Werbewoche mit neuem Leiter Ressort Marketing & Kommunikation

Nach sieben Jahren Werbewoche, vier davon als stellvertretender Chefredaktor und Leiter des Ressorts Marketing & Kommunikation, verlässt Luca Aloisi die Fachzeitung aus dem Verlag Media-Daten AG Ende August.

Nach sieben Jahren Werbewoche, vier davon als stellvertretender Chefredaktor und Leiter des Ressorts Marketing & Kommunikation, verlässt Luca Aloisi die Fachzeitung aus dem Verlag Media-Daten AG Ende August. Er wird eine neue Herausforderung im Bereich der Unternehmenskommunikation wahrnehmen. Die Aufgabe der Ressortleitung und der Stellvertretung des Chefredaktors wird der Branchen erfahrene Werbewoche Redaktor Andreas Panzeri übernehmen.

Puls hat Marilena Seccia an Bord geholt

Seit Anfang Juni 2006 betreut Marilena Seccia als Communication Manager ihren Kundenstamm bei der Basler Fullservice Marketing- und Kommunikationsagentur für Gesundheitsfragen Puls.

Seit Anfang Juni 2006 betreut Marilena Seccia als Communication Manager ihren Kundenstamm bei der Basler Fullservice Marketing- und Kommunikationsagentur für Gesundheitsfragen Puls. Die Marketingfachfrau ist spezialisiert auf Pharmakommunikation und überzeugt «mit ihren vielfältigen Sprachkenntnissen und spritzigen Ideen vom Konzept bis hin zur Realisation», wie Puls in einer Medienmitteilung schreibt.

Unterschiedlicher Erfolg mit Fussball-WM-Sponsoring

Die Fifa hat viel Aufwand betrieben im Rahmen der Sponsoring-Aktivitäten an der Fussball-WM. Doch für viele Sponsoren hat sich die WM nur bedingt gerechnet.

Die Fifa hat viel Aufwand betrieben im Rahmen der Sponsoring-Aktivitäten an der Fussball-WM. Doch für viele Sponsoren hat sich die WM nur bedingt gerechnet. Auf der anderen Seite konnten viele Unternehmen von der WM profitieren, obwohl sie nicht offizielle Sponsoring-Verträge mit der Fifa eingingen.Die Zürcher Werbeagentur McCann Erickson hat vergangenes Wochenende in einer Online-Umfrage 258 Personen zum Thema Fussball-WM und dabei auch zu den offiziellen WM-Sponsoren befragt. Die Ergebnisse zeigen, dass die Credit Suisse «die grosse Gewinnerin bei den Sponsoren» sei, wie die Agentur in einer Pressemitteilung berichtet. Interessant ist, dass dabei einige Marken gewissermassen als Trittbrettfahrer von der WM profitieren konnten. UBS und Cailler etwa wurden von den Befragten wegen ihrer Bekanntheit und hoher Werbepräsenz häufig als Sponsoren wahrgenommen, obwohl sie keine offiziellen WM-Partner waren.
Befunde zur Situation in Deutschland zeigt eine Studie des Aachener Online-Forschungsinstituts Dialego, das rund 1000 Internet-Nutzer zu den offiziellen Sponsoren befragte. Zu den häufigsten Nennungen gehören Coca-Cola gefolgt von McDonald’s, der Telekom und Adidas. Deutlich seltener wurde etwa Hyundai genannt, wie Werben & Verkaufen und Auftraggeber dieser Studie schreibt. Unter anderem Philips, Yahoo, Continental und Fuji müssen ihre Sponsoringaktivitäten gemäss den Befunden für den deutschen Markt kritisch hinterfragen.

Private Medien gründen den Verband freie Medien Schweiz

Die privaten Medienunternehmen erhalten einen eigenen Verband, der sich zum Ziel setzt, den Anliegen der freien Medien mehr Gehör in der Medienszene zu verschaffen.

