Wie zufrieden sind Medienproduzierende am Arbeitsplatz?

Die Branchenumfage des Medienforums will es genau wissen und befragt das Umfeld der Medienproduktion nach der Zufriedenheit am Arbeitsplatz. Die ersten Ergebnisse zeigen eine hohe Unzufriedenheit.

Die Branchenumfage des Medienforums will es genau wissen und befragt das Umfeld der Medienproduktion nach der Zufriedenheit am Arbeitsplatz. Seit letztem Freitag ist die Umfrage online und bereits zeichnet sich ab, dass es mit der Zufriedenheit schlecht steht. Über 40 Prozent der bisherigen Teilnehmer würden bei der nächsten Gelegenheit die Stelle wechseln, 8 Prozent ist zwar unzufrieden, hofft aber noch auf Besserung. Ihnen gegenüber stehen lediglich etwas über 30 Prozent, die nichts zu bemängeln haben. Mit diesen ersten Ergebnissen zeichent sich ein wesentlich schlechteres Abschneiden der Medienproduzierenden ab als es kürzlich eine ETH-Studie zur Mitarbeiterzufriedenheit erhoben hat. Laut dieser Studie würden bloss 25 Prozent bei der nächstbesten Gelegenheit wechseln. 50 Prozent der von der ETH Befragten sind mit ihren Arbeitsverhältnissen zufrieden. Die Umfragen des Medienforums sind ferner auch vernetzt mit einem ausführlichen Artikel und mehr Informationen zum Thema sowie einer Forumsdiskussion.

Starkes Wachstum bei Euroforum

Die seit 1999 am Markt aktive Euroforum HandelsZeitung Konferenz AG entwickelt sich zum führenden Schweizer Veranstalter für Managementkonferenzen und -seminare.

(pr) Die seit 1999 am Markt aktive Euroforum HandelsZeitung Konferenz AG entwickelt sich zum führenden Schweizer Veranstalter für Managementkonferenzen und -seminare. Zum zweiten Mal in Folge konnte die Anzahl der durchgeführten Veranstaltungen gegenüber dem Vorjahr um 20%  auf 104 erhöht sowie der Umsatz um 27 % auf 6,1 Mio CHF (Vorjahr 4,8 Mio CHF) gesteigert werden. Die Anzahl der Teilnehmer wuchs um rund 30 %. «Diese Zahlen belegen die hohe Akzeptanz unserer Veranstaltungen», sagt Euroforum-Geschäftsführer Samuel Dubno; «Besonders positiv dabei ist die Tatsache, dass die Ertragskraft trotz des kräftigen Wachstums weiter verbessert werden konnte und die Gesellschaft tiefschwarze Zahlen schreibt!»Auch die Entwicklungen der einzelnen Konferenzbereiche war erfreulich. «Verschiedene Jahrestagungen – beispielsweise im Finanzsektor oder im Energie- und Telekombereich – haben sich mittlerweile als eigentliche Branchentreffpunkte etabliert», so Dubno, der mit seinem Team das Wachstum auch in diesem Jahr weiter steigern will. Für 2006 sind rund 140 Veranstaltungen und ein Umsatz von 7,7 Mio CHF geplant.
Die
Euroforum HandelsZeitung Konferenz AG konzipiert und realisiert seit 1999 Tagungen, Seminare und Workshops für Manager in der ganzen Schweiz. Mit ihrem Angebot richtet sich das Unternehmen an Führungskräfte und Entscheidungsträger aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Verwaltung. Die Gesellschaft wurde 1998 als 50:50-Jointventure zwischen der Euroforum Deutschland GmbH und der  Verlagsgruppe HandelsZeitung gegründet und beschäftigt heute 18 Mitarbeitende an ihrem Sitz in Zürich-Wollishofen.

Eichhof verzichtet auf Amazys-Übernahme

Der Verwaltungsrat der Eichhof-Gruppe hat beschlossen, den Anbieter von Color-Management-Lösungen Amazys nicht zu übernehmen.

Der Verwaltungsrat der Eichhof-Gruppe hat beschlossen, den Anbieter von Color-Management-Lösungen Amazys nicht zu übernehmen. Ausschlaggebend für diesen Entscheid war eine Analyse, laut welcher es für die Eichhof-Tochter Datacolor vorteilhafter ist, weiterhin aus eigener Kraft zu wachsen. Die Eichhof-Gruppe plant hierfür, Amazys durch Investitionen in den Bereichen Textil-Industire und Farbkalibrierung zu unterstützen.

