WHS deponiert Bilanz – Reinhold kommt

Agenturen II Die Ära Weber Hodel Schmid (WHS) ist endgültig zu Ende: Die Zürcher Werbeagentur hat kurz vor Weihnachten die Bilanz deponiert. 18 Angestellte sind betroffen.

Agenturen II Die Ära Weber Hodel Schmid (WHS) ist endgültig zu Ende: Die Zürcher Werbeagentur hat kurz vor Weihnachten die Bilanz deponiert. 18 Angestellte sind betroffen.Die Hoffnungen von Inhaber Reinhold Weber auf einen Weiterbestand der Agentur in Kooperation mit GGK Zürich haben sich offenbar zerschlagen, nachdem Werbekundin SonntagsZeitung verfrüht darüber berichtet hatte. Zum Abschied gewann die bankrotte Agentur noch einen Award für das von ihr gestaltete Sujet der Kampagne «Das kann nur ein Inserat». WHS erhielt über ein Fünftel der Stimmen. Die überzeugende Idee: Eine Zeitung steckt in einem Briefkasten mit Werbestopp-Kleber. Weber verschwindet allerdings nicht von der Bildfläche. Im Gegenteil: Zusammen mit Peter Lesch, Mitinhaber der Agentur Lesch + Frei, gründet er eine neue Agentur. Sie wird voraussichtlich Büro Reinhold heissen. Weber hat bereits Räumlichkeiten am Sitz von Lesch + Frei in Zürich bezogen.

Close-up und Ex Libris sind sich ganz nah

Kooperation Das Kinomagazin Close-up hat Ex Libris als Partner gewonnen. Die Medienhandels-kette der Migros präsentiert darin die Rubrik «DVD- & Musiktipps».

Kooperation Das Kinomagazin Close-up hat Ex Libris als Partner gewonnen. Die Medienhandels-kette der Migros präsentiert darin die Rubrik «DVD- & Musiktipps».Ab sofort wird Close-up in allen Ex-Libris-Filialen aufgelegt. Zusätzlich liegt das beliebte Kinomagazin in den wichtigsten Deutsch-schweizer Kinos auf und wird an die Inhaber einer Ciné-Card oder eines «Academica»-Kontos der Credit Suisse versandt. Es kann ausserdem am Kiosk gekauft werden. Herausgeberin von Close-up ist die Teleclub AG, die Vermarktung erfolgt über Cinecom.

Luege, läse, chaufe

Kinderzeitung Die Erstausgabe von Cracks for Kids überrascht mit innovativen Bild-Text-Lösungen und relativer Anzeigenarmut.

