Wirz bringt für Hiltl Werbung zum Schiessen

Der neue Spot von Wirz Werbung für das traditionsreiche vegetarische Restaurant Hiltl ist eine Persiflage des beliebten Moorhuhn-Games, bei dem es galt, möglichst vielen Hühnern den Garaus zu machen. Nun gilt es, möglichst kein Huhn zu treffen.

Der neue Spot von Wirz Werbung für das traditionsreiche vegetarische Restaurant Hiltl ist eine Persiflage des beliebten Moorhuhn-Games, bei dem es galt, möglichst vielen Hühnern den Garaus zu machen. Der Wirz-Spot zeigt den Bildschirm eines Online-Gamers, der es nicht schafft, ein einziges Hühnchen zu erwischen. Der Spieler erhält null Punkte, darf sich aber trotzdem in der Rangliste – allerdings ganz am Schluss – eintragen. Der eingetippte Name – Rolf Hiltl – beweist eindeutig: Der Gamer ist «Born to be a vegetarian» (Geboren, ein Vegetarier zu sein).Gespielt werden kann das Spiel mit dem Namen «Miss the Chicken» (Verfehl das Huhn) online auf der Website von Hiltl. Ziel ist es, bei 30 Schuss kein einziges Hühnchen zu treffen. Die Bestätigung, ein vortrefflicher Vegetarier zu ein, muss dem Spiele mangels einer Gewinnmöglichkeit dann allerdings genügen.

Coca Cola Suisse visiert Jugendliche an

Die weltweite «Welcome to the Coke side of life»-Kampagne von Coca Cola wurde am 9. Juli mit den «Happiness-Factor«-TV-Spots eingeläutet. Die Botschaft: Die «einfachen und optimistischen Momente im Leben» sollen genossen werden.

Die weltweite «Welcome to the Coke side of life»-Kampagne von Coca Cola wurde am 9. Juli mit den «Happiness-Factor«-TV-Spots eingeläutet. Die Massage: Die «einfachen und optimistischen Momente im Leben» sollen genossen werden. Weil Coca Cola in der Schweiz seit 70 Jahren vertreten ist (siehe
Coca Cola feiert 70 Jahre in der Schweiz), wurde die «Welcome to the Coke side of life»-Kampagne für die Schweiz anlässlich dieses Jubiläums ganz speziell adaptiert – und zwar mit einer Marktoffensive für das jugendliche Zielpublikum im Rahmen des Coke-«Erlebnisportals» Mycokemusic So lasse sich die «Coke side of life» auch über Codes erleben, die sich in der Schweiz ab sofort unter den Deckeln oder Etiketten jeder Coca-Cola oder Coke light befinden, wie Coca Cola Suisse in einer Medienmitteilung schreibt. Die Codes werden – auf dem Online Musikportal Mycokemusic eingegeben oder per SMS an eine entsprechende Nummer gesendet – in Punkte umgewandelt. Wie viele Punkte sich hinter einem Code verbergen, sei Glücksache – die Punkte können im Shop auf Mycokemusic in Klingeltöne, Logos, Wallpapers, Videos oder Musik-Downloads eingelöst oder für ein Gewinnspiel gesammelt werden. Als Hauptgewinn winke dann ein Handy.
Im Rahmen von Mycokemusic sind noch weitere Projekte geplant: An den Festivals in Gurten und St. Gallen veranstaltete Coca Cola je einen Hip-Hop-Battle, der am 5. August mit der Kür des besten Wortakrobaten abschliesst. Im Herbst wird dann zum zweiten Mal der Nachwuchswettbewerb «Soundcheck» durchgeführt.
Im Rahmen der«Coke side of life»-Kampagne präsentieren sich die Coca Cola-Printanzeigen, Plakate und auch Mycokemusic in neuen «farbenfrohen» Visuals. So kommt auch Mycokemusic wirklich zuckersüss daher. Vor Überzuckerung sei also an dieser Stelle gewarnt.

Die «FAZ» startet Online-Job-Portal

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung will auf dem heiss umkämpften Markt der Internet-Stellenbörsen bisherigen Anbietern wie Monster und Jobware Paroli bieten und ab September eine eigene Online-Job-Plattform lancieren.

