Berlusconi hat Kaufangebot für ProSiebenSat.1 platziert

Der Italienische Fernsehkonzern Mediaset von Ex-Ministerpräsident Silvio Berlusconi hat am Dienstag ein erstes Gebot für die deutsche TV-Sendergruppe abgegeben. Das Angebot ist noch unverbindlich.

Der Italienische Fernsehkonzern Mediaset von Ex-Ministerpräsident Silvio Berlusconi hat am Dienstag ein erstes Gebot für die deutsche TV-Sendergruppe abgegeben. Das Angebot ist noch unverbindlich. Laut einem Bericht der Frankfurter Allgemeine Zeitung könnte der italienische Medienkonzern bis zu drei Milliarden Euro zahlen.  
Wichtig ist dem Verwaltungsrat der Mediaset, dass sich Synergien ergeben. Fehlen diese, sei ein Engagement im Ausland schwer vorstellbar. Falls eine Beteiligung zustande kommt, wird diese – wie bereits angekündigt (siehe
) – voraussichtlich 50,5 Prozent betragen. Mediaset, zu der unter anderem Canale 5, Italia 1 und Rete 4 gehören, will sich stärker diversifizieren und sucht in mehr Wachstum ausserhalb des Heimmarktes und in eine geringere Abhängigkeit von Werbung zu investieren. Das grösste deutsche TV-Unternehmen wird mit 5 Milliarden Euro bewertet. Die Investoren um Haim Saban halten 88 Prozent der Stamm- und 13 Prozent der Vorzugsaktien. Wie die Nachrichtenagentur SDA berichtet, soll die Investmentbank Morgan Stanley beauftragt worden sein, eine Auktion zu starten. Im Rennen seien noch weitere Interessenten, darunter Finanzinvestoren, General Electric, Apax und Blackstone. Damit handelt es sich um den zweiten Anlauf dieses Jahr, ProSiebenSat.1 zu verkaufen. Im Frühjahr war ein geplanter Verkauf an den Axel Springer Verlag am Widerstand des Kartellamts gescheitert.

Der Kombinierer

Andy Waar will als neuer Geschäftsführer und Berater bei Angelink die Kreation entlasten, damit in der Crossover-Agentur auch in Zukunft Zeit für Neues bleibt.

