Alleinerziehende Mütter lancieren Zeitung

Der Schweizerische Verband alleinerziehender Mütter und Väter (SVAMV) lanciert die Zeitung KindGerecht. Sie soll vierteljährlich in einer Auflage von 13'500 Exemplaren informieren.

Der Schweizerische Verband alleinerziehender Mütter und Väter (SVAMV) lanciert die Zeitung KindGerecht. Sie soll vierteljährlich in einer Auflage von 13’500 Exemplaren über die Herausforderungen informieren, denen sich Einelternfamilien tagtäglich stellen müssen. Die neue Zeitung richtet sich in erster Linie an die Spenderinnen und Spender, welche die Familien mit ihren Beiträgen unterstützen, heisst es in einer Mitteilung. Der Inhalt umfasst Zahlen und Fakten, aber auch viele praktische Tipps und Tricks für alleinerziehende Mütter und Väter. In der ersten Ausgabe kommt beispielsweise zur Frage, wie die Arbeit mit den Behörden erfolgreich gestaltet werden kann. Die erste Ausgabe von KindGerecht kann auf der Homepage des SVAMV heruntergeladen werden.

Fernmeldekommission interpelliert in Bern betreffend digitalem Fernsehen

Die Umstellung vom analogen auf das digitale Fernsehen beschäftigt die Fernmeldekommission des Ständerates. Um die Debatte in der kleinen Kammer voranzutreiben, hat die Kommission eine Interpellation eingereicht.

Die Umstellung vom analogen auf das digitale Fernsehen beschäftigt die Fernmeldekommission (KVF) des Ständerates. Um die Debatte in der kleinen Kammer voranzutreiben, hat die Kommission eine Interpellation eingereicht. Wie die Nachrichtenagentur SDA laut einer Mitteilung der Parlamentsdienste schreibt, führte die KVF eine Aussprache mit der Cabelcom-Spitze und Vertretern des Bundesamtes für Kommunikation (Bakom). Sie versteht die Verunsicherung der Bevölkerung über das Abschalten analoger Fernsehprogramme, teilt aber die Auffassung, dass die Zukunft bei der digitalen Übertragung liegt. Mit einer gewissen Sorge betrachte die Ständeratskommission die Duopol-Situation, die sich auf dem Markt des digitalen Fernsehens zwischen Cablecom und der Swisscom mit ihrem Bluewin TV abzeichnet. Unbefriedigend gelöst sei zudem die Frage der für den Empfang digitaler TV-Programme erforderlichen Set-Top-Boxen, die gekauft oder gemietet werden müssen. Offene Fragen beschäftigten sich zudem mit der Privilegierung einzelner Sender durch den Verbreiter, beispielsweise mit einer attraktive Position im Menu.
Die KVF bittet deshalb den Bundesrat, die Entwicklung bezüglich Technik und Wettbewerb genau im Auge zu behalten und die zuständigen Kommissionen frühzeitig über einen allfälligen Gesetzgebungsbedarf zu informieren. Die Interpellation soll Gelegenheit bieten, die technisch und politisch heiklen Fragen im Rat zu diskutieren.

Media Swiss schluckt Xmedia

Die Gate24-Betreiberin Media Swiss übernimmt Scout24-Gründerin Xmedia. Durch den Zusammenschluss der beiden Unternehmen und deren Tochtergesellschaften entsteht ein führendes schweizerisches Kompetenzzentrum für Online-Marktplätze.

Die Gate24-Betreiberin Media Swiss übernimmt Scout24-Gründerin Xmedia. Durch den Zusammenschluss der beiden Unternehmen und deren Tochtergesellschaften entsteht ein führendes schweizerisches Kompetenzzentrum für Online-Marktplätze und crossmediale Dienstleistungen mit über 350 Mitarbeitenden, heisst es in einer Mitteilung. Über den Kaufpreis machten die beiden Firmen keine Angaben. Das neue Unternehmen beschäftigt über 350 Mitarbeitende, die an ihren bestehenden Standorten in Flamatt, Urdorf und Genf weiter arbeiten. Die neu entstehende Media Swiss Group führen Dölf Früh, bisherige Alleininhaber von Media Swiss, und der Gründer und Hauptaktionär von Xmedia, Daniel Grossen. Media Swiss ist als Medienunternehmen in den Bereichen Geografische Informations-Systeme und elektronische Verzeichnisse seit dreiundzwanzig Jahren auf den Schweizer Markt ausgerichtet. Xmedia bietet seit elf Jahren crossmediale E-Business- und E-Media-Lösungen an. Mit der Übernahme hält Media Swiss nun einen Anteil von 49,9 Prozent an der Scout24 Schweiz Holding. 50,1 Prozent sind weiterhin im Besitz der Deutschen Telekom.

