Kampagnenplanung – Das Tool, das alles kann

Accelerom hat einen neuen Algorithmus entwickelt, der den optimalen Multichannel-Marketing-Mix errechnet. Er funktioniert für Produkte, Zielgruppen und Märkte im B2B und im B2C, und liefert überprüfbar bessere Ergebnisse als Best Practice, verspricht das Unternehmen.

Der neue 360°-Touchpoint-Algorithmus vereinfacht die Media- und Marketingplanung ganz erheblich. Er ermöglicht Unternehmen, Organisationen und Institutionen, ihren aktuellen Marketingmix zu überprüfen oder herausfinden, wo es Verbesserungs- oder Sparpotenzial gibt. So lässt sich entweder mit dem eingesetzten Budget mehr Wirkung erzielen oder die gleiche Wirkung mit einem niedrigeren Budget.

Und so geht's: Der Algorithmus berechnet auf Knopfdruck einheitliche Kennzahlen für Millionen von Kombinationen und vergleicht deren Wirkung – sei es für unterschiedliche Zielgruppen, Produktkategorien oder Länder. Das Ergebnis ist zum Beispiel die für das vorher definierte Ziel wirkungsstärkste Media-Kombination. Durch seine Berechnung legt der Algorithmus offen, über welche Medien und andere Touchpoints online und offline Kunden zum Kauf geführt werden, und beurteilt die kombinierte Wirkung unterschiedlicher On- und Offline-Touchpoints sowohl qualitativ als auch quantitativ. Das Spektrum der analysierten Instrumente reicht von Owned, Paid und Earned Media über den klassischen Media-Mix, Online-Kampagnen, POS, Massnahmen in Vertrieb und CRM bis hin zu Social Media. Dieses Total-Audience-Measurement ist das Alleinstellungsmerkmal des Algorithmus.

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Besser als Best Practice

Im Gegensatz zu konventionellen Methoden beschränkt sich die Gesamtheit der vom Algorithmus untersuchten Kontaktpunkte nicht nur auf Werbemittel oder Online-Aktivitäten, sondern es können bis zu 100 Marketing- und Vertriebsmassnahmen in die Analyse mit einbezogen werden. Auf diese Weise liefert der Algorithmus verglichen mit Best Practice überprüfbar bessere Ergebnisse. Das konnte Accelerom bereits mit bestehenden Kundenprojekten belegen.

Die vielschichtigen Simulationen des Algorithmus werden durch die Kombination verschiedener Messmethoden aus der Artificial Intelligence, dem Machine-Learning und den Metaheuristiken möglich. Den Algorithmus hat Accelerom in mehrjähriger Entwicklungszeit gemeinsam mit der NZZ und dem multidisziplinären «Institut für 4-D-Technologien (i4Ds)» entwickelt. Gefördert wurde das Forschungsprojekt Entwicklung von der Kommission für Technologie und Innovation (KTI) der Schweizerischen Eidgenossenschaft.

Anne-Friederike Heinrich

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«Der Output der Maschine ist besser als Best Practice»

Über die Hintergründe des neuen 360°-Touchpoint-Algorithmus sprach die Werbewoche mit Christoph Spengler, Geschäftsführer von Accelerom.

WW: Wie lange haben Sie am neuen Algorithmus gearbeitet?
Christoph Spengler: Das erste von der KTI geförderte Projekt haben wir 2011 gestartet. Dabei ging es vor allem um das Thema Total Audience in der Multi-Channel-Welt. Analysen gibt es dazu schon fast zu viele, aber wir wollten die Sache ganzheitlich betrachten, das heisst Online-Interaktionspunkte Owned, Paid und Earned sowie offline in einer einheitlichen Währung zusammenbringen. 2013 haben wir dann noch ein weiteres Forschungsprojekt gewonnen, bei dem das Thema Artificial Intelligence in den Vordergrund rückte. Und daraus ist schliesslich der neue Algorithmus entstanden. 

