Urheberrechtsverstösse kommen Minderjährige teuer zu stehen

Die Musikindustrie greift im Kampf gegen Downloads von geschützten Inhalten aus dem Internet immer härter durch. Im Visier sind auch Minderjährige. Auch sie haften für Verstösse gegen das Urheberrecht im Internet.

Die Musikindustrie greift im Kampf gegen Downloads von geschützten Inhalten aus dem Internet immer härter durch. Im Visier sind auch Minderjährige. Auch sie haften für Verstösse gegen das Urheberrecht im Internet. Das ergab eine erst kürzlich veröffentlichte Entscheidung des Oberlandesgerichts Hamburg vom 13. September 2006: Ein eine 15-Jährige hatte über eine Online-Tauschbörse Bilder der Sängerin Jeanette Biedermann heruntergeladen und diese via Ebay verkauft. Sie wurde vom Rechteinhaber der Bilder kostenpflichtig abgemahnt.
«Diese Entscheidung hat für Aufsehen gesorgt, weil es Ähnliches bis dato nicht gegeben hat», erklärte Rechtsanwalt Arndt Joachim Nagel gegenüber Pressetext.ch. Nun zieht auch die Musikindustrie nach und beauftragt vermehrt Kanzleien mit der Jagd auf jugendliche Urheberrechtsbrecher.
Die Kosten für einen Urheberrechtsverstoss können sich schnell auf mehrere tausend Euro summieren. Die 15-Jährige Bilderverkäuferin hat das Verfahren laut Nagel wohl rund 3000 Euro gekostet.
Mehrheitlich unproblematisch sind zwar weiterhin Urheberrechtsvergehen im privaten Bereich, etwa der Download einiger weniger Fotos oder Musikstücken zu privaten Zwecken. Wer sich aber durch Verkauf bereichert, muss auch im jugendlichen Alter mit rechtlichen Schritten rechnen.

Bluewin im Mai an der Spitze des Net-Metrix-Audits

Net-Metrix, die neu gegründete Firma für Internetforschung, hat die Webstatistik Net-Metrix-Audit für den Mai 2007 veröffentlicht. Auf den ersten fünf Plätzen liegen Bluewin, Search.ch, Blick Online, NZZ Online und 20minuten.ch.

Net-Metrix, die neu gegründete Firma für Internetforschung, hat die Webstatistik Net-Metrix-Audit für den Mai 2007 veröffentlicht. Auf den ersten fünf Plätzen liegen Bluewin, Search.ch, Blick Online, NZZ Online und 20minuten.ch. Die Rangfolge bei diesen Sites ist bei den Unique Clients und bei den Visits identisch. Ein Visit ist ein Besuch auf einer Website, der nicht länger als 30 Minuten unterbrochen wird. Unique Clients sind die Anzahl verschiedener Computer, von denen aus eine bestimmte Website aufgerufen wird.
Unter den Top 20 der meistbesuchten Websites ergeben diese Werte aber durchaus unterschiedliche Resultate: So kommt Partyguide zwar bei den Unique Clients nicht unter die ersten 20, landet aber bei den Visits immerhin auf dem achten Platz. Die Partysite generiert also viele Besuche.
Insgesamt werden in der aktuellen Publikation 148 Websites ausgewiesen, davon 13 Websites ohne Werbung Dritter. Neu dabei sind die Websites 4-4-2.com, Ausflugsziele.ch, Energy Zürich und GHI.ch. Mittels der Studie können Schweizer Websites ihre Traffic-Kennzahlen beglaubigen und publizieren lassen.
Die Net-Metrix AG haben Am 16. April 2007 die SRG, Wemf und der ICT-Verband Simsa ins Leben gerufen (siehe
Net-Metrix AG gegründet
).

Mitlinks und Tillate waren für Cardinal auf Engelsuche

Eve Cardinal, ein prickelndes, leicht alkoholhaltiges Apéro-Getränk für Frauen wird neu von 15 «Eve’s Angels» repräsentiert. Die Suche nach den Engeln wurde vom Neuen Medienhaus Mitlinks in Zusammenarbeit mit der Nightlife-Plattform Tilllate durchgeführt.

