Kurzfilmnächte powered by Nothing from Outer Space

Um Hauptsponsor zu sein, muss man nicht der Bund oder ein Grossbank sein. Die achköpfige Berner Kommunikationsagentur Nothing from Outer Space geht unter die Kulturförderer und unterstützt das diesjährige Kurzfilmfestival Shnit.

Um Hauptsponsor zu sein, muss man nicht der Bund oder ein Grossbank sein. Die achköpfige Berner Kommunikationsagentur Nothing from Outer Space geht unter die Kulturförderer und unterstützt das diesjährige Kurzfilmfestival Shnit. Vom 19. bis am 22. Oktober, wenn die vierte Auflage von Shnit über die Leinwände flimmert ist im PROGR Bern die Zeit des Einfallreichtums. Für einen Vorgeschmack empfiehlt Nothing from Outer Space in ihrer Medienmitteilung die Homepage Shnit.ch. Dort können Interessierte einen ersten Eindruck der verblüffenden, packenden und ergreifenden Produktionen gewinnen, die an Filmnächten gezeigt werden.
Die Kommunikationsagentur zeigt sich im Vorfeld des Festivals überzeugt, dass Shnit einen «Geist entkorkenden Effekt» auf das Publikum haben wird. Deshalb hat Nothing für Shnit kostenlos die 3D-bereicherte Flash-Website konzipiert, gestaltet und technisch realisiert. Bereits wurde die Site von Edelflash für «schöne Grafik, 3D-Animation und Sound Effects» ausgezeichnet.

Migros Selection erfolgreich bei Y&R EMEA Retail Awards

Anlässlich der Young & Rubicam EMEA Retail Conference vom 10. bis 12. Oktober wurden erstmals die besten Arbeiten in Retail-Kommunikation ausgezeichnet. Eine fünfköpfige Jury beurteilte Kampagnen für den Detailhandel aus der ganzen EMEA-Region (Europe, Middle East and Africa).

Anlässlich der Young & Rubicam EMEA Retail Conference vom 10. bis 12. Oktober wurden erstmals die besten Arbeiten in Retail-Kommunikation ausgezeichnet. Eine fünfköpfige Jury beurteilte Kampagnen für den Detailhandel aus der ganzen EMEA-Region (Europe, Middle East and Africa). 
Vergoldet wurde die integrierte Lancierung der Migros Selection Linie von Exxtra Kommunikation in Zürich. Mit Silber ausgezeichnet wurde der aktuelle Auftritt des britischen Warenhauses Marks & Spencer, «Your M&S» von RKCR/Y&R London. Bronze gewann die Kampagne «Coop is you» von Coop Italia, kreiert von Y&R Milano.

Fisch.Meier hält HP-Kunden auf dem Laufenden

Erstmals beweist die Zürcher Dialogmarketing-Agentur ihr Können auch im Online-Bereich: Für Hewlett-Packard übernimmt Fisch.Meier die textbezogene sowie visuelle Gestaltung des E-Newsletter.

Erstmals beweist die Zürcher Dialogmarketing-Agentur ihr Können auch im Online-Bereich: Für Hewlett-Packard übernimmt Fisch.Meier die textbezogene sowie visuelle Gestaltung des E-Newsletter. Der Newsletter informiert monatlich mehr als 120’000 Schweizer Abonnenten über Produkte und Promotionen von HP. Wie Fisch.Meier in der entsprechenden Medienmitteilung schreibt, ist Sinn und Zweck des Newsletter neben der Information auch das Generieren von Interessenten, die Kundenbindung, die Unterstützung des Abverkaufs sowie die Erhöhung des Traffics auf dem HP Online-Store.

Zürcher Radio- und Fernsehpreise 2006 gehen an Iren Meier und Christian Eggenberger

Seit über 20 Jahren verleiht Iren Meier Konflikten ein Gesicht und den Opfern eine Stimme. Nun ist die mit dem Zürcher Radiopreis ausgezeichnet worden. Der Redaktor Christian Eggenberger erhält den diesjährigen Fernsehpreis.


