Jetzt aber schalten, Jungunternehmer!

Messen Am 20. Juni findet Wirtschaftsförderung nicht nur auf dem Papier statt. Sondern im Zürcher Hürlimann-Areal.

Messen Am 20. Juni findet Wirtschaftsförderung nicht nur auf dem Papier statt. Sondern im Zürcher Hürlimann-Areal. An der StartMesse 2007 – der grössten Schweizer Veranstaltung zu den Themen Firmengründung, Franchising und Nachfolge – profitieren Jungunternehmer von konzentriertem Know-how. Genauso auf dem Punkt ist das Key Visual in Form eines auffälligen On-Schalters, das Matter & Gretener neben dem CI für die Bewerbung des Events entwickelte.

Young Commitment animiert mit Publicis zum Wählen

Mit einer Kampagne unterstützt die Werbeagentur Publicis das Engagement von Young Commitment, Jugendliche wieder für die Politik zu interessieren und zum Wählen zu motivieren.

 Young Commitment ist eine Initiative der Stiftung Forum Alpinum. Das geschäftsführende Gremium besteht aus Studierenden und will das Interesse von Jugendlichen an der Politik wecken. Publicis stand laut Communiqué vor der Herausforderung, eine Zielgruppe anzusprechen, die sich politisch eher desinteressiert zeigt, nicht gerne liest und sich lieber kurz und prägnant unterhalten lässt. Daraus entwickelte die Agentur eine Idee, die mit der Internet-Affinität der Jugendlichen spielt. In Form einer Teaserkampagne kommunizieren Anzeigen und Plakate ungewöhnliche URL-Adressen wie www.kaputtschlagen.ch oder www.voll-pleite.ch. Sie bringen den Surfer auf die Homepage von Young Commitment, auf welcher mit politischem Hintergrund abrufbar sind.
Jeweils am Ende erscheint die Fragestellung «Und was ist Deine Meinung?». Die Jugendlichen können auf dem Blog von Young Commitment in einen Dialog zu den angesprochenen Themen treten. Damit solle der erste Schritt geleistet werden, sich aktiv mit Politik auseinanderzusetzen. Die Kampagne besteht aus sechs Sujets, die seit dieser Woche als Anzeigen in diversen Printtiteln zu sehen sind.

Sarganserländer Druck verzeichnet 2006 weniger Einnahmen

Die Sarganserländer Druck AG hat 2006 bei Gesamteinnahmen von 8,7 Mio. Franken einen Reingewinn von 220’000 Franken erzielt. Gegenüber dem Vorjahr sank der Ertrag um 3 Prozent, der Gewinn um 25 Prozent.

 Die Sarganserländer Druck AG mit Sitz in Mels hat im vergangenen Jahr bei Gesamteinnahmen von 8,7 Mio. Franken einen Reingewinn von 220’000 Franken erzielt. Gegenüber dem Vorjahr sank der Ertrag um 3 Prozent, der Gewinn um 25 Prozent, wie die SDA berichtet.  
Im Geschäftsbericht werden die rückläufigen Zahlen mit weniger Aufträgen und geringeren Margen bei den Drucksachen begründet. Hier sank der Ertrag um 400’000 auf 2,6 Mio. Franken. Hingegen konnten die Tageszeitung Sarganserländer dank deutlich mehr Inseraten und der Buchverlag um 220’000 auf 5,7 Mio. Franken zulegen.
 
Das Druck-Unternehmen steht schuldenfrei da. Die Bilanz weist ein um 10’000 Franken höheres Eigenkapital von 6,82 Mio. Franken aus. Die Auflage des Sarganserländers stagnierte bei 10’545 Exemplaren. Der Mitarbeiterbestand betrug unverändert 43 Personen, die durchschnittlich seit über 13 Jahren für den Sarganserländer Druck tätig sind.

Kreuzzug für das Vaterland

Standortmarketing Spillmann Felser Leo Burnett soll mit einer ausgefallenen Imagekampagne mehr ausländische Unternehmer in die Schweiz locken.

