Eieiei! CBS erschliesst neue Werbeplattform

Die neueste Werbeform stammt aus Amerika. Nichts ist ihnen heilig, den Werbern und nun ist auch kein Ei mehr vor ihnen sicher.


Nichts ist ihnen heilig, den Werbern, und in keiner Lebenslage ist man vor ihnen sicher. Mit Werbung hat man sich schon den Hintern geputzt, hat sich die Hälse ausgerenkt, um in den Himmel geflogene Werbebotschaften zu entziffern. In Zukunft wird man die Werbung auch noch von den Frühstückseiern puhlen müssen. Zumindest in den Vereinigten Staaten. Dort wird nämlich der Fernsehsender CBS ab September 35 Millionen Eier mit aufgelaserten Slogans in Umlauf bringen. Für den auch bei uns bekannten Krimihit «CSI» zum Beispiel gibt es ein Ei mit der Aufschrift «Crack the Case on CBS», für «Shark» eines mit dem Slogan «Hard-boiled Drama». George Schweitzer, Präsident der CBS Marketinggruppe erhofft sich von der Kampagne heitere Frühstücksmomente im ganzen Land und fügt hinzu: «Du kannst dieser Botschaft nicht entkommen». Wohl deshalb hat sich CBS auch das Exklusivrecht für diese neue Werbeform gesichert. 

Castingaufruf für die dritte Staffel von «Musicstar»

Jetzt gilt’s ernst für zukünftige Popstars: Ab heute Montag können sich Musiktalente bei SF DRS zum Casting anmelden.


Jetzt gilt’s ernst für zukünftige Popstars: Ab heute Montag können sich Musiktalente bei SF DRS zum Casting anmelden. Ab dem 29. September werden in fünf Schweizer Städten insgesamt zehn Castings durchgeführt. Es ist zu erwarten, dass sich erneut Tausende zum Vorsingen und Vortanzen melden werden. Aus ihnen werden 10 Finalisten ausgewählt, die ab dem 7. Januar in der Zürcher Maag Music Hall das Erbe von Baschi und Co. Antreten weden. Denjenigen, die bei Musicstar kein Glück beschieden ist, bleibt die Hoffnung auf den neuen Schweizer Privatsender TV 3+, der ab September ähnliche Casting-Formate anbieten wird. 

OgilvyOne wird am DMA Echo Award ausgezeichnet

Nachdem das Volvo Incsription Neukunden-Mailing bereits die Shortlist erreichte, ist ihm nun einer der DMA Echo Awards sicher. Damit setzt das Mailing seiner beeindruckende Erfolgsserie auch noch eine amerikanische Krone auf.


Nachdem das Volvo Incsription Neukunden-Mailing bereits die Shortlist erreichte (siehe OgilvyOne beim DMA Echo Award 2006 auf der Shortlist), ist nun einer der begehrten Awards im Direktmarketing an die Zürcher gegangen. Das Mailing war bereits bei Cannes Lions Direct, beim Schweizer Dialogmarketing-Preis und beim ddp Deutscher Dialogmarketing Preis sehr erfolgreich. Mit dem DMA Echo Award ist nun – diesmal in Amerika – ein weiterer Grosserfolg zu verzeichnen.
Über 1000 Einreichungen in 12 Kategorien hatte die Jury zu bewerten. Nur 24 Prozent der Einreichungen überstanden die ersten beiden Jurierungsrunden, die dritte Runde fand Ende Juli statt. Am 17. Oktober findet die Award-Verleihung statt, an der DMA Conference in San Francisco.

Google zahlt AP für Agenturmaterial

Für einen neuen Service will Internetgigant Google und Betreiber des Portals Google News für Agenturmaterial bezahlen und hat deshalb einen Vertrag mit der Nachrichtenagentur Associated Press AP geschlossen.