Seit über 20 Jahren verleiht Iren Meier Konflikten ein Gesicht und den Opfern eine Stimme. Nun ist die mit dem Zürcher Radiopreis ausgezeichnet worden. Der Redaktor Christian Eggenberger erhält den diesjährigen Fernsehpreis. Die derzeitige Nahostkorrespondentin von Radio DRS, Iren Meier, sei zum Markenzeichen des Senders geworden, heisst es in einer Meldung der SDA. Die bereits mehrfach geehrte 51-Jährige zeichne sich aus durch kompetente, glaubwürdige und radiogerechte Auslandberichterstattung schreibt die Radiostiftung, die den Preis verleiht.
Christian Eggenberger wurde für die multimedialen Produktionen Photosuisse und Designsuisse ausgezeichnet. Mit diesen für die SRG SSR Idée Suisse realisierten Reihen habe der 53-Jährige den nationalen Kulturauftrag beispielhaft umgesetzt, begründet die Radiostiftung ihre Preisvergabe.   
Die beiden mit 25’000 Franken dotierten Preise werden seit 30 Jahren von der Zürcher Radio-Stiftung verliehen an «für ausserordentliche Sendungen und herausragende Persönlichkeiten von Radio und Fernsehen». Am 20. November werden die Preise in Zürich übergeben.

Deutschland: Springer & Jacoby geht an Avantaxx

Die Beteiligungsgesellschaft Avantaxx übernimmt Medienberichten zufolge die Werbeagentur Springer & Jacoby. Und das zu hundert Prozent.

Die Beteiligungsgesellschaft Avantaxx übernimmt Medienberichten zufolge die Werbeagentur Springer & Jacoby. Und das zu hundert Prozent. Die Prüfung der angeschlagenen Kreativagentur war demnach positiv ausgefallen. Grund für den Kauf: Die Beteiligungsgesellschaft wolle sich im Bereich Werbung und Kommunikation verstärken. Am Freitag war der Deal bekannt gegeben worden. Wie Springer & Jacoby wieder aufgepäppelt werden soll, ist derzeit noch nicht bekannt. Die Agentur Elephant Seven, die gemeinsam mit Pixelpark auch in das Rennen eingestiegen war, geht somit leer aus. Erstverhandlungen waren zwar gescheitert, doch kürzlich seien die Gespräche wieder aufgenommen worden. Elephant Seven und Pixelpark werden noch in diesem Jahr fusionieren.

G.M.R.Z.: Hier berät der Chef

Markus Gisler (ehemaliger Chef der Aagrauer Zeitung und des Cash), Medard Meier (früherer Bilanzchefredaktor) und Andreas Z’Graggen (ehemaliger Chefredaktor der Berner Zeitung) gründen zusammen eine Kommunikationsagentur.

Markus Gisler (ehemaliger Chef der Aagrauer Zeitung und des Cash), Medard Meier (früherer Bilanzchefredaktor) und Andreas Z’Graggen (ehemaliger Chefredaktor der Berner Zeitung) gründen zusammen eine Kommunikationsagentur. Wie die SonntagsZeitung meldete, wird sich die Agentur mit dem Namen G.M.R.Z. auf den Markt wagen. Schwerpunktmässig wird das Trio Unternehmen im Umgang mit Medien beraten. Hinter dem R im Agenturnamen versteckt sich zudem Maya Repele, die die drei bei ihren Beratungstätigkeiten unterstützen wird.

Zu guter Letzt: Sextalk im Tschador

Was keusch aussieht, muss nicht unbedingt brav sein: Am ägyptischen Fernsehen talkt man seit neuestem züchtig verhüllt und Koran-kompatibel über die Hochzeitsnacht und andere sexuelle Herausforderungen.

