Zu guter Letzt: Viral-Kampagne für die Nacht im Kaufhaus

Lust-Shopping, Frust-Shopping, Schnäppchenjagd, Hamstereinkäufe, Spass-Shopping oder Einkaufen zum Zeittotschlagen – der Motivationen zum Einkaufen gibt es viele. Jetzt hat Saatchi & Saatchi noch eine weitere hinzugefügt: Das Shopping-by-Night. Bei diesem gilt es, eine Nacht alleine in einem Kaufhaus zu verbringen.


Lust-Shopping, Frust-Shopping, Schnäppchenjagd, Hamstereinkäufe, Spass-Shopping oder Einkaufen zum Zeittotschlagen – der Motivationen zum Einkaufen gibt es viele. Jetzt hat die Frankfurter Werbeagentur Saatchi & Saatchi noch eine weitere hinzugefügt: Das Shopping-by-Night. Bei diesem gilt es, eine Nacht alleine in einem Kaufhaus zu verbringen. Die Vorstellung, für eine ganze Nacht alleine in einem Warenhaus eingesperrt zu sein – von Mama und allen vergessen – hat schon viele Kinder in ihren Träumen verfolgt. Animieren soll diese Vorstellung nun aber nicht zu Angstgefühlen, sondern zum Zücken der Kreditkarten – und der VISA-Karte insbesondere. Denn wer bis zum 25. November mit VISA bezahlt und sich online registriert, kann sich diesen «Kindheitstraum» erfüllen. «Unvergesslich» soll die Nacht werden, die man allein im Berliner Galeria-Kaufhof am Alexanderplatz verbringen darf, begleitet von einem Budget in Höhe von 5’000 Euro. Auf den Werbeclips, die als Viral-Kampagne angelegt, bei Myvideo.de und Clipfish.de und auf der eigens aufgeschalteten Website zu sehen und zu versenden sind, werden Beispiele der sinnvollen Verbringung dieser einmaligen Nacht gezeigt. Als Schaufenster-Pantomime die Zuschauer erschrecken, eine Berg von Süssigkeiten über die Freundin leeren, dümmliche Lautsprecherdurchsagen durchgeben, eine Modeschau für lebensgrosse Teddys veranstalten. Zu hoffen bleibt, dass der glückliche Gewinner oder die glückliche Gewinnerin nicht auf sträfliche Ideen kommt, die die 5’000 Euro Budget weit übersteigen.

Assai und Wirz ziehen mit Tilllate durch die Nacht

In einer schweizweiten Agenturevaluation haben die beiden Zürcher Agenturen Assai und Wirz Corporate das Mandat von Tilllate gewonnen. Die beiden Wirz-Partner werden künftig die Markenführung und die Website betreuen.

In einer schweizweiten Agenturevaluation haben die beiden Zürcher Agenturen Assai und Wirz Corporate das Mandat von Tilllate gewonnen. Die beiden Partner der Wirz Gruppe werden künftig die Markenführung und den Neuauftritt des Nightlife-Portals im Internet gestalten. Um der internationalen Expansion gerecht zu werden, soll die Marke Tilllate einheitlich und integriert über alle Kommunikationskanäle kommuniziert werden, heisst es in einem Mediencommuniqué. Gleichzeitig würden die stetigen Produkterweiterungen aus dem Leitmedium Internet laufend crossmedial adaptiert. Erste Arbeiten sollen im Frühjahr 2007 zu sehen sein. Tilllate.com ist das führende Schweizer Nightlife-Portal mit einer Reichweite von über 460’000 Besuchern pro Monat. International ist das Unternehmen tätig in Deutschland, Frankreich, Österreich, Italien, Spanien und Grossbritannien sowie in Zusammenarbeit mit Franchisingpartnern in der Türkei und in Bulgarien.

Freiburghaus und Partner strukturiert um

Pünktlich zum 10. Jubiläum reorganisiert das Berner Mitglied von BSW Leading Swiss Agencies Freiburghaus und Partner die Führung und Beratung. Neu führt Pascale Berclaz die Beratungsabteilung.

