E-Mail-Verkehr besteht zu 80 bis 90 Prozent aus Spam
Internetkriminalität wird professioneller. Der Datenklau ist ein lohnendes und wenig risikoreiches Geschäft, wie ein Bericht der Melde- und Analysestelle Informationssicherung des Bundes (Melani) feststellt.
Internetkriminalität wird professioneller. Der Datenklau ist ein lohnendes und wenig risikoreiches Geschäft, wie ein Bericht der Melde- und Analysestelle Informationssicherung des Bundes (Melani) feststellt.
Laut der im Bundesamt für Polizei angesiedelten Meldestelle werden Kriminelle beim Datendiebstahl immer raffinierter. Da Computersysteme sicherer geworden seien, gerate nun die Einzelperson ins Visier der Angreifer. Dabei wird die Unsicherheit, Hilfsbereitschaft oder Gutgläubigkeit von Personen ausgenützt, um an vertrauliche Daten zu gelangen, meist durch E-Mails mit infizierten Dateianhängen oder durch das Anklicken von Links.
Voraussetzung für den Erfolg dieses Social Engineering sind Informationen über potentielle Opfer. Diese verschaffen sich Cyberkriminelle über Identitäts- und Datendiebstähle. Dafür wird gezielt Malware eingesetzt: Software, die auf einem Rechner schädliche Funktionen ausführt, und die durch herkömmliche Antivirensoftware kaum entdeckt werden kann. Auch mit E-Mails und Internetseiten gehen die Angreifer auf Opfersuche, die sie etwa als Helfer zum Abtransportieren von kriminell erbeuteten Geldern einsetzen.
Insgesamt habe sich der cyberkriminelle Markt etabliert, hält die Meldestelle fest. Mit Spam-Versand, der Entwicklung von in PDF-Dateien versteckter Malware und der Suche nach Sicherheitslücken lasse sich viel Geld verdienen. Der Markt mit gestohlenen Daten sei lukrativ. Weiter stark zugenommen hat die Massenwerbung mit Spam-Mails, die laut Melani 80 bis 90 Prozent des gesamten E-Mail-Verkehrs ausmachen. Wegen der häufiger mitgeschickten Bilder belasteten sie immer mehr die Internetinfrastruktur.
Solange der Informationsaustausch zwischen den Strafverfolgungsbehörden und die internationale Gesetzeslage nicht verbessert würden, werde es weiter schwierig blieben, Cyberkriminelle zu identifizieren und festzunehmen. Die Cybercrime-Szene werde weiter wachsen. Überschätzt werde hingegen die Bedrohung durch Cyberterrorismus, jedoch nutzten Terroristen das Internet für Propaganda, Ideologisierung, Geldbeschaffung und Kommunikation.
Laut der im Bundesamt für Polizei angesiedelten Meldestelle werden Kriminelle beim Datendiebstahl immer raffinierter. Da Computersysteme sicherer geworden seien, gerate nun die Einzelperson ins Visier der Angreifer. Dabei wird die Unsicherheit, Hilfsbereitschaft oder Gutgläubigkeit von Personen ausgenützt, um an vertrauliche Daten zu gelangen, meist durch E-Mails mit infizierten Dateianhängen oder durch das Anklicken von Links.
Voraussetzung für den Erfolg dieses Social Engineering sind Informationen über potentielle Opfer. Diese verschaffen sich Cyberkriminelle über Identitäts- und Datendiebstähle. Dafür wird gezielt Malware eingesetzt: Software, die auf einem Rechner schädliche Funktionen ausführt, und die durch herkömmliche Antivirensoftware kaum entdeckt werden kann. Auch mit E-Mails und Internetseiten gehen die Angreifer auf Opfersuche, die sie etwa als Helfer zum Abtransportieren von kriminell erbeuteten Geldern einsetzen.
Insgesamt habe sich der cyberkriminelle Markt etabliert, hält die Meldestelle fest. Mit Spam-Versand, der Entwicklung von in PDF-Dateien versteckter Malware und der Suche nach Sicherheitslücken lasse sich viel Geld verdienen. Der Markt mit gestohlenen Daten sei lukrativ. Weiter stark zugenommen hat die Massenwerbung mit Spam-Mails, die laut Melani 80 bis 90 Prozent des gesamten E-Mail-Verkehrs ausmachen. Wegen der häufiger mitgeschickten Bilder belasteten sie immer mehr die Internetinfrastruktur.
Solange der Informationsaustausch zwischen den Strafverfolgungsbehörden und die internationale Gesetzeslage nicht verbessert würden, werde es weiter schwierig blieben, Cyberkriminelle zu identifizieren und festzunehmen. Die Cybercrime-Szene werde weiter wachsen. Überschätzt werde hingegen die Bedrohung durch Cyberterrorismus, jedoch nutzten Terroristen das Internet für Propaganda, Ideologisierung, Geldbeschaffung und Kommunikation.
