Die Schweizer Holz-Zeitung und das Journal Suisse du Bois erhalten einen Redaktionsbeirat

Die Schweizer Holz-Zeitung und das Journal Suisse du Bois sollen durch fundierte Autorenbeiträge inhaltlich aufgewertet werden. Dazu wurde ein Redaktionsbeirat gegründet.

Die Schweizer Holz-Zeitung und das Journal Suisse du Bois sollen durch fundierte Autorenbeiträge inhaltlich aufgewertet werden. Dazu wurde ein Redaktionsbeirat gegründet. Mit den beiden neu positionierten Publikationen solle die stark segmentierte Produktionskette Holz in der Schweiz ein «qualitativ hochstehendes und zugleich praxisbezogenes» Publikationsorgan erhalten.«Unsere Branche darf vermehrt über ihre positiven Entwicklungen berichten», äusserte sich Andreas Hurst zu den Anliegen des Redaktionsbeirats, gemäss Medienmitteilung des Verlags Schweizer Holz-Zeitung. Vor allem sollen «ansprechend präsentierte Ergebnisse aus Forschung und Entwicklung wie auch aus Semester-, Projekt- und Diplomarbeiten das Selbstbewusstsein der Vertreterinnen und Vertreter der Holzbranche stärken».
Im Beirat sind Lehre und Forschung mit Andreas Hurst, Leiter des Fachbereichs Holz der Hochschule für Architektur, Bau und Holz HSB, und Bernhard Pauli, Professor für forstliche Betriebslehre und Verfahrenstechnik an der Schweizerischen Hochschule für Landwirtschaft, vertreten. Je einen Exponenten in den Redaktionsbeirat delegieren zudem der Verband Holzindustrie Schweiz HIS und die Unternehmen Bruno Piatti, Türenfabrik Brunegg, Pirmin Jung Ingenieure für Holzbau, Sika Services, Kronospan, Lignatur und Pavatex.

Tele feiert «Pirates of the Caribbean 2»

Die neuste Ausgabe des TV- und Kinomagazins Tele aus dem Hause Ringier erscheint aus Anlass des Kinostarts von «Pirates of the Caribbean 2» mit vier unterschiedlichen Titelbildern.

Die neuste Ausgabe des TV- und Kinomagazins Tele aus dem Hause Ringier erscheint aus Anlass des Kinostarts von «Pirates of the Caribbean 2» mit vier unterschiedlichen Titelbildern. Die Covers zeigen Johnny Depp, Keira Knightly, Orlando Bloom und den bekannte Piratenkopf. Auf der zweiten und dritten Umschlagseite erscheint zudem ein A3-Poster zum jeweiligen Titelblatt, wie Tele mitteilte. Die sechsseitige Titelstory, ein Interview mit Johnny Depp, die Filmbesprechung sowie natürlich der übrige Heftinhalt sind in allen vier Ausgaben gleich. Der neue Blockbuster aus Hollywood scheint auch die Werbewelt zu ungewöhnlichen Projekten anzuregen: Zum Europa-Start von «Pirates of the Caribbean 2» wird etwa auf «Google Earth» das fiktive «Pirates Island» in das Kartenmaterial eingebaut und per Google-Earth virtuell besuchbar, wie SDA berichtet hat. Auf der Insel finden sich nun allerhand Schätze für Filmfreunde wie Wallpapers, Bildergalerien und ein Musik-Clip.

Infowing bringt Bluetooth-Dispenser in die Schweiz

Seit dem 14. Juli spricht ein Plakat im Shopville des Zürcher Hauptbahnhofs die Handys der Passanten an. Das Hightech-Plakat bewirbt die neue Hollywood-Produktion «Pirates of the Caribbean 2».

Seit dem 14. Juli spricht ein Plakat im Shopville des Zürcher Hauptbahnhofs die Handys der Passanten an. Das Hightech-Plakat bewirbt die neue Hollywood-Produktion «Pirates of the Caribbean 2», indem Passanten per Bluetooth in einer Reichweite von fünf bis zehn Metern kostenlos Videos, Filmbilder oder etwa einen Kalendereintrag zur Premiere aufs Handy zugeschickt bekommen. Nach vier Tagen zieht der Entwickler Infowing eine positive Bilanz über die Nutzung des Bluetooth-Dispensers.Das Ganze verlaufe natürlich anonym und
die Benutzer müssten die Bluetooth-Funktion gezielt einschalten und der
Übertragung zustimmen, versicherte Jürg Bühler, Gründer und Geschäftsführer von Infowing, gegenüber der Werbewoche. Der Mobile
Content-Provider Infowing hat die Technik des Bluetooth-Dispensers
entwickelt und dem «Pirates»-Verleiher Buena Vista International für
Werbemassnahmen bereit gestellt. Seit dem 14. Juli haben insgesamt
immerhin 311 Passanten eine Datei runtergeladen. «Wir sind zufrieden
mit diesem Ergebnis», sagte Bühler. Das «Pirates»-Plakat bleibt noch
bis zum 6. August installiert. Seit Montag steht zudem auch im Dietlikoner Kino Pathé ein Bluetooth-Dispenser und mit Swisscom hat Infowing dieses Jahr bereits an diversen Musik-Openairs zusammengearbeitet – demnächst am Paléo-Festival. Dort gibt’s aber keine Videos, sondern Audio-Files entsprechender Bands zum Runterladen. Gemäss Bühler haben Bluetooth-Dispenser durchaus Zukunftspotenzial – natürlich insbesondere für ein «örtlich gebundenes Zielpublikum».Bartosz Wilczek

