Zahl der Woche

Getränkemarkt Immer grösser wird des Schweizers Durst auf Eistee. Von August 2002 bis Juli 2003 hat ACNielsen einen Umsatzzuwachs von 4,7 Millionen Franken (+3,4%) registriert. Damit ist der Eisteemarkt in den vergangenen drei Jahren von 131,4 Millio

Getränkemarkt Immer grösser wird des Schweizers Durst auf Eistee. Von August 2002 bis Juli 2003 hat ACNielsen einen Umsatzzuwachs von 4,7 Millionen Franken (+3,4%) registriert. Damit ist der Eisteemarkt in den vergangenen drei Jahren von 131,4 Millionen auf 143,3 Millionen Franken gestiegen (+9,1%). Die einen führen die Tee-Flut auf den Jahrhundertsommer zurück, die anderen auf die Werbung: Die Spendings für das beliebte Getränk zogen laut Media Focus noch tüchtiger an: von 4,1 Millionen (im Jahr 2000) auf heuer 4,6 Millionen Franken bis August 2003.

Novartis lässt um Sandoz pitchen

Der Basler Pharmakonzern Novartis will seine Marke Sandoz wieder auf den deutschen Markt bringen und mit einer Werbekampagne begleiten.

Der Basler Pharmakonzern Novartis will seine Marke Sandoz wieder auf den deutschen Markt bringen und mit einer Werbekampagne begleiten.Dazu hat das Unternehmen laut dem Fachmagazin Horizont einen Pitch einberufen, an dem Publicis Vital, Euro RSCG und Ogilvy Healthcare teilnehmen. Wie Novartis bereits bekannt gegeben hat, soll der Generikabereich des Konzerns künftig weltweit Sandoz heissen.

Befreiungsschlag in letzter Minute

Regionalfernsehen ZüriPlus hat die grössten Probleme gelöst: Die abgelaufene Konzession ist überbrückt und der Engpass bei den Räumlichkeiten behoben.