Künftig will Internetgigant Google und Betreiber des Portals Google News für Agenturmaterial bezahlen und hat deshalb einen Vertrag mit der Nachrichtenagentur Associated Press AP geschlossen. Der Vertrag bildet die Basis für einen neuen Google-Service, der derzeit in Planung sei, berichtet Pressetext. Über die Vereinbarung wurden keine Details kommuniziert, und es ist auch nicht bekannt, ob es künftig weitere Partnerschaften mit anderen Agenturen geben wird. Wie die Nachrichtenagentur Reuters Google-Sprecherin Sonya Borlav zitiert, sei die neue Vereinbarung eine Lizenzvereinbarung, die Google in die Lage versetzt, originale AP-Texte und Bilder in neuen Formen zu verarbeiten als es das bestehende Portal Google News derzeit macht.
In der Vergangenheit war Google mit einigen Presseagenturen in Streit geraten, da Google News Inhalte aus weltweit über 4500 Quellen präsentiert, ohne dafür zu bezahlen. Da Google News aber nie die komplette Meldung zeigt und immer auf die Seite des Urhebers verlinkt, sei das Urheberrecht nicht verletzt. Daran werde der Vertrag mit AP auch nichts ändern.

Springer testet tägliche Sportzeitung

Seit Montag dem 7. August führt Springer einen erweiterten Marktest für die tägliche Sportzeitung Sport-B.Z. durch, welche schon während der Fusball-WM 2006 getestet wurde.

Seit Montag dem 7. August führt Springer einen erweiterten Marktest für die tägliche Sportzeitung Sport-B.Z. durch. Das Konzept wurde schon während der Fusball-WM 2006 getestet und ist nun – pünktlich zum Start der Bundesliga – von Montag bis Freitag in Berlin, Brandenburg sowie Mecklenburg-Vorpommern für 50 Cent zu haben.
Die Sport-B.Z. bringt den Lesern auf 24 bis 32 Seiten Informationen zum Thema Fußball mit den Schwerpunkten Bundesliga und Champions League. Darüber hinaus berichtet die Zeitung über das Tagesgeschehen in anderen Sportarten wie Basketball, Eishockey, Handball, Radsport, Boxen, Formel 1, Tennis, Football und Leichtathletik. In der Testphase während der Fussball-WM bewerteten laut einer Medienmitteilung 90 Prozent der Leser die Sport-B.Z. mit gut oder sehr gut.

Bis anhin erscheint in Deutschland nur zwei Mal wöchentlich die Zeitschrift Kicker sowie jeweils am Mittwoch das Springer-Produkt Sport-Bild, wie die Nachrichtenagentur SDA schreibt. In den Fussballnationen Italien, Spanien und Frankreich sind hingegen tägliche Sportzeitungen hoch im Trend.

Schweizer Agenturen im Final der Cresta Awards

Bei den internationalen Cresta Awards haben es die Schweizer Agenturen Spillmann/Felser/Leo Burnett und Euro RSCG in den Final geschafft.


Bei den internationalen Cresta Awards haben es zwei Schweizer Agenturen in den Final geschafft: Spillmann/Felser/Leo Burnett (SFLB) ist mit den Anzeigen für die National Versicherung sowie die Strandbad-Durchsagen für PET-Recycling nominiert. In der Kategorie Interactive Media zieht Euro RSCG mit der Stop-Aids-Site www.lovelife.ch in den Final. Bekannt gegeben werden die Gewinner am 30. Oktober in New York.

Studie: Fernsehen im Bett gewinnt an Beliebtheit

Volle 77 Minuten läuft die Flimmerkiste in deutschen Schlafzimmern pro Tag; 2003 waren es gerade mal 59 Minuten.


Wie eine Studie des ProSiebenSat.1 Vermarktungsunternehmens SevenOne Media belegt, wird immer häufiger im Bett auf die Fernbedienung gedrückt. Volle 77 Minuten läuft die Flimmerkiste in deutschen Schlafzimmern pro Tag; 2003 waren es gerade mal 59 Minuten. Das beliebteste Fernsehzimmer ist zwar nach wie vor das Wohnzimmer mit 213 Minuten pro Tag, jedoch rechnen Experten laut Pressetext mit einer kontinuierlichen Aufholjagd des Schlafgemachs. Besonders ausgeprägt ist der Trend übrigens bei Singels: 168 Minuten sehen sie täglich vom Bett aus fern – im Gegensatz zu Familien mit Kindern (62 Minuten). 

HSW-Studenten untersuchen Corporate-Blogs

Zwei Studenten der Hochschule für Wirtschaft HSW Luzern haben ein Portal rund um das Thema Corporate-Blogs geschaffen.


