Peter Werder leitet neu die Kommunikation der ÖKK

Die Leitung der Unternehmenskommunikation der ÖKK Kranken- und Unfallversicherungen mit Hauptsitz in Landquart übernimmt neu Peter Werder. Er folgt auf Therese Spescha, die im Dezember ihren Mutterschaftsurlaub angetreten hat.


Die Leitung der Unternehmenskommunikation der ÖKK Kranken- und Unfallversicherungen mit Hauptsitz in Landquart übernimmt neu Peter Werder. Er folgt auf Therese Spescha, die im Dezember ihren Mutterschaftsurlaub angetreten hat. Als Leiter der Unternehmenskommunikation ist Werder sowohl für die interne wie auch für die externe Kommunikation der ÖKK Kranken- und Unfallversicherungen zuständig. Zuvor arbeitete er als Journalist und auf der Agenturseite – unter anderem war er in der Gruppenleitung der Wirz Gruppe zuständig für deren Online-Kommunikation. Bei Bütikofer&Company sowie bei Jung von Matt in Zürich war er als Berater in den Bereichen Medienarbeit, Krisenkommunikation, Branding und Web tätig.

Futurecom peppt Internetauftritt von Wyeth Schweiz auf

Die Zürcher Agentur Futurecom hat für die Schweizer Niederlassung des Pharmaunternehmens Wyeth Pharmaceuticals den bestehenden Internetauftritt neu gestaltet. Entstanden ist eine Website, die sowohl Mediziner als auch Patienten umfassend informiert.

Die Zürcher Agentur Futurecom hat für die Schweizer Niederlassung des Pharmaunternehmens Wyeth Pharmaceuticals den bestehenden Internetauftritt neu gestaltet. Entstanden ist eine Website, die sowohl Mediziner als auch Patienten umfassend informiert. Mit der Neugestaltung soll die kommunikative Präsenz des Unternehmens in der Schweiz gestärkt werden, wie einer Mitteilung zu entnehmen ist. Die neue Website beinhaltet fundierte Hintergrundartikel zu Therapiebereichen, ausführliche Produktbeschreibungen und Informationen zur Forschungstätigkeit von Wyeth. Das klare und übersichtliche Design orientiert sich zwar am internationalen Auftritt des Mutterkonzerns, hat aber zu einer eigenständigen, dem Schweizer Markt angepassten Bildsprache gefunden. Für die Homepage kreierte Futurecom einen dynamischen Header mit neu formulierten Leitsätzen zur Positionierung des Unternehmens.

Landbote und Thurgauer Zeitung gründen Zeitungsverbund

Der Landbote und die Thurgauer Zeitung gründen per 2. April 2007 den Zeitungsverbund «Die Nordostschweiz». Vorgesehen ist eine gemeinsame Mantelredaktion in Winterthur und die Bündelung des gemeinsamen Verlagsgeschäfts. Betroffen von der Kooperation sind 3,2 Stellen.