Andy Waar will als neuer Geschäftsführer und Berater bei Angelink die Kreation entlasten, damit in der Crossover-Agentur auch in Zukunft Zeit für Neues bleibt.Die Welle wird kommen. Davon sind die Fachleute überzeugt. Die heutige Vorhut mit Crossover wird eines Tages den Mainstream bilden. Und um diese erwartete Entwicklung auffangen zu können, hat Angelink jetzt die Struktur angepasst. Die Crossover-Agentur ist anerkannt als Spezialist für Werbung im Netz. Ihre Kernkompetenz ist die Integration von On- und Offline-Marketing. Seit der Gründung 1998 hat Markus Gabriel seine Angelink als CD und Geschäftsführer in Personalunion geleitet. Jetzt hat er die Administration an den jungen Andy Waar delegiert. Der neue Mann im Team soll hier auch als Berater wirken. Wachsen, nur damit gewachsen wird, ist damit aber nicht angesagt.
«Wir wollen uns schon jetzt fit machen, um das erwartete New Business in der Branche auffangen zu können», erklärt Markus Gabriel. Der Alleininhaber und Kreative will in Zukunft noch konzentrierter als CD tüfteln können. Der Pionier will seine Position im Ranking verteidigen können, wenn immer mehr auch klassische Agenturen entdecken müssen, welche Möglichkeiten im Internet schlummern.
Andy Waar soll ihn dabei mit einem starken Backoffice sowie in der Kundenberatung unterstützen. Der neue Geschäftsführer bringt sehr vielschichtige Erfahrungen bei Banken, Fernsehen und Internet mit.
Andy Waar hat in Zürich ein Jus-Studium abgeschlossen. Trotzdem sieht er sich in der Werbebranche nicht als Quereinsteiger. Er war in verschiedenen früheren Positionen als Leiter Marketing und Projektleiter tätig und hat «schon immer Jobs gesucht, die irgendwie kommunikativ angehaucht waren».
Bereits in der Mittelschule hat Waar nicht nur in einer Bibliothek gearbeitet, sondern auch in Werbespots mitgespielt. Später hat er sich sein Studium mit dem Verkauf von Merchandising an grossen Events und Konzerten verdient. «Ein idealer Job, denn so konnte ich alle wichtigen Konzerte besuchen, war mittendrin – vom Zürcher Hallenstadion bis zur Arena Stade de Genève – und konnte erst noch Geld verdienen», schwärmt er.
Seine Begeisterung für diese Welt der Shows ist nachvollziehbar, schliesslich spielt Andy Waar selber in einer Rockband (www.elverson.ch), die demnächst eine CD auf den Markt bringen wird. Als Schlagzeuger wird er auch regelmässig als Sessionmusiker für TV-Auftritte oder einzelne Show-Cases von Stars wie zum Beispiel Sophie Ellis Bextor oder Ronan Keating engagiert. Und wieso hat der musisch Begabte trotzdem mit trockenem Jus angefangen?
Als Bub habe er von einer Karriere als Anwalt geträumt. Dann merkte er, dass ihn die Kommunikationsseite immer mehr interessierte. Aber: Auch als Jurist lerne man schliesslich, extrem präzise zu kommunizieren. Heute ist Waar jedenfalls froh um das bei der Juristerei erlernte analytische Denken. Der in Zürich aufgewachsene Secondo erklärt seine «kommunikative Art» auch damit, dass er halb Italiener und halb Holländer ist. «Von meinen Eltern habe ich zwei völlig unterschiedliche Mentalitäten geerbt. Südlich emotional und nördlich cool. Darauf kann ich nun je nach Situation zurückgreifen – gepaart mit der schweizerischen tüchtigen Arbeitseinstellung funktioniert das prima.»
Nach dem Abschluss des Studiums drängte dann zuerst einmal der Italiener nach vorne. Waar «musste endlich meiner musischen Seite zum Durchbruch verhelfen». Er nahm eine Gelegenheit bei Star TV wahr und wurde für ein Jahr Troubleshooter der Geschäftsleitung. Dort machte er alles – von der Dispo der Teams über Einschaltquoten auswerten bis Reporting, Sponsoren akquirieren und sogar Regie.Waar legte sich als Autodidakt immer mehr Wissen rund um den Computer zu und lernte, auf diesem auch selber mit «Avid» die Filme zu schneiden.
Die Welt beim TV erlebte er als «ein spannendes Intermezzo». Wie aber geht es weiter, ohne dass er beruflich den Anschluss verliert? Alle seine Studienkollegen waren inzwischen beim Gericht oder sonstwo daran, ihre Karrieren zu starten.
Rund um diese berufliche Analyse kam auch bei Waar kurzfristig wieder der Holländer zum Zug. Er wechselte zur UBS. Bei der Bank eröffnete sich ihm eine Stabsstelle beim Management-Support. «Zum Glück weiterhin sehr kommunikativ», meint er, denn er durfte Akten zur Präsentation für die Direktion aufbereiten. In vier Jahren bei der Bank erlebte er zwei Fusionen mit verschiedenen Teams und wurde schliesslich Kommunikationsverantwortlicher für interne Projekte wie Web, Intranet und Dokumentenverwaltung. Als Projektleiter für diverse Kommunikations-Plattformen und als Leiter Project-Office eines internationalen strategischen Projektes lernte er die andere Seite des Business kennen.
In dieser coolen Zeit bei der Bank war natürlich der musische Italiener nicht völlig eingeschlafen. Waar pflegte weiterhin den Kontakt zur TV-Szene, drehte mit Partnern und Freunden kleine Filmchen, zum Beispiel einen Spot für das Lunch-Kino oder diverse Werbespots für das Fernsehen wie auch Videoclips für die Musiksender. Er vertiefte sich immer mehr auch in das Programmieren von Websites – «aber nur für Freunde». Trotzdem ist er stolz, dass diese auch heute noch von der Funktionalität her mithalten können.
Noch einmal einen Ruck Richtung Holland gab er sich dann mit einem Job als Marketingleiter bei einer renommierten Anwaltskanzlei, welche unter anderem Produkte im Offshore-Business aufsetzt. In dieser Zeit machte er nebenbei auch noch einen MBA, «um jetzt auch noch mit einem Diplom zu manifestieren, dass mein Berufsleben nicht nur auf Jus aufbaut».
Waar realisierte, dass er mit Marketing jetzt endlich den Italiener und den Holländer in sich in einer idealen Weise kombinieren konnte. Er kennt die Kundenseite. Er kennt die Branche. Und er kennt die Welt des Web. In dieser Situation musste er schliesslich nur noch Markus Gabriel persönlich kennen lernen. Denn die Arbeiten von Angelink hat Andy Waar als interessierter Web-Addict schon lange verfolgt.
In seiner neuen Funktion sieht er sich als «Aktivator». Waar freut sich auf die Arbeit im Team und mit der Schwesterfirma Angelink yourposition – wo sechs Personen im Suchmaschinen-Marketing beschäftigt sind.
Angelink kann seine Kompetenz im Bereich Crossover bereits heute für Kunden wie UBS Investment Bank beweisen. Neben klassischen Inseraten werden hier für strukturierte Finanzprodukte MicroSites, Banners und Suchmaschinenmarketing umgesetzt. Weitere Schwerpunkte sind Viral-, Blog- und Affiliate-Marketing. Zu den wichtigen Kunden gehören Extrafilm, Wartmanns, IMTF, Möbel Galatti, Renggli (Minergiehäuser) und viele mehr.
Für Affiliate-Marketing – auch hier gerüstet für die grosse Welle – arbeitet Angelink als zertifizierter Partner mit dem europäischen Marktführer Zanox zusammen.
Andreas Panzeri

