Daniel Sommer übernimmt Verlagsleitung bei Zehnder

Ab 9. Januar 2006 ist der ehemalige Verlagsdirektor der Basler Zeitung Daniel Sommer für die Leitung des Zehnder-Verlags verantwortlich.

Am 9. Januar 2006 übernimmt der ehemalige
Verlagsdirektor der Basler Zeitung Daniel Sommer die Leitung des
Zehnder-Verlags. Damit ist der Verlagsfachmann neu für 24 Titel mit
einer Gesamtauflage von rund 750’000 Exemplaren verantwortlich. „Als
erstes möchte ich die einzelnen Titel besuchen und deren Macher kennen
lernen. Anschliessend werde ich eine Marktanalyse in die Wege leiten“,
sagte Sommer auf Anfrage der Werbewoche. Die personelle
Umstrukturierung geschieht im Zuge der Verlagsübergabe von Rolf-Peter
Zehnder an die Firma Zehnder Print, welche seit sechs Jahren seinem
Sohn Andreas Zehnder gehört.

Wemf lanciert MACH Radar

Die Wemf-Studien MACH Basic und MACH Consumer werden ab 2007 durch MACH Radar ergänzt.

Die Wemf-Studien MACH Basic und MACH
Consumer werden ab 2007 durch MACH Radar ergänzt. Laut einer
Medienmitteilung wird damit neben den soziodemografischen Daten und dem
Konsumverhalten von Privatpersonen nun auch die psychografische
Beschreibung der Leserschaft angeboten. MACH Radar basiert auf dem
MarketRadar vom Marktforschungs- institut Demoscope. Die Wemf plant
jedoch die Zahl der Interviews auf rund 23’000 zu verdoppeln und auch
Leser im Tessin zu befragen. Für Verlage, Agenturen und
Werbeauftraggeber bleibt zudem die Möglichkeit weiter bestehen, die
Demoscope Zusatzerhebungen wie zum Beispiel die Erfolgskontrolle ganzer
Kampagnen oder spezifische Untersuchungen zu integrieren. Die erste
Publikation von MACH Radar soll im Herbst 2007 erfolgen, die letzte
Ausgabe des MedienRadars erscheint gegen Ende 2006.

Gfs.bern erhält neue Leitung

Claude Longchamp ist seit Anfang Jahr der neue Leiter des Forschungsinstituts für Politik, Kommunikation und Gesellschaft gfs.bern.

Claude Longchamp ist seit Anfang Jahr der
neue Leiter des Forschungsinstituts für Politik, Kommunikation und
Gesellschaft gfs.bern. Wie die SDA berichtet, zeichnet er
neu für Finanzen, Forschung und Entwicklung verantwortlich und ist
weiterhin zuständig für die Kundenarbeit. Seit 1993 zählt Longchamp zur
Geschäftsleitung, seit 1997 zum Verwaltungsrat. Ergänzt wird die
gfs.bern-Geschäftsleitung mit Lukas Golder und Urs Bieri.

Springer will sich für ProSiebenSat1 von über 30 Printtiteln trennen

Für die Übernahme der ProSiebenSat1 Media AG ist Springer bereit, seine fünf TV-Zeitschriften mit einer Auflage von 3,5 Millionen Exemplaren zu verkaufen.

