Studie: Online-Einkaufen verringert Umweltverschmutzung

Eine Studie der anderen Art hat im Juli der Internet-Supermarkt und Migros-Tochter LeShop vorgelegt: Sie belegt, dass Einkaufen im Internet die Umwelt schont.


Eine Studie der anderen Art hat im Juli der Internet-Supermarkt und Migros-Tochter LeShop vorgelegt: Sie belegt, dass Einkaufen im Internet die Umwelt schont. Die Erkenntnis ergebe sich aus dem wissenschaftlichen Vergleich zwischen dem individuellen Supermarkt-Besuch und der Bestellung bei Leshop.ch. Durch koordinierte Sammellieferungen reduzierten sich nämlich Energieverbrauch und CO2-Ausstoss im Schnitt um zwei Drittel. Pro Einkauf gelangen damit 3,5 Kilo CO2 weniger in die Atmosphäre, heisst es in einer Mitteilung. Für die Studie wurden am Freitag 23. Juni 14 Lieferungen an 164 Kunden gemessen und mit der Verschmutzung, die durch individuelle Fahrten in den Supermarkt entsteht, verglichen. Das Ergebnis laut Mitteilung: Pro Online-Einkauf werden rund 3,5 Kilo CO2 eingespart und die Atmosphäre umso weniger belastet. Haushalte würden so pro Jahr bis 85 Liter Dieselöl sparen – so viel wie zum Heizen eines Badezimmers nötig sind.

Roland Oetterli verlässt Jean Frey

Der Verlagsleiter der Publikumszeitschrift «Beobachter», Roland Oetterli, trennt sich per Ende September vom Jean Frey Verlag.


Der Verlagsleiter der Publikumszeitschrift «Beobachter», Roland Oetterli, trennt sich per Ende September vom Jean Frey Verlag. Er möchte sich einer neuen beruflichen Herausforderung widmen, heisst es in einer Mitteilung. Oetterli gehörte im Medienhaus der Unternehmensleitung an und zeichnete für das Gruppen Key Account Management verantwortlich. «Wir verlieren einen engagierten und menschlichen Kollegen, der viel zum guten Gelingen des Beobachters beigetragen hat,» schreibt Filippo Leutenegger, CEO der Jean Frey AG.

Schweizer Fernsehen steigerte Juli-Marktanteil um 1.2 Prozent

Das Schweizer Fernsehen SF konnte im Juli 2006 einen Marktanteil im Ganztagesschnitt von 32.6 Prozent erreichen. Damit steigerte sich das öffentlich-rechtliche Fernsehen gegenüber Vorjahr in allen Zeitzonen und bei der werberelevanten Zielgruppe 15-49.


Das Schweizer Fernsehen SF konnte im Juli 2006 einen Marktanteil im Ganztagesschnitt von 32.6 Prozent erreichen. Damit steigerte sich das öffentlich-rechtliche Fernsehen gegenüber Vorjahr um 1.2 Prozentpunkte und zwar in allen Zeitzonen. Am grössten ist die Zunahme am Spätabend mit einem Plus von 4.2 Prozent.
Der von Januar bis Juli 2006 generierte Jahresmittelwert beträgt 35.9 Prozent, was einer Zunahme von 2.5 Prozentpunkten gegenüber den Jahresmittelwert des Vorjahres entspricht. Auch hier betrifft die Zunahme alle Zeitabschnitte. Am grössten ist die Zunahme allerdings am Vorabend mit plus 6.7 Prozentpunkten.

Das Schweizer Fernsehen vermochte im Juli auch bei der werberelevanten Zielgruppe der 15 bis 49-Jährigen zuzulegen. Der Ganztagesschnitt von 27.4 Prozent Marktanteil liegt 2.9 Prozent über Vorjahr. In den Monaten Januar bis Juli 2006 erreichte SF einen Marktanteil von 30.6 Prozent. Gegenüber Vorjahr bedeutet dies eine Steigerung um 3.9 Prozentpunkte.

