«Niuws»: Starkes Wachstum und Giacobbo als Kurator

Die Aggregator-App «Niuws» verzeichnet starkes Wachstum: rund 4000 registrierte Nutzer nach sieben Wochen, inzwischen 30 themenspezifische Kanäle. Viktor Giacobbo kuratiert neu seine «Random Selection».

Sieben Wochen nach dem Launch ist die App «Niuws», herausgegeben von Newscron mit Sitz in Lugano und Zürich, stark gewachsen auf inzwischen rund 4000 registrierte Nutzerinnen und Nutzer. Das Prinzip von Niuws ist die Handkuratierung: Ausgewählte Expertinnen und Experten verlinken täglich Artikel aus ihrem Fachgebiet. Die Anzahl der Kuratorinnen und Kuratoren, die ihre persönliche «Box» bespielen, hat sich seit dem Launch am 19. Januar auf 30 verdoppelt. Diverse Themen sind neu hinzugekommen: branchenspezifische («Mobilbranche», «Automotive»), thematische («Sustainable Business», «Netzpolitik») sowie regionale («Wachstumsmarkt Asien», «Business in Berlin»). Auch die ersten Lifestyle-Themen wie «Business Travel» oder «Sport und Ernährung» wurden ins Programm aufgenommen.

Eine neue Kategorie stellt das Format «Random Selection» von Viktor Giacobbo dar. Der Kabarettist, Regisseur und Co-Host der beliebten Schweizer Late-Night-Sendung «Giacobbo Müller» ist inhaltlich an kein Thema gebunden, sondern präsentiert täglich seine «Sedimente aus dem Schleppnetz meines Medienkonsums».

Seine ersten kuratierten Links zeigen eine grosse thematische Breite: Er veröffentlichte so unterschiedliche Artikel wie eine Meldung des englischen «Guardian», dass die schwarze Holocaust-Komödie «The Zone of Interest» beim Zürcher Verlag Kein und Aber übersetzt wird, einen Artikel der Süddeutschen Zeitung über das Jubiläum der Krimiserie «CSI» sowie eine Meldung des US-Satireportals «The Onion» über das Vorsorgesparen von Nazigoldjägern. Die Webvorschau von «Random Selection» ist erreichbar unter Niu.ws; bei Aufruf im mobilen Browser kann die Box direkt abonniert werden.

Dazu Peter Hogenkamp, CEO: «Persönliche Kuratierung von Nachrichten trifft ein Bedürfnis, wie die vielen positiven Rückmeldungen zeigen. Viktor Giacobbo als neuer Kurator ist dabei ein Highlight und ein Meilenstein für Niuws. Seinen zahlreichen Fans bietet der Blick über seine Schulter eine neue Perspektive auf diesen in der Schweiz einmaligen Künstler.»

An beiden App-Versionen für iOS und Android wurden seit dem Launch zahlreiche konzeptionelle und technische Verbesserungen vorgenommen; so konnte etwa durch das Speichern («Caching») der abonnierten Boxen jedes Users die Ladezeit der persönlichen Timeline beim Öffnen der App um den Faktor 20 beschleunigt werden. Weitere Funktionen wie die Registrierung auch via Web und ein Digest der Inhalte via E-Mail-Newsletter sind in Arbeit. Niuws kann kostenfrei über die Website Niu.ws im iOS App Store und im Google Play Store heruntergeladen werden.

Neuer Auftritt der Magazine Preview Centurion und Preview Platinum

Dieser Tage sind für die Centurion- und Platinum-Mitglieder von American Express in der Schweiz die Magazine Preview Centurion und Preview Platinum in neuer Konzeption erschienen. Herausgeberin der Magazine ist Swisscard.

Das Hauptthema der ersten neuen Ausgaben Centurion sowie Platinum ist moderne Kunst in China. Dafür hat Primafila– neu verantwortlich für Konzeption, Redaktion und Design – von ihrem Standort Beijing aus drei Künstler sowie den Galeristen Lorenz Helbling in Shanghai porträtiert, in zwei Ausformungen für die beiden Magazine. In den drei Mal jährlich erscheinenden Magazinen werden zudem für beide Zielgruppen exklusive Events im Bereich Savoir-vivre und Wissen angeboten und erläutert. Online-Tipps, von den Primafila-Korrespondenten weltweit durchs Jahr für die international ausgerichteten Zielgruppen in der Schweiz recherchiert, werden crossmedial auch für den Print genutzt.

