Aargau mit neuem Auftritt

Der Kanton Aargau will sich als Wirtschaftsstandort und Lebensraum besser vermarkten. Deshalb liess er sich von der Badener Kommunikationsagentur Mach Corporate & Werbung einen neuen Auftritt verpassen.

Der Kanton Aargau will sich als Wirtschaftsstandort und Lebensraum besser vermarkten. Deshalb liess er sich von der Badener Kommunikationsagentur Mach Corporate & Werbung einen neuen Auftritt verpassen.  
Der Kanton betreibt eine aktive Wirtschafts- und Standortpolitik, um neue Arbeitsplätze zu schaffen – dies trug ihm unter anderem gar ein dickes Lob von der NZZ ein. Der Aargau will die Neuansiedlung von Unternehmen aktiv fördern und hat dazu die entsprechenden Präsentationsmittel für Veranstaltungen und Anfragen geschaffen. Unter dem Claim «Aagrau – investieren und gewinnen» zeichnet eine 16-seitige Broschüre ein konzentriertes Portrait des Wirtschaftskantons und weist plakativ auf die 11 wichtigsten Standortvorteile hin. Mach Corporate & Werbung zeichnet sich für Konzept, Text, Fotografie wie auch für die Realisation der Broschüre verantwortlich.

Westschweizer Journalisten erhalten neuen GAV

Der neue Gesamtarbeitsvertrag für die Westschweizer Journalisten ist nach monatelangem, zähem Ringen abgeschlossen worden. Er tritt ab 2007 in Kraft. Die Journalisten akzeptierten ihn «ohne Enthusiasmus».

Der neue Gesamtarbeitsvertrag für die Westschweizer Journalisten ist nach monatelangem, zähem Ringen abgeschlossen worden. Er tritt ab 2007 in Kraft. Die Journalisten akzeptierten ihn «ohne Enthusiasmus».  
Wie der Generalsekretär des Berufsverbandes Impressum, Mathieu Fleury, gegenüber der SDA kommentierte: «Dies ist ein vernunftsmässiges Ja zu einem Referenztext». Der GAV sei nötig, um die Schwächsten zu schützen und die Arbeitsverhältnisse weiterhin zu regulieren. Der Kampf sei indes noch nicht zu Ende. Dass die Verhandlungen, dies einer der Hauptkritikpunkte, nun in den Unternehmen geführt werden müssen, sei ein Schritt hin zu neuen Gefechten. Zudem enthalte der neue Vertrag einige Verschlechterungen gegenüber dem noch bis Ende Jahr gültigen. Die Annahme bedeute einzig die Wahl des kleineren Übels gegenüber einem vertragslosen Zustand, wie Impressum in einer Medienmitteilung vom Freitag schreibt. Der Journalistenverband fordert nun die rigorose Durchsetzung des Vertrages und wertet das Resultat als starkes Zeichen für die Deutschschweiz, wo seit der Verleger-seitigen Kündigung des GAV im Jahr 2004 ein vertragsloser Zustand für die Medienschaffenden der Presse herrscht.

Werbewoche Newsmail macht Winterpause

Mit dem Newsmail vom Montag, 18. Dezember verabschiedet sich die Online-Redaktion und damit auch das Werbewoche Newsmail in die Winterpause. Wir wünschen unserer Leserschaft ein frohes Fest, einen guten Rutsch, glückliche Tage im Schnee und ein erfolgreiches Neues Jahr. Das nächste Werbewoche Newsmail erscheint am Montag, 8. Januar 2007.

Mit dem Newsmail vom Montag, 18. Dezember verabschiedet sich die Online-Redaktion und damit auch das Werbewoche Newsmail in die Winterpause. Wir wünschen unserer Leserschaft ein frohes Fest, einen guten Rutsch, glückliche Tage im Schnee und ein erfolgreiches Neues Jahr. Das nächste Werbewoche Newsmail erscheint am Montag, 8. Januar 2007.

TBWA Schweiz jetzt noch besser beraten

Seit Anfang November ist Tom Blum als Account Director im Seefelder Büro der Agentur tätig und stellt der TBWA seine Erfahrung für Kunden wie Nissan und Sony zur Verfügung.

Seit Anfang November ist Tom Blum als Account Director im Seefelder Büro der Agentur tätig und stellt der TBWA seine Erfahrung für Kunden wie Nissan und Sony zur Verfügung.  
Lange ist Blum in der Romandie tätig und wohnhaft gewesen, nun arbeitet und wirkt er seit einiger Zeit in wieder Zürich. Hier hat er bei Lowe Lintas GGK, Cablecom und Publicis für starke Brands wie Philip Morris, Unilever, Möbel Pfister, Zürich, Renault und Hispeed Internet sein Können unter Beweis gestellt.