Standortmarketing Spillmann Felser Leo Burnett soll mit einer ausgefallenen Imagekampagne mehr ausländische Unternehmer in die Schweiz locken. «Schweiz. Entdecke das Plus.» So lautet der Claim für die Standortmarketing-Kampagne der Schweiz. Und diesen Claim vom Plus gilt es jetzt mit Inhalt zu füllen. Ziel einer eben angelaufenen Kampagne von Spillmann Felser Leo Burnett ist es, die Schweiz im Ausland zu bewerben: als interessanten Standort für internationale Unternehmen. Als vielfältiges Ferienland. Als Plattform für Forschung und Bildung. Sowie als sicheren und schönen Ort zum Leben. All das sind Werte, für die die moderne und traditionelle Schweiz der vier Kulturen (ein)steht. Für die geistigen Väter der Kampagne sind es auch Werte und Eigenschaften, die unser Land «einzigartig machen». Projektleiter auf Seite der Auftraggeber ist Jörg Krebs, Standortmarketing Öffentliche Hand Euro 2008.
Schweiz von der besten SeiteDie Agentur Spillmann Felser Leo Burnett, die mit ihrer Werbung für Schweiz Tourismus schon mehrmals aufgefallen und auch ausgezeichnet worden ist, hat nun für das Standortmarketing Schweiz – «also für die Schweiz», wie Stratege Rolf Zimmermann meint – Anzeigen kreiert, um genau diese Werte und Eigenschaften im Ausland zu kommunizieren. Genauer: in Deutschland, England, Frankreich, Italien, Holland, Russland und Spanien. Die Anzeigensujets präsentieren die Schweiz von ihrer besten Seite – was in dieser Kampagne für einmal nicht die Schokoladenseite sein soll. So wirbt die Schweiz ab sofort mit johlenden Schweizer Fussballfans für Neutralität, mit einem Mikroskopbild für Grösse, mit dem Heidi für Prominenz oder mit dem Matterhorn für Stabilität. Ab Juni 2007 werden die Sujets in der ausländischen Presse und im Internet auf switzerland.com zu sehen sein.
Ergänzt wird die internationale Printkampagne von einer Roadshow mit einer künstlerisch auffallenden Installation. SFLB lässt ein acht Meter hohes Schweizerkreuz kreuz und quer durch Europa reisen. Die erste Station ist in Valencia, direkt neben der Rennjacht Alinghi, die in diesem Sommer ebenfalls für die Schweiz Furore machen soll.
Dreidimensionale NationalflaggeDas Schweizerkreuz ist «eine der prägnantesten Flaggen der Welt», meinen die Kreativen bei SFLB. Für ihre Aktion haben sie das bekannte Symbol dreidimensional aus fünf Schiffscontainern entworfen. Gebaut wurde das Icon von der Firma Scheifele Container.
Dieses sofort auffallende Schweizerkreuz ist nicht nur künstlerisch attraktiv, sondern auch begehbar. Es markiert damit nicht nur stumme Präsenz für die Schweiz im Ausland. In und rund um das Schweizerkreuz können auch Side-Events für Wirtschaft, Wissenschaft und Bildung sowie Tourismus eine attraktive Bühne finden.
Der Feldzug des modernen Kreuzes wurde letzte Woche in Interlaken lanciert. In Valencia können jetzt die Besucherinnen und Besucher beim Betreten des Schweizerkreuzes die Schweiz und ihr Plus sowohl als Ferienland wie Wirtschaftsplatz entdecken – mit Filmen, Fotografien und Ausstellungen zu Landschaft, Volk, Politik und Bildung.    
Andreas Panzeri

Lauterkeitskommission revidiert Grundsatz zur sexistischen Werbung

Die Lauterkeitskommission hat den aus dem Jahre 1993 stammenden Grundsatz Nr. 3.11 über geschlechterdiskriminierende Werbung revidiert. Neu hat sie unter anderem den Tatbestand «unangemessene Darstellung von Sexualität» geschaffen.

 Die Lauterkeitskommission hat den aus dem Jahre 1993 stammenden Grundsatz Nr. 3.11 über geschlechterdiskriminierende Werbung revidiert. Neu hat sie unter anderem den Tatbestand «unangemessene Darstellung von Sexualität» geschaffen. Gesellschaftliche Veränderungen und die Sensibilisierung auf gewisse Sachverhalte würden – nicht zuletzt auch im Hinblick auf die zunehmende Bedeutung der Rechtssprechung der Lauterkeitskommission – eine Anpassung erfordern, heisst es in einer Mitteilung.  
Eine Arbeitsgruppe, der auch eine Vertreterin der Zürcher Fachstelle für Gleichstellung angehörte, hat den Artikel neu strukturiert, umformuliert und Ergänzungen vorgenommen. Drei Punkte stehen im Zentrum der Neuausrichtung:
 
Um auch eine Diskriminierung beurteilen zu können, bei welcher die Werbung nicht explizit ein Geschlecht gegenüber dem anderen, sondern generell herabsetzt, ist erstens in Absatz 1 das Wort «herabsetzt» durch den Ausdruck «verletzt» ersetzt worden. Zweitens ist für die Frage der Geschlechtertypisierung ein eigener Tatbestand geschaffen worden, damit die Gleichwertigkeit der Geschlechter nicht in Frage gestellt werden kann. Drittens wurde der Auffangtatbestand «unangemessene Darstellung von Sexualität» geschaffen, denn immer wieder sorgte die Formulierung «Sexistische Beeinträchtigung ist dann gegeben, wenn zwischen der das Geschlecht verkörpernden Person und dem beworbenen Produkt kein Zusammenhang besteht» für Diskussionen. Der Tatbestand soll dann zur Anwendung kommen, wenn zwar grundsätzlich ein Zusammenhang besteht, die Darstellung als solche aber unwürdig ist.
 
