SF Info überträgt das World Economic Forum live

SF DRS wird grosse Teile des World Economic Forum (WEF), das vom 21. bis 25. Januar in Davos stattfindet, auf SF Info übertragen.

SF DRS wird grosse Teile des World Economic Forum (WEF), das vom 21. bis 25. Januar in Davos stattfindet, auf SF Info übertragen.SF DRS wird grosse Teile des World Economic Forum (WEF), das vom 21. bis 25. Januar in Davos stattfindet, auf SF Info übertragen. Das Bundesamt für Kommunikation hat das Gesuch der SRG für die Kurzveranstaltung unter dem Titel «WEF-TV» bewilligt. Geplant sei, alle interessanteren Debatten, Panels und Pressekonferenzen des WEF, das Open Forum und allfällige weitere Veranstaltungen live oder zeitverschoben zu übertragen; ergänzt mit Live-Moderationen und -Gesprächen vor Ort.

Das Ende der Werbefilmrolle

Kino Das gute alte Celluloid muss abtreten: Schon bald kann Kinowerbung digital übermittelt werden. Die Vermarkter erwarten Umsatzsteigerungen.

Kino Das gute alte Celluloid muss abtreten: Schon bald kann Kinowerbung digital übermittelt werden. Die Vermarkter erwarten Umsatzsteigerungen.Das Handling von Kinowerbung ist derzeit aufwändig und relativ teuer. Nur schon die Zahl der Kinos – es existieren 500 Kinosäle in der Schweiz – spricht Bände: Bei diesem Medium fallen hohe Kosten für Filmkopien an (von der Filmabnutzung ganz zu schweigen), die Buchungs-Vorlaufzeit beträgt rund drei Wochen und das Controlling ist aufwändig.Doch dies ist bald Vergangenheit. Wie Cinecom-Marketingleiter Jean-Claude Bruhin der Werbewoche erklärte, investiert der Kinowerbevermarkter derzeit einen «siebenstelligen» Betrag, um seine 400 Pachtkinos in der ganzen Schweiz technisch so auszurüsten, dass Werbespots ab dem zweiten Semester 2004 digital übermittelt werden können. Konkret wird jedes Cinecom-Kino mit einer ADSL-Leitung, einem 16:9-Beamer und einem Cinema Media Player ausgestattet. Jeder Player verfügt über ein internes Laufwerk, das bis zu 30 Film-Soundtracks speichern kann.
Deutlich tiefere Kosten
Und so funktioniert das Cinecom-System: Das Buchungstool in der Cinecom-Zentrale überspielt die individuellen Playlists an die einzelnen Server, diese wiederum senden nach erfolgter Vorführung eine Vollzugsmeldung an die Zentrale zurück.
Die Vorteile liegen auf der Hand: Die Ausstrahlungskontrolle wird enorm vereinfacht und verbessert, die Cinecom spart jährlich einen «tiefen sechsstelligen Betrag» für Versandkosten, dem Kunden entfallen die Kopierkosten. Zudem lassen sich einheitliche Standards bezüglich Licht- und Tonqualität festlegen, die Rollenwechsel entfallen, und den Kinobesitzern eröffnet sich durch die Beamer eine vielfältigere Nutzung ihrer Säle, etwa als Vorlesungs- oder Konferenzsaal an Vormittagen, für Events und TV-Übertragungen.
Für die Werbekunden verkürzt sich zudem dank Digitalisierung die Buchungsvorlaufzeit auf eine Woche. «Bei Bedarf können einzelne Spots – etwa ein Blick-Spot mit der Headline vom Folgetag – noch kurzfristiger ausgetauscht werden», sagt Bruhin.
Und das Angebot weitet sich: «Kinopremieren zum Beispiel werden wir standardmässig anbieten», sagt Bruhin. Ebenso die Selektionsmöglichkeit nach den Genres Action, Art, Drama, Comedy, Family und Kids.
Selbst für die lokalen Kunden dürfte das Medium Kino attraktiver werden: Da die Beamer die Diaprojektoren ersetzen, sind künftig auch einfache Animationen bis zu 15 Sekunden mit oder ohne Ton möglich. Aber auch Standbilder kombiniert mit einem Radiospot sind denkbar.
Alles in allem erhofft sich die Cinecom eine erhöhte Nachfrage nach Kinowerbung. In Zahlen ausgedrückt: Ab dem zweiten Semester erwartet Cinecom-Geschäftsführer und Mitinhaber Matthias Luchsinger 10 bis 15 Prozent mehr Umsatz: «Wenn Kino zudem wie TV buchbar wird, werden sich TV-Kunden überlegen, auch im Kino zu werben. So wird es uns vielleicht gelingen, Teile der TV-Budgets ins Kino zu holen».
Ein Spot für drei Medien
Die Cinecom vermarktet nicht nur Kino und TV, sondern seit kurzem auch Screens. Die Gesamtstrategie, die dahinter steckt, wird nun durch die Kino-Digitalisierung plötzlich erkennbar: Derselbe Spot lässt sich in allen drei Medien einsetzen. Die Verbindung von Home- (TV) und Out-of-home-Medien (Kino, Screens) wird möglich, es können ganze Packages angeboten werden.
Dank der Digitalisierung, vermutlich vor allem aber dank der
etwas früheren Planung (siehe Kasten) ist die Cinecom derzeit auch bei den Kinobesitzern in der Pole-Position. Diese scheinen die Vorteile des Beamer, der ihnen sowohl das Handling vereinfacht als auch Zusatzeinnahmen verspricht, zu schätzen wissen, auch wenn sie für Installation und Unterhalt selbst aufkommen müssen. Vermutlich war dies ein Grund dafür, weshalb Mediavision im 2003 keine weiteren Kinopachten hinzugewinnen konnte.
Dreifache Freude: Digitale Kinowerbespots sind für Vermarkter, Kunden und Kinobesitzer vorteilhafter.

