Autor: admin
Sag mir, was du liest, und ich sag dir, was du kaufst
Die Mach Basic enthält unter anderem auch Basisdaten über Produktinteressen der Mediennutzer. Wer sich jedoch detaillierter mit den Zielgruppen auseinander setzen will, muss auf die Mach Consumer zurückgreifen. Diese ist mit Daten aus über 11000 Inte
Autos
Stark interessiert an Autos, 18- bis 34-j, HHE 8000+
Affinität ggü. Reichweite innerh. Projektion
Grundgesamtheit Zielgruppe (in %) ’000
Facts 166 21,3 49
NZZ-Folio 105 16,4 38
Film demnächst 228 15,6 36
Bilanz 134 15,0 35
Jugendpool Basic 355 14,3 33
Die Weltwoche 103 11,0 25
Das Magazin 76 9,3 21
Cosmopolitan 186 9,1 21
Schöner Wohnen 78 9,0 21
Annabelle 81 7,2 16
Good News Magazin 187 5,5 13
Bolero 109 2,6 6
Hochparterre 104 1,3 3
Quelle: Mach 2003
(WW)
Raichle wandert zu Spillmann Felser
Nach einer Konkurrenzevaluation hat sich die Bergschuhmarke Raichle für die Zusammenarbeit mit der Zürcher Werbeagentur Spillmann Felser Leo Burnett (SFLB) entschieden. Der Etat umfasst unter anderem eine Kampagne, die in Europa und Amerika zu sehen
Ein Buch, eine CD, ein Fest
Rechtzeitig zur Frankfurter Buchmesse kommt auch mal wieder ein kluges Buch eines Schweizer Autors auf den Markt – abgesehen von einigen Standardwerken der Kochkunst, bei der wir uns bekanntlich schon länger auf hohem Niveau bewegen. Es ist allerding
Erstaunlich übrigens, dass trotz der gleichzeitig stattfindenden Pressekonferenz der Rolling Stones so viele Gäste gekommen seien, witzelte Aebi danach, derweil auch Baumann zur Höchstform auflief – ein verbaler Steilpass folgte dem nächsten. So Aebi beispielsweise im Verlauf des Gesprächs: «Es handelt sich ganz sicher um ein globales Standardwerk.» Darauf Baumann: «Ein ideales Kundengeschenk also.» Und danach augenzwinkernd: «Die Idee mit dem Buch ist an und für sich sogar genial, die meisten anderen haben ja als Eigenwerbung lediglich eine Broschüre.»
Wie schon an der Vernissage zu spüren: Neben viel Lob wird Aebi – wie auch die Kameradenhäme gewiss sein. Von wem sie letztlich kommen wird, sei vorerst dahingestellt. Jedenfalls waren folgende Leute am Premierenanlass zugegen und sind für die Kritik bereits in den Startlöchern: ADC-Primus Andreas Prokesch mit Partnerin Manuela Prokesch, Euro-RSCG-CEO Frank Bodin, Jean Etiennes Bruder Geri Aebi, CEO bei Wirz, Wirz-CD Hans-Peter Schweizer und Wirz-VR-Präsident Hansueli Schweizer, Beraterin Gerda Schröck, Mike Weber, Werbeleiter bei Swisscom Mobile, Consultant Urs Peter Naef, Medard Meier, Galerist Andy Illien, Ivan Schultheiss von der APG, Jean-Pierre Reinle, ADC-Geschäftsführerin Helen Müller, Hélène Sonderegger von Universal-McCann, Cem Capanoglu und viele andere – mehr oder weniger – Kreative.
Fazit der Buchvernissage: Alle versuchten, Aebi nachzueifern und gescheit über Werbung zu reden, was nicht überall gelang. Aber die nicht so beredten Zeitgenossen haben ja jetzt ein beinahe unerschöpfliches Nachschlagewerk zur Verfügung.
Hoch zu und her gings am selbigen Abend auch im Zürcher Kaufleuten. Das Zürcher Kult-Duo Yello lud zur Premiere der neuesten CD. Und wie immer, wenn Dieter Meier und Boris Blank eine CD-Party feiern, war tout Zürich auf den Beinen. Ein idealer An- und Abschluss des Abends, der mit Aebis Buchvernissage schon gut begonnen hatte.
Edel und gepflegt lautete das Motto am traditionellen Jahresfest der NZZ an der Falkenstrasse tags darauf. Wer etwas auf sich hält, war da. In seiner Begrüssungsrede reihte ein gut gelaunter Marco de Stoppani ein Bonmot ans andere. So gedenke er, bei der NZZ noch einiges zu erledigen – auch wenn ihn die Konkurrenzmedien dauernd frühpensionieren wollen. Diese, frotzelte er weiter, würden ja keine Gelegenheit verpassen, das baldige Ende der NZZ am Sonntag vorherzusagen. Aber, so der NZZ-Direktor:
«Wir sind für das Durchstehen von Durststrecken mehr als gerüstet.» Und abschliessend, mit einem herzlichen Dankeschön an die Lieferanten verbunden: «Die NZZ baut für die Ewigkeit. Sorgen Sie deshalb dafür, dass Sie den Aufschwung nicht verpassen!»
