Baldiger Wechsel in der Stocks-Chefredaktion

Hansjörg Ryser tritt am Samstag von seiner Funktion als Chefredaktor des Anlegermagazins Stocks zurück. Er und Verlagschef Ralph Büchi hatten unterschiedliche Vorstellungen darüber, wie man das Blatt weiterentwickeln könnte. Ryser wird nun bei der Bilanz als Journalist tätig sein. Die Stocks-Chefredaktion übernehmen ad interim Urs Aeberli und Hans Peter Arnold.

 Hansjörg Ryser tritt am Samstag von seiner Funktion als Chefredaktor des Anlegermagazins Stocks zurück. Der 42-Jährige hatte diese Position vor einem Jahr von Reto Lipp übernommen, der zu einer Grossbank wechselte. «Hansjörg Ryser und ich hatten unterschiedliche Vorstellungen darüber, wie wir den Titel weiterentwickeln können», sagte Ralph Büchi, CEO der Verlagsgruppen Handelszeitung und Jean Frey, gegenüber der Werbewoche. Stocks sei zwar sehr erfolgreich, doch habe Büchi als Verleger noch weitere Ideen, wie man das Magazin vorwärts bringen könne. Diese teilte Ryser anscheinend nicht. Der Rücktritt von der Stocks-Leitung war der «gemeinsame Wunsch» von Verleger und Chefredaktor gewesen, wie Büchi erklärte.
«Es gibt keinen Konflikt zwischen uns», betonte der Handelszeitung-CEO. Das sei daran erkennbar, dass Ryser bei der Zeitschrift Bilanz neue Aufgaben übernehmen werde. Bilanz zählt wie Stocks zu den Schweizer Publikationen von Axel Springer. Ryser wird dort nach Absprache mit dem Chefredaktor als Journalist im Ressort Finanzen tätig sein.
Interimistisch übernehmen die beiden stellvertretenden Chefredaktoren, Urs Aeberli und Hans Peter Arnold, die Redaktionsleitung von Stocks. Sie werden dabei vom 65-jährigen Peter Balsiger unterstützt – als «Primus inter Pares», wie Büchi meinte. Balsiger ist seit mehreren Jahren im Mandat als Redaktionscoach und -berater für die Verlagsgruppe Handelszeitung und weitere internationale Publikationen von Axel Springer tätig.
Wie sieht der Zeithorizont für die definitive Neubesetzung der Chefredaktion aus? «Natürlich möchte ich diese Position so schnell wie möglich besetzen», so Büchi. Es werde aber nicht leicht, eine geeignete Person für den Posten zu finden. Er wolle sich deshalb Zeit lassen, um einen neuen Chef für sein Blatt zu bestimmen.

Werbeausgaben stiegen im Mai deutlich

Der Mai ist für die Werbeindustrie ein guter Monat gewesen. Die Werbedruckausgaben stiegen deutlich, das kumulierte Plus seit Jahresbeginn beträgt 8,6 Prozent und die politischen Kampagnen im laufenden Wahljahr nahmen um über 70 Prozent zu.

Der Mai ist für die Werbeindustrie ein guter Monat gewesen. Die Werbedruckausgaben stiegen deutlich, das kumulierte Plus seit Jahresbeginn beträgt 8,6 Prozent und die politischen Kampagnen im laufenden Wahljahr nahmen um über 70 Prozent zu.Im Mai Trend-Bericht stellt Media Focus eine Steigerung des Werbedrucks von 5,9 Prozent im Vergleich zur Vorjahresperiode fest, was Werbedruckausgaben in der Höhe von 382,8 Millionen Franken entspricht. Auch das kumulierte Plus seit Jahresbeginn nahm zu, und zwar um 8,6 Prozent auf 1,61 Milliarden Franken.
Weiterhin auffällig im Plus liegen im laufenden Wahljahr die politischen Kampagnen. Im Mai nahmen sie um 70,5 Prozent auf 1,7 Millionen Franken zu, wozu die Abstimmung zur IV-Revision massgeblich beigetragen hat. Der Zuwachs in der Höhe von 12,3 Millionen Franken in der Branche Nahrungsmittel ist zu über 70 Prozent der Werbedruckzunahme von dem Teilmarkt Schokolade/Süsswaren und der Produktsortimentwerbung zuzuschreiben. Die Werbemärkte Kosmetik/Körperpflege, Energie und Bekleidung/Freizeit/Sport zeigten im Mai ebenfalls ein deutliches Plus gegenüber dem Vorjahresmonat mit je 34, 27 und 33,1 Prozent Zuwachs.
Der Schlüsselmarkt Getränke nahm dagegen um rund 2,3 Millionen Franken ab. Dafür verantwortlich sind gemäss Media Focus die zurückhaltendere Mineralwasser-Hersteller. Der grosse Werbedruckrückgang bei den alkoholfreien und inländischen Bieren konnte durch den Zuwachs der ausländischen Biere nicht aufgefangen werden, so nahm die ganze Produktgruppe um 1,6 Millionen Franken ab.

