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GEMI-Index zeigt Wachstumsschub im Dezember
Der am Donnerstag publizierte Goldbach Electronic Media Index (GEMI) zeigt erneut ein starkes Wachstum bei den Werbeinvestitionen in elektronische Medien. Der Index steht mit 6 Punkten kräftig im Plus.
Zum Jahresabschluss zogen die Werbeinvestitionen in den elektronischen Medien nochmals kräftig an. Während alle erfassten Medien ein Wachstum von 2 Indexpunkten aufweisen, kletterte der GEMI um 6 Punkte von 349 auf 355. Als Wachstums-Treiber glänzte einmal mehr das TV mit einer Zunahme von 7 Zählern. Auch das Internet legte im Dezember mit 6 Indexpunkten markant zu. Der Index für Adcreen-Werbung steht mit einem Zähler im Plus bei 233, das Radio vermochte um 2 Punkte zuzulegen und beendete das Jahr bei 252 Zählern. Einzig der Teletext, der im November noch zuzulegen vermochte, sank um 1 Indexpunkt auf 144.
Die Jahresbilanz des GEMI sieht wie folgt aus:
TV + 34 Indexpunkte, Radio + 1, Adscreen + 59, Internet + 78, Teletext – 19, Alle elektr. Medien + 32, Alle Medien + 14
Der GEMI basiert auf den publizierten Daten von Media Focus für Werbeinvestitionen in der Schweiz und der Werbeaufwandstatistik AIS der WEMF für Adscreen mit Index 100 im Dezember 2004.
Alex Bogusky leitet die Titanium und Integrated Lions Jury 2007
Integrierte Kampagnen und herausragende Ideen werden bei den Cannes Lions 2007 innerhalb einer Wettbewerbsdisziplin bewertet – dem Titanium und Integrated Lions. Geleitet wird die Jury in diesem Jahr von Alex Bogusky.
Viva Schweiz streicht neun Stellen
Eine Neuorganisation von Viva Schweiz soll den langfristigen Erhalt des Senders in der Schweizer Medienlandschaft sicherstellen. Insgesamt neun Stellen seien von den unterschiedlichen Massnahmen betroffen.
Werbeumsätze steigen im Dezember um 14,3 Prozent
Wie die Dezember-Daten des Advertising Index Switzerland (AIS)zeigen, war der Dezember ein guter Werbemonat. Die Umsätze liegen bei 340 Mio. Franken und sind im Vorjahresvergleich um 14,3 Prozent gestiegen.
Deutlich stärker in die Werbung investiert als im Dezember des Vorjahres haben folgende Branchen:
– Verkehr + 53 Prozent
– Kosmetik/Körperpflege + 38,8 Prozent
– Pharma/Gesundheit + 27,3 Prozent
– Politik/Wirtschaft/Verwaltung/Industrie + 23,3 Prozent
– Uhren/Schmuck + 23,0 Prozent
– Finanzen/Versicherungen + 21,6 Prozent
– Tabakwaren + 20,7 Prozent
– Bekleidung/Schuhe + 14,8 Prozent
– Medien + 13,0 Prozent
– Tourismus/Freizeit + 12,3 Prozent
– UE/Foto/Optik/Hören + 11,9 Prozent
– Wohnen/Haus + 11,8 Prozent
– Nahrungsmittel + 11,5 Prozent
– Getränke + 10,5 Prozent
Weniger investiert hat einzig diese Branche:
– Dienstleistungen – 18,6 Prozent
Die Investitionen der übrigen Branchen bewegten sich maximal 10 Prozent über oder unter den Werbeausgaben des entsprechenden Vorjahresmonats. Die detaillierten Daten stehen auf Wemf.ch zum Download zur Verfügung.
Viva Schweiz mit neuem Geschäftsführer
Nach insgesamt zwölf erfolgreichen Jahren bei Viva verlässt die derzeitige Geschäftsführerin von Viva Schweiz Asta Baumöller den Sender. Ihre Nachfolge tritt per sofort der 28-jährige Giovanni Zamai an.
Die inzwischen 40-jährige Baumöller übernahm die Leitung von Viva Schweiz 2002. Unter ihrer Führung konnte sich Viva Schweiz äusserst positiv entfalten. 2004 errichte der Sender den Break Even und schloss 2006 als erfolgreichstes Jahr seit seiner Lancierung ab. Beim Musikkanal bedauert man den Rücktritt Baumöllers, ist aber überzeugt mit Giovanni Zamai einen würdigen Nachfolger gefunden zu haben. Zamai ist seit 2002 für Viva Schweiz tätig, zuletzt als Programmdirektor, wie es in der Medienmitteilung des Kanals heisst.
Univox-Studie: Interesse an Politik sinkt weiter
Zwar wird das Internet immer stärker genutzt, jedoch nur wenigen Leuten dient es zur politischen Informationsbeschaffung. In diesem Bereich stehen TV, Radio und Zeitung weiterhin im Vordergrund. Das Interesse an der Berichterstattung über Pol...
Bis 2002 nahm die Bindung an die Zeitung rasant ab, unterdessen konnte sie sich aber stabilisieren. Auch zeigt sich beim Fernsehen seit 2002 wieder ein Zuwachs, in diesem Bereich konnte sich die SRG gegenüber den ausländischen Kanälen behaupten. Hingegen musste die SRG beim Radio einen kontinuierlichen Verlust zugunsten der privaten Lokalradios hinnehmen.
Nur gerade 26 Prozent der Befragten interessieren sich für Politik. 2002 hatten noch 40 Prozent der Befragten ihr Interesse an Politik als sehr stark gewichtet. Der Autor dieser Studie, Heinz Bonfadelli vom Institut für Publizistik an der Universität Zürich, sieht als Ursache für das nachlassende Interesse an Politik die Entwicklung zu einer individualistischeren Gesellschaft, die sich verstärkt für den Markt und Unterhaltung interessiert. Währenddem die Politik und Wirtschaft immer mehr in den Hintergrund rückt.
105 steigert Hörerzahlen
Der Jugendsender 105 konnte seine Hörerzahlen zum fünften Mal in Folge steigern. Radio 105 konnte im Vergleich zum Vorjahr um 74 Prozent zulegen.
Matthias Geering ist neuer Chefredaktor der Basler Zeitung
Die Basler Zeitung (baz) hat Matthias Geering (47) zum neuen Chefredaktor ernannt. Damit hat sich der Verwaltungsrat für die interne Besetzung der seit Ende 2006 vakanten Stelle entschieden.
Kaum Lösungsansätze für Probleme mit neuen Auskunftsnummern
Die Krisensitzung vom Donnerstag bezüglich der massiven Anzahl von Fehlanrufen bei der Feuerwehr aufgrund des Nummernwechsels der Telefonauskunft brachte vor allem ein Resultat: Einfache Lösungen gibt es nicht.
Langfristig Abhilfe schaffen dürfte aber erst die Einführung der einheitlichen europäischen Notrufnummer 112 auch in der Schweiz, wie die SDA schreibt. Ein Fahrplan für die Zusammenfassung der Nummern von Polizei (117), Feuerwehr (118) und Sanität (144) existiert laut Sauser nicht. Diese Diskussion müsse mit den Notruforganisationen und den Kantonen erst noch geführt werden.
