Roger Federer wird Botschafter für Jura Kaffeautomaten

Jura, der Schweizer Innovationsleader bei den Kaffeevollautomaten hat die Nummer 1 des Welttennis als Botschafter für die Schweiz und international verpflichtet.

Jura, der Schweizer Innovationsleader bei den Kaffeevollautomaten hat die Nummer 1 des Welttennis als Botschafter für die Schweiz und international verpflichtet. Federer, der bereits Unicef-Botschafter ist,  soll die gemeinsamen Werte in die Welt hinaus tragen: Leistung, Präzision, Prestige und Passion für Exzellenz, heisst es in einer Mitteilung. Bei Jura ist man überzeugt, dass dieser Schritt durch einen treffenden Imagetransfer das Profil der Marke international weiter stärken und erlebbar machen wird. Ab Herbst 2006 wird Federer erstmals in der neuen Jura-Imagekampagne zu sehen sein.

Die ersten «Berner Politgespräche» finden im Oktober statt

Zum ersten Mal veranstalten am 19. Oktober 2006 das Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft der Universität Bern Ikmb und die Agentur Publikom die «Berner Politgespräche».

Zum ersten Mal veranstalten am 19. Oktober 2006 das Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft der Universität Bern Ikmb und die Agentur Publikom die «Berner Politgespräche». An der ersten Ausgabe werden zum Thema «Parlament, Medien und Lobbies» auch Bundesrat Samuel Schmid und Prof. Dr. h.c. Lothar Späth als Referenten teilnehmen. Die Politgespräche sollen eine unabhängige Plattform zur Diskussion aktueller Themen und Trends im Bereich der politischen Kommunikation bieten, wie Publikom in einer Medienmitteilung schreibt. Weiter sollen die Politgespräche
den Dialog zwischen Politik, Wirtschaft, Verwaltung und Wissenschaft fördern und den Erfahrungsaustausch zum Thema politische Kommunikation ermöglichen. Anmeldeschluss für die kostenpflichtige Tagung ist der 5. Oktober 2006. Die Politgespräche finden im Hotel Bellevue-Palace in Bern statt. Weitere Informationen und das Anmeldeformular finden sich auf folgender Website:
www.berner-politgespraeche.ch.

Grüezi, Herr Mustermann

Digitaldruck An einer Kundenveranstaltung informierte Gissler Druck zusammen mit den Lieferanten AlphaPicture und Xerox über die Möglichkeiten der Bildpersonalisierung.

Digitaldruck An einer Kundenveranstaltung
informierte Gissler Druck zusammen mit den Lieferanten AlphaPicture und
Xerox über die Möglichkeiten der Bildpersonalisierung.Wäre diese Seite im Digitaldruck produziert worden, dann hätte ich Sie, liebe Leserin,
lieber Leser, in diesem Artikel direkt und persönlich ansprechen
können. Dabei sind die Möglichkeiten der individuellen Ansprache nichts
Neues. Allen voran der Mailing-Bereich setzt seit längerem auf die
persönliche Ansprache. Täglich flattern Beispiele solcher, meistens
zwar noch nachträglich eingedruckter, aber zunehmend vollständig
personalisiert hergestellter Drucksachen neben Mailings auch in Form
von personalisierten Prospekten oder raffinierten Gewinnspielen in
unsere Briefkästen oder auf unsere Schreibtische.

Die persönliche Ansprache soll dabei helfen, die Aufmerksamkeit des
Empfängers zu erregen, soll im Idealfall das Interesse an den
vorgestellten Produkten oder Angeboten wecken. Doch da bekanntlich nur
wenige Sekunden darüber entscheiden, ob etwa ein Mailing in Augenschein
genommen wird oder in der Rundablage landet, müssen sich die Werber bei
der Ansprache stets neue Ideen einfallen lassen.

Texte in Bildmotiven umsetzen
Um bestehende oder potenzielle Kunden von ihren Dienstleistungen zu
überzeugen, hat auch die Gissler Druck AG in Allschwil bei ihrem
zweistufigen Mailing auf Personalisierung gesetzt – genauer auf
modernste Bildpersonalisierungstechnologie. Und um dieses Thema drehte
sich auch ein für Werber und Marketer konzipierter Kunden-Event, den
Gissler Druck zusammen mit Partnern Mitte Juni veranstaltete und für
welchen die Mailings warben. Inhaber Peter Gissler spricht dann auch
von einem guten Rücklauf: «Von den 177 verschickten,
bildpersonalisierten Einladungen antworteten etwas mehr als 20 Prozent,
9 Prozent sagten zu.» Gissler führte den hohen Response-Wert
schliesslich auch auf das bildpersonalisierte Mailing zurück.

