Cannes: Drei Schweizer Shortlist-Plätze für Film

Von 4860 Einreichungen stammten 83 aus der Schweiz – drei von Ihnen wurden heute Donnerstag mit einer Shortlist-Platzierung beglückt. Die Werbewoche gratuliert!

Von 4860 Einreichungen stammten 83 aus der Schweiz – drei von Ihnen wurden heute Donnerstag mit einer Shortlist-Platzierung beglückt. Die Werbewoche gratuliert!Wie das Pressecenter aus Cannes mitteilte, handelt es sich um die folgenden drei Spots:
Kategorie Travel, Transport & Tourism Spillmann / Felser / Leo Burnett mit dem Spot «WM 2006» für Schweiz Tourismus.
Kategorie Banking, Investment & Insurance Wirz/BBDO mit dem Spot «Photographer» für die Schweizerische Mobiliar
Kategorie Fundraising & Appeals Ruf Lanz für Blindenwohnheim Mühlehalde “Featuring Worldhits”. Dies ist der gleiche Spot, der Ruf Lanz bereits einen goldenen Löwen bei den Direct Lions bescherte. Insgesamt betrachtet ist das Abschneiden der Schweiz in der Kategorie Film nicht gut, sondern höchstens durchschnittlich zu nennen. Ob es für einen Löwen reicht, darf angesichts dieses Ergebnisses und der offenbar starken internationalen Konkurrenz auch angezweifelt werden. Am Samstagabend werden die Gewinner der Film Lions bekannt gegeben werden – die Werbewoche hofft auf Schweizer Edelmetall.

MAZ zertifiziert 15 Mediensprecher

15 Mediensprecher haben den Nachdiplomkurs Professionelle Medienarbeit am MAZ – der Schweizer Journalistenschule - erfolgreich abgeschlossen.

15 Mediensprecher haben den Nachdiplomkurs Professionelle Medienarbeit am MAZ – der Schweizer Journalistenschule – erfolgreich abgeschlossen. Das Studium beinhaltete sowohl handwerkliches wie auch strategisches Medienwissen. Dazu gehören medienwirksames Texten, Aufbau und Vernetzung einer leistungsfähigen Medienstelle, kompetentes Auftreten vor Mikrofon und Kamera, Kommunikation in Krisen und Issue Management, heisst es in einer Mitteilung. Den Nachdiplomkurs Professionelle Medienarbeit bietet das MAZ in Kooperation mit der Hochschule für Wirtschaft Zürich HWZ und dem Schweizerischen Public Relations Institut SPRI an.Zertifikate erhielten:
Christoph Aebischer, Wirtschaftsförderung Kanton Freiburg
Adrian Baumann, CSS VersicherungGery Baumann, Schweizerische Rettungsflugwacht REGAAnja Ebener, Hallwag Kümmerly+Frey AGManuela Heim, Schweizerische Greina-StiftungAndrea Kippe, Pro JuventuteTobias Lux, UBSTheres Meyer, Weissgrund KommunikationThérèse Morell, Credit SuisseMarcel Perren, Wallis TourismusJulia Pilgrim, Landesverwaltung LiechtensteinRené Schärer, Vescal Roman Sidler, Geberit InternationalManuela Speck, Dr. Peter P. Knobel Sabine Wenger, Küsnacht

Web2com verstärkt Verkaufsteam

Marc Lüpold verstärkt seit 1. Juni 2006 als Account Executive das Verkaufsteam des Beratungs- und Dienstleistungsunternehmens für Online- und Mobile-Marketing Web2com.

Marc Lüpold verstärkt seit 1. Juni 2006 als Account Executive das Verkaufsteam des Beratungs- und Dienstleistungsunternehmens für Online- und Mobile-Marketing Web2com. In seiner neuen Funktion wird er sich ausschliesslich der Kundenbetreuung in sämtlichen Bereichen des Online-Marketings widmen. Lüpold war die letzten zwei Jahre bei PMC Print Media Consultants Erfahrung als Kommunikationsberater tätig. Der Ausbau des Verkaufteams ist auf den kontinuierlichen Anstieg der Online- und Mobile-Aktivitäten zurückzuführen.

Wenn der Rotor heiss läuft

Irgendwie ist alles ein bisschen durcheinander geraten in Cannes dieses Jahr. Termine, die seit Jahren gefixt waren, werden über den Haufen geworfen. Weil nämlich der Schweizer Abend schon am Donnerstag stattfindet, musste Reiner Roduner...

