Lauterkeitskommission behandelte letztes Jahr 260 Beschwerden

Die Schweizerische Lauterkeitskommission hat am Dienstag ihren Tätigkeitsbericht 2006 veröffentlicht. Der 40 Seiten umfassende Rapport gibt in deutsch und französisch einen Überblick über die Aktivitäten der drei Kammern.

Die Schweizerische Lauterkeitskommission hat am Dienstag ihren Tätigkeitsbericht 2006 veröffentlicht. Der 40 Seiten umfassende Rapport gibt in deutsch und französisch einen Überblick über die Aktivitäten der drei Kammern. Diverse Statistiken über betroffene Branchen, Tatbestände und involvierte Medien sowie ein Abschnitt über unlautere Gewaltverherrlichung und die Öffentlichkeitsarbeit runden den Bericht ab. Insgesamt 260 Beschwerden sind im letzten Jahr von der Lauterkeitskommission behandelt worden. Branchenmässig am häufigsten betroffen waren die Directories und die Lotterie- und Gewinnspiele. Praktisch verschwunden sind Beschwerden gegen Okkultismus, die 2004 fast 10 Prozent der Beschwerden ausgemacht hatten. Betreffend Tatbestand liegt Irreführung immer noch an der Spitze der Tabelle, gefolgt von Aggressiven Verkaufsmethoden, die markant zugenommen haben, und Gewinnspielen. Sexismus-Beschwerden liegen mit 12.9 Prozent an vierter Stelle. Deutlich zurückgegangen sind die Rekurse.

Neuer Leiter bei den Ringier Online Zeitungen

Thomas Huwiler übernimmt die Leitung der Online-Plattformen blick.ch, sonntagsblick.ch und heute-online.ch. Der Luzerner ist zuständig für die wirtschaftliche und strategische Weiterentwicklung des Onlinebereichs vom Ringier Verlag.

Thomas Huwiler übernimmt die Leitung der Online-Plattformen blick.ch, sonntagsblick.ch und heute-online.ch. Der Luzerner ist zuständig für die wirtschaftliche und strategische Weiterentwicklung des Onlinebereichs vom Ringier Verlag.Laut Ringier-Medienmitteilung vom Montag 19. März ist Thomas Huwiler der neue Leiter der Online Zeitungen des Verlags. Zu den Aufgaben des 42-jährigen gehören die kreative Entwicklung neuer Produkte und Ideen und die Koordination der Online-Aktivitäten mit den Print-Medien in Hinblick auf eine publizistische Positionierung.
Huwiler studierte Betriebswirtschaft an der Ecole des Hautes Etudes Commerciales (HEC) in Lausanne und war seit 1985 in den Bereichen Informatik, Marketing und Beratung tätig. Im 2002 wurde er Leiter des Bluewin Portals und Mitglied der Geschäftsleitung der Business Unit Bluewin von Swisscom Fixnet.

Stephan Gassner wird Chefredaktor von Tele M1

Der 35-jährige Stephan Gassner übernahm im Dezember letzten Jahres interimistisch die Chefredaktion von Tele M1, nachdem der bisherige Chefredaktor, Heinz Lang, per November 2006 den Regionalsender verlassen hatte. Nun hat der Verwaltungsrat von Tele M1 Stephan Gassner als neuen Chefredaktor bestätigt.

Der 35-jährige Stephan Gassner übernahm im Dezember letzten Jahres interimistisch die Chefredaktion von Tele M1, nachdem der bisherige Chefredaktor, Heinz Lang, per November 2006 den Regionalsender verlassen hatte. Wie die AZ Medien Gruppe mitteilt, hat nun der Verwaltungsrat von Tele M1 Stephan Gassner als neuen Chefredaktor bestätigt. Neuer stellvertretender Chefredaktor des Senders, der zur AZ Medien Gruppe gehört, wird Olivier Parvex.  
Stephan Gassner stiess Anfang 1999 als Videojournalist, Redaktor und Chef vom Dienst zum Regionalfernsehen Tele M1. Von 1994 bis 1997 arbeitete er als Geschäftsführer der Abteilung Sport und Freizeit bei Coop Zürich. Schliesslich entschied er sich, beim Regionalfernsehen einzusteigen und absolvierte in den letzten acht Jahren diverse Aus- und Weiterbildungen im Videojournalismus.
 