 Eve Cardinal, ein prickelndes, leicht alkoholhaltiges Apéro-Getränk für Frauen wird neu von 15 «Eve’s Angels» repräsentiert. Die Suche nach den Engeln wurde vom Neuen Medienhaus Mitlinks in Zusammenarbeit mit der Nightlife-Plattform Tilllate durchgeführt. Wie Mitlinks mitteilt, wurden in einem ersten Schritt die weiblichen User von Tilllate mittels Banner-Kampagne dazu aufgerufen, sich für das Eve’s Angels Casting anzumelden. Siehe da: 400 potenzielle Engel folgten dem Ruf. In einem zweiten Schritt wurden 15 Kandidatinnen ausgewählt, die ab sofort in verschiedenen In-Lokalen der Schweiz das neueste Produkt von Cardinal anpreisen. Am «Eve Styling Day» wurden die Repräsentantinnen auf ihren Job vorbereitet und kamen in den Genuss eines von Cardinal gesponserten Shopping-Trips durch die Boutiquen der Stadt Zürich. Mitlinks hat zu diesem Anlass einen Film realisiert, der den «Eve Styling Day» dokumentiert. Auf Cardinal-eve.ch findet sich zudem ein Wettbewerb, bei dem attraktive Städtereisen im Jackpot liegen.

Die Weisse Dame von Persil

Ihre blonden Haare stecken unter einem eleganten Hut und ein weisses, tief ausgeschnittenes Kleid umweht ihre schmale Taille. Die Weisse Dame hat zwar keinen Namen, dafür einen sauberen Ruf, und das seit 1922. Deshalb verziert Persils berühmteste Werbeträgerin heute wieder Waschmittel-Verpackungen.

Jahrelang war sie in der Mottenkiste verschollen, nun zelebriert die berühmte Weisse Dame der Persil-Werbung ihr Comeback. Das Waschpulver feiert seinen hundertsten Geburtstag und organisiert zu diesem Anlass einen Gastauftritt seiner bekanntesten Werbefigur auf den Persil-Verpackungen.Persil, das meistverkaufte Waschmittel in Deutschland, wird 100 Jahre alt. Gemäss der Süddeutschen war die Erschaffung eines solchen Produktes eine wahre Revolution für die gewöhnliche Hausfrau, denn der Waschvorgang wurde leichter und das Bleichen überflüssig.
Ab 1922 war die Weisse Dame zum ersten Mal als Werbeträgerin im Einsatz. 1950 startete sie gar als Schauspielerin durch; eine Karriere, die bis Ende der 60-er dauern sollte. Vor einem halben Jahrhundert fragte ein älterer Herr zum ersten Mal in einem Werbespot eine elegant gekleidete junge Frau im weissen Kostüm: «Kennen wir uns nicht?» Die Angesprochene antwortete selbstbewusst «Kann schon sein, mein Herr. Mich kennen Millionen.» Obwohl sie bereits seit über 30 Jahren in Rente ist, hat die Weisse Dame nichts von ihrer Selbstsicherheit und ihrer Bekanntheit eingebüsst.

Agence Virtuelle mit neuem Mandat

Die Genfer Agentur Agence Virtuelle hat sich einen neuen Kunden geangelt. Eden Springs beauftragt ab sofort die Search Marketing Agentur, um ihre Referenzierung und Online-Promotion zu verwalten und optimieren.

Die Genfer Agentur Agence Virtuelle hat sich einen neuen Kunden geangelt. Eden Springs beauftragt ab sofort die Search Marketing Agentur, um ihre Referenzierung und Online-Promotion zu verwalten und optimieren.Der Wasserspender-Hersteller Eden Springs möchte seinen Marktanteil weiter erhöhen. Laut Pressemitteilung ist die Genfer Agentur Agence Virtuelle für die Search Engine Optimierung von Eden Springs verantwortlich.
Agence Virtuelle ist seit 1995 im Bereich e-Branding tätig. Die Agentur erarbeitet e-Business-Lösungen wie die Suchmaschinen-Optimierung und berät Marken wie Energizer, Easyjet oder Ebookers.   
Seit seinen Gründungszeiten in den 1980er-Jahren liefert Eden Springs reines Quellwasser in 19-Liter-Flaschen oder in Sportflaschen à 75 cl nach Hause oder ins Büro. Die Eden-Springs-Gruppe verzeichnet gegenwärtig eine Wachstumsrate von durchschnittlich 40 Prozent pro Jahr. Damit gehört Eden zu den europäischen Marktführern seiner Branche.