Unbenannt-7_65
 

Evoq zieht für Ringier Print in den Wahlkampf

Mit einer Wahlzeitung als Werbung für Wahlzeitungen will Ringier Print heutige und künftige Bundesbern-Politiker begeistern. Kreiert hat die Zeitung Evoq.

Unter dem Slogan «Wir machen Druck» gründet Ringier Print eine fiktive Partei, um für Druckerzeugnisse in Schweizer Qualität und deren landesweite Verteilung zu werben. Als Wahlhelfer treten eine Reihe von Mitarbeiter an, die, wie in Wahlen üblich, sogar Parteispenden – natürlich gegen «die üblichen Gegenleistungen» entgegen nehmen.

Unbenannt-5_66

Zwar finden die Nationalrats- und Ständeratswahlen erst im Herbst statt. Die Ideenliefe-ranten hinter der Wahlzeitung, Evoq communications aus Zürich, wollen jedoch früh in den Wahlherbst starten. Mit der Kampagne will man politische Parteien und Kandidaten für eine Wahlzeitung als Medium sensibilisieren und aufzeigen, was Ringier Print im Wahlkampf alles leisten kann.

Unbenannt-6_62

Besonders interessant dürfte dabei für Wahlkandidaten und sie betreuende Agenturen die Kantonübersichtskarte sein, anhand derer sich genau errechnen lässt, was eine Wahlzeitung für den eigenen Kanton kosten würde. Sogar einen Sitz in Bern garantiert Ringier Print den Interessenten – allerdings nicht im Bundeshaus, sondern im Café Federal gleich gegenüber.

Verantwortlich bei Ringier Print: Thomas Akermann (Leiter Marketig und Verkauf, Mitglied der Geschäftsleitung). Verantwortlich bei Evoq: Mandatsleitung: Adrian Schaffner (Mandatsleitung, Text und Konzept: Susanne Pfäffli (Text und Konzept), Gestaltung: Claudia Trinkler (RPA) (Gestaltung).
 

Stilpalast verstärkt das Team

Richard Farda wechselt von NZZ Media Solutions zum neuen Schweizer Online-Lifestyle-Magazin Stilpalast.ch.

Am 1. November 2014 lancierten ehemalige Mitarbeitende der NZZ-Mediengruppe das Schweizer Online-Lifestyle-Magazin stilpalast.ch, das sich an ein lifestyleaffines, markenbewusstes und trendorientiertes Publikum richtet. Mit über 54'000 Unique Clients im dritten Monat bei einem minimalen Werbebudget durfte das Start-up einen erfolgreichen Start verzeichnen.

Am 1. März 2015 stiess mit Richard Farda von NZZ Media Solutions ein neues Mitglied zum operativen Team. Das Gründungsmitglied von Stilpalast wird Leiter Sales und Business Development. Der 46-Jährige war vor seiner Tätigkeit bei der NZZ unter anderem als Verkaufsleiter Mediaagenturen bei Axel Springer Schweiz und bei Tamedia als Key Account Manager Online tätig.

Das junge, urbane Online-Magazin bietet seinen Werbekunden nebst klassischem Display-Advertising auch Content Marketing Artikel an, deren Inhalte für den User mit einem hohen Nutzwert verbunden sind und dadurch eine dementsprechend hohe Beachtung erhalten.
 

Zu guter Letzt: «Look at me»

Die britische Organisation Women’s Aid kämpft auf beeindruckende Weise gegen körperlichen Missbrauch. Das Eindrückliche an der Kampagne: Durch die Aufmerksamkeit der Passanten verschwinden die Spuren häuslicher Gewalt.

Das digitale Plakat zeigt das Gesicht einer misshandelten Frau. Gleichzeitig registriert eine Kamera über der Anzeigentafel die Blicke der Fussgänger. Je mehr Menschen das Plakat betrachten, desto schneller verschwinden die Verletzungen. Betrachten genug Passanten das Plakat gemeinsam, verschwinden die Verletzungen sogar ganz.

Women’s Aid and Ocean Amplify the Violent Face of Abuse from Ocean Outdoor on Vimeo.

Entwickelt hat das Plakat gemäss Wuv.de die Agentur WCRS für die britische Frauenorganisation Women’s Aid UK. Mit dem Claim «Look at me» verbreitet das Plakat die Botschaft: «Wir können es verhindern». (uma)

 

 

Vizner Borel bringt Denner Wein in aller Munde

Die Kampagne für das Denner Wein-Angebot geht in diesen Tagen crossmedial in die nächste Runde.

