhrenfirmen. Führt sie doch eine Kundenzeitschrift im Kommunikations-Mix auf, mit der sie den stilgerechten Imagetransfer im Luxussegment pflegen kann.
Dass sich aber viele – nicht nur junge – Marken während des Aufschwungs zu wenig um ein dichtes semantisches Netzwerk in ihren Kommunikationsauftritten kümmerten, könnte sich rächen. Fraglich ist, ob solche Marken eine künftige Konzentrationswelle überdauern werden. «Es gibt nur wenige Uhren, die es nachhaltig geschafft haben, eine einzigartige, utopische und gleichzeitig wertehaltige Welt nachhaltig aufzubauen», weiss Markenstratege Otte.
Stil, Luxus und ein hedonistisches Lebensgefühl sind die Kampagnenmerkmale weniger Uhrenmarken.
Der Messekrieg von BaselUnter dem neuen Namen Basel World öffnet heute die Weltmesse für Uhren und Schmuck zum 30. Mal ihre Tore. Nicht nur ihr Erscheinungsbild hat sich verändert. Die Fachmesse, die mit rund 2200 Ausstellern über 80000 Besucher anlocken will, hat ein Drittel der Aussteller – mehr als 20 Länderpavillons – in die Zürcher Messe ausgelagert. Trotz der Aufwertung Zürichs steht das wichtigste Stelldichein der Branche – hier werden üblicherweise Milliardenumsätze getätigt – unter einem schlechten Stern. Nicht nur wegen des Irak-Kriegs, der Importeure und Händler aus dem Mittleren Osten, Asien und aus den USA vor der Reise abhält. Eine Tatsache, die auch Zürcher Nobelhoteliers zu schaffen macht: Reihenweise leere Betten statt satter Belegung. Auch der hausbackene Kleinkrieg zwischen der Basel World und dem 13. Salon International de la Haute Horlogerie dürfte beim Zielpublikum auf Unverständnis stossen – auch wenn es dem Genfer Salon gelungen ist, die Richemont-Markenfamilie exklusiv für sich zu gewinnen. (la)
Statussymbol KundenmagazinNur wenige Uhrenhersteller leisten sich heute den Luxus einer Kundenzeitschrift. IWCs Watch International gehört zu diesen Sonderfällen der Branche, ebenso das internationale Magazin Patek Philippe. Während Letzteres, der Philosophie einer Luxus- und Liebhabermarke entsprechend – abgesehen von Werbung für das Hausmuseum –, ganz ohne Inserate auskommt, frönt Watch International dem exzessiv hedonistischen Lebensstil mit all seinen Insignien. Hier, wo Polo, Sportautos, Tennis, Mode oder Golf neben der hohen Uhrmacherkunst ihren redaktionellen Platz finden, geben sich auch die entsprechenden Inserenten gerne ein Stelldichein zum eigenen und zum Wohle des Crossmarketings. Das regt die Nachahmer an: Bei Omega liege ein solches Projekt in der Schublade, war auf Anfrage zu erfahren. Bei den meisten anderen Luxusmarken scheint sich das Kundenbindungsmittel nicht zu rechnen, da man mit PR-Artikeln in den Fachzeitschriften ein breiteres, aber ebenso interessiertes Zielpublikum erreichen kann. Diese Variante ist bedeutend günstiger, praktisch risikolos und leichter zu handhaben. Auch decken immer mehr Zeitungen und Zeitschriften das Thema Uhren ab. (la)
I do it my way…
Uhrenmarketing II Zur Basler Uhren- und Schmuckmesse entwickelte Spillmann Felser Leo Burnett für Carl F. Bucherer einen neuen weltweiten Markenauftritt, der die Unternehmensphilosophie umsetzt.
Hatte in den Neunzigerjahren eine Vielzahl von hochwertigen Uhrenmarken dank guter Konjunktur ziemlich rasch ihre Nischen und Kundenkreise gefunden, sahen Umfeld und Prognosen im Sektor vor anderthalb Jahren bereits wieder komplett anders aus. Einer Pioniertat kam deshalb die Lancierung der Marke Carl F. Bucherer gleich, für deren Positionierung das Luzerner Uhren- und Schmuckfachgeschäft ein finanzielles Polster bereithielt. Ziel von Marcel Hossli, Executive Vice President Marketing, war es, mit dem über achtzigjährigen Know-how von Bucherer ein Brand wiederzubeleben und ein zweites Umsatzstandbein für die Gruppe aufzubauen.
Wie wenige andere Marken, die durch eigenständige Auftritte dem Kunden auch produktbezogene Wertvorstellungen kommunizieren, setzte Hossli auf eine Markenerlebniswelt mit Differenzierungspotenzial. Nachdem Euro RSCG Schweiz die Marke international mit einer hochwertigen, aber synthetisch wirkenden Lifestyleoptik in Parkanlagen aufgebaut hat, setzt jetzt Pitchgewinnerin Spillmann Felser Leo Burnett (SFLB) die erfolgreiche Arbeit vor allem im Fernen Osten fort; dort verfügt Bucherer bereits über ein gutes Vertriebsnetz. «Wir haben den Markenkern beibehalten, dabei aber das Erscheinungsbild und die Inszenierung natürlicher und konkreter umgesetzt», sagt Bucherer-Marketingmann Hossli.
So war klar, dass die Werte des 1919 gegründeten Familienunternehmens – Unabhängigkeit und Souveränität – kaum mit einer produktorientierten Umsetzung dramatisiert werden könnten. «Unsere Ideenplattform fand Ausdruck im Claim ‹Für Leute, die nicht mit der Zeit gehen›, weil die Zielgruppe nicht im Mainstream mitschwimmt», sagt Texter Jürg Brechbühl. Tatsächlich ist die doppeldeutige Aussage gerade für eine Uhrenmarke überraschend. Beratungsgruppenleiter Peter Schäfer: «Dieser Philosophie – den eigenen Weg zu gehen – ist das Unternehmen bis heute treu geblieben. Wir sind in der glücklichen Lage, für eine Firma zu werben, die nicht zu einem riesigen Konzern gehört, sondern für eine, bei der man mit dem CEO in direktem Kontakt steht.»
Gemäss dem Anspruch an Authentizität setzte das Team um CD Martin Spillmann in vorerst drei Sujets echte Menschen in Szene, die sich den Trends widersetzen. Wie zum Beispiel den 40-jährigen Unternehmer Mark Ray, der seine Firma ohne Berater führt, oder die Weinhändlerin Elisabeth Sykes, die sich immer wieder Zeit nimmt, um Briefe von Hand zu schreiben, und schliesslich die Holländerin Josie de Wolf, die ihre Leidenschaft zum Beruf gemacht hat und als Stylistin Kunden beim Kleiderkauf berät. Die Location und das Styling trägt dazu bei, die kultivierten Markenwerte wie die Person zu unterstützen. Es handelt sich um weltoffene Leute ohne Glamourgebaren; Leute, die sich den Luxus leisten, unkonventionelle Wege zu gehen. Beim neuen Konzept ist kein TV-Spot mehr vorgesehen. Hingegen fokussiert das Marketing auf den Ausbau der Produktfamilie, die auch im Design weiter entwickelt wird. (la)
Luca Aloisi