Keinerlei Ergänzung hat der Grundsatz betreffend Quantität der Werbung erfahren, die von gewissen politischen Kreisen gefordert worden war. Die Grundsätze der Kommission können sich nur auf den Inhalt der einzelnen Werbemassnahmen beziehen.

Maxomedia in Guerilla-Aktion für Topjobs

Die Crossmedia-Agentur Maxomedia sorgt derzeit im Auftrag des Online-Kaderportals Topjobs mit Guerilla-Aktionen für Aufsehen. Zu der Kampagne gehören Schuhputzer, Toiletten-Kleber und frisch gebügelte Hemden.

Die Crossmedia-Agentur Maxomedia sorgt derzeit im Auftrag des Online-Kaderportals Topjobs mit Guerilla-Aktionen für Aufsehen. Zu der Kampagne gehören Schuhputzer, Toiletten-Kleber und frisch gebügelte Hemden: Schuhputzer haben an prominenten Plätzen in Zürich, Bern, Basel und Genf Schuhe poliert. Als Give-Away gab es getreu dem Claim «Starten Sie eine glänzende Karriere» Schuhputzdosen. Kommunikativer Aufhänger ist die Verlosung einer einwöchigen Reise nach Dubai für zwei Personen. Um am Wettbewerb teilzunehmen, registriert man sich für den Jobmail-Service aus der Website von Topjobs. Die Guerilla-Kampagne ist auch in den Toiletten von mehr als 40 Restaurants in der deutschen und französischen Schweiz präsent. Über den Waschbecken sind Spiegelkleber angebracht, die einen: Oberkörper ohne Kopf im Businessanzug respektive Kostüm zeigen. Wer sich vor den Spiegel stellt, sieht so sein Spiegelbild im Businessoutfit. Der dritte Teil der Kampagne fokussiert ebenfalls auf die Kleidung von Führungspersonen: Frisch gebügelte und zusammengelegte Hemden aus der Reinigung enthalten statt des stützenden Kartons einen Flyer, der dieselbe Funktion erfüllt. Auch hier gilt: Wer sich für den kostenlosen Jobmail-Service registriert, hat die Chance auf eine Luxusreise nach Dubai.

Euro 08: Publicis bekennt sich zum Ambushing

Publicis hat ein Strategie-Tool für Ambushing- und Sponsoring-Engagements entwickelt. Es identifiziert für Marke, Mensch und Event gemeinsame Affinitäten und verschmilzt sie miteinander. Achill J. Prakash, strategischer Planer bei Publicis, will Ambushing aus der moralischen Diskussion herauslösen und erklärt, wieso Veranstalter und Sponsoren dieses Mittel zu Unrecht verurteilen.

