AdCademy: Studierende gestalten Kampagne für Versicherung

In der zweiten Auflage der AY&R AdCademy haben Ende Mai rund 40 Studierende der Universität St. Gallen praktische Erfahrung in der Werbung gesammelt.

In der zweiten Auflage der AY&R AdCademy haben Ende Mai rund 40 Studierende der Universität St. Gallen (HSG) praktische Erfahrung in der Werbung gesammelt.
In einem einwöchigen Workshop erarbeiteten die Studierenden als ‚Mini-Agenturen’ eine Image- und Produktkampagne für den fiktiven Kunden St. Gallen Versicherung. Ziel war eine Kampagne, welche die Versicherung als eigenständig und zugänglich positioniert, ohne dabei in Klischees zu verfallen. Während des Workshops arbeiteten die Teams bei Advico in Gockhausen und wurden von erfahrenen Kreativen und Strategen begleitet, wie die Agentur mitteilt. Höhepunkt der AY&R AdCademy war die abschliessende Konkurrenzpräsentation, bei der die Arbeiten der Mini-Agenturen bezüglich innovativer Strategie und kreativer Umsetzung bewertet wurden. Gesiegt hat die Kampagne „Pech ist menschlich“. Die AY&R AdCademy ist ein gemeinsames Projekt von Advico Young & Rubicam und der Universität St. Gallen unter der Leitung von Dr. Caspar Coppetti (Advico), Prof. Torsten Tomczak und Prof. Jürg Manella (HSG). Ziel ist es, zukünftigen Marketingfachleuten ein fundiertes Verständnis für gute und effektive Werbung zu vermitteln.

Schweizer Spot im Cannes-Favoriten-Reel

Seit 20 Jahren sind auf dem Reel jeweils die 50 Favoriten-Spots für das Werbefestival Cannes zu finden. Rund die Hälfte davon gewinnt jeweils Gold, Silber oder Bronze. Dieses Jahr ist auch ein Schweizer Beitrag darunter.

Seit 20 Jahren sind auf dem Reel jeweils die 50 Favoriten-Spots für das Werbefestival Cannes zu finden. Rund die Hälfte davon gewinnt jeweils Gold, Silber oder Bronze. Der Grand-Prix-Gewinner war bisher jedes Jahr auf dem Predictions-Reel drauf. Dieses Jahr sind auf dem Reel erstmals auch Anwärter auf einen Titanium-Lion (Crossmedia/Werbeinnovationen) zu finden. Das Reel von Leo Burnett beeindruckt durch viele aufwändige Blockbuster-Spotsin Kino-Qualität. Von besonderem Interesse wird der Kampf zwischen Nike und Adidas an der Werbe-WM in Cannes sein, prognostiziert Spillmann/Felser/Leo Burnett im Communiqué. Denn während Adidas letztes Jahr Nike den Rang ablief, sind heuer von beiden starke Filme zu sehen. Dieses Jahr hat es auch ein Schweizer Spot auf die Rolle der 50 Cannes-Favoriten geschafft: Der Spot «Photographer» von Wirz für die Mobiliar.
Das Cannes Predicitions-Reel wird am Mittwoch, 14. Juni um 19.00 Uhr im Studio Bellerive bei Condor, Kreuzstrasse 2 in Zürich gezeigt. Der Anlass ist kostenlos und öffentlich, die Platzzahl ist allerdings beschränkt. Anmeldungen sind bis am 10. Juni zu richten an:[email protected].

Vorarlberger Nachrichten sind „Newspaper of the Year“

Die Vorarlberger Nachrichten wurden auf dem 59. Weltkongress der Zeitungen in Moskau zur Tageszeitung des Jahres 2006 gekürt.

Die Vorarlberger Nachrichten wurden auf dem 59. Weltkongress der Zeitungen in Moskau zur Tageszeitung des Jahres 2006 gekürt. Qualitätsjournalismus, Innovationskraft, Multimedialität und Wirtschaftlichkeit waren laut Jury als Erfolgskriterien ausschlaggebend, wie der Standard berichtet. Die Jury würdigte ausserdem die Bürgerbeteiligungsmodelle der Zeitung, die unter der Woche fast 70 Prozent und am Samstag mehr als 80 Prozent der Vorarlberger erreicht. Der Preis für die beste Tageszeitung wurde erst zum dritten Mal vergeben. Die bisherigen Preisträger waren die polnische Gazeta Wyborcza (2004) und das thailändische Blatt Kom Chad Luek (2005).

