Ideart küsst Mohrenköpfe

Die Luzerner Werbeagentur Ideart hat in den Sommerwochen neue Kunden gewonnen.

Die Luzerner Werbeagentur Ideart hat in den Sommerwochen neue Kunden gewonnen.Für die Hochschule für Technik+Architektur in Horw/LU realisiert sie eine interne Informationszeitschrift, die zweimonatlich erscheint, sowie Broschüren, Mailings und Inserate. Für die Migros-Tochter Chocolat Frey gestaltet sie unter anderem die neue Packungslinie für «Kiss»-Mohrenköpfe. Mit einem Mailing und einem Inserat wirbt Ideart für Haarshampoo und -lotion des Luzerner Herstellers Inge Products. Zudem überarbeitet die Agentur das Fläschchendesign. Weitere Neukunden sind Götti+Niederer Optiker und Haarbar in Luzern sowie das Hotel Schweizerhof in Zürich.

Dr. Knobel für Starcom

B2B Im Rahmen einer mehrstufigen Evaluation hat die PR-Agentur Dr. Peter P. Knobel das Mandat für Customer und Media Relations der Starcom AG gewonnen.

B2B Im Rahmen einer mehrstufigen Evaluation hat die PR-Agentur Dr. Peter P. Knobel das Mandat für Customer und Media Relations der Starcom AG gewonnen.Das Unternehmen in Neuenhof AG ist in den Bereichen Verkaufsprozessmanagement und B2B-Marktbearbeitung tätig. Knobel entwickelt unter anderem ein CP-Instrument und einen neuen Webauftritt sowie eine eigentliche Kampagne zur Vertiefung der Kundenbeziehungen.

Screens, die neue Glücksformel

Aussenwerbung Nach Goldbach Media lanciert nun auch Cinecom ein nationales Netz mit Plasmabildschirmen. Der Startschuss fällt in der Westschweiz.