«Die heutige Generation wächst in einer digitalen und visuellen Welt
auf», weiss Gerhard Märtterer, Geschäftsführer einer
Kommunikationsagentur in Stuttgart und Begründer der Marke
AlphaPicture. «Es wird daher immer schwieriger, mit einfachen
Textpersonalisierungen Aufmerksamkeit zu erregen», weiss Märtterer, der
als Gastreferent den grössten Teil des «Kompaktseminars» bestritt. Er
zeigte sich ebenfalls davon überzeugt, dass sich mit Mitteln wie der
Bildpersonalisierung die «Trefferquote im 1:1-Marketing» deutlich
verbessern lässt. Wohl auch aus Eigeninteresse, denn sein Unternehmen
hat Lösungen entwickelt, die aus Daten und Bildern
Bildpersonalisierungen generieren.

Vereinfacht erklärt, werden mit den Instrumenten Bestellliste sowie
einer Text- und einer Bilddatenbank plus der Verwendung einer von
AlphaPicture entwickelten Software schliesslich bildpersonalisierte
JPEG-Files generiert. Zudem wird ein vollständiger Zeichensatz
erstellt; Märtterer spricht in diesem Zusammenhang auch von
«Alphabetisierung». Die Dokumente samt den integrierten JPEG-Bildern
können schliesslich mit einem den variablen Datendruck beherrschenden
Drucksystem ausgegeben werden.

Digitaldrucker, die diesen Service nutzen wollen, können aus
bestehenden Kompositionen wählen oder sich von AlphaPicture gar eigene
Bild-Text-Kompositionen erstellen lassen. Der Fantasie sind dabei keine
Grenzen gesetzt: Herr oder Frau Mustermann können ihre Namen aus einer
Ansammlung von Wolkenfetzen herauslesen, ihn als in den Sand geritzte
Botschaft an einem Traumstrand entdecken oder eine Graffiti-Nachricht
auf der Berliner Mauer entziffern.

Auch für Verlage
Dass Bildpersonalisierungen auch bei Lesern von Fachzeitschriften gut
ankommen, erklärte Patrick Riesch, Business Manager bei Xerox, am
Beispiel der Publikation «Publisher». Das Fachmagazin habe nicht
zuletzt dank Bildpersonalisierung des Umschlags die Auflage signifikant
steigern können. Der Digitaldruck erlaube hier gar die individuelle
Belegung der auf dem Umschlag integrierten Inserateseiten. Rosige
Zeiten also offenbar für die «Individualisierer» in der Werbe- und
Kommunikationsbranche.

Drei Begriffe
Unter
Personalisierung versteht man im Allgemeinen die einfache,
textbasierende und direkte Ansprache. Neben der in die Drucksache
integrierten Anschrift wird der Empfänger meistens persönlich begrüsst
oder die Adresse gleich als Rückantwort integriert.
Bei der
Bildpersonalisierung wird die Ansprache oder auch nur der Name
in ein Bild integriert. Ein Buchstabe/Zeichen ist dabei ein auf das
Bild abgestimmtes Bildelement.
Werden auf den Empfänger zugeschnittene Werbemittel erstellt, dann
bewegt man sich im Bereich der
Individualisierung. Die Werbemittel oder
Dokumente werden hier meist zielgruppenspezifisch generiert.

Schritt für Schritt zur Bildpersonalisierung
Um ein personalisiertes Werbemittel bzw. einen bildpersonalisierten
Druck zu erzeugen, erstellt die Agentur zuerst ein Template. Aus diesem
Musterdokument muss hervorgehen, welche Elemente am Dokument
personalisiert, individualisiert oder bildpersonalisiert werden sollen.
Je nach Konzept sind neben den üblichen Angaben (Anrede, Name und
Adresse) auch Kundenprofile für die Individualisierung erforderlich
(Angaben über Interessen, Alter, Geschlecht etc.).

Mit einer Bildpersonalisierungs- und 3D-Software (bei AlphaPicture sind
beide Funktionen in einer Software vereint) werden schliesslich
Bilddaten im JPEG-Format erzeugt. Das Programm generiert die täuschend
echt wirkenden Schattenwürfe, maskiert je nach Sujet Bildteile ab oder
passt etwa die Schriftgrösse automatisch auf das vorgegebene Format an.
Um die Bilder im Digitaldrucksystem auszugeben, muss nun das
Layout-Dokument mit den Datensätzen und den generierten Bilddaten
zusammengeführt werden. Dazu benötigt der Digitaldruckdienstleister die
entsprechende Software.

Im Digitaldruckverfahren (nicht jedes System unterstützt diese
Möglichkeiten) können die Drucksachen nun ein- oder beidseitig
personalisiert/individualisiert ausgegeben werden. Für Drucker, die
keine eigene Personalisierungs-Software einsetzen (wollen), liefert
AlphaPicture auch komplette PDF-Dokumente aus, in denen alle
dynamischen Text- und Bildelemente bereits eingebunden sind.
AlphaPicture nennt das «Just Plug and Print». Bildpersonalisierungen
können darüber hinaus auch für Websites verwendet werden, um zum
Beispiel angemeldete Anwender pesönlich zu begrüssen.