Was keusch aussieht, muss nicht unbedingt brav sein: Am ägyptischen Fernsehen talkt man seit neuestem züchtig verhüllt und Koran-kompatibel über die Hochzeitsnacht und andere sexuelle Herausforderungen. «Vermeiden sie schwere, fettige Speisen», schulmeistert die 39-järige Moderatorin der Sendung, Heba Kotb. Ansonsten drohe die Hochzeitsnacht vom gesellschaftlichen Druck und schweren Mägen gleichermassen erdrückt zu werden. Solch unheilige Themen präsentiert die auf Sexprobleme spezialisierte Ärztin wöchentlich in Ägyptens erster Sexualkundeshow, wie die SDA am Montag meldete.
Jeden Samstag Abend zur besten Sendezeit beseitigt die gläubige Muslimin auf dem Satellitenkanal Merhwar Tabus. Im Regelfall spricht man weder in der Schule noch in der Familie kaum über Sex und so sind mangelnde Aufklärung und Fehlinformationen weit verbreitet. Und weil viele Männer aus finanziellen Gründen spät heiraten, haben Ägypter oft erst nach 30 den ersten Sex. Kein Wunder, so die Moderatorin, sind viele ägyptische Männer und Frauen unzufrieden mit ihrem Sexleben.
Erlaubt sei eigentlich vieles, sagt sie, vorausgesetzt natürlich, die Partner sind verheiratet, denn der Islam ist – oder war – deutlich weniger lustfeindlich als beispielsweise die katholische Kirche. Darüber muss man offen sprechen, sagt Kotb, die aber ein Tabu hochhält: Mit Freundinnen über die sexuelle Potenz ihrer Ehemänner tratschen geht absolut nicht. Gesponsert wird die Sendung übrigens von einer ägyptischen Privatklinik.    

Die Werbeausgaben in der Tagespresse stagnieren

Die Werbeausgaben in der Schweizer Tagespresse blieben im September unverändert. Der Publicitas-Index steht nach wie vor bei 92.6 Punkten.

Die Werbeausgaben in der Schweizer Tagespresse blieben im September unverändert. Der Publicitas-Index steht nach wie vor bei 92.6 Punkten. Weiterhin im Aufwärtstrend befinden sich allerdings die Stelleninserate. Sie um sind 2.2 Punkte auf 153.3 Punkte angestiegen. Gemäss der Publicitas dürfte sich diese Entwicklung weiter verstärken. Auch beim Index der Immobilien-Inserate ist eine bescheidene Zunahme zu verzeichnen: er kletterte von 96.7 auf 96.8 Punkte.
Alle anderen Inseratekategorien bekunden laut Meldung der SDA weiterhin Mühe, ein spürbares Wachstum zu erzielen. Bei den kommerziellen Inseraten ist anzumerken, dass das schlechte Resultat aufgrund geringer Investitionen der nationalen Inserenten zu Stande kam. Dasselbe gilt auch für die Beilagen.
Im Vorjahresvergleich nahmen auch die Gelegenheitsinserate ab, dies aufgrund des Rückganges bei den politischen Inseraten. Die Asyl-Abstimmungen im September 2006 zeitigten weniger Inserate als die Vorlagen zu den Bilateralen Verträgen ein Jahr zuvor.

Tally Weijl macht aus Männern Plüschhasen

Der Modekonzern Tally Weijl verkauft ab letzten Samstag in 22 Ländern auch rosa Plüschhasen-Kostüme. Damit verbunden ist ein Foto-Wettbewerb unter dem Motto «It’s fun to be sexy».

Der Modekonzern Tally Weijl verkauft ab letzten Samstag in 22 Ländern auch rosa Plüschhasen-Kostüme. Damit verbunden ist ein Foto-Wettbewerb unter dem Motto «It’s fun to be sexy». Das Gewinnspiel findet auf der Website Totally-sexy.com statt und dauert vom 14.10. bis zum 14.11.2006. Teilnahmeschluss ist der 18.11.2006. Die Bilder werden auf die Website geladen und von den Internetusern bewertet. Verlost wird ein Wochenende in Paris für zwei Personen inklusive Flug, Hotel und Club Eintritt. Um mitzumachen, muss Frau ihren Freund oder Kollegen in das Bunny-Outfit stecken und sich mit ihm ablichten lassen. Im Rahmen der Promotion in den Fussgängerzonen in Zürich, Bern, Basel und Genf wurden allerdings die männlichen Bunnys zur Verfügung gestellt.

Bertelsmann will ein eigenes MySpace

Der deutsche Medienkonzern Bertelsmann arbeitet an der Entwicklung einer eigenen Internet-Plattform nach MySpace-Vorbild.