Mit welcher Anforderung sind Sie gestartet?
Wir wollten ein Tool entwickeln, das einem aus dem ganzen Potpourri von Interaktionspunkten – Inserat, Plakat, TV-Spot, Website etc. – den besten Mix zusammenstellt, als Empfehlung im Entscheidungsprozess. Dafür braucht man eine riesige Datenbank, aus der mithilfe mehrerer Algorithmen der beste Multi-Channel-Mix errechnet wird, und das über alle Kategorien, on- und offline, owned, paid und earned. Und nach einigen Praxisvalidierungen können wir sagen: Der Output der Maschine ist besser als Best Practice.

Welche Angaben muss man eingeben und welche bekommt man heraus? Können Sie das an einem Beispiel durchexerzieren?
Gerne: Sie wollen bei der Zielgruppe der Jungen im Bereich Getränke einen Multi-Channel-Mix, eine Strategie oder eine Kampagne entwickeln, die Aufmerksamkeit generiert, Engagement fördert und den Abverkauf ankurbelt. Zur Auswahl haben wir etwa 100 Touchpoints, die sich auf Werbemittel, POS, Social Media etc. verteilen. Ausserdem wählen wir noch aus, dass wir keinen Mix mit 30 Instrumenten möchten, sondern einen mit mindestens 10 und maximal 15 Instrumenten. Nach diesem Input fängt die Maschine an zu rechnen. Als Output kommt heraus: Der Mix mit den 13 wirkungsstärksten Medien für Aufmerksamkeit, für Engagement die beste Social-Media-Kombination und für Abverkauf der Massnahmenmix für den Abverkauf am POS. Die Instrumente, die der Algorithmus identifiziert, sind diejenigen, die zur Erreichung der definierten Ziele am wirkungsstärksten sind, und zwar nicht nur, um Aufmerksamkeit zu generieren, sondern sie tragen den Konsumenten von der Aufmerksamkeitsgenerierung zur Transaktion. Wir nennen das Top-Konversionspfad.

Gibt es da immer nur einen?
Nein, der Output sind drei Top-Konversionspfade mit unterschiedlichen On- und Offline-Interaktionsmöglichkeiten – denn Zielgruppen verhalten sich natürlich nicht immer gleich.

Ich muss aber schon noch selbst entscheiden, welche Massnahmen ich ergreife …?
Sie haben recht, die Sache kann einem ein wenig unheimlich werden. Aber natürlich sind die Top- Konversionspfade für uns vor allem eine Orientierungshilfe, um nachher eine Kampagne oder andere Strategien zu entwickeln. Das ist eine extreme Hilfe, aber noch längst nicht die Umsetzung, dafür braucht es Kreativität und noch vieles andere, was eine Maschine nicht kann. Ausserdem kommt noch eine weitere Dimension hinzu: die Kosten. Wir beurteilen die drei Top-Konversionspfade nach Kosten und natürlich gibt es Fälle, in denen unser Kunde sagt: Top 1 kann ich mir gar nicht leisten. Durch unseren Algorithmus werden aber bestimmte Berechnungen erst möglich: Ein Kunde agiert in drei Ländern oder Märkten, hat zwei Zielgruppen, sechs Produktkategorien – das wird schnell unübersichtlich. Und da alles qualitativ und quantitativ messbar ist, sind die Ergebnisse auch überprüfbar.

Wie lange braucht der Algorithmus, um die Top- Konversionspfade zu errechnen? 
Je nach Aufgabenstellung kann das einige Minuten oder auch länger dauern. Das kommt darauf an, wie viele Berechnungen angestellt werden müssen.

Aber wie genau errechnet der Algorithmus denn, welches der wirksamste Marketing-Mix ist?
Für jeden Touchpoint, für jedes Instrument erfassen wir von unseren Kunden Leistungswerte, zum Beispiel Reichweite, Attraktivität, Informationen zur Performance. Diese Informationen werden in dem Algorithmus zusammengezogen, beurteilt, weitere Werte dazugenommen, was keinen Mehrwert bietet ausgeschlossen, wieder Werte dazugenommen und so weiter.