Zum Zehnjährigen Jubiläum von rotor Agentur für Kommunikation erschienen über 200 geladene Gäste. Nach einer ersten Stärkung mit Food & Drinks im In- nenhof der Agentur, schrieben sich 64 Rennwillige zum Qualifying des Zehnten Grossen Preises von Zürich ein. Ob als Carrera-Pilot oder als Zuschauer; es herschte Hochspannung bis zum Abwinken. Nach der Siegerehrung, welche die charmante Miss Carrera 2006 vornahm, geleiteten DJ Steve McQueen und die Unplugged-Band Los Bandidos mit ihrem Tequilla Racing Punk bis tief in die Nacht hinein.Die Rennleitung eröffnet das Qualifying zum Zehnten Grossen Preis von Zürich. Sascha Kieslinger, Art Director rotor und Alexander Gessert, Creative Director und Mitinhaber rotor.Maurizio Scarpa vom Sfax Frisurenmacher begrüsst zwei Schönheiten im Fahrerlager.Christine Roth, die ehemalige Marketingleiterin von Freitag Lab amüsierte sich zusammen mit Daniel Kistler von Ringier.Ludwig Dörr, der ehemalige Werbeleiter von Coop Schweiz fand trotz Unruhestand Zeit für einen Blitzbesuch in Zürich.Musik trifft Film: Phonogen.com-Gründer Rino Meyer posiert mit Beat Lenherr von panimage.Mit genügend Treibstoff im Tank kämpften 64 Fahrer um Tausendstel-Sekunden, um sich für das Rennen auf dem rotor Speedway im Club Zukunft zu qualifizieren.Das anschliessende Rennen wurde paarweise im K.O.-System 1 gegen 1 ausgetragen. Zwischen den Rennen fachsimpeln Beat Engeler von Fischer Architekten AG und Martin Hauser, Mitinhaber rotor über die Leistungen der Fahrer.Grosses Staunen auf der VIP-Tribüne: Bernd Götz von Swiss Re mit Ehefrau Inge, Lorenz Hauser Musik- und Eventspezialist und Gilles Bachmann von Fauxpas Grafik.Peter Burri, Marketingleiter der Gesundheitsförderung Schweiz coacht seinen Sohn Tim. Miss Carrera 2006 Oxana Fedorova überreichte den Finalisten die Preise. Der Zweitplatzierten André Becchio wurde tröstend in die Mitte genommen. Und der Sieger Oliver Fitze Inhaber Hum Records freute sich über das hart erkämpfte Carrera-Package.Danach feiert der Rennsportzirkus bis in die frühen Morgenstunden den rotor Jubiläums-Grand Prix zum legendären Tequilla Racing Punk von Los Bandidos. Text & Bild: rotor
 
Upload: Beat Fritsch
Support: Kathrin Fischer
Good Job: Urs Bühler
 Ab nächstem Montag (19.6.06) wird an dieser Stelle die tägliche Shortlist-Berichterstattung aus Cannes zu finden sein.BildunterschriftBildunterschriftBildunterschriftBildunterschriftBildunterschriftBildunterschriftBildunterschriftBildunterschriftIrgendwie ist alles ein bisschen durcheinander geraten in Cannes dieses Jahr. Termine, die seit Jahren gefixt waren, werden über den Haufen geworfen. Weil nämlich der Schweizer Abend schon am Donnerstag stattfindet, musste Reiner Roduner von Absolutturnus seine Grilleinladung schon am Mittwoch abhalten. Und kam dadurch aber in Terminkonflikt mit der Massive-Music-Party.
Allerdings – in Reinis Mougins-Garten ist es alleweil schöner als an der überfüllten Holländer-Beach. Und deshalb beschränkte sich die Werbewoche nach dem harten Seminartag mit auf einen kleinen Sprung zur Grillparty.Text & Fotos: Beat Fritsch
Erstellt auf Apple
Unterstützt von Olympus
Gastgeber: Absolutroduner

Neuer Chef bei NZZ Online

Fredy Greuter wird neuer Chef von NZZ Online. Er folgt auf Martin Breitenstein, der im Mai zum Nachrichtenmagazin «Facts» gewechselt und dort die neu geschaffene Stelle des Politchefs übernommen hat.