Aussenwerbung Nach Goldbach Media lanciert nun auch Cinecom ein nationales Netz mit Plasmabildschirmen. Der Startschuss fällt in der Westschweiz.Derweil die Werbeauftraggeber weiterhin kräftig auf die Ausgabenbremse drücken, treten einige Anbieter von Werbemitteln mächtig aufs Gaspedal – zumindest im Bereich der elektronischen Plakate. Goldbach Media kündigte für den Herbst den Start eines neuen Netzes an (WW 28/03). Jetzt vermittelt auch Cinecom über Plasmabildschirme Werbebotschaften.Bis Ende Jahr will das Zürcher Medienunternehmen ein nationales Netzwerk mit 250 Bildschirmen an stark frequentierten Orten installiert haben. Der Start erfolgt aber nicht in Kinos, wie noch im Juni kommuniziert wurde, sondern bei Kiosken in der Westschweiz. Bereits unter Dach und Fach sind dort Verträge mit 50 unabhängigen Kiosken, zehn weitere sollen demnächst hinzukommen.
190 Tankstellen und Kinos
Für die Lancierung von Plasmedia, so nennt Cinecom ihr neuestes Angebot, hat sich der Kinovermarkter den Mediengeneralisten Roger Baur an Bord geholt (siehe Kasten). Neben dem Angebot an Kiosken in der Romandie sind schweizweit weitere rund 190 Standorte an Tankstellen und in Kinos vorgesehen. Da die Verhandlungen mit potenziellen Partnern noch im Gange seien, könne er im Moment nicht sagen, wer alles dazugehöre, so Baur. Bereits in den kommenden Wochen sollen aber neue Standorte kommuniziert werden. Ob darunter auch Verkaufsstellen der K Group in der Deutschschweiz sind, beantwortet Baur so: «Wir sind an allen gut frequentierten, qualitativ hoch stehenden Standorten interessiert.»
Drei Minuten pro Kunde
Bei den zum Einsatz kommenden Screens – 20 bis 50 Zoll – setzt Cinecom auf das grosse Format. An und in Westschweizer Kiosken werden die Bildschirme bei der Kasse in Augenhöhe montiert. «Damit kann man direkt Einfluss auf den Kaufentscheid nehmen. Zum Beispiel darauf, für welche Marke aus dem breiten Angebot an Süssigkeiten sich der Kunde entscheidet», erklärt Baur.
Auch bei den angekündigten Tankstellenshops wird ein Screen bei der Kasse positioniert sein. Zusätzliche Platzierungen sind möglich. «Wir setzen auf massgeschneiderte Lösungen, die für den jeweiligen Ort die optimale Antwort darstellen.» Gemäss Baur wird ebenfalls von Fall zu Fall entschieden, wie viele Screens pro Shop zum Einsatz kommen.
Abgespielt werden die Werbebotschaften in einem dreiminütigen Loop. «So lange verweilt ein durchschnittlicher Kunde am Kiosk», erklärt der Plasmedia-Chef. Von der gesamten Werbeschlaufe sind sechs Spots zu zehn Sekunden für die Kioske und deren eigene Werbung reserviert, die verbleibenden 120 Sekunden können frei gebucht werden.
Für das Pricing geht Cinecom von einen TKP zwischen 10 und 12.50 Franken aus. Im Falle der 50 Westschweizer Kioske, für welche die Hochrechnung 625000 monatliche Besucher ergab, resultiert daraus ein Preis von 6250 Franken für einen Zehn-Sekunden-Spot – mit einem Monat Laufzeit.
Plasmedia kann als eigenständiges Tool – spätestens ab Ende Jahr landesweit oder regionenweise – gebucht werden. Gleichzeitig positioniert Cinecom das neue Medium aber auch als Teil ihrer Multi-Channel-Strategie. «Unser breites und differenziertes Angebot an Kommunikationsmitteln – wie etwa Flyers, Samplings, Games, Live Spots am POS und im Kino – schafft dafür die besten Voraussetzungen», erklärt Baur.
Als attraktivsten Vorzug der Screens, neben der Präsenz am POS, preist er deren Schnelligkeit. «Tempo ist heute einer der wichtigsten USPs in der Werbung. Dank vernetzter Screens ist ein Unternehmen bei einem Absatzeinbruch in der Lage, sofort reagieren zu können.» Ein weiterer Vorteil: Dank der neuen Technologie lasse sich dieselbe Werbebotschaft sowohl im Internet, im TV als auch auf Plasmabildschirmen abspielen.
Ausbau bis Ende 2003
Noch vor Jahresende will Plasmedia in allen drei Landesteilen präsent sein. Für die Deutschschweiz ist ein erstes Angebot für den
Oktober angekündigt, im Tessin soll es im November oder Dezember losgehen.
Dass mit dem aktuellen Run auf den bereits von diversen Anbietern beackerten Screen-Markt schon bald ein Überangebot entstehen könnte, ist nicht von der Hand zu weisen. «Diese Gefahr besteht noch nicht», räumt Baur ein. Für das eigene Angebot ist er aber ohnehin optimistisch: «Hohe Qualität, und darauf setzen wir, wird sich immer verkaufen lassen.»
Die Screen-Landschaft wird ausgebaut: Cinecom lanciert bis Ende Jahr ein nationales Netz mit grossformatigen Plasmabildschirmen.
Screenaxx wird Cinecoms PartnerFür den technischen Part und das Handling von Plasmedia arbeitet Cinecom mit Screenaxx zusammen. Das Berner Unternehmen gilt als eine der führenden nationalen POI/POS-Agenturen für den Bereich E-Kommunikation. Beim Angebot der Cinecom übernimmt sie die technische Gesamtleitung in den Bereichen Logistik, Soft- und Hardware. Partner für die Lieferung und Wartung der hoch auf lösenden Plasmabildschirme ist der Elektronikhersteller Samsung.
Roger Baur – ein AussenwerbeprofiRoger Baur, seit Anfang August Leiter «Plasmedia» und Sonderwerbeformen bei der Cinecom, ist Generalist mit Schwerpunkt Medien und Vermarktung. Das Metier der Aussenwerbung hat er von der Pike auf gelernt – in den Achtziger- und frühen Neunzigerjahren in verschiedenen Funktionen bei APG und Plakanda. Zwischen 1992 und 1996 machte er einen Abstecher in ganz andere Gefilde – als Geschäftsführer und Mitinhaber der Vitatop Fitnesscenter und der Pacific Sun Solarium, beide in Zürich. Danach ging es zurück ins Medienbusiness, zunächst als Geschäftsführer und Mitinhaber der CAC Plakatwerbung, die in der Folge in die BG Media Aussenwerbung integriert wurde. Von 1997 bis 2000 wirkte Baur zunächst als Key-Account-Manager beim Sport, später als Verkaufsleiter bei der Weltwoche. Danach wandte er sich Onlinemedien zu: Zwischen 2000 bis 2002 als Key-Account-Manager und Verkaufsleiter bei Qualiclick und danach als Verkaufsleiter bei Adlink. (dse)
Daniel Schifferle