Für die Übernahme der ProSiebenSat1 Media AG ist Springer bereit, seine fünf TV-Zeitschriften mit einer Auflage von 3,5 Millionen Exemplaren zu verkaufen. Dazu hat sich Springer Vorstandschef Mathias Döpfner vertraglich verpflichtet, falls das für eine kartellrechtliche Freigabe des Millionengeschäfts notwendig wäre. Ferner stellte Springer auch sämtliche Familienmagazine, den Finanztitel „Euro“, das Berliner Wochenblatt, seine Beteiligungen an den Verlagen Jahr Top Special, Family Media und Cora zur Disposition. Ausserdem ist Springer bereit, den Internet-Buchhandel buecher.de und die Anteile an drei lokalen TV-Stationen und sechs privaten Radiosendern zu veräussern. Springer bietet laut einer Mitteilung der SDA an, sich von allen Überkreuz-Beteiligungen mit dem Medienkonzern Bertelsmann zu trennen, um die Bedenken zum TV-Werbemarkt und einem sich hier abzeichnenden Duopol auszuräumen. In einem Schreiben des Pressekonzerns an das Bundeskartellamt, welches der Süddeutschen Zeitung vorliegt, geht es zentral um die Entkräftung der Befürchtung, Deutschlands grösster Pressekonzern könne nach einer Übernahme der grössten kommerziellen TV-Sender-Kette seine Zeitungen wie Bild mit den TV-Programmen kombinieren. Wie die SZ berichtet, reagiert Springer auf diese Befürchtungen des Kartellamts und der Medienbehörde KEK mit fünf Verpflichtungen, die in die Sendelizenzen der TV-Programme aufgenommen werden sollen. Vier der Zusagen handeln davon, dass Bild nicht von Fernsehen protegiert wird – bzw. dass es kein „Bild TV“ geben wird. Die fünfte Massnahme besteht darin, die TV-Werbezeit getrennt vom Anzeigenangebot zu vermarkten und auf Cross-Promotion zu verzichten. Falls Zeitungen und Fernsehkanäle aufeinander aufmerksam machten und gemeinsame Werbung verkauften, könnte das den Springer-Blättern mehr Anzeigen und Leser bringen. Das Kartellamt will in Sachen der geplanten Übernahme am 20. Januar entscheiden, die Medienbehörde KEK am 10. Januar.

Urheberrechte: ProLitteris fordert massive Erhöhungen

Ende 2006 laufen die beiden Verträge zwischen der Urheberrechtsgesellschaft ProLitteris und den Nutzerorganisationen zur Verwendung von geschützten Werken aus.

Ende 2006 laufen die beiden Verträge zwischen der Urheberrechtsgesellschaft ProLitteris und den Nutzerorganisationen zur Verwendung von geschützten Werken aus. Nach den Forderungen der Pro Litteris sollen im Bereich der Kopien die Abgaben um rund 10 Prozent und im Bereich der betriebsinternen elektronischen Netzwerke um rund 40 Prozent erhöht werden. Laut Viscom begründet ProLitteris ihre Forderung damit, dass das Kopieren zugenommen habe und betriebliche Netzwerke heute viel intensiver genutzt werden, somit auch der genutzte Anteil geschützter Werke gestiegen sei. Viscom, der in den anstehenden Neuverhandlungen die Interessen der Unternehmen der visuellen Kommunikation vertreten wird, will die seiner Ansicht nach ungerechtfertigten Mehrkosten für die Branche verhindern.

Gewalt gegen Journalisten hat zugenommen

Im vergangen Jahr sind mindestens 68 Journalisten und Medienarbeiter während oder wegen ihrer Arbeit ums Leben gekommen.

Im vergangen Jahr sind mindestens 68
Journalisten und Medienarbeiter während oder wegen ihrer Arbeit ums
Leben gekommen, wie die Organisation Reporter ohne Grenzen berichtet.
Dies ist ein Anstieg um zehn Personen. Am gefährlichsten ist es für
Medienschaffende nach wie vor im Irak, 24 Reporter kamen dort ums
Leben. Neben der Gewalt sorgt die steigende Zensur für Aufsehen: Mit
über 1000 zensierten oder verbotenen Medien kletterte die Zahl im
Vergleich zum Jahr 2004 um über 60 Prozent. Verantwortlich dafür ist vor
allem der verheerende Zustand der Pressefreiheit in Nepal. Mehr als die
Hälfte der Fälle wurden dort verzeichnet.

Farner prophezeit für 2006 starke Investition in Kommunikation

Gemäss dem Farner Kommunikationsindex wird die Schweizer Wirtschaft im Jahr 2006 weiterhin stark in den Kommunikationsbereich investieren.

Gemäss dem Farner Kommunikationsindex wird
die Schweizer Wirtschaft im Jahr 2006 weiterhin stark in den
Kommunikationsbereich investieren. Der Index erreicht den zweithöchsten
Wert seit Beginn der Messung im Jahr 2003. Einzig im Vorjahr war er
noch etwas höher. Vier von fünf Schweizer Unternehmen haben ihre
Kommunikationsbudgets erhöht oder zumindest auf dem Stand des Vorjahres
belassen.  27% der befragten Schweizer Unternehmen rechnen im
Laufe des Jahres mit einer weiteren Erhöhung der
Kommunikationsausgaben. Nur gerade 14% planen eine Budgetreduktion. Die
Investitionen für Events wachsen überdurchschnittlich. Der Farner
Kommunikationsindex wird vom Meinungsforschungsinstitut Isopublic im
Auftrag von Farner Consulting alljährlich erhoben und basiert auf einer
repräsentativen Umfrage bei den 500 grössten Schweizer Unternehmen.