Zu guter Letzt: Das Warum-Nicht-Marketing

Kürzlich flatterte bei der Werbewoche ein E-Mail ins Haus. Die Botschaft lautete: «Warum nicht für einmal den Mitarbeitenden Genuss und Gesundheit zu Weihnachten schenken?


Kürzlich flatterte bei der Werbewoche ein E-Mail ins Haus. Die Botschaft lautete: «Warum nicht für einmal den Mitarbeitenden Genuss und Gesundheit zu Weihnachten schenken?» Toll verpackt und persönlich beschriftet würde das bestimmt Freude unter den Mitarbeitenden verbreiten. Doch ob die sich über eine Flasche Kartoffelsaft so richtig freuen werden? Hm.
 
Die Aktion der Marketingverantwortlichen von Biotta wird wohl kaum den Reiz zum Kaufen, sondern eher den Reiz zum Trashen auslösen. Denn Saft, und wenn noch so Bio, ist niemals «das ideale Firmengeschenk». Weihnachten ist das Fest der Liebe, aber diese Liebe und vor allem das Wort «Genuss» wird nicht mit 100%-Bio-Rüeblisaft, sondern mit ungesundem Luxus wie Pralinen, Alkohol, Tabakwaren oder Lachs in Zusammenhang gebracht. Das hätte der zuständigen PR-Agentur doch auffallen müssen. Warum nicht gleich eine witzige Aktion starten und die Chefs zu einer Aktion nach den Festtagen auffordern? Biosäfte schenken zum Aufpäppeln im Januar – das wäre gutes «Warum-Nicht-Marketing», findet die Werbewoche.

Reformiert

Rechtschreibung Theodor Ickler erklärt sachlich und kompetent, was an der Rechtschreibreform falsch gelaufen ist.

Rechtschreibung Die Reform der Reform der deutschen Rechtschreibung ist nun amtlich. Nicht alles, was sprachreformiert wurde, ist sinnvoll. Vieles davon beleuchtet Theodor Ickler, für Bild «Deutschlands wichtigster Sprachwissenschaftler». Im Gegensatz zu Bastian Sick und seiner Trilogie «Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod» geht es ihm nicht darum, sich über sprachliche Missstände lustig zu machen. Er erklärt sachlich und kompetent, was und warum vieles falsch gelaufen ist. Für Ickler ist die Schlechtschreibreform ein Chaos. Am Ende seines Buches macht er eigene Reformvorschläge und zeigt seinen Weg aus diesem Chaos auf. Roger HausmannFalsch ist richtig
von Theodor Ickler; Droemer, 2006, 272 Seiten, 26.80 Franken.

Eclat gestaltet Straumann-Geschäftsbericht

Die Brandingagentur Eclat mit Sitz in Erlenbach gewinnt den Pitch für den Geschäftsbericht 2006 des Basler Dentalimplantatherstellers Straumann.

Die Brandingagentur Eclat mit Sitz in Erlenbach gewinnt den Pitch für den Geschäftsbericht 2006 des Basler Dentalimplantatherstellers Straumann, der bisher von Wirz betreut wurde. Mit im Rennen waren ausserdem eine Schweizer und eine Londoner Agentur. Der Geschäftsbericht soll inhaltlich etwas ausgebaut und visuell vollständig überarbeitet werden, wie es einer Mitteilung heisst. Das Unternehmen erreichte im Ranking zum Value Reporting der Bilanz einen Spitzenplatz. Das Erscheinungsdatum des Berichtes ist im Februar 2007. 2006 zeichnete Eclat verantwortlich für das Konzept und die Gestaltung der Geschäftsberichte von Bossard, Gurit, Jelmoli Holding, Medisize und ÖKK. Daniel Zehntner, Geschäftsleiter von Eclat, ist Experte beim Geschäftsbericht-Rating des Wirtschaftsmagazins Bilanz.