Interaktives Game für die Mobiliar

Die Zürcher Agentur Assai hat ein Spiel für die Mobiliar realisiert. Die Game-Microsite wurde mit einem Viral-Mechanismus, Werbespots und Informationen zur Mobiliar versehen.

Die Zürcher Agentur Assai hat ein Spiel für die Mobiliar realisiert. Die Game-Microsite wurde mit einem Viral-Mechanismus, Werbespots und Informationen zur Mobiliar versehen.Zwecks Image-Verbesserung lockt die Mobiliar mit einem neuen interaktiven Game auf eine Micro-Website, die mit Infos und Werbespots bepackt ist. Nebst dem Spiel «Mobifly» erstellte die beauftragte Agentur Assai neue Online-Werbemittel, die laut Pressemitteilung spielerisch angehaucht sind und Interessierte direkt auf die Microsite gelangen lassen. Um eine nachhaltige Verbreitung zu gewährleisten, setzt Assai auf einen Viral-Mechanismus. So werden Besucher mittels Zusatzverlosung animiert, Freunde einzuladen.
Mit dieser Kampagne will die Mobiliar ihren Überschussfonds bekannt machen und sich eine positive Einstellung als Genossenschaft sichern.

Gediegene neue Kundschaft für Flowcube

Mit dem Neukunden Hotel Le Vieux Manoir stärkt die Zürcher Flowcube Communications ihre Marktstellung im Bereich der Public Relations im Lifestyle-Sektor. Die Agentur obsiegte in einem Auswahlverfahren und ist nun mit der Kommunikationsberatung und Public Relations für das 5-Sterne Hotel bei Murten betraut.

 Mit dem Neukunden Hotel Le Vieux Manoir stärkt die Zürcher Flowcube Communications ihre Marktstellung im Bereich der Public Relations im Lifestyle-Sektor. Die Agentur obsiegte in einem Auswahlverfahren und ist nun mit der Kommunikationsberatung und Public Relations für das 5-Sterne Hotel bei Murten betraut.  
Das Mandat beinhalte die Beratung der Geschäftleitung, die gesamte Öffentlichkeitsarbeit und die Führung der Pressestellen für die Schweiz und Deutschland, wie Flowcube in der entsprechenden Medienmitteilung schreibt. Schwer dürfte das den sieben Mitarbeitenden der Zürcher PR-Agentur mit Zweigstelle in Mailand nicht fallen, denn schon in Worten lockt das 5-Sterne-Haus zum sofortigen Kofferpacken: Das Vieux Manoir gilt mit seinen 34 stilvollen Zimmern als eines der schönsten Seehotels der Schweiz. Umgeben von einem idyllischen Park bietet das 100-jährige Fachwerkhaus hoch stehende Gastronomie in einzigartigem Ambiente für eine gehobene Kundschaft.

Zu guter Letzt: Flieg, Pflasterstein, flieg!

Heiligendamm ist derzeit ein heisses Pflaster. Wenn aber Wasserwerferduschen, Gummiknüppelbehandlung oder Tränengasinhalation nicht Ihr Ding ist, Sie aber dennoch Ihrem Missbehagen gegenüber der herrschenden Verhältnisse Ausdruck verleihen möchten, können Sie auf der Unicef-Website ganz und gar ungefährlich demonstrieren.