Worin unterscheiden sich die Ergebnisse des neuen Algorithmus von Best Practice?
Bei Best Practice haben Sie natürlich keine kombinierten Werte, Sie können keine Website mit einem Inserat vergleichen. Durch diesen Informations- Gap können Sie in der Multi-Channel-Kommunikation keine klare Beurteilung machen. Im Total-Audience fehlen heute also relativ viele Informationen.

Also ging die bisherige Planung des Marketing- Mix ins Blaue raus?
Ja. Auch wenn ich mir jetzt nicht viele Freunde mache: Es ist ein Flickwerk. Alle messen irgendwo irgendwas. Die Frage ist aber: Wo ist der Messpunkt. Unser Messpunkt ist der tatsächliche Käufer von Produkten, nicht der Fernsehzuschauer, nicht der Zeitungsleser und nicht der Internet-Surfer. Schon deswegen haben wir einen viel höheren Grad an Präzision. Das ist wie bei einem Rennvelo: Was haben Sie für eine Schaltung, für eine Gabel, für einen Rahmen? Das entscheidet letztendlich darüber, wie gut und wie schnell Sie fahren.

Klingt nach einer Eier legenden Wollmilchsau …
Zum heutigen Zeitpunkt kann man diese Aussage so stehen lassen. Natürlich beantwortet der Algorithmus nicht alle Fragen, denn wir bewegen uns auf einer gewissen Flughöhe. Aber für eine strategische Steuerung des Marketing-Mix bietet er die besten Voraussetzungen.

Welche Fragen bleiben offen?
Bei gewissen Themen gibt es Indikationen, bei denen man mehr in die Tiefe gehen muss. Zum Beispiel wenn Sie mich fragen, warum eine bestimmte Zielgruppe mit einer Interaktion nicht zufrieden ist, dann muss man dort genauer hinschauen. Aber da kämen Sie auch bei anderen Instrumenten an eine Grenze. Häufig reicht es schon, wenn man Querschlüsse zieht. Zum Beispiel ist bei einer Zielgruppe das Kontaktformular ganz wichtig – der Kunde hat aber gar keins. Problem gelöst.

Konnten Sie schon in der Praxis überprüfen, ob die vom Algorithmus vorgeschlagenen Mix-Kombinationen wirksamer sind als klassische Erfolgsmethoden?
Wir haben den Algorithmus an Daten alter und aktueller Kundenprojekte und an Strategien, die umgesetzt wurden, getestet. Und sind zum Schluss gekommen, dass wir so zu besseren Ergebnissen kommen als mit Best Practice.

Wie kann der Algorithmus Massnahmen beurteilen, die bis anhin noch nicht eingesetzt werden, z.B. Social Media oder Online-Vertrieb?
Wir messen eben nicht nur, was unser Kunde macht, sondern wir schauen, was in der gesamten Zielgruppe gemacht wird. Und so sehen wir auch, was es qualitativ und quantitativ bringen würde, wenn der Kunde eine Massnahme einsetzen würde, die er bislang noch nicht nutzt. Wenn ein Kunde zum Beispiel keinen Onlineshop hat, können wir ihm ganz konkret sagen, wie viele Leute er erreichen würde, wenn er einen hätte. Und wir können unserem Kunden auch sagen, wie er seinen Shop in dieser Zielgruppe am besten vermarktet.