 Mit Blick auf die Euro 08 hat die Agentur Publicis ein Strategie-Tool für Ambushing- und Sponsoring-Engagements an Sportanlässen entwickelt. Ambushing wird meist gleichgesetzt mit Irreführung der Konsumenten durch unerlaubte Assoziation eines Produktes oder einer Dienstleistung mit einem werbewirksamen Anlass, um davon ohne Leistung eines eigenen Beitrags zu profitieren. Dagegen wehrt sich Achill J. Prakash, strategischer Planer bei Publicis: «Die Ambushing-Definitionen in der wissenschaftlichen Literatur sind bis heute zu wertend und zu eng gefasst. Ausserdem wird die Diskussion auf moralisch-ethischer Ebene geführt». In seinen Augen muss Ambushing und Sponsoring gleichberechtigt nebeneinander stehen.
«Gerade zur Zeit der WM 06 konnten auf Seiten der Ambusher und der offiziellen Sponsoren Erfolge verbucht werden. Grosse Marken wie Nike oder Lufthansa sind selbstbewusst als Ambusher aufgetreten», sagte Prakash der Werbewoche.
Bisher hätten sich Marketing- und Werbestrategen also schlicht die falsche Frage gestellt. «Es geht nicht darum, was gut oder böse ist, was besser oder schlechter ist. Die Frage muss sein, welche strategische und kommunikative Botschaft das gewünschte Ziel am effizientesten erreicht und welcher Weg dahin führt. Egal ob mit offiziellem Sponsoring oder Ambushing.»
Aber schadet Ambushing nicht den Sponsoren? Nein, findet Prakash: «Die Marken befinden sich sowieso täglich im gegenseitigen kommunikativen Kampf um Aufmerksamkeit und Relevanz. Ambushing schadet allenfalls den Veranstaltern und dem Event, das ist unbestritten. Doch das ist schliesslich nicht das Problem der Marken.»
Die Veranstalter müssten Ambushing heute als Kommunikations-Instrument akzeptieren lernen. Statt sich krampfhaft an ihre Rechte zu klammern, sollten sie nach innovativen Finanzierungsmöglichkeiten suchen und reale Entwicklungen nicht einfach ignorieren. «Die Hilflosigkeit der Veranstalter erinnert mich an die Reaktionen der Musik-Industrie auf illegale Downloads», findet Prakash.
Er rechnet damit, dass die Uefa rund um die Euro 08 hart gegen Ambusher vorgehen und so die offiziellen Sponsoren schützen werde. «Der Kampf auf gerichtlichem Wege schadet einer Marke unter Umständen aber mehr, als er ihr nützt. Denn den Menschen und Konsumenten geht es um das Erlebnis, nicht um den Zickenterror der Marken», meinte der strategische Planer.
Das neue Tool identifiziert für Marke, Mensch und Event gemeinsame Affinitäten und verschmilzt sie miteinander. Daraus lassen sich systematisch kommunikative Strategiefelder und Hauptbotschaften ableiten. Prakash stellte das Tool am Montag an einem Euro-08-Seminar für Marketingfachleute vor. «Es ist denkbar, dass wir das Strategie-Tool auch mit Nicht-Kunden in Workshops anwenden und mit ihnen Strategie und Botschaft entwickeln.» Das Tool ist auf Sportanlässe zugeschnitten und lässt sich auch für andere Sportarten als Fussball anwenden.
Das neue Werkzeug von Publicis ist Teil einer ganzen Ambushing-Toolbox, welche die Agentur zusammen mit der Hochschule für Wirtschaft in Luzern, dem Schweizerischen Institut für Betriebsökonomie und dem Schweizer Marketing Club entwickelt. Auch der Bund unterstützt die Toolbox. Sie begleitet Unternehmen im gesamten Management-Prozess von der Entscheidungsfindung eines kommunikativen Ambush-Engagements bis zur Massnahmenentwicklung.

Selbsthilfe statt Bundesgelder

Vertrieb Von der Politik hängt ab, ob die Verleger AZO neu beleben.

Vertrieb Von der Politik hängt ab, ob die Verleger AZO neu beleben. Seit Ende 2005 ruht das Projekt für eine Alternative Tagzustellorganisation (AZO) in den Schubladen der Grossverlage. Vielleicht nicht mehr lange, denn gerade Verleger grossauflagiger Zeitschriften verfolgen aufmerksam, was der Ständerat am 11. Juni in Sachen Presseförderung entschied: Er will zwar die Zeitungstransporttaxen weiterhin verbilligen, jedoch nur bis zu Auflagen von 40000 Exemplaren. Bei Mitgliederzeitungen dürfen es maximal 300000 Exemplare sein. Damit würden Zeitschriften vorab von Ringier und Tamedia sowie die Titel von Coop, Migros und TCS vom Fördertropf abgehängt. Sie könnten deshalb AZO hervorholen. Denn gemäss Machbarkeitsstudie von 2005 wäre AZO in der Lage, zweimal wöchentlich alle Deutschschweizer Haushalte zu bedienen – und zwar 10 Prozent günstiger als die Post heute. Noch ist es nicht so weit. Denn der Nationalrat hielt am 12. Juni am Presseförderungsmodell fest. Und dieses unterstützt auch grossauflagige Titel.

Dank neuer Medienkanäle auf Draht

Publishing Elektronische Medien haben Vorzüge, die es zu nutzen gilt.