Juni lässt Werbeumsätze um 5 Prozent steigen

Die Werbeumsätze im Juni sind mit 335 Mio. Franken im Vergleich zum Vorjahr um 5,0 Prozent gestiegen. Welche Branchen mehr und welche weniger investierten, erfahren Sie beim Klick auf


Die Werbeumsätze im Juni sind mit 335 Mio. Franken im Vergleich zum Vorjahr um 5,0 Prozent gestiegen. Wie die Juni-Daten des AIS Advertising Index Switzerland der WEMF AG für Werbemedienforschung belegen, haben vor allem die folgenden Branchen mehr in Werbung investiert: Dienstleistungen (+ 38 Prozent), Politik/Wirtschaft/Verwaltung/Industrie (+ 36,5 Prozent), Uhren/Schmuck (+ 31,4 Prozent), Finanzen/Versicherungen (+ 30,6 Prozent), Medien (+23,5 Prozent), Büro /Informatik (+ 20,8 Prozent), UE/Foto/Optik/Hören (+ 17,6 Prozent), Pharma/Gesundheit (+ 11,6 Prozent), Telekommunikation/ Internet (+11,6 Prozent) und Bekleidung/Schuhe (+ 10,1 Prozent).
Weniger in Werbung investierten hingegen die folgenden Branchen: Tabakwaren (- 25,2 Prozent), Getränke (- 22,9 Prozent) und Verkehr (-16,5 Prozent). Die übrigen Branchen lagen mit ihren Investitionen um maximal 10 Prozent über oder unter den Werbeausgaben des entsprechenden Vergleichsmonats des Vorjahres.

Republica koppelt sich von Contexta ab

Die Berner Kommunikationsagentur Republica, seit 1999 Teil der Contexta Holding, macht sich durch einen Management-Buy-Out selbständig.


Die Berner Kommunikationsagentur Republica, seit 1999 Teil der Contexta Holding, macht sich selbständig. Rückwirkend per 1. Januar 2006 übernehmen die drei Geschäftsleitungsmitglieder Barbara Trachsel (CEO), Chris Morgan (Creative Director) und Re Wilk (Creative Director) über einen Management-Buy-Out das Unternehmen mit 26 Mitarbeitern. Republica biete heute ein ähnliches Leistungsspektrum an wie Contexta, begründet Daniel Hartmann (CEO von Contexta) laut einer Medienmitteilung den Verkauf. Die Full-Service-Agentur kooperiert aber weiterhin in den Bereichen Internet, Events und Public Relations mit Contexta. Auch der Firmensitz im Berner Matte-Quartier bleibt bestehen. Seit 1999 betreut Republica nationale und internationale Grossfirmen, KMU und Non-Profit-Organisationen wie das Bundesamt für Energie (BFE), das Bundesamt für Gesundheit (BAG), das Gurtenfestival, Microsoft Schweiz, Post Finance und die Stadt Bern. Der Bereich Public Relations deckt Republica mit der Tochter Pr Access ab, die seit 1. Juli 2006 von Willi Brand geführt wird.

GEMI: TV und Internet legen weiter zu

Der Goldbach Electronic Media Index (GEMI) für TV, Radio, Internet und Teletext ist im Juni von 319 auf 322 Punkte angestiegen. Am stärksten ist das Internet um 5 Punkte gewachsen.


Der Goldbach Electronic Media Index (GEMI) für TV, Radio, Internet und Teletext ist im Juni von 319 auf 322 Punkte angestiegen. Damit belegt er das kontinuierliche Wachstum der elektronischen Medien. Die Brutto-Werbeinvestitionen für TV und Internet verzeichnen dabei im Juni eine klare Zunahme. Das Fernsehen ist um 4 Index-Punkte auf 327 (323 im Mai 2006) gestiegen. Auch das Internet zeigt mit einem Plus um 5 Punkte von 211 auf 216 einen klaren Anstieg. Radio legte mit 1 Index-Punkt von 246 auf 247 zu. Teletext büsste im Juni jedoch wieder 2 Punkte ein und erreicht somit einen Tiefststand von 146. Das Total der Medieninvestitionen bleibt unverändert auf dem Wert von Mai 2006 bei 170 Index-Punkten. Der Index basiert auf den publizierten Daten von Media Focus für Werbeinvestitionen in der Schweiz und wird vom Werbevermarkter Goldbach Media ermittelt. 

Provisorische Verfügung gegen NZZ am Sonntag aufgehoben

Von den im Vorfeld der Bankenfusion Swissfirst/Bellevue involvierten Pensionskassen, Versicherungen und Organisationen durfte die NZZ am Sonntag bis letzten Freitag keine Namen bekannt geben und nur anonymisiert berichten.


Von den im Vorfeld der Bankenfusion Swissfirst/Bellevue involvierten Pensionskassen, Versicherungen und Organisationen durfte die NZZ am Sonntag bis letzten Freitag keine Namen bekannt geben und nur anonymisiert berichten. Am Freitag wurde die provisorische Verfügung des Bezirksgerichts Zürich gegen die NZZ am Sonntag aufgehoben. Wie die NZZ Am Sonntag in ihrer letzten Ausgabe mitteilte, sei es ihr nun erlaubt, die Namen der Beteiligten zu nennen. Beim Fall handelt es sich um die Fusion zwischen den Banken Swissfirst und Bellevue, die am 12. September 2005 über die Bühne ging. Die provisorische Verfügung war von der Bank Swissfirst erwirkt worden.