Pünktlich zum 10. Jubiläum reorganisiert das Berner Mitglied von BSW Leading Swiss Agencies Freiburghaus und Partner die Führung und Beratung. Neu führt Pascale Berclaz (links) die Beratungsabteilung. Sie ist seit mehreren Jahren bei der Agentur tätig und neu am Aktionariat beteiligt. Anfang Oktober hat Andy Schärer (Mitte) als Beratungsgruppenleiter angefangen. Er ersetzt Barbara Brügger, die Freiburghaus am 30. November verlässt. Während den letzten zehn Jahren war Schärer in verschiedenen Funktionen im Young & Rubicam-Netzwerk tätig. Neu mit an Bord ist auch Roland Tanner (rechts). Er arbeitete zuvor bei Giger und Partner sowie bei Wirz. Freiburghaus und Partner beschäftigt fünfzehn Mitarbeiter und startet mit einer Reihe neuer Kunden ins neue Geschäftsjahr (siehe ).

Saatchi & Saatchi Simko dekorieren Genf mit Modeschmuck

Die Agentur Saatchi & Saatchi Simko hat vom 2. bis 5. November für die Marke & Schmuck-Ladenkette Accessorize eine Street Marketing-Aktion realisiert und in Genf riesige Halsketten aufgespannt.

Die Genfer Agentur Saatchi & Saatchi Simko hat vom 2. bis 5. November für die Marke & Schmuck-Ladenkette Accessorize eine Street Marketing-Aktion realisiert. In Zusammenarbeit mit dem Schweizer Designer Damien Regamey haben die Kreativen das städtische Mobiliar umfunktioniert. So hinderten zum Beispiel riesige Schmuckhalsketten statt die üblichen Stahlabsperrungen die Autos, in die Fussgängerzone des Stadtzentrums zu fahren. Ziel des Konzeptes ist es, ungewöhnliche Medien als Plattform für unkonventionelle Idee zu nutzen.

Peter Kümmerli wird Geschäftsführer bei Zehnder

Am 27. November 2006 übernimmt Peter Kümmerli (56) die Geschäftsleitung bei den Zehnder Wochenzeitungen. Er trägt sowohl die kommerzielle Verantwortung als auch die Führungsverantwortung.

Am 27. November 2006 übernimmt Peter Kümmerli (56) die Geschäftsleitung bei den Zehnder Wochenzeitungen. Er trägt sowohl die kommerzielle Verantwortung als auch die Führungsverantwortung und nimmt damit auch Einsitz in die Unternehmensleitung des Verlags. Wie der Verlag am Montag mitteilt, war Kümmerli zuletzt als Verlagsleiter und Vorsitzender der Geschäftsleitung in einem Fachverlag in der Zentralschweiz tätig. Kümmerli verfügt über umfangreiche Verlags- und Vertriebserfahrung, die er bei Ringier, Tamedia und Jean Frey erworben hat.
Damit hat der Verlag, der 22 Wochenzeitungen mit einer Gesamtauflage von 743’692 Exemplaren herausgibt, den Ersatz für den plötzlich aus dem Amt scheidenden Daniel Sommer gefunden (siehe
).

MScom diplomiert 16 Kommunikationsspezialisten

Am Wochenende nahmen 16 Teilnehmende des Nachdiplomstudiums in Kommunikations-Management der Universität Lugano, Executive Master of Science in Communications Management, ihr Diplom entgegen.

Am Wochenende nahmen 16 Teilnehmende des Nachdiplomstudiums in Kommunikations-Management der Universität Lugano, Executive Master of Science in Communications Management, ihr Diplom entgegen. Die Absolventen seien während 21 Monaten darauf vorbereitet worden, bei strategischen Entscheidungen im Kommunikationsbereich eine führende Rolle zu übernehmen und bei der Formulierung allgemeiner Unternehmensziele eng mit den zuständigen CEOs zusammenzuarbeiten. Erfolgreich abgeschlossen haben die folgenden MScom-Absolventen:
 
o Doris Ackermann
o Mark Bächler
o Caroline Berchtold
o Barbara Fry Henchoz
o Patricia Goldschmid
o Markus Helbling
o Rolf Helfenstein
o Barbara Josef
o William Law
o Corinne Lo Verdi
o Walter Thomas Lutz
o Claudine Marty
o Sandro Mesquita
o Natascha Molenaar
o Tatiana Togni
o Zvjezdana Zeco
 
Ferner wurde die beste Diplomarbeit mit den Burson-Marsteller Award of Academic Excellence ausgezeichnet. Der Award geht an das sechsköpfige Projektteam von SF-Projekt, das sich systematisch mit der Wahrnehmung des Schweizer Fernsehens durch einzelne Stakeholder-Gruppen auseinandergesetzt hat. Der Preis ist mit 10’000 Franken dotiert.