Sie behaupten, dass Sie ganz präzise angeben können, welches die optimalen Marketing- und Media-Massnahmen sind. Kann sich Ihr Kunde ONLINE hundertprozentig darauf verlassen, dass die Massnahmen, die er gemäss Ihrer Empfehlung einsetzt, auch den gewünschten Effekt bringen?
Ja, unsere Touchpoint-Analyse hat eine hohe Präzision. In den vergangenen Jahren waren Social-Media- Massnahmen en vogue. Wir konnten mit dem Algorithmus nun präzise vorhersagen, was sich in diesem Bereich entwickelt hat, sowohl positiv als auch negativ. Wir haben handfeste Informationen herausbekommen, zum Beispiel, dass sich eine Zielgruppe mit bestimmten eingesetzten Mitteln nicht aktivieren lässt oder dass das Engagement sehr schwach sein wird. Wir können also ganz präzise Aussagen über das Potenzial von Massnahmen und Kanälen machen. Es gibt auch den Fall, dass Kunden ihre Massnahmen reduzieren und fokussieren möchten. Dann können sie natürlich auch ein oder mehrere Instrumente streichen. Wir können ermitteln, welche das am besten wären. Auch Wirkungsschwelle und Werbedruck werden immer mehr zum Thema. Einige Kunden lassen deshalb von uns ihren Mediaplan checken.

Was kostet die neue Dienstleistung?
Die Preise variieren je nach Beratungsprojekt. Die Kosten sind aber in etwa vergleichbar mit Investitionen für Marktforschung. Die Projekte mit 360° Touchpoint haben per se alle einen positiven ROI, denn die diversen Massnahmen lassen sich reduzieren, bündeln und so bleibt mehr Budget für die einzelne Massnahme. Entsprechend verbessert sich ihre Wirkung.

Ist Ihre Entwicklung im Vergleich zu anderen Ländern State of the Art oder eine Revolution aus der Schweiz für die internationale Marketing- und Media-Planung?
Wir haben mit vielen Protagonisten aus der Mediawelt Gespräche geführt, auch international, und alle haben uns bestätigt, dass sie ein solches Planungsinstrument noch nie gesehen haben. Wir denken, dass wir damit auch international Fuss fassen können. Das Interesse ist jetzt schon sehr gross.

Interview: Anne-Friederike Heinrich

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Die Klappe verlängert Einreichgungsfrist

Die Klappe gilt als einer der wichtigsten Wettbewerbe für Auftragsfilme in der Region Deutschland, Schweiz und Österreich. Filme können neu bis zum 17. März eingereicht werden.

Einreichen können Agenturen oder auch Filmproduktionen in fünf Kategorien. Diese sind auf Dieklappe.de detailliert beschrieben. Dort können die Filme auch hochgeladen werden. Die Jury setzt sich aus Auftraggebern, Agenturen und sonstigen Fachleuten (Medien, Regie, Filmproduktion, Post Production) zusammen. In diesem Jahr sind wiederum vier Juroren aus der Schweiz beteiligt mit Martin Spillmann (Serviceplan Suisse), Sonja Brand (Pumpkin Film), Thomas Wildberger (Publicis Communications) und Andreas Panzeri (Ehemaliger stv. Chefredaktor Werbewoche).

Die Einreichungsfrist für Die Klappe 2015 endet am 17. März 2015

 

Wochenend-Lektüre: Neuer Publikationstag für die SI

Die Schweizer Illustrierte wird nach den Sommerferien 2015 neu jeweils bereits am Freitag bei den Abonnenten und am Kiosk erhältlich sein. Die grösste Familien- und People-Zeitschrift des Landes wird damit zur Lektüre fürs Wochenende.

Vom Montag auf den Freitag: Ab Mitte August dieses Jahres bekommt die Schweizer Illustrierte einen neuen Publikationstag. Weil das Magazin so zur Zeitschrift fürs Wochenende wird, baut die Redaktion das Angebot an Beiträgen mit hohem Nutzwert aus: so werden künftig mehr Weekend- und Ausflugs-Tipps für die ganze Familie angeboten, wie es in einer Mitteilung heisst.