Regionalfernsehen ZüriPlus hat die grössten Probleme gelöst: Die abgelaufene Konzession ist überbrückt und der Engpass bei den Räumlichkeiten behoben.Alles Ungemach kommt aufs Mal: Peter Steinmann, Chef des Regionalsenders ZüriPlus, ist nicht zu beneiden. Neben viel zu engen Räumlichkeiten und einem knappen Budget von nur gerade 1,2 Millionen Franken drohte dem erst Ende März lancierten Regional-TV nun auch noch die Abschaltung. Der Grund: Der Sender hatte es verpasst, rechtzeitig ein Gesuch für die Erneuerung der am 26. August abgelaufenen Konzession einzureichen.
Um die brenzlige Situation zu beheben und einen Sendeunterbruch abzuwenden, musste das Bundesamt für Kommunikation (Bakom) gleich zweimal in die Trickkiste greifen. Im Sinne einer Sofortmassnahme stellte es dem Lokalsender in aller Eile eine auf 30 Tage befristete Konzession aus, wie sie normalerweise für Kurzveranstaltungen vorgesehen ist. Doch damit war die Zitterpartie noch nicht ausgestanden, denn am
26. September war auch diese Frist abgelaufen. Daher musste eine neue Ausnahmeregelung her. Jetzt hat das Bakom dem Sender für weitere drei Monate eine so genannte Übergangskonzession erteilt.
Kabelplatz steht auf dem Spiel
Damit ist zwar das grösste Problem von ZüriPlus beiseite geräumt, ganz ausgestanden ist die Sache aber noch nicht. Denn so oder so wird der Sender in Zukunft auf die terrestrische Verbreitung verzichten müssen. Das ist insofern von zentraler Bedeutung, weil erst die Verbreitung im Äther den Weg ins Kabelnetz der Cablecom geöffnet hatte. Denn laut Radio- und Fernsehgesetz (RTVG) müssen all jene Sender aufgeschaltet werden, die mit durchschnittlichem Antennenaufwand empfangen werden können (Artikel 42 RTVG, «Must-Carry-Rule»). Weil nun aber mit dem Aus für die terrestrische Verbreitung gleichzeitig auch die «Must-Carry-Rule» nicht mehr zur Anwendung kommen kann, ist auch die Kabelverbreitung neu zu verhandeln.
Ob der von ZüriPlus mühsam erkämpfte Kabelplatz nun bereits wieder in Gefahr sei, wollte Cablecom-Sprecher Stephan Howeg «im Moment» nicht beantworten. «Weil das Konzessionsgesuch hängig ist, kann ich dazu keine Stellung nehmen», erklärt er und fügt an, «solange eine gültige Rechtsgrundlage da ist, verbreiten wir den Sender auch weiter.»
Keine Sorgen macht sich derweil der Senderchef, dass bei
der anstehenden Neukonzessionierung etwas schief laufen könnte. «Die neue Konzession ist auf gutem Weg», so Steinmann. In diese Richtung deuteten jedenfalls die mehrheitlich positiven Antworten aus der Vernehmlassung, die ihm vorlägen.
Im Umzugsfieber
Eine andere fürs Überleben wichtige Hürde hat der Regionalsender hingegen bereits genommen. In diesen Tagen bezieht die Crew neue Räumlichkeiten in Wallisellen. Damit gehören die notorisch engen Platzverhältnisse am bisherigen Standort in Dübendorf – lediglich 120 Quadratmeter Büroräumlichkeiten standen zur Verfügung – der Vergangenheit an. «Am neuen Ort haben wir nicht nur viermal so viel Platz wie bisher. Wir verfügen jetzt erstmals auch über Raumhöhen, die Studioproduktionen möglich machen, die diesen Namen verdienen», erklärt Steinmann weiter. «Den Look des ganz kleinen Fernsehens sind wir damit sicher los.»
Gleichzeitig sei jetzt aber auch eine wichtige Voraussetzung für den weiteren Ausbau des Senders gegeben. «Denn mehr als die zwölf Leute, die wir zurzeit beschäftigen, passten am alten Ort gar nicht rein», erklärt der Senderchef. Im Moment arbeite die Redaktion bereits an Projekten für neue Sendungen. Trotzdem bremst Steinmann aber zu grosse Erwartungen. «Wir machen keine Sprünge, unser Ziel sind kleine, aber kontinuierliche Schritte.»
Klar von der Hand weist der ehemalige Fünfkämpfer Spekulationen, wonach dem Sender bald das Geld ausgehen könnte.
«Einerseits konnten wir bis anhin alle unsere Rechnungen bezahlen. Andererseits nehmen aber jene Rechnungen zu, die wir selber unseren Kunden ausstellen können.» Noch nie sei ihm der Gedanke ans Aufgeben so fern gewesen wie jetzt, erklärt Steinmann. Mit besonderer Genugtuung erinnert er an die vielen kritischen Stimmen, die dem Sender beim Start Ende März gerade mal zwei Monate gegeben hatten. «Das haben wir jetzt bereits um das Dreifache überschritten.»
Die Kindersendung «Mummi» ist neben ZüriPlus bereits auf elf weiteren Lokalsendern zu sehen.

«ZüriStar» ohne ÖffentlichkeitAn populären Formaten fehlt es ZüriPlus nicht: Bereits seit seinem Start Ende Mai verfügt der Sender mit «ZüriStar» über eine Talentshow nach dem Strickmuster der Erfolgskiste «Deutschland sucht den Superstar». Doch obschon im Rahmen der ersten Runde bereits 144 Videoclips mit jungen Möchtegern-Stars abgedreht und ausgestrahlt wurden, blieb bisher jegliches öffentliche Echo aus.
Hat der Sender eine Chance vertan, weil er sich viel zu wenig um die Präsenz in anderen Medien kümmerte? «Vielleicht haben wir da tatsächlich etwas vergeben», räumt Steinmann ein. Gleichzeitig verweist er aber auf die zweite Runde, in welche die Talentshow nun gehe. Damit werde man den Gashebel nun etwas aufdrehen. Auftrieb für die eigene Sendung erwartet er aber auch von «MusicStar», das in der vergangenen Woche auf SF DRS gestartet ist. «Dort wird man mit Sicherheit auch Leute wiedersehen, die bereits bei uns mitmachen.» Das grosse
Finale von «ZüriStar» ist auf März 2004 angesetzt. (dse)
Daniel Schifferle

Neuer Chauffeur für Auto & Technik

Special Interest Michael Rehsche wird neuer Chefredaktor von Auto & Technik.

Special Interest Michael Rehsche wird neuer Chefredaktor von Auto & Technik.Er tritt Anfang 2004 die Nachfolge von Stephan Hauri an, der die Branchenzeitschrift Ende Oktober verlässt. Rehsche startete seine Laufbahn 1966 bei der «Tagesschau». Von 1988 bis 1991 war er Chefredaktor der Auto Illustrierten. Zurzeit ist er bei der Automobil Revue für die Themen Ausland und Wirtschaft verantwortlich. (sm)

Best of Print Advertising

Marktforschung Österreich Tourismus, Arkina und NZZ am Sonntag schalteten im zweiten Quartal dieses Jahres die beliebtesten Anzeigen in den Schweizer Medien.