Publishing Elektronische Medien haben Vorzüge, die es zu nutzen gilt.Kaum ein Medium der internen Kommunikation ist besser geeignet, Mitarbeitende schnell, direkt und zeitgleich über wichtige Veränderungen und Neuigkeiten auf dem Laufenden zu halten als der elektronische interne Newsletter. Dies hat die Abraxas Informatik AG als ein führendes Informatik-Dienstleistungsunternehmen für öffentliche Verwaltungen erkannt und setzt gezielt auf dieses Instrument. Eine qualitative Untersuchung schuf Klarheit über die Bedürfnisse und Erwartungshaltungen der Mitarbeitenden und Führungskräfte im Bereich der internen Kommunikation. Auf dieser Grundlage wurde ein Massnahmenpaket erarbeitet, das von internen Kommunikationsgrundsätzen über die Führungskommunikation bis zum Aufbau einer abgestimmten internen Medieninfrastruktur reicht.Als erstes Medium wurde der elektronische interne Newsletter realisiert, da dieser rasch und kostengünstig umgesetzt werden konnte und sich hervorragend mit weiteren internen Kommunikationsmassnahmen verknüpfen liess. Dabei wurde mit abraxas.update von Anfang an das ehrgeizige Ziel verfolgt, einen Qualitätsstandard zu erreichen, der externen Newslettern ebenbürtig ist. Dies erreichte man durch thematisch prägnante und relevante Texte sowie eine leserfreundliche Gestaltung mit Dialogboxen. Die Leserfreundlichkeit des Newsletters wird durch kurze Texte und eine persönliche, einfache Sprache sichergestellt. Die personalisierte Ansprache und die Einleitung zu Beginn inklusive persönlicher Unterschrift und dem Porträt des Autors unterstützen dies. Kurzumfragen, Wettbewerbe oder Feedback-Buttons initiieren zudem den Dialog zwischen der Unternehmensleitung und den Mitarbeitenden. Schliesslich führen Verweise und Verknüpfungen zu zusätzlichen Informationen und erlauben somit die Verzahnung mit anderen internen und externen Kommunikationsmitteln.
Die Gestaltung von abraxas.update unterstützt die Leserführung entscheidend. So bildet der Newsletter-Kopf zusammen mit dem Feedback- und Kontakthinweis am Schluss eine visuelle Klammer. Themenbilder am Rand schaffen für die Leser zusätzliche Einstiegspunkte in den Text und vermitteln durch ihre Bildsprache ein modernes, zukunftsgerichtetes Informatik-Dienstleistungsunternehmen. Dialogboxen, die gestalterisch vom Haupttext abgehoben sind, runden das innovative Gestaltungskonzept des Mediums ab.
Dass der Newsletter einen wesentlichen Beitrag an die interne Unternehmenskommunikation leistet, konnte anlässlich der Bekanntgabe der Zusammenarbeit zwischen der Abraxas AG und der Bedag AG eindrücklich gezeigt werden. Hier wurde abraxas.update als Schlüsselinstrument der internen Kommunikation eingesetzt und garantierte eine schnelle und umfassende Erstinformation der Mitarbeitenden. Diese wurden in der kurz darauf folgenden Mitarbeiterinformation persönlich über die Zusammenarbeit informiert. Ein Informationspaket, das an der Mitarbeiterinformation abgegeben wurde, stellte schliesslich den erhöhten Informationsbedarf der Mitarbeitenden am Tag der Bekanntgabe sicher.
Es gilt nun, als ein erster Schritt, durch inhaltliche Feinarbeit und die kontinuierliche Abstimmung des elektronischen Newsletters mit anderen internen Medien den erreichten Qualitätsstandard zu halten und auszubauen. Die Abraxas AG hat verstanden, dass externe Partner –  sei dies in der konzeptionellen Arbeit, der redaktionellen, gestalterischen oder technischen Umsetzung – zum Gelingen eines solchen Projekts einen wesentlichen Beitrag leisten können.
Pro Infirmis vernetzt seine Geschäftsstellen im IntranetAuch das Intranet ist für den Informationsbedarf der Mitarbeitenden zentral. Seien dies Meldungen, Regeln, Memos, wichtige Dokumente oder Formulare: Hier können sich Mitarbeitende umfassend über die für sie relevanten Themen informieren. Die Pro Infirmis stand dabei vor der besonderen Herausforderung, den Informationsfluss der Zentrale zu den rund 20 kantonalen Geschäftsstellen sowie deren Informationsaustausch untereinander zu erleichtern. Eine weitere Herausforderung bestand in der Mehrsprachigkeit der grössten Behindertenorganisation der Schweiz. Dank einem interdisziplinären Team interner und externer Spezialisten gelang es, die Aufgabe zu meistern.
Herzstück des Intranets der Pro Infirmis sind die kantonalen Geschäftsstellen, die sich durch einen hohen Grad an Selbstständigkeit auszeichnen.
Durch die daraus resultierenden «Intranets im Intranet» wird die Vergleichbarkeit der verschiedenen Geschäftsstellenleistungen ermöglicht. In einem ersten Schritt wurde für die Geschäftsstelle des Kantons Bern ein Pilotprojekt umgesetzt, da sich diese Geschäftsstelle auf Grund ihrer Grösse und der Zweisprachigkeit als gutes Beispiel für die anderen Kantone eignete. Diese konnten sowohl die Menüstruktur als auch die Inhalte der Einleitungstexte für ihren eigenen Kanton übernehmen bzw. individuell anpassen und  sogar eigene Schwerpunkte setzen.
Das primäre Ziel der Gestaltung bestand darin, durch einen einfachen, schlichten Aufbau eine gute Übersichtlichkeit zu gewährleisten. Bezüglich Bildwelt orientiert sich die Gestaltung an der aktuellen Werbekampagne und garantiert damit einen starken Wiedererkennungseffekt. Die Einstiegsseite mit ihrem klar strukturierten Textanteil informiert über Neuigkeiten aus der Organisation. Die Menüübersicht schafft sofort Klarheit und erleichtert dem Nutzer die nachfolgende Navigation, die praktische Suchfunktion und die zukünftige Möglichkeit einer personalisierten Menüleiste erhöhen die Benutzerfreundlichkeit zusätzlich. Die Rubriken der einzelnen Kantone sind wiederum so strukturiert, dass gesuchte Inhalte schnell und einfach gefunden werden können. Im Inhaltsteil gehen kurze prägnante Einleitungstexte den aufzurufenden Dokumenten voran. Dabei ist das Intranet der Pro Infirmis nicht als blosse Ablagefläche von Dokumenten konzipiert – die Nutzer können durch Links direkt auf weitere, thematisch verwandte Inhalte zugreifen. Konkrete Arbeitsmittel sind für Nutzer auf diese Weise in kürzester Zeit auffindbar.
Zwei erfolgreiche WegeDer Newsletter der Abraxas und das Intranet der Pro Infirmis sind damit gelungene Beispiele dafür, wie elektronische Medien mit Unterstützung externer Partner
die Unternehmenskommunikation grundlegend optimieren können. Im Vordergrund steht eine professionelle Ausrichtung auf die Bedürfnisse der Nutzer, sowohl inhaltlich wie auch gestalterisch. Gerade in Unternehmen mit komplexen Organisationen können ansprechende Newsletter und intelligent konzipierte Intranet-Plattformen den Informationsfluss nachhaltig verbessern.
Facts & Figures abraxas.updateDer elektronische Newsletter abraxas.update erscheint unregelmässig, ca. 1- bis 2-mal monatlich.
Versand: Erfolgt elektronisch über Outlook an 300 Mitarbeitende der Abraxas Informatik AG.
Sprache: Deutsch
Konzeption, Redaktion und Design: m/& AG, Zürich, www.m-und.ch
Technische Umsetzung: vertical vision AG, Kloten, www.vertical.ch
Facts & Figures Pro InfirmisDas Intranet der Pro Infirmis bildet die zentrale Informationsplattform für rund 20 kantonale Geschäftsstellen
Sprachen: Deutsch, Französisch, Italienisch
Konzeption, Redaktion und Design: m/& AG, Zürich, www.m-und.ch
Technische Umsetzung: Juleg GmbH, Zürich
www.juleg.ch
Philipp Bircher/Philip Meier, m/& AG

