Jetzt gilt es, die letzten Sommernächte zu nutzen, in denen man sich noch ohne zu frösteln im Freien aufhalten kann.Dies nahmen sich sowohl die IP Multimedia als auch die Werbeagentur Bolt Rohner & Ko zu Herzen, um vergangene Woche ihre Events steigen zu lassen, die sich vorwiegend unter Sternenhimmel abspielten.Im Lake Side Casino Zürichhorn, beziehungsweise auf dessen Terrasse, fand zum vierten Mal die IPM-Medialounge mit Blick über den Zürichsee statt. Für dieses Jahr dürfte es der letzte Lounge-Event gewesen sein – jedenfalls der letzte mit solchen Temperaturen. Aber weil die Veranstaltung gut angekommen ist, könnte sie nächstes Jahr glatt ein Revival erleben.
Der Anlass zog einmal monatlich von Mai bis August Leute aus der Media- und Werbebranche an – und je länger die Mundpropaganda wirkte, desto mehr Adabeis tauchten auf, die sich im Umfeld der Kommunikationsszene offenbar ganz wohl fühlten. Es waren Anlässe zum Sehen und Gesehenwerden. Keine langweiligen Referate, keine Programmpräsentationen, sondern einfach ein lockerer Treffpunkt für alle, die Lust dazu hatten.
Auch bei der Finissage letzte Woche konnte man sich einmal mehr bei Traumwetter in den bequemen Sofas auf der LakeSide-Terrasse räkeln und sich dem angenehmen Leben hingeben. IP Multimedia offerierte die Location und das Essen, die Getränke waren jeweils – ganz den allgemein beobachtbaren Sparübungen gemäss – selbst zu berappen. Das Konzept ging letztlich auf, weil die IPM-Mitarbeiter unter der Führung von Mehmet Inan die wichtigs-
ten Gäste selbstverständlich zu den Drinks einluden.
Auf der anderen Seite der Bellerivestrasse, genauer an der Nussgasse, ging am selben Abend ebenso die Post ab. Bolt Rohner & Ko feierten mit einer grosse Party ihr Firmendomizil im Seefeld. Zudem war das Ganze eine Partneraktion, um mal so richtig auf dieses Werbebiotop aufmerksam zu machen. Denn nicht weniger als neun Anbieter aus der Kommunikationsbranche, darunter ein Netservice, ein Fotograf und eine Publishing-Agentur, haben sich beim Tiefenbrunnen unter demselben Dach mit der Werbeagentur zusammengefunden. So wurde auf vier Etagen und im Hinterhof fleissig getratscht, gegessen und getrunken. Ganz besonders exzellent waren die Caipirinhas, die einem von Silvia Rohner, der Hausherrin herself, kredenzt wurden. Neben ZKB-Werbeleiterin Bernadette Grossenbacher und KI-Media-Verkaufsleiterin Yvonne Müller sah man da auch Gabi Benz und Marcello Schnyder von Glass Film Productions und seine Partnerin Ruth
Arber vom Edel-Einrichtungsgeschäft Costa Smeralda.
Nicht gar so edel wie bei Costa Smeralda, aber dafür ein ganz kleines bisschen günstiger sind die Möbel bei Ikea. Die Schweden veranstalteten Ende Woche im Museum für Gestaltung eine Katalog-Drop-Party. Der Möbellieferant der Mediaplanerinnen und Werbeassistenten lässt rechtzeitig auf die herbstlichen Zügeltermine einen neuen Katalog vom Stapel. Und das ist dem Möbelhaus eine ausgedehnte Sause wert – mit Schwedenbuffet natürlich; und zwar für die Werbe- und Designszene notabene, nicht etwa für die Kunden.