Kinderzeitung Die Erstausgabe von Cracks for Kids überrascht mit innovativen Bild-Text-Lösungen und relativer Anzeigenarmut.Nach der Weltwoche hat sich die WochenZeitung eine weitere Lieblingsfeindin auserkoren. Diesen Schluss legt jedenfalls das mit «Öhrli Bränding» überschriebene Editorial der weihnächtlichen Sondernummer «WoZ für Kidz» nahe. Dort mutmasst das konsumkritische Zentralorgan, die vergangenes Wochenende erstmals erschienene Kindersonntagszeitung Cracks for Kids (CfK) werde wohl statt seriöser Publizistik bloss Jugend gefährdendes «Early Branding» betreiben.«Viel Feind, viel Ehr’», kommentiert CfK-Verleger René Gehrig diese prophylaktische, politisch gewiss überkorrekte Warnung. Und: «Wir liefern den Kids ein Bild der realen Welt, und die ist nun mal nicht werbefrei.» Tatsächlich wird die 24-seitige Pilotnummer zu drei Vierteln redaktionell bestritten, die restlichen sechs Seiten sind zum grossen Teil (noch) Eigenanzeigen. Vorerst also kein Grund zur Markenmanipulationspanik.
In Sachen Kommerzialisierung dürfte CfK bis auf weiteres irgendwo zwischen seinen Mitbewerbern liegen, dem neuerdings rentablen 20 Minuten und dem hochdefizitären, weil anzeigenfreien Spick. Ähnliches gilt für die Preispolitik: Nach der dreiwöchigen Einführungsphase (siehe Kasten) kostet die vierte Deutschschweizer Sonntagszeitung im Jahresabo 98 und am Kiosk 2.50 Franken. Anfang Februar, wenn Gehrig seine Präsentationsrunde bei den Agenturen abgeschlossen hat, sollen und müssen die branchenüblichen 30 bis 40 Prozent bezahlten Seiten (zum Preis von je 9900 Franken) im Blatt sein. Sonst wird die Luft ab Mitte Jahr dünn für die Neugründung, deren Betriebskosten im 2004 etwa vier Millionen Franken betragen dürften.
Vom Bild zum Text zur Website
Doch vor der Etablierung auf dem Anzeigen- steht bekanntlich die Eroberung des Lesermarkts. Der originelle Themen- und Stilmix der Startnummer stimmt hier recht zuversichtlich. Die spannende Lawinen-Geschichte, das peppige Interview mit der «Bravo»-TV-Moderatorin Mia Aegerter und auch der vergleichsweise kritische Taschengeld-Report «Verschuldet mit 14» holt Nachwuchsleser inhaltlich wie sprachlich dort ab, wo 9- bis 15-Jährige zu Hause sind: in der Natur, in der Popkultur und den eigenen vier Wänden.
Am überraschendsten und überzeugendsten wirkt die enge Verzahnung von Bild- und Textelementen, wie sie das Aktualitätsressort «Wochenpanorama» mustergültig vorführt. Die mit erläuterndem Fussnotenapparat und weiterführenden Internet-Links versehene Comic-Collage gehört wohl zu den innovativsten Formaten, die der News-Journalismus in den letzten Jahren hervorgebracht hat. Da übersieht man beinahe das von seinen Erfindern als eigentliche Neuheit (an)gepriesene Schweizerinseratekreuz: Auf der Panoramaseite zwei und drei werden die vier Ecken als Inserateplatz belegt – das Layout im Innern gleicht dann einem Schweizerkreuz. Und dieses wird mancherorts ja scheints immer noch als Gütesiegel einer Qualitätszeitung angesehen.
Bunt und frech: Für die altersgerechte Aufbereitung der Informationen setzt die Kinder-WoZ (l. o.) auf Comics, Cracks for Kids eher auf fotografische Umsetzungen.
«Häppchenlektüre für die nächste Generation von Konsumenten»Bunter, knalliger, die Texte etwas kürzer, ansonsten kommt einem alles bis zum Überdruss bekannt vor, was Cracks for Kids bietet. Die Zeitung, die Kinder und ihre Fragen ernst nehmen will, kommt mit einer verblüffenden Fantasielosigkeit daher: Klatsch, Sport, Multimedia und für jene, die nicht nur vor der Glotze hängen und vor dem Computer gamen, eine Geschichte über ein aktuelles Gesellschaftsthema (Schulden bei Jugendlichen) und eine Seite über den Winterschlaf im Tierreich, auf der so wenig zu erfahren ist, dass jeder Fünfjährige ins Gähnen gerät. Die so genannten «News», die auf kindergerechte Art vermittelt werden wollen, sind bereits kräftig angegraut: Wer sich explizit an Kinder wendet, die sich im Internet
wie in ihrer eigenen Hosentasche auskennen, dürfte eigentlich keine wochenalten Flugzeugabstürze melden. Die gewohnte Erwachsenenperspektive wird konsequent durchgezogen, und Orientierung im Informationsdschungel, die für Kinder so wichtig wäre, bietet die Zeitung auch nicht. Anstatt die Kinder zu eigenen Gedanken anzuregen, werden die abgestandensten Medientrends noch einmal wiedergekaut. Kurz: Häppchenlektüre für die nächste Generation von stromlinienförmigen Konsumenten.
Christine Lötscher, Kinder- und Jugendbuchredaktorin Tages-Anzeiger
«Bitte mehr Comics»Manon: «Meine Meinung: Mir gefiel die Zeitung sehr gut, weil es sehr interessant war. Doch ich würde noch mehr Comics hinein tun, weil auch sehr viele Kinder 20 Minuten (Zeitung) nur wegen den Comics lesen. Was ich auch noch ändern würde: Dass man die Wörter etwas unkomplizierter wählt. Doch sonst hat es mir sehr gut gefallen.»
Leonie: «Mir gefällt die Zeitung gut. Ich finde auch die Themen gut, zum Beispiel Tiere im Winter, Elefanten, Handys oder was über Mia. Ich finde es auch toll, dass eine ganze Seite über Rätsel ist.»
Frank: «Eine hervorragende Businessidee, der ich von Herzen einen grossen Erfolg wünsche. Nicht zuletzt auch, weil ich dank Cracks for Kids in Ruhe die SonntagsZeitung, den SonntagsBlick und die NZZ am Sonntag lesen kann.»Blattkritik von Manon, Leonie und Frank Bodin, CEO Euro RSCG
«Note 6 für die Idee, für die Umsetzung vorerst Note 4»Die Vorstellung, der Nachwuchs widme sich am Sonntag ebenso ausdauernd und gerne der Zeitungslektüre wie
die Grossen, ist erfreulich und lässt auf mehr sonntägliche Harmonie hoffen. Auch die Idee, eine Wochenzeitung für
Kinder zu machen, verdient Lob und Anerkennung. Schliesslich klagen alle Verlage seit Jahren über die mangelnden jungen Leser, haben aber keine befriedigenden Lösungen geboten. Wer aber als Kind schon jede Woche mindestens einmal zur Information im Zeitungsformat greift, hat sicher als Erwachsener einfacheren Zugang zu diesem Medium.
Schade ist deshalb, dass die erste Ausgabe von Cracks for Kids eher seicht ausfällt und eher an einen Videoclip erinnert als an eine Zeitung. Der Themenmix ist eher dürftig, die Unterhaltungsthemen überwiegen, die Infothemen sind sehr simpel gehalten. Hatte man Angst, die Zielgruppe zu überfordern? Seltsam eigentlich, ist doch der Spick, den der Verleger vor Cracks for Kids betreute, bekannt für seine zwar kindgerechte, aber dennoch prägnante und bissige Sprache und die anspruchsvollen Themen.
Ein etwas ausgewogener Mix, eine Orientierung an den eher älteren Kindern (die jüngeren streben lieber nach oben als die älteren nach unten) und eine etwas anspruchsvollere Sprache: So hat Cracks for Kids im Kindermarkt sicher eine Chance – und Eltern haben die Aussicht auf einen harmonischen Sonntagsbrunch.Markus Mettler, BrainStore
Innovative VertriebskanäleVon den ersten drei Nummern der weltweit ersten Sonntagszeitung für Kinder werden bei Ringier in Adligenswil jeweils 90000 Exemplare gedruckt und dann gratis verteilt. Dies einerseits von eigenen, samstags vor den neun Deutschschweizer Mediamärkten positionierten Kolporteuren und andererseits von den rund 600 Aussendienstmitarbeitenden
der Zürich Versicherungen, dem zweiten der drei Longterm-Partner von CfK (WW 40/03), als Kundengeschenk bei Hausbesuchen. Weitere 2000 Stück liegen in den Filialen von Orell-Füssli auf. OF erstellt für CfK exklusiv eine Kinderbuchhitparade. Die übrigen 40000 Exemplare gehen an die Deutschschweizer Kioske. Nach diesem Anfangseffort rechnet Verleger René Gehrig damit, dass sich die Auflage «irgendwo zwischen 40 000 und 60 000» einpendelt. (oc)
Oliver Classen