Die von der Zürcher Kommunikationsagentur Vizner Borel entwickelte Kampagne umfasst neben zwei aufwändigen Spots auch Plakate, Anzeigen, POS-Werbemittel sowie den «Kleinen Weinliebhaber», den jährlich erscheinenden Denner Weinführer. In allen Werbemitteln stehen die Denner Kundinnen und Kunden, respektive Weinliebhaber im Zentrum, die ihre persönliche Bewertung sowie einen Kommentar zum Denner Wein abgeben. Vier neue Plakat-Sujets sowie die beiden TV-Spots sind ab sofort in der ganzen Schweiz zu sehen.

Verantwortlich bei Denner: Petra Gayko (Leitung Marketingkommunikation), Sabine Gassmann (Projektleitung Marketingkommunikation). Verantwortlich bei Vizner Borel: Lajos Vizner, Guillaume Borel (Gesamtverantwortung), Hanna Zimmermann (CD), Jürg Waeber (Konzept/Idee/Text), Gian Maurizio (AD), Markus Binggeli (Strategie), Irene Stutz (Beratung), Tom Haller (Fotografie), Nina Rolle (JBW Media). Verantwortlich bei Stories Filmproduktion: Yves Bollag (Produzent), Michael Fueter (Regie), Christos Dervenis (Produktion), Ueli Steiger (Kamera), Spacetrain AG (Musik), Peter Bräker (Sound Design), Jingle Jungle (Tonstudio).

vizner1
vizner2
vizner3
vizner4
 

Zeitgeist Kommunikation verstärkt Team

Seit Anfang Februar verstärkt Brigitte Naschberber-Kastenhuber als Senior Account Director das Team der Werbeagentur Zeitgeist Kommunikation in Zug.

Brigitte Naschberber-Kastenhuber übernimmt die Leitung des Beratungsteams für die Kunden Avec und Spettacolo (Valora) und ist ebenfalls in die Beratung des langjährigen internationalen Kunden Burger King involviert. Auch die strategische Geschäftsentwicklung gehört zu ihrem künftigen Aufgabengebiet.

zeitgeist

Brigitte Naschberger lebt seit 10 Jahren in der Schweiz, ist gebürtige Österreicherin und blickt auf über 20 Jahre internationale Agenturerfahrung zurück. In der Schweiz arbeitete sie unter anderem für die Agenturen TBWA Switzerland und Havas. Auf ihrer Kundenliste standen M-Electronics, SBB, SwissPost, Masterfood (mit den Marken Whiskas und Perfect Fit), Credit Suisse, Charles Vögele, Victorinox Uhren und Hublot. Davor lebte sie 10 Jahre in München und arbeitete dort unter anderem für die Agenturen Service Plan und FJR. Kunden wie Schneider Weissbier, Ravensburger Bücher, Südzucker AG, Veuve Cliquout Champagner (Moet Hennessy Louis Vuitton S.A.), Reckitt Benckiser (Airwick, Sagrotan, Ve-et), Viag Interkom (heute O2) Bernbacher Nudeln, Bonne Maman, wurden von ihr beraten.

 

Sozialplan für Schliessung der NZZ-Druckerei steht

Nach der angekündigten Schliessung der NZZ-Druckerei in Schlieren ZH haben sich die Sozialpartner auf einen Sozialplan geeinigt. Dieser soll die wirtschaftlichen Folgen für die maximal 125 Mitarbeitenden mildern, die von der Schliessung betroffen sind.

Der Sozialplan sieht gemäss Communiqué vom Freitag unter anderem eine Unterstützung bei der beruflichen Neuorientierung von betroffenen Mitarbeitern vor. Dazu zählen etwa ein Job-Center in Schlieren und Beiträge für Aus- und Weiterbildungen. Weiter sind im Sozialplan Frühpensionierungen, eine Abgangsentschädigung sowie ein Fonds für individuelle Härtefälle vorgesehen.

Beteiligt an den Sozialplanverhandlungen waren Vertreter der Betriebskommission Schlieren, der NZZ-Personalkommission, der Gewerkschaft Syndicom sowie der NZZ- Mediengruppe. Der am Donnerstag unterzeichnete Plan sei dank der «raschen und einvernehmlichen Vorgehensweise aller Beteiligten» zustande gekommen, hiess es in der gemeinsamen Mitteilung der Sozialpartner.

Die NZZ hatte im vergangenen November die Schliessung der Druckerei auf Mitte 2015 angekündigt. Nachdem der Verwaltungsrat und die Unternehmensleitung Alternativszenarien der Arbeitnehmervertretungen geprüft hatten, gaben sie Anfang Februar den definitiven Entscheid zur Schliessung bekannt.