Die Schweizer Illustrierte will primär das führende People-Magazin der Schweiz bleiben (712'000 Leserinnen und Leser, MACH Basic 2014-2). Das redaktionelle Profil wird geschärft: Stories und Interviews mit prominenten Persönlichkeiten, aber auch aufwändig fotografierte Reportagen über die Schönheiten der Schweiz und über leidenschaftliche Menschen mit aussergewöhnlichen Talenten.

Match Communications: Kampagne für Weidenhof

Wo sich das Leben entfaltet: Match Communications hat eine Kampagne für das Immobilienprojekt Weidenhof in Dietikon umgesetzt.

In Dietikon ist seit 2009 ein komplett neues Wohnquartier entstanden: Das Limmatfeld. Geprägt wird «unsere kleine Stadt» durch sieben Wohn- und Gewerbehäuser, die dank unterschiedlicher Architektur, Nutzung und Positionierung dem Wunsch nach Individualität gerecht werden. Der Weidenhof ist das letzte der insgesamt acht Baufelder am Rapidplatz, die unter der Gesamtverantwortung von Halter Entwicklungen aus Zürich bebaut werden. Die Überbauung schliesst den zentralen Rapidplatz gegen Nordwest ab und umfasst insgesamt 87 Mietwohnungen sowie rund 1700 Quadratmeter Gewerbeflächen im Erdgeschoss. Die Zürcher Agentur Match Communications hat im Auftrag der Immobilienfirma Halter den Kommunikationsauftritt für den Weidenhof kreiert.

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Tragende Idee ist, dass sich im Weidenhof das Leben in all seinen Facetten entfalten kann. Sei es beim behaglichen Wohnen, beim Einkaufen in den umliegenden Geschäften, bei der Erholung in der nahen Natur oder durch die ausgezeichnete Anbindung an den öffentlichen und privaten Verkehr.

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Die responsive Website Weidenhof.ch und die breit gestreute Vermarktungsbroschüre richten sich an zahlreiche Mietinteressenten aus der nahen und weiteren Umgebung. Der Weidenhof bietet modern konzipierte Komfortwohnungen für Singles und Paare wie auch für Familien mit Kindern. Zum Massnahmenpaket gehörte zudem die Visual Identity, Inserate, Webbanner, Factsheets sowie ein Direct Mailing.

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Verantwortlich bei Halter Immobilien: Laura Iodice, Claudine Gerber. Verantwortlich bei Halter Entwicklungen: Dominique Muff. Verantwortlich bei Match Communications: Christian Staub, Roland Sennhauser.
 

Übertragung der Tour de Suisse gesichert

Die Tour de Suisse wird auch in den nächsten vier Jahren auf den SRG-Kanälen zu sehen sein. Die SRG und die Vermarktungsagentur Infront Ringier, welche neu für die Tour verantwortlich ist, haben sich auf eine Zusammenarbeit geeinigt.

Der Vertrag für die Fernsehübertragung läuft bis 2018. Die SRG engagiert sich bereits seit 1991 beim prestigeträchtigsten Rennen der Schweizer Radsportszene. Damals wurde die Tour de Suisse zum 700-Jahre-Jubiläum der Eidgenossenschaft erstmals live am Fernsehen übertragen. Die Tour de Suisse gehört zu den grössten jährlichen Live-Produktionen der SRG. Das Ziel dieses Engagements bleibt seit der ersten Stunde dasselbe: Mit ihren Übertragungen will die SRG die Menschen bei diesem sportlichen Eliterennen über Sprach- und Kulturgrenzen hinaus vereinen und ihnen ermöglichen, die Tour de Suisse über mehr als 1300 Kilometer und 17'500 Höhenmeter hinweg quer durch die Schweiz hautnah mitzuerleben.