Für dieses eher unerwartete Zusammenfinden der Designer und des Massenproduzenten gibt es mehrere Gründe – jedenfalls kam das Kreativmuseum für einmal nicht in funktionaler und kühler Nüchternheit daher, sondern war mit den farbenfrohen «schwedischen» Möbeln ausgestattet. Zum einen unterstützt Ikea die noch bis September laufende Ausstellung «Wohnträume – Wohnräume». Zum anderen geniesst die Schweiz im Ikea-Universum einen Sonderstatus. Vor dreissig Jahren wurde in Spreitenbach die erste Ikea-Filiale ausserhalb Skandinaviens eröffnet. Wenn wir es in der Schweiz schaffen, schaffen wir es überall, soll Firmengründer Ingvar Kamprad damals gesagt haben. Dass ihm der Erfolg Recht gab, erklärt wohl auch seine besondere Vorliebe für unser Land – Kamprad wohnt am Genfersee.
Zur Begrüssung gab Ikea-Werbeleiter Beat Fingerhuth einige Zahlen und Fakten zum Besten. 2,2 Millionen Kataloge finden hier zu Lande den Weg in die Haushalte. Weltweit wird der Katalog in über 23 Sprachen übersetzt, und den Markt hat Ikea gerade mal in zwei Segmente aufgeteilt: Amerika/Europa und Ferner Osten. Den aktuellen Katalog, der nächste Woche ausgeliefert wird, durften die Gäste übrigens schon vorab mit nach Hause schleppen.
Party-Ehrengast war die schwedische Designerin Monika Mulder, die schon seit Jahren für Ikea Möbel und Einrichtungsgegenstände gestaltet. Seit neuestem übrigens in der Kinder- und Schlafzimmerabteilung, schmunzelt die schwangere Monika bei der Begrüssung. Ebenfalls zu sehen waren Auszüge aus der neuen Kampagne. Der Jodlerspot samt Nationalhymne kommt aus der Küche von Regisseur Ernst Wirz, Produktionsleiterin Pia Stamm Isenring und Shadia Dietschy (Casting) von Wirz + Fraefel. Die Verkaufsförderungs-Massnahmen, eine Art Ikea-Initiativ- und -Wahlkampagne wurde vom Freelance-Team Isabelle Linsi (AD) und Thomas Schöb (Copy) gestaltet.
Ein echter Hammer war schliesslich die Ikea-Band. Die Rhythmus-Performer legten zu einer stoisch-monotonen Kataloglesung ihres Frontmanns mit allerlei Utensilien des täglichen Bedarfs, vom Schwingbesen bis zum Wäscheschrank, eine absolut reife musikalische Leistung hin. Hitverdächtig, was da mit Ikea-Möbeln alles angestellt wurde! Die Jungs könnten gleich beim Theater Spektakel anheuern – mühsam wäre lediglich der Transport der Instrumente. Da wären mindestens zwei Pick-ups nötig. Und obwohl man für Buffet und Vorführungen ständig treppauf (Saal) und treppab (Foyer) gebeten wurde, kam das ganze Programm gut an. Zudem herrscht im Museum für Gestaltung Rauchverbot, weshalb auch auf dem Terrässchen des Entrées reger Betrieb herrschte. Man hatte dort in weiser Voraussicht mit Ikea-Möbeln für genügend Sitzgelegenheiten gesorgt. So verlagerte sich das nächtliche Treiben bald einmal von den ehrwürdigen Museumshallen an die frische Luft.
IPM-Medialounge, Lake Side Casino ZürichhornFür jedes verkaufte Sparschwein kriegt die Unicef eine Spende.
IPM-Lounge-Organisator Mehmet Inan mit den beiden Goldbach-Stiftinnen Michelle Hodel (l.) und Andrina Gabi.
Terrassenwetter für Andrea Gallati (l.), Initiative Media, Dani Strässle, Annabelle, und Nicole Zubler, Carat.
Caroline Demeulemeester, Jean-Marc Meyer von LGK und Gabriella Skala (r.) von Skala Communications.
Stefan Schweizer, Key-Account-Betreuer bei Levi’s, kam mit Neuroradiologin Andrea Winkler an die Medialounge ins Lake Side.
Marietta Widmer (l.), Stephan Beer vom Fachzeitschriftenverlag Secumedia, und Aline Prüfer vom Beobachter.