Publicitas Webservices lanciert Online-Plakat

Aussenwerbung Der Online-Vermarkter Publicitas Webservices (PWS) lanciert die neue Werbeform «PosterAd».

Aussenwerbung Der Online-Vermarkter Publicitas Webservices (PWS) lanciert die neue Werbeform «PosterAd».Die Idee beruhe auf dem gleichen Sichtverhalten wie bei den Plakaten der Offline-Welt, heisst es in einer Mitteilung. Der User sieht beim Einstieg in eine Website ein grosses Werbeformat, das anschliessend nach oben verschwindet. Als Reminder erscheint danach entweder ein Newsticker oder ein Fullbanner. Das «PosterAd» nimmt rund einen Viertel der Site ein und wird in den bestehenden Contentplatz integriert. Den Vorteil dieser Werbeform sieht PWS unter anderem darin, dass sie dank ihrer Grösse eine optimale Kommunikationsplattform darstelle.

JobChange

Der Verwaltungsrat (VR) der Vogt-Schild Holding AG hat Christian Müller zum CEO der Unternehmensgruppe ernannt. Müller amtete als interimistischer Geschäftsführer, seit Unternehmensleiter und VR-Präsident Rudolf Rentsch die Herausgeberin der Solothur

Der Verwaltungsrat (VR) der Vogt-Schild Holding AG hat Christian Müller zum CEO der Unternehmensgruppe ernannt. Müller amtete als interimistischer Geschäftsführer, seit Unternehmensleiter und VR-Präsident Rudolf Rentsch die Herausgeberin der Solothurner Zeitung Ende Juni verlassen hat. Neu in den VR gewählt wurde René Rhinow, Ex-Ständerat und Präsident des Schweizerischen Roten Kreuzes. …
Der Regionalratsausschuss der SRG Deutschschweiz hat René Stamm zum Leiter Finanzen und Mitglied der Geschäftsleitung von Schweizer Fernsehen DRS gewählt. Stamm übernimmt das Amt im Februar 2004 von Hans Ulrich Schmutz, der in Pension geht.
…
Seit Mitte August unterstützt
Tomas Rozas als Texter/Konzepter das Kreativteam der Dialogagentur Fisch Meier Direkt.
…
Dunja Tonnemacher ist bei
der Zürcher Event- und Kommunikationsagentur X-act in die
Geschäftsleitung berufen worden. Die 35-Jährige übernimmt neu die Leitung des Marketings.Tonnnemacher arbeitet seit Januar 2002 als Senior Projektleiterin bei X-act.
Zuvor war sie International Congress Manager beim Basler Pharmakonzern Hoffmann/La Roche.
…
Stefan Wyser übernimmt neu die Leitung des Profitcenters Solothurn der Publicitas-Filiale Aarau. Er
ersetzt Stephan von Arx, der das Unternehmen per sofort verlässt.
…
Seit Anfang August ist Jürg Bickel neuer Leiter Marketing & Verkauf der Schweizerischen Teletext AG (Swiss TXT). Bickel arbeitete zuletzt als Markt-/Produktmanager beim Hersteller von Kunststoffwaren Cellwar in Zollikofen.
…
Die Schweizerische Landesbibliothek stellt erstmals einen Leiter Marketing und Kommunikation ein. Gewählt wurde der derzeitige
Leiter der Museumsdienste Basel, Hans-Dieter Amstutz. Er tritt die Stelle im Januar 2004 an.
…
Der bisherige Mehrheitsaktionär Beat Gloor hat die Übersetzungsfirma Text Translate AG an die
Geschäftsführerin Manuela Rinaldi und die Qualitätsverantwortliche Verena Cimichella verkauft.