Assai kreiert Internetauftritt für SonntagsZeitung

In einer mehrstufigen Konkurrenzausschreibung hat sich die Zürcher Agentur Assai als Sieger durchgesetzt und zeichnet als Partner beim Relaunch von Sonntagszeitung.ch verantwortlich. Im laufenden Jahr soll es auf der Website mehr zu entdecken geben.

In einer mehrstufigen Konkurrenzausschreibung hat sich die Zürcher Agentur Assai als Sieger durchgesetzt und zeichnet als Partner beim Relaunch von Sonntagszeitung.ch verantwortlich. Im laufenden Jahr soll es auf der Website mehr zu entdecken geben, heisst es in einer Mitteilung. In Zusammenarbeit mit der Verlagsleitung und dem Institut für Medien- und Kommunikationsmanagement der Hochschule St. Gallen richtet Assai den Online-Auftritt der SonntagsZeitung strategisch, inhaltlich, optisch und technologisch neu aus. Aufgeschaltet wird er im Jubiläumsjahr 2007.

Fauxpas entwirft neues Logo für Stromberg

Der Schweizer Internet-Modeanbieter Stromberg hat die Zürcher Agentur Fauxpas Grafik beauftragt, ein neues Corporate Design zu entwerfen. In einem ersten Schritt präsentieren die Geschäftspartner nun das neue Logo.

Der Schweizer Internet-Modeanbieter Stromberg hat die Zürcher Agentur Fauxpas Grafik beauftragt, ein neues Corporate Design zu entwerfen. In einem ersten Schritt präsentieren die Geschäftspartner nun das neue Logo. Der Modeanbieter wollte ein dynamisches und edles Logo, heisst es in einem Communiqué. Das Schriftdesign sei futuristisch, verfüge aber zugleich über eine klassische Note. Damit vereinige das neue Logo alle wesentlichen Eigenschaften der Firma Stromberg: Geschwindigkeit, Qualität, E-Commerce und Premium Fashion.

Station bringt den Beertender ins Netz

Die Zürcher Agentur Station hat die neue Brand-Website Beertender.ch für Heineken Switzerland konzipiert und produziert. Mit der neuen Seite möchte Heineken die einfache Handhabung des ersten Bierzapf-Gerätes für den Hausgebrauch zeigen.

Die Zürcher Agentur Station hat die neue Brand-Website Beertender.ch für Heineken Switzerland konzipiert und produziert. Mit der neuen Seite möchte Heineken die einfache Handhabung des ersten Bierzapf-Gerätes für den Hausgebrauch zeigen, mit welcher der saubere und bequeme Bierausschank ab sofort gelingt. Um die Vorfreude möglicher Kunden zu steigern, bietet Heineken auf der Website das Zapfgame an. Station hat die Website, welche in Deutsch und Französisch zur Verfügung steht, in Flash realisiert.

Patricia Zuber und Oliver Steffen moderieren bei TeleZüri

Das Lokalfernsehen TeleZüri ergänzt das Team der News-Moderatorinnen und -Moderatoren. Als Springer setzt der Sender neu Patricia Zuber und Oliver Steffen bei Engpässen und längerfristigen Abwesenheiten der bisherigen Moderatoren.

Das Lokalfernsehen TeleZüri ergänzt das Team der News-Moderatorinnen und -Moderatoren. Als Springer setzt der Sender neu Patricia Zuber und Oliver Steffen bei Engpässen und längerfristigen Abwesenheiten der bisherigen News-Moderatorinnen und Moderatoren ein. Zuber ist seit September 2006 als Video-Journalistin bei TeleZüri. Zuvor arbeitete sie als Redaktorin und Chefin vom Dienst bei Radio Top. Steffen ist seit 13 Jahren in den elektronischen Medien tätig. Während vier Jahren zeichnete er als Chefredaktor von Radio Top verantwortlich. Seit zwei Jahren verstärkt er als Video-Journalist und Produzent der Nachrichtensendung das Team. Steffen wird erstmals am kommenden Samstag die ZüriNews von TeleZüri moderieren. Patricia Zuber feiert ihre Premiere in der Moderation am Samstag,17. März. Die beiden werden neben ihrem neuen Aufgabengebiet weiterhin in ihren bisherigen Funktionen als Videojournalisten sowie als Produzent tätig sein.

