Schellenberg kritisiert Deltenre
Ex-Fernsehdirektor Peter Schellenberg hat seine Nachfolgerin Ingrid Deltenre in einem Interview im Sonntagsblick massiv kritisiert. Auslöser scheint das geplante Ende von «Lüthi und Blanc» gewesen zu sein.
Ex-Fernsehdirektor Peter Schellenberg hat seine Nachfolgerin Ingrid Deltenre in einem Interview im Sonntagsblick massiv kritisiert. Schelleberg wirft Deltenre zusammenfassend einen Mangel an gesellschaftspolitischem Bewusstsein und sozialem Fundament vor. Erfahrene Leute, die eng mit ihm zusammengearbeitet hätten, hätten eine regelrechte Säuberungsaktion erfahren müssen. Schellenberg bezichtigt Deltenre, sie wolle seine Spuren löschen. Besonders in Rage gebracht hat Schellenberg die Ankündigung des Endes der SF-Erfolgssoap «Lüthi und Blanc», die Schellenberg als sein Kind betrachtet. Die Soap werde eingestellt, weil das Geld fehle, das an anderen Orten wie z.B. im Internet verpulvert worden sei.
Allgemein kritisiert Schellenberg aber auch die Entwicklung des Schweizer Fernsehens, das in seinen Augen nicht mehr die Ethik eines Service public vertritt. SF sei zu stark auf die Quoten ausgerichtet, der Qualitätsanspruch sollte aber gleich hoch sein wie der Quotenanspruch.
Allgemein kritisiert Schellenberg aber auch die Entwicklung des Schweizer Fernsehens, das in seinen Augen nicht mehr die Ethik eines Service public vertritt. SF sei zu stark auf die Quoten ausgerichtet, der Qualitätsanspruch sollte aber gleich hoch sein wie der Quotenanspruch.