Solothurn will für gewaltfreie Jugend werben

Der Kanton Solothurn will 2007 mit einer Kampagne für Gewaltverzicht unter Jugendlichen werben. Der Kantonsrat hat am Dienstag einen FDP-Antrag einstimmig gutgeheissen.

Der Kanton Solothurn will 2007 mit einer Kampagne für Gewaltverzicht unter Jugendlichen werben. Der Kantonsrat hat am Dienstag einen FDP-Antrag einstimmig gutgeheissen, wie die SDA berichtet. Die Regierung hat bereits zuvor auf verschiedene Gewaltvorfälle unter Jugendlichen reagiert und im vergangenen Juli eine Arbeitsgruppe «Jugendgewalt» eingesetzt. Diese soll der Regierung bis Ende März 2007 einen konkreten Massnahmenplan für eine wirksame Gewaltprävention vorlegen. Im zweiten Quartal 2007 soll die Kampagne für eine gewaltfreie Jugend in Form einer Präventionskampagne durchgeführt werden. Die SVP, die zwar grundsätzlich gegen «staatlich geführte Kampagnen» sei, habe angesichts der «gewichtigen Problematik» diesmal zugestimmt.

Swisscable setzt auf individualisierten Medienkonsum

Die TV-Kabelnetzbetreiber wollen die Digitalisierung vorantreiben und wollen mehr Programme verbreiten, um konkurrenzfähig zu bleiben. Damit reagiert der Verband Swisscable, dem 250 Kabelnetzbetriebe angeschlossen sind - auch auf den Start von Bluewin TV.

Die TV-Kabelnetzbetreiber wollen die Digitalisierung vorantreiben und wollen mehr Programme verbreiten, um konkurrenzfähig zu bleiben. Damit reagiert der Verband Swisscable, dem 250 Kabelnetzbetriebe angeschlossen sind – auf den Start von Bluewin TV, dem Swisscom-Fernsehen über das Telefonnetz (siehe ). Die Digitalisierung fördert allerdings nicht nur die Vielfalt des programmlichen (Sparten-) Angebots, sondern fordert auch Opfer. Eines ist die Reduktion des Basisangebots. Swisscable-Präsident Hajo Leutenegger sagte am Dienstag anlässlich der Tagung der Kabelnetzbranche: „Wir müssen davon ausgehen, dass in wenigen Jahren nur noch ein eingeschränktes Basisangebot vorhanden sein wird.“ Das zweite Opfer ist allerdings bei den Kosten zu erbringen. Denn digitales Fernsehen wir die Zuschauer mehr kosten als das bisherige analoge. Vielfalt habe seinen Preis.
Wichtigste Trends: Individualisierung und Qualität Als wichtigsten Trend bezeichnet die Kabelnetzbranche die Individualisierung des Fernsehkonsums. Auf dieses Züglein will auch sie aufspringen und so der verschärften Konkurrenzsituation entgegentreten. Denn Wettbewerb besteht nicht nur mit Bluewin TV, sondern auch mit Satellitenfernsehen und terrestrischer Verbreitung. Setzten will man deshalb auf Diversifikation und bessere Bild- und Tonqualität. Eine wichtige Rolle spielt dabei auch das hochauflösende Fernsehen HDTV, das sich in den Startlöchern befindet. Die Netze der Kabel-TV-Unternehmen seien jedenfalls bereits für HDTV bereit, sagte Leutenegger weiter. Der wichtigste Trend für die Zukunft des Fernsehens sei aber die Individualisierung. Massgeschneiderte Programmpakete und neue Angebote benötigten aber den vollzogenen Übergang zu digitalem Fernsehen und eine Grundverschlüsselung der Programme. Ein Verbot der Grundverschlüsselung sei unrealistisch, weil gerade sie es ermögliche, dem Kunden ein individuelles Angebot zu machen. Der Fernsehnutzer benötigt für DigiTV dann allerdings eine Set-Top-Box.
Kein einheitlicher Fahrplan Um dem digitalen Angebot Platz zu machen, werde das heutige analoge Basis-Programmangebot zwangsläufig kleiner. Ab 2010 werde im Kabel nur noch ein eingeschränktes analoges Angebot zur Verfügung stehen. Welche Programme aus dem Basisangebot verschwinden werden, hänge von der Kapazität des Netzes ab und variiere je nach Kabel-TV-Anbieter. Es bestehe kein einheitlicher Fahrplan. Viel wichtiger ist Leutenegger aber die umfassende Information, damit die Kunden schnell und unkompliziert auf das digitale Fernsehen umsteigen könnten.
Kluft wird 2006/2007 überwunden Bereits würden sich zunehmend breite Bevölkerungsschichten für digitales Fernsehen und die entsprechenden technischen Neuerungen interessieren. Während die Innovators (ca. 2 Prozent der Bevölkerung) und die Early Adopters (ca. 15 Prozent) bereits DigiTV empfangen, werde die Gruppe der Early Majority (ca. 34 Prozent) nun auch angesprochen. DigiTV entwächst den Kinderschuhen und wird derzeit massentauglich. Gemäss Swisscable stehen wir heute genau am Übergang von der analogen in die digitale TV-Welt.