AlphaPicture
Hinter der im Artikel besprochenen Bildpersonalisierung steht die
süddeutsche Kommunikationsagentur i-clue mit ihrer Technologie
AlphaPicture (alphapicture.ch).
Das Unternehmen rechnet gestaffelt nach Anzahl Bildern ab; dazu kommt
eine Grundgebühr. Auf dessen Website www.letterjames.ch bietet das
Unternehmen auch Bildpersonalisierungen für das B-to-C-Segment an. Dort
können die Möglichkeiten der Bildpersonalisierungen in allerdings
geringer Auflösung getestet werden.

Jürgen Franck

Eine Frage der Etikette

Produktdekoration Pago veranstaltete Ende Juni seinen Kundenevent Label days und wartete mit einem interessanten Vortragsprogramm auf.

Produktdekoration Pago veranstaltete Ende Juni seinen Kundenevent Label days und wartete mit einem interessanten Vortragsprogramm auf.Das Interesse an den Pago Label days vom
28. und 29. Juni war gross: 230 Personen folgten einer originell
gemachten Einladung und nahmen an einem der beiden Tage an diesem
Fachevent in den Räumlichkeiten von Pago in Grabs SG teil. Nach einer
kurzen Begrüssung bot der Geschäftsführer Hans Vetsch Einblick in die
internationale expansionsgeprägte Strategie der Pago Holding, betonte
aber gleichzeitig die Verankerung in der Region und das Bekenntnis zur
Familien-Aktiengesellschaft.

Produktdekoration für alle Verpackungsformen
Marketingleiter Emanuel Schäpper präsentierte die Erweiterung des
Geschäftsfeldes «Produktdekoration mit Selbstklebeetiketten» in
Richtung umfassende Dekorationen für alle Verpackungsformen mit den
neuen Pagoroll- und Pagosleeve-Etiketten. Er zeigte dabei die Vorteile
und Einsatzmöglichkeiten dieser neu bei Pago angebotenen
Dekorationstechniken auf. So werden die bedruckten, zu Schläuchen
verschweissten Folienrollen über das Produkt gespendet und mit Wärme
geschrumpft. Mit diesem Pagosleeve genannten Verfahren passt sich die
Dekorationsetikette beinahe jeder Produktform an. Das weniger komplexe
Pagoroll-Verfahren eignet sich für Produkte, die nur leicht geschrumpft
werden müssen. Das maschinelle Aufbringen von Selbstklebeetiketten
(Pago SK Etiketten) überzeugt hingegen durch eine breitere Auswahl an
Lösungen, die Etikettierebene darf hier aber nur einseitig gekrümmt
sein.

Verpackungskommunikation in ihrer schönsten Form
Mit der Erfolgsgeschichte Obi PUR, einer Apfelsaftspezialität mit
gesleevter, formbetonter Flasche, verdeutlichte Marcel Odermatt,
Marketingleiter von Thurella, die Bedeutung der Differenzierung im
heutigen Markt und unterstrich das Erfolgspotenzial einer einzigartigen
Dekoration am Verkaufspunkt.

Rolf Köppel, Bereichsleiter des Geschäftsfelds Pagoroll und Pagosleeve,
zeigte die verschiedenen Formen von Etiketten auf und gab Einblick in
die Gestaltungs-, Produktions- und Applikationsbesonderheiten von
Selbstklebeetiketten, Pagoroll-Etiketten sowie Pagosleeves.
Animationskünstler Rolf Kern alias Hugo Kleber lockerte die Zuhörer mit
seinen «klebendigen» Einlagen auf.

Carmen Mosca, Unit Director
Packaging Design bei mrg communications in Basel, referierte über
Packaging-Design im Umfeld des gesellschaftlichen Wertewandels. Nach
ihrer
Ausführung deckt sich das Denkmodell Zielgruppen nicht mehr mit der
heutigen Realität. Entscheidend für das Kaufverhalten sei vielmehr der
Rahmen, in dem sich der Konsument befinde und in welche Verfassung er
sich bringen wolle. Was die Rolle der Verpackung im Marketing-Mix
angeht, sprach Mosca von den «letzten erfolgsentscheidenden drei
Metern» – also dem Verkaufspunkt. Dort fielen 70 Prozent der
Kaufentscheide. Verpackungen als «In-Store-Kommunikationsmassnahmen»
sieht sie gar als Dreh- und Angelpunkt im Marketing. Ihr Vortrag zeigte
Beispiele für die sich ändernden Ansprüche an Verpackungen.