«Jahrbuch der Werbung»

Der Econ Verlag schreibt den Wettbewerb um die Aufnahme ins «Jahrbuch der Werbung» 2004 aus. Gesucht werden die besten deutschsprachigen Kampagnen und Werbeagenturen des Jahres.

Der Econ Verlag schreibt den Wettbewerb um die Aufnahme ins «Jahrbuch der Werbung» 2004 aus. Gesucht werden die besten deutschsprachigen Kampagnen und Werbeagenturen des Jahres.Anmeldeschluss ist am 25. September, Einsendeschluss für Kampagnen am 6. Oktober. Unterlagen sind erhältlich bei Susanne Kronester, E-Mail: [email protected] oder 0049 8951 48 2284. Weitere Informationen finden sich auf www.jdw.de.

Gäste vermöbelt!

Jetzt gilt es, die letzten Sommernächte zu nutzen, in denen man sich noch ohne zu frösteln im Freien aufhalten kann.

Jetzt gilt es, die letzten Sommernächte zu nutzen, in denen man sich noch ohne zu frösteln im Freien aufhalten kann.Dies nahmen sich sowohl die IP Multimedia als auch die Werbeagentur Bolt Rohner & Ko zu Herzen, um vergangene Woche ihre Events steigen zu lassen, die sich vorwiegend unter Sternenhimmel abspielten.Im Lake Side Casino Zürichhorn, beziehungsweise auf dessen Terrasse, fand zum vierten Mal die IPM-Medialounge mit Blick über den Zürichsee statt. Für dieses Jahr dürfte es der letzte Lounge-Event gewesen sein – jedenfalls der letzte mit solchen Temperaturen. Aber weil die Veranstaltung gut angekommen ist, könnte sie nächstes Jahr glatt ein Revival erleben.
Der Anlass zog einmal monatlich von Mai bis August Leute aus der Media- und Werbebranche an – und je länger die Mundpropaganda wirkte, desto mehr Adabeis tauchten auf, die sich im Umfeld der Kommunikationsszene offenbar ganz wohl fühlten. Es waren Anlässe zum Sehen und Gesehenwerden. Keine langweiligen Referate, keine Programmpräsentationen, sondern einfach ein lockerer Treffpunkt für alle, die Lust dazu hatten.
Auch bei der Finissage letzte Woche konnte man sich einmal mehr bei Traumwetter in den bequemen Sofas auf der LakeSide-Terrasse räkeln und sich dem angenehmen Leben hingeben. IP Multimedia offerierte die Location und das Essen, die Getränke waren jeweils – ganz den allgemein beobachtbaren Sparübungen gemäss – selbst zu berappen. Das Konzept ging letztlich auf, weil die IPM-Mitarbeiter unter der Führung von Mehmet Inan die wichtigs-
ten Gäste selbstverständlich zu den Drinks einluden.
Auf der anderen Seite der Bellerivestrasse, genauer an der Nussgasse, ging am selben Abend ebenso die Post ab. Bolt Rohner & Ko feierten mit einer grosse Party ihr Firmendomizil im Seefeld. Zudem war das Ganze eine Partneraktion, um mal so richtig auf dieses Werbebiotop aufmerksam zu machen. Denn nicht weniger als neun Anbieter aus der Kommunikationsbranche, darunter ein Netservice, ein Fotograf und eine Publishing-Agentur, haben sich beim Tiefenbrunnen unter demselben Dach mit der Werbeagentur zusammengefunden. So wurde auf vier Etagen und im Hinterhof fleissig getratscht, gegessen und getrunken. Ganz besonders exzellent waren die Caipirinhas, die einem von Silvia Rohner, der Hausherrin herself, kredenzt wurden. Neben ZKB-Werbeleiterin Bernadette Grossenbacher und KI-Media-Verkaufsleiterin Yvonne Müller sah man da auch Gabi Benz und Marcello Schnyder von Glass Film Productions und seine Partnerin Ruth
Arber vom Edel-Einrichtungsgeschäft Costa Smeralda.