Ogilvyone gewinnt Edelmetall beim DDP

Die Zürcher Agentur Ogilvyone hat mit dem Mailing „Volvo Inscription“ beim Deutschen Dialogmarketing Preis Silber abgeräumt.

Die Zürcher Agentur Ogilvyone hat mit dem Mailing „Volvo Inscription“ beim Deutschen Dialogmarketing Preis (DDP) Silber abgeräumt. Gewonnen wurde in der Kategorie D-A-CH (Dialogmarketing-Arbeiten aus dem Deutschsprachigen Raum). Das Fremdadressen-Launchmailing hatte zur Aufgabe, die neue Ausstattungslinie „Inscription“ von Volvo– schottisches Leder und weitere edle Materialien – bekannt zu machen. Überzeugt haben dürfte die Jury die Wirkung des Mailings, heisst es in einer Mitteilung: 18 Prozent der 15’000 Empfänger reagierten und schickten das beiliegende Stück Schottenstoff zurück. Anvisiert war ein Responseziel von 1.4 Prozent gewesen.

Ja zur Einführung von personenindividuellen TV-Nutzungsdaten

Anlässlich der Mitgliederversammlung der Interessensgemeinschaft elektronische Medien IGEM wurde die Studie vorgestellt, die die Publisuisse im Auftrag der IGEM bei Mediaagenturen, Verbänden und Vermarktern durchführte.

Anlässlich der Mitgliederversammlung der Interessensgemeinschaft elektronische Medien IGEM wurde die Studie vorgestellt, die die Publisuisse im Auftrag der IGEM bei Mediaagenturen, Verbänden und Vermarktern durchführte. Die Umfrage zeigt ein klares Ja (18 pro gegen 2 contra) für die Einführung der sogenannten PIN-Daten, der «personenindividuellen Nutzungsdaten» aus der Fernsehforschung. Von den 30 verschickten Fragebogen wurden 21 beantwortet. Die Vorteile der PIN-Daten, die am häufigsten genannt wurden, waren die Verfolgung des Zuschauerverhaltens (z.B. beim Zapping) mit 16 Nennungen, die Reichweiten- und Kontaktklassenoptimierung, die Anpassung an internationale Standards, die präzisere Planung und die eigene Prognosemöglichkeit mit je 11 Nennungen. 4 Beteiligte nannten zudem die Effizientsteigerung als Hauptvorteil, der die Einführung der PIN-Daten bringen wird. Die am häufigsten genannten Nachteile waren der Mehraufwand mit 19 Nennungen, die hohen Investitionskosten und der hohe Prognoseaufwand mit je 11 Nennungen und die Komplexität der Materie mit 8 Nennungen. 10 der Befragten gaben zudem an, bei der Einführung der PIN-Daten Unterstützung zu benötigen. Befragt zu Modellen für die personenindividuellen Fernsehnutzungsdaten antwortete 14 der Befragten, dass sie PIN-Daten wie auch voraggregierte Zielgruppen als sinnvoll erachteten. Nur PIN-Daten wollten lediglich 5 der Befragten. Ein eigenes Tool sowie auch ein Branchentool würden 9 der Befragten bevorzugenm währenddem je 5 der Befragten für ein Branchentool allein, beziehungsweise für ein eigenes Tool ohne Branchentool sind. Die Vermarkter halten sich bei der Finanzierungsfrage eher zurückhaltend. Von den befragen Agenturen geben 11 einen Betrag zwischen 0 bis über 50’000 Franken an. 2 der Befragten wollen sich nicht festlegen, sind aber bereit, sich zu beteiligen. Als Zeithorizont für die Einführung nennen 11 das Buchungsjahr 2008, 7 das Buchungsjahr 2009 und 2 das Buchungsjahr 2010. Als Bedingung für die Einführung wird von 6 Agenturen die Sicherstellung einheitlicher Daten genannt. Abhängig ist die mögliche Einführung auch vom weiteren Ablauf der TV-Radio-Forschung. Infolge des neuen RTVG und der in Arbeit stehenden RTVV bestünden zurzeit Unklarheiten über die zukünftige Organisation der elektronischen Forschung in der Schweiz, heisst es in der Präsentation der Publisuisse. Diese sollten geklärt sein, bevor die nächsten Schritte betreffend PIN-Daten in Angriff genommen werde.