Image 100 neu mit Schweizer Website

Bildagentur Die deutsch-englische Bildagentur Image 100 weitet ihren Vertrieb durch eine Website für die Schweiz aus.

Bildagentur Die deutsch-englische Bildagentur Image 100 weitet ihren Vertrieb durch eine Website für die Schweiz aus.Image 100 bietet über 16’000 Bilder an, die lizenzfrei zu einem Fixpreis verkauft werden. Sie können heruntergeladen oder auf CD-ROM bestellt werden. Neben dem Online-Archiv stehen auf www.image100.ch auch gedruckte Kataloge zur Verfügung. Image 100 wurde 1999 von Russell Glenister gegründet.

Zahl der Woche

68,7%Spam-Boom für Penisverlängerungs-, Festhypotheken- und Porno-Mails: Gemäss Filter-Unternehmen Apexis Cleanmail stieg der Anteil an unerwünschter Werbung im vergangenen Dezember auf 68,7 Prozent aller kontrollierten E-Mails. Bei den von C

68,7%Spam-Boom für Penisverlängerungs-, Festhypotheken- und Porno-Mails: Gemäss Filter-Unternehmen Apexis Cleanmail stieg der Anteil an
unerwünschter Werbung im vergangenen Dezember auf 68,7 Prozent aller kontrollierten E-Mails. Bei den von Cleanmail herausgefilterten Spam-Mails lag das Thema «Paris Hilton Sex Video» mit fast 25 Prozent an oberster Stelle.

Wirz gewinnt Raubkatzenduft

Parfum de Paris SA hat Wirz Werbung mit der Kreation des Erscheinungsbildes für «Jaguar for Women» beauftragt. Die Zürcher Agentur setzte sich in einer Konkurrenzpräsentation durch.

Parfum de Paris SA hat Wirz Werbung mit der Kreation des Erscheinungsbildes für «Jaguar for Women» beauftragt. Die Zürcher Agentur setzte sich in einer Konkurrenzpräsentation durch.Der neue Damenduft kommt im Früh-ling 2004 weltweit in den Handel.