Deutschland: Bürger-Zeitung ist gestartet

Das Bürger-Journalismus-Projekt «Readers‘ Edition» der deutschen «Netzeitung» ist am Dienstag online gegangen: Unter Readers-edition.de sind die ersten Artikel vom Mann von der Strasse zu lesen.

Das Bürger-Journalismus-Projekt «Readers‘ Edition» der deutschen «Netzeitung» ist am Dienstag online gegangen: Unter Readers-edition.de sind die ersten Artikel vom Mann von der Strasse zu lesen. Publiziert werden nicht nur Journalisten, sondern jeder, der «mehr als die anderen weiss». Zur Verfügung stehen die Ressorts Politik, Wirtschaft, Lokales, Sport, Web & Technik sowie Vermischtes. Die Seiten werden von «Moderatoren» betreut, die auch Bilder zu den Texten stellen – oder umgekehrt Texte zu eingesandten Bildern schreiben. Leserinnen und Leser sollten die Artikel laufend bewerten. Denn der Text mit der besten Bewertung erscheint dann auf der Homepage.

Connect Alliance vermarktet Al Jazeera in Europa

Das Mediaagenturen-Netzwerk Connect Alliance wird die Plattformen des Media-Unternehmens Qatar Media exklusiv in Europa vermarkten.

Das Mediaagenturen-Netzwerk Connect Alliance wird die Plattformen des Media-Unternehmens Qatar Media exklusiv in Europa vermarkten. Damit wagt Qatar Media für seine Werbeflächen erstmals den Schritt in Gebiete ausserhalb der Golfstaaten. Der Konzern mit Sitz in Doha vetritt das Al Jazeera Network, Qatar TV, QBS Radio and Sout Al Khaleej sowie alle Outdoor-Medien in Qatar. Zum Al Jazeera Network soll neben dem bekannten arabischsprachigen Sender und einigen Sportkanälen ab kommenden September auch Al Jazeera International gehören, ein englischer Schwestersender, der aus Doha, London, Washington und Kuala Lumpur berichten wird. Der Start wurde allerdings schon einige Male verschoben; im vergangenen April war die Lancierung für Juni angekündigt worden, im Mai erfolgte die Verschiebemeldung auf den Herbst. Zu Connect Alliance zählen sechs europäische Mediaagenturen. Schweizer Partner ist Affinity-PrimeMedia in Savigny.

Publica Data bringt Zahlen zum WM-Fieber ins Spiel

Zu jedem WM-Spiel gibt es die TV-Einschaltquoten. Ab 12. Juni verschickt die Publica Data an alle Interessierten täglich von Montag bis Freitag die aktuellen Zahlen.

Zu jedem WM-Spiel gibt es die TV-Einschaltquoten. Ab 12. Juni verschickt die Publica Data an alle Interessierten täglich von Montag bis Freitag die Einschaltquoten des Vortags für die Deutsche Schweiz (Rating in Tsd., Personen 3+). Zusätzlich bietet Publica Data auf der Website die Möglichkeit, für alle WM-Spiele die TV-Einschaltquote zu schätzen. Denjenigen, die auf die richtie Quote getippt haben, winken tolle Preise, heisst es in der Mitteilung.

Aktionäre von ProSieben versilbern Anteile

Die Investmentgruppe um den US-Milliardär Haim Saban versilbert ihren ProSiebenSat.1-Mehrheitsanteil. Sie benutzt dazu eine Finanztransaktion, ohne Aktien abzugeben.