ABC veröffentlicht Kassenschlager als Video-Stream

Die Disney-ABC-Television-Gruppe stellt ab 30. April Folgen von „Desperate Houswives“, „Lost“ und anderen Serien ins Internet.

Die Disney-ABC-Television-Gruppe stellt ab 30. April Folgen von ihren Publikumsmagneten ins Internet. Jeweils am Morgen nach der Fernsehausstrahlung sollen die aktuellen Episoden von „Desperate Houswives“, „Lost“ und anderen Serien als Video-Stream verfügbar sein, berichtet Heise online. Für den Disney Channel sowie dessen Seifenopern-Kanal ist ähnliches geplant. Der Benutzer kann die einzelnen Folgen auf dem Netz unterbrechen sowie zurück- und vorspulen. Nur die Werbeunterbrechungen lassen sich nicht ausblenden, da das Medienunternehmen mit dieser neuen Form von Online-Werbung zusätzliche Umsätze generieren will.

InternetTV.ch neu mit Community-Funktionen

Nach zwei Jahren Marktpräsenz haben die Macher des Fernseh-Portals InternetTV.ch ihre Seite einem dritten Release unterzogen.

Nach zwei Jahren Marktpräsenz haben die Macher des Fernseh-Portals InternetTV.ch ihre Seite einem dritten Release unterzogen. Das interaktive Fernsehen ist laut einer Mitteilung einfacher zu navigieren. Auch können sich die Benutzer neu in einer Community registrieren und personalisierte Funktionen nutzen. Hinzu kommen Newsletters und eine MMS-Gallery, welche die User per Handy mit eigenen Videos und Fotos mitgestaltet können.

Schweizer vertrauen Experten

Wenn sich Schweizerinnen und Schweizer für eine Diät entscheiden, fragen 65 Prozent zuerst ihren Arzt oder Apotheker.

Wenn sich Schweizerinnen und Schweizer für eine Diät entscheiden, fragen 65 Prozent zuerst ihren Arzt oder Apotheker. Laut der repräsentativen Konsumentenstudie „Reader’s Digest European Trusted Brands 2006“ zählt aber auch die Meinung von Freunden, 43 Prozent holen sie im persönlichen Umfeld Abnehmtipps. Auch bei materiellen Anschaffungen zählt die Meinung der Fachmänner: 58 Prozent der Befragten erkundigen sich vor dem Autokauf in einem Garagenbetrieb. In anderen Kategorien wie Haushaltsgeräten (58%) und Haushaltsreinigern (65%) schwingen die Meinungen von Experten ebenfalls obenauf. Nur bedingt entscheidend für den Kauf eines Produkts sind Prominente. Deutlich weniger als 10 Prozent der Befragten lassen sich von Werbebotschaften bekannter Köpfe beeinflussen. Höher im Kurs stehen hingegen Fachzeitschriften: Beim Autokauf konsultieren 31 Prozent einschlägige Literatur. Für die Studie befragte „Das Beste/Readers Digest“ über 25’000 Personen in 14 europäischen Ländern nach ihrem Vertrauen in Marken und Institutionen. In der Schweiz wurden die Präferenzen von rund 1100 Personen zusammen getragen.

SF strafft Kinderprogramm

Da das Schweizer Fernsehen ab 2009 mit knapp 11 Millionen Franken weniger auskommen muss, wird auch beim Kinderprogramm der Gürtel enger geschnallt.

Da das Schweizer Fernsehen (SF) ab 2009 mit knapp 11 Millionen Franken weniger auskommen muss, wird auch beim Kinderprogramm der Gürtel enger geschnallt. Redaktionsleiter Sepp Burri erarbeitet zurzeit ein Konzept, wie und wo am ehesten beim Programm für die Kleinsten gespart werden könnte. Wie Ernst Gräub vom Schweizer Syndikat Medienschaffender gegenüber dem SonntagsBlick sagte, handelte es sich um eine Budgetkürzung von 2 Millionen auf neu 8 Millionen Franken. Betroffen seien Sendungen wie „Dance Academy“, „Xotnix“ oder „Tscheggsch es“.