Aufgestelltes Paar: IT-Supporter Arved Krauth brachte nicht nur Personalberaterin Jana Nyvltova von Mediador zum Lachen.
Sascha Mielow, Laserzone, Kristina Fuchs, Modedesignerin in New York, und IPM-Praktikantin Franca Mathes (v. l.).
Zusammen mit Markus Worch (r.) von Worch Consulting sah man Claudio Tonolla, Banca della Svizzera Italiana.
Nadja (l.) und Daniela Jordi (r.) mit Rita Meyer, Tele-Züri-Medienpartnerschaften- und Radio-24-Innendienstleiterin bei Belcom AG.
Fire-Abend bei Bolt Rohner & Ko, SeefeldLuden zu einer Riesenparty auf dem ganzen Firmenareal: Hansjörg Bolt, Tanja Rokitzky und Silvia Rohner (r.) von Bolt Rohner & Ko.
Hatten gut lachen an der Hinterhofparty im äusseren Seefeld: Gabi Benz (l. ) und Marcello Schnyder, Glass, mit Ruth Arber.
Andrea Mahler, Produktionsleiterin bei Wirz, Gabi Kern, Kommunikationsberaterin, und Ruth Bolt (v. l.), Modedesignerin.
Dietmar Knops (l.) von Detail AG mit Adrian Wirth, Art Director bei der Schlieremer Werbe- und Marketingagentur Bluespirit.
Ein Herz und eine Seele: ZKB-Werbeleiterin Bernadette Grossenbacher (l.) und Yvonne Müller von KI Media.
Caipirinhas habens aber in sich, meinten auch Wanda Bolt (r.), Tochter des Firmen-Mitinhabers, und ihre Freundin Caroline Koller.
Ikea-Katalog-Drop-Party, Museum für GestaltungDankte den Spendern: Eva Helene Røse von Unicef mit Ikea-Landeschef Christer Granstrand (r.) und Werbeleiter Beat Fingerhuth.
Konzipierten die Ikea-Wahlkampagne zum dreissigsten Jubiläum der Schweizer Niederlassung: Isabelle Linsi und Thomas Schöb.
Verantwortlich für den Ikea-Katalog-Event: Die selbstständige PR-Fachfrau Sonja Blöchlinger mit den Jungs der Ikea-Band.
Ikea-PR-Leiter Peter Mager (l.) und Marketingleiter Carlos Friedrich mit Ina Knuchel von der Media-Agentur Mindshare.
Aus der Westschweiz: Fundraiser Jean-Daniel Sciboz, Juristin Géraldine Ruffieux und Studentin Margerie Virdis (r.).
Der neue, urschweizerische Ikea-Spot kommt von Wirz + Fraefel: Ernst Wirz mit Pia Stamm Isenring (l.) und Shadia Dietschy.
Wollten das Ikea-Sparschwein mit Wasser (oder gar Alkoholika?) abfüllen: Irène Hiltpold (l.) mit Freundin Erna Höltschi.
Giovanni Zamai (l.) und Michelle Széchényi vom Sender Viva mit Manuel Siciliano, Radiotele.
Designerin Monika Mulder im von ihr entworfenen Kindersitz-Ei.
Beat Fritschhat Schwein gehabt. Das herzige Sparsäuli, gestaltet von Monika Mulder, gabs als Geschenk für die Gäste der Ikea-Katalog-Drop-Party letzten Freitag. Jetzt bräuchte es nur noch jemanden, der das Ferkel gut mästet – am besten gleich mit Papiergeld statt Münz, das liegt der (noch) armen Sau weniger schwer im Magen. Ansonsten traf man sich letzte Woche bei der IPM-Medialounge oder an der Fire-Abend-Party von Bolt, Rohner & Ko.
Wo sich die Kommunikations-, Media- und Verlagsszene zu ihren Events trifft, orten wir an den verschiedensten Veranstaltungen. Haben Sie schon jetzt etwas zu berichten? Greifen Sie zum Hörer (01 296 97 98) oder in die Tasten (
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