Für das Druckzentrum in Schlieren mit 184 Arbeitsplätzen wären laut NZZ Ersatzinvestitionen in zweistelliger Millionenhöhe nötig gewesen. Diese liessen sich wegen rückläufiger Auflagen und der Margenerosion bei Drittaufträgen wirtschaftlich nicht rechtfertigen, begründete das Unternehmen den Entscheid.

Die Neue Zürcher Zeitung und die NZZ am Sonntag werden ab Mitte Jahr im Druckzentrum Zürich der Konkurrentin Tamedia gedruckt. Die zwei Druckereien der NZZ-Mediengruppe in Winkeln SG und Adligenswil LU werden weiterbetrieben. (SDA)

Teaserbild: Keystone
 

Goldbach zieht sich aus der Adria zurück

Der Werbevermarkter Goldbach will sich aus der Adria zurückziehen: Der Verwaltungsrat habe das Management beauftragt, Verhandlungen für einen Rückzug aus der Region aufzunehmen, teilte das Unternehmen am Freitag mit.

Goldbach begründet den Rückzug mit unbefriedigenden Geschäftsergebnissen. Die Umsätze hätten sich nahezu halbiert und 2014 nur noch rund 5 Millionen Franken betragen, heisst es in der Mitteilung.

Des Weiteren teilte Goldbach mit, dass Mirjana Blume und Erica Dubach Spiegler der Generalversammlung am 14. April neu als Verwaltungsrätinnen vorgeschlagen werden sollen. Sie ersetzen Ronald Sauser und Peter Blum, die wie bereits bekannt aus dem Verwaltungsrat zurückzutreten. (SDA)

Neue Kommunikationschefin bei Swissgrid

Die neue Leiterin Unternehmenskommunikation von Swissgrid heisst Irene Fischbach. Sie wird ihre Funktion per 1. Juni 2015 übernehmen und bei Swissgrid für die gesamte interne und externe Unternehmenskommunikation zuständig sein.

Irene Fischbach verfügt über langjährige Führungserfahrung in verschiedenen Kommunikations-funktionen von Unternehmen. Seit 2004 war sie für Swiss Life tätig und verantwortete dort ab 2009 sämtliche Marketing- und Kommunikationsaktivitäten der internationalen Division. In dieser Funktion war die 43-jährige Kommunikationsfachfrau auch Mitglied der erweiterten Geschäftsleitung. Davor war Irene Fischbach als strategische Assistentin des Leiters Corporate Communication bei der Holcim Ltd. und als Kommunikationsberaterin in verschiedenen Bereichen bei Zurich Financial Services tätig. Sie studierte an der Universitäten Genf und Zürich Recht und hat dort das Lizenziat (lic.iur.) erworben. Berufsbegleitend absolvierte sie an der Universität Lugano das Studium zum Executive Master of Science in Communications Management.

In ihrer neuen Funktion als Leiterin Unternehmenskommunikation von Swissgrid ist Irene Fischbach direkt dem CEO Pierre-Alain Graf unterstellt und für die Gesamtkommunikation der nationalen Netzbetreiberin verantwortlich.
 

Matter Gretener Lesch: Näher ist besser

Das Einkaufszentrum Neuwiesen in Winterthur liegt mitten in der Stadt. Um diesen Vorteil zu verdeutlichen, entwickelte die Matter Gretener Lesch eine neue Kampagne.

Die bislang vier Sujets sollen klar machen: «Was im Alltag gilt, gilt auch beim Einkaufen – näher ist besser».

mgl1
mgl2
mgl3
mgl4

Verantwortlich bei der Mietervereinigung Neuwiesen: Bruno Benz (Centerleiter). Verantwortlich bei Matter Gretener Lesch: Daniel Matter (Creative Direction), Dominik Imseng (Text), Laura Haas (Grafik), Victor Rosser (Beratung). Fotografie: Jonas Kuhn.
 

Die zehn beliebtesten Schweizer Marken auf Youtube

Statista hat die zehn beliebtesten Schweizer Marken auf Youtube ausgewertet. Spitzenreiter ist mit großem Abstand der Telekommunikationsanbieter Swisscom.

Bis zum Februar 2015 wurden die Videos des Swisscom-Kanals bereits über 10 Millionen Mal geklickt.

Die Infografik von Statista.com zeigt die Anzahl der Views in Millionen bis Februar 2015:

youtube_0
get_footer();