SF legte im Mai Marktanteil zu

Das Schweizer Fernsehen erreichte im Mai 2006 einen Marktanteil von 35,7 Prozent, was einer Zunahme um 3 Prozentpunkte gegenüber Mai 2005 entspricht.

Das Schweizer Fernsehen erreichte im Mai 2006 einen Marktanteil von 35,7 Prozent, was einer Zunahme um 3 Prozentpunkte gegenüber Mai 2005 entspricht. Die Zunahme ist vor allem auf SF 1 zurückzuführen. Besonders der neu gestaltete Vorabend lockte mehr Publikum an und legte um 7,9 Prozentpunkte zu. Am Hauptabend gewann der Sender 2,3, am Spätabend 1,5 und in der Nacht 3,3 Prozentpunkte. Tagsüber büsste SF1 im Vergleich zum Vorjahresmonat 1,7 Prozentpunkte ein. SF2 hingegen verlor über den ganzen Tag (-0,5), tagsüber (-0,8), am Vorabend (-1,5) und am Spätabend (-0,5 Prozentpunkte). Zugelegt hat SF2 im Mai am Hauptabend (+0,1) und in der Nacht (+0,7 Prozentpunkte). SF insgesamt mit den Programmen SF1, SF2 und SF info hat die Personenmarktanteile im vergangenen Monat in allen fünf Zeitabschnitten ausgebaut. In den Monatan Januar bis Mai erzielte SF einen Mittelwert von 35,4 Prozent und liegt damit gegenüber dem Jahresmittelwert 2005 zwei Prozentpunkte im Plus.

Blanke URLs für Lehrstellenkampagne

Vor kurzem ist die zweite Welle der Lehrstellenkampagne Chance06 gestartet.

Vor kurzem ist die zweite Welle der Lehrstellenkampagne Chance06 gestartet. Auf weissen Plakaten gibt es nichts ausser diversen URLs im Stil von www.genug-von-der-schule.ch, www.was-wird-aus-mir.ch oder www.ein-lehrling-hat-mir-gerade-noch-gefehlt.ch zu sehen. Wer den Link in seinen Browser eingibt, gelangt auf die Site www.chance06.ch. Diese Plattform wurde vergangenen Februar von Bund, Kantonen und Organisationen der Arbeitswelt lanciert. Sie bietet vielfältige Informationen und Angebote rund um das Thema Lehrstellen. Mit der Plakataktion sollen neben den Direktbetroffenen auch eine breite Öffentlichkeit für die Lehrstellenproblematik sensibilisiert werden. Als weitere Werbemittel sind unter anderem Internetbanner, Tramhänger und Postkarten im Einsatz.

Rainer Beaujean verlässt T-Online

Der Abgang erfolgt einen Tag, nachdem der Bundesgerichtshof gestern die Verschmelzung von T-Online mit dem Mutterkonzern Deutsche Telekom gebilligt hatte.

Rainer Beaujean, der Vorstandschef von T-Online, legt sein Amt nieder. Der Abgang erfolgt einen Tag, nachdem der Bundesgerichtshof gestern die Verschmelzung von T-Online mit dem Mutterkonzern Deutsche Telekom gebilligt hatte. Die schon länger beschlossene Fusion war bis zuletzt von einigen Aktionären blockiert worden. Rainer Beaujean scheide „in gegenseitigem Einvernehmen“ aus dem T-Online-Vorstand aus, teilte der Konzern mit. Der 37-Jährige war seit 1. Oktober 2004 Vorstandsvorsitzender Europas grösstem Internet-Anbieter. Zuvor verantwortete er seit 1. Oktober 2000 im Vorstand des Unternehmens den Bereich Finanzen. Bis auf weiteres wird CFO Jens Becker Nachfolger von Beaujean.

Unique zeigt shoppende Sennen auf Swiss-Jumbolino

Der Flughafen Zürich wirbt seit einigen Tagen auf einem Flugzeug für sein Einkaufszentrum.

Der Flughafen Zürich wirbt seit einigen Tagen auf einem Flugzeug für sein Einkaufszentrum. Auf einem Jumbolino der Swiss ist ein Alpaufzug abgebildet, bei dem die Sennen und Tiere volle Einkaufstaschen tragen. Mit dem Sujet soll auf die Attraktivität der Einkaufsmöglichkeiten auf dem Flughafen hingewiesen werden, schreibt die Flughafenbetreiberin Unique in einer Medienmitteilung. Gleichzeitig nehme die Bemalung auch Bezug auf die Traditionen und die intakte Natur der Schweiz. Auf den ersten Blick sehe das Sujet für die Passagiere nämlich aus wie das traditionelle, international bekannte Motiv des Appenzeller Alpaufzugs. Der „Shoppingaufzug“ ist in Zusammenarbeit mit der Zürcher Werbeagentur Gothuey & Partner und dem Illustrator Christian Kitzmüller entstanden.