Ein guter Start für das neue Werbejahr

Nach dem monatlichen Trendbericht zur Entwicklung der Werbemärkte in der Schweiz von Media Focus hat das Werbejahr 2007 einen sehr guten Start hingelegt. So erhöhte sich der Werbedruck im Januar 2007 im Vergleich zum Januar des Vorjahres um 18.2%.

Nach dem monatlichen Trendbericht zur Entwicklung der Werbemärkte in der Schweiz von Media Focus hat das Werbejahr 2007 einen sehr guten Start hingelegt. So erhöhte sich der Werbedruck im Januar 2007 im Vergleich zum Januar des Vorjahres um 18.2%.
Überdurchschnittlich zulegen konnten die Internetwerbung, Fernsehwerbung sowie die Werbung in der Tagespresse. Doch auch die anderen Mediengruppen – mit Ausnahme von Kino und Teletext – verzeichneten einen steigenden Werbedruck im Vergleich zum Vorjahres-Januar.
 

Die stärksten Zuwächse im Vergleich zum Vorjahr verzeichneten die Werbemärkte Telekommunikation, Gemeinnützige Kampagnen, Kosmetik/Körperpflege, Nahrungsmittel und Finanzen. 

Die Werbemärkte Tabakwaren und Politische Kampagnen gingen allerdings kräftig zurück. 

Unter den Top 30 der grössten Werbungstreibenden der Schweiz im Januar 2007 tauchen zwei neuere Namen auf: Die 1818 Auskunft und die Bank-now schaffen es beide in die Top 20-Rangliste.
Media Focus misst und erfasst seit 1900 in der Schweiz den Werbedruck in den klassischen Werbemedien Print (Zeitungen/Zeitschriften), Fernsehen, Radio, Plakat, Kino, Teletext und Internet.

Advico Young & Rubicam gestaltet die neue bfu-Kampagne

Die bfu Beratungsstelle für Unfallverhütung hat das Konzept von Advico Young & Rubicam für ihre neue Kampagne «Sicherheit im Sport» ausgewählt.

Die bfu Beratungsstelle für Unfallverhütung hat das Konzept von Advico Young & Rubicam für ihre neue Kampagne «Sicherheit im Sport» ausgewählt. Im Rahmen eines strukturierten Auswahlverfahrens hat die bfu gemeinsam mit dem Schweizerischen Versicherungsverband (SVV) ihren Kommunikationsetat für die Kampagne «Sicherheit im Sport» vergeben, wie einer Medienmitteilung zu entnehmen ist. Der Agenturpitch lief von Dezember 2006 bis Februar 2007 und wurde von der Unternehmensberatung Vivaldi Partners unterstützt. Neben dem Gewinner Advico Young & Rubicam waren auch die Agenturen Contexta, KSB/SJ und Wirz am Agenturpitch beteiligt.  
Projektleiterin Andrea B. Kammermann zeigt sich erfreut über den Sieger: «Wir sind überzeugt, dass es uns mit dem Konzept von Advico Young & Rubicam gelingen wird, Skifahrer und Snowboarder gezielt für die Verletzungsrisiken auf der Piste zu sensibilisieren.» Die neue Kampagne wird im Winter 2007/2008 lanciert und umfasst eine Laufzeit von drei Jahren.

Moto Sport Schweiz hat ein neues Gesicht

Das erste und älteste Motorradmagazin Moto Sport Schweiz erschien am Mittwoch 31.01.07 in neuem Gewand: Mit dem Relaunch war die Berliner Agentur für Editorial Communication Kircher Burkhardt betraut.

Das erste und älteste Motorradmagazin Moto Sport Schweiz erschien am Mittwoch 31.01.07 in neuem Gewand: Mit dem Relaunch war die Berliner Agentur für Editorial Communication Kircher Burkhardt betraut.  
Im neuen Designkonzept kommt den Infografiken eine hohe Bedeutung zu. Neu sind auch grafische Bewertungsdarstellungen, die das Magazin übersichtlicher und leserfreundlicher gestalten.
 