Klare Handzeichen

Zeitungen Man braucht sie einfach, die Finanz und Wirtschaft. Neue Belege dafür liefert die Agentur Hochspannung.

Zeitungen Man braucht sie einfach, die Finanz und Wirtschaft. Neue Belege dafür liefert die Agentur Hochspannung. 
Was der traditionelle Leser der Finanz und Wirtschaft schon lange weiss, wird mit dem seit Frühling 2005 eingesetzten Claim offiziell bestätigt: «Finanz und Wirtschaft – Ohne geht’s nicht.» Mit dieser Botschaft positioniert sich die seit 1928 erscheinende Wirtschafts- und Börsenzeitung als unentbehrliche Informationsquelle für private und institutionelle Anleger.Auf den aktuellen Print- und Plakatsujets von Hochspannung ist die selbstbewusste Aussage auch optisch umgesetzt. Typische Leser des Fachblatts zeigen mit klaren Gesten, weshalb die Zeitung für Anleger unverzichtbar ist. Die Handzeichen in der extremen Perspektive führen damit die FuW-Kampagne der letzten beiden Jahre fort, allerdings mit dem Unterschied, dass jetzt Gesten im Vordergrund stehen, nachdem es vorher die Zeitung war.
Andreas Panzeri

Fernsicht für alle, die ganz nah dran sein wollen

Kabelfernsehen Krieg Schlupp Bürge/Springer & Jacoby zeigt, wie Fernsehen mit Cablecomeinfacher, individueller und vergnüglicher wird.