Olivier Parvex, der neue stellvertretende Chefredaktor, stiess im Januar 2000 als Volontär zu Tele M1. Ab Januar 2001 war er als Videojournalist, Redaktor und Chef vom Dienst tätig. Von November 2005 bis Februar 2007 wechselte er zu Tele Tell, dem Partnersender von Tele M1, um dort die Funktion des stellvertretenden Chefredaktors zu übernehmen.

Schweizer Agentur gewinnt Red Dot Design Award

Am renommierten, internationalen Wettbewerb „Red Dot Design Award“ nahmen dieses Jahr Designer aus 43 Ländern teil. Unter den Gewinnern befindet sich die Schweizer CI-Agentur Külling Identity.

Am renommierten, internationalen Wettbewerb „Red Dot Design Award“ nahmen dieses Jahr Designer aus 43 Ländern teil. Unter den Gewinnern befindet sich die Schweizer CI-Agentur Külling Identity.Ganze 2’548 Produkte wurden beim diesjährigen Red Dot Design Award in Essen eingereicht. Davon wurden 43 mit dem Qualitätssiegel «Red Dot: Best of the Best» für ihr herausragendes und innovatives Design ausgezeichnet. Unter den Spitzenreitern befinden sich vor allem europäische Länder, dazu noch Brasilien, die USA und Südkorea. Auch das Qualitätssiegel «Red Dot» wurde 623-mal vergeben.
Die kreativen Zürcher von Külling konnten mit der Packungsgestaltung der Generika-Produkte von Helvepharm einen Award einheimsen. Die internationale Jury beurteilte die eingereichten Produkte nach Kriterien wie Innovationsgrad, Funktionalität, Ergonomie oder ökologische Verträglichkeit. Wie aus einer Medienmitteilung von Külling hervorgeht, ist der «Red Dot» nicht die erste Auszeichnung, welche die Packungsgestaltung von Helvepharm gewinnt: Erst letzte Woche wurde Helvepharm von der Marketing Trophy 07 mit der Gold-Auszeichnung geehrt.
Der Red Dot Design Award hat laut Pressemitteilung der Wettbewerb-Organisatoren eine Designerförderfunktion inne, welche zur Steigerung der Gestaltungsqualität in den letzten Jahren beigetragen habe. Ferner sei ein Red Dot Award ein wichtiger Indikator dafür, ob ein Produkt das Potenzial habe, international zu bestehen.
An der Preisverleihung vom 25. Juni werden rund tausend Gäste im Essener Aalto-Theater erwartet. Die preisgekrönten Produkte werden in einer Sonderausstellung vom 26. Juni bis zum 23. Juli 2007 im Essener Red Dot Design Museum gezeigt.

Ursula Fraefel wird neue Chefredaktorin der Thurgauer Zeitung

Die neue Chefredaktorin der Thurgauer Zeitung heisst Ursula Fraefel. Sie wird raschmöglichst, spätestens jedoch im Verlauf dieses Sommers, ihr neues Amt antreten.

Die neue Chefredaktorin der Thurgauer Zeitung heisst Ursula Fraefel. Sie wird raschmöglichst, spätestens jedoch im Verlauf dieses Sommers, ihr neues Amt antreten. 
Die 50-jährige Fraefel studierte Kunstgeschichte, politische Philosophie und Archäologie an der Universität Zürich und war längere Zeit als Kulturjournalistin bei der Neuen Zürcher Zeitung tätig. Anschliessend arbeitete sie unter anderem als PR-Beraterin bei Farner PR und als Projektleiterin bei Schweiz Tourismus. Seit Sommer 1998 ist Fraefel stellvertretende Chefredaktorin des St. Galler Tagblatts. In den Jahren 2004 bis 2005 absolvierte sie berufsbegleitend ein MBA-Studium an der Universität St. Gallen.
 