Letzter Rettungsplan für Baselbieter Lokalsender NW1

Wie die Basler Zeitung in ihrer Dienstagsausgabe schreibt, sollen Gemeinden dem Lokalfernsehen Geld zuschiessen. Bis Ende Monat muss der Rettungsplan stehen, sonst bedeutet es das endgültige Aus für den Sender.

Wie die Basler Zeitung in ihrer Dienstagsausgabe schreibt, sollen Gemeinden dem Lokalfernsehen Geld zuschiessen. Bis Ende Monat müssen die Zusagen vorliegen, sonst bedeute es das endgültige Aus für den Sender.
Ein Rest der bereits gekündigten Belegschaft habe die Hoffnung aber noch nicht aufgegeben, den Sender mit einem Minimalprogramm am Leben halten zu können. In den nächsten zwei Wochen müssen aber 150’000 Franken aufgetrieben werden und der Betreiberin Elektra Birseck Münchenstein EBM ein erfolgversprechendes Konzept vorgelegt werden (siehe „NW1“ muss definitiv den Betrieb einstellen).
Einige der Mitarbeitenden sind bereit, auf die zugesicherte Abfindung zu verzichten, um einen Teil der technischen Infrastruktur übernehmen zu können. Erfolgt von Seite der Gemeinden Unterstützung, wollen sie bis Anfang Oktober den Sendebetrieb mit Programmkonserven aufrechterhalten. Bis dann solle ein Geschäftsmodell entwickelt werden und Werbung akquiriert werden. Falls es im Herbst nicht realistisch erscheine, dass ein jährliches Werbevolumen von mindestens 500’000 Franken erreichbar sei, solle die Übung angebrochen werden. Andernfalls will man im Oktober wieder mit einem zunächst wöchentlichen Programm starten.

Radio Basilisk verzeichnet Hörerzuwachs

Im vergangenen Halbjahr konnte Radio Basilisk an den Werktagen eine durchschnittliche Hörerzahl von fast 130'000 erreichen. Auf die Woche verteilt hören durchschnittlich 125'000 Personen Radio Basilisk.

Im vergangenen Halbjahr konnte Radio Basilisk an den Werktagen eine durchschnittliche Hörerzahl von fast 130’000 erreichen. Auf die Woche verteilt hören durchschnittlich 125’000 Personen Radio Basilisk. Das sind 10’000 mehr als im zweiten Halbjahr 2005. Das geht aus den soeben erschienenen Hörerzahlen für das erste Semester 2006 von Radiocontrol hervor, wie Radio Basilisk in einer Medienmitteilung schreibt.

New York Times unterzieht sich Radikalkur

Um insgesamt 42 Millionen Dollar einzusparen, soll die New York Times ab April 2008 in einem neuen Format erscheinen. Als Folge davon schliesst die renommierte US-Tageszeitung eine Druckerei und baut mit 250 Stellen einen Drittel der Belegschaft ab.

Um insgesamt 42 Millionen Dollar einzusparen, soll die New York Times ab April 2008 in einem neuen Format erscheinen. Als Folge davon schliesst die renommierte US-Tageszeitung eine Druckerei und baut mit 250 Stellen einen Drittel der Belegschaft ab, wie die New York Times berichtete. Insgesamt werde die Zeitung im neuen Format fast vier Zentimeter schmaler. Die New York Times ist aber längst nicht die einzige Tageszeitung in den USA, die sich dem verändernden Marktumfeld beugen muss: Auch die Washington Post und die Los Angeles Times reduzierten bereits zu einem früheren Zeitpunkt aus Kostengründen ihren Umfang. Die Zeitungen kämpfen mit dem Leserrückgang und der Abwanderung von Werbung ins Internet und in andere Medien.

Antalis auf dem Weg zum Werbeträger-Anbieter

Der Schweizer Papiergrosshändler Antalis will seine Position im Markt der Werbeträger-Anbieter weiter ausbauen und hat dazu Braendle + Partner, Spezialistin für so genanntes Kunststoff-Halbzeug, übernommen.

