Viel versprechender Jahresstart für die elektronischen Medien

Der Goldbach Electronic Media Index (GEMI) zeigt auf, dass die elektronischen Medien mit einem Erfolg versprechenden Jahresstart aufwarten können. Sie verzeichnen ein Wachstum von vier Indexpunkten auf 359 (355).

Der Goldbach Electronic Media Index (GEMI) zeigt auf, dass die elektronischen Medien mit einem Erfolg versprechenden Jahresstart aufwarten können. Sie verzeichnen ein Wachstum von vier Indexpunkten auf 359 (355), wie es in einer Medienmitteilung heisst. Auch der Gesamtmarkt zeige eine leichte Aufwärtsbewegung um einen Indexpunkt auf 182 (181).  
Der Mitteilung zufolge bestätigen sämtliche Januar-Zahlen den Trend von 2006: Internet mit einem Plus von 5 Indexpunkten auf 261 (256) weist wiederum den höchsten Zuwachs aus, aber auch TV mit 4 Indexpunkten auf 363 (359) und Radio um 3 Indexpunkte auf 255 (252) machen vorwärts. Teletext behauptet sich auf dem Stand von 144 Indexpunkten.
 
Der Goldbach Electronic Media Index (GEMI) basiert auf den publizierten Daten von Media Focus für erschienene Werbung und Werbedruck. Der GEMI informiert über die indexierte Entwicklung der diversen elektronischen Medien im Vergleich zum Gesamtmarkt seit der Einführung des ersten Werbefensters 1993.
 
Goldbach Media ist zuständig für die Vermarktung elektronischer, privater Medien in den Bereichen TV, Teletext, Radio, adScreen, Internet und Mobile mit Schwerpunkt in der Schweiz und zunehmender Bedeutung in Österreich.

Grasser droht Vanity Fair mit Klage

Mit nacktem Oberkörper will sich Österreichs früherer Finanzminister Karl-Heinz Grasser nicht in der Vanity Fair sehen und hat deshalb Klage gegen das Hochglanzmagazin angekündet.

Mit nacktem Oberkörper will sich Österreichs früherer Finanzminister Karl-Heinz Grasser nicht in der Vanity Fair sehen und hat deshalb Klage gegen das Hochglanzmagazin angekündet. Die aktuelle deutsche Ausgabe der Zeitschrift hat anscheinend Fotos unrechtmässig verwendet, wie auf netzeitung.de zu lesen ist. Diese seien während eines Foto-Shootings für die Januar-Ausgabe der italienischen L’Uomo Vogue entstanden und zum Teil nur für private Verwendung vorgesehen gewesen.

Maxomedia realisiert neue Werbesujets für Top Jobs

Mit neuen Werbesujets spricht Top Jobs, die spezialisierte Stellenbörse von Scout 24, ihr Zielpublikum direkt an. Konzipiert, kreiert und realisiert wurde die gesamte Kampagne von Maxomedia.

Mit neuen Werbesujets spricht Top Jobs, die spezialisierte Stellenbörse von Scout 24, ihr Zielpublikum direkt an. Konzipiert, kreiert und realisiert wurde die gesamte Kampagne von Maxomedia. Seit Herbst 2006 macht Top Jobs mit einer pointierten Werbekampagne auf sich aufmerksam.  
Jetzt folgen zwei neue Sujets: In Print-Inseraten und Online-Werbemitteln wird das Thema freie Kaderstelle kurz und prägnant dargestellt. So erfasst das Zielpublikum auf den ersten Blick, wo die meisten Vakanzen für Kader und Spezialisten angeboten werden.

Zu guter Letzt: Überdimensionales Werbe-Gipfeli auf Autobahn gestellt

Einen schlechten Scherz haben sich Unbekannte in der Nacht auf Sonntag im Berner Seeland erlaubt: Sie platzierten auf der Autobahn A6 bei Schüpfen eine Werbetafel - ein riesiges Gipfeli mit Betonsockel. Prompt krachte eine Automobilistin in das Gipfeli.

Einen schlechten Scherz haben sich Unbekannte in der Nacht auf Sonntag im Berner Seeland erlaubt: Sie platzierten auf der Autobahn A6 bei Schüpfen eine Werbetafel – ein riesiges Gipfeli mit Betonsockel. Prompt krachte eine Automobilistin in das Gipfeli. Das ist handfeste, voll krachende Werbung: Laut Angaben der Kantonspolizei Bern müssen die Unbekannten das Werbeobjekt gegen 4.30 Uhr mit einem Fahrzeug auf die Autobahn gebracht und auf dem Normalstreifen aufgestellt haben. Wie die SDA meldet, konnten kurz darauf mehrere Autofahrer der Tafel offenbar ausweichen und alarmierten die Polizei. Um 4.40 Uhr prallte aber eine Autofahrerin auf der nebligen Strecke in das überdimensionale Gipfeli. Das Fahrzeug wurde vorne arg beschädigt, verletzt wurde aber niemand. Auf ein Frühstücksgipfeli haben die Betroffenen an diesem Sonntag wohl verzichtet.

