Autor: admin
Go füttert Studenten mit Werbe-Paket
Die Beratungs-Agentur Go Uni-Werbung bietet Unternehmen mit der neuen Dienstleistung „Scroggin – Swiss Student Pack“ die Möglichkeit, ihre Produkte an Studierende zu bringen.
Contexta holt Daniel Müller an Bord
Die Berner Agentur baut die Kreation mit dem Texter/Konzepter Daniel Müller aus.
Die Berner Agentur Contexta baut die Kreation mit Daniel Müller aus. Der Texter/Konzepter bringt 15 Jahre Erfahrung ins Mattequartier – insbesondere in der Konzeption von Kampagnen für Printmedien, Konsumgüter und Abstimmungsvorlagen. Der studierte Germanist und Kunsthistoriker arbeitete während den letzten beiden Jahren bei Strahm Müller Werbung für das Avanti-Nein-Komitee, Greenpeace und das NZZ Ticket. Zuvor war er bei GGK Zürich und Basel, Wirz sowie Guye Benker tätig.
ADC of Europe mit vier Schweizer Juroren
Die Jurierung des ADC of Europe (ADC*E) findet am kommenden Wochenende in Barcelona statt. Die Schweiz ist gleich mit vier Juroren mit dabei.
USA: TV-Werbung hat die Nase vorn
Die US-Werbewirtschaft investierte 2005 mit 26,7 Milliarden Dollar am meisten in die TV-Werbung der klassischen Fernseh-Unternehmen.
Die US-Werbewirtschaft investierte 2005 26,7 Milliarden Dollar in die TV-Werbung der klassischen Fernseh-Unternehmen. Das bedeutet gegenüber 2004 eine Zunahme von 1,9 Prozent sowie einen Anteil am Gesamtmarkt von 9,9 Prozent, schreibt Horizont.at. Danach folgen Tageszeitungen und Zeitungen mit einem Gesamtanteil von 25,16 Milliarden Dollar (9,4%) und die Magazine mit 23,22 Milliarden (8,6%). Diese Mediengattung hat im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von 7,3 Prozent erzielt. Auf Spot-TV entfallen 17,12 Milliarden US-Dollar, gefolgt von den Kabel-TV-Netzwerken mit 16,45 Milliarden sowie dem Internet mit 8,3 Milliarden. Die Werbeinvestitionen für die lokalen Radiostationen beliefen sich auf 7,4 Milliarden Dollar, diejenigen für die Fachpresse auf 5 Milliarden. Am Schluss der Liste stehen Syndicated TV (4,22 Mrd.), Outdoor (3,53 Mrd.) und die national erscheinenden Zeitungen (3,47 Mrd.).
DJ Radio erneuert Konzessionsgesuch
Der Internetsender und Favorit für das Zürcher Jugendradio DJ Radio will sein Konzessionsgesuch erneuern, um es dem Bundesamt für Kommunikation (Bakom) erneut zuzustellen.
«Alle im Team wollen diese Konzession erneut erhalten. Viele können nicht verstehen, wieso wir noch nicht on Air sind. Wir blicken in eine starke Radiozukunft und wollen endlich starten», wird Geschäftsführer Egon Blatter in einer Medienmitteilung zitiert. Das Team arbeite hart, um dem Bakom seine Stärken im Konzessionsgesuch erneut aufzuzeigen.
Neu im Team von DJ Radio befindet sich Jürgen Maier. Der Besitzer eines Exexcutive MBA ergänze das Team durch seine langjährige Erfahrung als Produkt- und Projektmanager bei führenden Schweizer Unternehmen. Der bisherige Marketingleiter Oliver Flückiger verlässt DJ Radio, um sich seinem Studium zu widmen.
Weiter kündigt DJ Radio an, es dem Sender die Ausbildung junger Nachwuchskräfte sein starkes Anliegen ist. Zusammen mit Ausbildungspartnern soll ein Beitrag zur Professionalisierung des Radiojournalismus in der Schweiz geleistet werden. Das Konzessionsgesuch wurde entsprechend angepasst.
AY&R verabschiedet Milch-Kuh Lovely
Die Zusammenarbeit zwischen Advico Young & Rubicam und dem Verband der Schweizer Milchproduzenten geht zu Ende.
& Rubicam (AY&R) und dem Verband der Schweizer Milchproduzenten
(SMP) geht zu Ende. Damit verschwindet auch Lovely – die Kuh, die
tanzt, Fussball spielt und über Skischanzen springt. Bei SMP wolle man
„den Markt nach anderen Ideen ausloten“, heisst es in einer Mitteilung.