U1 TV versteigert auf Ebay Moderationsauftritt

In zwei Wochen startet bei Ebay Schweiz eine ziemlich aussergewöhnliche Internet-Auktion: Der Zürcher Fernsehsender U1 TV versteigert via Online-Börse einen Moderationsauftritt in der hauseigenen Wetter-Show.


In zwei Wochen startet bei Ebay Schweiz eine ziemlich aussergewöhnliche Internet-Auktion: Der Zürcher Fernsehsender U1 TV versteigert via Online-Börse einen Moderationsauftritt in der hauseigenen Wetter-Show. Die Auktion startet am Montag 21. August um 17 Uhr. Unter dem Motto „Jeder Mensch hat Anspruch auf 15 Minutes of Fame“ kann jeder mitbieten – der Erlös kommt vollumfänglich einem Obdachlosen-Projekt zu Gute. Nach Beendigung der Online-Auktion wird U1 TV den Höchstbietenden ins Studio einladen. Nach einer Einschulung in die Moderation, Styling und Maske geht es ab ans Set – die Moderation soll noch am selben Tag in der Schweiz ausgestrahlt werden. 

Sportverlag Europa lanciert Schweizer Fussball-Heft

Am 1. September 2006 liegt erstmals die neue Schweizer Fussball-Lektüre ‹‹EuroSoccer›› zum Kauf bereit. Die Werbe-Aktivitäten laufen Anfang August an.


Am 1. September 2006 liegt erstmals die neue Schweizer Fussball-Lektüre ‹‹EuroSoccer›› zum Kauf bereit. Die Werbe-Aktivitäten laufen Anfang August an. Rechtzeitig zu Beginn der Euro 2008-Qualifikation soll das Magazin in einer Auflage von 50’000 Exemplaren erscheinen und somit zur grössten Fussball-Zeitschrift der Schweiz werden, heisst es in einer Medienmitteilung. Die Messlatte liegt hoch, denn erst am 26. Juni fiel der Entscheid, das Heft zu lancieren. Realisiert wird das Projekt von Ulrich Kühne-Hellmessen, dem geschäftsführenden Chefredaktor vom Sportverlag Europa. Das Unternehmen wurde vor drei Jahren gegründet; es zeichnet auch für das ‹‹offizielle Bundesliga-Magazin›› verantwortlich, das die Deutsche Fussball-Liga (DFL) in Deutschland herausgibt.  ‹‹EuroSoccer›› richtet sich an ein Zielpublikum von Fussball-Interessierten im Alter von 8 bis 80 Jahren. Es wird in jeder Coop-Filliale sowie an Kiosken zu kaufen sein. Der Verkaufspreis für das Heft mit 84 Seiten liegt bei 5 Franken, das Jahres-Abo ist für 50 Franken (12 Ausgaben) erhältlich. Die Schwerpunkte des inhaltlichen Konzeptes liegen auf der Euro 2008, auf der Schweizer Nati und auf internationalen Stars. Hintergrund-Berichte aus Europas Top-Ligen und Infos aus der EM-Qualifikation, kommentiert von Nati-Trainer Köbi Kuhn, runden das Magazin ab. Als Kolumnist konnte Stéphane Chapuisat gewonnen werden. Die journalistische Kompetenz bezieht die Redaktion laut der Mitteilung aus einem breiten Netzwerk, das der Sportverlag Europa in den vergangenen drei Jahren aufgebaut hat.

Hero feiert 120-jähriges Jubiläum mit Ogilvy

Das Schweizer Lebensmittelunternehmen Hero hat Ogilvy One Zürich mit den Kommunikationsmassnahmen rund um die Hero-Merci-Promotion beauftragt. Mit der Aktion möchte sich Hero bei seinen Kunden für ihre Treue bedanken, strebt aber auch eine Neukundengewinnung an.