Erster Direktor des Westschweizer Fernsehens gestorben

René Schenker, Fernsehpionier und erster Direktor des Westschweizer Fernsehens TSR, ist am Freitag in Genthod 86-jährig gestorben. Er leitete TSR zwischen 1958 und 1973 und dann bis 1985 Radio und Fernsehen der Westschweiz.

René Schenker, Fernsehpionier und erster Direktor des Westschweizer Fernsehens TSR, ist am Freitag in Genthod 86-jährig gestorben. Er leitete TSR zwischen 1958 und 1973 und dann bis 1985 Radio und Fernsehen der Westschweiz. Das TSR teilte seinen Tod am Samstagabend in einem Communiqué mit, wie die SDA schreibt. Erst machte der am 20. Juli 1920 geborene Schenker als Sänger Karriere. 1947 stieg er beim Radio in Genf ein, wo er es zum Vizedirektor schaffte. 1952 rief er als Experiment ein Genfer Fernsehen ins Leben. Nach einem Stage bei der BBC in London arbeitete er weiter für das Genfer Fernsehen, bis dieses am 1. November 1954 zum offiziellen Schweizer Fernsehen französischer Sprache wurde. 1958 wurde der Fernsehpionier zum ersten Direktor des Westschweizer Fernsehens TSR ernannt. Ab 1973 bis zu seiner Pensionierung amtierte er als Direktor von TSR und Westschweizer Radio.

NZZ erstmals mit Magazin Z als Beilage erschienen

Der Neuen Zürcher Zeitung ist am Samstag erstmals das neue Magazin Z beigelegen. In der zehnmal jährlich erscheinenden Publikation widmen sich die NZZ-Redaktoren den schönen Seiten des Lebens, wie ihrer ersten Ausgabe zu entnehmen ist.

Der Neuen Zürcher Zeitung ist am Samstag erstmals das neue Magazin Z beigelegen. In der zehnmal jährlich erscheinenden Publikation widmen sich die NZZ-Redaktoren den schönen Seiten des Lebens, wie ihrer ersten Ausgabe zu entnehmen ist. Das grosszügig aufgemachte Magazin behandelt Themen wie internationale Mode und Design sowie die Entwicklungen in der Welt des Schmucks, der Uhren und der Kosmetik auf (siehe
). Andere Beiträge widmen sich dem guten Essen, dem Golf oder dem Yachting, wie Philipp Meier und Jeroen van Rooijen, die redaktionellen Leiter von Z, im Editorial schreiben.  
Die Lancierung des Lifestyle-Magazins ist Teil einer im Herbst bekannt gegebenen Restrukturierung (siehe
). In deren Rahmen wurde unter anderem das Ausgehmagazin NZZ Ticket eingestellt und durch eine Internetplattform ersetzt. Näher zusammengeführt wurden die Newsredaktionen von Zeitung und Online-Portal, schreibt die SDA am Sonntag. Das Magzin Z liegt jeweils der Samstagausgabe der NZZ sowie der NZZ am Sonntag bei.

Disney verliert Schlacht um Pu den Bären

Der US-Medienkonzern Walt Disney hat den Kampf um die Rechte an Pu dem Bären verloren.

Der US-Medienkonzern Walt Disney hat den Kampf um die Rechte an Pu dem Bären verloren.  
Machnmal siegt auch in der globalisierten Welt der David. So hat ein Bundesrichter in Kalifornien am Freitag im beschleunigten Verfahren entschieden, dass die Forderungen der Firma gegenüber dem Unternehmen Stephen Slesinger unberechtigt seien, sagte Verteidiger Barry Slotnick. Nun werde Slesinger sich auf seine Forderungen nach Schadenersatz sowie wegen Urheberrechtsverletzungen, Vertragsbruch und zu wenig gezahlten Tantiemen konzentrieren. Zudem wolle die Firma den Disney-Konzern auf Entschädigungen in Höhe von mehr als zwei Milliarden Dollar (rund 2,5 Mrd. Franken) verklagen, wie die SDA meldet. Die Erben von Stephen Slesinger, der die US-Rechte an Pu dem Bären 1930 vom Autor A.A. Milne kaufte, werfen Disney vor, sie um hunderte Millionen Dollar an Tantiemen betrogen zu haben. Slesinger hatte Disney seit 1961 Lizenzen für die Marke erteilt. Die Enkelin des ursprünglichen Autors, Claire Milne, hatte versucht, mit Hilfe von Disney die Rechte an der Honig fressenden Kreation ihres Grossvaters wieder zu erlangen.

Matter & Gretener weiterhin schmerzfrei

Die Zürcher Agentur bringt wieder Werbung, die gut ist für den Kopf. Mittel gegen Kopfschmerzen gibt es viele, doch so humorvoll wie Algifor-L präsentieren sich nur wenige.

Die Zürcher Agentur bringt wieder Werbung, die gut ist für den Kopf. Mittel gegen Kopfschmerzen gibt es viele, doch so humorvoll wie Algifor-L präsentieren sich nur wenige. Schon die Schlagzeilenkampagne aus dem Hause Matter & Gretener tut gut. Die Kampagne für das von Vifor entwickelte Medikament läuft schon seit 2005 sehr erfolgreich im Einsatz und wird auch 2007 dazu beitragen, dass die Umsatzgewinne von Algifor-L der Konkurrenz Kopfschmerzen bereiten.