Sleeve-Produktion und -Applikation live präsentiert
Die Gäste konnten zudem in geführten Gruppen die wichtigsten
Produktionsbereiche von Pago kennen lernen. Dabei beeindruckte vor
allem die neu installierte Digitaldruckmaschine, die personalisierte
Sleeves produziert. Ein weiteres Highlight des Rundgangs waren die
neusten Etikettendruckmaschinen, die im Multiprozessverfahren sowohl
Selbstklebeetiketten als auch Pagosleeves- und Pagoroll-Etiketten
bedrucken.

Nach der Besichtigung der neuen Produktionsbereiche, die anlässlich der
Label days eröffnet worden waren, gab eine grosse Ausstellung von
aktuellen Etiketten Einblick in das vielfältige Tätigkeitsfeld von Pago
und inspirierte so manchen Kunden für eigene Anwendungen.
   

110 Jahre Pago
Das 1896 gegründete Unternehmen Pago – bis heute eine Familien-AG – ist
Systemanbieterin im Etikettierbereich. Pago druckt Selbstklebeetiketten
sowie Rundum- (Pagoroll) und Schrumpfetiketten (Pagosleeves). Zudem
konstruiert, baut und installiert Pago Etikettiermaschinen und -systeme
und entwickelt Etikettier-Software. Seit 1978 setzt Pago auf Expansion.
Damals wurde in Deutschland die erste Niederlassung gegründet.
Inzwischen ist Pago neben Frankreich, England, Italien, Rumänien und
Österreich auch in den USA tätig. Das Unternehmen, das weltweit mehr
als 1300 Mitarbeitende beschäftigt, erwirtschaftete im letzten
Geschäftsjahr einen Umsatz von rund 360 Millionen Franken.

Jürgen Franck

KBA hinkt Jahresplan hinterher

Druck Trotz einer verhalteneren Nachfrageentwicklung hält Druckmaschinenhersteller Koenig & Bauer (KBA) an der Prognose für das laufende Geschäftsjahr fest.

Druck Trotz einer etwas verhalteneren
Nachfrageentwicklung hält Druckmaschinenhersteller Koenig & Bauer
(KBA) an seiner optimistischen Prognose für das laufende Geschäftsjahr
fest. Der Konzernumsatz von Januar bis Mai 2006 habe den Vorjahreswert
um gut 40 Millionen Euro übertroffen, heisst es in einem
Pressecommuniqué. Dennoch lag der Umsatz wie 2005 lieferbedingt hinter
der Jahresplanung zurück. In seinem Rückblick auf das abgelaufene
Geschäftsjahr zeigte sich der KBA-Vorstandsvorsitzende Albrecht
Bolza-Schünemann nach den zurückliegenden schwierigen Jahren erfreut
über das Betriebsergebnis im Segment Rollen- und Sondermaschinen. Das
Segment Bogenoffset habe sich zwar ebenfalls positiv entwickelt, sei
aber in Anbetracht des kräftigen Umsatzanstiegs in keiner Weise
zufrieden stellend gewesen. Bereits im laufenden Jahr werden dank des
im Oktober 2005 eingeleiteten Massnahmenpakets zur Kostensenkung am
Standort Radebeul sichtbare Ergebnisverbesserungen erwartet.

Cinecom setzt auf digitale Kinowerbung

Die digitale Kinowerbung ist in der Schweiz bereits erfolgreich etabliert. Cinecom hat innerhalb von knapp einem Jahr 400 von 425 Kinosälen umgerüstet.

Die digitale Kinowerbung ist in der Schweiz bereits erfolgreich etabliert. Cinecom hat innerhalb von knapp einem Jahr 400 von 425 Kinosälen umgerüstet. Die Schweiz ist nach Norwegen, Österreich und Irland das vierte Land weltweit, das Kinowerbung in digitaler Form ausstrahlt. Mit der Einführung der digitalen Kinowerbung konnte Cinecom die Anzahl Kunden und Kampagnen um mehr als 10 Prozent steigern. «Cinecom hat bereits zu einem sehr frühen Zeitpunkt auf die komplette Digitalisierung der Kinowerbung in der Schweiz gesetzt. Die erfreuliche Entwicklung und die sehr positive Resonanz sowohl seitens unserer Kunden als auch seitens der Kinotreiber, bestätigen nun unsere Vision», meint Matthias Luchsinger, Geschäftsführer von Cinecom laut einer Medienmitteilung.
Gemäss Media Audit, der unabhängigen Qualitätskontrollstelle für Kinowerbung in der Schweiz, haben die Qualität und die Ausstrahlung der Kinowerbung durch die Digitalisierung an Qualität gewonnen, wie Cinecom schreibt. Für Kunden bietet die Digitalisierung weitere Vorteile: Etwa die verkürzte Produktionszeit und den Wegfall von Kopie- und Versandkosten.
Cinecom ist eine der bedeutendsten Medienvermarktungsunternehmen in der Schweiz und vermarkten neben Kinowerbung auch das Werbe- und Programmfenster von Sat.1 Schweiz, das Werbefenster von Kabel 1 und neu auch den Schweizer Sender 3+. Cinecom ist ein Unternehmen der PubliGroupe.