 Heiligendamm ist derzeit ein heisses Pflaster. Wenn aber Wasserwerferduschen, Gummiknüppelbehandlung oder Tränengasinhalation nicht Ihr Ding ist, Sie aber dennoch Ihrem Missbehagen gegenüber der herrschenden Verhältnisse Ausdruck verleihen möchten, können Sie auf der Unicef-Website ganz und gar ungefährlich demonstrieren.  
Derzeit werden am G8-Gipfel in Heiligendamm von den einen wieder fleissig Zäune eingedrückt, Polizisten verkloppt (und umgekehrt) und Bahnlinien blockiert. Derweil die anderen ebenso fleissig gediegene Dinner einnehmen und nichts beschliessen. Das macht nicht nur Vertreter des schwarzen Blocks wütend, sondern auch ganz viele ganz unbescholtene Bürger, die nicht in Ordnung finden, wie die Mächtigen vor sich hin wursteln. Die Kinderabteilung der UNO, die Unicef, hat genau für diese Klientel eine Site aufgeschaltet, wo man seinen eigenen kleinen Demonstranten erstellen kann, der sich für diese Anliegen einsetzt. Am Donnerstagabend befanden sich schon an die 3’000 virtuelle Protestierende auf der Seite, die den sofortigen Globalisierungsstopp, weniger Geldgier und mehr Rechte für Kinder fordern. Zu hoffen bleibt, das die G8-Damen und Herren wenigstens wissen, wie man einen Browser öffnet.

Guter Journalismus ist teuer

An einer von News Aktuell veranstalten Podiumsdiskussion kamen in Hamburg Experten zum Befund, dass im Web-Zeitalter die Finanzierung von Qualitätsjournalismus die entscheidende Herausforderung darstellt.

 An einer von News Aktuell veranstalten Podiumsdiskussion kamen in Hamburg Experten zum Befund, dass im Web-Zeitalter die Finanzierung von Qualitätsjournalismus die entscheidende Herausforderung darstellt.  
Wie das Presseportal meldet, wohnten über 250 Pressesprecher, PR-Fachleute und Journalisten der Diskussion «Von der Edelfeder zum Contentlieferanten? – Printmedien im Wandel» bei. Stern.de-Chefredakor Frank Thomson etwa glaubt nicht, dass Online-Anbieter die klassischen Medien verdrängen. Dennoch sieht er in Nachrichtenanbietern wie Google, die gesammelte News gratis auf ihren Plattformen verbreiten, eine Gefahr für den klassischen Journalismus. Holger Stark vom Spiegel gab zu Bedenken, dass bereits 70 Prozent der Online-Werbeeinnahmen an Google und Yahoo gehen, die nicht in den Journalismus investieren. Zudem leide die journalistische Recherche unter dem Internet: Informationen werden oft nicht mehr per Telefon oder mit Interviews beschafft, sondern «gegoogelt». Jüngere Generationen informierten sich hauptsächlich über das Internet, so Kuno Haberbusch vom NDR. Die Printmedien müssten dringend Konzepte finden, um diese Zielgruppen wieder an klassische Inhalte heranzuführen.
 
Google zu verteufeln sei aber falsch, meint Jan-Eric Peters, Direktor der Axel Spinger Akademie, denn das Internet habe die Recherche auch erleichtert und verbessert. Der Nutzer habe durch Video- oder Audioelemente oder Verlinkungen mehr Hintergrundinformationen als im Print. Wie im journalistischen Alltag vermischten sich auch publikumsseitig die Medien immer mehr. Die Frage aber sei, ob auch künftig genug Geld für guten Journalismus ausgegeben werde, so Peters. Dpa-Chefredaktor Wilm Herlyn hat keine Bedenken, denn in wirtschaftlich mageren Zeiten werde vorwiegend im Online-Bereich gespart: «Nach dem medialen Hype 2001 hat zum Beispiel die FAZ vorwiegend Journalisten aus dem Online-Bereich entlassen. Deren Arbeit übernahmen Print-Redakteure.» Die allgemeine Entwicklung von Print zu Online habe allerdings wenig Konsequenzen für den journalistischen Nachwuchs. «Auch im Online-Zeitalter wird es Edelfedern geben», so Herlyn.

Traumtyp für Anna Maier

Unter dem Motto «Traumtyp gesucht?/ gefunden!» hat Nissan eine Kampagne für ihre Micra-Modelle gestartet. Moderatorin Anna Maier und Ex-Mr. Schweiz Miguel San Juan streichen die Preisvorteile heraus und verlosen ein Micra Coupé Cabriolet.