Nicht gar so edel wie bei Costa Smeralda, aber dafür ein ganz kleines bisschen günstiger sind die Möbel bei Ikea. Die Schweden veranstalteten Ende Woche im Museum für Gestaltung eine Katalog-Drop-Party. Der Möbellieferant der Mediaplanerinnen und Werbeassistenten lässt rechtzeitig auf die herbstlichen Zügeltermine einen neuen Katalog vom Stapel. Und das ist dem Möbelhaus eine ausgedehnte Sause wert – mit Schwedenbuffet natürlich; und zwar für die Werbe- und Designszene notabene, nicht etwa für die Kunden.
Für dieses eher unerwartete Zusammenfinden der Designer und des Massenproduzenten gibt es mehrere Gründe – jedenfalls kam das Kreativmuseum für einmal nicht in funktionaler und kühler Nüchternheit daher, sondern war mit den farbenfrohen «schwedischen» Möbeln ausgestattet. Zum einen unterstützt Ikea die noch bis September laufende Ausstellung «Wohnträume – Wohnräume». Zum anderen geniesst die Schweiz im Ikea-Universum einen Sonderstatus. Vor dreissig Jahren wurde in Spreitenbach die erste Ikea-Filiale ausserhalb Skandinaviens eröffnet. Wenn wir es in der Schweiz schaffen, schaffen wir es überall, soll Firmengründer Ingvar Kamprad damals gesagt haben. Dass ihm der Erfolg Recht gab, erklärt wohl auch seine besondere Vorliebe für unser Land – Kamprad wohnt am Genfersee.
Zur Begrüssung gab Ikea-Werbeleiter Beat Fingerhuth einige Zahlen und Fakten zum Besten. 2,2 Millionen Kataloge finden hier zu Lande den Weg in die Haushalte. Weltweit wird der Katalog in über 23 Sprachen übersetzt, und den Markt hat Ikea gerade mal in zwei Segmente aufgeteilt: Amerika/Europa und Ferner Osten. Den aktuellen Katalog, der nächste Woche ausgeliefert wird, durften die Gäste übrigens schon vorab mit nach Hause schleppen.
Party-Ehrengast war die schwedische Designerin Monika Mulder, die schon seit Jahren für Ikea Möbel und Einrichtungsgegenstände gestaltet. Seit neuestem übrigens in der Kinder- und Schlafzimmerabteilung, schmunzelt die schwangere Monika bei der Begrüssung. Ebenfalls zu sehen waren Auszüge aus der neuen Kampagne. Der Jodlerspot samt Nationalhymne kommt aus der Küche von Regisseur Ernst Wirz, Produktionsleiterin Pia Stamm Isenring und Shadia Dietschy (Casting) von Wirz + Fraefel. Die Verkaufsförderungs-Massnahmen, eine Art Ikea-Initiativ- und -Wahlkampagne wurde vom Freelance-Team Isabelle Linsi (AD) und Thomas Schöb (Copy) gestaltet.
Ein echter Hammer war schliesslich die Ikea-Band. Die Rhythmus-Performer legten zu einer stoisch-monotonen Kataloglesung ihres Frontmanns mit allerlei Utensilien des täglichen Bedarfs, vom Schwingbesen bis zum Wäscheschrank, eine absolut reife musikalische Leistung hin. Hitverdächtig, was da mit Ikea-Möbeln alles angestellt wurde! Die Jungs könnten gleich beim Theater Spektakel anheuern – mühsam wäre lediglich der Transport der Instrumente. Da wären mindestens zwei Pick-ups nötig. Und obwohl man für Buffet und Vorführungen ständig treppauf (Saal) und treppab (Foyer) gebeten wurde, kam das ganze Programm gut an. Zudem herrscht im Museum für Gestaltung Rauchverbot, weshalb auch auf dem Terrässchen des Entrées reger Betrieb herrschte. Man hatte dort in weiser Voraussicht mit Ikea-Möbeln für genügend Sitzgelegenheiten gesorgt. So verlagerte sich das nächtliche Treiben bald einmal von den ehrwürdigen Museumshallen an die frische Luft.
IPM-Medialounge, Lake Side Casino ZürichhornFür jedes verkaufte Sparschwein kriegt die Unicef eine Spende.
IPM-Lounge-Organisator Mehmet Inan mit den beiden Goldbach-Stiftinnen Michelle Hodel (l.) und Andrina Gabi.
Terrassenwetter für Andrea Gallati (l.), Initiative Media, Dani Strässle, Annabelle, und Nicole Zubler, Carat.