Die privaten Medienunternehmen erhalten einen eigenen Verband, der sich zum Ziel setzt, den Anliegen der freien Medien mehr Gehör in der Medienszene zu verschaffen. «Die Unternehmen, die mit dem kürzlich revidierten RTVG unzufrieden sind, haben es vernachlässigt, ein wirksames Lobbying aufzubauen», führt Paul Grau, Geschäftsführer von Star TV und Gründungsmitglied, gegenüber der Werbewoche an. Der Verband habe deshalb auch eine mittel- bis langfristige Planung im Auge. «Wir möchten uns auf Verbandsebene Gehör verschaffen, da mit der Revision des RTVG das Gegenteil der erwarteten Liberalisierung eingetreten ist.» Die Arbeit des Verbands freie Medien Schweiz widmet sich dem gemeinsamen Ziel, einer modernen und vielfältigen Medienlandschaft Schweiz zum Durchbruch zu verhelfen. Zurzeit werden Gespräche mit den Medienhäusern geführt. Wie die Gründungsmitglieder Star TV und Radio 105 betonen, stosse der neue Verband bereits in der Gründungsphase auf grosses Interesse. Mit der gewählten Vorgehensweise zeigen die beiden Gründungsmitglieder auch ein bedächtigeres Vorgehen als U1 Tv, dessen geplantes Referendum gegen das neue RTVG nicht zustandegekommen ist (siehe
www.werbewoche.ch).Kathrin Fischer

Euro RSCG Zürich ist Finalist beim Euro Effie

Als einzige Schweizer Agentur hat es Euro RSCG Zürich bei der diesjährigen Europa-Meisterschaft für Werbe-Effizienz Euro Effie unter die 41 Finalisten geschafft. An der Euro Effie sind nur multinationale Kampagnen zugelassen.

Als einzige Schweizer Agentur hat es Euro RSCG Zürich bei der diesjährigen Europa-Meisterschaft für Werbe-Effizienz Euro Effie unter die 41 Finalisten geschafft. An der Euro Effie sind nur multinationale Kampagnen zugelassen. Die Zürcher Kreativschmiede kann mit einer Kampagne für den Auftraggeber Switzerland Cheese Marketing auf einen Podestplatz hoffen. Die Euro Effie Awards werden organisiert von European Association of Communication Agencies (EACA) in Zusammenarbeit mit Euronews und Unterstützung internationaler Medien und Werbetreibenden. Dies Jahr sind unter den Jury-Mitgliedern vier Schweizer: David Allemann von Advico Young & Rubicam, Mathilde Delhoume von Procter & Gamble, Trevor Isherwood von General Motors und Pascal Schaub von Publicis. Die Gewinner werden am 27. September an der Gala in Brüssel bekannt gegeben.

Highlights von Cannes Lions 2006 auf DVD und Video

Wer sich die Highlights des diesjährigen Cannes Lions zu Gemüte führen möchte, oder vielleicht sogar etwas in Erinnerungen schwelgen will, der kann es jetzt: und zwar auf DVD und Video.

Wer sich die Highlights des diesjährigen Cannes Lions zu Gemüte führen möchte, oder vielleicht sogar etwas in Erinnerungen schwelgen will, der kann es jetzt: und zwar auf DVD und Video. Neu erschienen ist die «2006 Cannes Lions Winners»-DVD mit Festival-Höhepunkten, Jury-Details sowie allen Gewinnern der unterschiedlichen Kategorien. Ausserdem ist das «2006 Cannes Lions Film Winners»-Video aktuell erhältlich, wie Cannes Lions in einer Mitteilung schreibt. DVD und Video können auf der Website des Festivals (http://www.canneslions.com) bestellt werden.

Orange8 Interactive hat neue Internetseite für Promarca gestaltet

Der Schweizerische Markenartikelverband Promarca tritt komplett neu im Internet auf. Die Website wurde dem Corporate Design des Verbandes angepasst und durch eine CMS-Plattform ergänzt.

Der Schweizerische Markenartikelverband Promarca tritt komplett neu im Internet auf. Die Website wurde dem Corporate Design des Verbandes angepasst und durch eine CMS-Plattform ergänzt. Die Bieler Werbeagentur Orange8 Interactive hat den Webauftritt neu gestaltet, wie Promarca in einer Medienmitteilung schreibt. Wichtiger Bestandteil der neuen Internetseite ist ein geschlossener Extranet-Bereich als zentrale Informationsdrehscheibe für die Verbandsmitglieder. Ausserdem wurde ein CRM-Tool entwickelt, mit dem verschiedenste Daten sowie die Extranet-Zugangsadministrationen verwaltet und der Versand aktueller Mitgliederinformationen gesteuert werden kann.