Der Schweizer Papiergrosshändler Antalis will seine Position im Markt der Werbeträger-Anbieter weiter ausbauen und hat dazu Braendle + Partner, Spezialistin für so genanntes Kunststoff-Halbzeug, übernommen. «Für uns ergibt sich aus der Übernahme eine willkommene Sortimentserweiterung – und selbstverständlich werden die Braendle-Kunden auch von Antalis perfekt bedient», sagt Jürg Pletscher, Antalis-Geschäftsführer, gemäss einer Medienmitteilung von Antalis. Nach 30-jähriger, selbständiger Tätigkeit habe sich der bisherige Geschäftsleiter von Braendle + Partner, Eduard Braendle, entschlossen, seine Firma an Antalis zu verkaufen, damit Kontinuität und Lieferbereitschaft des von ihm aufgebauten Sortiments gewährleistet werden. Arbeitsplätze gehen bei der Übernahme nicht verloren. Braendle wird Antalis zukünftig als freier Berater zur Verfügung stehen.

Helsana und Rivella verlosen Geld für Versicherungsprämien

Frei nach dem hauseigenen Motto «gesunde Ideen» startet der Krankenversicherer Helsana eine neue Werbeaktion und wird zusammen mit Rivella grün vom 7. August bis zum 12. November 2006 fünf Mal pro Woche 2'500 Franken verlosen.

Frei nach dem hauseigenen Motto «gesunde Ideen» startet der Krankenversicherer Helsana eine neue Werbeaktion und wird zusammen mit Rivella grün vom 7. August bis zum 12. November 2006 fünf Mal pro Woche 2’500 Franken verlosen. Die Gesamtsumme der Verlosung beträgt 175’000 Franken und der Gewinn ist beispielsweise «zur Begleichung der Krankenversicherungsprämie» gedacht, wie Rivella in einer Medienmitteilung schreibt. Die Partnerschaft mit Rivella ist nahe liegend, da sich Rivella gemäss Medienmitteilung als «bekömmliches» Getränk versteht.Und so funktioniert’s: Auf allen Rivella grün-Etiketten und auf 1,5 Millionen Tischsets in der Gastronomie finden sich Teilnahmecodes, die per Post oder SMS einzusenden sind. Mitmachen kann jeder. Auch Gastronomie- und Handelskunden von Rivella erhalten bei einer speziellen Verlosung die Chance auf fünf Mal 2’500 Franken. Helsana ist mit 1,8 Millionen Gesamtversicherten der führende Krankenversicherer in der Schweiz

Hesskiss engagiert sich gegen Waffenexporte

Die Zürcher Kreativagentur Hesskiss unterstützt die GSoA-Volksinitiative für ein Verbot von Kriegsmaterial-Exporten. Dafür haben die Werber ein starkes Key Visual geschaffen.

Die Zürcher Kreativagentur Hesskiss unterstützt die GSoA-Volksinitiative für ein Verbot von Kriegsmaterial-Exporten. Dafür haben die Werber ein starkes Key Visual geschaffen, das die Schweiz in der form eines eingetrockneten Blutflecks zeigt, der von einer handvoll Patronenhülsen umgeben ist. Die Agentur unterstützt die Gruppe Schweiz ohne Armee (GSoA) ferner bei der Umsetzung diverser Kommunikationsmittel, teilt Hesskiss am Dienstag mit. Für die Entwicklung der Massnahmen zeichnet neben Hesskiss der Zürcher Fotograf Jonathan Heyer verantwortlich.
Dafür, dass die Initiative ein Erfolg wird, soll unter anderem die Community sorgen, die auf der Website Kriegsmaterial.ch Informationen und einen Unterschriftenbogen zur Verfügung gestellt erhält.

Kein Prozess gegen Cicero-Journalist Bruno Schirra

Das Landgericht Potsdam hat am Montag die Eröffnung des Verfahrens gegen den Cicero-Journalisten Bruno Schirra abgelehnt. Der Tatverdacht der Beihilfe zum Geheimnisverrat sei ungenügend, da der Geheimnisverrat vom Informanten bereits begangen worden sei.