Wo bleiben die Geschichten?

Kolumne Journalisten sollen wieder die Geschichtenerzähler des Stammes werden: Verhältnisse erhellen, das kollektive Projekt erinnern und das Morgen besingen, schreibt Oliver Fahrni.

Kolumne Journalisten sollen wieder die
Geschichtenerzähler des Stammes werden: Verhältnisse erhellen, das
kollektive Projekt erinnern und das Morgen besingen.In einer alten Geschichte kommt in der
Nacht der Tod zu Rüedisüeli. «Es ist Zeit», sagt Meister Schnitter, wie
es sich geziemt. R. sieht das anders, schmeichelt, hält seine Seele
feil (er kennt die Klassiker), verhandelt. Am Morgen hat er einen
Aufschub erstritten. Einzige Bedingung: Er darf nie mehr erzählen, was
er gesehen, erlebt, gehört hat. Ein guter Deal, denkt R., was soll
daran schon schlimm sein, nur nach vorne zu schauen – und im Übrigen
den Mund zu halten?

Ein paar fürchterliche Wochen später haben ihn Frau und Freunde
verlassen, im Büro gilt er als bizarrer Kauz, zum Amoklauf fähig gar,
die Nachbarn schlagen Türen zu – Rüedisüeli ist aus allen
Zusammenhängen gefallen. Sein Chef hatte zuerst ein Burn-out vermutet:
«Sie waren meine beste Kraft. Was hat Sie bloss so verändert?» Schade,
dass Rüedisüelis Antwort («Morgen wird alles wieder besser») so dürr
ausfiel.

Die kleine Mär, Sie ahnen meine böse Absicht, steht für den Zustand
unserer Gesellschaft. Wir haben verlernt, uns zu erzählen. Glückliche
Amnesie hat ein Philosoph das genannt, mit Blick auf das
massenmörderische 20. Jahrhundert. Gewiss, aber die Crux mit dem
schönen Vergessen ist: Nur wenn wir uns ständig erzählen, schaffen wir
gemeinsame Wahrnehmung. Erst die Verständigung darüber, was war, stellt
Wirklichkeit her. Ein anderes Werkzeug haben wir nicht. Erzählend
ordnen wir ein, strukturieren Sinn und Zeit, geben uns Dauer und
Perspektive. Jede Kunst ist Narration, Zivilisation ist Narration,
Gesellschaft ist Narration. Gesellschaften, die sich nicht mehr
erzählen, zerfallen.

Irgendwie ist uns diese elementare Einsicht, die ein paar tausend Jahre
lang selbstverständlich menschliche Tätigkeit begründete, abhanden
gekommen. Die Sumerer hatten den Gilgamesch-Epos, die Griechen Mythen,
die Neuzeit ihre grosse Geschichte der Entdeckungen – wir haben «Gala»
(oder «Das Magazin»). Den Joy-Stick in der einen, die Karrierekeule in
der anderen Hand treiben wir Journalisten den Verhältnissen jeden
Zusammenhang aus – und den Wörtern ihren Sinn.

Plappernd vernichten wir Unterscheidung. Wir finden uns, wie Sartre
ahnte, «mitten in der Katastrophe der Gleichwertigkeit aller Namen
wieder und sind dennoch gezwungen, zu sprechen…» Nur was?
Wirklichkeit fassen wir kaum noch. Welt schaffen wir keine mehr. Sinn,
Bestand, Hoffnung schon gar nicht. Ein junger Freund fasst das so:
«Vergangenheit haben wir keine. Die Gegenwart ist ein Punkt. Und die
Zukunft rast auf mich zu.»

Wie es um diesen Verlust steht, jenseits allen Kulturpessimismus, zeigt
ein doppeltes Phänomen. Nie war der Appetit nach Geschichte so gross
wie heute. Historische Romane, Sonderhefte, historische Episoden finden
reissenden Absatz. Vergebliche Mühe: In der ambienten Amnesie lässt
sich offenbar nicht einmal mehr der Faschismus oder der 6-Tage-Krieg an
unsere Wirklichkeit anbinden. Umso mehr grassiert dieser Tage
Storytelling (Dramaturgie, Creative Writing, Fiktionalisierung von
Wirklichkeit). Keine Hochschule, kein Werber, keine
Unternehmensberatung mehr ohne Storytelling. Vorerst meint Storytelling
da meist nur ein Werkzeug, um Leser oder Kunden besser einzufangen.

