Das Kampagnenforum öffnet sein Dokumentenarchiv

Das Beratungsunternehmen Kampagnenforum feiert den fünften Geburtstag und öffnet sein Online-Archiv.

Das Kampagnenforum, ein
Beratungsunternehmen für NGO-Campaigning, feiert den fünften
Geburtstag. Zu diesem Anlass öffnet es sein Dokumentenarchiv über
Campaigning für die Öffentlichkeit. Unter www.docs.kampagnenforum.ch
sind hilfreiche Informationen zu vergangenen und aktuellen Kampagnen,
zu Strategien und Methoden zu finden. Das Archiv wird ausserdem laufend
erweitert.

LTV Gelbe Seiten mit neuer Website

Im Vordergrund des Relaunchs stand die kommunikative Vermittlung der Werbeangebote und der Medialeistung von LTV.

Der Webdienstleister Namics hat den
zweisprachigen Internetauftritt des Verzeichnisanbieters LTV Gelbe
Seiten überarbeitet. LTV Gelbe Seiten ist seit 1996 ein Unternehmen der
PubliGroupe und gibt 98 lokale und sieben regionale Verzeichnisse
heraus. Die neue Website soll die Bestrebung unterstützen, das Internet
neben den bekannten Printaktivitäten als dominierenden
Kommunikationsweg einzusetzen. Inhaltlich im Vordergrund des Relaunchs
stand die kommunikative Vermittlung der Werbeangebote und der
Medialeistung von LTV. Die Navigationsstruktur ermöglicht einen
schnellen Zugriff auf einzelne Produkte, wie beispielsweise die
Mediainformationen der Gelben Seiten, der Weissen Seiten und das
Telefonbuch von Swisscom Directories. Die Adaption der aktuellen
CD/CI-Vorgaben unterstützt die Markenführung von LTV.

Philipp Loepfe schreibt für Facts

Der gegenwärtige Cash-Autor wechselt auf den 1. Mai 2006 als Autor und Kolumnist zum Nachrichtenmagazin Facts.

Philipp Loepfe wird ab 1. Mai Autor und
Kolumnist für das Wirtschaftsressort von Facts mit Schwerpunkt
Makro-Themen, Interviews und Porträts. Loepfe ist gegenwärtig Autor bei
der Wirtschaftszeitung Cash. Er war davor unter anderem Chefredaktor
des Sonntagsblicks und des Tages-Anzeigers.

Ringier übernimmt TiptopTV und TVlight  

Die beiden Magazine werden eingestellt. Die Abonnenten erhalten ab sofort die Ringier-Programmzeitschriften TV2 und TVvier.

Ringier übernimmt die beiden
Programmzeitschriften TiptopTV und TVlight des deutschen Verlegers
Michael Hahn. Bereits mit der nächsten Ausgabe werden die Abonnenten
des alle zwei Wochen erscheinenden Hefts TiptopTV die
Ringier-Zeitschrift TV2 erhalten. Wer bis anhin das vierwöchentliche
Blatt TVlight aus dem Hause Hahn im Briefkasten hatte, bekommt nun
TVvier von Ringier, welches 13 Mal pro Jahr herauskommt. Der Kauf der
beiden Titel sei für das Unternehmen ein weiterer Schritt, seine
Position im hart umkämpften Bereich der TV-Zeitschriften zu behaupten,
schreibt Ringier in einer Mitteilung.
Mit welchen Reaktionen seitens der Abonnenten rechnet das Verlagshaus,
wenn diesen nun plötzlich ein anderes Heft ins Haus flattert? “Das wird
sich weisen“, meinte Ringier-Sprecher Marco Castellaneta gegenüber der
Werbewoche. Die beiden Paare TV2 und TiptopTV sowie TVlight und TVvier
hätten den gleichen Erscheinungsrhythmus und würden sich nicht
wesentlich unterscheiden. “Unsere ‚neuen’ Abonnenten sollten sich darum
auch an unseren Programmzeitschriften erfreuen“, so Castellaneta. In
„Härtefällen“ würde der Abopreis aber zurückerstattet. Ringier hätte
keineswegs von Anfang an das Szenario im Kopf gehabt, die Blätter von
Michael Hahn aufzukaufen. “Konkurrenz gibt es ja gewöhnlich immer“,
erklärte der Ringier-Sprecher. Es entspreche im Übrigen nicht der
Politik des Verlagshauses, konkurrenzierende Titel einfach vom Markt zu
kaufen: “Die Gelegenheit dazu bietet sich auch nicht gerade häufig“.
Über den Preis des Zeitschriftendeals haben die beiden Parteien
Stillschweigen vereinbart. Michael Hahn war  bei der Lancierung
von TVlight im letzten Oktober aus zwei Gründen noch sehr optimistisch,
dass sein neustes Kind sich gegen die breite Konkurrenz im Feld der
TV-Zeitschriften durchsetzen kann: «Zum einen wegen dem Preis, zum
anderen wegen der Qualität.» Anscheinend war doch zu wenig Raum für die
vielen Neuerscheinungen. Michael Hahn war am Freitag für eine
Stellungsnahme nicht erreichbar.