Fredy Greuter wird neuer Chef von NZZ Online. Er folgt auf Martin Breitenstein, der im Mai zum Nachrichtenmagazin «Facts» gewechselt und dort die neu geschaffene Stelle des Politchefs übernommen hat. Greuter arbeitet seit 1994 bei der «Neuen Zürcher Zeitung». Bis anhin leitete er das Team Börse im Wirtschaftsressort der NZZ. Zuvor war er unter anderem als Stabsmitarbeiter beim Bautechnikkonzern Hilti tätig. Weiter wurde Heidi Blattmann, bisher Gruppenleiterin Wissenschaft NZZ, zur Ressortleiterin Wissenschaft befördert. Damit verbunden ist die Aufwertung der Gruppe Wissenschaft innerhalb der NZZ zu einem eigenständigen Ressort.

Jenni Kommunikation kooperiert mit IT-MarketingHouse Lindholm

Die Zürcher PR Agentur Jenni Kommunikation und das auf Marketing für IT-Unternehmen spezialisierte IT-MarketingHouse Lindholm arbeiten künftig zusammen.

Die Zürcher PR Agentur Jenni Kommunikation und das auf Marketing für IT-Unternehmen spezialisierte IT-MarketingHouse Lindholm arbeiten künftig zusammen. Unternehmen sollen damit bei ihrem Marktauftritt von der langjährigen Erfahrung und der fundierten Kenntnis des IT-Marktes beider Partner profitieren. Die strategische Partnerschaft hat zum Ziel, Kunden bei Bedarf ein breites Angebot in der Marktbearbeitung anzubieten. Jenni Kommunikation hat sich auf die Unternehmens- und Produkte-Kommunikation für Kunden aus den Informations- und Kommunikations-Technologie-Märkten spezialisiert. IT-MarketingHouse Lindholm unterstützt IT-Unternehmen (VARs, Integratoren, Fachhändler, ISVs, Distributoren, Hersteller) im Marketing und Vertrieb.

«Durchbruch am Lötschberg» mit RGB-Preis ausgezeichnet

Den RGB-Preis der Radio- und Fernsehgenossenschaft Bern-Deutschfreiburg-Oberwallis in der Höhe von 5000 Franken erhielt die dreistündige Live-Sendung «Durchbruch am Lötschberg" vom 28. April 2005.

Die Berner Stiftung für Radio und Fernsehen hat vier Sendungen mit Preisen bedacht. Den RGB-Preis der Radio- und Fernsehgenossenschaft Bern-Deutschfreiburg-Oberwallis in der Höhe von 5000 Franken erhielt die dreistündige Live-Sendung «Durchbruch am Lötschberg“ vom 28. April 2005. Der Beitrag habe «historische Bedeutung», erklärte die Jury. Zudem habe das Team der TV-Sendung «Schweiz aktuell» eine enorme technische und journalistische Leistung erbracht. Neben dem RGB-Preis wurden je 3000 Franken an drei weitere Sendungen vergeben: Die Dokumentation «Der Höhenflug des FC Thun» für das Regionaljournal Bern, die Reportage vom Felssturz an der Stierenegg ob Grindelwald für «Schweiz aktuell» und «Die Retortenstadt La Chaux-de-Fonds» für DRS 2. Die Stiftung zeichnet seit über 20 Jahren überdurchschnittliche Radio- und Fernsehsendungen aus, die Themen aus den Kantonen Bern, Freiburg und Wallis behandeln oder einen wichtigen Beitrag zum Verständnis zwischen Deutschschweiz und Romadie leisten.

Projekt „Reformierte Zeitung“ verbündet Kirchenblätter

In der Deutschschweiz planen fünf reformierte Kirchenblätter, sich zur einer "Reformierten Zeitung" zusammenzuschliessen. Mit der Fusion entstünde eine Monatszeitung mit einer Auflage von 820 000 Exemplaren.