Marktforschung Österreich Tourismus, Arkina und NZZ am Sonntag schalteten im zweiten Quartal dieses Jahres die beliebtesten Anzeigen in den Schweizer Medien.In Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsinstitut Demoscope präsentiert Publimedia den Leserinnen und Lesern der Werbewoche fünfmal pro Jahr einen Auszug der Resultate aus dem Advertising-Index (AX-Print). Dieser Index (siehe unten) ist ein Modul des Market Radar und misst die Beliebtheit von Anzeigen. In den Kästen links und rechts befinden sich Anzeigen, die in der betreffenden psychografischen Zielgruppe die grösste Akzeptanz erzielten. Die drei Sujets, die bei der gesamten Stichprobe, also bei allen vier Zielgruppen insgesamt, am besten abschnitten, werden unter dem Titel «Top Three» gezeigt. Best of NorthwestAffinität der Anzeigen bei den Supportern im «Yuppieland»
Gold (146) Arkina Schönheit (Advico Young & Rubicam)
Silber (144) Jean Paul Gaultier Fragile/Classique
Bronze (133) Nissan New Micra (TBWA/Switzerland)
(ww)

Mea Culpa

Restaurantführer Man merkt die Absicht und ist nicht erheitert, obschon Publicis-CD Markus Gut versichert,

Restaurantführer Man merkt die Absicht und ist nicht erheitert, obschon Publicis-CD Markus Gut versichert,auch die Anzeige für die Ausgabe 2004 des «GaultMillau» sei mit einem Augenzwinkern gestaltet worden und nehme Sätze aufs Korn wie «Nein danke, ich habe gestern schon gesündigt». Die Bibel für Gläubige, den Fressführer für Sünder? Als ob Gläubige sich nicht versündigten und Sünder nicht auch Gläubige wären. Die fiesen Tricks der Religionsstifter hat schon Lenin durchschaut und seine Minestrone dort gelöffelt, wo senkrechte Sozialisten (und Atheisten) am Herd standen. Die Anzeige knüpft ans Vorjahresmotiv an, als ein Anonymus vor Hunger einen kräftigen Biss in den Buchblock tat, und unterstützt den Verkauf des 576 Seiten starken Restaurantführers aus dem Hause Ringier. …

Stäheli will vorläufigen Vollzug

Zeitungen Trotz Weko hält Espace Media am Bund-Fahrplan fest.

Zeitungen Trotz Weko hält Espace Media am Bund-Fahrplan fest.Das Rettungsmodell für den Bund wird von der Wettbewerbskommission (Weko) einer vertieften Prüfung unterzogen, die maximal vier Monate Zeit beanspruchen wird. Darum besteht die Sorge, dass der Entscheid nicht rechtzeitig zum geplanten Kooperationstermin zwischen Berner Zeitung und Bund unter dem Espace-Media-Dach am 1. Januar vorliegen könnte. An diesem Fahrplan werde die vertiefte Prüfung der Weko nichts ändern, erklärt Albert P. Stäheli, CEO der Espace Media Groupe. «Wir werden mit unserem Zweititelmodell wie geplant am 1. Januar starten, auch wenn die eigentliche Übernahme noch nicht vollzogen werden kann.» Eine Verzögerung sei nur schon aus Rücksicht auf die extrem schwierige wirtschaftliche Situation beim Bund – und wegen des Werbemarkts – nicht zu verantworten.«Deshalb stellen wir bei der Weko jetzt ein Gesuch um vorläufigen Vollzug», so Stäheli. Damit habe man die Möglichkeit, das Berner Modell trotzdem fristgerecht einzuführen. So oder so würden die Planungsarbeiten und die notwendigen Investitionen in die Infrastruktur im eingeschlagenen Tempo vorangetrieben.Das Verdikt der Weko habe Espace Media Groupe nicht überrascht. «Auf Grund der bisherigen Praxis der Weko war klar, dass ein Berner Modell nicht ohne vertiefte Prüfung durchgewinkt wird», erklärt Stäheli. Gerade weil die Weko über den Berner Zeitungsmarkt bereits sehr gut dokumentiert sei, rechne er mit deutlich weniger als vier Monaten Zeitbedarf für die Sonderprüfung.
Einen negativen Entscheid kann sich Stäheli nicht ausmalen. «Denn dann wäre die Gefahr gross, dass die heutigen Besitzer den Bund einstellen würden.» Allenfalls müsse man mit bestimmten Auflagen rechnen, sagt er.
(dse)

Script lädt zur Zertifizierungsrunde

Script, der Berufsverband für Texterinnen und Texter, führt am 17. November eine weitere Zertifizierungsrunde für sein Berufsregister durch.