Adrian Fetscherin lanciert Sportradio.ch

Am 29. Januar geht Adrian Fetscherin mit Sportradio.ch auf Sendung.

Am 29. Januar geht Adrian Fetscherin mit Sportradio.ch auf Sendung.Der frühere Kommentator der Sportsendung «Live ran» auf Sat1 Schweiz will mit seinem Projekt in eine Lücke springen: «Weil die meisten Radiostationen ihre Sportberichterstattung auf ein Minimum reduziert haben, besteht für unser Projekt ein echtes Bedürfnis». Sportradio.ch soll per Internet-Audiostream alle Eishockey-NLA-Partien und Fussball-Super-League-Matches sowie weitere bedeutende Sportanlässe der Schweiz live übertragen. Den Anfang macht das Springreiten Swiss Life CSI. Rund 20 Reporter stehen in Fetsche-
rins Diensten. Zudem produziert Sportradio.ch wöchentliche, zehnminütige Magazinsendungen für verschiedene Rand- und Trendsportarten. Auch andere Radiosender will Fetscherin mit
Tonmaterial beliefern. Das Angebot ist kostenlos. Zur Finanzierung dienen
ausschliesslich Patronats-, Sponsor- und Gönnerbeiträge. Dennoch erwartet
Fetscherin schon nach dem ersten Jahr schwarze Zahlen.

Ausserirdischer BMW

Automobil «Wir haben ja gesagt, der BMW X3 sei ein vielseitiges Fahrzeug», meint Roland Sutter. Seine Agentur Sulzer Sutter hat anlässlich des Launch-Wochenendes des neuen Flitzers ein wahrlich himmlisches Anzeigensujet kreiert.

Automobil «Wir haben ja gesagt, der BMW X3 sei ein vielseitiges Fahrzeug», meint Roland Sutter. Seine Agentur Sulzer Sutter hat anlässlich des Launch-Wochenendes des neuen Flitzers ein wahrlich himmlisches Anzeigensujet kreiert.Die verblüffende Montage nimmt Bezug auf die Aktualität und zeigt das «zweite Bild» vom Mars. Da ist doch bei der geglückten Landung der US-Sonde «Spirit» auf dem roten Planeten glatt so ein X3 vor der Linse vorbeigerast.

Chefredaktor verlässt «Du»

Christian Seiler, Chefredaktor der Kulturzeitschrift «Du», hat gekündigt.

Christian Seiler, Chefredaktor der Kulturzeitschrift «Du», hat gekündigt.Sesselrücken Mit ihm verlässt auch Art Director Wendelin Hess das Blatt. J. Christoph Bürkle, Verlagsleiter des Niggli-Verlags, bestätigte Seilers Kündigung gegenüber der NZZ.

Eine vitale 100-Jährige

Powerdrink 100 Jahre Ovomaltine: Zur Feier hat AY&R eine Kampagne mit neuem Slogan kreiert.