105-Webradios auf Erfolgskurs

Die 105-Webradios werden gemäss der neuen Statistik vom Schweizer Jugendsender Radio 105 636'000 Mal pro Monat genutzt.

Die 105-Webradios werden gemäss der neuen Statistik vom Schweizer Jugendsender Radio 105 636’000 Mal pro Monat genutzt. Der Schweizer Jugendsender betreibt neben seinem Hauptprogramm drei Spartenradios, die ausschliesslich im Internet verbreitet werden. Es sind dies 105 Dope (Hip Hop und R’n’B), 105 Classics (Club- und Kulthits der 70er und 80er) und 105 Hitradio (der Sender für die 12-17-jährigen). In ganz Europa nahm der Webradiokonsum im Jahr 2006 um 35 Prozent zu. Bereits heute hören rund 20 Millionen Europäer ihren Lieblingssender regelmässig über das Internet, wie es in einer Mitteilung heisst. Von diesem Webradio-Boom profitiert auch Radio 105. So konnte der Sender seine Hörerzahlen in den letzten zwei Jahren kontinuierlich erhöhen.

JWT+H+F setzt mit neuer Website auf Interaktivität

Die Zürcher Werbeagentur JWT+H+F will mit einer neu gestalteten Website einen anderen Weg einschlagen als dies die meisten Schweizer Werbeagenturen mit ihren Websites tun.

Die Zürcher Werbeagentur JWT+H+F will mit einer neu gestalteten Website einen anderen Weg einschlagen als dies die meisten Schweizer Werbeagenturen mit ihren Websites tun. Während die Mehrheit der Agenturen hierzulande nach wie vor mit ihrem Online-Auftritt mehrheitlich auf Präsentation setzen, will JWT+H+F dem Web 2.0-Trend folgen, der Webbesuchern à la Visitenkarte Interaktion ermöglicht. Das Thema Werbung und die Arbeiten von JWT+H+F sollen so aktiv ins Gespräch gebracht werden.Teilnehmen statt ZusehenJWT+H+F will das als Marketingtool nutzen. Auf der eigenen Homepage sollen Debatten über gute und schlechte Werbung entstehen sowie Meinungen ausgetauscht werden. Ausserdem gibt es Möglichkeiten der Bewertung der Agenturarbeiten sowie von einzelnen Artikeln. Neue Einträge und Kommentare werden jedoch vor einer Veröffentlichung geprüft. Filme werden bei Google Video gehostet, mit den Vorteilen, dass das Streaming ausgelagert wird und mehr Besucher auf die Agentur-Website geführt werden. Inhalte und Kommentare können zudem als RSS abonniert werden.
Über das System kann jeder Mitarbeiter direkt Beiträge publizieren. Ein Kernteam bei JWT+H+F verwaltet die Site. Die neue Website wurde von Core in Zürich entwickelt und von Jackfruitdesign in London implementiert. Core ist spezialisiert auf Strategie, Markenführung, Usability und Websites mit sozialer Interaktion und hatte die Leitung über das Projekt und das Design wie auch die Informationsarchitektur entwickelt.

Neues Mitglied bei der Gruppenleitung der Messe Schweiz

Stephan Peyer wird per 1. Januar 2007 Mitglied der Gruppenleitung der Unternehmensgruppe Messe Schweiz ernannt. Er tritt die Nachfolge von Kurt Frischknecht an, der die Führung des Geschäftsbereichs Europäische Messen übernimmt.