Urs Leutert, Leiter Sport SRG/SRF, äussert sich in einer Mitteilung zur Vertragsverlängerung: «Die SRG freut sich, die bereits traditionelle Partnerschaft mit der Tour de Suisse auch unter der neuen Führung fortsetzen zu können. Die aufwendigen TV-Direktübertragungen des wichtigsten Etappenrennens der Schweiz bieten den Zuschauerinnen und Zuschauern vor dem Bildschirm nicht nur spannenden Radsport, sondern auch eine Entdeckungsreise durch bekannte und weniger bekannte Gegenden und Regionen unseres Landes.»

Olivier Senn, Generaldirektor der Tour de Suisse: «Infront Ringier freut sich auf die Zusammenarbeit mit der SRG. Die in der Fachwelt anerkannt hohe Produktionsqualität neu mit Renninformationen und Grafiken für die Zuschauer wie Steigungsprozente, Geschwindigkeiten, Herzfrequenzen der Fahrer garantiert dem Publikum das bestmögliche Radsporterlebnis vor den Fernsehgeräten. Wir setzen damit auch auf Kontinuität und die langjährige Erfahrung des gesamten Produktionsteams der SRG. Wir freuen uns auf die weiteren Entwicklungen in der Live-Übertragung und wissen, dass auch die SRG hier eine Vorreiterrolle übernehmen will.»

Die diesjährige Tour de Suisse dauert vom 13. bis 21. Juni 2015. Der Start erfolgt in Risch-Rotkreuz ZG. Das Ziel befindet sich in der Bundestadt Bern.

 

Neues Führungsteam bei der Webagentur Dotpulse

An der Spitze der Webagentur Dotpulse ist es zu einem Wechsel gekommen: Jowita Jaskiewicz, Nathalie Hämmerli und Stefan Bruggmann haben die operative Leitung übernommen.

Seit Anfang 2015 führen Jowita Jaskiewicz (Senior UX Designer), Nathalie Hämmerli (Senior Consultant) und Stefan Bruggmann (Head Development) das vierzehnköpfige Team der Agentur.

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Die Senior UX Designerin Jowita Jaskiewicz hat als Senior Interaction Designer bei Ginetta sowie als Junior Art Director bei der KSP Werbeagentur gearbeitet. Sie hat einen Masterabschluss «HCI Design» der HSR (Hochschule für Technik Rapperswil) und hat an der ZHDK (Zürcher Hochschule der Künste) Design studiert.

Die Senior Consultin Nathalie Hämmerli ist nach der Informatik-Ausbildung seit dem Jahr 2000 in der Digitalen-Welt unterwegs. Sie ist als Gründungsmitglied an Dotpulse beteiligt und für die Beratung/Projektleitung verantwortlich.

Der Head of Development Stefan Bruggmann ist seit 2007 im dotpulse Team und hat sich als Allrounder in Front- und Backendfragen bewiesen. Er hat das «NDS Software Engineering» der HSR (Hochschule für Technik Rapperswil) besucht und als selbstständiger Entwickler eigene Projekte realisiert und aufgebaut.

Das Ziel des neuen Führungsteams ist die Erfolgsmaximierung von Webauftritten und Applikationen durch die Ausrichtung der Prozesse und Denkweise auf die Benutzerbedürfnisse. Die Analyse und Interpretation von Web Analytics Daten sowie eine nachhaltige Suchmaschinenoptimierung (SEO) sind integraler Bestandteil der Prozesse. In Ergänzung zur langjährigen Erfahrung mit dem TYPO3 CMS fokussiert sich Dotpulse auf das zukunftsweisenden, benutzerfreundliche TYPO3 Neos.

Der bisherige Geschäftsleiter und Mitinhaber Imre Sinka ist neu als VR für die strategische Ausrichtung der Agentur sowie für die Leitung der Suchmaschinenmarketing Unit, deren Performance und Campaigning Kompetenz er weiter entwickeln wird, verantwortlich.
 

Alpha 245: Urbane Kampagne für ubane Jumbo-Filiale

Der Jumbo an der Josefstrasse mitten im Zürcher Kreis 5 ist der wohl städtischste Baumarkt der Schweiz. Um diesen zu bewerben, hat Alpha 245 diverse Jumbo-Produkte in einen typischen Stadtzürcher-Kontext gestellt.