Die Investmentgruppe um den US-Milliardär Haim Saban versilbert ihren ProSiebenSat.1-Mehrheitsanteil. Die Mehrheitseigner benutzen dazu eine Finanztransaktion, ohne Aktien abzugeben. Die German Media Partners, in der die Anteile der Investoren gebündelt sind, teilte am Mittwoch mit, sie wolle die Beteiligung als Sicherheit für eine Fremdfinanzierung von 1,25 Milliarden Euro einsetzen. Die Transaktion soll im Juni abgeschlossen werden. Die Einnahmen daraus werden auf die an der Gruppe beteiligten Investoren verteilt. Die Transaktion wird von der Investmentbank JP Morgan und der Deutschen Bank gesteuert. Weitere Einzelheiten wurden nicht genannt. German Media Partners hält 50,5 Prozent der Anteile und 88 Prozent der Stimmrechte von ProSiebenSat.1. Die Investorengruppe um Saban war vor rund drei Jahren nach der Pleite der Kirch-Gruppe bei dem TV-Konzern eingestiegen und hatte in mehreren Tranchen schätzungsweise 525 Mio. Euro für die Mehrheitsbeteiligung investiert.
Im Februar war der Verkauf des ProSiebenSat.1-Konzerns an die Verlagsgruppe Axel Springer am Widerstand des deutschen Kartellamts gescheitert. Bei diesem Verkauf hätte die Gruppe um Saban für ihre gesamte Beteiligung rund 2,5 Mrd. Euro erhalten.

CSD Radio zieht positive Zwischenbilanz

Seit rund drei Wochen ist der schwul-lesbische Event-Sender CSD Radio in Zürich auf 90.1 MHz, auf dem Cablecom-Netz der ganzen Deutschschweiz und über Internet hörbar.

Seit rund drei Wochen ist der schwul-lesbische Event-Sender CSD Radio in Zürich auf 90.1 MHz, auf dem Cablecom-Netz der ganzen Deutschschweiz und über Internet hörbar. Eine Woche vor dem Ende der diesjährigen Sendezeit ziehen die Macher eine positive Bilanz, wie sie in einer Mitteilung schreiben. Die Hörerzahl habe wie in den vergangen fünf Jahren im Lauf der Sendezeit zugenommen. Durch die Inbetriebnahme einer eigenen Antenne an der Nordstrasse hat sich ausserdem das Sendegebiet massiv vergrössert. Bis anhin umfasste es nur die Stadt Zürich. Die Vielzahl der Sendungen ist beim Publikum gut angekommen, heisst es im Communiqué weiter. Dazu zählen Formate wie „NightChat“, die Schlagerparade „Hossa“, ein abendlicher „Promi-Talk“ und eine Morgenshow namens „Breakfast“. Klarer Höhepunkt der Sendezeit soll auch dieses Jahr die Parade zum Christopher Street Day sein, die am 10. Juni in Zürich stattfindet. Der Sender bietet zu diesem Anlass eine Warm-up-Party sowie Übertragungen vom Umzug und dem anschliessenden Fest. Als Abschluss sendet CSD Radio am letzten Sendetag, dem 11. Juni, von der Tour de Suisse. Gemeinsam mit anderen schwul-lesbischen Organisationen wird der Sender am zweiten Etappenziel in Einsiedeln mit dem mobilen Sendewagen vertreten sein.

Angela Merkel lanciert Video-Podcast

Erstmals auf Sendung geht die Botschaft für Mobilgeräteliebhaber am Donnerstag, 8. Juni 2006.

Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel startet ihren eigenen Video-Podcast. Erstmals auf Sendung geht die Botschaft für Mobilgeräteliebhaber am Donnerstag, 8. Juni 2006 um 16 Uhr. Der erste Podcast wird sich mit der Fussball-Weltmeisterschaft befassen, danach sollen jeweils Samstags Kurzvideos zu meist politischen Themen folgen. „Wir wollen künftig zum Wochenende hin wöchentlich mit kurzen Videobotschaften die Politik der Bundesregierung, Motive, Hintergründe der Entscheidungen, Zielsetzungen aktuell erläutern“, sagte Sprecher Thomas Steg laut Stern.de. Geplant ist wöchentlich ein dreiminütiger Beitrag, der auf www.bundeskanzlerin.de abrufbar ist. Wie Steg den Medien sagte, sei Merkel die erste Regierungschefin, die diese Technologie nutze.