Dafür lädt der Verband zum Pitch. Laut AY&R wird dieser ohne
ersichtlichen Grund veranstaltet, die Kreativität der Agentur habe zu
keinem Zeitpunkt Anlass dazu gegeben. Daher verzichten die Gockhausner
auf eine Pitch-Teilnahme. Lovely hat das Publikum während 14 Jahren
unterhalten sowie zahlreiche internationale und nationale Preise
gewonnen; unter anderem Gold in Cannes, beim ADC Schweiz und Effie
Schweiz. Dank der Print-Kampagne «Milch gibt starke Knochen» wissen
heute 93% der Schweizer, dass Milch ein wichtiger Calciumlieferant ist.
Werber Harbeke kommuniziert für x-hoch-Herz
Migros-Kulturprozent möchte mit dem Wettbewerb x-hoch-Herz die Freiwilligenarbeit unter Jugendlichen fördern.
Drohende Werbeverbote gefährden die Werbeindustrie
Am 24. September stimmt Baselland über ein Werbeverbot für Tabak und Alkohol ab. Sagen die Basler ja, könnte eine Verbotswelle durch die Schweiz schwappen.
Der Dachverband Schweizer Werbung verkündet unterdessen den Slogan «Abgewürgt! Ausgetourt! Abgeblasen!» und setzt damit bei Veranstaltungen im Sport und der Musik an, welche ohne Tabak- und Alkoholwerbung kaum existieren könnten. In einigen Kantonen sind sich die Politiker der Problematik jedoch bewusst, schreibt «Cash». Im Kanton Bern soll auch in Zukunft Werbung für Alkohol mit weniger als 15 Volumenprozent an Kultur- und Sportanlässen möglich sein. Im Bündnerland ist die Alkoholwerbung sogar erst ab 20 Volumenprozent verboten – aus Rücksicht auf lokale Bierbrauer und Weinbauern.
Laut einer Studie des Bundesamts für Gesundheit begrüsst zurzeit die Mehrheit der 14- bis 65-jährigen Schweizer (67%) Werbeverbote für Tabak. 1993 hatte das Volk Werbeverbote für Alkohol- und Tabak im Rahmen der Zwillingsinitiative mit einem Nein-Anteil von je über 75 Prozent abgelehnt.
Tamedia bald ohne Franziska Hügli
Wie das Zürcher Verlagshaus am Donnerstag mitteilte, wird die Leiterin Personalmanagement und Unternehmenskommunikation, Franziaka Hügli, Tamedia im Herbst verlassen.
SF zwei meldet Rekordmarktanteile im Juni
Der Fussball-WM sei Dank: Das Schweizer Fernsehen (SF) erreichte im Juni 2006 einen Marktanteil von 42.5 Prozent und steigerte sich gegenüber Vorjahr um 10.5 Prozent. SF zwei erzielte im Juni sogar die höchsten Werte seit der Einführung des zweiten Sendekanals.
Wie das Schweizer Fernsehen in einem Communiqué mitteilte, erreichte SF von Januar bis Juni 2006 einen Jahresmittelwert von 36.5 Prozentpunkten, was einer Zunahme von 3.1 Prozentpunkten gegenüber dem Jahresmittelwert 2005 entspricht. Während SF im vergangenen Jahr einen Marktanteil von 33.4 Prozent erreichte, liegt der Wert in den Monaten Januar bis Juni 2006 bei 36.5 Prozent. Auch hier liegt SF in allen Zeitabschnitten im Plus. Am grössten ist die Zunahme am Vorabend (plus 7.6 Prozent gegenüber dem Jahresmittelwert 2006).
Vor allem SF zwei profitierte vom sportlichen Grossanlass Fussball-Weltmeisterschaft. Doch konnte das Schweizer Fernsehen im Monat Juni generell zusätzlich Zuschauer gewinnen. Alle SF-Sender zusammen genommen (SF 1, SF zwei, SF info) legten in allen Zeitabschnitten gegenüber dem Vorjahresmonat klar zu. Am deutlichsten ist die Zunahme am Vorabend mit 16.9, am Spätabend mit 14.1 und am Hauptabend mit 8.8 Prozentpunkten.
Betrachtet man nur SF zwei, waren die Marktanteile seit der Einführung des zweiten noch nie so hoch. Im Ganztagesschnitt betrugen sie nicht weniger als 22.7 Prozent (plus 15 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat). Höchstwerte erzielte SF zwei im Juni 2006 ebenfalls am Vorabend (26.9 Prozent), am Hauptabend (25.1 Prozent) und am Spätabend (27.4 Prozent).
