Festland ist neues BSW-Mitglied

Die Werbeagentur Festland ist seit 1. Januar 2006 neues Mitglied beim Verband Schweizer Werbe- und Kommunikationsagenturen BSW.

Die Werbeagentur Festland ist seit 1.
Januar 2006 neues Mitglied beim Verband Schweizer Werbe- und
Kommunikationsagenturen BSW. Die Agentur mit Sitzen in St. Gallen und
Zürich wurde 1995 gegründet und beschäftigt 19 Mitarbeiter. Festland
entwickelt klassische, direkte und digitale Kommunikation, wie es in
einer Mitteilung heisst.

Weihnachten im Licht der Designer

Die Weihnachts-Beleuchtung der Zürcher Bahnhofstrasse weckt Emotionen. Gute und schlechte. Die Bevölkerung lehnt das Werk vorderhand mehrheitlich noch ab. Wie aber urteilen die Profis?

Die neue Weihnachts-Beleuchtung der
Zürcher Bahnhofstrasse weckt Emotionen. Gute und schlechte. Die
Bevölkerung lehnt das Werk vorderhand mehrheitlich noch ab. Wie aber
urteilen die Profis? Die Raymond Loewy Foundation lädt alle Jahre 30
der Top-Designer aus aller Welt zum traditionellen Design Summit in
St.Moritz. Bei einem Zwischenhalt in Zürich haben die internationalen
Stars des Design auch einen Augenschein an der Bahnhofstrasse genommen.
Die Werbewoche war dabei und hat fachmännische Stimmen zum neuen
Zürcher Wahrzeichen eingefangen.
bekloppt

Michael Erlhoff, Professor für Design Geschichte und Theorie an der International School of Design in Köln:
«Ich finde die neue Dekoration für Weihnachten völlig bekloppt, denn
Weihnachten ist auch kitschig. Das muss so sein und Zürich hatte eine
hinreissende, die schönste Weihnachtsbeleuchtung der Welt. Ab Januar
finde ich die neue Dekoration hervorragend als eine allgemeine
Strassenbeleuchtung. Wunderbare Idee, das könnte ein Markenzeichen für
Zürich sein. Aber wirklich nicht für Weihnachten.»

schön
Lisa Strausfeld, Agentur Pentagram, New York:
«I love it. Es zeigt mir wieder einmal, dass europäisches Design viel
besser ist als amerikanisches. Streng, elegant, schön ausgeführt.»

fantastisch
Ruedi Baur, Atelier Intégral, Leiter Institut für Design an der Hochschule für Gestaltung und Kunst in Zürich:
«Ich finde es absolut fantastisch, dass die Stadt Zürich so etwas
gewagt hat und dass das Gewerbe selber so etwas finanzieren wollte. Die
Beleuchtung zeigt eine neue Dimension, was Weihnachtsbeleuchtungen sein
könnten. Ich verstehe, dass das Diskussionen auslöst. Das ist aber mit
allen Dingen so, die neu sind. Neuigkeiten können nie allen sofort
gefallen. Ich bin sicher: In zwei Jahren wird die neue Beleuchtung
akzeptiert sein und Zürich repräsentieren. Man wird im Ausland darüber
reden und plötzlich wird Zürich sogar stolz darüber sein. Auf jeden
Fall ist das neue Licht tausendmal besser als die Bären vom letzten
Sommer.»

technologisch
Cheng-Neng Kuan, Gründer Department of Industrial Design Shih-Chien University in Taiwan:
«Es ist technologisch interessant als Installation – aber es verfehlt
seinen Zweck, an Weihnachten ein bisschen Gefühle zu wecken. Zu kalt.»

kühl
Jörg Zintzmeyer, Zintzmeyer & Lux, Zürich, Gestalter der aktuellen Schweizer Banknoten:
«Ich finde es ein schönes Kunstwerk. Es ist auch genial, dass so etwas
überhaupt finanziert werden kann. Das finde ich toll. Aber ich finde
auch, dass Weihnachten Kitsch ist. Und da darf es auch ein bisschen
Lämpchen  haben und wunderschön sein. Aber man kann nicht alles
gleichzeitig haben. Für mich ist es zu kühl geworden, aber geben wir
dem Objekt mal seine Chance.»