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung will auf dem heiss umkämpften Markt der Internet-Stellenbörsen bisherigen Anbietern wie Monster und Jobware Paroli bieten und ab September eine eigene Online-Job-Plattform lancieren. Das neue Portal soll «führender Anbieter für Fach- und Führungskräfte werden», sagte Tobias Trevisan, Sprecher der Geschäftsführung, gegenüber dem Nachrichtenmagazin Spiegel. Bisher hatte die «FAZ» nur die im Print gedruckten Anzeigen auch online gestellt und keine Internet-Tarife angeboten: Zu gross war der Schock aus dem Jahr 2001, als Einbrüche beim Stellenmarkt die «FAZ» in ihre bisher grösste Krise gestürzt hatte. Das Online-Portal wird die Print-Stellenbörse aber nicht ersetzen: «Über das Internet erreicht man nur die akuten Job-Sucher. Die interessanteren Bewerber erreicht man über Print.»

Grey startet neue Print-Kampagne für Credit Suisse Fides

Die Werbeagentur Grey mit Sitz in Zürich und Genf hat für die Kampagne für Credit Suisse Fides neue Motive entworfen.

Die Werbeagentur Grey mit Sitz in Zürich und Genf hat für die Kampagne für Credit Suisse Fides neue Motive entworfen. Credit Suisse Fides betreut in seinen Niederlassungen in Zürich und Lausanne seit über 90 Jahren internationale Privatkunden – zum Teil schon in der 2. und 3. Generation. Die neuen Motive der Print-Kampagne sollen das «typisch schweizerische Selbstverständnis» kommunizieren, das auch Credit Suisse Fides vertritt, wie Grey in einer Medienmitteilung schreibt. Entsprechend sei die Kampagne «unaufgeregt, authentisch, fast schon lapidar». Es gehe nicht darum, «viele Worte zu machen, sondern viel Geld». So lautet das erste deutschsprachige Motiv  ganz einfach: «Schweizer Wertarbeit.» Die Anzeigen laufen in ausgesuchten Print-Titeln. Weitere Motive folgen laufend.

Previon hat Webplattform für PrintOnline erneuert

Die Ringier-Tochter Previon, Anbieterin moderner und integrierter Informationsmanagement-Lösungen, hat für PrintOnline die Internetseite neu gestaltet.

Die Ringier-Tochter Previon, Anbieterin moderner und integrierter Informationsmanagement-Lösungen, hat für PrintOnline die Internetseite neu gestaltet. PrintOnline ist eine «Drehscheibe für Grafiker, Lithografen, Polygrafen, Medien- und Werbeagenturen für die Übermittlung von Anzeigen an die angeschlossenen Verlage und Druckereien», wie Previon in einer Medienmitteilung schreibt. Im Vordergrund des Redesigns standen neben einem klaren, zielgruppenorientierten Design auch die kurzen Wege beim Auffinden von Informationen und Dienstleistungen. Dazu hat Previon eine neue Bildwelt, neue Navigationsstrukturen und eine leistungsfähige Suche implementiert, wie Previon schreibt. Die technische Grundlage basiert auf Previon MediaSuite.

PubliGroupe baut Beteiligung an The Guide Company aus

Im Juli 2004 hatte sich die PubliGroupe mit 30 Prozent am Aktienkapital des Medienunternehmens The Guide Company beteiligt. Die Beteiligung wird nun auf 64 Prozent erhöht - sie ist von strategischer Bedeutung.

Im Juli 2004 hatte sich die PubliGroupe mit 30 Prozent am Aktienkapital des Medienunternehmens The Guide Company beteiligt. Die Beteiligung wird nun auf 64 Prozent erhöht, wie PubliGroupe am Montag mitteilt. Die restlichen Aktien verbleiben bei den bisherigen Mehrheitsaktionären, über den Übernahmepreis wurde Stillschweigen vereinbart. Der Ausbau der Beteiligung ist für die PubliGroupe-Division PubliDirect von strategischer Bedeutung, insbesondere für die Geschäftsfelder crossmediale Guides und Contract Publishing, teilte PubliGoupe weiter mit.
The Guide Company produziert Content für City- und Eventguides für Printmedien und elektronische Medien bzw. Mobildienste. Daneben bietet The Guide Company auch massgeschneiderte Guide-Lösungen (Contract Publishing) für Unternehmens und Verlage an. Mit rund 25 Mitarbeitenden erzielte das Unternehmen im Jahr 2005 gegen 4 Mio. Franken Umsatz.
Im Zuge des Erwerbs der Aktienmehrheit wird Robert Schmidli, CEO der Division PubliDirect und Mitglied der Konzernleitung der PubliGroupe als Verwaltungsratspräsident für den Geschäftsgang von The Guide Company verantwortlich zeichnen. Der bisherige Verwaltungsratspräsident Ursin Mirer hat seine Ämter abgegeben und wird der Gesellschaft weiterhin beratend zur Seite stehen. PubliDirect verlegt und vermarktet Directories durch die Gesellschaften LTV Gelbe Seiten und local.ch in der Schweiz und Amitel in Frankreich.