Marken sind top im US-Rap

Mercedes Benz ist die meist genannte Marke im US-Rap-Business. Genau 100 Mal wurde Mercedes im Jahr 2005 in Song-Texte integriert.

Mercedes Benz ist die meist
genannte Marke im US-Rap-Business. Genau 100 Mal wurde Mercedes im Jahr
2005 in
Song-Texte integriert, berichtet Adage.com. Nike liegt mit 63 Nennungen
auf Platz zwei, dicht gefolgt von Cadillac, dem letztjährigen Gewinner.
Automarken werden allgemein gern im US-Rap genannt. So befinden
sich  Bentley, Rolls Royce und Cheverolet auch in den Top 10.
Der Rapper 50 Cent führt mit 17 Marken-Nennungen die Liste der «biggest
brand-droppers» an. Ludacris und The Game sind mit 13 Nennungen auf
dem zweiten Platz. Die Zahlen basieren auf der Umfrage der Werbeagentur
Agenda in
San Francisco, die bereits zum dritten Mal die Studie American
Brandstand herausgegeben hat. Agenda hat 106 Songs analysiert, die 2005
in den Top 20 waren.

SF bringt «Kassensturz» als Video-Podcast

Das Schweizer Fernsehen bietet ab 4. Januar 2006 die Sendung im Internet kostenlos als Download an.

Das Schweizer Fernsehen (SF) bietet ab 4.
Januar 2006 die Sendung «Kassensturz» im Internet kostenlos als
Download an. Wenige Stunden nach der Ausstrahlung kann die Sendung auf
PC/Mac oder mobil auf einen Video-Podcast-Player geladen werden. Eine
40-minütige Sendung beansprucht bis zu 200 MB Speicherplatz. Das
Wissensmagazin «MTW» steht bereits seit Oktober 2005 als Podcast zur
Verfügung.  Laut SF sollen pro Sendung 7000 bis 8000 Personen von
diesem Angebot Gebrauch machen.

Macromedia mit neuen PR-Partnern

Ab sofort übernimmt die Agentur Fink & Fuchs Public Relations die Pressearbeit für die Software-Firma Macromedia in der Region Deutschland, Österreich und Schweiz.

Ab sofort übernimmt die Agentur Fink &
Fuchs Public Relations die Pressearbeit für die Software-Firma
Macromedia in der Region Deutschland, Österreich und Schweiz.
Zusätzlich wird Adobe in der Schweiz durch Piar unterstützt. Die
Änderung der Verantwortlichkeiten ist eine Folge der Übernahme von
Macromedia durch Adobe im April letzten Jahres.

Neue Mandate von Basel West

Basel West, die Basler Agentur für Unternehmenskommunikation hat eine Reihe neuer Mandate dazu gewonnen.

Basel West, die Basler Agentur für
Unternehmenskommunikation hat eine Reihe neuer Mandate dazu gewonnen:
Arcoplan Generalplaner AG, Baloise Fund Invest, psychiatrische Klinik
Sonnenhalde in Riehen, das erste Schweizer YMCA Hostel in Basel und
Wenger, ebenfalls in Basel.

180 gewinnt Europa-Etat von Opel

Nach einem Pitch vergibt General Motors Europe den Promotionen-Etat für Opel an die Amsterdamer Agentur 180. Damit setzte sich 180 gegen DLKW in London und McCann Erickson in Frankfurt durch.

Nach einem Pitch vergibt General Motors
Europe den Promotionen-Etat für Opel an die Amsterdamer Agentur 180.
Damit setzte sich 180 gegen DLKW in London und McCann Erickson in
Frankfurt durch, wie der Branchendienst Horizont.at berichtet. Mit der
im April startenden Promotion in 30 europäischen Ländern soll die
gesamte Modellpalette von Opel beworben werden. Zum Einsatz kommen
TV-Spots, Anzeigen und Aussenwerbung mit einem Mediavolumen von rund 40
Millionen Euro. Weitere 20 Millionen Euro werden in eine Kampagne für
einzelne Opel-Modelle investiert.
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