Egal: Dieses plötzliche und massenhafte Erkennen, dass hinter der
Episode eine Geschichte liegen könnte, stellt die Frage, wie wir die
Erzählung wieder gewinnen könnten. Die Frage enthält einen Teil der
Antwort: In den schon erzählten Geschichten stecken die narrativen
Muster, mit deren Hilfe wir einen neuen Begriff von Wirklichkeit finden
und Gemeinsinn freilegen. Das ist mehr als die alte Regel, die Zukunft
werde in der Vergangenheit gelesen, mehr auch als Storytechnik: Aus
Mythen, Theater-Patterns, Historie, Volksgeschichten, Hollywood und
Literatur lassen sich die Instrumente ziehen, um unsere Wirklichkeit
auf neue Weise dicht zu beschreiben.

Der Journalist wäre dann wieder der Geschichtenerzähler des Stammes,
der die Verhältnisse erhellt, das kollektive Projekt erinnert und das
Morgen besingt. Medienökologie im besten Sinne. Aber in Zeiten fortgeschrittener
kapitalistischer Verwertung von niederen Instinkten und Erregung auch
ein ziemlich subversives Unterfangen.   

Oliver Fahrni ist freier Publizist, war bis 2001 stv. Chefredaktor der Weltwoche und zuletzt Auslandchef der Hamburger Woche.

Berauschender Musiksommer

Getränke Publicis will mit einer Sponsoringkampagne Heinekens Image als Lifestyle- Marke stärken.

Getränke Publicis will mit einer Sponsoringkampagne Heinekens Image als Lifestyle-Marke stärken. Ein Sommer ohne Openair ist wie ein
Openair ohne Heineken. Auf diese knappe Gleichung soll sich die
musikalische Markenwelt des holländischen Biers während der
umsatzstärksten Jahreszeit reduzieren lassen. Tatsächlich unterstützt
Heineken mit seinem Engagement nahezu alle wichtigen Musik-Events der
Schweiz: vom Gurtenfestival übers Openair Hoch Ybrig bis zum Montreux
Jazz Festival. Im Gegenzug verwebt das seit 22 Jahren auch in der
Schweiz vertriebene Bier den positiven und ewig jungen Lifestyle der
Festivals und Openairs immer enger mit seiner Werbekommunikation.

Als Synonym für Beisammensein, Spass und Genuss klingen in Heineken die
Openair-Erlebnisse mit und setzen die Marke ins relevante Set der Top
of mind und beeinflussen so den Kaufentscheid. Konzis und auf mehreren
Ebenen hat sich die Biermarke heuer neu in Szene gesetzt – von der neu
geformten Dose bis zur Experience Lounge, einem Zelt in der Form einer
überdimensionierten Bierdose. Hinzu kommt neu ein Plakatauftritt, den
die Hausagentur Publicis für den Aushang an den Festivals entwickelt hat.

Designerin Nadine Geissbühler kreierte Sujets, die einerseits auf die
verschiedenen Musikrichtungen abgestimmt sind und andererseits das
Produkt ebenso ins Rampenlicht rücken wie den einladenden Claim «Meet
you there». So sei eine visuelle Sound-Welt entstanden, «die das Ohr über die Augen stimuliert und
Lust auf Gigs und Hits unter freiem Sommernachtshimmel macht», sagt CD
Markus Gut.

Der neue Heineken-Auftritt beschränkt sich aber nicht nur
auf die ersten drei Motive, sondern werde laufend ergänzt. Auch bei den
Werbemitteln seien nicht nur die klassischen Tools vorgesehen. Nebst
den Plakaten werden die Tänzerinnen auch auf Inseraten, Specialposters,
Gadgets und Openair-tauglichen Give-aways ihre Konturen herumschwingen.         

Luca Aloisi

Rundum zufriedene Gesichter

Plakat Zürich brachte zu Stande, was Basel und Luzern nicht schafften: Eine Plakatsubmission, mit der (fast) alle glücklich sind.

Plakat Zürich brachte zu Stande, was Basel und Luzern nicht schafften: Eine Plakatsubmission, mit der (fast) alle glücklich sind.Noch läuft eine 30-tägige Frist, in der
gegen den jüngsten Plakatierungsentscheid der Stadt Zürich rekurriert
werden kann. Die Stadt gab am 7. Juli bekannt, dass APG und Clear
Channel Outdoor Plakanda (CCOP) die Plakatierung auf öffentlichem Grund
ab 2007 weitere fünf Jahre besorgen können. Zwar haben sich beide
Aussenwerber bereits über den je eigenen Anteil zufrieden geäussert.

Mehr noch:
CCOP, die in Basel und Luzern gegen die Vergaben an die APG rekurriert
hatte, lobte diesmal das Verfahren als «fair» und «richtungsweisend».
Dennoch sind noch Einsprachen und damit auch Verzögerungen möglich –
immerhin gingen acht der zehn Firmen, die sich um den Aushang der
Plakatstellen beworben hatten, leer aus.