Der Landbote und die Thurgauer Zeitung gründen per 2. April 2007 den Zeitungsverbund «Die Nordostschweiz». Vorboten der Zusammenarbeit machten bereits Ende November 2006 die Runde (siehe Kreuzfeuer der Interessen
), nun sind die Details der Kooperation bekannt: Die Zusammenarbeit sieht eine gemeinsame Mantelredaktion in Winterthur und die Bündelung des gemeinsamen Verlagsgeschäfts in Frauenfeld vor. Die beiden Zeitungen wollen mit der Zusammenarbeit ihre führende Rolle in der Nordostschweiz weiter ausbauen und ihre publizistische Unabhängigkeit langfristig sicherstellen, heisst es in einer gemeinsamen Medienmitteilung. Betroffen von der Kooperation sind 3,2 Stellen.  
Aufbau einer gemeinsamen Mantelredaktion Der gemeinsame Mantelteil umfasst Inland, Ausland, Wirtschaft, Kultur und Sport. Chefredaktorin der gemeinsamen Mantelredaktion mit Sitz in Winterthur wird Colette Gradwohl, Chefredaktorin des Landboten. Die Berichterstattung über regionale Politik, Gesellschaft und Wirtschaft sowie über Regionalsport und Regionalkultur erfolgt weiterhin in bewährtem Umfang durch zwei eigenständige Redaktionen in Frauenfeld und Winterthur. Der Nachfolger des per 1. Juni 2007 in die Politik wechselnden Andreas Netzle als Chefredaktor der Thurgauer Zeitung wird im Verlauf des ersten Quartals 2007 bekannt gegeben.
Die rund 150’000 Leserinnen und Leser des Landboten und der Thurgauer Zeitung haben künftig täglich rund sieben Seiten mehr zu lesen. Hinzukommen sollen mehr Nachrichten und Hintergründe aus In- und Ausland, Wirtschaft, Kultur und Sport. Der optische Auftritt der beiden Komplettzeitungen wird auf den 1. April 2007 angeglichen. Die Thurgauer Zeitung erscheint neu wie der Landbote als 4-Bund-Zeitung.
Veränderungen im Werbemarkt Gleichzeitig mit dem Start des gemeinsamen Mantels bündeln die beiden Verlage das Verlags- und Anzeigengeschäft in Frauenfeld. Bei den Thurgauer Medien, der Herausgeberin der Thurgauer Zeitung, werden künftig Abonnementsverwaltung, Beilagenredaktion, Marketing, Druckvorstufe und Vertrieb geregelt. Die Leitung des gemeinsamen Verlagsgeschäfts übernimmt Urs Bucher, bisher Verlagsleiter der Thurgauer Zeitung. Felix Walder leitet den Verlag des Landboten.
Ab 1. Januar 2008 erfolgt der nationale und regionale Anzeigenverkauf für den Landboten und die Thurgauer Zeitung durch die Thurgauer Medien. Der Regievertrag des Landboten mit der Anzeigenvermarkterin Publicitas wird per 31. Dezember 2007 aufgelöst. Um die lokale Verankerung des Verkaufs sicherzustellen, wird am Sitz des Landboten in Winterthur ein neues Verkaufsteam aufgebaut.
Im Zuge dieser Zusammenarbeit im Werbemarkt lancieren die beiden Titel auf den 1. April 2007 unter anderem eine neue Stellenbeilage sowie einen neuen Immobilienmarkt für die Nordostschweiz.
Unternehmen suchen nach Lösungen für betroffene Mitarbeiter Durch den Aufbau der Mantelredaktion in Winterthur und die Bündelung des Verlagsgeschäfts in Frauenfeld kommt es zur Verlagerung von Redaktions- und Verlagsstellen in beiden Zeitungsunternehmen. Insgesamt fallen 3,2 Stellen weg. Für die von den Verlagerungen betroffenen Mitarbeitenden wird nach anderen Arbeitsstellen innerhalb der beiden Unternehmen gesucht. Bei Kündigungen wollen die Unternehmen sozialverträgliche Lösungen anbieten.
Die vom Verlag Huber & Co herausgegebene Thurgauer Zeitung ist im Besitz des Zürcher Verlags Tamedia, unter anderem Herausgeberin des Tages-Anzeigers. Am Landboten hat Tamedia eine Minderheitsbeteiligung. Der Landbote erscheint zurzeit in einer Auflage von gut 37’000 Exemplaren. Bei der Thurgauer-Zeitung sind es rund 41’000 Exemplare.

Agence Trio gewinnt Mandat von Stadt Lausanne

Die Lausanner Agentur Agence Trio gewinnt in einer von der Stadt Lausanne ausgeschriebenen Konkurrenzpräsentation die Neugestaltung des Kultur-Internetportals. Hunderte von Teilseiten werden künftig die wichtigsten kulturellen Informationen präsentieren.

Die Lausanner Agentur Agence Trio gewinnt in einer von der Stadt Lausanne ausgeschriebenen Konkurrenzpräsentation die Neugestaltung des Kultur-Internetportals. Hunderte von Teilseiten werden künftig die wichtigsten kulturellen Informationen sowie das ganze Programm der zahlreichen Veranstaltungen präsentieren. Das neue Konzept enthält unter anderem eine neue Inhaltsstruktur und soll im Frühling in die offizielle Website der Stadt Lausanne integriert werden. Traditionsgemäss hat die Kultur für Lausanne einen wichtigen Stellenwert, da sie eines der vier Kommunikationsthemen der Stadt ist.

Zu guter Letzt: In 360 Tagen zum Direkt-Marketing-Profi

Unter dem Motto «Aufgeben gilt nicht – verwirklichen Sie Ihren Traum!» führt das Unternehmen Oliveda 2007 einen Network-Marketing-Wettbewerb durch. Denn in diesem Feld kann ja bekanntlich JEDER erfolgreich sein.