Hornbach Schweiz startet Werbeoffensive

Die Hornbach Bau- und Gartenmärkte lanciert in der Schweiz eine umfangreiche Kampagne, welche die WM-Euphorie aufnehmen und die Leute unter dem Motto «Es ist in Dir. Lass es raus!» zum Heimwerkern anspornen soll.

Die Hornbach Bau- und Gartenmärkte lanciert in der Schweiz eine umfangreiche Kampagne, welche die WM-Euphorie aufnehmen und die Leute unter dem Motto «Es ist in Dir. Lass es raus!» zum Heimwerkern anspornen soll. Den Auftakt der Kampagne setzen TV-Spots, die national auf SF 1 und SF zwei und auf TSR 1 und 2 ausgestrahlt werden. Als weitere Kanäle werden auch Online, Print, Outdoor und POS eingesetzt, Radiospots sind nur in der Westschweiz zu hören. Das Motto wird im jeweiligen Medium unterschiedlich interpretiert: Von lyrischen Oden an den Heimwerker im Radio bis zu Superhelden-Interpretationen in Print und Plakat. Zusätzlich werden Hornbach-Mitarbeitende mit einem T-Shirt ausgestattet, das die Aufschrift «Du schafft alles. Ich geb alles.» trägt, heisst es in einer Mitteilung. So sollen die Kunden aufgefordert werden, den Mitarbeitern alles abzuverlangen. Verantwortlich für die Kampagne zeichnet die Werbeagentur Heimat in Berlin.

World Press Photo-Ausstellung 2007 in der Schweiz

Nach zehn Jahren wird die World Press Photo-Ausstellung kommendes Jahr wieder in der Schweiz gezeigt. Möglich gemacht hat dies Keystone.

Nach zehn Jahren wird die World Press Photo-Ausstellung kommendes Jahr wieder in der Schweiz gezeigt. Möglich gemacht hat dies Keystone. World Press Photo wurde 1955 in den Niederlanden gegründet, findet alljährlich statt und ist einer der prestigereichsten Fotowettbewerbe weltweit. Das Hauptziel von World Press Photo besteht darin, die Arbeit professioneller Pressefotografen zu unterstützen, wie es auf der Website des Wettbewerbs heisst. Ausgezeichnet werden Bilder etwa aus den Bereichen Politik, Sport, People und Kunst. Eine Auswahl der Siegerbilder 2005 gibt es zum kostenlosen Download auf
www.photopress.ch/image/aktuell. Die ausgezeichneten Bilder werden in Rahmen einer Wanderausstellung in 40 Ländern präsentiert. Kommendes Jahr werden die im Jahre 2006 ausgezeichneten Bilder während drei Wochen auch in der Schweiz gezeigt. Für Keystone ist World Press Photo «auch der Beginn einer Eventserie rund um das Thema Bild», wie Keystone in einer Medienmitteilung schreibt.

In Deutschland sind die Werbeausgaben 2006 gestiegen

Die Bruttowerbeaufwendungen haben in Deutschland im ersten Halbjahr 2006 im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von 5,6 Prozent verzeichnet. Das zeigt die jüngste Statistik von Nielsen Media Research.