 Unter dem Motto «Traumtyp gesucht?/ gefunden!» hat Nissan eine Kampagne für ihre Micra-Modelle gestartet. Moderatorin Anna Maier und Ex-Mr. Schweiz Miguel San Juan streichen die Preisvorteile heraus und verlosen ein Micra Coupé Cabriolet. Dabei liefern sich die beiden Schönen gemäss Informationen des Presseportals eine Verfolgungsjagd: Maier hängt sich an Miguel, entscheidet sich aber nach einem Showdown im Parkhaus doch nicht für den Mann, sondern für sein Auto, einem Coupé Cabriolet (C+C) von Nissan. Wer wie Maier findet, der C+C sei der Traumtyp schlechthin, braucht derzeit nur drei Fragen richtig zu beantworten und schon winkt die Chance, einen der Flitzer zu gewinnen. Zudem bietet Nissan für die beiden Modelle eine Sommerprämie, mit der ein Käufer je nach Modell bis zu 1’500 Franken einsparen kann. Die Aktionen werden breit beworben, unter anderem auf Postern in S-Bahnen und Intercitys oder in Print-Inseraten und auf Webbannern.

NZZ übernimmt Tourmedia

Die Anzeigenspezialistin Tourmedia gehört nun zu 100 Prozent der NZZ. Die ursprünglich gemeinsam von der NZZ und dem Jean Frey Verlag gegründete Tochtergesellschaft soll keine Veränderung der Ausrichtung ihrer Aktivitäten erfahren.

Die Anzeigenspezialistin Tourmedia gehört nun zu 100 Prozent der NZZ. Die ursprünglich gemeinsam von der NZZ und dem Jean Frey Verlag gegründete Tochtergesellschaft soll keine Veränderung der Ausrichtung ihrer Aktivitäten erfahren.Am 1. Juni hat die NZZ den verbleibenden 25 Prozent-Aktienanteil der Tourmedia, welcher noch im Besitz des Jean Frey Verlags war, übernommen. Laut Pressemitteilung wird sich nichts an der Tätigkeit der Tochtergesellschaft verändern.
Die Tourmedia befasst sich mit der Anzeigenakquisition und Abwicklung in den Bereichen Tourismus sowie Aus- und Weiterbildung für die Titel NZZ, NZZ am Sonntag, Weltwoche (Jean Frey) und – auf nicht exklusiver Basis – für die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Daneben agiert die Firma auch als Vermittlerin für Anzeigenaufträge und betreut Gesamtbudgets von Kunden im In- und Ausland.

Brunner Druck und Medien ISO-zertifiziert

Als erstes grafisches Unternehmen der Zentralschweiz erfüllt Brunner Druck und Medien seit April die ISO-Qualitätsnorm 12647-2. Für Brunner ist dies eine wichtige Weichenstellung für die Zukunft und ein Bekenntnis zu internationalen Standards.

 Als erstes grafisches Unternehmen der Zentralschweiz erfüllt Brunner Druck und Medien seit April die ISO-Qualitätsnorm 12647-2. Für Brunner ist dies eine wichtige Weichenstellung für die Zukunft und ein Bekenntnis zu internationalen Standards.  
Beim eintägigen Audit im März prüften Experten des Schweizerischen Kompetenzzentrums für Medien- und Druckereitechnologie (UGRA) Produktionsabläufe und Know-how der Verkäufer im Innen- und Aussendienst sowie der Mitarbeitenden in der Druckvorstufe. Wie es bei Presseportal heisst, wurden verschiedene Arbeitsschritte wie Datenhandling oder Druckplattenherstellung beurteilt und die Kalibrierung der Monitore oder die Qualität der Proofs kontrolliert. Die ISO-Norm 12647-2 ist Basis des «Prozessstandard Offsetdruck» und damit des «Medienstandards Druck». Ziel dieser derzeit in der Branche kontrovers diskutierten Normen ist die optimale Zusammenarbeit zwischen Auftraggebern (Agenturen) und Dienstleistern (Vorstufe und Druckerei) bei der Medienproduktion. Eine ISO-Zertifizierung zeigt auch, dass ein Unternehmen sinnvoll in Mitarbeitende, Leistungen und Produkte – kurzum in die Zukunft – investiert.
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