Fraefel werde für die Leitung der Redaktion und für die publizistische Ausrichtung der Thurgauer Zeitung im neuen Zeitungsverbund Nordostschweiz verantwortlich sein, heisst es in der Medienmitteilung von Tamedia. Sie übernimmt die Chefredaktion von Andreas Netzle, der am 1. Juni zum Stadtammann von Kreuzlingen gewählt worden ist.

TSR zieht vor Bundesgericht

Das Westschweizer Fernsehen TSR gibt im Streit um Schweizer Werbefenster beim französischen Konkurrenzsender M6 nicht auf. Sie will nach einem ungünstigen Gerichtsurteil die Werbefenster nun mit einem Rekurs vor Bundesgericht verhindern.

Das Westschweizer Fernsehen TSR gibt im Streit um Schweizer Werbefenster beim französischen Konkurrenzsender M6 nicht auf. Laut SDA will die TSR nach einem ungünstigen Gerichtsurteil die Werbefenster nun mit einem Rekurs vor Bundesgericht verhindern. Aus Sicht der TSR betreibt M6 mit diesen auf den Schweizer Markt ausgerichteten Werbeblöcken unlauterer Wettbewerb. M6 heble so die von der TSR erworbenen Exklusiv-Ausstrahlungsrechte für verschiedene Filme und Serien aus, erklärte die TSR am Montag in einem Communiqué ihren Standpunkt.  
Seit Herbst 2001 wird M6 in Teilen der Westschweiz mit zwei Signalen ausgestrahlt. Das zweite Signal überträgt die Schweizer Werbefenster. Dadurch mehre M6 seine Werbeeinnahmen ohne gleichzeitig für die Ausstrahlungsrechte in die Schweiz zu bezahlen. Der Fall wurde 2003 an die Freiburger Justiz zur Beurteilung übergeben. Im letzten Januar lehnte das Kantonsgericht einen Rekurs der TSR ab. Die TSR hätte sich an die Verkäufer der Ausstrahlungsrechte wenden müssen, befanden die Freiburger Richter. Dieser Urteilsspruch soll nun vom Bundesgericht überprüft werden.

Die Süddeutsche eröffnet eine virtuelle Leser-Lounge

«Menschen verlinken» heisst das Spiel, und die Süddeutsche Zeitung beweist gerade, wie gut sie es beherrscht. Nachdem Redaktion und Leserschaft einander näher gebracht wurden, sollen jetzt Leser in einer virtuellen Lounge Namens «Süd-Café» miteinander interagieren können.

«Menschen verlinken» heisst das Spiel, und die Süddeutsche Zeitung beweist gerade, wie gut sie es beherrscht. Nachdem Redaktion und Leserschaft einander näher gebracht wurden, sollen jetzt Leser in einer virtuellen Lounge Namens «Süd-Café» miteinander interagieren können.Seit Mittwoch verbindet das «Süd-Café» Leser der Süddeutschen Zeitung miteinander. In der Online-Lounge können Community-Mitglieder ihr Profil erstellen, Bilder von sich heraufladen und sich mit anderen über verschiedene Themen austauschen. Die Besucher der Lounge führen eigene Gästebücher und mit der Zeit können neue Foren angelegt werden.
Zusätzlich dazu fördert die Süddeutsche seit einigen Wochen schon den Austausch zwischen Redaktion und Leserschaft. So können Leser Kommentare zu Artikeln abgeben, die unmittelbar nach dem Beitrag erscheinen.
Mit ihrer Leser-Lounge baut die Süddeutsche bereits auf einem Erfolg auf: Ihr Jugenportal jetzt.de verzeichnet nach sechs Jahren Existenz 110’000 User und wurde im vorigen Jahr mit dem Grimme Online Award für die Aufbauleistung ausgezeichnet.

Werbeanstalt lanciert für Cablecom

Der Telekommunikationskonzern Cablecom macht ein neues Angebot: Mit Cablecom Digital Phone telefoniert man ab sofort rund um die Uhr gratis ins Schweizer Festnetz.