Unter DruckAuch Mediavision, die etwa 100 Säle in der Westschweiz vermarktet, rüstet punkto Digitalisierung auf. «Selbstverständlich wird
Mediavision die Kinos, die sie verpachtet, bis Ende Jahr ebenfalls digital installieren», sagte Olivier Bloch, Direktor von Mediavision Suisse. Mehr war nicht zu erfahren. Der Entscheid verwundert nicht: Sowohl seitens der Kinobesitzer als auch der Werbekunden ist der Druck jetzt nachzuziehen gross. Gerade Werbekunden wären wohl kaum bereit gewesen, eigens wegen der Mediavision-Kinos noch eine Handvoll Werbefilmrollen zu produzieren. (mk)
Markus Knöpfli

JobChange

wird per April Konzernbereichsleiter Zeitschriften bei Ringier und nimmt in dieser Funktion Einsitz in die Geschäftsleitung. Zuletzt war er Leiter Zeitschriften und Mitglied der Unternehmensleitung von Tamedia.

wird per April Konzernbereichsleiter Zeitschriften bei Ringier und nimmt in dieser Funktion Einsitz in die Geschäftsleitung. Zuletzt war er Leiter Zeitschriften und Mitglied der Unternehmensleitung von Tamedia.Alexander Theobald Seine Aufgaben übernimmt interimistisch Tamedia-CEO Martin Kall….
Anfang Dezember hat Sonja Hürlimann die Verantwortung für die strategische Planung bei Euro RSCG Switzerland übernommen. Zuvor war sie acht Jahre strategische Planerin bei Advico Young & Rubicam.
…
Sylvie Sengelin-Ritter ist neue Leiterin der Basler Uhren- und Schmuckmesse Baselworld. Der bisherige Leiter des Bereichs Uhren, Martin Fergusson, ist neu als Sales Director für die Betreuung der Aussteller zuständig. Die Leiterin Marketing und Kommunikation, Monica Guarnaccia,
verlässt die Messe nach fünf Jahren auf eigenen Wunsch. Für Kommunikation ist künftig Bernard Keller zuständig. Das Marketing übernimmt Messeleiterin Sylvie Sengelin-Ritter ad interim.
…
Regionalredaktor Norbert Waser ersetzt Claudio Willi als stellvertretenden Chefredaktor beim Bündner Tagblatt.
…
Anfang April übernimmt Marc Görtz von Fibo Deutsch die Geschäftsführung von Ringier-TV. Deutsch bleibt auf Konzernebene weiterhin für die Fernsehaktivitäten von Ringier verantwortlich. Ebenso behält er die Geschäftsführung von Presse-TV.
…
Ab sofort ist Yvette Häfliger für die Kundenberatung bei Blickle
Directmarketing zuständig. Sie übernimmt die Nachfolge von
Myrtha Fotsch, die das Unternehmen nach acht Jahren verlässt.
Häfliger war zuletzt Leiterin Direktmarketing bei der Zurich Invest Bank AG.
…
Die PR-Agentur Zahner & Partner begrüsst zwei neue Mitarbeiterinnen. Anfang Januar stiess Sabine Egger, zuvor Moderatorin und Produzentin bei Tele Ostschweiz, zum Team des St. Galler Hauptsitzes. Im Februar verstärkt Mona Sieber die Filiale in Zürich, wo sie als Projektleiterin
tätig sein wird. Sieber arbeitete bisher bei der Berner PR-Agentur
Zoebeli Communications.
…
Anfang Jahr hat Renato Oliva die Anzeigenrepräsentanz von Axel Springer (AS) in der Schweiz übernommen. Die Stelle wurde neu geschaffen. Oliva war bisher als Kundenberater mitverantwortlich für den Anzeigenverkauf bei Stocks. Musti Asaf, Anzeigenleiter Stocks, und Kundenberaterin Antonia
Aerni übernehmen seine Aufgaben.