Das Landgericht Potsdam hat am Montag die Eröffnung des Verfahrens gegen den Cicero-Journalisten Bruno Schirra abgelehnt, wie Spiegel online berichtete. Es bestehe kein hinreichender Tatverdacht gegen den Reporter.
Der Fall hat sich zu einem grundsätzlichen Streit über die Grenzen der Pressefreiheit entwickelt. Schirra hatte im März 2005 ein einem Beitrag aus einem vertraulichen Dokument des Bundeskriminalamtes BKA über den jordanischen Top-Terroristen Abu Mussab al-Sarkawi zitiert, daraufhin waren im September die Cicero-Redaktionsräume durchsucht worden (siehe Redaktion des Ringier-Magazins Cicero durchsucht).
In der Begründung des Landgerichts heisst es nun aber, dass der fragliche BKA-Bericht bereits im November 2004 in einem Buch eines französischen Journalisten zitiert worden sei und die Informationen somit bereits öffentlich gewesen seien. Für weitreichender schätzt Spiegel online aber den zweite Punkt der Begründung ein. Die Motivation des unbekannten und nicht ermittelten Informanten von Bruno Schirra könnte auch gewesen sein, Schirra blosse Hintergrundinformationen zuspielen zu wollen und nicht, damit die Veröffentlich des Berichts zu erlangen. Durch die Herausgabe sei der Geheimnisverrat bereits begangen worden, die Anklage der Beihilfe zum Geheimnisverrat gegen den Journalisten sei damit hinfällig, wie Spiegel online aus dem fünfseitigen Schriftstück des Landgerichts zitiert.
Ob die Begründung der Potsdamer Richter aus rechtlicher Sicht einwandfrei ist, wird sich zeigen, wenn die Staatsanwaltschaft gegen den Beschluss Einspruch erheben sollte.

Startup Incite Media spezialisiert sich auf In-store TV

Roland Kümin hat im Dezember die Incite Media AG ins Leben gerufen mit dem Geschäftszweck, TV am Verkaufsort (Point of Sale, POS) zu realisieren.


Roland Kümin hat im Dezember die
Incite Media AG ins Leben gerufen mit dem Geschäftszweck, TV am Verkaufsort
(Point of Sale, POS) zu realisieren. Die Mission von Incite Media liegt denn
auch in der Erntwicklung, Umsetzung und Installation von TV-Produktionen am
POS. Dabei versteht sich diese Werbeform als Ergänzung zur Kaufentscheid
vorbereitenden Breitenwerbung. Werbung solle bis zum POS als Gesamtprozess
verstanden werden.
 
«Unser Angebot stösst im Markt
auf viel positive Reaktion und wir konnten bereits einige Firmen begeistern»,
führte Roland Kümin gegenüber der Werbewoche aus. So rüstet beispielsweise ein
namhafter Telekommunikations-Anbieter in der Schweiz alle eigenen Shops mit
Incite Media Lösungen aus und gross angelegte Felduntersuchungen laufen bei
Esprit (fünf Standorte) sowie bei einem namhaften Fachgeschäft für Spielwaren
und Freizeitartikel (zwei Standorte). Weitere Verträge seien in Vorbereitung,
sagte Kümin weiter.
 
Eine wesentliche Komponente des
Angebots ist die Interaktivität, so sind sowohl interaktive Displays möglich
wie auch die Kommunikation mit dem Kunden über SMS. «Die Kommunikation
verlagert sich immer mehr in Richtung Dialog mit dem Kunden», sagte Kümin
weiter, «dem trägt unser Angebot natürlich in hohem Masse Rechung».
 
Incite Media beschäftigt bereits
acht Personen. Die Aktien befinden sich zu 20 Prozent in Besitz des
Multimedia-Ausrüsters Habegger, zu 72 Prozent bei Roland Kümin und zu 8 Prozent
bei Dr. Jakob Hans Bär. Wie es in einer Medienmitteilung heisst, will Incite
Media ein in Europa noch weitgehend unerschlossenes Marktsegment aufbauen und
sich in diesem Segment langfristig als Marktführer positionieren.
Geplant ist eine weitere Finanzierung durch Private
Placement im Rahmen einer Erhöhung des Aktienkapitals, teilt Incite Media am
Dienstag mit. Bereits wird auch die Möglichkeit eines Going Public in Betracht
gezogen, allerdings erst nach etwa fünf Jahren. Der Break Even ist für 2008 angesetzt.

Kathrin Fischer

TeleBärn ist neu auch in der Region Avenches empfangbar

Ab sofort ist der Regionalsender TeleBärn auch auf dem Kabelnetz der Télédistri und damit in 2'585 Haushalten in insgesamt 17 Gemeinden in der Region Avenches empfangbar.

Ab sofort ist der Regionalsender TeleBärn auch auf dem Kabelnetz der Télédistri und damit in 2’585 Haushalten in insgesamt 17 Gemeinden in der Region Avenches empfangbar. Das Bundesamt für Kommunikation hatte bereits Ende 2004 einer entsprechenden Erweiterung des Konzessionsgebietes zugestimmt – nach notwendigen technischen Arbeiten konnte nun die Erschliessung der Region abgeschlossen werden, wie TeleBärn in einer Medienmitteilung schreibt.
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