Unter dem Motto «Aufgeben gilt nicht – verwirklichen Sie Ihren Traum!» führt das Unternehmen Oliveda 2007 einen Network-Marketing-Wettbewerb durch. Denn in diesem Feld kann ja bekanntlich JEDER erfolgreich sein – behauptet zumindest der Wellness-Anbieter und Hersteller von allerlei Olivenbaum-Produkte. Voraussetzung zum Erfolg seien einzig die nötige Hingabe, eine grosse Portion Fleiss und natürlich das richtige Coaching – alles ohne grosse finanzielle Aufwendungen (das versteht sich ja wohl von selbst). Und schwups – schon ist man erfolgreich selbstständig! Am 10. Januar 2007 startet der Wettbewerb. Während 360 Tagen können Motivierte während des Projekts lernen, wie man erfolgreich Network-Marketing betreibt. Und dabei hat jeder die gleichen Chancen, schreibt zumindest Oliveda. Ganz egal ob Langzeitarbeitslose, Akademiker, Bäcker oder Sekretärin; jeder kann beim Wettbewerb gewinnen. Das gemeinsame Ziel: Am Ende des Jahres eine Organisation von mindestens 1000 aktiven Partnern vorzuweisen. Wer nicht aufgibt, kommt vielleicht sogar im Fernsehen. Laut Oliveda bekunden nämlich schon mehrere deutsche TV-Sender Interesse an der Verfilmung des Olivenbaum-Battles. Und mit etwas Glück und natürlich ganz, ganz viel Fleiss und Engagement könnte bald schon jeder von uns die 1000 Partner präsentieren und den Wettbewerb für sich entscheiden. Was es zu gewinnen gibt, bleibt leider unklar; wahrscheinlich die ganze Produktpalette des Olivenbaums: Olivenblatt, Olivenöl, Olivenpüree, Olivenbutter, Olivenwachs und Olivenkerne.

Matter & Gretener visualisiert für Züri Rauchfrei

Die Zürcher Agentur Matter & Gretener hat für Züri Rauchfrei, die Fachstelle für die Tabakprävention im Kanton Zürich, eine eindrückliche Kampagne entworfen, die zeigt: Wer raucht, spielt mit dem Leben.

Die Zürcher Agentur Matter & Gretener hat für Züri Rauchfrei, die Fachstelle für die Tabakprävention im Kanton Zürich, eine eindrückliche Kampagne entworfen: Anzeigen und Plakaten zeigen eine Leichenhalle, in der – zugedeckt – zwei Tote liegen. Die Todesursache machte eine Textbox klar: Wer raucht, spielt mit dem Leben. In Szene gesetzt wurde das eindringliche Sujet von dem südafrikanischen Fotographen Michael Meyersfeld.

The Gate Communication weiter auf Wachstumskurs

In den letzten vier Monaten konnte The Gate Communication fünf neue Mandate für sich gewinnen. Eine in der Vermarktung elektronischer, interaktiver und mobiler Medien führende Gruppe entschied sich nach einem mehrstufigen Auswahl-Verfahren für die Agentur.

In den letzten vier Monaten konnte The Gate Communication fünf neue Mandate für sich gewinnen. Eine in der Vermarktung elektronischer, interaktiver und mobiler Medien führende Gruppe entschied sich nach einem mehrstufigen Auswahl-Verfahren zur Zusammenarbeit mit The Gate Communication. Das Mandat umfasst die Gruppe und ihre Gesellschaften. Im Oktober gewann die Agentur den neuen Auskunftsdienst 1818 und leitet seither die Einführungs-PR-Kampagne und Medienarbeit von 1818, deren Ziel es ist, die Nachfolge von 111 anzutreten. Seit dem Herbst berät The Gate Communication eine Schulbehörde in Krisenkommunikation und Medienarbeit, die einen Vergewaltigungsfall zu bewältigen hat. Weiter lässt sich ein Kantonsspital seit September kommunikativ von der Agentur begleiten. Und vor zwei Monaten hatten sich zwei Unternehmen für die kommunikative Unterstützung ihres Zusammenschlusses zur Zusammenarbeit mit The Gate Communication entschieden. Diese Mandate ergänzen die in den ersten Monaten gewonnenen Kunden aus den Bereichen Finance, Medizin, Unterhaltung und Bildung.

Trimedia Communications integriert Com.factory vollständig

Trimedia Communications Schweiz vereinfacht seine Unternehmensstrukturen und integriert die auf Design- und Corporate Publishing spezialisierte Com.factory auf Anfang Jahr vollständig.