Der Telekommunikationskonzern Cablecom macht ein neues Angebot: Mit Cablecom Digital Phone telefoniert man ab sofort rund um die Uhr gratis ins Schweizer Festnetz. Die Lancierungskampagne wurde von der Zürcher Agentur Werbeanstalt Schweiz konzipiert und realisiert. Diese hat sich direkt vor Ort – am Tag der Lancierung – ein Bild davon gemacht, wie Menschen sich fühlen, sobald sie die Neuigkeit an den Plakatstellen erfahren. Die entsprechenden Emotionen wurden in der Folge auf Anzeigen, E-Boards, Internetbannern sowie einem breit distribuierten Direct Mailing festgehalten.

Zu guter Letzt: Der problematische Umgang mit der Vergangenheit oder «Was ist ein Journalist»?

Ein neues Gesetz spaltet in Polen die Medienwelt: Journalisten sollen mögliche Geheimdienstkontakte offen legen, die sie während der Zeit des Sozialismus pflegten.

Ein neues Gesetz spaltet in Polen die Medienwelt: Journalisten sollen mögliche Geheimdienstkontakte offen legen, die sie während der Zeit des Sozialismus pflegten.  
Wie der freie Korrespondent Paul Flückiger in der Aargauer Zeitung berichtet, weist das neue Lustrationsgesetz polnische Medienschaffende an, innerhalb Monatsfrist ein so genanntes Lustrationsformular auszufüllen. Darin müssen sie angeben, ob sie vor der Wende mit den kommunistischen Geheimdiensten zusammengearbeitet haben. Der Gesetzestext verfügt allerdings über ein Manko: Eine Definition, wer genau als Journalist zu betrachten ist, fehlt. Pater Adam Boniecki, Chefredaktor einer katholischen Wochenzeitung, klagt: «Sind gelegentliche freie Mitarbeiter oder Leser, die mal einen Text einreichen, auch Journalisten? Ich weiss es nicht.»
 
Seither kommt die polnische Medienlandschaft nicht zur Ruhe: Einerseits werden non-stop Boykotterklärungen veröffentlicht. So will beispielsweise eine Reihe bekannter Publizisten um Ex-Dissidentin Ewa Milewicz unter der Drohung des Arbeitsplatzverlustes keine Lustrationserklärung einreichen. Andererseits haben sich am Dienstag vergangener Woche über hundert polnische Journalisten und Publizisten hinter das neue Gesetz der Regierung Kaczynski gestellt: Glaubwürdigkeit und Ehrlichkeit sei schliesslich die Basis ihres Berufsstandes, schreiben sie in einem offenen Brief. Unklar bleibt vorerst, was mit jenen Journalisten geschieht, die keine Erklärung einreichen oder in ihr falsche Angaben machen.
 
Diese Geschehnisse zeigen einmal mehr, wie schwierig sich der Umgang mit einer dunklen Vergangenheit gestaltet. Die Frage, was eigentlich ein Journalist ausmacht, sollte hingegen einfacher zu lösen sein.

Neue Präsidentin für die Lauterkeitskommission

Die Aargauer SP-Nationalrätin Pascale Bruderer ist zur neuen Präsidentin der Schweizerischen Lauterkeitskommission gewählt worden. Die junge Politikerin tritt in die Fussstapfen von Bundesrätin Doris Leuthard, die das Amt seit 2000 bekleidete.

Die Aargauer SP-Nationalrätin Pascale Bruderer ist zur neuen Präsidentin der Schweizerischen Lauterkeitskommission gewählt worden. Die junge Politikerin tritt in die Fussstapfen von Bundesrätin Doris Leuthard, die das Amt seit 2000 bekleidete.Bis Doris Leuthard im Sommer 2006 von National- zu Bundesrätin wurde, hatte sie der Lauterkeitskommission vorgestanden. Der Präsident der Stiftung für die Lauterkeit in der kommerziellen Kommunikation, Ständerat Carlo Schmid-Sutter, nahm in Hinsicht auf Leuthards Nachfolge eine längere Evaluation vor. Gemäss SDA-Meldung vom 19. März erfolgte die Wahl der 30-jährigen Aargauerin durch den Stiftungsrat am letzten Freitag einstimmig.
Seit 1966 fungiert die Lauterkeitskommission als Selbstkontrollorgan der Werbebranche. Ihre Aufgabe ist es, Verstösse gegen die Lauterkeit in der Werbung zu untersuchen. Obwohl der Kommission traditionellerweise eine Person aus der Politik vorsteht, wird sie von der Werbebranche finanziert.