BZ-Beteiligung an 20 Minuten geht vor Bundesgericht

Die Wettbewerbskommission hat den Entscheid der Rekurskommission für Wettbewerbsfragen an das oberste Gericht weitergezogen.

Das Bundesgericht wird sich mit der umstrittenen Beteiligung der Berner Zeitung an der Pendlerzeitung 20 Minuten befassen. Die Wettbewerbskommission (Weko) hat einen Entscheid der Rekurskommission für Wettbewerbsfragen weitergezogen, wie die SDA meldet. Die Weko hatte die Beteiligung an der Pendlerzeitung im Januar 2004 untersagt. Dieses Verbot stiess die Rekurskommission für Wettbewerbsfragen Anfang Mai um, nachdem die Espace Media Groupe Beschwerde eingelegt hatte.Die Weko hat nun beim Bundesgericht Beschwerde erhoben, wie ihr stellvertretender Direktor Patrik Ducrey am Freitag auf Anfrage der SDA sagte. Das Bundesgericht müsse „gewisse grundsätzliche Fragen“ prüfen, erklärte Ducret, ohne diese genauer ausführen zu wollen. Der Weiterzug der Weko bedeutet, dass sich die Berner Zeitung vorläufig nicht wie geplant mit 17,5 Prozent an der Pendlerzeitung beteiligen kann. Die Espace Media Groupe bedauert diese Beschwerde ausserordentlich. „Das nun weiterhin hängige Verfahren blockiert unternehmerische und strategische Entscheide und führt zu weiteren Verzögerungen in einem äusserst dynamischen Markt“, heisst es in einer Stellungnahme des Unternehmens.

Neuer Leiter des Regionaljournals ZH/SH bei Radio DRS

Michael Hiller wird neuer Leiter der Regionalredaktion Zürich/Schaffhausen von Schweizer Radio DRS.

Michael Hiller wird neuer Leiter der Regionalredaktion Zürich/Schaffhausen von Schweizer Radio DRS. Er übernimmt den Posten im Herbst, wie die SDA berichtete. Hiller arbeitet seit 1983 bei Radio DRS. Von 1993 bis 2003 war er Leiter der Wirtschaftsredaktion. Derzeit ist Hiller Korrespondent in San Francisco. Gabriela Brönimann, die bisherige Leiterin, wird Ausbildungsverantwortliche von Radio DRS.

Telekom lässt Premiere im Stich

Die Kooperation zwischen der Deutschen Telekom und Premiere bezüglich der Übertragungsrechte für die Fussball-Bundesliga scheint zu scheitern.

Die Kooperation zwischen der Deutschen Telekom und Premiere bezüglich der Übertragungsrechte für die Fussball-Bundesliga scheint zu scheitern: Laut einem Bericht der «Financial Times Deutschland» würde der Telekom-Konzern auf die Kabel- und Satellitenrechte verzichten, wenn er dafür die Mobilfunk- und Namensrechte an der Bundesliga zu günstigeren Bedingungen bekommt. Entsprechende Gespräche seien im Gang. Für den Bezahlsender Premiere würde das bedeuten, den Grossteil seiner Abonnenten bezüglich der Bundesliga enttäuschen zu müssen. Im Dezember hatte der Sender die Live-TV-Rechte verloren, daraufhin aber auf eine Zusammenarbeit mit der Telekom gehofft. Diese hatte als Inhaber der Online-Rechte eine entsprechende Sublizenz für Übertragungen im IP-Standard an Premiere vergeben. Damit hätte Telekom jedoch einen Rechtsstreit riskiert, da in diesem Fall die Exklusivrechte von der Kabelfirma Arena angegriffen worden wären. Insider schätzen unterdessen die Mobilfunkrechte auf 5 bis 10 Millionen Euro, der Wert der Namensrechte soll zwischen 30 bis 45 Millionen Euro liegen.

Gunter Thielen wird Cannes Media Person of the Year

Gunter Thielen (63), Vorstandsmitglied und Geschäftsführer der Bertelsmann AG, wird am 20. Juni mit dem Award Media Person of the Year ausgezeichnet werden.