Caroline Demeulemeester, Jean-Marc Meyer von LGK und Gabriella Skala (r.) von Skala Communications.
Stefan Schweizer, Key-Account-Betreuer bei Levi’s, kam mit Neuroradiologin Andrea Winkler an die Medialounge ins Lake Side.
Marietta Widmer (l.), Stephan Beer vom Fachzeitschriftenverlag Secumedia, und Aline Prüfer vom Beobachter.
Aufgestelltes Paar: IT-Supporter Arved Krauth brachte nicht nur Personalberaterin Jana Nyvltova von Mediador zum Lachen.
Sascha Mielow, Laserzone, Kristina Fuchs, Modedesignerin in New York, und IPM-Praktikantin Franca Mathes (v. l.).
Zusammen mit Markus Worch (r.) von Worch Consulting sah man Claudio Tonolla, Banca della Svizzera Italiana.
Nadja (l.) und Daniela Jordi (r.) mit Rita Meyer, Tele-Züri-Medienpartnerschaften- und Radio-24-Innendienstleiterin bei Belcom AG.
Fire-Abend bei Bolt Rohner & Ko, SeefeldLuden zu einer Riesenparty auf dem ganzen Firmenareal: Hansjörg Bolt, Tanja Rokitzky und Silvia Rohner (r.) von Bolt Rohner & Ko.
Hatten gut lachen an der Hinterhofparty im äusseren Seefeld: Gabi Benz (l. ) und Marcello Schnyder, Glass, mit Ruth Arber.
Andrea Mahler, Produktionsleiterin bei Wirz, Gabi Kern, Kommunikationsberaterin, und Ruth Bolt (v. l.), Modedesignerin.
Dietmar Knops (l.) von Detail AG mit Adrian Wirth, Art Director bei der Schlieremer Werbe- und Marketingagentur Bluespirit.
Ein Herz und eine Seele: ZKB-Werbeleiterin Bernadette Grossenbacher (l.) und Yvonne Müller von KI Media.
Caipirinhas habens aber in sich, meinten auch Wanda Bolt (r.), Tochter des Firmen-Mitinhabers, und ihre Freundin Caroline Koller.
Ikea-Katalog-Drop-Party, Museum für GestaltungDankte den Spendern: Eva Helene Røse von Unicef mit Ikea-Landeschef Christer Granstrand (r.) und Werbeleiter Beat Fingerhuth.
Konzipierten die Ikea-Wahlkampagne zum dreissigsten Jubiläum der Schweizer Niederlassung: Isabelle Linsi und Thomas Schöb.
Verantwortlich für den Ikea-Katalog-Event: Die selbstständige PR-Fachfrau Sonja Blöchlinger mit den Jungs der Ikea-Band.
Ikea-PR-Leiter Peter Mager (l.) und Marketingleiter Carlos Friedrich mit Ina Knuchel von der Media-Agentur Mindshare.
Aus der Westschweiz: Fundraiser Jean-Daniel Sciboz, Juristin Géraldine Ruffieux und Studentin Margerie Virdis (r.).
Der neue, urschweizerische Ikea-Spot kommt von Wirz + Fraefel: Ernst Wirz mit Pia Stamm Isenring (l.) und Shadia Dietschy.
Wollten das Ikea-Sparschwein mit Wasser (oder gar Alkoholika?) abfüllen: Irène Hiltpold (l.) mit Freundin Erna Höltschi.
Giovanni Zamai (l.) und Michelle Széchényi vom Sender Viva mit Manuel Siciliano, Radiotele.
Designerin Monika Mulder im von ihr entworfenen Kindersitz-Ei.
Beat Fritschhat Schwein gehabt. Das herzige Sparsäuli, gestaltet von Monika Mulder, gabs als Geschenk für die Gäste der Ikea-Katalog-Drop-Party letzten Freitag. Jetzt bräuchte es nur noch jemanden, der das Ferkel gut mästet – am besten gleich mit Papiergeld statt Münz, das liegt der (noch) armen Sau weniger schwer im Magen. Ansonsten traf man sich letzte Woche bei der IPM-Medialounge oder an der Fire-Abend-Party von Bolt, Rohner & Ko.
Wo sich die Kommunikations-, Media- und Verlagsszene zu ihren Events trifft, orten wir an den verschiedensten Veranstaltungen. Haben Sie schon jetzt etwas zu berichten? Greifen Sie zum Hörer (01 296 97 98) oder in die Tasten ([email protected]). Veranstaltungstipps und weitere Shortlistbilder gibt es online unter www.werbewoche.ch

