Star TV plant Polit-Talk mit Filippo Leutenegger

Wie die Sonntagszeitung berichtet, soll Filippo Leutenegger beim Privatsender Star TV Polit-Talker werden. Geplant sei ein 30- bis 45-minütiger Talk mit mehreren Gästen.

Wie die Sonntagszeitung berichtet, soll Filippo Leutenegger beim Privatsender Star TV Polit-Talker werden. Geplant sei ein 30- bis 45-minütiger Talk mit mehreren Gästen. Die wöchentliche Sendung soll in den Studios in Schlieren aufgezeichnet werden und im Herbst 2006 starten. Filippo Leutenegger, der ehemalige „Arena“-Moderator und Chefredaktor des Schweizer Fernsehens, liebäugle seit längerem mit einem Wiedereinstieg ins TV-Geschäft, so die Sonntagszeitung. Im vergangenen August liess er für Jean Frey den unter Ausschluss der Öffentlichkeit sendenden Schweizer Privatkanal U1 durchleuchten, sah dann aber vom Kauf ab. Leutenegger gelte bei Star TV als Wunschkandidat für den neuen Polit-Talk. Star TV ist von 80 Prozent der Deutschschweizer Haushalte empfangbar und erreicht zwischen 500’000 und 600’000 Zuschauer täglich.

DVD-Nachfolge in den Startlöchern

In Las Vegas werden Abspielgeräte und Zeitpläne der beiden Konkurrenzformate Blu-Ray und HD-DVD präsentiert.

Die Nachfolgestandards der DVD nehmen
konkrete Formen an. An der Unterhaltungselektronikmesse CES in Las
Vegas werden Abspielgeräte und Zeitpläne der beiden Konkurrenzprodukte
Blu-Ray und HD-DVD präsentiert, wie die SDA berichtet. Toshiba will im
März in den USA HD-DVD-Geräte für 499 und 799 Dollar lancieren und bis
Mai 50 Filme verfügbar machen. Im gesamten Jahr 2006 sollen rund 200
Streifen greifbar sein.
Die Blu-Ray-Gruppe um Sony will im Sommer erste Abspielgeräte auf den
Markt bringen. Ein Preis ist noch nicht bekannt. In der Branche wird
laut SDA davon ausgegangen, dass diese Player zunächst etwas teurer
sein werden. Fürs erste wurden 20 Filme auf Blu-Ray-Discs angekündigt.
Einige Hollywood-Studios wollen Filme in beiden Formaten herausbringen.
Für die Akzeptanz beim Kunden werden wohl auch die Spielkonsolen eine
wichtige Rolle spielen. Sony rüstet die kommende PlayStation 3 mit
einem Blu-Ray-Laufwerk aus, Microsoft will seiner Xbox 360 ein externes
HD-DVD-Abspielgerät beilegen.
Microsoft wird möglicherweise den Ausschlag im Kampf der beiden Formate
geben, wie die NZZ berichtet. Bill Gates habe sich im letzten Oktober
in einer Studentenzeitung gegen Blu-Ray ausgesprochen, da darin ein
Kopierschutz enthalten sei, der die Konsumenten entmündige. Microsoft
wolle ausserdem jenen PC-Herstellern Preisnachlässe auf
Windows-Lizenzen gewähren, die HD-DVD einsetzen werden, meldete die
Zeitschrift Electronic Engineering Times laut NZZ. Auch Dell und HP
hätten sich von Blu-Ray abgewandt. Microsoft habe seine Abneigung aber
nicht aufgrund des Kopierschutzes entwickelt. Vielmehr sei dem
Unternehmen sauer aufgestossen, dass Blue-Ray die Programmiersprache
Java verwendet.

Neuer CEO bei Topjobs.ch und Jobscout24.ch

Urs Lüchinger hat die operative Leitung der beiden Online-Stellenbörsen am 1. Dezember 2005 übernommen.

Urs Lüchinger hat die operative Leitung
der beiden Online-Stellenbörsen Jobscout24.ch und Topjobs.ch
übernommen. Der Verwaltungsrat des Dachunternehmens TopJobsScout24
hatte den 39-Jährigen per 1. Dezember 2005 zum CEO berufen. 
Lüchinger war zuvor CEO der Schweizer Division von Eurotax Glass’s
International.

Last Call für diesjährige D&AD Awards

Am 27. Januar läuft die Eingabefrist für die begehrten Preise ab.

Am 27. Januar läuft die Eingabefrist für
die D&AD Awards 2006 ab. Arbeiten aus den Bereichen Broadcast,
Print & Editorial, Digital & Wireless, 3D Design, Direct,
Branding, Integrated und Ambient können online unter
http://www.dandad.org/awards06 eingereicht werden. Die Preisträger werden am 24. Mai 2006
im Rahmen einer Award-Zeremonie bekannt gegeben.