Gunter Thielen (63), Vorstandsmitglied und Geschäftsführer der Bertelsmann AG, wird am 20. Juni mit dem Award ausgezeichnet werden, teilte Cannes Lions am Donnerstag mit. Mit dem Awards Media Person of the Year wird jeweils eine prominente Persönlichkeit der internationalen Medienindustrie geehrt. Thielen führt die Bertelsmann AG in Gütersloh seit August 2002 und verbesserte seitdem die Profitabilität des Unternehmens wesentlich, heisst es in der Begründung.

Studie: E-Mail–Marketing mit leichter Erfolgssteigerung

Nach den aktuellen E-Mail-Trends der Epsilon Interactive Internationale für das erste Quartal 2006 in Europa, Naher Osten und Afrika (EMEA) deuten die Ergebnisse auf eine Stabilisierung der E-Mail-Performance hin.

Nach den aktuellen E-Mail-Trends der Epsilon Interactive Internationale für das erste Quartal 2006 in Europa, Naher Osten und Afrika (EMEA) deuten die Ergebnisse auf eine Stabilisierung der E-Mail-Performance gegenüber dem vierten Quartal 2005 hin. 1,2 Milliarden E-Mails aus den Ländern Belgien, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Grossbritannien, Irland, Israel, Italien, Niederlande, Österreich, Portugal, Schweden, Schweiz, Spanien und Süd Afrika wurden für die Studie untersucht. Eine der wichtigsten Erkenntnisse: Die Öffnungsraten bewegen sich schon im dritten Quartal in Folge bei 30 Prozent. Positiv zu verbuchen ist ferner ein leichter Anstieg bei den Klick-Through-Raten von 9,6 auf 9,8 Prozent. Ein Zeichen, dass E-Mail-Marketing-Programme beim Kunden also durchaus ankommen. Spam-Beschwerden haben bei den untersuchten Kampagnen demzufolge auch mit 0,36 Prozent ein neues Tief erreicht.

Penthouse erscheint wieder

Das Männermagazin Penthouse bekommt nochmals eine Chance. Neu wird der Penthouse Germany Publishing Verlag die Zeitschrift herausbringen.

Das Männermagazin Penthouse bekommt nochmals eine Chance. Neu wird der Penthouse Germany Publishing Verlag die Zeitschrift herausbringen. Am 9. Juni soll das Heft für 4,20 Euro an die Kioske zurückkehren, berichtet der Branchendienst kress.de. Geplant sei eine Nummer im Zeichen der Fussball-WM, der Chefredaktor Markus Boden bleibt. Wer hinter der Penthouse Germany Publishing steht, ist unklar. Einzig dass es sich um Privatinvestoren handelt, ist bekannt. Diese wollen das Internet-Geschäft unter penthouse.de ausbauen. Der bisherige Verlag BMB Medien hatte wenig Erfolg – nach nur fünf Ausgaben musste das Unternehmen das Insolvenzverfahren einleiten. Daraufhin war die Mai-Ausgabe ausgeblieben.

IP Multimedia eröffnet Verkaufsstützpunkt im Stade de Suisse

Die private Vermarktungsorganisation IP Multimedia ergänzt ihre bisherigen Standorte in Küsnacht (ZH), Biel, Basel und Lausanne mit einem Kompetenzzentrum in Bern.

Die private Vermarktungsorganisation IP Multimedia ergänzt ihre bisherigen Standorte in Küsnacht (ZH), Biel, Basel und Lausanne mit einem Kompetenzzentrum in Bern. Das Stade de Suisse beherbergt ab sofort die Berner Niederlassung für elektronische Medien. Der Verkaufsstützpunkt wird von Siegfried Ceballos geführt. Er war vorgängig als Key Account Manager TV bei Publica Data tätig.

Hilfsfonds unterstützt freie Journalisten mit Recherche-Beiträgen

Freie Medienschaffende, die an einem grösseren Projekt arbeiten aber gleichzeitig noch kein Honorar erhalten, können künftig mit Zuschüssen aus dem Hilfsfonds für Zürcher Journalistinnen und Journalisten rechnen.

Freie Medienschaffende, die an einem grösseren Projekt arbeiten aber gleichzeitig noch kein Honorar erhalten, können künftig mit Zuschüssen aus dem Hilfsfonds für Zürcher Journalistinnen und Journalisten rechnen. Wie auf der Website des Zürcher Pressevereins zu lesen ist, handelt es sich um Beträge zwischen 500 und 3000 Franken. Gesamthaft steht eine Summe von 30’000 Franken zur Verfügung. Das Projekt ist vorerst auf ein Jahr befristet und soll anschliessend genau beurteilt werden, erklärte Stiftungsrats-Präsident Erich Solenhalter (Tages-Anzeiger) auf Anfrage des Pressevereins.
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