VSW-Katalog der Schweizer Presse

Beim Verband Schweizerischer Werbegesellschaften (VSW) ist die Ausgabe 2003 des Katalogs Schweizer Presse – Ausgabe Zeitschriften – erschienen.

Beim Verband Schweizerischer Werbegesellschaften (VSW) ist die Ausgabe 2003 des Katalogs Schweizer Presse – Ausgabe Zeitschriften – erschienen.Im handlichen Nachschlagewerk finden sich alle wesentlichen Basisdaten für die Platzierung von Inseratewerbung in Publikumszeitschriften, Spezial-, Hobby- und Fachzeitschriften. Für jeden Titel sind Angaben über Auflage, Erscheinungsweise, Satzspiegel, Spalteneinteilung, Einheitstarife sowie Seitenpreise publiziert. Der Katalog kann über www.vsw-assp.ch bestellt werden.

Schön, schöner, am schönsten

Abowerbung Wenn eine Idee in der Luft liegt, dann ist sie nicht mehr zu stoppen. «Geschönte Bilanz.

Abowerbung Wenn eine Idee in der Luft liegt, dann ist sie nicht mehr zu stoppen. «Geschönte Bilanz.Ein Jahr für nur 20 Franken», heisst es – wie bei der richtigen Bilanz – auch bei der femininen Ausgabe, seit kurzem als Annabelle Business auf dem Markt. Das Schweizer Business- und Lifestylemagazin für Frauen erscheint vierteljährlich und erreichte nach der zweiten Ausgabe bereits – ungeschönt – 94000 Leserinnen und Leser. Die dritte Ausgabe mit der Titelgeschichte «Erfolgreich mit Takt & Taktik» erscheint dieser Tage.Jetzt dürfens auch die Frauen tun, aber nicht beim Coiffeur.

Radiotele lanciert «Young Impact 03»

Privatradios Der Radiovermarkter Radiotele lanciert ein Crossmediapaket namens «Young Impact 03».

Privatradios Der Radiovermarkter Radiotele lanciert ein Crossmediapaket namens «Young Impact 03».Es umfasst das Musik-TV Viva Swizz, den Jugendkabelsender Radio 105 sowie das Aussenwerbeangebot Wildplakat by PGB der Plakatiergemeinschaft Bern. Zielgruppe sind die 12- bis 29-Jährigen der Deutschschweiz.
get_footer();