Zu guter Letzt: «Fiction is often the best fact»

Die belgische Fernsehstation RTBF hat sich in der vergangenen Woche mit einer erfundenen Fernseh-Reportage über die Spaltung des Staates satten Ärger eingehandelt. Das erstaunlichste daran ist aber nicht die Geschichte selbst, sondern, dass die Zuschauer dem Sender überhaupt Glauben schenkten.

Die belgische Fernsehstation RTBF hat sich in der vergangenen Woche mit einer erfundenen Fernseh-Reportage über die Spaltung des Staates satten Ärger eingehandelt. Das erstaunlichste daran ist aber nicht die Geschichte selbst, sondern, dass die Zuschauer dem Sender überhaupt Glauben schenkten.  
Der flämische Landesteil habe einseitig die Unabhängigkeit erklärt und das Königspaar mit einem Militärflugzeug das Land verlassen, berichtete der französischsprachige öffentlich-rechtliche Sender RTBF in einer fiktiven live-Sendung. Im Bericht schalteten die RTBF-Moderatoren Interviews mit echten Politikern, die den angeblichen Zerfall des Landes begrüssten oder kritisierten. Die Fernsehbilder zeigten Strassenbahnen, die an den neuen Grenzen zwischen beiden Landesteilen – Flandern und der frankophonen Wallonie – gestoppt wurden. Man sah zudem tausende feiernde Flamen, die die Unabhängigkeit in einen Freudentaumel versetzt hatte.
 
Damit stach der Sender, der mit dem Beitrag die Debatte über Zusammenhalt oder Auseinanderdriften des Landes neu beleben wollte, in ein Wespennest. Die Presse reagierte fassungslos: «Belgien ist gestern Nacht gestorben», schrieb die Tageszeitung «Soir» am nächsten Tag. Schon während der Ausstrahlung lief das zuständige wallonische Ministerium Sturm und zwang den Sender, die Einblendung «dies ist vielleicht keine Fiktion» in «dies ist vielleicht eine Fiktion» abzuändern – als würde es einen Unterschied machen. Politiker verurteilten einhellig den schlechten Geschmack des Scherzes, die Telefonleitungen des Senders brachen Zusammen, Chaos total.
 
Nach einer RTBF-Umfrage glaubten zunächst 89 Prozent der Zuschauer die Nachricht vom Zerfall des Landes – und sechs Prozent waren selbst dann noch überzeugt, als klargestellt wurde, dass es sich um einen fiktiven Bericht handelt. Damit hat der Sender – der sich inzwischen rundherum entschuldigen musste – einerseits sein Ziel mehr als erreicht, und andererseits gezeigt, dass Hemingway eben doch Recht hatte, als er sagte: «Fiction is often the best fact». Deshalb gilt heute wie damals: Ein geschärfter Verstand ist und bleibt das beste Instrument, um den Müll vom Mist zu trennen.

Luzerner Spitalradio wieder auf Sendung

Bereits zum 16. Mal hat das Luzerner Spitalradio LuZ am vergangenen Samstag sein Festtagsprogramm gestartet. Bis zum 14. Januar des nächsten Jahres sendet es täglich 24 Stunden live aus der Cafeteria des Kantonsspitals Luzern.

Bereits zum 16. Mal hat das Luzerner Spitalradio LuZ am vergangenen Samstag sein Festtagsprogramm gestartet. Bis zum 14. Januar des nächsten Jahres sendet es täglich 24 Stunden live aus der Cafeteria des Kantonsspitals Luzern. Das Radio ist zwar schon in seinem 16. Jahrgang, doch erst zum zweiten Mal in seiner Geschichte ist das Spitalradio LuZ ab Montag 18. Januar auch in der Stadt und Agglomeration Luzern zu empfangen (UKW Frequenz 90,5 oder 99,0). Dass Vollprogramm umfasst unter anderem allgemeine Informationen, Unterhaltung und Musik aus allen Sparten. Am Vormittag bietet das Radio jeweils dem Kantonsspital Luzern eine Plattform, mittels der die Hörer mehr über die Vorgänge hinter den Kulissen des Spitals erfährt. Dies meldet die SDA.

Weltwoche erhält Verstärkung aus St. Gallen

Roger Köppel, Verleger, Chefredaktor und Mehrheitsaktionär der Weltwoche, hat den Verwaltungsrat der im November offiziell gegründeten Weltwoche Verlags AG von zwei auf vier Personen erweitert. Prominentestes Neumitglied ist Peter Kleiner, Verwaltungsrat bei der zur NZZ-Gruppe gehörenden St. Galler Tagblatt AG.