Swiss TXT kuppelt in Fernsehspots

Vom 20. November bis Mitte Dezember 2006 strahlt die SRG-Teletext-Tochter Swiss TXT zwei TV-Spots im Schweizer Fernsehen aus. Die Kampagne präsentiert im Zeichentrickfilmstil die Rubriken «Treffpunkt» und «Astrologie».

Vom 20. November bis Mitte Dezember 2006 strahlt die SRG-Teletext-Tochter Swiss TXT zwei TV-Spots im Schweizer Fernsehen aus. Die Kampagne präsentiert im Zeichentrickfilmstil die Rubriken «Treffpunkt» und «Astrologie». Aufgezeigt wird in den Spots wie einfach Mann und Frau dank Teletext zusammenfinden können. Realisiert hat die computergenerierten, 15-Sekunden-Werbefilme die Berner Kommunikationsagentur Nothing From Outer Space. Laut einer Medienmitteilung soll die Kampagne für positive Aufmerksamkeit sorgen und die Kernzielgruppe der bis 35-Jährigen schweizweit ansprechen – und auf Teletext bringen.

Ogilvy keltert mit Schuler St. Jakobskellerei

Im Wettbewerb mit drei weiteren Agenturen hat sich OgilvyOne durchgesetzt und den Pitch  der Schuler St. Jakobskellerei gewonnen. Die Tochter der Zürcher Agentur OgilvyInteractive wurde mit dem Relaunch des Web-Auftritts betraut.

Im Wettbewerb mit drei weiteren Agenturen hat sich OgilvyOne durchgesetzt und den Pitch  der Schuler St. Jakobskellerei gewonnen. Die Tochter der Zürcher Agentur OgilvyInteractive wurde mit dem Relaunch des Web-Auftritts betraut. Erste Resultate der Zusammenarbeit sollen in wenigen Wochen zu sehen sein, heisst es in einer Medienmitteilung. OgilvyOne arbeitet bereits an der Umsetzung verschiedener Projekte für das 300-jährige Weinunternehmen, insbesondere an der Neulancierung der international bekannten Weinmarke Don Pascual.

Metro stellt Nachmittagszeitung nach nur fünf Monaten ein

Metro International hat am Montag nach gerade mal fünf Monaten das Aus der Nachmittagszeitung vom dänischen MetroXpress bekannt gegeben. Erst im August war der kleine Bruder mit einer Auflage von 100'000 gestartet.

Die schwedische Mediengesellschaft Metro International hat am Montag nach gerade mal fünf Monaten das Aus der Nachmittagszeitung vom dänischen MetroXpress bekannt gegeben. Im August war der kleine Bruder der meistgelesenen Gratiszeitung mit einer Auflage von 100’000 Exemplaren in Kopenhagen gestartet (siehe ). «Trotz einer positiven Entwicklung der Leserzahlen hat die Nachmittagszeitung die finanziellen Ziele in der Testperiode nicht erreicht», erklärt Metro-CEO, Pelle Törnberg, die Entscheidung. Dass der geplante Erfolg des Blattes ausblieb, verwundert in Anbetracht des übersättigten Gratiszeitungsmarkt in Dänemark nur wenig (siehe ). Die Nachmittagsausgabe von MetroXpress hatte sich inhaltlich auf aktualisierte Nachrichten und Lifestyle-Berichte konzentriert. Wie Metro in einer Medienmitteilung schreibt, sei durch die Massnahme kein signifikanter Einbruch des Quartalsresultats zu erwarten.

JvM/Limmat bringt Murmelis per Anhalter zum Gipfel

Im Winter nimmt die neue Sesselbahn Prodalp-Prodkamm am Flumserberg den Betrieb auf. Drei BMW-Niederlassungen haben Jung von Matt/Limmat beauftragt, das BMW-Allradsystem Xdrive auf den Sesselbahn-Masten zu bewerben.