Reibereien beim Internationalen Filmfestival Locarno

Wenige Tage nach dem Kommunikationsverantwortlichen Riccardo Franciolli hat auch die Medienkoordinatorin des Internationalen Filmfestivals von Locarno das Handtuch geworfen.

Wenige Tage nach dem Kommunikationsverantwortlichen Riccardo Franciolli hat auch die Medienkoordinatorin des Internationalen Filmfestivals von Locarno das Handtuch geworfen.  
Patrizia Pedevilla kündigte ihren Rücktritt per Monatsende am Freitag an. Sie trete wegen Meinungsverschiedenheiten mit der künstlerischen Leitung des Festivals zurück, sagte Pedevilla gegenüber der Nachrichtenagentur SDA. Damit nannte sie denselben Rücktrittsgrund wie der Kommunikationsverantwortliche Franciolli.

Lutz Bandte wird Geschäftsführer im Callwey Verlag

Am 1. Mai 2007 löst Lutz Bandte Amos Kotte als Geschäftsführer des Callwey Verlags ab. Bandte war zuvor einer der Geschäftsführer der Weka Media. Kotte wechselt auf eigenen Wunsch, wird aber der Verlagsbranche treu bleiben.

Am 1. Mai 2007 löst Lutz Bandte Amos Kotte als Geschäftsführer des Callwey Verlags ab. Bandte war zuvor einer der Geschäftsführer der Weka Media. Kotte wechselt auf eigenen Wunsch, wird aber der Verlagsbranche treu bleiben.  
Mit Lutz Bandte hat der Traditionsverlag Callwey einen Mann als Geschäftsführer gewinnen konnten, der bereits in grossen Häusern erfolgreich tätig war. Der 44-Jährige war nach seinem BWL-Studium zunächst für den Otto Versand tätig, bevor er 1996 zu Weka wechselte, zunächst als Vertriebs- und Marketingleiter, später als Verlagsleiter. Seit 2004 ist er Geschäftsführer der Weka Media.
 
Der scheidende Amos Kotte hat gemäss Medienmitteilung massgeblichen Anteil daran, dass Callwey nach wie vor als erfolgreiches Unternehmen selbstständig operieren kann. In den acht Jahren, die er hier Verantwortung übernommen hat, hat er den Verlag nicht nur mit viel Umsicht durch die Medien- und Baukrise geführt, sondern er hat das Unternehmen für weitere Erlösfelder neben dem Zeitschriften- und Buch-Geschäft geöffnet.

Publicitas-Index steigt weiter

Die Schweizer Zeitungen profitierten im Januar von höheren Werbeinnahmen. Nach einem kontinuierlichen Wachstum im Schlussquartal 2006 legte der Publicitas-Index über die Entwicklung der Werbeausgaben in der Tagespresse von 93,8 auf 94,5 Punkte zu.

Die Schweizer Zeitungen profitierten im Januar von höheren Werbeinnahmen. Nach einem kontinuierlichen Wachstum im Schlussquartal 2006 legte der Publicitas-Index über die Entwicklung der Werbeausgaben in der Tagespresse von 93,8 auf 94,5 Punkte zu. Verantwortlich für die guten Zahlen sind laut der Publicitas-Mitteilung vom Donnerstag die Stelleninserate, aber auch die anderen Inseratekategorien trügen zur positiven Entwicklung bei. Mehr Werbeinserate schalteten im Januar insbesondere Autoimporteure und Banken. Einzig die Immobilieninserate hinken der Marktentwicklung hinterher, der entsprechende Teilindex sank von 96,7 auf 96,3 Punkte. Der Teilindex der Stelleninserate legte dagegen von 158,0 auf 162,1 Punkte zu.

Lowe gewinnt Etats von BMW und MINI

Gute News für die BSW-Agentur Lowe: Nach einer umfangreichen Konkurrenzpräsentation wurde sie von der BMW Group Switzerland mit der Marken- und Handelskommunikation für die Marken BMW und MINI beauftragt.

Gute News für die BSW-Agentur Lowe: Nach einer umfangreichen Konkurrenzpräsentation wurde sie von der BMW Group Switzerland mit der Marken- und Handelskommunikation für die Marken BMW und MINI beauftragt. Die Arbeit für die Markenkommunikation wird in den nächsten Wochen aufgenommen, die Handelskommunikation übernimmt Lowe ab dem Frühsommer dieses Jahres. Wie die Agentur mitteilt, stellt Lowe gegenwärtig Teams zusammen und die bestmöglichen Leute für diese anspruchsvollen Aufgaben zu rekrutieren. Nach dem auf Januar dieses Jahres erfolgten Schulterschluss mit der Werbeagentur Draftfcb zur Draftfcb/Lowe Group und dem Umzug in neue Geschäftsräumlichkeiten in Wallisellen-Zürich ist Lowe nun also wieder im Aufwind.
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