Sollte es der NZZ je einmal wirklich schlecht gehen: Man könnte immer noch das schönste Personalrestaurant, das Zürich je gesehen hat, in einen In-Club umfunktionieren. Die Lage im Seefeld wäre ideal. Nicht von ungefähr wird ja kolportiert, dass es Kunden geben soll, die in der NZZ buchen, damit sie von den Kundenberatern ins NZZ-Bistro (mit gut bestückter Bar) eingeladen werden. Die «Kantine» hat nichts vom angestaubten Ambiente, das man üblicherweise in solchen Etablissements antreffen kann.
Nicht für die Ewigkeit, aber doch wenigstens für ein paar Tage hielt auch der Eindruck des superben Caterings von Gianni Segantini an, quasi Hoflieferant der NZZ-Jahrespartys. Um in den folgenden Tagen nicht gleich wieder in die Niederungen der bürgerlichen Küche abzutauchen, hätte man das Budget schon arg strapazieren müssen. Das Essen hatte Sterne-Niveau. Stupend, was die Cateringcrew für die über 300 Gäste auf die Teller zauberte. Nur ein kleiner, stellvertretender Auszug aus der Liste der Gerichte, die immer wieder neu aufgetragen wurden. Thunfisch-Carpaccio, das auf der Zunge zerging – Pasta mit Trüffel, und davon nicht zu knapp – und als Finale eine Dessertsymphonie zum Dahinschmelzen.
Beat Fritschhatte letzte Woche zwei Vernissagen und einen kulinarischen Orgasmus im Terminplan stehen. Im Kunsthaus lud Jean Etienne Aebi zu einer anregenden Buchpremiere, im Kaufleuten feierten Yello eine wilde CD-Taufe. Am NZZ-Jahresfest wiederum war die Verköstigung vom Allerfeinsten, wofür
Gianni Segantini mit seinem Catering bürgt.
Wo sich die Kommunikations-, Media- und Verlagsbranche zu ihren Events trifft, orten wir an den diversen Veranstaltungen der Szene. Haben Sie schon jetzt etwas zu berichten? Greifen Sie zum Hörer (01 296 97 98) oder in die Tasten ([email protected]). Veranstaltungstipps und weitere Shortlistbilder gibt es online unter www.werbewoche.ch
Jean Etienne Aebi signierte nahezu pausenlos sein neues Buch.
Urs Beer (r.) mit Frank Baumann – Letzterer sprach mit Aebi vor dem Publikum über Werbung und Bücher mit Werbung drin.
Markus Pekeler (M.) und Cary Steinmann (r.), mit Markus Gut, hatten News: Steinmann ist ab sofort in der GL von TBWA zu finden.
Karl Lüönd (l.), Leiter des Medieninstituts der Schweizer Presse, mit einem langjährigen Weggefährten der Branche, Walter Bosch.
Liessen sich die Vernissage von Kollege Aebi nicht entgehen: Werbe-Doyens Gebi Schregenberger (l.) und Domenic K. Geissbühler.
Ebenfalls im Vortragssaal des Kunsthauses gesehen: Iris Ruprecht (r.), Soda, und Petra Bottignole, Publicis.
Das «globale Standardwerk» über Werbung interessiert auch Medialeute: Andi Gedenk (l.) und Dietmar Bemberg von Optimedia.
Stellvertretend für all die Schönheiten an der Yello-Party in der Kaufleuten-Himmelbar: Zineta Blank (r.) und Fiona Hefti.
Hat mal wieder einen Wurf gelandet: Boris Blank, musikalisches Hirn des kultigen Schweizer Pop-Duos Yello.
Gute Laune bei der Release-Party im Kaufleuten, so auch bei Hubertus Prinz von Hohenlohe (l.) und Christoph Guye.
Der Zeitungsständer – stramm und schön rausgeputzt wie der Rest der Crew am NZZ-Jahresfest.
Marco de Stoppani (r.) und Tobias Trevisan waren voll des Lobes für die Verantwortliche des Jahresfests, Marianne Läderach.
NZZ-Chefredaktor Hugo Bütler und Martin Spillmann, stv. Chefredaktor der NZZ am Sonntag, mit J. Pepe Wiss (v. l.), Bund-Verlag.