Diesen Winter nimmt die neue 8er-Sesselbahn Prodalp-Prodkamm am Flumserberg den Betrieb auf. Drei BMW-Niederlassungen haben Jung von Matt/Limmat beauftragt, das BMW-Allradsystem Xdrive auf den Plakatstellen der Sesselbahn-Masten zu bewerben. Denn Xdrive reagiert auch auf schneebedeckter oder eisiger Fahrbahn. Herausgekommen ist eine serientaugliche Plakatidee. Sie zeigt Tiere aus der Bergwelt, die auf einen BMW mit Xdrive warten, um sicher zum Gipfel Prodkamm zu gelangen. So strecken Murmeltiere den Daumen hoch und umklammern mit dem Pfötchen eine Pappe, die mit Prodkamm beschriftet ist. Schneehasen und Steinböcke fungieren als weitere Anhalter. Die Plakatserie ist Ende November 2006 bis Ende März 2007 zu sehen.

Lagardère will die Sport-Senderechte

Der französische Medienkonzern Lagardère SCA will Sportfive vollständig übernehmen. Sportfive hält unter anderem die TV-Rechte an der Euro 08. Der Wert dieser Transaktion wird mit 865 Millionen Euro beziffert.

Der französische Medienkonzern Lagardère SCA will Sportfive vollständig übernehmen. Der Wert dieser Transaktion wird mit 865 Millionen Euro beziffert. Sportfive ist der europäische Marktleader in Sachen Vermarktung von Sportrechten und vermarktet unter anderem auch die Fernsehrechte für die Fussball-Europameisterschaft Euro 2008 in der Schweiz und in Österreich. Die RTL-Gruppe hat am Montag bestätigt, dass sie ihre 25 Prozent der Anteile an den französischen Konzern verkaufen wird. Damit die Übernahme in Kraft treten kann, müssen noch die EU-Kartellbehörden zustimmen. Weitere Anteile werden von der Beteiligungsgesellschaft Advent International, Goldman Sachs Capital Partners und dem Management von Sportfive gehalten.  
Sportfive vermarktet die TV-Rechte für 250 europäische Fussballclubs und die Rechte am Sechs-Nationen-Turnier der besten europäischen Rugby-Mannschaften. Zu den Kunden zählen auch 30 Fussballverbände. Die 2001 gegründete Firma mit Sitz in Hamburg und Paris rechnet in diesem Jahr mit einem Umsatz von 526 Mio. Euro und einem Ergebnis vor Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von 85 Mio. Euro.
 
Zu Lagardère zählen Pressetitel wie Elle, Paris Match, das Sonntagsblatt Le Journal du Dimanche und ein 17-prozentiger Anteil an Le Monde, aber auch Radios und Fernsehprogramme. Der Sportfive-Kauf ist nach Angaben des Konzerns Teil einer langfristigen Strategie, die Lagardère-Präsenz bei exklusiven Medieninhalten mit starkem Wachstumspotenzial zu stärken.

Projekt «ARC» führt zu Entlassungen

Die Westschweizer Zeitungen L’Express, L’Impartial und Journal du Jura erscheinen ab dem 6. Februar 2007 mit einem gemeinsamen überregionalen Teil. Im Zuge der Zusammenführung werden vier Mitarbeiter entlassen.


Die Westschweizer Zeitungen L’Express, L’Impartial und Journal du Jura erscheinen ab dem 6. Februar 2007 mit einem gemeinsamen überregionalen Teil. Im Juni 2006 war die Ankündigung der Kooperation bereits bekannt geworden (siehe ), am Montagmorgen haben die Partner nun den Vertrag unterzeichnet.  
Betroffen von dem gemeinsamen Mantel sind die Ressorts Inland, Wirtschaft und Ausland sowie Teile der Ressorts Sport und Kultur/Gesellschaft – und diverse Mitarbeiter. Zehn Stellen bauen die Zeitungen ab, vier Personen erhalten die Kündigung. Laut der Nachrichtenagentur SDA bedauern die Personalkommissionen von L’Express und L’Impartial, dass kein Sozialplan bestehe und keine Verhandlungen mit den Arbeitnehmern stattgefunden hätten. Bereits vor rund einem Jahr war es bei den beiden Neuenburger Zeitungen aus wirtschaftlichen Gründen zu fünf Entlassungen gekommen (siehe
).
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