Basel 1 ist gestartet

Privatradio Am Montag, 25. August, um 6 Uhr verwandelte sich Radio Edelweiss in Basel 1. Der neue Programmraster besteht tagsüber aus personalisierten Shows.

Privatradio Am Montag, 25. August, um 6 Uhr verwandelte sich Radio Edelweiss in Basel 1. Der neue Programmraster besteht tagsüber aus personalisierten Shows.Privatradio Am Montag, 25. August, um 6 Uhr verwandelte sich Radio Edelweiss in Basel 1. Der neue Programmraster besteht tagsüber aus personalisierten Shows . Am Abend gibt es Specials mit Schweizer Musik, speziellen Musikrichtungen und Kino. Für den Neustart wurde das Team mit Moderator Nicolas Kreutter verstärkt. Philippe Erath, zuvor Moderations- und ab Oktober Redaktionsleiter des St.Galler Jugendsenders Toxic.fm, unterstützt Basel 1 im konzeptionellen Bereich. Den neuen Namen führt Radio Basel 1 auch mit mehreren Medienpartnerschaften ein.

Konzessionsgesuch für Radio Max eingereicht

Privatradio Am Montag hat der ehemalige Hitradio-Z-Marketingleiter Mike Gut das Konzessionsgesuch für sein Projekt Radio Max eingereicht.

Privatradio Am Montag hat der ehemalige Hitradio-Z-Marketingleiter Mike Gut das Konzessionsgesuch für sein Projekt Radio Max eingereicht.Er bewirbt sich um die ausgeschriebene Zürcher Jugendradiofrequenz (siehe auch Seite 1). Das Programmkonzept sieht tagsüber ein Mantelprogramm mit Musik, Nachrichten und Beiträgen vor. Abends will sich Radio Max für externe Programmanbieter öffnen. Als musikalisches Leitmotiv gilt
gemäss einer Medienmitteilung «Breite statt Sparte». Gespielt
wird Aktuelles aus Pop, Rock, Hip-Hop und Dance.

Emil Bisig kauft neue Möbel

Wohnzeitschriften Seit 75 Jahren folgt Ideales Heim den Wohntrends. Auch ohne idealen Titel. Jetzt hat es sein Wohnzimmer neu eingerichtet.