Kostbares Nass

6000 Kinder sterben jeden Tag weltweit an Diarrhö, weitere zwei Millionen Menschen leiden an Krankheiten, die direkt oder indirekt mit einem Mangel an sauberem Wasser und ungenügenden sanitären Einrichtungen zusammenhängen.

6000 Kinder sterben jeden Tag weltweit an Diarrhö, weitere zwei Millionen Menschen leiden an Krankheiten, die direkt oder indirekt mit einem Mangel an sauberem Wasser und ungenügenden sanitären Einrichtungen zusammenhängen.NPO-Marketing Dies berichtet das Water Supply & Sanitation Collaborative Council, eine Unterorganisation der WHO mit Sitz in Genf. Im Rahmen der Geneva-WASH-Week (Water, Sanitation and Hygiene) beauftragte die Organisation die Schweizer Agentur McCann-Erickson mit einer Sensibilisierungskampagne, um auf die prekäre Situation hinzuweisen. Das Team um CD Timo Kirez verblüffte mit dramatischen Sujets und crossmedialen Umsetzungen.

Mehr Inserate trotz Flaute

Inseratemarkt Erstmals senkt PrintOnline (POL) seine Tarife nicht, sondern behält sie bei – weil immer mehr kleine Inserate keine höheren Erlöse brachten. Dafür bietet POL mehr Flexibilität bei den so genannten Händlerinseraten.

Inseratemarkt Erstmals senkt PrintOnline (POL) seine Tarife nicht, sondern behält sie bei – weil immer mehr kleine Inserate keine höheren Erlöse brachten. Dafür bietet POL mehr Flexibilität bei den so genannten Händlerinseraten.Auf Anfang 2003 hat PrintOnline (POL) für die Übermittlung von Inseraten, die kleiner sind als eine Viertelseite (110 000 Inseraten so gut wie erreicht», freut sich POL-Geschäftsführer Kurt Obrist, und – um den Stellenwert von POL zu verdeutlichen – fügt er an: «Das von POL im 2003 vermittelte Inseratevolumen entspricht etwa 50 Prozent aller in der VSW-Statistik ausgewiesenen Anzeigenseiten.»5,5 Prozent unter Budget
Die Kehrseite der Medaille: Das Nonprofit-Unternehmen, an dem Ringier, NZZ, Tamedia und Publicitas zu je 25 Prozent beteiligt sind, blieb mit einem Umsatz von 1,9 Millionen Franken um 5,5 Prozent unter Budget. Der Grund: «Die Zahl der Aufträge mit kleinen Inseraten nahm stärker zu als erwartet», sagt Obrist. POL hatte einen Anteil von 25 Prozent budgetiert, effektiv waren es schliesslich gut 40 Prozent. Das führte in Folge der tieferen Preiskategorie zur Erlösminderung gegenüber Budget und Vorjahr (Umsatz 2002: knapp 2 Millionen Franken). Erstmals nimmt POL deshalb im 2004 keine Preisreduktionen vor – bisher wurden die Tarife jedes Jahr gesenkt. Die Zunahme der kleinen Inserate ist gemäss Obrist einerseits konjunkturell bedingt, zum andern sei POL dank der tieferen Preise auch von Vermittlern von Stelleninseraten vermehrt genutzt worden.
Demnächst wartet POL mit POLAS, einem neuen Angebot für Inserenten auf, die ihre Anzeigen beispielsweise regional anpassbar machen wollen (so genannte Händlerinserate). POLAS steht für PrintOnline Anzeigensystem. Dieses soll es künftig möglich machen, ein Grundinserat – etwa mit dem CI einer Automarke – im POLSystem so zu speichern, dass autorisierte Garagisten direkt darauf zugreifen können. Diese setzen in der Folge ihren individuellen Text, einen neuen Titel oder die eigene Adresse ein, wählen allenfalls ein anderes Bild und erteilen danach einen Buchungsauftrag für ihre Regionalzeitung. «Wir werden schon in diesem Monat mit POLAS starten, derzeit suchen wir noch Pilotkunden», sagt Obrist. Für das Speichern im POL-System und das Generieren der Daten wird der Auftraggeber zur Kasse gebeten, den einzelnen Auftrag berappt wie bisher der Empfänger.
«Schmierereien» vermeiden
Auch die Druckqualität von Inseraten will POL verbessern helfen. Dazu wird ein Quality-Club initiiert, dem Datenproduzenten einerseits und Druckereien andererseits beitreten können. Ziel ist, im laufenden Jahr bei der Datenübermittlung auf den ISO-Standard PDF/X-3 zu wechseln, womit künftig insbesondere in Zeitungen ein «Schmiereffekt» vermieden werden könne, so Obrist. Dies bedinge aber auf Sender- und vor allem auf Empfängerseite Softwareanpassungen. Für Verlage grosser Zeitungen, die ohnehin daran sind, neue Druckmaschinen zu installieren, stellt die Umstellung auf den internationalen Standard kein Problem dar. Für kleinere Verlage hingegen schon. Deshalb will POL all jenen Verlagen, die eine Umstellung nicht verkraften würden, entsprechende Instrumente zur Verfügung stellen.
PrintOnline-Chef Kurt Obrist
Markus Knöpfli