steril
Pia Bech Mathiesen, Director of Design Danish State Railwys:
«Als ich in Dänemark zum erstenmal Bilder vom Entwurf gesehen habe,
dachte ich: Wow, das wirkt interessant. Als ich die Dekoration dann in
Realität sah, empfand ich: Was für eine Schande, dass Zürich so etwas
für Weihnachten macht. Ich finde es zu steril.  Weihnachten ist
eine Angelegenheit für die Herzen und löst bei den meisten Menschen
romantische Sehnsüchte aus. Das kann das neue Licht nicht. Es ist eine
grossartige Installation. Diese dürfte aber nicht in Konkurrenz zu
allen anderen altmodischen Lichtern an der Bahnhofstrasse stehen.
Zuviel blaues Licht, das nicht zum warmen Licht der anderen
Dekorationen an den Fassaden der Geschäftshäuser passt. Ich würde gerne
die Absicht des Gestalters kennen lernen. Aber wenn die Absicht eine
grosse Kontroverse war, dann ist das Experiment gelungen.»

gewöhnungsbedürftig
Paolo Tumminelli, Mailand, Designer für Alfa Romeo, Rosenthal, Ferrari, Versace.
«Als Weihnachtsbeleuchtung hat es mir nicht gefallen. Die
weihnächtliche Stimmung kommt nicht rüber. Als Beleuchtungskonzept
hingegen gefällt es mir sehr. Im öffentlichen Bereich ist jede Neuheit
allerdings ein Grund zur Enttäuschung. Das war auch in Mailand mit
einem wunderbaren Denkmal von Aldo Rossi so, das heute heiss geliebt
wird. Alles braucht seine Zeit.»

mutig
Hanspeter Danuser, Verkehrsdirektor St. Moritz:
«Ich finde die Beleuchtung grossartig. Elegant und vor allem auch: «it
makes the difference». Anders als alle anderen, genau wie vor mehr als
zwanzig Jahren, als man die alte Dekoration eingeführt hat. Es spricht
für Zürich, dass man einmal mehr etwas Innovatives gewagt hat. Das alte
Zürcher Muster haben wir auch in St.Moritz übernommen und auch wir
haben hier vor dem Hotel Palace jetzt etwas Neues. Mir imponiert, dass
Zürich immer wieder neue Trends setzen will. Coole Stadt.»

aufregend
Garth Walker, Orange Juice Design, Ogilvy Südafrika:
«Ich finde es fantastisch. Ich kann nicht verstehen, wieso sich die Leute darüber aufregen.»

Lars Müller, Publizist für Design Literatur in Baden:
«Die Beleuchtung würde besser wirken, wenn all die anderen Lichter an der Bahnhofstrasse ausgeschaltet werden.»

avantgardistisch
Johann Tomforde, Managing Director hymer/idc Innovation- and Design Center, Professor in Pforzheim:
«Zürich ist ein bisschen auf der Suche nach Weltstadt-Niveau. Einige
Sachen hier sind hervorragend, viel Subkultur. Aber man muss jetzt
nicht um jeden Preis mit einem avantgardistischen Design-Element
versuchen, eine vorweihnächtliche Atmosphäre anders zu evozieren.»

Umfrage: Andreas Panzeri

Drei Basler Werber gründen neues Netzwerk

Die Basler Werbeagenturen IPW Marketing und Schenk Müller & Partner  (SMP) kooperieren ab Januar 2006 im Bereich von Grossaufträgen.

Die Basler Werbeagenturen IPW Marketing
und Schenk Müller & Partner (SMP) kooperieren ab Januar 2006 im Bereich
von Grossaufträgen. Unter dem Namen «Dreiland» arbeiten die Agenturen
künftig projekt- oder mandatsbezogenen zusammen. Die drei
Agenturinhaber Markus Zimmermann von IPW sowie Rolf Schenk und
Hannes Müller von SMP versprechen sich von den gemeinsamen
Ressourcen Synergien, wie es in einer Pressemitteilung heisst. Die
beiden Unternehmen bleiben jedoch weiterhin selbständig.

Neuerungen bei der Weltwoche

Mit der neusten Ausgabe nimmt die Weltwoche einige Änderungen vor, welche die Zeitschrift inhaltlich und optisch noch attraktiver machen sollen.