Die Vorgesetzten nennen sie die Perlen von der Falkenstrasse: Grazia Ganci, Corinne Baumberger und Antonella Mezzena (v. l.).
Viviane Rauch-Lyoth mit den Marketing Executives Michèle Chevin (l.), JPMorgan Fleming, und Jeannine Meier (r.), British Airways.
Freuten sich über die Rückkehr von Natalie Schneider ins Werbefach: Hans Siegwart (l.) und Markus Bircher von By Heart.
Marketingleiter Christoph Bauer (l.) und Verkaufsleiter Marcel Kohler bilden das verkaufstechnische Rückgrat der «Alten Tante».
Jean-Marc Meyer, stv. CD bei Lang Gysi Knoll, und Jean-Marie Egger (r.) von Publicis an der NZZ-Bar mit Sonja Hürlimann.
Können beide ein Liedchen von den Freuden und Leiden eines Agenturleiters singen: Peter Felser (l.) und Fredy Collioud.
Gerry Stadler (l.) von MPG sah man im extra aufgestellten Festzelt mit NZZ-Kundenberater Stefan Bernet.
Team von Mediaedge:CIA – Planerinnen Katja Stoffels (l.) und Laurence Saas (r.) mit Assistentin Caroline Landolt.
Verstehen es, sich an gepflegten Branchenevents jeweils bestens zu unterhalten: Sacha Baer (l.) und Thomas Hinderling.
Waren vom Essen am NZZ-Fest absolut begeistert: Daniela Hotz (l.) von V-Zug und Lisa Meyerhans, Bank Vontobel.
Hatten beim Catering «keine Fragen» – Reto Gadient, Director Marketing bei UBS Investment Bank, und Monica Marchesi.
Alldays on the rocks
Aufgefallen Drei Sachen kennen alle Werber: Aida, Dagmar und den englischen Humor. Im Unterschied zu den zwei alten Damen der Werbetheorie hat der insuläre Witz nichts von seiner Vitalität eingebüsst.
fühlen sich dazu berufen, den englischen Schalk nachzuahmen. Nur kann unser Humor niemals so trocken sein, weil wir das üblicherweise
garstige britische Klima nicht kompensieren müssen. Die Folge solcher Selbstüberschätzung sieht man in der Anzeige für die neuen Slipeinlagen von Allways – Alldays extra. So wie der Hersteller dem hauchdünnen Nichts das «gewisse Extra» hinzugefügt hat, so hat auch der kreative Barkeeper eine Extraportion Humor über die Werbeidee gegossen. Die Saugkraft, die wir bisher nur von «Zewa-wisch-und-weg» kannten, demonstriert er eindrücklich mit einem knochentrockenen Slip im Cocktailglas. Nur: Der gewisse Drink für die gewissen Tage überzeugt schon beim ersten Nippen nicht ganz. Ob Aida und Dagmar in ihrem gesetzteren Alter Geschmack am textil-faserigen Gout der «Spirituose» finden, darf bezweifelt werden.
(la)
Kunst am Paket für die Post
Servicemarketing Die Post will nach dem Fall des Paketmonopols Anfang 2004 ihre Marktführerschaft wahren und setzt dazu auf LangGysiKnoll.
Die vollständige Liberalisierung des Paketmarktes am 1. Januar 2004 stellt die Post vor grosse Probleme. Die private Konkurrenz hat seit der ersten Teilliberalisierung das lukrative B2B-Geschäft entdeckt. Das Paketvolumen der Mitbewerber vergrösserte sich in den letzten Jahren bis auf gut ein Viertel des Marktes. Obwohl auf Jahresbeginn für den Transport von Paketen unter zwei Kilogramm wegen der tieferen Marge keine Intensivierung des Wettbewerbs erwartet wird, droht den «Pöstlern» Gefahr. Der kostenintensive Monopolbereich hat erneut das grösste Loch in die defizitäre PaketPost-Kasse gerissen. Und die Aussicht, dass bisherige Firmenkunden bald das oft kostenlose Probeangebot der Mitbewerber prüfen und auf den Geschmack kommen könnten, dürfte auch nicht gerade ermutigend sein. Ob die letztjährige Ergebnisverbesserung – eine Reduktion des Defizits auf 76 Millionen Franken – das Unternehmen dem angepeilten Ziel näher bringt, 2005 schwarze Zahlen zu schreiben, hängt nicht zuletzt vom Marktauftritt der Konkurrenz ab. Wachstum ist im schrumpfenden Schweizer Paketmarkt (–7% seit 2001) nur noch auf Kosten anderer möglich.So hat etwa die Direct Parcel Distribution, besser bekannt unter der Marke DPD, im Franchise-Land Schweiz selbst im rückläufigen Paketmarkt stark zugelegt (2002: +15%). Damit erreicht die französische Geopost-Tochter, die seit zehn Jahren in der Schweiz tätig ist, einen Marktanteil von rund acht Prozent. DPD-Marketing- und -Verkaufsdirektor Gregor Menzi: «Auf den bevorstehenden Teilabbau des Monopols werden wir kaum mit einer aggressiven Kampagne reagieren, sondern das Preis-Leistungs-Verhältnis weiter verbessern und auf Mundpropaganda, persönlichen Verkauf sowie auf hochkarätige Anlässe setzen.»