Das Schweizer Lebensmittelunternehmen Hero hat Ogilvy One Zürich mit den Kommunikationsmassnahmen rund um die Hero-Merci-Promotion beauftragt. Anlässlich des 120. Geburtstags wurden diverse Off- und Online-Massnahmen und Packungsgestaltungen umgesetzt. Mit der Aktion möchte sich Hero bei seinen Kunden für ihre Treue bedanken, strebt aber auch eine Neukundengewinnung an, wie es in einem Communiqué heisst.Für die Jubiläums-Edition der Hero Delicia-Konfitüren gestaltete Ogilvy die Etiketten im Retro-Design sowie das Jubilé-Pack. Auch entwickelten die Zürcher für die Salat-Dressings spezielle Promotions-Etiketten. Die Massnahmen am Verkaufsort beinhalten Displays und Leaflets auf diversen Hero-Produkten, welche durch Gewinnspiele unterstützt werden. Kernelement ist die Internet-Seite
auf welcher die Besucher an einem Rezeptgewinnspiel teilnehmen und Infos über Hero abrufen können. Mit Anzeigen in der Coop-Presse bedankt sich Hero zudem bei seinen Kunden und macht gleichzeitig auf die Angebote aufmerksam.

Schweizer Milchproduzenten SMP: Lovely neu im Stall von Ruf Lanz

Ruf Lanz darf sich in Zukunft um die heiligste aller Schweizer Kühe kümmern: Lovely. Die Schweizer Milchproduzenten SMP haben sich nach einer Konkurrenz-Präsentation für die Zusammenarbeit mit der Zürcher Kreativagentur entschieden.


Ruf Lanz darf sich in Zukunft um die heiligste aller Schweizer Kühe kümmern: Lovely. Die Schweizer Milchproduzenten SMP haben sich nach einer Konkurrenz-Präsentation für die Zusammenarbeit mit der Zürcher Kreativagentur entschieden. Gemäss den SMP-Werbeverantwortlichen Charlotte Hofstetter und Martin Rüst zeigte Ruf Lanz mit einem überraschenden Konzept, „dass mit Lovely noch längst nicht alle Werbemöglichkeiten abgegrast sind“. Die ersten Milch-Kampagnen aus dem Stall von Ruf Lanz werden 2007 zu sehen sein.

Schweizer erhalten Red Dot Awards in Communication Design

Seit letzter Woche stehen die Gewinner des Red Dot Award: Communication Design 2006 fest: Unter den Preisträgern befinden sich auch einige Schweizer.

Seit letzter Woche stehen die Gewinner des Red Dot Award: Communication Design 2006 fest: Unter den Preisträgern befinden sich auch einige Schweizer. Gleich dreimal hat Niklaus Troxler aus Willisau die Jury in der Kategorie Poster begeistern können: Das Poster für das Marty Ehrlich Quartet NY gewinnt eine Best of the Best-Auszeichnung. Auch sein Werk für das Jazz Festival Willisau 2005 sowie das Plakat für Rob Stewart–Arthur Blythe erhalten einen Red Dot. Ebenfalls eine Best of the Best-Auszeichnung dürfen Neeser & Müller aus Basel in der Kategorie Editorial für die Buchgestaltung von «Geballte Gegenwart» in Empfang nehmen. Des weiteren bekommt in dieser Kategorie das Zürcher Büro4 einen Red Dot für die Projektdokumentation «Jung & Alt Stadt»; die Basler Comfactory erhält eine Auszeichnung für den Geschäftsbericht von Novartis in der Kategorie Corporate Design.
Die Preisverleihung des Red Dot Award: Communication Design 2006 findet am 8. Dezember 2006 in der Essener Philharmonie statt. Bis dahin bleibt es im Bereich Ehrenpreise spannend. Sowohl für die Preisträger der Ehrenauszeichnung «Red dot: Grand Prix», die für die jeweils beste Arbeit einer Kategorie vergeben wird, als auch der Gewinner des erstmals mit 10’000 Euro dotierten Red Dot: Junior Prize für die beste studentische Arbeit werden dann bekannt gegeben. Laut einer Medienmitteilung hat die Jury die 3708 Einreichungen aus 31 Nationen als Qualitativ hoch befunden. Ausgezeichnet werden in den neuen Kategorien Corporate Design, Informational Design/Public Space, Advertising, Packaging Design, Editorial, Poster, Interactive Media, TV & Cinema sowie Sound Design 210 Arbeiten, davon 24 mit einem Red Dot: Best of the Best. Diese kreativen Erzeugnisse seien leise, aber subtil, sie berührten emotional und gingen mit Witz und Ironie unter die Haut, resümiert Award-Initiator Peter Zec die Ergebnisse. Alle ausgezeichneten Werke können vom 9. Dezember 2006 bis zum 7. Januar 2007 im Essener Red Dot Design Museum besichtigt werden.

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