Deutsche Zeitschriftenverleger erwarten 2006 leichtes Anzeigenplus

Im Jahr 2005 blieb das Anzeigenvolumen der deutschen Publikumsmagazine 2,1 % unter dem Vorjahreswert.

Das Anzeigenvolumen der deutschen
Publikumsmagazine blieb 2005 um 2,1 % unter dem Vorjahreswert. Zur
Jahresmitte 2005 war der Rückgang mit 4,9 % allerdings  noch mehr
als doppelt so hoch. Im Jahr 2004 hatte das Minus noch 3,6 % betragen.
Das ergibt die zentrale Anzeigenstatistik des Verbands deutscher
Zeitschriftenverleger (VDZ). Insgesamt haben die untersuchten
Zeitschriften im vergangenen Jahr 220’763 Anzeigenseiten geschaltet.
Das Verhältnis von Anzeigen zu Redaktion ist mit 24,7 % im Vergleich
zum Vorjahr (25,6 %) leicht gesunken. 80 % der Inserate wurden
vierfarbig gedruckt.
Die meisten Anzeigen veröffentlichten im vergangenen Jahr der Stern
(4’137) vor Focus (4’062) und Spiegel (3’671). Zu den Gewinnern
gehörten laut W&V mit jeweils über 150 Seiten Zuwachs die Magazine
Easyriders, Alles für die Frau, Manager Magazin, Karriere und iX.
Verluste von jeweils über 300 Seiten mussten unter anderem die
Zeitschriften Fit for Fun, Rtv, Amica und Sport Bild hinnehmen.
Für 2006 erwarten die Zeitschriftenverlage ein leichtes Plus im
Anzeigengeschäft. „Wir sind vom Sink- wieder in den Steigflug
übergegangen. Startet die Konjunktur 2006 durch, wird das auch den
Werbeinvestitionen Auftrieb geben“, teilte Holger Busch,
Geschäftsführer Marketing Anzeigen des VDZ mit. Der Verband rechnet für
das laufende Jahr mit einem zweiprozentigen Wachstum der Anzeigenerlöse
bei den Publikumszeitschriften.

Cash-TV mit mehr Zuschauern

Die Wirtschaftsendung erreichte im vergangenen Jahr rund 182’000 Zuschauer.

Die Wirtschaftsendung „Cash-TV“ erreichte
im vergangenen Jahr rund 182’000 Zuschauer, was eine Steigerung um 17 %
gegenüber dem Vorjahr bedeutet, wie die Redaktion mitteilt. Der
Marktanteil lag bei 9,4 %. Der anschliessende „Cash-Talk“ lockte rund
70’000 Zuschauer vor die Fernsehgeräte und konnte einen Zuwachs
von 22 % verbuchen; der Marktanteil lag bei 7 %. Auf besonderes
Interesse mit 110’000 Zuschauern stiess laut Communiqué der „Cash-Talk“
mit „Traumjob“-Gewinner Martin Bachofner. Hohe Einschaltquoten
verzeichneten ausserdem die Gespräche mit Anlageguru Marc Faber,
Coop-Konzernchef Hansueli Loosli und Musikunternehmer DJ Bobo. Gut
angekommen seien auch die monothematischen Spezialsendungen wie etwa
„Schweizer Firmen in Shanghai“, „Phuket, drei Monate nach dem Tsumani“
und „Immobilien in der Schweiz“.

Wirz Werbung gewinnt Pitch um Bernie’s

Erste Umsetzungen der neuen Kampagne werden mit der Lancierung der Frühjahrs- und Sommerkollektion zu sehen sein.

Wirz Werbung hat nach einer
Konkurrenzpräsentation unter drei ausgewählte Agenturen die Modemarke
Bernie’s gewonnen. Das Kommunikationskonzept umfasst Massnahmen von
Strassenplakaten über die Sale-Promotion bis zu POS-Material und
Give-Aways. Erste Umsetzungen der neuen Kampagne werden mit der
Lancierung der Frühjahrs- und Sommerkollektion zu sehen sein.

TF1 will Springer helfen

Der französische Fernsehkonzern TF1 sei an einer Minderheitsbeteiligung an der Sendergruppe ProSiebenSat.1 interessiert, berichtet das deutsche Handelsblatt.