Mit der neusten Ausgabe nimmt die
Weltwoche einige Änderungen vor, welche die Weltwoche inhaltlich und
optisch noch attraktiver machen sollen. Eines der Bestreben ist es,
sich besser und rascher zurechtfinden, unter anderem dank dem
neugestalteten Inhaltsverzeichnis. Die bewährte Heftstruktur bleibt,
mit kleinen Veränderungen, dieselbe. Augenfällig ist der neue Auftakt
zu den Kulturseiten, die mit Personalien, Notizen und Empfehlungen
beginnen. Ausserdem wird ab dieser Ausgabe die Zahl der Rubriken
reduziert. Ferner verabschiedet sich die Weltwoche von einigen ihrer
Kolumnisten, darunter Serge Gaillard, James Hamilton-Paterson,
Constantin Seibt und Christian Seiler. Zum Heftabschluss stellen sich
Prominente in «Ich über mich» selbst vor; das erste Porträt in Zitaten gehört Popstar Madonna.
Personelle Änderungen:
Andreas Dietrich ist per 5. Januar neben
Markus Somm neuer stellvertretender Chefredaktor der Weltwoche.
Dietrich war in den vergangenen Monaten als Blattmacher tätig. Das
Auslandressort wird neu Eugen Sorg leiten. Er tritt die Nachfolge von
Ernst Kindhauser an, der die
Leitung auf eigenen Wunsch abgibt.

Weitere Medienportale mit Online-Dating

Die Singleplattform Datingpoint.ch wird ab Februar 2006 auch von Espace.ch aus zu erreichen sein.

Die Singleplattform Datingpoint.ch wird ab
Februar 2006 auch von Espace.ch aus zu erreichen sein. Bereits
integriert ist Datingpoint.ch in Azonline.ch, Suedostschweiz.ch und
Usgang.ch. Wie es in der Medienmitteilung heisst, ergänzt die
Online-Plattform das Rubrikengeschäft, da Print-Kontaktanzeigen direkt
aus Datingpoint.ch aufgegeben werden können. Datingpoint.ch wird vom
Service Provider CSC Communication Service Center in Uitikon betrieben.

In eigener Sache: Sesselwechsel bei der  Werbewoche

Willkommen im Neuen Jahr! Ab sofort erscheint das Newsmail wieder täglich. Neu an Bord als Online-Redaktorin ist Kathrin Fischer.

Willkommen im Neuen Jahr! Ab sofort
erscheint das Newsmail wieder täglich. Neu an Bord als
Online-Redaktorin ist Kathrin Fischer. Sie ersetzt Stefano Monachesi,
der uns Ende Jahr verlassen hat. Kathrin Fischer verfügt neben einem
Studium der Germanistik und Publizistik über das Diplom zum
Webpublisher und war in den letzten
Jahren als Content Managerin und Redaktorin bei diversen Unternehmen
und Medien tätig.

Weltliteratur light mit NZZ am Sonntag

Am 8. Januar startet die NZZ am Sonntag ein Literatur-Angebot der besonderen Art. In Zusammenarbeit mit der Firma getAbstract bietet sie 10 zusammengefasste Klassiker als Beilage an.

Am 8. Januar startet die NZZ am Sonntag
ein Literatur-Angebot der besonderen Art. In Zusammenarbeit mit der
Firma getAbstract bietet sie ihren Leserinnen und Lesern eine Auswahl
von 10 Klassikern der Weltliteratur in zusammengefasster Form in
handlichen Broschüren an. Zusammen mit dieser Aktion wird ein
NZZ-am-Sonntag-Abonnement für 10 Wochen angeboten.
Auf Nachfrage der Werbewoche, ob Fortsetzungen geplant sind, erklärte
Andreas Häuptli, Marketing Verlag Zeitungen: „Natürlich machen wir ein
nächstes Mal davon abhängig, wie sehr die Aktion unsere Leserinnen
und Leser anspricht. Aber die Geschichte kostet uns etwas. Leider
haben wir in einer ersten Runde im letzten Herbst keine Sponsoren
gefunden, die diese Idee unterstützt hätten.“ Ohne die Unterstützung
von Partnern dürfte es wahrscheinlich zu keiner Fortsetzung der Aktion
kommen. Auf die Frage, ob es im Online-Bereich Gespräche bezüglich
einer möglichen Partnerschaft mit getAbstract gibt, meinte Häuptli:
„Ja, diese Gespräche gibt es.“
Kathrin Fischer

Search.ch bietet neu Immobiliensuche

Über Immo.beta.search.ch lassen sich neu aktuelle Schweizer Immobilienangebote kostenlos suchen und finden.