BabyFirst TV beliefert jüngste Zielgruppe

Seit dem 11. Mai ist in den USA ein TV-Kanal für die Kleinsten auf Sendung. BabyFirst TV spricht ein Publikum zwischen sechs Monaten und drei Jahren an.

Seit dem 11. Mai ist in den USA ein TV-Kanal für die Kleinsten auf Sendung. BabyFirst TV spricht ein Publikum zwischen sechs Monaten und drei Jahren an. Der Bezahlsender für monatlich 9,99 Dollar will mit einem interaktiven Angebot zur gemeinsamen Nutzung durch Kinder und Eltern aufwarten, wie die NZZ schreibt. Das werbefreie Angebot besteht aus über vierzig Formaten und Rubriken, 80 Prozent des Contents sind laut den Veranstaltern spezifisch für BabyFirstTV produziert worden. Zudem existieren Kooperationen mit DVD-Labels und einer Tochter des Buchhändlers Barnes & Nobles. Die erzieherische Stossrichtung der einzelnen Beiträge wird den Eltern mit verschiedenen Symbolen vermittelt. So erfahren sie, ob eine Sendung beispielsweise zur Erprobung der fünf Sinne anregen oder in die Welt der Zahlen einführen will. Kritiklos ging die Einführung des neuen Senders nicht über die Bühne; zahlreiche Kinderpsychologen äusserten Bedenken. Sharon Rechter, Mitinitiantin des Babyfernsehens, konterte diese laut NZZ mit der Aussage, dass Kinder nun einmal Fernsehen konsumieren und immerhin eine verbindende Erfahrung resultiere, wenn sie dies mit ihren Eltern tun. Dass der TV-Konsum hoch ist, belegt eine Studie der amerikanischen Kaiser Family Foundation. Sie zeigt, dass 68 Prozent der Kinder unter zwei Jahren das Fernsehen regelmässig nutzen und bei 26 Prozent sogar ein TV-Gerät im Schlafzimmer steht.

Website gegen Werbeverbote wurde frisch gestrichen

FCB Leutenegger Krüll hat für die Allianz gegen Werbeverbote die Website www.stopp-werbeverbote.ch einem Redesign unterzogen.

FCB Leutenegger Krüll hat für die Allianz gegen Werbeverbote die Website www.stopp-werbeverbote.ch einem Redesign unterzogen. Im Intro der Site sind verschiedene Sujets der Kampagne zu sehen, welche die Schweizer Werbung SW/PS im Auftrag der Allianz gegen Werbeverbote lanciert hatte. Seit längerer Zeit wird damit auf Anlässe hingewiesen, die wegen Werbeeinschränkungen gefährdet sind. Nun sind neue Anzeigen, Plakate und Cinepictures für die aktuell betroffenen Kantone Thurgau und St. Gallen hinzugekommen. Die Website gibt unter anderem Auskunft darüber, welche Argumente gegen Werbeverbote sprechen. Ausserdem sieht man anhand einer Schweizer Karte, auf welchem Stand sich die politische Debatte in den verschiedenen Kantonen befindet.

Kanton Aargau präsentiert sich in Image-Film

Der Kanton Aargau will sich mit einem Image-Film auf DVD ins beste Licht rücken und dem Standortmarketing ein Instrument in die Hand geben.

Der Kanton Aargau will sich mit einem Image-Film auf DVD ins beste Licht rücken und dem Standortmarketing ein Instrument in die Hand geben. Der Film solle beispielsweise bei internationalen Investoren einen guten ersten Eindruck schaffen. Es sei gelungen, die Vielseitigkeit und Schönheit des Kantons in wenigen Minuten zu präsentieren, heisst es in einer Mitteilung. Zur Sprache kommen Natur, Freizeit, Forschung, Bildung, Verkehr und Wirtschaft des Kantons. Die Promotions-DVD ist im Auftrag von Aargau Services, der Stabsstelle für Standortmarketing des Kantons Aargau, entstanden. Sie wurde von der Aargauischen Kantonalbank, der AEW Energie AG und der Firma Jost AG finanziell unterstützt. Interessierte können die DVD bei Aargau Services kostenlos beziehen.
get_footer();