Gleichzeitig mit der Zeitschrift wurde auch der Internet-Auftritt von Moto Sport überarbeitet. Optisch entspricht die Website dem neuen Design des Magazins. Die neue Navigationsleiste und eine komplett neue Volltext-Suche führen den User direkt zu den gesuchten Informationen.
 
Pünktlich zum Relaunch ist Moto Sport Schweiz ausserdem eine Kooperation mit der Pendler-Gratiszeitung 20 Minuten eingegangen: ab sofort liefert die Redaktion der Fachzeitschrift aktuelle redaktionelle Inhalte für die vierzehntäglich erscheinenden Motorrad-Seiten. Hinzu kommt ein Special zur Messe «Swiss Moto», die im Februar in Zürich stattfindet.
 
Ebenfalls neu bietet die Website von Moto Sport Schweiz einen Online-Katalog mit allen neuen Motorrädern, die aktuell in der Schweiz gekauft werden können. Die Seite bietet Informationen zu Motorleistung, Drosselfähigkeit, Preis und eine kurze Beurteilung der Maschine durch die Redaktion.

Der Sonntags-Blick begutachtet das Schweizer Fernsehen

«Sie und Er», die Beilage des Sonntags-Blick, holte zum Rundumschlag gegen das deutschsprachige Schweizer Fernsehen aus. Acht Redaktionsangehörige beäugten kritisch das tägliche Angebot von SF.

«Sie und Er», die Beilage des Sonntags-Blick, holte zum Rundumschlag gegen das deutschsprachige Schweizer Fernsehen aus. Acht Redaktionsangehörige beäugten kritisch das tägliche Angebot von SF. Unter dem Titel «Tatort Mattscheibe» bekommen unter anderem die Sendung Kassensturz (wegen Schönheitschirurg Peter Meyer-Fürst), Beni Thurnheers neue Brille (Thurnheer sehe damit je nach Lichteinfall aus wie einer von der Panzerknacker-Bande) oder die Wetterfee Cécile Bähler (sie sei so dünn, dass ein Kleiderständer dagegen schon Kurven habe) ihr Fett ab. Auch die Freude über Wiederholungen von Skirennen und alten Filmen hält sich bei der strengen Jury in Grenzen.  
«Sie und Er» fordert eigene Ideen – «Lieber ein Flop mehr, als eine Idee zu wenig» – Unterhaltung, Witz, Satire und Ironie. Dies sollte doch bei einem Budget von 1,5 Milliarden Franken drinliegen. «Für uns – die zahlenden Zuschauer».

Zu guter Letzt: ZDF – Mit neuen Worten zum … Freitag, Samstag, Sonntag

Das ZDF plant, ab Mai jeden Freitag eine Verlautbarung für Muslime und Menschen, die am Islam interessiert sind, in das Online-Angebot des Senders aufzunehmen. Der Imam und Dialogbeauftragte der türkisch-islamischen Anstalt für Religion in Deutschland, Bekir Alboga, begrüsste diese Möglichkeit zu einem «Wort zum Freitag».

Das ZDF plant, ab Mai jeden Freitag eine Verlautbarung für Muslime und Menschen, die am Islam interessiert sind, in das Online-Angebot des Senders aufzunehmen. Der Imam und Dialogbeauftragte der türkisch-islamischen Anstalt für Religion in Deutschland, Bekir Alboga, begrüsste diese Möglichkeit zu einem «Wort zum Freitag»: Wenn es ein Wort zum Sonntag gebe, so solle es schliesslich auch ein Wort zum Freitag geben. Alboga hofft darauf, dass das «Wort zum Freitag» langfristig auch einen festen Sendeplatz im TV-Programm erhält.  
Nun doppelt Salomon Korn, Vizepräsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, nach und schlägt seinerseits ein «Wort zum Sabbat» vor. Korn hofft, dass künftig allen grösseren Religionsgemeinschaften Gelegenheit zur Medienpräsentation gegeben wird.
 
Die Durchsetzung dieser Anliegen wäre wünschenswert. In einer Zeit, in der zu oft von einem Kampf der Kulturen berichtet wird, wäre es wohltuend, wenn zumindest aufs Wochenende hin ein friedliches Nebeneinander der verschiedensten Religionen und Kulturen möglich wäre.
get_footer();