Über Immo.beta.search.ch lassen sich neu
aktuelle Schweizer Immobilienangebote kostenlos suchen und finden. Die
nationale Suchmaschine, Tochter der Schweizerischen Post, bietet nach
Kartendienst und Telefonbuch den Anwendern einen vollständigen
Überblick über den heimischen Immobilienmarkt mit Miet- und
Kaufobjekten. Der Online-Immobiliendienst aggregiert 27 Schweizer
Online-Immobiliensuchdienste, die insgesamt rund 80’000 Miet- und
Kaufobjekte sowie Grundstücke offerieren. Für die Entwickler stellte
die Abstimmung des Designs der grafischen Oberfläche mit der
Darstellung der Objekte eine besondere Herausforderung dar. Daher wird
bis Ende Januar zunächst eine Beta-Version ins Netz gestellt.
Änderungswünsche der Anwender werden laufend über ein integriertes
Feedback-Formular entgegen genommen. Geplant sind der Einbau von
weiteren Funktionen wie RSS-Feed, Mailbenachrichtigungen,
Printversionen und PDF-Dateien mit Favoritenlisten.

Neuer Anzeigeleiter bei Reader’s Digest Schweiz

Roger Müller wird per 1. Januar 2006 neuer Anzeigenleiter der Schweizer Ausgaben Das Beste und Sélection von Reader’s Digest.

Roger Müller wird per 1. Januar 2006 neuer
Anzeigenleiter der Schweizer Ausgaben Das Beste und Sélection von
Reader’s Digest. Zuletzt verant-wortete Müller die Anzeigenleitung von
Swiss Magazine, dem Bordmagazin der Swiss International Airlines. Zuvor
arbeitete er als Werbeleiter und selbständiger Werbeberater. Reader’s
Digest Schweiz ist eine Tochtergesellschaft des international tätigen
Verlags- und Direktmarketingunternehmens Reader’s Digest. Das
Monats-magazin erscheint weltweit mit einer Auflage von 23 Millionen
Exemplaren, in 49 Ausgaben und in 20 Sprachen. In der Schweiz beträgt
die monatliche Auflage rund 185’000 Exemplare.

SDA-Tochter startet Journalistendatenbank Mediatlas

News aktuell Schweiz bietet neu die Journalistendatenbank Mediatlas an.

Die SDA-Tochter News aktuell Schweiz
bietet ab sofort die Journalistendatenbank Mediatlas an. Pressesprecher
und PR-Agenturen sollen in der Online-Datenbank Zugang zu 475’000
detaillierten Kontaktdaten von Journalisten und Medien weltweit haben.
Um die Aktualität der Kontakte sicherzustellen, stehen die Nutzer und
Rechercheure konstant im Dialog. Für die Aktualisierung der
Kontaktdaten im deutschsprachigen Raum haben die DPA-Tochter News
aktuell und News aktuell Schweiz ein eigenes Team aufgebaut, das nun
Teil eines globalen Recherche-Netzwerkes ist. Alle Kontakte bieten
Details wie Themenschwerpunkte und Tätigkeit des Journalisten.
Ausserdem sollen die Schlüsselwortsuche und der Recherche-Assistent
dazu dienen, aus 1500 Themen die richtigen Verteiler für die
Medienarbeit zu erstellen.

Dreimal Neugeschäft für ZB Werbung

Die Agentur wirbt neu für Schulen, Gartenbau und Shopping.

Nachdem sich die Kleinagentur ZB Werbung
im November personell verstärkt hat – mit Denis Jeitziner als neuem
Partner, Texter und Konzepter sowie Franzisca Ellenberger für das
Kundenmanagement –, legt sie jetzt auch an Kunden zu.  Von den
Feusi Schulen in Bern wurde die Agentur mit einer Reihe von
Kommunikationsmassnahmen rund um die Einführung ihres neuen Logos
betraut. Für Haas Gartenbau, ebenfalls in Bern, gestaltet ZB Werbung
einen neuen Auftritt und bewirbt das 125-Jahre-Jubiläum. Ausserdem
realisiert sie diverse Massnahmen für das Einkaufszentrum Shoppi Tivoli
in Spreitenbach. ZB Werbung ist in Bern und Zürich mit einem Büro
vertreten.

Propaganda baut Team aus

Der Spezialist für Sonderwerbeformen besetzt drei leitende Stellen neu.

Der Spezialist für Sonderwerbeformen
Propaganda hat sein Team um drei Mitarbeitende erweitert. Ramona Merki
übernimmt die Leitung des Marketing und Sales Teams. Die diplomierte
Marketingplanerin war zuvor als Communication Manager bei IP Multimedia
tätig. Neue Leiterin der Flyer-Distribution wird Désirée
Schaufelberger. Thomas Lüthy leitet neu das Projekt Plakatstellen.
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