Inserateinnahmen der Tages- und Wochenpresse 2005 rückläufig

Bei den kommerziellen Inseraten beträgt der Rückgang 5,8 %, während die Erlöse aus Stellenanzeigen um 9.1 % zugenommen haben. Dies geht aus der Inseratestatistik der WEMF hervor.

Im letzten Jahr sind die Inserateinnahmen
der verkauften Schweizer Tages- und regionalen Wochenpresse gegenüber
dem Vorjahr um 3,8 % zurückgegangen. Bei den kommerziellen Inseraten
beträgt der Rückgang 5,8 %, während die Erlöse aus Stellenanzeigen um
9.1 % zugenommen haben. Dies geht aus der Inseratestatistik der WEMF
hervor.
Bei der Sonntagspresse liegen die Einnahmen mit –0,8 % nur unwesentlich
unter dem Vorjahresniveau. Die Finanz- und Wirtschaftspresse hat
frankenmässig um 13,4 % zugelegt, bei der Publikumspresse ergibt sich
eine leichte Zunahme um 2,7 %. Die Zahlen der Spezial- und Fachpresse
beziehen sich auf die Seitenvolumen. Die Titel der Spezialpresse
meldeten ein Minus von 5,6 %. Dagegen konnte die Fachpresse um 9,6 %
zulegen.
Im vergangen Dezember hat das Gesamtvolumen der Tages- und regionalen
Wochenpresse (inkl. Beilagen) gegenüber dem Vormonat frankenmässig um
7,3 % abgenommen. Die kommerziellen Inserate verzeichneten ein Minus
von 14,9 %. Die Einnahmen aus Stelleninseraten haben um 9,8 %
zugenommen. Mit Beilagen wurden im Vergleich zum Vorjahr 0,5 % mehr
Erlöse erzielt. Bei der Sonntagspresse ergab sich gesamthaft ein Plus
von 4,1 %. Die Finanz- und Wirtschaftspresse verlor im Dezember 2005
ganze 25,5 %. Das Gesamtvolumen der Publikumspresse lag frankenmässig
um 0,9 % unter dem  Niveau des Vorjahres. Gegenüber Dezember 2004
ergeben sich volumenmässige Veränderungsraten von -14,5 % für die
Spezialpresse und +12,1 % für die Fachpresse.

The Selection bringt Bildanwender zusammen

Am 2. Februar 2006 geht in Zürich der Preview Day The Selection über die Bühne.

