Sulzer Sutter wirbt in der Schweiz fürs Südtirol

Bei der Agenturevaluation der Südtirol Marketing Gesellschaft hat sich die Agentur Sulzer Sutter das Kommunikationsbudget für weitere drei Jahre gesichert.

Bei der Agenturevaluation der Südtirol Marketing Gesellschaft hat sich die Agentur Sulzer Sutter das Kommunikationsbudget für weitere drei Jahre gesichert. Im Evaluationsverfahren nach EU-Richtlinien vermochten die Zürcher in Strategie und Kreation zu überzeugen.
Sulzer Sutter betreut seit 2001 die Vermarktung des Südtirols in der Schweiz. Die kontinuierliche Marktbearbeitung zeitigte bereits Folgen: So steigen die Nächtigungszahlen von Schweizern im Südtirol seit der Übernahme des Mandats um 70 Prozent. Für diese Leistung wurde Sulzer Sutter zudem mit einem Effie-Diplom geehrt.

Swiss Adex: Steigerung bei Klickpreisen und Buchungsvolumen

Die Juni-Werte des Swiss Adex zeigen, dass sich die Klickpreise für Google-Werbung nach dem Sinkflug der letzten beiden Monate wieder leicht erholt haben. Ebenfalls zugenommen hat das Buchungsvolumen.

Die Juni-Werte des Swiss Adex zeigen, dass sich die Klickpreise für Google-Werbung nach dem Sinkflug der letzten beiden Monate wieder leicht erholt haben. Der durchschnittliche Klickpreis liegt bei 1.59 Franken, also 10 Rappen höher als im Mai. Ein Rekordhoch ist beim Buchungsvolumen zu verzeichnen: Pro Suchabfrage waren im Schnitt 33 Anzeigen gebucht (Mai: 30). Ein Wert, der laut Angelink yourposition in Zukunft mit grösster Wahrscheinlichkeit noch kräftig steigen wird.
Der Anteil von Anzeigen inländischer Unternehmen ist weiter gesunken und hat erstmals die 40-Prozent-Grenze unterschritten. In einzelnen Branchen ist der Druck des Auslands gestiegen, besonders stark in der Baubranche, wo im Juni 80 Prozent der Anzeigen von ausländischen Unternehmen stammten.
Der monatlich publizierte Swiss Adex von Angelink yourposition misst, wie sich Suchmaschinenmarketing mit Google AdWords in der Schweiz entwickelt. Sämtliche Preisangaben stützen sich auf die Klickpreise, die Google potenziellen Werbekunden online offeriert.

Europapremiere in Luzern

Digitalradio Das auf UKW aufsetzende HD-Radio könnte eine taugliche Alternative zum bekannten Digitalradio (DAB) sein.

Digitalradio Das auf UKW aufsetzende HD-Radio könnte eine taugliche Alternative zum bekannten Digitalradio (DAB) sein.Markus Ruoss ist nicht nur Besitzer von
Radio Sunshine, sondern auch Fachmann für die Verbreitung von
Radiosignalen. Als solcher hält er die DAB-Technologie für Lokalradios
nicht geeignet. Deshalb hat Ruoss mit seinem Radio vor kurzem einen
Versuch mit HD-Radio gestartet. Ende Juni präsentierte er in Luzern
Experten und Medienleuten aus halb Europa erste Ergebnisse. Doch was ist HD-Radio? Es ist der Versuch, den Radioempfang
kostengünstig zu digitalisieren.

Im Gegensatz zu DAB basiert das in den
USA seit rund einem Jahr in Betrieb stehende HD-Radio nämlich völlig
auf der bereits vorhandenen UKW-Infrastruktur. Dabei werden den
UKW-Frequenzen «digitale Rucksäcke» mitgegeben, die bis zu fünf
digitale Programme transportieren können. Dieses Verfahren hat den
grossen Vorteil, dass die bestehende Infrastruktur im Sendebereich
weiter genutzt werden kann.

Die Technologie funktioniert jedoch nur mit
neuen HD-fähigen Empfangsgeräten. Die Investitionen für die
Radiostationen sind aber im Vergleich zu DAB eher bescheiden (bei Radio
Sunshine rund 200’000 Franken), weshalb ein paralleler Betrieb von UKW-
und Digitalradio auch über einen sehr langen Zeitraum problemlos ist.
Für ihn ist die Digitalisierung des Radios denn auch eine Evolution und
keine Revolution. DAB muss dagegen aus Kostengründen einen allzu langen
Parallelbetrieb vermeiden. Denn Kostenvorteile bietet DAB erst dann,
wenn die UKW-Sender abgeschaltet werden können.