Kabelfernsehen Krieg Schlupp Bürge/Springer & Jacoby zeigt, wie Fernsehen mit Cablecomeinfacher, individueller und vergnüglicher wird.Cablecom ist das grösste Kabelnetzunternehmen und mit Cablecom Digital TV seit 1999 der Pionier des digitalen Fernsehens in der Schweiz. Über 90 TV-Sender und über 40 Radiosender machen das Grundangebot aus. Dazu kommen viele Special-Interest-Programme aus den Sparten Film, Doku, Kids, Musik und Sport sowie unzählige Fremdsprachen-programme.Entgegen der gängigen Volksmeinung braucht man für diese neue Fernsicht kein neues Fernsehgerät. Es genügt ein einfaches Zusatzgerät, der so genannte Mediabox-Recorder. Dieses Wunderkästchen ist nicht nur schnell und kinderleicht installiert, sondern bietet auch sonst allerhand. KSB/SJ präsentiert in einer neuen Kampagne für Cablecom nur vier Highlights von vielen: Live-Pausenfunktion, Serienaufnahme, elektronischer Programmguide, Aufnahme mit einem Knopfdruck.
Mit diesen vier technischen Hilfen schaut man sich zum Beispiel seine Lieblingssendung an, wann man will, hält jederzeit laufende Sendungen an, nimmt Sendungen oder gleich ganze Serien nach Belieben auf oder spult auch mal einfach eine besondere Szene zurück und geniesst sie noch einmal in Zeitlupe.
Diese wesentlichen Vorteile von Cablecom Digital TV werden von KSB/SJ mediengerecht, also mit einer Filmkampagne kommuniziert. Die ersten vier Spots sind seit kurzem on air, weitere werden im Herbst folgen. Inszeniert hat sie Michael «Eugen» Steiner in seinem bewährt populären, witzigen und charmanten Stil. Und das formal auf eine Weise, wie man sie bei TV-Spots selten sieht: Jeder Film ist ungeschnitten. «Slice of life» pur, wie CD Flo Wacker und Daniel Krieg bei der Agentur erklären. Dadurch soll beim Spot-Betrachter sofort das Gefühl entstehen, «im Fernseher drin zu sitzen und quasi aus dem Fernseher heraus anderen Leuten in die gute Stube zu gucken». Und das sind dann eben Leute, die sich über Cablecom Digital TV unterhalten. Unter anderem …
Die Spots sind auf allen gängigen Schweizer TV-Sendern zu sehen.
Andreas Panzeri

Bloss nicht die Politik als Programmdirektor

Privatradio und TV Ab 2008 müssen die meisten Veranstalter einen Leistungsauftrag erfüllen. Die Branche hofft auf möglichst liberale Bestimmungen.