DHL, die zweitgrösste PaketPost-Konkurrentin, hat im hiesigen Markt laut Media Relations Manager Mirjam Steiner «selbst in der schwierigen Wirtschaftslage ein Wachstum von über zehn Prozent verzeichnet». Steiner erhofft sich zwar von der Marktöffnung eine weitere Vergrösserung des Paketvolumens. Allerdings verbleibe nach wie vor der Paketpostbereich unter einem Kilogramm im staatlichen Monopol, sagt sie. Und: «So- lange die Schweizer Post über Wettbewerbsvorteile verfügt wie die Ausnahmeregelung im Nachtfahrverbot, kann nicht von einem
vollständigen Fall des Monopols gesprochen werden.» Entsprechend werde DHL ihre Stärken im globalen Transport- und Logistik-Know-how weiterhin mit der «More Power»-Kampagne vermitteln, die die Troika DHL Worldwide Express, Danzas und Euroexpress visualisiert.Bis ins hinterste Tal
Während ein Privatunternehmen sich den Abbau des «poor dog» in seinem Portfolio längst überlegt hätte, muss die PaketPost mit dem Service-public-Auftrag das Beste daraus machen. Aber auch der verbreiteten Angst der Konsumenten vor einem Abbau des Poststellennetzes will sie mit einer Strategie der Qualitätsführerschaft begegnen. «Mit dem dichtesten Annahmenetz und einer leistungsfähigen Infrastruktur bieten wir zuverlässige Dienstleistungen an, verarbeiten die Pakete schonend und stellen diese auch ins hinterste Tal zu», bringt Daniela Diethelm, bei der PaketPost verantwortlich für die Kampagne, die Positionierung des Unternehmens auf den Punkt.
«Auf Grund dieser Ausgangslage haben wir ein Konzept entwickelt, welches das Selbstbewusstsein des Leaders verströmt, ohne überheblich zu wirken», sagt LangGysiKnoll-Beraterin Nicole Huber. Claudia Zechner, ebenfalls Beraterin beim Etat: «Die Kampagne sollte die Kundenbedürfnisse in den Vordergrund stellen und die PaketPost als Problemlöser darstellen.»
Die Berner Agentur suchte bekannte Unternehmen, die den Service der Post in Anspruch nehmen und glaubhaft für deren Vorteile werben: Brütsch-Rüegger für die Pünktlichkeit, Provins Valais für das flächendeckende Verteilnetz und die Glasi Hergiswil für das sorgfältige Handling. «Stellvertretend für die verschiedenen PostPaket-Kunden haben wir bei diesen Firmen Hunderte gelber Pakete in
deren Fabrikhallen und Lager aufgestellt», erinnert sich AD Stephan Wittwer an die Shootings. In ungewohnter Umgebung entstanden spannende «Paketbilder», die an Land-Art-Installationen erinnern und im Anzeigenumfeld auffallen. «Ein moderner Auftritt des Marktleaders», kommentiert der Art Director stolz.
Bessere Effizienz: Die PaketPost generierte 2002 einen Umsatz von 710 Millionen Franken, indem sie täglich 500000 Pakete oder jede Sekunde 18 verteilt hat.
Luca Aloisi
Best of «MusicStar» auf Viva Schweiz
Am Freitag vergangener Woche lancierte SF DRS «MusicStar», seine eigene Ausgabe einer Gesangs-Castingshow.
Comparis.ch macht wieder Bannerwerbung
Internet Der Onlinevergleichdienst Comparis.ch hat seine Webplattform einem sanften Redesign unterzogen und den personalisierten Bereich ausgebaut.
Virus für Wasser
Virus Ideenlabor betreut neu die deutsche Grünbeck AG im Schweizer Markt.
Neue Presse-Typologie
Print Der Verband Schweizer Presse (VSP) hat eine neue Typologie der Schweizer Printmedien entwickelt.
1. Oktober sind ausführliche Informationen auf www.vsw-assp.ch erhältlich.
AdRating
«Graubünden»
Swiss ReAdRaters mussten sich nicht erst bei ihrer Werbeerfahrung rückversichern, was sie gut fanden: die Fotos oder die Kampagne?
Top 36,52%Flop 63,48%