IPTV boomt – nicht alle freut’s

Auch etablierte Sender bringen vermehrt ihre Inhalte per Internet ins Wohnzimmer. Wie Die Welt berichtet, wurde am IPTV-Worldforum in London eine Studie präsentiert, die den beachtlichen Zuwachs an IPTV-Anbietern aufzeigt.

Auch etablierte Sender bringen vermehrt ihre Inhalte per Internet ins Wohnzimmer. Wie Die Welt berichtet, wurde am IPTV-Worldforum in London eine Studie der Multimedia Research Group (MRG) präsentiert, die den beachtlichen Zuwachs an IPTV-Anbietern aufzeigt. Allein in Europa hat sich die Zahl von März 2005 bis Februar 2007 von 49 auf 133 fast verdreifacht. In Nordamerika gibt es mittlerweile 309 Anbieter.  
Die Copyright-Frage gestaltet sich für herkömmliche Sender allerdings problematisch. Für die meisten TV-Inhalte haben sie nämlich beim Erwerb keine Internetrechte ausgehandelt. Um diese Sendungen dann übers Internet ausstrahlen zu dürfen, müssten die Rechte nachverhandelt werden. Auch Online-Videoportale wie You Tube stellen ein Problem für TV-Sender dar. Gerade bei You Tube würde man viele Clips etwa zu «Wetten, dass…?» finden, in denen Wetten bearbeitet oder nachgestellt würden, so ein Sprecher des ZDF. Letztlich sei im Einzelfall zu prüfen, ob dabei Rechte verletzt würden. Angesichts der nahezu unendlichen Anzahl an Clips scheint es allerdings äusserst fraglich, ob man das Copyright so wie bisher aufrechterhalten kann.

Gesunder Znüni bis der Osterhase kommt

Die ÖKK sieht in gesunden und leistungsfähigen Kindern die Zukunft der Schweiz – wer nicht? – und tut sogar etwas dafür. Vom 12. März bis zum 8. April verschenkt die Versicherungsgruppe täglich gesunde Znüni-Boxen an Kids im Kindergarten- und Primarschulalter.

Die ÖKK sieht in gesunden und leistungsfähigen Kindern die Zukunft der Schweiz – wer nicht? – und tut sogar etwas dafür. Vom 12. März bis zum 8. April verschenkt die Versicherungsgruppe täglich gesunde Znüni-Boxen an Kids im Kindergarten- und Primarschulalter.Bevor Schoggihasen en masse aufkreuzen, werden Schweizer Kindern gesunde Zwischenmahlzeiten schmackhaft gemacht. Einen Monat lang sorgt die ÖKK für ein gesundes Znüni auf dem Pausenhof. Laut Medienmitteilung kommen täglich 280 Kinder in den Genuss von Vollkornkräckern, Rüebli, Käse, Trauben und Kürbiskernen.
Gemäss der ÖKK sind die Folgen eines ungeeigneten Pausensnacks fatal. Sie untermauert diese Aussage mit dem Hinweis, dass laut Schweizerischer Gesellschaft für Ernährung jedes fünfte Kind hierzulande übergewichtig sei. Dagegen möchte der Versicherer ankämpfen. Denn, wie Projektleiter der Znüni-Kampagne Martin Albisser beteuert, «Wer in jungen Jahren etwas für seine Gesundheit tut, wird dieses Verhalten in der Regel auch als Erwachsener beibehalten».
Die ÖKK lancierte im letzten Jahr eine Bewegungskampagne in Kindergärten und engagiert sich aktiv für mehr Krippenplätze. Wer im Rahmen der Znüni-Kampagne einem Kind zwischen fünf und neun eine Lunch-Box zukommen lassen möchte, kann eine Anmeldung auf der ÖKK-Website vornehmen.

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