Das Vergabemodell, das der Zürcher Stadtrat gewählt hatte, war
tatsächlich interessant und für die Schweiz neu: Die insgesamt 2199
Plakatflächen verschiedener Formate wurden in Form von 16 Losen
ausgeschrieben. Vier dieser Lose erhielt nun CCOP, zwölf bekam die APG.
Die Stadt rechnet damit, dass sie mit den neuen Verträgen etwa 30
Prozent höhere Erträge erzielen wird als noch 2005.

Wird der Vergabeentscheid rechtskräftig, ergeben sich folgende
Änderungen: CCOP wird wieder direkte Ansprechpartnerin der Stadt. Das
war gut zehn Jahre lang nicht der Fall, denn die Stadt hatte nur einen
Vertrag mit der APG. Dieser enthielt die Auflage, dass die APG der CCOP
einen Marktanteil von 25 Prozent zu überlassen hat. Der so genannte
Konsortialvertrag wird nun aufgehoben, CCOP fühlt sich somit wieder von
der Stadt als Partnerin ernst genommen.

Bezüglich der Flächenverteilung ändert sich dagegen wenig. Die APG
kommt neu auf insgesamt 2080 Einzelstellen (bisher 2021), CCOP auf 119
(120). Während CCOP alle seine Stellen frei vermarkten kann, sind es
bei der APG «nur» etwa 790 Flächen. Der Grund: Unter ihren 2080 Flächen
hat die APG weiterhin 1650 F4-Stellen, die vorwiegend der gewerblichen,
aber auch kulturellen und politischen Werbung vorbehalten und mit von
der Stadt bestimmten Fixpreisen belegt sind. Neu darf die APG aber etwa
360 davon mit eigenen Tarifen frei vermarkten.

Bei den übrigen Formaten kommt es zu einigen qualitativen
Verschiebungen: Die elf Grossflächen auf öffentlichem Grund, die bisher
von der APG bewirtschaftet wurden, werden alle der CCOP übertragen,
diese erhält neu auch 69 F200-Stellen, ein Format, das sie bisher nicht
zu betreuen hatte. Umgekehrt tritt CCOP alle ihre 88 F12 an die APG ab.
Zusätzlich geht das Recht für die Plakatierung auf Bauwänden
vollumfänglich an die APG, die nun die rund 100 variierenden Stellen
exklusiv vermarktet.

Rechnet man nun alle frei vermarktbaren Flächen zusammen, so erhöht
sich der Marktanteil der APG massiv auf 87 Prozent. Geht man dagegen
nur von den permanenten F12, F200 und den Grossflächen aus, behält CCOP
einen Marktanteil von 26 Prozent.

Neu an den Verträgen ist, dass beide Aussenwerber ihre Stellen nach
fünf Jahren an die Stadt abtreten müssen. Beat Roeschlin, CEO von CCOP,
findet das grundsätzlich positiv, da die Stadt bei der nächsten
Ausschreibung noch freier entscheiden und vergeben könne. «Bisher waren
die Stellen für die Plakatfirmen ja fast so etwas wie eine
Absicherung», sagt er. Allerdings sei die fünfjährige Laufzeit des
neuen Vertrages deshalb aus CCOP-Sicht «betriebswirtschaftlich an der
untersten Grenze.» Beat Holenstein, Leiter der APG Zürich, stört sich
dagegen «massiv» an der neuen Forderung der Stadt und spricht von
«Enteignung» und «Verstaatlichung»: «Der Unterhalt eines Stellennetzes
gehört wirklich nicht zur Kernkompetenz einer öffentlichen
Körperschaft.        

Markus Knöpfli

Bahn frei für Net Metrix

Internetforschung Net Metrix, das einheitliche Forschungsmodell über die Nutzung des Internets, erhält grünes Licht. Ein Konkurrent bleibt.

Internetforschung Net Metrix, das
einheitliche Forschungsmodell über die Nutzung des Internets, erhält
grünes Licht. Ein Konkurrent bleibt.In einer gemeinsamen Presseerklärung haben
die Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft SRG SSR idée suisse
und die AG für Werbemedienforschung Wemf bekannt gegeben, dass die
Schweiz ab Frühjahr 2007 über professionelle Instrumente für die
Mediaplanung im Internet und für die strategische Planung von
Onlinemedien verfügen wird.

Anlässlich einer Informationsveranstaltung Anfang Juni hatten
Wemf-Direktor René Schmutz und Manuel Dähler, Leiter des
SRG-Forschungsdienstes, noch eindringlich an die anwesenden Vertreter
der Onlinebranche appelliert, sie möchten zu Gunsten einheitlicher
Messwerte am neuen Forschungsmodell Net Metrix teilnehmen. SRG und Wemf
bilanzieren die Bereitschaft der Internetbranche positiv, jetzt in die
Zukunft der Onlinemedien als Werbeträger zu investieren. Damit könne
das Modell Net Metrix in ausreichendem Mass finanziert werden.