Nutzen zu wenig ersichtlich
Das grosse Problem der Digitalisierung besteht letztlich darin, dass
der Nutzen für das Publikum viel zu wenig augenfällig ist. Nicht
zuletzt deshalb verlief auch die Entwicklung bei DAB bisher (mit
einigen Ausnahmen) sehr zurückhaltend. Auch wenn die Zahl der
angebotenen DAB-Empfänger und der Verkaufsstellen immer weiter zunimmt,
hält sich das Publikum stark zurück. Dies hängt unter anderem damit
zusammen, dass Radio in den letzten Jahren zu einer Art Zugabe
mutierte. In immer mehr Geräten ist zusätzlich noch ein
Radioempfangsmodul eingebaut. Der Konsument kauft also immer weniger
bewusst ein Radiogerät. Dies zeigen auch die Ergebnisse der soeben
publizierten Medienbudgetstudie des Verbandes Schweizer Presse. Die
Ausgaben für Radiogeräte haben sich seit 2003 von 52 auf 22 Millionen
Franken mehr als halbiert. Das sind noch ganze sieben Franken pro
Haushalt und Jahr.

Von Seiten der DAB-Verfechter (speziell der SRG) wird dazu ins Feld
geführt, dass die Attraktivität des Radios durch die vielen neuen
Radioprogramme stark steige und dass deshalb auch bald wieder mehr für
Radiogeräte ausgegeben würde. Dem hält Ruoss entgegen, dass jedes
zusätzliche Programm zuerst finanziert sein müsse. Eine Studie der
Goldmedia von 2004 hat gezeigt, dass das Potenzial für zusätzliche,
durch Werbung finanzierte Sender in der Schweiz eher beschränkt ist.
Für eine Angebotserweiterung stehen deshalb Programme im Vordergrund,
die bisher nur über Kabel oder Internet (wie zum Beispiel die Palette
von Radio 105) verbreitet wurden. HD-Radio ist für solche Programme
dagegen keine Alternative, weil sie ja keine UKW-Frequenz besitzen, auf
der sie huckepack mitreiten können.

Neue Perspektiven
Nachdem die HD-Radiotechnik auch in der Schweiz zu funktionieren
scheint, ergeben sich für die einheimische Radiolandschaft durchaus
erfreuliche Perspektiven: Die Lokalradios haben die Möglichkeit, mit
HD-Radio ins digitale Zeitalter einzusteigen, die SRG sowie die
sprachregionalen Spartenprogramme setzen dagegen auf Digitalradio. Zwei
wesentliche Fragen bleiben allerdings offen: Wird die Geräteindustrie
Empfangsmodule anbieten, die sowohl UKW als auch die beiden digitalen
Technologien DAB und HD-Radio anbieten? Und werden die Hersteller von
Handys, iPods, Autoradios, Stereoanlagen etc. diese Module in ihre
Geräte einbauen?

Wenn das der Fall ist, wird das Publikum sozusagen mitgenommen. Es muss
sich nicht bewusst für Geräte mit Digitalempfang entscheiden, es kauft
sie einfach mit, erfährt dabei die Vorteile von Digitalradio und wird
auch bei einem bewussten Kauf eines Radiogerätes auf diese Technologie
achten.  
 

Ueli Custer

Burda setzt auf IP-TV mit Promifaktor

Die erste tägliche Sendung soll im September starten und „StarStyleTV“ heissen. Moderatorin ist Collien Fernandes.

Die deutsche Burda People Group, die unter
anderem die Zeitschrift Bunte herausgibt, plant eigene Formate im
IP-TV. Wie der Chef der Gruppe, Philipp Welte, gegenüber der Zeitung
Die Welt sagte, soll die erste tägliche Sendung im September starten
und „StarStyleTV“ heissen. Sie fokussiert auf Stars und Unterhaltung
und wird von Collien Fernandes moderiert. Das Projekt sei laut Welte
zugeschnitten auf junge Menschen, deren Basismedien Handy und Computer
sind. Die Burda People Group möchte damit ihre Marken in die digitale
Welt erweitern. Medienübergreifend will das Unternehmen weiterhin für
Unterhaltung stehen.

Gregori verlässt «Le Courrier»

Der Chefredaktor der Genfer Tageszeitung «Le Courrier», Marco Gregori, geht Ende 2006 von Bord.

Der Chefredaktor der Genfer Tageszeitung «Le Courrier», Marco Gregori, geht Ende 2006 von Bord. Verantwortlich für diese Entscheidung seien familiäre Gründe, berichtet die Nachrichtenagentur SDA. Gregori arbeitete während zwölf Jahren bei «Le Courrier», die letzten beiden war er als Chefredaktor tätig. Über seine Zukunftspläne ist nichts bekannt.