Vom Tramsitzplatz über eine für einmal preiswerte 1-Zimmer-Wohnung bis hin zum günstigen Trip oder einem Wasserwerfer. Sogar Nachtruhe kann man im Jumbo erstehen. Die Plakatkampagne fügt sich nahtlos in den von der Agentur konzipierten Gesamtauftritt ein und hat dem Baumarkt mitten in Zürich viele neue Stadtzürcher Kunden gebracht.

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Verantwortlich bei Jumbo Schweiz: Jérôme Gilg (CEO), Daniel Hofmann (Leiter Marketingservices a.i.). Verantwortlich bei Alpha 245: Patrick Senn, Patrick Beeli (Creative Direction), Patrick Bucher (Text), Barney Rees (AD), Sylvia Kohler (Beratung), Barbara Häne (DTP), Pam Hügli, Diana Wick (Gesamtverantwortung).
 

Truce: Neuer Internetauftritt für Elvetino

Elvetino hat den Internetauftritt neu lanciert. Die von Truce komplett überarbeitete Website wurde von Grund auf neu konzipiert und gestaltet.

Sie führt die Besuchenden mit verschiedenen «Key Visuals» in einer frischen, übersichtlich und strukturierten Navigation durch die Menüpunkte. Durch das responsive Design passt sich die überarbeitete Website den benutzten Geräten (Computer, Smartphones, Tablets) an. Als CMS wurde eine Typo3 Lösung mit integriertem File-Sharing für den Datenversand an Drittpersonen eingebaut.

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Bereits letztes Jahr durfte Truce für das 110-jährige Unternehmen, das die Speisewagen betreibt und eine SBB-Tochter ist, ein 200-seitiges Jubiläumsbuch in zwei Sprachen gestalten, welches in einem sorgfältig ausgewählten Leinenumschlag und auf dem Munken Lynx Papier realisiert wurde.

Verantwortlich bei Elvetino: Daniela Sulser, Ruth Pfeifer (Projektleitung). Verantwortlich bei Truce Visual Communication: Stefan Jermann (CD)

 

Serranetga: Online-Unpacking für Samsung

Unpack the Future: Samsung Schweiz lädt zum interaktiven Online-Unpacking des neuen Galaxy S6 ein. Konzipiert und umgesetzt hat die Kampagne Serranetga.

Für alle, die das brandneue Galaxy S6 schon weit vor seinem Verkaufsstart in der Hand halten wollen: Auf Next-is-now.ch kann jeder sein aktuelles Smartphone dazu benutzen, um sich das neue S6 gefühlt live, in 3D und Originalgrösse, vor Augen zu führen.

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Die interaktive Webseite wurde von der Agentur Serranetga konzipiert. Sie folgte unmittelbar auf das internationale Samsung Unpacked Event am vergangenen Sonntag und ist nur der Auftakt der crossmedialen Launchkampagne. Zu kaufen sein wird das S6 in der Schweiz ab dem 10. April 2015.

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So funktioniert die Unpack-Experience: Die User verbinden ihr eigenes Smartphone mit der Microsite, indem sie eine individualisierte URL eingeben. Nun folgt auf jede Bewegung mit ihrem echten Phone die exakt identische Bewegung des S6 «on screen».

Verantwortlich bei Samsung: Anja Olsson (Head of Marcom), Jennifer Rimann (Marcom Specialist). Verantwortlich bei Serranetga: Florian Beck (Executive Creative Director), Nicolas Hostettler (Digital Strategist), Philippe Lehmann (Art Director Digital), Mitch Bekk (Art Director), Luca Zurfluh (Junior Art Director Film), Antonia Meyer (Copywriter), Tanja Birrer (Consultant), Maurizio Rugghia (Managing Director), Tobias Kreutzer/Heimoto (UX, Design, Programming).
 