Der deutsche Medienkonzern Bertelsmann arbeitet an der Entwicklung einer eigenen Internet-Plattform nach MySpace-Vorbild. Wie das Magazin Der Spiegel berichtet, sind auch die Bertelsmann-Divisionen RTL und Sony BMG aufgefordert, das Projekt zügig voranzutreiben. Als Grund für die Strategie der Eigenentwicklung sieht der Spiegel die fehlenden finanziellen Mittel für Zukäufe.

Weitere Spekulationen um TV- und Radiogebühren

Die Radio- und Fernsehempfangsgebühren in der Schweiz könnten im April 2007 um 6,5 Prozent steigen. Wie am Wochenende bekannt wurde, beträgt der zusätzliche Finanzbedarf der SRG 72 Millionen Franken.

Die Radio- und Fernsehempfangsgebühren in der Schweiz könnten im April 2007 um 6,5 Prozent steigen. Wie am Wochenende bekannt wurde, hat die SRG beim UVEK für 2007-2010 einen zusätzlichen Finanzbedarf von durchschnittlich 72 Millionen Franken pro Jahr angemeldet (siehe ). Der Grossteil dieser 72 Millionen, nämlich 48 Millionen, würden in die Modernisierung von Radio und Fernsehen fliessen, sagte Max Gurtner, Leiter Unternehmenskommunikation bei der SRG SSR idée suisse, gegenüber der SDA. Von den jährlich 72 Mio. würden 52 Mio. ans Fernsehen und 13 Mio. ans Radio fliessen. 7 Millionen Franken gingen in den Online-Bereich. Die Modernisierung stelle «eine gewaltige Herausforderung» dar. Von der Produktion bis zur Distribution werde sich alles ändern. Es brauche die entsprechenden Investitionen, um High-Definition und Dolby Digital für das Fernsehen oder Digital Audio Broadcasting für das Radio zu realisieren. Alle diese neuen Technologien kämen direkt den Konsumenten zugute. Falls der zusätzliche Bedarf nicht gedeckt werden könnte, könnte eine weitere Sparrunde auch das Programm tangieren. Voraussichtlich im Februar 2007 wird der Bundesrat über die TV- und Radiogebühren entscheiden. Tritt er auf das Begehren der SRG ein, bedeutet das einen Gebührenanstieg um 6,5 Prozent. Anstelle von 450 müssten dann 480 Franken pro Jahr bezahlt werden.
In einem Interview mit der SonntagsZeitung sagte der stellvertretende SRG-Generaldirektor Daniel Eckmann, dass, falls der Bundesrat den Zustupf verweigern sollte, es eine Illusion wäre zu glauben, das bliebe ohne Folgen. Das Sparmotto bei der SRG sei immer gewesen: «Das Programm» zuletzt. Nach diversen Sparübungen könnten Folgen fürs Programm nicht ausgeschlossen werden.

Fernsehen per Internet-Protokoll mit Startproblemen

IPTV – das Fernsehen über Internet-Protokoll wird als TV der neuen Generation gehandelt. In Deutschland sind mit HanseNet und der Deutschen Telekom bereits zwei Anbieter im Markt, in der Schweiz könnte es für die Swisscom noch mit dem Weihnachtsgeschäft klappen.

IPTV – das Fernsehen über Internet-Protokoll wird als TV der neuen Generation gehandelt. In Deutschland sind mit HanseNet und der Deutschen Telekom bereits zwei Anbieter im Markt, in der Schweiz laufen bei Swisscom und Sunrise (siehe ) noch die Testphasen. Zumindest bei Swisscom soll diese bald beendet sein. Denn die Lancierung von Bluewin TV wurde nach anfänglichen Startproblemen auf das zweite Halbjahr 2006 angekündigt. Der simsa wurde zudem kürzlich auf November ein erster «Erfahrungsbericht» versprochen. Ob’s wohl doch noch klappt aufs Weihnachtsgeschäft? Für die Durchsetzung von IPTV sind jedenfalls klare Marketingstrategien und Tarife gefordert, da die Akzeptanz sehr wesentlich vom Pricing abhängig sein wird.
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