Net Metrix beinhaltet die von der Wemf erhobenen Module Net Audit
(beglaubigte Websites-Zugriffe) und Net Profile (soziodemografische
Angaben über Nutzer von Websites) sowie dem vom SRG-Forschungsdienst
betreuten Panel Net Tracking (ein strategisches Instrument, das die
Internetnutzung von rund 3’000 Panelteilnehmern erfasst und
Nutzungstrends erkennbar macht).

Mit dem gemeinsamen Forschungsmodell von SRG, Wemf sowie von privaten
Websitebetreibern als dritte beteiligte Partei ist auch die Gründung
einer neuen Firma Net Metrix verbunden. Der genaue Zeitpunkt steht noch
nicht fest. «Bis dahin treten Wemf und SRG-Forschungsdienst in
Kooperation als Anbieter auf», sagt Projektleiterin Christine Diemand
von der Wemf. Wie viele Websitebetreiber sich für Net Profile
angemeldet haben, möchte sie indessen noch nicht bekannt geben, da die
Anmeldefrist bis zum 20. Juli verlängert wurde. 

Eine besondere Situation besteht mit dem Panel Net Tracking des
SRG-Forschungsdienstes, der in Zukunft unter dem Namen Mediapulse
firmieren wird. Früher hatte die SRG zusammen mit der Firma Nielsen
Netratings Schweiz gemeinsam das Panel MMXI betrieben. Nielsen
Netratings führt dieses nach dem Ausstieg der SRG alleine weiter und
steht damit in Konkurrenz zu Net Tracking. «Es wird zwei Panels geben»,
bestätigt der Net Tracking Verantwortliche Markus Jufer.

Jufer sieht jedoch Vorteile für Net Tracking durch die bessere
Gesamteinbettung und die Zusammenarbeit mit der Wemf. «Kurzfristig
könnten wir Probleme bekommen, in den Markt einzudringen», meint Jufer,
langfristig werde sich das Panel jedoch durchsetzen, ist er überzeugt.
Vorerst abwartend verhält sich Jörg Dietz, Managing Director von
Nielsen Netratings Schweiz. «Ich schau mir das Modell mal an, aber ich
kann mich mangels Daten noch nicht dazu äussern», sagt Dietz. Für
Nielsen Netratings besteht durch die Ankündigung von Net Metrix derzeit
kein Handlungsbedarf.    

René Worni

Geschlechterbilder

Ausstellungen Wie Werbung Geschlechterklischees stützt und demontiert, zeigt die aktuelle Ausstellung der Plakatsammlung vom Museum für Gestaltung bei der Nationalbank.

Ausstellungen Nymphe, Hexe, Madonna,
Mutter, Vamp, Hausfrau –  die Frau als Projektionsfläche
verschiedenster Vorstellungen war und ist in der Werbung omnipräsent.
Meist ist sie sexy, langbeinig – und scheinbar für jeden verfügbar.
Eine Darstellung, die bis heute stark vom männlichen Wunschmodell
geprägt ist. Umgekehrt hatte und hat der Mann in der Werbung kaum als
dekoratives Element gewirkt, sondern vielmehr als kompetenter Fachmann,
Kenner und Geniesser. Heute hingegen begegnet man ihm öfters auch als
Objekt der Begierde oder in der Rolle des Vaters. Zudem geraten
«männliche» Werte ins Wanken. Wie Werbung Klischees und Konventionen
stützt und demontiert, zeigt die aktuelle Ausstellung der
Plakatsammlung vom Museum für Gestaltung bei der Schweizerischen
Nationalbank noch bis Mitte November.

Einreichfrist für «Writing for CEE 2006» bis am 31. Juli 06

Noch bis zum 31. Juli 2006 können sich Journalisten aus ganz Europa für den mit 5000 Euro dotierten Journalistenpreis «Writing for CEE 2006» bewerben.

Noch bis zum 31. Juli 2006 können sich Journalisten aus ganz Europa für den mit 5000 Euro dotierten Journalistenpreis «Writing for CEE 2006» bewerben. Der Preis wird dieses Jahr zum dritten Mal vergeben und zwar von der Austria Press Agentur in Zusammenarbeit mit der Bank Austria Creditanstalt. Ausgezeichnet werden Beträge, die Europa und die EU zum Thema haben, zur Überwindung von Grenzen und Vorurteilen beitragen und die kulturelle Vielfalt fördern. Teilnehmen können Beiträge, die zwischen 1. August 2005 und 31. Juli 2006 publiziert wurden. Das Ziel dieser Auszeichnung ist, die journalistische Auseinandersetzung mit Fragen der europäischen Integration zu fördern.Weitere Informationen und das Einreichformular für den Preis können auf der Website
http://www.apa.at/cee-award abgerufen werden.
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