Die Vereinigung fotografischer
GestalterInnnen (VFG) organisiert dieses Jahr wiederum die Werkschau
The Selection VFG, die Auswahl der besten Arbeiten von schweizerischen
Berufsfotografen. Am 2. Februar 2006 geht in Zürich der Preview Day The
Selection über die Bühne. Am Vorabend der Jurierung des Fotopreises
können rund 500 Arbeiten oder mehr als 3000 Fotografien der aktuellen
schweizerischen Berufsfotografie begutachtet werden. Der Anlass richtet
sich an Bildanwender aus Werbeagenturen, Art Buying, Fotoagenturen und
Bildredaktionen. Jährlich werden am Preview Day über 600 Kontakte an
mehr als 100 Profis aus der Bildbranche vermittelt, wie die
Organisatoren mitteilen. Die Teilnahmegebühr beträgt 150 Franken.
Anmeldung unter www.the-selection.ch.

Carsten Schloter ist neuer Chef der Swisscom

Jens Alder tritt auf eigenen Wunsch als CEO von Swisscom per sofort zurück, wie das Unternehmen mitteilte.

Jens Alder tritt auf eigenen Wunsch als
CEO von Swisscom per sofort zurück, wie das Unternehmen mitteilte. Er
ziehe damit die persönlichen Konsequenzen aus der vom Bundesrat
herbeigeführten Änderung der internationalen Expansionspläne. Mitten in
den Verhandlungen über einen Kauf der irischen Telekomgesellschaft
Eircom wurde er Ende November vom Bundesrat zurückgepfiffen. «Ich habe
keine Gelüste auf einen Jobwechsel», hatte der 48-Jährige zwar im
Dezember in Interviews mit der Sonntagspresse gesagt. Anderseits
bezeichnete er den Entscheid des Bundesrats als «schlimmes
Misstrauensvotum» und beklagte, dass er nach dem Eingriff des
Bundesrates in die Expansionspläne am Kapitalmarkt unglaubwürdig
dastehe. Alder wurde im April 1998 Mitglied der Konzernleitung von
Swisscom und übernahm am 16. Dezember 1999 die Führung des Unternehmens.
Als Nachfolger von Jens Alder ernannte der Verwaltungsrat Carsten
Schloter, bisher CEO von Swisscom Mobile und Mitglied der
Gruppenleitung. Der Betriebswirtschafter und Informationstechniker
arbeitete vor seinem Wechsel zu Swisscom im Jahr 2000 für Mercedes und
Debitel in Frankreich und Deutschland. Unter seiner Führung verdoppelte
Swisscom Mobile die Kundenzahl annähernd auf über vier Millionen, wie
es im Communiqué heisst.
Für die Medienbranche wird laut Prognosen von Experten die Wichtigkeit
von mobilen Medien ständig zunehmen (vgl. Werbewoche 45/05). Mit dem
bisherigen Mobile-Verantwortlichen Schloter steht ein Mann an der
Spitze, der diesen Entwicklungen hoffentlich gerecht werden kann.

Liebesbriefe im Museum und auf Bestellung

Pünktlich zum Valentinstag vom 14. Februar präsentiert das Museum für Kommunikation in Bern 5000 Liebesbriefe.

Pünktlich zum Valentinstag vom 14. Februar
präsentiert das Museum für Kommunikation in Bern 5000 Liebesbriefe. Bis
zum 26. Februar können sich die Besucher an 14 Hörplätzen Briefe aus
den letzten hundert Jahren anhören. Die Liebesschwüre stammen aus dem
Zürcher Liebesbriefarchiv der Sprach- und Medienwissenschaftlerin Eva
Lia Wyss. Wer selbst einmal wieder einen Liebesbrief verschicken
möchte, aber vergeblich auf den Kuss der Muse wartet, kann das Angebot
des Schweizer Texterinnen- und Texterverband Script nutzen. Wie schon
2005 bieten die professionellen Schreiberlinge auch dieses Jahr ihre
Dienste an.

Personelles am SPRI

Bettina Kriegel-Schluchter übernimmt ab September 2006 die Kursleitung des Lehrgangs für PR-Fachleute in Bern.