Stephan Peyer wird per 1. Januar 2007 Mitglied der Gruppenleitung der Unternehmensgruppe Messe Schweiz ernannt. Er tritt die Nachfolge von Kurt Frischknecht an, der die Führung des Geschäftsbereichs Europäische Messen übernimmt. Peyer arbeitete in den letzten Jahren als selbständiger Berater mit den Schwerpunkten Marketing und Verkauf. In dieser Eigenschaft hatte er verschiedene Beratungs-Mandate bei der Messe Schweiz. Zuvor war er bei verschiedenen Firmen in den Bereichen Konsumgüter (u.a. Unilever), IT (u.a. Compaq) und Luxusgüter (u.a. Movado) tätig.

SRG will zwei digitale Radioprogramme

Die SRG SSR idée suisse hat Ende Oktober 2006 beim Eidgenössischen Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation UVEK ein Gesuch für zwei über digitale Technologie DAB verbreitete Radioprogramme eingereicht.

Die SRG SSR idée suisse hat Ende Oktober 2006 beim Eidgenössischen Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation UVEK ein Gesuch für zwei über digitale Technologie DAB verbreitete Radioprogramme eingereicht: Für das DRS-News-Programm und für World Radio Switzerland.Das Nachrichtenprogramm für die deutsche Schweiz informiert im 15-Minuten-Rhythmus über das aktuelle Geschehen und wird von Schweizer Radio DRS aus eigenen Mitteln finanziert. World Radio Switzerland WRS ist ein englischsprachiges Radioprogramm für die ganze Schweiz. WRS ist heute eine private Firma mit der britischen BBC und SRG als Hauptaktionäre. Die Station wird von Stadt und Kanton Genf, der Direktion für Entwicklungszusammenarbeit Deza sowie dem Bundesamt für Kommunikation Bakom finanziell unterstützt.
WRS soll Ende 2007 oder Anfang 2008 starten und wird Radio Suisse Romande angegliedert. Es löst World Radio Geneva ab. Die nötigen Finanzen sind gemäss SRG-Mitteilung im angemeldeten Finanzbedarf 2007 bis 2010 integriert. Beide Programme müssen zuerst vom Zentralrat der SRG genehmigt werden.

Betty Bossi kleidet sich neu ein

Der renommierte Kochbuch-Verlag und Hersteller von Küchenhelfern namens Betty Bossi wartet im neuen Jahr mit zwei Neuerungen auf. Die Betty Bossi Zeitung wird neu gestaltet und ein Magazin soll neue Zielgruppen und Werbekunden für die Traditionsmarke gewinnen.

Der renommierte Kochbuch-Verlag und Hersteller von Küchenhelfern namens Betty Bossi wartet im neuen Jahr mit zwei Neuerungen auf. Die Betty Bossi Zeitung wird neu gestaltet und ein Magazin soll neue Zielgruppen für die Traditionsmarke gewinnen. Im Januar hat die Betty Bossi Zeitung (BBZ) einen neuen Look. Die monatliche Kochzeitung, die auf über 850’000 Abonnenten und Abonnentinnen blicken kann, wird von 20 auf 28 Seiten aufgestockt. Mehr Rezepte, neue Rubriken und zusätzliche Tipps rund ums Kochen sind die positive Folge. Sie wird weiterhin werbefrei bleiben, wie Leiterin Kommunikation von Betty Bossi, Ruth Bannwart, gegenüber der Werbewoche sagte.
Neue Möglichkeiten für Werbetreibende wird Betty Bossi allerdings im neuen geplanten und noch namenlosen Magazin bieten – wie die Werbewoche bereits in ihrer gedruckten Form berichtete. Mit diesem soll die neue Zielgruppe der «Fast Casuals» angesprochen werden. Darunter versteht man bei Betty Bossi vor allem Männer – aber auch Frauen -, die in Single- oder Kleinhaushalten leben und wenig Zeit, aber hohe Lifestyle-Ansprüche haben. Das Magazin will denn auch Themen wie Genuss und Freizeitqualität und eine andere Art zu kochen in den Mittelpunkt stellen.
Ebenfalls Gas gibt Betty Bossi im Internet. Zum einen wird das Magazin mit einem crossmedialen Angebot und diversen Serviceleistungen verbunden. Zum anderen wird auch der Online-Bereich für Abonnentinnen und Abonnenten der BBZ ausgebaut: Mit einer Rezeptdatenbank mit hunderten Rezepten, Einkaufslisten und nützlichen Infos.
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