Trimedia Communications Schweiz vereinfacht seine Unternehmensstrukturen und integriert die auf Design- und Corporate Publishing spezialisierte Com.factory auf Anfang Jahr vollständig. Mit dieser Integration trägt Trimedia den wachsenden Kundenbedürfnissen nach integrierter Kommunikationsberatung und -umsetzung Rechnung, heisst es in einer Mitteilung. Die Marke Trimedia.Comfactory wird vorerst als Leistungsmarke weitergeführt. Martin Zahner, CEO von Trimedia Communications Schweiz, sagt zur neuen Struktur: «Viele unserer Kunden suchen vermehrt Leistungen aus einer Hand, von der Beratung in Corporate Communications bis zur Gestaltung und Realisierung von Geschäftsdrucksachen. Gleichzeitig können wir unsere Strukturen noch weiter vereinfachen und die Entscheidungsprozesse beschleunigen.» Trimedia Basel – bisher Com.factory – ist ein 15-köpfiges Spezialistenteam für Konzeptentwicklung, Graphic Design, Web Design und Programmierung sowie Editorial Services. Sie wird am gleichen Standort mit dem gleichen Team ihre bisherigen Kunden betreuen und gleichzeitig vermehrt für Kunden von Trimedia aktiv werden. Das Basler Büro wird weiterhin von Dr. Axel Rienitz geleitet, der auch Mitglied der Geschäftsleitung von Trimedia Communications Schweiz ist. 

Ueli Eckstein wird COO der AZ Medien Gruppe

Der Verwaltungsrat der AZ Medien Gruppe hat aufgrund eines Antrages von Verleger und Unternehmensleitung Ueli Eckstein per 1. Januar 2007 zum Chief Operating Officer ernannt. Eckstein zeichnet weiterhin als Leiter Printmedien verantwortlich und ist Stellvertreter des CEO.

Der Verwaltungsrat der AZ Medien Gruppe hat aufgrund eines Antrages von Verleger und Unternehmensleitung Ueli Eckstein per 1. Januar 2007 zum Chief Operating Officer (COO) ernannt. Eckstein zeichnet weiterhin als Leiter Printmedien für den umsatzstärksten Bereich der AZ Medien Gruppe verantwortlich und ist Stellvertreter des CEO. Die AZ Medien Gruppe hat sich in den letzten Jahren kontinuierlich zu einem Multimedia–Unternehmen weiterentwickelt. Parallel dazu erweitern sich die strategischen Aufgaben, denen sich Verleger und CEO, Peter Wanner, verstärkt widmen will. Gleichzeitig wird er sich vom operativen Geschäft entlasten, wie AZ Medien am Montag mitteilte.
Als COO sind Eckstein die Unternehmensbereiche Printmedien, Cross Media Marketing, Druck und Logistik, elektronische Medien sowie die Stabsbereiche Unternehmenskommunikation/Projekte und Personal unterstellt. Chefredaktion Aargauer Zeitung und Finanzen/Controlling bleiben im Verantwortungsbereich des Verlegers.
Eckstein wirkt seit zehn Jahren in der AZ Medien Gruppe. 1997 kam er von der SonntagsZeitung als Verlagsleiter zur Aargauer Zeitung, wo er die Bereiche Lesermarkt und Anzeigenmarkt markant weiterentwickelte. 2001 wurde er zum Stellvertreter des CEO ernannt und hat seitdem zahlreiche weitere Führungsaufgaben übernommen.

OMD Schweiz baut aus

Die OMD Schweiz startet mit einer erweiterten Gruppenstruktur ins neue Jahr. Die neu gegründeten Units OMD Sky und OMD Digital ergänzen die bisherigen Zürcher Einheiten OMD City und OMD See sowie die OMD Einheit in Genf.

Die OMD Schweiz startet mit einer erweiterten Gruppenstruktur ins neue Jahr. Die neu gegründeten Units OMD Sky und OMD Digital ergänzen die bisherigen Zürcher Einheiten OMD City und OMD See sowie die OMD Einheit in Genf. Mit der ausgebauten Struktur wird dem starken Wachstum in den letzten drei Jahren Rechnung getragen. OMD Sky deckt vor allem die Bereiche Strategie und Planung ab und wird geleitet von Dominik Hofstetter, der bereits seit 2004 für OMD tätig ist und per 1. Januar 2007 zum Managing Director befördert wurde. In der OMD Digital werden unter der Leitung von Hans-Georg Bardohl alle Kompetenzen gebündelt, die sich auf die Strategieformulierung, Planung, Einkauf und Evaluation von Medien der Online-Kommunikation konzentrieren. Das bisherige Central Buying heisst neu Opera und wird von Beat Krebs geleitet. Christof Kaufmann CEO OMD Schweiz, ist überzeugt, dass mit kleineren, spezialisierten Einheiten dem steigenden Kundenbedürfnis nach Individualität und Flexibilität besser nachgekommen werden kann. Zudem werde der Transfer von Kompetenz und Know-how innerhalb der Units von OMD Schweiz beschleunigt und vereinfacht.