Tages-Anzeiger lässt Kulturbund auswärts gestalten

Von Donnerstag bis Samstag werden Studenten der Visuellen Kommunikation der Hochschule für Gestaltung und Kunst Zürich (HGKZ) den fünften Bund des Tages-Anzeigers gestalten.

Von Donnerstag bis Samstag werden Studenten der Visuellen Kommunikation der Hochschule für Gestaltung und Kunst Zürich (HGKZ) den fünften Bund des Tages-Anzeigers gestalten. Wie Chefredaktor Peter Hartmeier in einem Communiqué mitteilt, findet dieses grafische und publizistische Experiment vor dem Hintergrund des „Festivals der Künste“ statt, das am Wochenende im Zürich stattfindet. Der Tages-Anzeiger habe sich zu dieser Medienpartnerschaft entschlossen, weil das Festival den Auftakt zu einer kulturpolitischen Weichenstellung bedeute. Die HGKZ und die Hochschule für Musik und Theater (HMT) schliessen sich zur Zürcher Hochschule für Künste zusammen.
Die Studenten haben freie Hand bei der Gestaltung. So können sie mit ihrer Arbeit der Öffentlichkeit zeigen, welche Zeitung sie als Gestalter von morgen entwickeln möchten, schreibt Hartmeier weiter. So möchte der Tages-Anzeiger auch eine Diskussion über Grafik und visuelle Kommunikation auslösen und erwartet Antworten auf die Fragen, welche Art von Zeitung einer zukünftigen Grafik-Elite vorschwebt, welche Schwerpunkte bei der Gestaltung gesetzt würden oder wie eine Zeitung gestaltet sein muss, die die Studierenden in Zukunft lesen möchten. Auch die Leserschaft des Tages-Anzeigers hat etwas von dem Experiment: Sie kann erleben, wie durch junge Menschen gestaltete Grafik im Zeitungsalltag aussehen könnte.

Media Trend Awards für NZZ und Cinecom

In einer Online-Umfrage unter den grössten Medienkunden wird seit neun Jahren von der Fachzeitschrift Media Trend Journal (MTJ) der beste Medienanbieter und der beste Medienvermarkter ermittelt.

In einer Online-Umfrage unter den grössten Medienkunden werden seit neun Jahren von der Fachzeitschrift Media Trend Journal (MTJ) die besten Medienanbieter und Medienvermarkter ermittelt. Heuer gewinnt die NZZ zum dritten Mal die begehrte Trophäe für den besten Schweizer Medienanbieter. Damit verweist die NZZ den Vorjahressieger 20 Minuten auf den zweiten Platz. Auf Rang drei liegt die Handelszeitung. Auf den weiteren Rängen bis Rang 10 folgen in dieser Reihenfolge: Tamedia (Zeitungen), Clear Channel Plakanda, Tamedia (Zeitschriften), APG, Gruner & Jahr, E-advertising und Ringier (Blick). Bei den Medienvermarktern schaffte die Cinecom erstmals den Durchbruch an die Spitze. Auf dem zweiten Platz liegt die Vermarkterin Publisuisse, der dritte Rang geht an Radiotele. Auf den weiteren Rängen bis Rang 10 folgen in dieser Reihenfolge: IP Multimedia, Mediabox, Adlink, SevenOne Media, Belcom, KI Media und Web2com.
An der diesjährigen Befragung haben 35 Werbeagenturen und 24 Mediaagenturen teilgenommen. 29 Medienanbieter und 17 Medienvermarkter stellten sich dem Urteil nach den Kriterien Service, Beratung und Preis-Leistungsverhältnis. Die Ermittlung erfolgte in den ersten Monaten dieses Jahres im Rahmen der Werbemarkt-Studie der Media.Research.Group.

Gesundheitsgefährdende Kleberli

Zigaretten Smoleys, die kleinen Kleberlein, die über die Gesundheitswarnungen auf den Zigarettenpackungen geklebt werden, haben sich einen Weg von Deutschland in die Schweiz gebahnt.

Zigaretten In Deutschland wurden sie zum
Renner. Jetzt soll es auch in der Schweiz funktionieren: Smoleys, die
kleinen Kleberlein, die von todesmutigen Rauchern und Raucherinnen über
die Gesundheitswarnungen auf den Zigarettenpackungen geklebt werden.
«Mehr Kohlhydrate» oder zum Beispiel «Weniger Schokopathen» verkünden
die alternativen Sprüche, die man über www.smoleys.com bestellen kann.
Und was mit Fun-Texten möglich ist, kann natürlich auch mit Werbung
kreativ weiterentwickelt werden. Per Amman von Creative Consultant in
Genf will die Idee zusammen mit der Druckerei Lenzlinger in Neuchâtel
wirkungsvoll auf die Packungen peppen. 