Wohnzeitschriften Seit 75 Jahren folgt Ideales Heim den Wohntrends. Auch ohne idealen Titel. Jetzt hat es sein Wohnzimmer neu eingerichtet.«Seit 20 Jahren bin ich unsicher, ob man mit so einem Namen arbeiten kann», gesteht Verlagsleiter und Mitinhaber Emil Bisig. Für die Expansion nach Deutschland und Österreich ersetzte der Verlag Archithema den Titel mit dem DDR-Touch durch das neutralere Atrium. Trotz der Zweifel hält Bisig im Heimmarkt an Ideales Heim fest. Die Marke sei gut eingeführt, erklärt er, und eine Umbenennung wäre mit grossen Risiken verbunden. Zudem habe gerade der etwas verstaubte Klang Kultpotenzial bei der jüngeren, urbanen Zielgruppe. Staub wischt Bisig daher lieber mit einem aufgefrischten Layout weg.75 Jahre im Trendmarkt Wohnen zu überleben ist keine Selbstverständlichkeit. Das bezeugen Schicksale der Konkurrenz aus Grossverlagen, die sich ein Stück des wohlhabenden Marktes abschneiden wollten. 1993 lancierte Ringier Privé, wozu man sich ausgiebig bei Ideales Heim bediente. Fast die ganze Redaktion sei abgeworben worden, erzählt Bisig. Aber bereits 1995 verkaufte Ringier das Magazin wieder, 1996 ging es in Raum und Wohnen auf. Auch Tamedia setzte auf Redaktoren und Anzeigenverkäufer von Ideales Heim, als es Ende der Neunzigerjahre Annabelle Création auf den Markt brachte. Die Einstellung des später in Annabelle Wohnen umgetauften Hefts erfolgte diesen Sommer.
Das Erfolgsgeheimnis von Ideales Heim ist für Bisig nebst der etablierten Marke die Bereitschaft, in eine hohe redaktionelle Qualität zu investieren. Und seine exzellenten Beziehungen ins südliche Nachbarland: Blättert man die neuen Hefte durch, fallen die vielen Anzeigen italienischer Hersteller auf.
Inhaltliche Kompetenz und das sorgfältig gepflegte Erscheinungsbild sicherten dem Titel seinen Platz im Lesermarkt. Die Auflage beträgt zurzeit 27200 Exemplare. Bei Leserschaftserhebungen erweist sich der altertümliche Name als Klotz am Bein. «An ein Heft mit ‹Wohnen› im Namen erinnern sich die Leute einfach besser, selbst wenn sie in Wirklichkeit einen anderen Titel gelesen haben», seufzt Bisig. Die Mach Basic weist für Ideales Heim fünf Leser pro Ausgabe aus – fürs deutsche Schöner Wohnen rund 27 Leser. Bisig: «Hiessen wir ‹Ideales Wohnen›, hätten wir sofort 100000 Leser mehr. Ohne ein einziges zusätzliches Heft zu verkaufen.»
Stefano Monachesi

ZipMedia betreut Swica

Krankenkassen Die Mediaagentur Zip- Media begrüsst die Swica Gesundheitsorganisation als neuen Kunden.

Krankenkassen Die Mediaagentur Zip- Media begrüsst die Swica Gesundheitsorganisation als neuen Kunden.Sie hat im Frühling nach einem Pitch Advertising Art & Ideas als neue Werbeagentur engagiert und startet Ende August eine Imagekampagne in TV und Print (siehe Seite 8). Die Mediamassnahmen werden ab sofort von den ZipMedia-Gründern Caroline Nünlist und Thomas Rüttimann betreut.

Neue Werbesendung auf SF DRS

TV-Werbung Das Urdorfer Reiseunternehmen Direkt Reisen lanciert Ende August eine Tourismus-Werbesendung auf SF 1.

TV-Werbung Das Urdorfer Reiseunternehmen Direkt Reisen lanciert Ende August eine Tourismus-Werbesendung auf SF 1.Das zweieinhalb Minuten dauernde «Direkt Reisen TV» wird vierzehntäglich am Samstagabend vor der Ziehung der Lottozahlen ausgestrahlt. Die Sendung präsentiert jeweils ein komplettes Reiseangebot. Sie wird vor Ort von einem Kamerateam produziert und von Alexandra Kapp moderiert. Gleich im Anschluss an die Sendung können Prospekt oder Reise telefonisch bestellt beziehungssweise gebucht werden.
get_footer();