Städtereisen bis vor die eigene Haustüre
Shopping Die Agentur Noise hat den Auftrag übernommen, noch mehr Menschen in die Zürcher Sihlcity zu locken.
Shopping Die Agentur Noise hat den Auftrag übernommen, noch mehr Menschen in die Zürcher Sihlcity zu locken.Der Touristenstrom ist unübersehbar: Seit die Sihlcity am 22. März 2007 ihre Stadttore geöffnet hat, verzeichnet die neue «Stadt in der Stadt» täglich Tausende von Touristen aus nah und fern. 80 Geschäfte auf 41000 Quadratmetern Fläche machen das neue Zentrum zu einem der grössten Shoppingtempel der Schweiz. Bereits sehr gut funktioniert das Konzept bei den 13 Gastrobetrieben. Während hier die Kassen befriedigend klingeln, machen viele Detailhändler aber noch lange Gesichter, wie eine Analyse des Wirtschaftsmagazins Cash aufzeigen will. 46 Millionen Franken Miteinnahmen müssen in der Sihlcity insgesamt amortisiert werden. Genaue Zahlen von der Verkaufsfront gibt es noch nicht. Aber vor allem die Läden aus dem Nonfood-Bereich klagen hinter vorgehaltener Hand, dass ihre Erwartungen noch nicht erfüllt sind. An Wochenenden läuft das Geschäft gut. An Werktagen gilt aber immer noch das Prinzip Hoffnung. Was tun?
Nur wenig bezahlte WerbungViele Werber haben sich vor der Eröffnung gewundert, dass die Sihlcity offenbar voll auf die rein journalistische Propaganda rund um die Berichterstattung zur Eröffnung setzte. Bezahlte Werbung wurde nur bescheiden geschaltet. Das wird jetzt offensichtlich geändert. Damit der Strom an «Touristen» noch lange nicht abreisst, sondern im Gegenteil noch grösser wird, hat Sihlcity die Werbeagentur Noise in Zürich nach Lösungen suchen lassen.
Dieser Tage ist die Kampagne in der «Nachbarstadt» Zürich sowie den Sihlcity-Vororten mit Plakaten, Anzeigen und ÖV-Werbung gestartet. Mit einer einfachen und klaren Botschaft: Machen Sie wieder einmal eine Städtereise in die kleinste Grossstadt.
In diesem Sinne bedient sich der ganze Auftritt bei den klassischen Ingredienzien eines erfolgreichen Städtemarketings und kehrt die Anziehungspunkte einer Grossstadt nach vorne. Denn: «Wer Sihlcity besucht, macht keine Einkaufstour, sondern eine Städtereise mit allem Drum und Dran», meint Projektleiter Patrik Leuenberger bei Noise.
Für die Werber hat der Besucher gegenüber Metropolen wie London oder Paris sogar einige Vorteile: Sihlcity liegt direkt vor der Haustüre, die Reisekosten sind sehr gering, und man kann sowohl sehr spontan als auch nur für einen Kürzesttrip anreisen.
Verpackt werden die Botschaften in ein schnörkelloses Layout mit witzigen Headlines und einem Reiseanhänger als visuellem Aufhänger. So einfach kann Städtemarketing sein.
Andreas Panzeri
Nur wenig bezahlte WerbungViele Werber haben sich vor der Eröffnung gewundert, dass die Sihlcity offenbar voll auf die rein journalistische Propaganda rund um die Berichterstattung zur Eröffnung setzte. Bezahlte Werbung wurde nur bescheiden geschaltet. Das wird jetzt offensichtlich geändert. Damit der Strom an «Touristen» noch lange nicht abreisst, sondern im Gegenteil noch grösser wird, hat Sihlcity die Werbeagentur Noise in Zürich nach Lösungen suchen lassen.
Dieser Tage ist die Kampagne in der «Nachbarstadt» Zürich sowie den Sihlcity-Vororten mit Plakaten, Anzeigen und ÖV-Werbung gestartet. Mit einer einfachen und klaren Botschaft: Machen Sie wieder einmal eine Städtereise in die kleinste Grossstadt.
In diesem Sinne bedient sich der ganze Auftritt bei den klassischen Ingredienzien eines erfolgreichen Städtemarketings und kehrt die Anziehungspunkte einer Grossstadt nach vorne. Denn: «Wer Sihlcity besucht, macht keine Einkaufstour, sondern eine Städtereise mit allem Drum und Dran», meint Projektleiter Patrik Leuenberger bei Noise.
Für die Werber hat der Besucher gegenüber Metropolen wie London oder Paris sogar einige Vorteile: Sihlcity liegt direkt vor der Haustüre, die Reisekosten sind sehr gering, und man kann sowohl sehr spontan als auch nur für einen Kürzesttrip anreisen.
Verpackt werden die Botschaften in ein schnörkelloses Layout mit witzigen Headlines und einem Reiseanhänger als visuellem Aufhänger. So einfach kann Städtemarketing sein.
Andreas Panzeri