Bei der geplanten Übernahme von
ProSiebenSat.1 kann der Zeitungskonzern Axel Springer anscheinend mit
Hilfe aus dem Ausland rechnen. Der französische Fernsehkonzern TF1 sei
an einer Minderheitsbeteiligung an der Sendergruppe interessiert,
berichtet das deutsche Handelsblatt. „Sollte das Kartellamt Springer
auffordern, bei der Übernahme von ProSiebenSat.1 einen Partner
hinzuzuziehen, so würde uns solch eine Beteiligung interessieren. Das
ist eines der Szenarien, das wir anschauen“, zitiert die Zeitung einen
Insider. Allerdings wollte TF1 keinen offiziellen Kommentar zum Thema
abgeben. Bei Springer wurde abgewiegelt: „Das steht im Moment nicht zur
Debatte.“ In Deutschland ist TF 1 mit dem Spartensender Eurosport
präsent.
Das Interesse der Franzosen am deutschen Fernsehmarkt ist nicht neu.
Schon im Frühjahr 2003 hatte der Konzern mit
ProSiebenSat.1-Mehrheitsaktionär Haim Saban über eine Beteiligung an
Deutschlands grösster Fernsehgruppe verhandelt, so das Handelsblatt
weiter.
Im Mai vergangenen Jahres wurde am deutschen Aktienmarkt wiederum über
einen Einstieg von TF1 bei ProSiebenSat.1 spekuliert, wie Reuters.de
schreibt. TF1 hatte damals zwar dementiert. Im Dezember signalisierte
die französische Senderkette erneut Interesse am Einstieg bei
ProSiebenSat.1, sollte Springer die Übernahme nicht erlaubt werden.
TF1-Chef Patrick Le Lay und Saban kennen sich laut Handelsblatt seit
Jahren. Es gebe enge Beziehung zwischen den beiden. Saban sitzt seit
2003 im Aufsichtsrat von TF 1.

Kooperation von Google und Motorola

Die Suchmaschine und der Handyhersteller wollen Internetinhalte auf Mobiltelefone bringen.

Die Suchmaschine Google will mit dem
Handyhersteller Motorola zusammenarbeiten. Gemeinsam wollen die beiden
Unternehmen Internetinhalte für Mobiltelefone entwickeln, wie
Google-Europachef Nikesh Arora dem deutschen Handelsblatt sagte. In den
nächsten drei Jahren werde zunächst das Logo von Google auf dem Display
von Motorola-Handys eingebunden. Mit einem Klick können Nutzer dann auf
die Internetsuche gelangen.
Google plane auch die Einführung neuer Angebote. Noch im Laufe des
Jahres werde man „mobile Dienste mit lokalen Inhalten in Europa
anbieten“, sagte Arora weiter. In Japan bietet der Internetkonzern
schon entsprechende Dienste an, über die Stadtpläne und Routenplaner
auf das Handy geladen werden können. Dadurch werden neue Formen lokaler
Suchabfragen und lokal bezogener Werbung möglich. Die Kooperation mit
Motorola hat für Google laut dem Handelsblatt vor allem wegen des
Wachstums im Markt für mobile Endgeräte grosse Bedeutung.

Ringier liebäugelt mit Monopol

Der Ringier-Verlag prüft zurzeit die Übernahme der deutschen Kulturzeitschrift Monopol.

Der Ringier-Verlag prüft zurzeit die
Übernahme der deutschen Kulturzeitschrift Monopol. Laut einer Meldung
der Nachrichtenagentur SDA hat das Schweizer Medienunternehmen hierfür
beim Bundeskartellamt den Kauf eines „wesentlichen Vermögensteils“ des
Juno Verlags in Berlin angemeldet, der den Titel herausgibt. Bis anhin
publiziert Ringier in Deutschland einzig das Politikmagazin Cicero,
möchte aber nach eigenen Angaben das Portfolio vergrössern, berichtet
die SDA weiter.

Ausschreibung für Comprix läuft

Bis zum 10. Februar können Agenturen, Unternehmen, Verlage und Berater aus der Schweiz, Deutschland und Österreich ihre besten Arbeiten für den Comprix, den Preis für innovative Healthcare-Communication, einreichen.

Bis zum 10. Februar können Agenturen,
Unternehmen, Verlage und Berater aus der Schweiz, Deutschland und
Österreich ihre besten Arbeiten für den Comprix, den Preis für
innovative Healthcare-Communication, einreichen. Bewertet werden die
Arbeiten von drei Fachjuries, die Gold-Awards in 47 Kategorien vergeben
können. Details sind auf der Website zu finden.

Goldbach wechselt zu SFLB

Die Zürcher Agentur Spillmann Felser Leo Burnett übernimmt künftig die Marketingmassnahmen für die Goldbach Media Gruppe.

Die Zürcher Agentur Spillmann Felser Leo
Burnett übernimmt künftig die Marketingmassnahmen für die Goldbach
Media Gruppe. Erste Aktionen sollen noch im 1. Quartal 2006 ersichtlich
sein. Goldbach Media vermarktet private, elektronische Medien in den
Bereichen TV, Radio, Adscreen, Internet und Mobile.
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