Die Südostschweiz neu mit Grossauflage in Rapperswil-Jona

Die Südostschweiz lanciert am Dienstag 9. Januar 2007 in der Stadt Rapperswil-Jona eine Grossauflage. Diese erscheint jeweils dienstags und wird in alle Haushaltungen verteilt.

Die Südostschweiz lanciert am Dienstag 9. Januar 2007 in der Stadt Rapperswil-Jona eine Grossauflage. Diese erscheint jeweils dienstags und wird in alle Haushaltungen verteilt. Die Südostschweiz wurde per Anfang 2007 von der neu fusionierten Stadt Rapperswil-Jona als amtliches Publikationsorgan bestimmt. Vorgesehen ist eine Zusatzauflage von rund 13’000 Exemplaren, wie der Verlag am Montag bekanntgab. Damit steigt die Gesamtauflage der Südostschweiz Ausgabe Gaster und See zusammen mit der Ausgabe Glarus von 23’000 auf rund 36’000 Exemplare. Die Anzeigenpreise bleiben unverändert. Zusammen mit den Regionalausgaben des Tages-Anzeigers am rechten und linken Zürichsee-Ufer und im Zürcher Oberland sowie dem March-Anzeiger und Höfner Volksblatt ergeben sich durch die neue Grossauflage in Rapperswil-Jona attraktive Kombinationsmöglichkeiten im PresseKombi 27. Ebenfalls von der neuen Grossauflage profitieren die Inserenten des Pool27 – einer Kombination zwischen den Obersee Nachrichten und den Südostschweiz-Regionalausgaben Glarus, Gaster und See mit einer neuen Gesamtauflage von knapp 100’000 Exemplaren. Auch bei den Kombinationsangeboten werden die Anzeigenpreise für das Jahr 2007 nicht erhöht.

60 Jahre Spiegel

Rund 2'000 Gäste, darunter mehr als 1000 Verlagsmitarbeiter, stossen am Montag, 8. Januar in Hamburg auf den 60. Geburtstag des Nachrichtenmagazins Spiegel an. Damit feiern sie auch 60 Jahre investigativer Journalismus in Deutschland.

Rund 2’000 Gäste, darunter mehr als 1000 Verlagsmitarbeiter, stossen am Montag, 8. Januar in Hamburg auf den 60. Geburtstag des Nachrichtenmagazins Spiegel an. Damit feiern sie auch 60 Jahre investigativer Journalismus in Deutschland. Am 4. Januar 1947 erschien der erste Spiegel.  
Mit der Geburt des Nachrichtenmagazins wurde auch der investigative Aufdeckungsjournalismus in Deutschland etabliert. Unter der Ägide des legendären Gründers und Herausgebers Rudolf Augstein (1923 – 2002) deckte die Redaktion zahlreiche Affären der deutschen Nachkriegsgeschichte auf. «Ohne Rücksicht auf Verluste aufklären», so lautete das Motto Augsteins.
 
Schon zehn Jahre nach seiner Lancierung schrieb das Magazin Pressegeschichte: Mit einem Bericht über das unzureichende Verteidigungskonzept der NATO erzürnten die Redakteure Bundeskanzler Adenauer, der dem Spiegel Landesverrat vorwarf. Im Zuge der Affäre sass Chefredaktor Augstein drei Monate in Untersuchungshaft, musste aber mangels Beweisen freigelassen werden. Das Verfahren wurde eingestellt und der damalige Verteidigungsminister Franz Josef sah Strauss sah sich gezwungen, unter dem Druck der empörten Öffentlichkeit zurückzutreten. Der Spiegel wurde zum «Sturmgeschütz der Demokratie», wie es Augstein ausdrückte. Besonders in den Achzigerjahren machte das Blatt mit der Aufdeckung zahlreicher Polit-Skandale Schlagzeilen. Dazu gehörten etwa die Flick-Parteispendenaffäre oder die Barschel-Pfeiffer-Affäre.
 
Seit 1994 steht Stefan Aust als Chefredaktor an der Spitze des Magazins. Die Auflage des Spiegels liegt durchschnittlich bei über einer Million Exemplare pro Ausgabe.
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