In der Deutschschweiz planen fünf reformierte Kirchenblätter, sich zur einer „Reformierten Zeitung“ zusammenzuschliessen. Mit der Fusion entstünde eine Monatszeitung mit einer Auflage von 820 000 Exemplaren. Der Arbeitstitel des neuen Blattes lautet „Reformierte Zeitung“. Es handle sich nicht um ein Sparprojekt. Die Redaktionen in den Regionen blieben bestehen und könnten eine Auswahl aus den zur Verfügung stehenden Artikeln treffen. Durch die Fusion könne die reformierte Presse damit an Profil gewinnen und die Qualität steigern. Die Herausgeber der übrigen Titel entscheiden im Lauf der nächsten Wochen über die Weiterarbeit am Fusionsprojekt. Der endgültige Entscheid soll im kommenden Winter fallen. Erstmals könnte das neue Presseprodukt im Februar 2008 in den Briefkästen landen.
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Grösster Partner in dem Projekt ist der reformierte Berner Kirchenbote, bekannt unter dem Namen „saemann“. Der Herausgeber des Blattes, der Verein „saemann“, fällte am Donnerstag den Grundsatzentscheid zur Ausarbeitung des Fusionsprojekts und bewilligte einen Projektkredit von 100 000 Franken, wie es in einer Mitteilung heisst. Zu den weiteren Partnern gehören der Zürcher, Bündner und Aargauer Kirchenbote sowie der Interkantonale Kirchenbote der reformierten Kirchen Basel-Stadt, Basel-Landschaft, Schaffhausen, Luzern, Obwalden, Schwyz und Uri.

ZüriPlus kämpft um Platz im Cablecom-Netz

Mit einer erneuten Eingabe beim Bundesamt für Kommunikation (Bakom) will der Regional-TV-Sender ZüriPlus eine Aufschaltungsverpflichtung erreichen.

Der Zürcher Regional-TV-Sender ZüriPlus kämpft um eine Aufschaltung in das Cablecom-Netz. Mit einer erneuten Eingabe beim Bundesamt für Kommunikation (Bakom) will ZüriPlus  eine Aufschaltungsverpflichtung erreichen. Ein diesbezügliches Verfahren ist beim Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (Uvek) seit zweieinhalb Jahren hängig.Zwar hat der aus dem ehemaligen Hasli-TV hervorgegangene Sender eine bis Ende 2008 gültige Sendekonzession für den ganzen Kanton Zürich. Doch derzeit kann ZüriPlus nur in Cablecom unabhängigen Kabelnetzen von elf Gemeinden im Glattal empfangen werden. Der Kabelnetzbetreiber Cablecom hat nach der Ablehnung der Aufschaltpflicht seitens Bakom ZüriPlus Ende 2003 vom Netz genommen. ZüriPlus reichte darauf beim Uvek eine Beschwerde ein.
Peter Steinmann, Geschäftsführer von ZüriPlus, erwartet vom Uvek in den nächsten zwei bis drei Monaten eine Stellungnahme. Sollte der Entscheid negativ ausfallen, will Steinmann eine erneute Eingabe machen. Die Vorbereitungen dafür seien bereits getroffen. So sieht die neue Eingabe ein Programm vor, das noch stärker auf «Service Public» getrimmt ist. Neben der regionalen und kantonalen Berichterstattung in den Bereichen Information und Unterhaltung, wurden ein neuer regionaler Sportteil ins Programm aufgenommen sowie Talksendungen im Bereich Politik. «Ausserdem wollen wir dem Zürcher Kurzfilm ein wöchentliches kulturelles Fenster widmen», erklärt Steinmann gegenüber der Werbewoche. «Es gibt in Zürich enorm viele originelle Kurzfilme, die nur selten im Fernsehen ausgestrahlt werden. Wir wollen mit unserer geplanten Sendung ‚Zürifilm’ jungen talentierten Filmemachern die Gelegenheit bieten, ihren Film einer breiteren Öffentlichkeit zu zeigen», so Steinmann.
Diese neue Eingabe, die gemäss Steinmann über einen höheren Programmwert verfügt, wird mit Einigkeit über alle politischen Parteien unterstützt. Ein Unterstützungspapier wurde geschlossen von den zwei Zürcher Ständeräten und allen 34 Nationalräten/innen aus dem Kanton Zürich unterzeichnet. 140 Zürcher Kantonsräte sind ebenfalls der Meinung, dass ZüriPlus im ganzen Kanton aufgeschalten werden sollte. Ein klares Bekenntnis bekommt ZüriPlus auch vom Zürcher Kantonalverband für Sport der über 280’000 Sportlerinnen und Sportler vertritt. Derzeit sind bei ZüriPlus rund sieben Personen zu 300 Prozent angestellt. Steinmann hofft, nach einem positiven Entscheid des Bakom, wieder 20-25 Mitarbeiter zu haben.