Script, der Berufsverband für Texterinnen und Texter, führt am 17. November eine weitere Zertifizierungsrunde für sein Berufsregister durch.Interessierte müssen drei eigene Texte zur Prüfung einreichen. Warum Freelancer sich prüfen lassen und Agenturen ihre Texter anmelden sollten, erklärt Script in einem PDF-Dokument, das von www.scriptweb.ch geladen werden kann. Antragsunterlagen können bei der Geschäftsstelle (kontakt@ scriptweb. ch) bestellt werden. Eingabeschluss für Arbeitsproben ist der 31. Oktober.

Best of Print Advertising

Marktforschung Österreich Tourismus, Arkina und NZZ am Sonntag schalteten im zweiten Quartal dieses Jahres die beliebtesten Anzeigen in den Schweizer Medien.

Marktforschung Österreich Tourismus, Arkina und NZZ am Sonntag schalteten im zweiten Quartal dieses Jahres die beliebtesten Anzeigen in den Schweizer Medien.In Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsinstitut Demoscope präsentiert Publimedia den Leserinnen und Lesern der Werbewoche fünfmal pro Jahr einen Auszug der Resultate aus dem Advertising-Index (AX-Print). Dieser Index (siehe unten) ist ein Modul des Market Radar und misst die Beliebtheit von Anzeigen. In den Kästen links und rechts befinden sich Anzeigen, die in der betreffenden psychografischen Zielgruppe die grösste Akzeptanz erzielten. Die drei Sujets, die bei der gesamten Stichprobe, also bei allen vier Zielgruppen insgesamt, am besten abschnitten, werden unter dem Titel «Top Three» gezeigt. Best of SoutheastAffinität der Anzeigen bei den Supportern im «christlichen Lager»
Gold (160) Migros Electronic 3 Jahre (MGB/Pucci, Sulzer)
Silber (141) Logitech Kabellose Freiheit
Bronze (126) Wander AG Gerlinéa – Orientalisches Reisgericht (Advico Young & Rubicam)
(ww)

Bossard für Treuhänder

Im Laufe einer strategischen Neuausrichtung wurde Bossard Kommunikation mit der Erarbeitung eines neuen CI/CD für die in Luzern ansässige Trescor Treuhand AG betraut.

Im Laufe einer strategischen Neuausrichtung wurde Bossard Kommunikation mit der Erarbeitung eines neuen CI/CD für die in Luzern ansässige Trescor Treuhand AG betraut.Die Luzerner Agentur entwickelt auf der Basis des neuen Konzepts ein umfangreiches Werbemassnahmenpaket.

Meta lanciert Arevos

Die Zürcher Agentur Meta Design wurde von Arevos mit der Markenentwicklung betraut.

Die Zürcher Agentur Meta Design wurde von Arevos mit der Markenentwicklung betraut.Arevos ist ein neuer Anbieter von Softwarelösungen für Privatbanken mit Sitz in Zürich. Meta Design wurde nach einem Pitch unter fünf Agenturen ausgewählt. Zur Lancierung der Marke entwickelt die Agentur das Logo, das Broschürenkonzept, eine Unternehmenspräsentation sowie den Internetauftritt.

Degustation ohne Fahne

Alpenbitter Appenzeller ist ein «wohl schmeckendes, wohl tuendes, eigenständiges und unverwechselbares alkoholisches Getränk für Leute, die ihren eigenen Geschmack und eigenen Stil gefunden haben»

Alpenbitter Appenzeller ist ein «wohl schmeckendes, wohl tuendes, eigenständiges und unverwechselbares alkoholisches Getränk für Leute, die ihren eigenen Geschmack und eigenen Stil gefunden haben», meint die Werbeagentur FCB Leutenegger Krüll zum Kräutersaft ihres Kunden aus Appenzell. Nach zwei Jahren «Abstinenz» soll der Alpenbitter wieder mit einer Basiskommunikation beworben werden. Die Agentur legte dazu eine appenzellische Schlitzohrigkeit an den Tag: Auf einer Duftkarte kann nämlich die Wirkung des Appenzellers erschnüffelt werden. Bitter für gestandene Liebhaber des Kräuterlikörs: Der Werbestoff ist alkoholfrei.
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