Die Bruttowerbeaufwendungen haben in Deutschland im ersten Halbjahr 2006 im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von 5,6 Prozent verzeichnet. Das zeigt die jüngste Statistik von Nielsen Media Research, wie das Hamburger Werbeforschungsinstitut in einer Medienmitteilung berichtet. Damit sind die Bruttowerbeinvestitionen in den ersten sechs Monaten dieses Jahres insgesamt um mehr als 513 Millionen Euro auf insgesamt 9,7 Milliarden Euro gestiegen. Das zweite Quartal sei wie erwartet stärker gewachsen. Die Fussball-WM habe das Werbegeschäft angekurbelt. Der Anteil der WM-bezogenen Werbung innerhalb der klassischen Medien lag im ersten Halbjahr bei 5,7 Prozent. Gerade im WM-Monat ist das Werbeaufkommen allerdings um drei Prozent zurückgegangen. Im TV wurde sogar ein Minus von zwölf Prozent verzeichnet, wie Pressetext berichtet.Ludger Wibbelt, Geschäftsführer von Nielsen Media Research, sieht die Werbewirtschaft in Deutschland rosigen Zeiten entgegengehen: „Wir erwarten, dass sich diese positive Entwicklung auch im zweiten Halbjahr halten wird», äussert sich Wibbelt gemäss Medienmitteilung.
Vorsichtiger ist die Prognose des Zentralverbands der deutschen Werbewirtschaft (ZAW) und zwar im Hinblick auf die Mehrwertsteuererhöhung ab 2007, wie Pressetext schreibt.

Baselland lehnt Verschärfung des UWG ab

Der Revisionsentwurf des Bundesgesetzes gegen unlauteren Wettbewerb (UWG) kommt auch im Baselland schlecht an. Auch hier lehnt die Regierung die Schaffung eines Sondertatbestandes Ambush Marketing als zu eng und monopolistisch ab.

Der Revisionsentwurf des Bundesgesetzes gegen unlauteren Wettbewerb (UWG) kommt auch im Baselland schlecht an. Auch hier lehnt die Regierung die Schaffung eines Sondertatbestandes Ambush Marketing (Trittberettfahrer-Marketing) als zu eng und monopolistisch ab. Ambush Marketing sei nicht generell unlauter, sondern nur im Falle einer Täuschung des Publikums, teilte die Regierung am Dienstag mit. Doch gegen Täuschungen würde das bestehende Recht bereits ausreichend greifen. Die von europäischen Fussballverband Uefa geforderte Anpassung sei deshalb überflüssig.
Weiter vermutet die Regierung, dass die Gesetzesänderung primär zum Ziel habe, der Uefa im Vorfeld der Europameisterschaft 2008 eine quasi-monopolartige Stellung zu verschaffen, damit sie mehr Werbegelder generieren könne, heisst es in einer Mitteilung der Nachrichtenagentur SDA. Eine derart überhöhte und privilegierende Absicherung der Position eines privaten Grossveranstalters widerspreche aber Schweizer Wettbewerbsrecht.
Die Vernehmlassung läuft noch bis Mitte August. Vor dem Kanton Baselland haben sich bereits die Regierungen von Thurgau (siehe www.werbewoche.ch) und Solothurn ( siehe www.werbewoche.ch) gegen die Revision ausgesprochen. Auch der Dachverband Schweizer Werbung äusserte sich negativ zur geplanten Revision (siehe www.werbewoche.ch).

United Mobile sucht per Ebay neues Gesicht für Werbeoffensive

Das Schweizer Mobilfunkunternehmen sucht mit einer ungewöhnlichen Marketinginitiative ein Model für die neue, internationale Werbekampagne: Die Frau soll den Job via Ebay ersteigern.

Das Schweizer Mobilfunkunternehmen sucht mit einer ungewöhnlichen Marketinginitiative ein Model für die neue, internationale Werbekampagne: Die Frau soll den Job via Ebay ersteigern. Der Siegerin bei der Versteigerung winkt das Etikett «United Mobile-Gesicht» und ein ganztägiges Fotoshooting, bei welchem das Motiv für die im Spätsommer startende Werbekampagne geknipst wird: Das Model telefoniert auf einem grünen Sofa vor wechselnden Hintergründen. Dieses Motiv werde international sowohl für klassische Anzeigen, für Aussenwerbung und auch für Onlinemarketing verwendet.
Interessentinnen zwischen 18 und 35 Jahren können zwischen dem 13. und dem 23. Juli auf Ebay.de unter dem Stichwort «Chance of your life» an der Versteigerung teilnehmen. Sie müssen in das Textfeld «Ja, ich will die Chance meines Lebens nutzen» schreiben und sich mit einem Ganzkörperportrait und einer Kopie des Identitäsausweises für die Versteigerung qualifizieren. Der Erlös aus der Versteigerung kommt der internationalen Hilfsorganisation World Vision zugute.

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