Roger Köppel, Verleger, Chefredaktor und Mehrheitsaktionär der Weltwoche, hat den Verwaltungsrat der im November offiziell gegründeten Weltwoche Verlags AG von zwei auf vier Personen erweitert. Prominentestes Neumitglied ist Peter Kleiner, Verwaltungsrat bei der zur NZZ-Gruppe gehörenden St. Galler Tagblatt AG.  
Das neue VR-Mandat Kleiners bei der Weltwoche hat allerdings mit der NZZ-Gruppe nichts zu tun. «Die Ernennung Kleiners bei der Weltwoche erfolgte ad personam», sagt Beat Lauber, Geschäftsleitungsmitglied bei der NZZ-Gruppe. «Kleiner hat uns zuvor darüber informiert und wir hatten nichts dagegen, weil die NZZ-Gruppe keine Berührungspunkte mit der Weltwoche oder mit der Jean Frey AG hat.» Kleiner, der bis 1998 als Direktor der St. Galler Tagblatt AG auch operativ in der Verlagsbranche tätig war, war für eine Stellungnahme nicht erreichbar. Kleiner kennt die Weltwoche übrigens schon gut: Als 2002 die Jean Frey AG von der Basler Medien Gruppe an die Investorengruppe um Tito Tettamanti und Charles von Graffenried überging, gehörte auch Kleiner dem neuen VR an – und dies bis Anfang 2005.
 
Der zweite Neumitglied im aktuellen Weltwoche-VR ist Bruno Widmer, VR-Präsident der Beteiligungsfirma Brino-Holding in Zug und Inhaber diverser anderer VR-Mandate ausserhalb der Verlagsbranche. Ferner gehören dem Gremium Köppel selbst als VR-Delegierter sowie der Anwalt Martin Ernst Wagner als VR-Präsident an.
Markus Knöpfli
 

Swiss TV-Spot verhilft Klassiker zu neuen Chart-Ehren

Seit gut einem Monat ist die neue Werbekampagne der Swiss am TV zu sehen. Die begeisterten Reaktionen auf den Kampagnen-Song «Campari Soda» bewogen das Zürcher Label CSR Records dazu, den 30-jährigen Klassiker erstmals als Single zu veröffentlichen.

Seit gut einem Monat ist die neue Werbekampagne der Swiss am TV zu sehen. Die begeisterten Reaktionen auf den Kampagnen-Song «Campari Soda» bewogen das Zürcher Label CSR Records dazu, den 30-jährigen Klassiker erstmals als Single zu veröffentlichen.  
Die Single mit der Originalversion der Phantomgruppe Taxi rund um Sänger/Songwriter Doninique Grandjean und dem Remix des Zürcher Electro-Produzenten Goldenboy auf der B-Seite legte in ihrer ersten Verkaufswoche einen Traumstart hin. Bei iTunes stand der Titel am Mittwoch auf dem zweiten Platz der meistverkauften Singles, bei Cede.ch ist er seit Tagen der bestverkaufte. Im Handel war die Single kurz nach ihrer Lancierung zeitweise ausverkauft.
 
Unterstützt bei der Lancierung wird SCR Records von Jung von Matt in Zusammenarbeit mit Move Music & Media. Das Single-Artwork stammt aus dem Hause Jung von Matt, wie die Werbeagentur mitteilt.

Gratiszeitungen drücken auf die journalistische Qualität

Der Vormarsch der Gratismedien ist unaufhaltbar. Wirtschaftlich am stärksten von dieser Entwicklung betroffen sind die Boulevardpresse und die regionalen Abonnementszeitungen. Leiden wird aber vor allem auch die journalistische Qualität, wie eine Expertenbefragung der Medienberatungsfirma Publicom ergab.