Das Magazin spart durch Lohnverzicht

Die Redaktion des ‹Magazins›, der Wochenendbeilage des Tages-Anzeigers, verzichtet auf 7,5 Prozent ihres bisherigen Lohnes.

Die Redaktion des ‹Magazins›, der Wochenendbeilage des Tages-Anzeigers, verzichtet auf 7,5 Prozent ihres bisherigen Lohnes.Die Redaktion des ‹Magazins›, der Wochenendbeilage des Tages-Anzeigers, verzichtet auf 7,5 Prozent ihres bisherigen Lohnes. Damit soll das Sparziel von 20 Prozent erreicht werden, das Herausgeberin Tamedia Ende November vorgegeben hat. «Angesichts des Budgets 2004 waren wir vor die Alternative gestellt: Stellenabbau oder Lohnkürzung», erklärte Chefredaktor Res Strehle. Der Lohnverzicht kann rückgängig gemacht werden, wenn die Konjunktur wieder anzieht.

Die APG im Taschenformat

Dokumentation Mit «Das Plakat – 2004 in Kürze» hat die Allgemeine Plakatgesellschaft (APG) ihre Angebotsdokumentation im handlichen Taschenformat veröffentlicht.

Dokumentation Mit «Das Plakat – 2004 in Kürze» hat die Allgemeine Plakatgesellschaft (APG) ihre Angebotsdokumentation im handlichen Taschenformat veröffentlicht.Das Outdoor-Vademecum enthält auf 80 Seiten eine Übersicht über sämtliche geografischen Wemf/BFS-Zielgebiete der Schweiz, alle APG-Plakatnetzangebote, Shopping-Center und City-Parkings, Tarife, Konditionen und Aushangkalender. Die Broschüre ist kostenlos bei jeder APG-Filiale oder auf www.apg.ch erhältlich.

Szenemagazin Insider im neuen Look

Facelifting Zum Jahreswechsel hat der Insider Verlag sein Magazin neu gestaltet. Mit der Umsetzung wurde die Luzerner Werbeagentur Ideart beauftragt.

Facelifting Zum Jahreswechsel hat der Insider Verlag sein Magazin neu gestaltet. Mit der Umsetzung wurde die Luzerner Werbeagentur Ideart beauftragt.Der Insider erscheint ab dieser Woche mit neuem Logo, Claim und Farbkonzept. Der Claim «Das Freizeitmagazin für die zentrale Schweiz» soll die inhaltliche und geografische Ausrichtung noch deutlicher markieren. Der Insider erscheint mit 18’750 Exemplaren in den Kantonen Luzern, Zug, Unterwalden, Schwyz und Uri sowie in den benachbarten Bezirken der Kantone Aargau, Solothurn und Zürich. Inhaltlich bleibt der Insider bei Freizeit- und Lifestyle-Tipps mit Schwerpunkten im Party/Nightlife- und Gastro-Sektor.