Privatradio und TV Ab 2008 müssen die meisten Veranstalter einen Leistungsauftrag erfüllen. Die Branche hofft auf möglichst liberale Bestimmungen.Die Sichtweisen zwischen Bund und den Privaten klaffen diametral auseinander. Vertreter der privaten elektronischen Medien betrachten die in Aussicht gestellten Gebührengelder als eine Art Entschädigung für den bisher geleisteten regionalen Service public. «Eine Vorleistung, die wir in den letzten Jahren erbracht haben, wird nun endlich honoriert», findet Marc Friedli, Geschäftsführer von Telebärn. Beim Bundesamt für Kommunikation (Bakom), das die neuen Konzessionen für Privatradio und -fernsehen ausarbeitet, sieht man das freilich anders. «Mit dem neuen Radio- und Fernsehgesetz stehen wir sozusagen an einem Nullpunkt, jetzt werden die Karten erst neu gemischt», sagt Bettina Nyffeler, zuständig für die Ausarbeitung der neuen Konzessionen beim Bakom. «Einige Sender müssen ihr Programm künftig wohl anpassen.»
Klar ist zur Zeit soviel: Pro Jahr erhalten private Radio- und TV-Veranstalter künftig rund 44 Millionen Franken, das sind vier Prozent der Empfangsgebühren. Wer unter welchen Bedingungen wieviel Geld erhalten wird, steht erst fest, wenn im Frühherbst die Konzessionen ausgeschrieben werden. Bestandteil der neuen Lizenz zum Senden ist ein Leistungsauftrag. Er regelt, welche programmlichen und arbeitsrechtlichen, aber auch organisatorischen Bedingungen ein Sender zu erfüllen hat. Offizielle Anhörungen führt das Bakom hierzu keine durch, muss es von Gesetzes wegen auch gar nicht. Die Branchenvertreter werden aber eingeladen, ihre Positionen darzulegen. Demnächst wird das Bakom den betroffenen Verbänden eine Musterkonzession vorlegen.
Gegen GAV «durch die Hintertür»Jürg Bachmann, Präsident des Verbands Schweizer Privatradios, sieht dem Ganzen gelassen entgegen. «Wir haben ja schon immer gewusst, dass es diese Leistungsaufträge geben wird.» Bachmann wie auch Fernsehmann Friedli hoffen aber beide auf ein möglichst liberales Regime. Es dürfe nicht sein, so Friedli, «dass die Politik die Medien ans Gängelband nimmt».
Anzeichen dafür sieht Friedli, der auch Leiter audiovisuelle Medien bei Espace Media in Bern ist, etwa bei der Lohnfrage. Hierzu kann sich das Bakom durchaus vorstellen, einen konkreten Mindestlohn festzulegen. Für die beiden Branchenvertreter ginge das eindeutig zu weit. Sie wehren sich dagegen, dass via Leistungsauftrag «durch die Hintertür ein Gesamtarbeitsvertrag eingeführt würde». Vom Grundsatz her plädiert Friedli für Eigenverantwortung. Gegen gewisse Leitplanken habe er «absolut nichts» einzuwenden. Bei der Frage eines Mindestlohns sei er offen, «wenn es darum geht, Schindludereien im Personalbereich zu verhindern». Aber den Rest solle der Arbeitsmarkt regeln.
Auch für den Programmbereich formuliert das Bakom Regeln. Im Zentrum dieser Bestimmungen steht der «regionale Service public». Im Leistungsauftrag für die privaten Radio- und Fernsehsender wird dieser zentrale Programmauftrag unter anderem so formuliert: «Die Vielfalt des lokalen Geschehens abbilden.» Ob die Veranstalter dem nachkommen, darüber wird in Zukunft das Bakom wachen und bei Verstössen Sanktionen verhängen können. Im Extremfall droht der Entzug der Konzession, womit natürlich auch keine Gebührengelder mehr ausbezahlt würden.
Auch in diesem Punkt begegnet man dem Bakom mit grosser Skepsis. Es dürfe nicht sein, dass sich die Politik «als Programmdirektor aufspielt», sagt Marc Friedli. «Dagegen müssen wir uns wehren.»
Dann fliesst halt kein GeldFriedli kann sich noch so sehr wehren, ihm sind letztlich die Hände gebunden. Rechtsmittel gegen die Bestimmungen des Bakom gibt es keine. Wer die Bedingungen nicht erfüllen kann oder will, der braucht sich nicht als konzessionierter, sondern kann sich als meldepflichtiger Veranstalter betätigen. «Diese erhalten keine Gebührengelder und müssen auch keinen Leistungsauftrag erfüllen», erklärt Bettina Nyffeler vom Bakom.
Mit den ersten Konzessionserteilungen wird für die erste Hälfte 2008 gerechnet. Zahlungen von Gebührengeldern dürfen die Radio- und Fernsehveranstalter dann ab der zweiten Hälfte des kommenden Jahres erwarten.   
Unterschiedliche TempiGrundsätzlich gilt gemäss dem neuen Radio- und Fernsehgesetz die Regel: Wer Gebührengelder erhält, muss einen Leistungsauftrag erfüllen. Doch keine Regel ohne Ausnahme: Privatradios mit grossen Versorgungsgebieten erhalten kein Geld. Sie müssen aber trotzdem den behördlichen Bestimmungen nachkommen, sofern sie eine neue Konzession beantragen. In diese Kategorie fallen gemäss Bakom Sender in grösseren Städten, wie etwa BE1 in Bern oder Energy in Zürich. Dass auch sie einen Leistungsauftrag erfüllen müssen, habe mit den UKW-Frequenzen zu tun. «Sie haben einen privilegierten Zugang zu einem knappen Gut», sagt Bettina Nyffeler vom Bakom.
Grundsätzlich zögen alle Privatradios am gleichen Strick, sagt Jürg Bachmann, Geschäftsführer von Radio Energy. Aber jene mit Aussicht auf Gebührengelder «haben andere Anforderungen ans Tempo». Will heissen: Sie wünschen sich, dass sie möglichst bald eine neue Konzession erhalten, damit die Gebührengelder zu fliessen beginnen. Bachmann hingegen spricht lieber noch ein bisschen länger mit dem Bakom und hofft, so noch das eine oder andere in seinem Sinn herausholen zu können. Geld gibts ja sowieso keines für seinen Sender. Allerdings, so Bachmann, wolle er den Prozess auch nicht verzögern.
 
Nick Lüthi
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