Baslerstab vereinfacht Inseratemanagement

Die Gratiszeitung Baslerstab hat die crossmediale Inseratemanagement-Lösung UnioPalma eingeführt und in die internen Arbeitsabläufe integriert.

Die Gratiszeitung Baslerstab hat die crossmediale Inseratemanagement-Lösung UnioPalma eingeführt und in die internen Arbeitsabläufe integriert. Durch die neue Applikation kann der private Benutzer die Kleinanzeigen sämtlicher Rubriken online erfassen, die Berechnung der anfallenden Insertionskosten sowie das Gut-zum-Druck erfolgt unverzüglich am Bildschirm. Die neue Lösung ersetzt die Technologie des bestehenden Online-Schalters www.easy-inserieren.ch. Der Baslerstab erscheint seit über 80 Jahren mit einer Auflage von 200’000 Exemplaren in der Region Basel. Laut einer Mitteilung soll UnioPalma in Zukunft professionellen Anzeigenkunden in Print- und Onlinemedien innerhalb und ausserhalb der Basler Zeitung Medien zur Verfügung stehen.

Verleger spenden dem Journalismus 3 Hemden und einen Ärmel

Nachdem die Freien Berufsjournalistinnen und -Journalisten FBZ zehn Verleger aufgefordert hatten, als Bekenntnis zum Journalismus ihre „letzten Hemden“ einzuschicken, sind drei Hemden und ein Ärmel beim Sekretariat der FBZ eingetroffen.

Nachdem die Freien Berufsjournalistinnen und -Journalisten FBZ zehn Verleger aufgefordert hatten, als Bekenntnis zum Journalismus ihre „letzten Hemden“ einzuschicken, sind drei Hemden und ein Ärmel beim Sekretariat der FBZ eingetroffen. Die Hemden und ihre Begleitschreiben werden am Vereinsabend am 11. April erst präsentiert und dann den kegelnden Journalistinnen und Journalisten als Trophäen in Aussicht gestellt. Einer der Verlage hat zudem ein Jahres-Abo, ein Halbjahres-Abo und Gutscheine für Bücher aus hauseigener Produktion in den Gewinnpot gelegt. Der Vereinsanlass Kegelabend findet am 11. April um 19 Uhr im Restaurant Hegibach in Zürich statt. Der Eintritt für FBZ-Mitglieder ist frei, für alle anderen Medienschaffenden beträgt er 5 Franken.

Studie: Online-Shopping legt erneut zu

Die Zahl der „eShopper“ in Deutschland ist im letzten Jahr im Vergleich zum Vorjahr um 7 auf 49 Prozent gestiegen, was 26,9 Millionen Personen entspricht.

Die Zahl der „eShopper“ in Deutschland ist im letzten Jahr im Vergleich zum Vorjahr um 7 auf 49 Prozent gestiegen, was 26,9 Millionen Personen entspricht. Die Spitzenreiter bei den 14- bis 69-Jährigen sind, laut des „Online Shopping Survey 2006“ der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK), Bücher mit 10,7 Millionen Käufern, Veranstaltungstickets mit 9,3 Millionen Käufern und Bekleidung mit 8,1 Millionen Käufern. Einen Zuwachs an Online-Shoppern verzeichnen vor allem die Bereiche Haushaltsgrossgeräte, Gesichts- und Körperpflegeprodukten sowie Nahrungsergänzungsmittel. Auch als Recherchetool wird das Internet rege genutzt. 27,4 Millionen Personen zwischen 14 und 69 informieren sich vor einem Kauf online über Gebrauchsgüter wie Autos, elektrische Haushaltsgeräte oder Möbel. Für drei von vier Personen steht der Preisvergleich bei der Recherche an erster Stell, gefolgt von Produkte- (72%) und Händlerinformationen (63%). Neun von zehn Verbrauchern surfen zumindest gelegentlich auf Google, bevor sie ihre Käufe tätigen. Jeder Dritte nutzt die klassischen Preis- und Produktvergleichswebseiten wie guenstiger.de, billiger.de und preisvergleich.de. Im Januar und Februar 2006 wurden insgesamt 1039 deutsche Internetnutzer zwischen 14 und 69 Jahren telefonisch für die Studie befragt.
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