Rotor dribbelt durch den Sommer

AgenturDas Team der Zürcher Agentur Rotor wünscht seinem Kunden- und Kollegenkreis mit einer Karte eine erholsame Sommerpause.

Agentur Die WM ist bald vorbei – Zeit,
sich von den Strapazen zu erholen und sich eine verdiente Sommerpause
zu gönnen. Ausser für das Team der Zürcher Agentur Rotor, die seinem
Kunden- und Kollegenkreis mit einer Karte eine erholsame Sommerpause
wünscht. Für die thematisch aktuelle Umsetzung konnte CD Alexander
Gessert die Illustratorin Isabelle Folath gewinnen.

Maxomedia frischt Corporate Design von CSI Consulting auf

Die Berner Kreativschmiede hat für das Beratungsunternehmen im ICT-Bereich das CD/CI aktualisiert. In diesem Zusammenhang wurde auch der Webauftritt erneuert.

Die Berner Kreativschmiede hat für das Beratungsunternehmen im ICT-Bereich das CD/CI aktualisiert. In diesem Zusammenhang wurde auch der Webauftritt erneuert. Das CD/CI wurde sanft überarbeitet, Logo und Schriftzug des Brands entsprechend aktualisiert, wie die Agentur mitteilt. Der neue Webauftritt kommuniziert die Kompetenzen der Beraterfirma und verwendet als Kernelement das Tangram. Durch das neue Screendesign und gezielt eingesetzte interaktive Elemente würden auch abstrakte Informationen übersichtlich dargestellt.

DRS-Ombudsmann weist Beschwerde zu 1. Mai-Berichterstattung zurück

Achille Casanova, Ombudsmann DRS, hat bei der Berichterstattung zu den 1. Mai-Krawallen keine Fehlleistungen feststellen können und somit eine Beschwerde als unbegründet zurück gewiesen.

Achille Casanova, Ombudsmann DRS, hat bei der Berichterstattung zu den 1. Mai-Krawallen keine Fehlleistungen feststellen können und somit eine Beschwerde als unbegründet zurück gewiesen. Ein Fernsehzuschauer hatte beanstandet, dass in den Sendungen «Tagesschau» und «Rundschau» der Schweizer Fernsehens (SF) die Krawalle vom 1. Mai 2006 verharmlost und mit dem Auftreten Rechtsradikaler auf dem Rütli am 1. August 2005 gleichgesetzt wurden. Damit sei bewusst Desinformation betrieben worden, moniert der Zuschauer weiter, und wirft dem SF vor, die Zuschauer beeinflusst zu haben. Die Redaktionsverantwortlichen der «Tagesschau», Heiner Hug, und der «Rundschau», Belinda Sallin, wiesen in ihren Antworten die Anschuldigungen entschieden zurück. «Die «Tagesschau» hat die Ereignisse am 1. Mai in keiner Weise verharmlost,» kommt Hug in der Stellungnahme zum Schluss. Zudem habe die beanstandete Hauptausgabe vom 1. Mai mit keinem Wort die Ereignisse auf dem Rütli erwähnt. Sallin macht derweil deutlich, im «Rundschau»-Beitrag vom 3. Mai sei zwar ein Vergleich mit der Behinderung der Rütli-Rede des damaligen Bundespräsidenten Schmid gezogen worden. Dieser Vergleich habe sich aber auf den Sachverhalt beschränkt, dass ein Bundespräsident eine Rede nicht wie geplant habe halten können. Casanova bezeichnet die Berichterstattung abschliessend als ausgesprochen gelungen. Es sei sachlich, umfassend und verständlich berichtet worden.

Alles top macht der Mai

Werbemarkt Der Werbemonat Mai liegt um 15,2 Prozent über dem Vorjahr. Kumuliert hat das Jahr 2006 das letzte Jahr um bereits 6 Prozent übertroffen.

Werbemarkt Schon der April war mit einem
Plus von 6,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr ausgezeichnet. Überflügelt
wird er jedoch vom Werbemonat Mai, der um 15,2 Prozent über dem Vorjahr
liegt. Kumuliert hat das Jahr 2006 das letzte Jahr um bereits 6 Prozent
übertroffen. Fast alle Mediengruppen legten im Vorjahresvergleich zu.
Ausnahmen bilden Teletext, wo ein leichter Rückgang zu verzeichnen war,
und die Fernsehwerbung, die auf dem Niveau des Vorjahres verharrte. Im
Vergleich zum April steigerten sich Tageszeitungen, Plakat, Internet
und Kinowerbung leicht. (kf)

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