Werbeausgaben in der Schweizer Presse mit leichtem Minus

Die Schweizer Tagespresse konnte im Juni wegen einer fehlenden Ausgabe und zurückhaltenden Inserenten weniger Inserate schalten. Der Publicitas-Index sank entsprechend im Vergleich zum Vorjahresmonat von 92,6 auf 92,4 Punkte.

Die Schweizer Tagespresse konnte im Juni wegen einer fehlenden Ausgabe und zurückhaltenden Inserenten weniger Inserate schalten. Der Publicitas-Index sank entsprechend im Vergleich zum Vorjahresmonat von 92,6 auf 92,4 Punkte.Wie die Publicitas am Montagabend mitteilte, lasse ein wirklicher Aufschwung der kommerziellen Inserate trotz erfreulicher Entwicklung der meisten Wirtschaftsindikatoren noch immer auf sich warten. Dies beeinflusste die Gesamtentwicklung der Pressewerbung. Die fehlenden Investitionen von Inserenten wie Automobil-Importeuren, Telekommunikations-Unternehmen und Unternehmen aus dem Lebensmittelbereich hemmen das Wachstum des Inseratevolumens. Einzig die Stelleninserate verzeichnen in den anderen Inseratekategorien einen bedeutenden Zuwachs. Der betreffende Index stieg von 144,1 auf 145,3 Punkte. Der Index zu den Immobilien-Inseraten fiel indes von 96,5 auf 96,1 Punkte.

Ifra will Sonderprojekte von Zeitungen zur Fussball-WM auszeichnen

Die Ifra vergibt 2006 erstmals die Ifra Cross Media Awards für innovative und kreative Sonderprojekte, die Zeitungen aus der ganzen Welt rund um die Fussball-WM durchführten. Die Einreichfrist endet am 31. Juli 2006.

Die Ifra vergibt 2006 erstmals die Ifra Cross Media Awards für innovative und kreative Sonderprojekte, die Zeitungen aus der ganzen Welt rund um die Fussball-WM durchführten. Neben der gedruckten Zeitung müssen weitere Medienkanäle wie Online, Mobildienst, Podcasts, Gadgets oder Events in Rahmen eines zusammenhängenden Sonderprojekts erfolgreich zum Einsatz gekommen sein. Pro Verlag dürfen 3 Projekte eingereicht werden. Einreichfrist ist der 31. Juli 2006.
Die Preisverleihung findet im Rahmen der IfraExpo 2006 vom 9. bis 12. Oktober in Amsterdam statt. Die IfraExpo gilt als weltweit wichtigste Fachausstellung für Zeitungsunternehmen.
Verlage aus der Schweiz hätten sich bereits bei der Ifra gemeldet, heisst es in einer Mitteilung. Es wird erwartet, dass ein breites Spektrum an Projekten aus der ganzen Welt zusammenkommt, die an den Ifra Cross Media Awards 2006 präsentiert werden können. Ziel des Awards sei es unter anderem auch, das Potenzial zu zeigen, das in crossmedialen Projekten stecke und was Zeitungsverlage daraus für die künftige Berichterstattung bei Mega-Events lernen können. Mehr Informationen und Anmeldung auf der Website http://www.ifra.com/xma.
Die Ifra ist der führende Verband der Zeitungsverlage und Medienhäuser mit weltweit zehn Standorten. Mehr als 3000 Mitglieder in 70 Ländern gehören dem Verband an.

Berner Zeitung mit bezahlter redaktioneller Berichterstattung

Wie die NZZ am Sonntag berichtet, lässt sich die Berner Zeitung für Berichterstattung über Gesundheitsthemen von zwei Spitälern und einer Krankenkasse bezahlen.

Wie die NZZ am Sonntag berichtet, lässt sich die Berner Zeitung für Berichterstattung über Gesundheitsthemen von zwei Spitälern und einer Krankenkasse bezahlen. Seit dem 1. Mai publiziert die Berner Zeitung jeden zweiten Montag zwei Seiten zum Thema Gesundheit, die vom Inselspital, der Krankenkasse Visana und der Privatklinik Meiringen unterstützt sein sollen. Dies sei auf der Website des früheren Inselpital-Pressesprechers Bernhard Kummer nachzulesen; Kummer soll das Geschäft auch eingefädelt haben.
Laut Aussagen von Kummer und dem Geschäftsführer der Berner Zeitung, Albert P. Stäheli gegenüber der NZZ am Sonntag, bestehe die Medienpartnerschaft darin, dass die drei Partner Inserate und Publireportagen schalten und ihnen die Berner Zeitung dafür das geeignete publizistische Umfeld zusichere. Die Visana hingegen habe klipp und klar festgehalten, dass sie sich als Partner auch an den Kosten de redaktionellen Leistungen der Berner Zeitung beteilige.
Den Vorwurf der Intransparenz dieser Medienpartnerschaft weist Stäheli zurück. Inserate und Publireportagen würden gekennzeichnet und die Unabhängigkeit der Redaktion sei vertraglich klar geregelt. Partner könnten zwar Themen vorschlagen, entscheiden würde dann aber allein die Redaktion. Wie Peter Studer, Präsident des Presserats gegenüber der NZZ am Sonntag anführt, sei es aber ein Postulat der Lauterkeit, die Partnerschaft offenzulegen.