Blogs sind zurzeit Thema in zahlreichen Studien, Zeitungsartikeln und Kommentaren. Jetzt haben zwei Studenten der Hochschule für Wirtschaft HSW Luzern das Portal www.corporate-blog.ch rund um das Thema Corporate-Blogs geschaffen. Im Rahmen ihrer Projektarbeit haben Nicolas Blanchard und Adrian Iten 38 Schweizer Corporate-Blogs ausfindig gemacht (Stand April 2006). Die meisten stammen aus der Informatik-, PR- oder Werbebranche. Punkto Corporate-Blogs sei die Schweiz ein Nachzügler, halten die Studenten fest. Länder wie Frankreich, USA oder Deutschland hätten einen höheren Bestand. Neben einer theoretischen Abhandlung des Themas findet man auf der Interseite eine Übersicht über bestehende Studien, ein kommentiertes Literaturverzeichnis, eine Linkdatenbank und einen Ratgeber für Unternehmen. Laut Blanchard und Iten sind Weblogs vor allem für kleine Unternehmen eine Chance.

Kommt BluewinTV erst im Dezember?

Offenbar plant Swisscom den Launch des neuen Fernsehangebots per Internet Protokoll (IP) am 21. Dezember – also ziemlich am Ende des offiziell genannten Starttermins 2. Halbjahr 2006.


Offenbar plant Swisscom den Launch des neuen Fernsehangebots per Internet Protokoll (IP) am 21. Dezember – also ziemlich am Ende des offiziell genannten Starttermins 2. Halbjahr 2006. Wie ein Blogger auf Symlink berichtet, wurde einem einem Bluewin-TV300-Kunden bei Rückgabe des Geräts im Swisscom-Shop mitgeteilt, er könne das Gerät behalten und damit ab Dezember auch BluewinTV via ADSL empfangen.
Derselbe Blogger stiess auf der Swisscom-Website auf ein offenbar provisorisches Shop-Angebot, das BluewinTV ankündigte. Diese Site wurde inzwischen wieder entfernt. Blogg.ch konnte aber ein Screenshot davon machen und diesen veröffentlichen. Auch heute hat die Nachricht in der Online-Ausgabe vom Montag verbreitet.

Demnach soll BluewinTV 25 Franken monatlich kosten, 100 Sender sind verfügbar. Einrichtungsgebühr und Welcome Kit kommen auf 250 Franken. Gegenüber der Netzwoche wollte Swisscom-Sprecher Christian Neuhaus diese Angaben allerdings nicht bestätigen. Es handle sich bei der Site um einen Platzhalter, die Angaben seien provisorisch. Tatsächlich ist die wieder entfernte Seite auch mit „Platzhalter“ angeschrieben.

Swiss Adex: Google im Sommerloch

Die Juli-Werte des Swiss Adex weisen den Anzeigen ein Minus von 14 Punkten aus, während der durchschnittliche Klickpreis mit 1.57 Franken pro Klick sich nur wenig gegenüber Vormonat verändert hat. In der Googlewerbung hat sich das Sommerloch bemerkbar gemacht.


Die Juli-Werte des Swiss Adex weisen den Anzeigen ein Minus von 14 Punkten aus, während der durchschnittliche Klickpreis mit 1.57 Franken pro Klick sich nur wenig gegenüber Vormonat verändert hat (Juni: 1.59 Franken pro Klick). Wie Angelink Yourposition mitteilt, fällt auf, dass die Schweizer Unternehmen ihre Google-Werbung kaum auf die Feriensaison abstimmen. So geht das Sommerloch vor allem auf ausländische Werbung zurück, die relevant weniger Werbedruck erzeugten.
Nur zwei Branchen intensivierten ihre Werbeschaltungen im Juli: die Wellness/Fitbness-Branche und die Bekleidungsbranche. Besonders tief fielen das Buchungsvolumen und die Klickpreise bei der Unterhaltungselektronik nach der Fussball-WM.

Der monatlich publizierte Swiss Adex von Angelink yourposition misst, wie sich Suchmaschinenmarketing mit Google AdWords in der Schweiz entwickelt. Sämtliche Preisangaben stützen sich auf die Klickpreise, die Google potenziellen Werbekunden online offeriert.

Eurobest lanciert zwei neue Kategorien

Der Kreativwettbewerb Eurobest für Radio, TV/Cinema, Print, Outdoor und Interactive Advertising nimmt dieses Jahr die beiden neuen Kategorien «Direct» und «Integrated» ins Programm.