Ausschreibung für die Stop-Aids-Kampagne

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) startet das neue Jahr mit einem Wettbewerb um das Mandat der Stop-Aids-Kampagnen für 2005 bis 2008.

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) startet das neue Jahr mit einem Wettbewerb um das Mandat der Stop-Aids-Kampagnen für 2005 bis 2008.Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) startet das neue Jahr mit einem Wettbewerb um das Mandat der Stop-Aids-Kampagnen für 2005 bis 2008. Teilnehmen dürfen neben der langjährigen Etathalterin cR DDB Basel drei Agenturen. Ab 6. Januar sind die Briefing-Unterlagen auf der BAG-Website. Bewerbungen werden bis 13. Februar entgegengenommen. Der Pitchsieger soll bis Ende Mai 2004 feststehen. Gesucht wird eine Agentur, welche den optimalen innovativen strategischen Ansatz präsentiert, damit Safer Sex in der Schweiz weiterhin ernst genommen wird. Das Budget der Präventionskampagne beträgt 3 Millionen Franken pro Jahr.

Jedem seine Insel

Eigenwerbung Dass Incentive-Reisen ein beliebtes VF-Mittel sind, weiss jeder, kann sich aber kaum mehr jemand leisten.

Eigenwerbung Dass Incentive-Reisen ein beliebtes VF-Mittel sind, weiss jeder, kann sich aber kaum mehr jemand leisten.Vom gegenwärtigen Klagelied liess sich die Agentur FCB Leutenegger Krüll nicht beeindrucken und legte kürzlich unter dem imperativen Motto «Nur die Preise zählen» trotzdem einen solchen Katalog auf. Wo man 2004 mit seinen Kunden hin will, wird im Vorwort gesagt. Auf den folgenden Seiten stellen die Werber klingende Kreativ-Award-Destinationen wie Cannes, New York, London oder Essen vor – übersichtlich aufgegliedert wie in einem Reiseprospekt mit Angaben zu Ambience, Unterkunft, Unterhaltungsangebot und Wert des Preises. Mit der Erwähnung von Einreise- und Impfbestimmungen sowie der branchenüblichen Reisegarantie beweist das Agenturteam seine poliglotte und kundenorientierte Philosophie.

Vivent les trois rois!

Traditionsgemäss eröffnete letzte Woche an der Dreikönigstagung des Medieninstituts des Verbands Schweizer Presse deren Präsident Hanspeter Lebrument den diesjährigen Veranstaltungsreigen.

Traditionsgemäss eröffnete letzte Woche an der Dreikönigstagung des Medieninstituts des Verbands Schweizer Presse deren Präsident Hanspeter Lebrument den diesjährigen Veranstaltungsreigen.Die Zusammenkunft im WTC in Oerlikon ist neben den ganzen Networking-Möglichkeiten immer eine willkommene Gelegenheit, den Anwesenden die besten Wünsche fürs neue Jahr und sich gegenseitig Mut zuzusprechen.Heuer war sogar ein gewisser Branchenoptimismus zu spüren. Das Jahr ist neu und die Aussichten (noch) gut. Ein Ziel der kommenden Monate müsse eigentlich sein, wieder einmal pro Quartal in Horst Petermanns Kunststuben ausgiebig tafeln zu können, ohne dass einen der Finanzchef gleich vierteile und mit seiner Abteilung Kopf stehe, gab ein nicht genannt sein wollender Verkaufsleiter zu Protokoll.
Dass es beim Tages-Anzeiger aufwärts gehe, war von Chefredaktor Peter Hartmeier und Vertriebschef Gilbert Hirzel zu vernehmen. Die Anzeichen mehrten sich, dass der Tagi erstmals seit fünf Jahren die Auflage halten könne, verrieten jedenfalls die beiden dem PR-Doyen Aloys Hirzel. Womit die Angelegenheit kommunikationstechnisch sicher schon mal richtig platziert wurde.
Ebenfalls positiv schaute Sebastian Turner von Scholz & Friends aufs kommende Jahr, obwohl Erzkonkurrent Springer & Jacoby auf den Frühling die Gründung einer Schweizer Dépendance angekündigt hat. Das zeige, dass der Schritt in die helvetischen Gefilde richtig gewesen sei. Es sei nicht das erste Mal, dass S & J Schritte nachvollziehe, welche die Friends bereits
gemacht hätten. In den deutschen Stammlanden habe man das schon bei der Europäisierung oder der Umorganisation der Unternehmens-Units erlebt, meinte der Gastreferent zu seinen Zürcher Verwaltungsrätinnen Yvonne Hodel und Diana Strebel.
Kurzes Fazit: Es scheint wirklich ein ganzer Berufszweig den Aufschwung zu erwarten. Na, wenn denn diese Hoffnungen bloss nicht enttäuscht werden!
Beat Fritschamüsierte sich auch nach Silvester königlich und dankt auf diesem Wege allen Karten-, SMS- und Mail-Schreibern herzlich, welche ihn zum Neujahr beglückten. So viele gute Wünsche kamen, dass Beantwortung und Verdankung schlicht zu viel Zeit in Anspruch genommen hätten. Genau für solche Fälle hat man seine eigene Kolumne. Und ein paar Kollegen traf man ja auch noch an der traditionellen Dreikönigstagung.
Wo sich die Kommunikations-, Media- und Verlagsbranche zu ihren Partys trifft, orten wir an den diversen Veranstaltungen der Szene. Haben Sie schon jetzt etwas zu berichten? Greifen Sie zum Hörer (01 296 97 98) oder in die Tasten ([email protected]). Veranstaltungstipps und weitere Shortlistbilder gibt es online unter www.werbewoche.ch
Hans Peter Lebrument (l.), Präsident Schweizer Presse, und Filippo Leutenegger, Präsident in spe der FDP Zürich.