Zu guter Letzt: Not there

Zum Weltfrauentag liess die Clinton Foundation Frauen von Plakaten und Zeitschriftencovern verschwinden.

Hinter der Clinton Foundation steckt niemand geringeres – der Name lässt es bereits vermuten – als Bill, Hillary und Chelsea Clinton. Mit Hilfe der Agentur Droga5 hat die Stiftung wohl die auffälligste Kampagne zum diesjährigen Weltfrauentag umgesetzt. Unter dem Slogan «Not There» wurden in Zusammenarbeit mit grossen Unternehmen wie Unilever, Under Armour und H&M Frauen zum Verschwinden gebracht und durch die URL Not-there.org «ersetzt». Denn: Obwohl die Stiftung schon seit 20 Jahren für echte Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau kämpft, ist man nie und nimmer dort, wo man sein möchte. Und sein sollte. Frauen werden weltweit in unzähligen Bereichen benachteiligt, weil sie Frauen sind. (hae)

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Weltwoche-Redaktor im Aargau zu Busse verurteilt

Ein Redaktor der Weltwoche ist wegen mehrfacher Veröffentlichung amtlicher geheimer Verhandlungen verurteilt worden. Die Oberstaatsanwaltschaft sprach gegen den Redaktor per Strafbefehl eine Busse von 400 Franken aus.

Der Strafbefehl ist noch nicht rechtskräftig. Der Verurteilte reichte dagegen eine Beschwerde ein. Die Aargauer Staatsanwaltschaft bestätigte auf Anfrage einen entsprechenden Bericht der NZZ am Sonntag. Hintergrund des Strafbefehls sind zwei Artikel, die im vergangenen September in der Weltwoche erschienen waren. In den Berichten wurden Aussagen der grünen Regierungsrätin Susanne Hochuli zitiert, die sie in einer parlamentarischen Kommission gemachte hatte.

Hochulis Departement reichte danach bei der Oberstaatsanwaltschaft eine Strafanzeige gegen Unbekannt ein. Die Inhalte und Protokolle von Sitzungen der Parlamentskommissionen unterstehen im Aargau dem Amtsgeheimnis. In den Berichten ging es um die Tatsache, dass das Departement Gesundheit und Soziales für die Bewachung von Asylunterkünften vor rund fünf Jahren mehrere 100'000 Franken ausgegeben hatte, ohne zuvor entsprechende Offerten eingeholt zu haben. (SDA)

Ruf Lanz: Lohngleichheit bei den VBZ selbstverständlich

Ruf Lanz zeigt für die Verkehrsbetriebe Zürich zum Equal Pay Day: Gleicher Lohn für gleiche Arbeit ist bei den VBZ eine Selbstverständlichkeit.

Frauen verdienen laut Studien noch immer 20 Prozent weniger als Männer – trotz gleicher Ausbildung und Position. Um diesen Missstand aufzuzeigen, hat die Werbeagentur Publicis im Auftrag der Frauenzentrale Zürich vor kurzem eine pointierte Kampagne lanciert: Haartrockner, Sparschäler, Kopfhörer oder Korkenzieher kosten als männliche Ausführung stets 20 Prozent mehr als die feminine Variante (Werbewoche.ch berichtete).

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Die VBZ und ihre Kreativagentur Ruf Lanz finden die Frauenzentrale-Kampagne laut Mitteilung sehr gelungen. Nun haben sie eine Replik gestaltet. Das Sujet zeigt: Bei den VBZ verdient eine Trampilotin genau gleich viel wie ein Trampilot (eingesetzt wurde der reale Durchschnittslohn von 6'286 Franken). Laut Jörg Buckmann, Leiter Personalmanagement bei den VBZ, sind auch in den anderen VBZ-Berufen gleicher Lohn für gleiche Arbeit selbstverständlich.

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Das Sujet wird am am Equal Pay Day in diversen Online-Anwendungen verbreitet.

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