Der Vormarsch der Gratismedien ist unaufhaltbar. Wirtschaftlich am stärksten von dieser Entwicklung betroffen sind die Boulevardpresse und die regionalen Abonnementszeitungen. Leiden wird aber vor allem auch die journalistische Qualität, wie eine Expertenbefragung der Medienberatungsfirma Publicom ergab. Nach der erfolgreichen Markteinführung von 20 Minuten wurden in der Schweiz mit Le Matin bleu, 20 minutes, Heute und Cash daily weitere Gratistitel lanciert. Im Werbemarkt sehen die von der Publicom befragten Medienexperten vorab die Boulevardpresse und die regionalen Abonnementszeitungen als Verliererinnen. Aus ökonomischer Sicht können die Experten dem Siegeszug der Gratistitel aber auch positives abgewinnen: Die neuen Blätter erschliessen neue Lesermärkte und zwingen die regionalen Abonnementszeitungen zu längst fälligen Strukturbereinigungen.
Negative Folgen erwarten die Medienexperten für die jounalistische Qualität: durch den verschärften Wettbewerb wird die Presse anfälliger auf kommerziellen Druck, und die Redaktionen müssen mit weniger Personal auskommen. Diejenigen, die glauben, dass der verstärkte Wettbewerb gar zu einer Verbesserung der publizistischen Qualität führe, waren klar in der Minderheit.
Die Publicom befragte über vierzig Fachleute der führenden Medienunternehmen sowie Vertreter aus Werbung und Corporate Communications. Unter dem Begriff Delphinarium publiziert die auf Medienforschung und -beratung spezialisierte Publicom regelässig Ergebnisse diverser Expertenbefragungen. 

Swisscom kickt als Sponsorin mit

Die Swisscom ist an der Euro 2008 als Sponsorin mit von der Partie. Die grösste Schweizer Telecom-Anbieterin will dafür sorgen, dass bei der Grossveranstaltung niemand im Abseits steht. Deshalb ist sie die offizielle Telekommunikationsausrüsterin in der Schweiz.

Die Swisscom ist an der Euro 2008 als Sponsorin mit von der Partie. Die grösste Schweizer Telecom-Anbieterin will dafür sorgen, dass bei der Grossveranstaltung niemand im Abseits steht. Deshalb ist sie die offizielle Telekommunikationsausrüsterin in der Schweiz.  
Die Swisscom übernimmt an der Euro 2008 die kommunikative Vernetzung der vier EM-Austragungsorte in der Schweiz. Dazu gehören auch modernste Pressezentren, Journalistenarbeitsplätze und mobile Unterhaltung. Fussball ist für die Schweizer Marktführerin kein Neuland: Schon im Stade de Suisse ist die Swisscom Technologiepartnerin. Zudem ist die Swisscom auch offizielle Sponsorin des Schweizerischen Fussballverbands und der Fussball-Nationalmannschaften sowie Titelsponsor des Schweizer Fussball Cups, dem Swisscom Cup.

Euro RSCG auf Tauchstation mit Züri Sub

Züri Sub in Küsnacht ist für alle, deren Herz unter Wasser höher schlägt, die beliebteste Basis der Region. Ob Tauchkurs oder Reisen zu den interessantesten Tauchspots in aller Welt: die Profis von Züri Sub wissen Bescheid. Und um in der Tiefe der Meere und Seen für alles gerüstet zu sein, gibt es den eigenen Tauchshop.

Züri Sub in Küsnacht ist für alle, deren Herz unter Wasser höher schlägt, die beliebteste Basis der Region. Ob Tauchkurs oder Reisen zu den interessantesten Tauchspots in aller Welt: die Profis von Züri Sub wissen Bescheid. Und um in der Tiefe der Meere und Seen für alles gerüstet zu sein, gibt es den eigenen Tauchshop. Für ein Produkt aus dem Angebot haben die Kreativen von Euro RSCG Zürich ein Sujet entwickelt, welches als Anzeige im 20 Minuten erscheint. Anhand einer humorvollen Abfolge von Schnappschüssen werden die besonders robusten Tauchkameras von Züri Sub im buchstäblichen Sinne eingeführt – und wieder ausgeschieden. In Köpfen aber wird eine solch witzige Idee bestimmt haften bleiben, zeigt sich Euro RSCG in einer Medienmitteilung überzeugt.

Wechsel in der Tamedia-Spitze

Ab dem 1. Januar übernimmt Christoph Tonini das Amt des stellvertretenden Vorsitzenden der Unternehmensleitung von Tamedia von Jürg Brauchli. Brauchli bleibt als Leiter des Bereichs Druck und Logistik weiterhin Mitglied der Unternehmensleitung.

Ab dem 1. Januar übernimmt Christoph Tonini das Amt des stellvertretenden Vorsitzenden der Unternehmensleitung von Tamedia von Jürg Brauchli. Brauchli bleibt als Leiter des Bereichs Druck und Logistik weiterhin Mitglied der Unternehmensleitung.  
Mit dem Entscheid verjüngt der Verwaltungsrat die oberste Führung von Tamedia. Der 37-jährige Tonini ist seit April 2003 als Leiter Finanzen Mitglied der Unternehmensleitung von Tamedia. Im Oktober 2004 übernahm er zudem die Verantwortung für den Bereich Services und seit Dezember 2005 leitet er zusätzlich den Bereich Zeitungen Schweiz.
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