Marco de Stoppani und Tobias Trevisan (r.) scherzten und nannten AZ-Chefredaktor Markus Gisler (l.) «den neuen Mitarbeiter der NZZ».
Paolo Placa (l.), Anzeigenleiter von Reader’s Digest, unterhielt sich mit Bruno Oetterli von Radiotele über die Branchenaussichten.
Führungsspitze von Scholz & Friends Zürich: VR-Präsident Sebastian Turner mit VR-Frauen Yvonne Hodel (l.) und Diana Strebel.
Frank Schneider von den Schaffhauser Nachrichten mit J. Pepe Wiss vom Bund und Toni Vetterli (v. l.) vom Verband Schweizer Presse.
Barbara Dohner (l.), Zürichsee Presse, und Michèle Meissner von Compress posierten mit Direct-Marketing-Fachmann Edi Häusler.
Tauschten Neujahrswünsche aus: Radiotele-Verkaufsleiter Felix Kilchsperger (l.) und
Cinecom-CEO Matthias Luchsinger.
Verena Nicole Giehse hatte News für Christian Gartmann – sie ist neu als Beraterin bei Publicitas Zürich zu finden.
Ständig lachende Frohnaturen: BZ-Anzeigenleiter Michi Seiler (l.) mit Werner Baumann von Ad.X AG beim dreiköniglichen Lunch.
Verhalten optimistisch: Tagi-Chefredaktor Peter Hartmeier (l.) und Tamedia-Vertriebsleiter Gilbert Hirzel (r.) mit PR-Altmeister Aloys Hirzel.
Werber im TV-Vermarkter-Clinch: Frank Bodin zwischen Martin Schneider (l.), Publisuisse, und Michi Frank (r.), IP Multimedia.
Rückten vor dem Abdrücken noch schnell die Cola-Fläschchen ins beste Licht: Andy Lehmann, Erik Keller und Urs Zeier (v. l.).
NZZ-Marketingleiter Christoph Bauer (l.) mit Anita Haberthür und Daniel Matter von der Werbeagentur Matter & Partner.
Die Damen von der Tamedia: SonntagsZeitung-Verlagsleiterin Sandra Geiger (l.) und Tagi-Marketingleiterin Gabi Wettstein.
Alte BSW-Weggefährten an der Dreikönigstagung: Urs Beer, Walter Merz und Peter Leutenegger (v. l.).

Springer & Jacoby bald in Zürich

Agenturen I Im April eröffnen zwei bisherige Creative Directors von Publicis eine neue Agentur in Zürich.

Agenturen I Im April eröffnen zwei bisherige Creative Directors von Publicis eine neue Agentur in Zürich.Daniel Krieg und Uwe Schlupp lancieren die erste Niederlassung des deutschen Werbenetzwerks Springer & Jacoby (S&J) in der Schweiz. Über die Beteiligungsverhältnisse wollte Krieg keine Angaben machen, ebenso wenig über erste Kunden. S&J Wien verfügte beim Start vor etwas über einem Jahr über die Netzwerkkunden Mercedes und Smart sowie den Neugewinn Kika, eine österreichische Möbelhandelskette.
get_footer();