Der Kreativwettbewerb Eurobest für Radio, TV/Cinema, Print, Outdoor und Interactive Advertising nimmt dieses Jahr zwei neue Kategorien ins Programm. In der Sparte «Direct» honoriert die Jury kreative und innovative Arbeiten im Bereich Direct Marketing. Die Kategorie «Integrated» zeichnet Kampagnen aus, die einen Medienmix von mindestens drei verschieden Typen vereinen. Zusammengesetzt ist die Jury, welche vom Wettbewerbs-Präsidenten geleitet wird, aus zehn Mitgliedern der anderen Kategorien. Laut Terry Savage, Executive Chaiman von Eurobest, tragen die beiden neuen Sparten dazu bei, die kreative Stärke des Wettbewerbs zu etablieren. Informationen zu den Teilnahmebedingungen sowie den Kategorien finden Interessierte ab Mitte August unter
http://www.eurobest.com. Die Einreichfrist startet am 7. September. Anfang Dezember beurteilt die Jury in London die eingereichten Arbeiten. Die Shortlist-Plätze stehen am 5. Dezember fest, die Sieger werden am 7. Dezember bekannt gegeben.

Basler Zeitung verstärkt Regionalberichterstattung

Die Basler Zeitung reagiert auf die Kooperation zwischen der Mitteland Zeitung und der Basellandschaftlichen Zeitung und erscheint ab 18. August mit neu zwei Regionalbünden – anstelle von einem.


Die Basler Zeitung (baz) reagiert auf die Kooperation zwischen der Mitteland Zeitung (MZ) und der Basellandschaftlichen Zeitung (BLZ): Ab 18. August 2006 erscheint der Regionalteil der Tageszeitung mit neu zwei Bünden anstelle von einem – nachdem Anfang Jahr das Regiomagazin aus dem Regionalteil der «Basler Zeitung» verschwunden war. Für die erweiterte regionale Berichterstattung sind je fünf bis acht redaktionelle Seiten geplant, heisst es in einer Medienmitteilung. Mit dieser Neuerung erscheint die baz in ihrer Normalausgabe als 5-Bund-Zeitung mit täglichem Kulturmagazin. Gleichzeitig intensiviert werden auch die regionale Berichterstattung im Wirtschafts- und im Sportteil – die Seite «wirtschaft.region» und «sport.region» erscheinen nun täglich. Anfang Mai hatte sich die baz enttäuscht über den Zusammenschluss von BLZ und MZ gezeigt. Man hatte auf eine regionale Kooperation gehofft, welche jedoch bei der Basellandschaftlichen Zeitung auf kein Interesse gestossen war. Nun geht die baz eigene Wege und widmet sich im ersten Bund «region» wie bis anhin den wichtigsten Themen von gesamtregionalem Interesse. Vervollständigt werden diese mit Artikeln rund um Basel-Stadt, den Südbadischen Raum sowie das Elsass. Der neue zweite regionale Bund «region.land» widerspiegelt die aktuellen Ereignisse und Themen im Baselbiet. Hinzu kommen Nachrichten aus den angrenzenden Bezirken der Kantone Solothurn und Aargau. Jede Region erhält hier auch ihre eigene Seite: das untere Baselbiet (Bezirke Arlesheim und Pratteln), das obere Baselbiet (Bezirke Liestal, Sissach, Waldenburg), das Laufental und Schwarzbubenland sowie das Fricktal.
Im Zuge des Ausbaus wurde das Team mit zehn zusätzlichen Stellen verstärkt – alles in allem arbeiten nun 30 Leute in der Regionalredaktion der baz. Sie ist das grösste Ressort der Zeitung und neu in drei Teile gegliedert. Gearbeitet wird an zwei Standorten; in der Stadt Basel und in Liestal.
Parallel zum Ausbau wird die baz jeden Freitag eine Grossauflage in Teilen des Baselbiets streuen. Die Startauflage beträgt rund 90’000 Exemplare, was zusammen mit der abonnierten Auflage über 190’000 Stück entspricht. Doch in den vollen Genuss kommen die Gratis-Leser nicht: das Kulturmagazin bleibt dem Abonnement vorbehalten.
Inserenten bezahlen künftig im Regionalbund der neuen, zusätzlich gratis verteilten Freitagsausgabe nur rund die Hälfte des üblichen Anzeigenpreises, heisst es weiter. Hinzu kommen diverse Kombinationsmöglichkeiten. In Sachen Eigenwerbung schaltet die baz Plakatwerbung und macht in Verkehrsmitteln und mit Radiospots auf sich aufmerksam.

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