SRG plant englischsprachiges DAB-Radioprogramm

Ende 2007 könnte die Schweiz ein englischsprachiges DAB-Radioprogramm namens «World Radio Switzerland» haben, wenn es nach dem Wunsch der SRG geht.

Ende 2007 könnte die Schweiz ein englischsprachiges DAB-Radioprogramm namens «World Radio Switzerland» haben, wenn es nach dem Wunsch der SRG geht. Wie die NZZ am Sonntag meldet, laufen derzeit die finanziellen und juristischen Abklärungen für einen Sendebetrieb für die ganze Schweiz. Bei der SRG rechnet man mit dem frühstmöglichen Sendestart Ende 2007. Wie Gérard Tschopp, Direktor des Westschweizer Radios RSR gegenüber der NZZ am Sonntag ausführte, müsse die SRG neue Produkte entwickeln, die kostengünstig einen Mehrwert schaffen. Ein englischsprachiges Programm könnte diesen Vorgaben entsprechen. Das Programm soll nur im DAB-Format (Digital Audio Broadcast) ausgestrahlt werden.
Derzeit ist World Radio Geneva der einzige englischsprachige Sender in der Schweiz. Der lokale Sender erreicht derzeit 50’000 Hörerinnen und Hörer. Auch mit dem Bundesamt für Kommunikation (Bakom) ist die SRG im Gespräch. Das BAKOM wird demnächst neun neue digitale Kanäle ausschreiben. Zwei dieser DAB-Kanäle dürften der SRG zugesprochen werden: einer für einen Informationssender von Radio DRS, der zweite für den englischsprachigen Sender des Westschweizer Radios. Die restlichen sieben gehen voraussichtlich an Privatradios.

Bild erweitert Label «Seite*1Girl»

Die deutsche Boulevardzeitung Bild erweitert vom 17. Juli an das bereits im September 2005 lancierte Label «Seite*1Girl» um Stiefel und eine Jeanskollektion.

Die deutsche Boulevardzeitung Bild erweitert vom 17. Juli an das bereits im September 2005 lancierte Label «Seite*1Girl» um Stiefel und eine Jeanskollektion. Das Label war mit einer Dessouskollektion gestartet, die es auch weiterhin geben wird. Weitere Produkte wie Textilien, Accessoires und Kosmetikartikel sollen folgen. Vertrieben wird das Label deutschlandweit über die C&A-Filialen, teilt der Verlag Axel Springer am Sonntag in einer Medienmitteilung mit. Bild begleitet die neuen Produkte mit einer reichweitenstarken Werbekampagne in Print und Outdoor.

Betty TV verzeichnet 5’000 Nutzer

Knapp 5'000 Fernsehzuschauer besitzen heute die interaktive Fernbedienung Betty TV, die am 9. Juni offiziell von Swisscom lanciert wurde.

Knapp 5’000 Fernsehzuschauer besitzen heute die interaktive Fernbedienung Betty TV. Die Tendenz sei steigend, erklärt Daniel Gauchat, Leiter von Betty TV, gegenüber der Netzwoche. In den nächsten Monaten strebe man 50’000 aktive Betty-Nutzer an. Die TV-Fernbedienung wurde von Swisscom Fixnet am 9. Juni offiziell lanciert und vor allem während der WM beworben. Sie ermöglicht den Zuschauern die Teilnahme an programmbezogenen Wettbewerben, Quizspielen, Votings oder Shopping. Werbliche Inhalte lassen sich via Display der Fernbedienung promoten. Das Produkt soll nun weiter mit Promotionen bekannt gemacht werden, zudem werden die Vertriebskanäle ausgebaut, berichtet die Netzwoche. Eine Umfrage im Mai unter den damals rund 4’000 Testpersonen zeigte, dass Ratespiele, Wissensquiz und Wettbewerbe am meisten genutzt wurden. Mit dem Schweizer Fernsehen hat Betty TV eine langfristige Zusammenarbeit vereinbart (siehe www.werbewoche.ch).
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