Powerdrink 100 Jahre Ovomaltine: Zur Feier hat AY&R eine Kampagne mit neuem Slogan kreiert.
Markenportfolio-Bereinigungen und flaue Konjunktur zum Trotz, auf dem Schweizer Markt tummeln sich heute so viele Marken wie nie zuvor – nämlich 70000. Darunter glänzen einige wenige Top-of-Mind-Brands. Zu diesen gehört laut Brand Asset Valuator auch eine der ältesten Schweizer Marken: die 1904 von der Berner Wander AG lancierte Ovomaltine. Mit dem Kraftnahrungsmittel nahm vor 100 Jahren die Geschichte einer der weltweit erfolgreichsten Schweizer Traditionsmarken ihren Lauf. Das Malzgetränk wird auch unter dem Namen Ovaltine in gut 100 Ländern vertrieben und ist in Europa wie in Asien dank seiner wachsenden Produktpalette und den vielen Absatzkanälen Marktleader unter den Frühstücksgetränken.
Zu welchem Mythos sich die Ovo entwickelt hat, dokumentierten nicht nur begnadete Kolumnisten wie Richard Reich oder Sportprominenz wie Martina Hingis oder Gold-Vreni Schneider. Als sich im November 2002 der Basler Pharma-Konzern Novartis von der Lebensmittel- und Getränkesparte trennte und die Wander AG mit Ovomaltine an die Nahrungsmittelgruppe Associated British Foods verkaufte, ging ein Aufschrei durchs Alpenland, als handle es sich beim Deal um Landesverrat.
Ehre, wem Ehre gebührt
Angesichts der grossen Markenvitalität und des Schweizer Heritage wurde die Ovo dann doch nicht so heiss getrunken wie gekocht und erfreut sich hier zu Lande noch immer bester Nachfrage. So vermeldete AB Foods im vergangenen November ein um neun Prozent verbessertes Jahresergebnis, vor allem zurückzuführen auf Akqusitionen wie Ovomaltine. In den zwei Jahren vor der Übernahme stieg der weltweite Umsatz durchschnittlich um gut vier Prozent, und auch 2003 sei die Entwicklung im Lead-Markt Schweiz laut Björn Roncoroni, Leiter Marketing Food & Beverage, erfreulich gewesen.
Weil die Schweiz vor Thailand den höchsten pro-Kopf-Konsum an Ovo aufweist und das wichtigste Forschungs- und Entwicklungsland des global tätigen Unternehmens darstellt, hat man hier das
Geburtstagskind gebührend feiern wollen. Nebst Promos, Events, Athleten-Sponsorings, PR-Massnahmen und der limitierten Neuauflage der historischen Büchse kam auch Advico Young & Rubicam für eine Print- und Poster-Kampagne zum Zug, die ab Juni mit einem neuen TV-Spot flankiert wird.
Ovo forever
In der Testimonial-Umsetzung wünscht sich Ovo zu seinem Hundertsten nichts für sich selbst, sondern wünscht jungen Sportlern viel Erfolg für deren Karrieren: Dem siebenjährigen Noel, dass er an der Fussball-WM 2018 spielen kann oder der kleinen Laura, dass sie mit ihrem Snowboard 2014 Gold an der Olympiade gewinnen möge.
«Damit diese Wünsche in Erfüllung gehen, enden die kleinen Geschichten um die Stars von morgen immer mit dem neuen Ovomaltine-Slogan – ‹Gib niemals auf›», sagt Texter Peter Rettinghausen. Der neue Slogan, der den prämierten «Mit Ovomaltine kannst Du’s nicht besser. Aber länger» ablöst, bildet die Copy-Plattform der künftigen Werbeauftritte in der Schweiz und in Österreich.
Ob dem «Gib niemals auf»-Appell erscheint die Frage obsolet, weshalb Ovomaltine nicht auch unserer Ski-Nati die eine oder andere Medaille gewünscht hat. Wenigstens zum Hundertsten.
Mit den besten Wünschen für zukünftige Stars: Jubiläumskampagne von Ovo.

Luca Aloisi

Blick Verlag lanciert Last-Minute-Buchungen

Freie Werbeflächen in Blick und SonntagsBlick werden ab sofort als Last-Minute-Angebote zu reduzierten Preisen auf www.blickverlag.ch ausgeschrieben.

Freie Werbeflächen in Blick und SonntagsBlick werden ab sofort als Last-Minute-Angebote zu reduzierten Preisen auf www.blickverlag.ch ausgeschrieben.Ein Auftrag ist verbindlich und kann nicht annulliert werden. Beim Blick werden die Angebote zwei Tage, beim SonntagsBlick jeweils am Donnerstag vor Erscheinen ausgeschrieben. Tags darauf ist Anzeigenschluss.

Fliegentätsch

Aufgefallen Hakle wurde 75 Jahre alt und bestellte zu diesem Jubiläum ein T-Shirt.

Kult Hakle wurde 75 Jahre alt und bestellte zu diesem Jubiläum ein T-Shirt.Advico Young & Rubicam hat sich des Auftrags gerne angenommen und fand einen passend provokativen Weg für die visuelle Umsetzung des Markenversprechens «Hakle. Für absolute Sauberkeit». Das von den Kreativen in Gockhausen gestaltete T-Shirt erstrahlt vorne in reinstem Weiss, hinten sieht man im Trompe-Oeille-Stil einen blitzblanken schönen Po. Das T-Shirt ist von fast tausend Leuten über die Website www.hakle.ch bestellt worden. Seither hat das frivole Kleidungsstück viele dieser Trendis zum sexy Fotografieren angeregt. Und auch ein paar Profis sind von den Spielmöglichkeiten des blanken Pos kreativ inspiriert worden. AY& R hat für eine unter anderem im Szenemagazin Kult abgedruckte Inseratserie bei gefragten Fotografen wie Adrian Fritschi, Ruth Erdt, Nicolas Monkewitz und Maja Dickerhof verschiedene Sujets gestalten lassen. Den Vogel, beziehungsweise ein paar Hundert Insekten abgeschossen hat dabei der Zürcher Fotokünstler Julien Vonier, frei nach dem Motto: «Nur Fliegen sind schöner.» Und die gereimte Moral von der Geschicht: Hakle wirkt nachhaltig – und dies nicht nur im Gesicht.
(pan)
get_footer();