Bettina Kriegel-Schluchter übernimmt ab
September 2006 die Kursleitung des Lehrgangs für PR-Fachleute in Bern.
Sie löst damit Christina Beglinger ab, die seit 1999 in dieser Funktion
tätig war. Kriegel-Schluchter arbeitet zurzeit als
Kommuikationsberaterin bei Laufwerk in Bern. Die Geschäftsleitung des
SPRI wird neu von Claudia Werschlan unterstützt. Sie schloss an der
Zürcher Hochschule Winterthur als Kommunikatorin FH ab und war in der
Vergangenheit unter anderem für die ETH Zürich, Radio Pilatus und
Präsenz Schweiz tätig.

Konnex erhält Media-Mandat von Raiffeienbanken

Die Winterthurer Media-Agentur Konnex betreut seit Januar das Media-Mandat des Schweizer Verbands der Raiffeisenbanken.

Die Winterthurer Media-Agentur Konnex
betreut seit Januar das Media-Mandat des Schweizer Verbands der
Raiffeisenbanken. Konnex gewann das Mandat aufgrund einer
Ausschreibung. Neben Planung, Einkauf und Kontrolle ist das Team um
Ronny Schmid und Esther Pfenninger auch für das Sponsoring zuständig.
Der Schweizer Verband der Raiffeisenbanken ist die drittgrösste
Schweizer Bankengruppe mit 106 Milliarden Franken Bilanzsumme und an
1200 Orten präsent.

Wikipedia.de: Weiterleitung gerichtlich untersagt

Das Amtsgericht Berlin Charlottenburg hat eine einstweilige Verfügung erlassen, so dass die deutschsprachige Ausgabe des Online-Lexikons www.wikipedia.de derzeit nicht erreicht werden kann.

Das Amtsgericht Berlin Charlottenburg hat
eine einstweilige Verfügung erlassen, so dass die deutschsprachige
Ausgabe des Online-Lexikons www.wikipedia.de derzeit nicht erreicht
werden kann. Die Weiterleitung musste deaktivert werden. Gründe für die
Verfügung sind noch keine bekannt, da Wikipedia von ihren Anwälten
angewiesen wurde, keinen Kommentar abzugeben. Zugriff auf die
Online-Enzyklopädie ist über die Adresse http://www.de.wikipedia.org
möglich.

Deutschschweizer Radionutzung bleibt stabil

In der Deutschschweiz hörten letztes Jahr täglich knapp 4 Millionen Personen während rund 115 Minuten Radio.

Die Radionutzung in der Deutschschweiz
veränderte sich 2005 gegenüber dem Vorjahr nicht markant. Wie die
Nachrichtenagentur SDA berichtete, hörten letztes Jahr täglich knapp 4
Millionen Personen während rund 115 Minuten Radio. Folgende drei Sender
wiesen die höchsten Hörerzahlen auf:
1. Schweizer Radio DRS
2. Radio 24
3. Radio Argovia
SR DRS erzielte mit 2,7 Millionen Hörern täglich einen Marktanteil von
62,8 Prozent, das entspricht einem Anstieg von 1,3 Prozent gegenüber
2004. Bei den Deutschschweizer Privatradios ging der Marktanteil von
26,7 Prozent auf 25,5 Prozent zurück. Laut den Aufstellungen von
Publica Data führt der Zürcher Sender Radio 24 mit einem Marktanteil
von 2,8 Prozent die Liste an. Dahinter folgt Radio Argovia mit knapp
2,2 Prozent. Die Plätze 3 bis 7 belegen die Sender Energy Zürich,
Zürichsee, Pilatus, Radio 32 und Radio Top – alle mit einem Anteil 1,5
bis 1,9 Prozent. Alle übrigen Sender aus der Deutschschweiz erzielten
Marktanteile unter 1,2 Prozent.
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