Swiss Poster Research schafft online Transparenz

Nach der Gründung der Swiss Poster Research (SPR+) hat diese nun einen neuen Internetauftritt erhalten, der ab sofort zur Verfügung steht. Die Website will vollständige Transparenz über das Forschungskonzept bieten.

Nach der Gründung der Swiss Poster Research (SPR+) hat diese nun einen neuen Internetauftritt erhalten, der ab sofort zur Verfügung steht. Auf diesem wird das Forschungskonzept detailliert und transparent erläutert, heisst es in einer Mitteilung. Damit stehen dem Markt alle Informationen zu der Schweizer Plakatgrundlagenforschung zur Verfügung. Das Forschungskonzept wird im Detail vorgestellt, Modelle, Methoden, Dateninputs und Gewichtungskriterien werden erläutert. Der Anspruch der Transparenz über die Forschungsmethode und ihre Umsetzung soll so – im Gegensatz zu anderen in- und ausländischen Ansätzen – eingelöst werden, heisst es in der Mitteilung. So enthält die neue Seite auch einen Film, der die Forschung veranschaulicht. Neben der aktuellen Präsentation von SPR+ steht auch ein Pressespiegel zum Download bereit.
Die so via Website hergestellte Transparenz soll insbesondere die Neutralität und Objektivität des Projektes gewährleisten. Dies sei nämlich ein wichtiges Kundenanliegen, nachdem Clear Channel Outdoor Plakanda (CCOP) aus der gemeinsam mit APG begonnenen Forschung ausgestiegen ist, heisst es in der Mitteilung weiter.

Bei Fleurop blüht der Online-Handel

Nach zwei verhaltenen Jahren blühen bei der Blumenvermittlungsfirma Fleurop die Geschäfte wieder auf. Ursache der besseren Lage ist eine Steigerung der Online-Aufträge.

Nach zwei verhaltenen Jahren blühen bei der Blumenvermittlungsfirma Fleurop die Geschäfte wieder auf. Wie an der Bilanzmedienkonferenz mitgeteilt, stieg der Gesamtumsatz um 3,4 Prozent auf 32,2 Mio. Franken. Der Zuwachs ist den Aufträgen aus der Schweiz zu verdanken, die 4 Prozent gegenüber Vorjahr zunahmen. Der Wachstumstreiber dabei ist das Internet: Die Online-Aufträge nahmen um 12,4 Prozent zu. Mittlerweile kämen Dreiviertel der Bestellungen über den Kanal Internet herein. Dies entspreche einer neuen Rekordmarke, heisst es in der Mitteilung. Die klassischen Telefonaufträge gingen um 6,2 Prozent zurück. Auch das laufende Jahr hat für Fleurop gut begonnen. Der Absatz liege gegenwärtig rund 6 Prozent über dem des Vorjahrs.

Plakatwerbeverbot für Alkohol- und Tabak kommt im Baselland vors Volk

Der Baselbieter Landrat hiess am Donnerstag das neue kantonale Alkohol- und Tabakgesetz in zweiter Lesung gut. Da die Vierfünftelsmehrheit verfehlt wurde, müssen nun die Stimmberechtigten entscheiden.

Der Baselbieter Landrat hiess am Donnerstag das neue kantonale Alkohol- und Tabakgesetz in zweiter Lesung gut. In seiner ersten Lesung am 8. Juni hatte der Landrat entschieden, dass Plakatwerbung für Alkohol und Tabak weitgehend verboten werden soll (die Werbewoche berichtete). Das Gesetz sieht ein Verbot der Plakatwerbung für Tabak und Alkohol auf öffentlichem Grund und in öffentlichen Gebäuden vor. Auch der private Grund ist betroffen, sofern dieser öffentlich einsehbar ist. Davon ausgenommen ist die Werbung für Bier und Wein. Das Gesetz enthält auch ein Verkaufsverbot von Tabakwaren an unter 18-Jährige, das auch für Zigarettenautomaten gilt. Die Vorlage verfehlte in der zweiten Lesung die für den Ausschluss des obligatorischen Gesetzesreferendums nötige Vierfünftelsmehrheit. Somit liegt das letzte Wort bei den Stimmberechtigten.
Die «Allianz gegen Werbeverbote», welche das Gesetz in der parlamentarischen Entscheidungsphase bekämpft hatte, teilte am Donnerstag mit, dass sie die Ausgangslage als relativ günstig betrachte und sich mit ihrer Kampagne weiterhin dagegen engagieren wird.

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