World Press Photo in Zürich

Keystone holt die besten Bilder der Welt nach Zürich. Vom 14. September bis zum 7. Oktober 2007 sind die prämierten Werke im Papiersaal in der Sihlcity zu bestaunen.

Keystone holt die besten Bilder der Welt nach Zürich. Vom 14. September bis zum 7. Oktober 2007 sind die prämierten Werke im Papiersaal in der Sihlcity zu bestaunen.Im Rahmen des 1955 gegründeten World Press Photo Fotowettbewerbes werden jedes Jahr Bilder aus allen Bereichen wie Politik, Sport, People oder Kunst ausgezeichnet. In einer Wanderausstellung durch 40 Länder ziehen diese Bilder unzählige Besucher an. In diesem Jahr holt Keystone die Ausstellung World Press Photo nach Zürich. Wie aus der Pressemitteilung hervorgeht, sind die prämierten Bilder in der Sihlcity vom 14. September bis zum 7. Oktober der Öffentlichkeit zugänglich.
World Press Photo ist nach eigenen Angaben für Keystone der Beginn einer Eventserie rund um das Thema Bild. Eine Auswahl der Siegerbilder 2006 gibt es auf der Photopress-Website kostenlos zum Herunterladen.

Schweizer Spiegel-Beilage porträtiert kompliziertes Land

Am Montag ist die vorerst einmalige Schweizer Spiegel-Beilage erschienen. Das 52 Seiten starke Extra beinhaltet sieben Seiten Fremdanzeigen. Inhaltlich befasst sich das Heft mit Themen wie dem Bankgeheimnis, Bundesrat Blocher, der Schweizer Fussball-Nationalmannschaft oder der Schweizergarde.

 Am Montag ist die – vorerst einmalige – Schweizer Spiegel-Beilage erschienen. Das 52 Seiten umfassende Extra ist in die Heftmitte eingeheftet. Davon sind sieben Seiten Anzeigen, von schweizerischen Unternehmen wie Mobiliar und Coop, aber auch von multinationalen Firmen wie Ernst & Young oder Orange. Mit der NZZ wirbt auch ein Medienunternehmen um die Gunst der Leser. Ein Spiegel-Eigeninserat schliesslich macht ein Probeabo speziell für Schweizer schmackhaft. Inhaltlich befasst sich das Heft mit Themen wie dem Bankgeheimnis, Bundesrat Blocher, der Schweizer Fussball-Nationalmannschaft, Nestlé-Chef Peter Brabeck oder der Schweizergarde. Vom Spiegel-Sitz in Hamburg erscheine die Schweiz als ein «schönes, reiches, aber auch ein kompliziertes und wenig bekanntes Land», heisst es im Editorial. Dieser Terra incognita nähert sich die Beilage mit einer Titelgeschichte über

das Erfolgsmodell Schweiz an. Der Artikel beschäftigt sich damit, wie aus dem politischen Zwerg Schweiz ein wirtschaftlicher Riese wurde. Massgeblich um den redaktionellen Teil gekümmert haben sich die vier Schweizer in der Spiegel-Redaktion: Die beiden Wirtschaftsjournalisten Beat Balzli und Sebastian Ramspeck, Auslandsredaktor Mathieu von Rohr und Samiha Shafy aus dem Wissenschaftsressort.
Ob die Sonderausgabe eine regelmässige Fortsetzung findet, bleibt offen. Der Spiegel werde die Ergebnisse sorgfältig auswerten, sagte eine Verlagssprecherin auf Anfrage der SDA. Derzeit gebe es keine weiteren Pläne. Der Entscheid der Tamedia, das Magazin Facts per Ende Juni einzustellen, ändere nichts an der Situation.

Stellenanzeigen legten im Mai zu

Die kommerziellen Inserate verzeichneten laut aktueller Inseratestatistik der Wemf ein Minus von 9,6 Prozent. Die Einnahmen aus Stelleninserate dagegen haben um 17,9 Prozent zugenommen.

 Das Werbe-Gesamtvolumen der verkauften Tages- und regionalen Wochenpresse hat im Mai gegenüber dem Vorjahresmonat um 5,2% Prozent abgenommen. Das ergibt die aktuelle Inseratestatistik der Wemf. Die kommerziellen Inserate verzeichneten ein Minus von 9,6 Prozent. Die Einnahmen aus Stelleninserate dagegen haben um 17,9 Prozent zugenommen. Bei der Sonntagspresse ergab sich gesamthaft ein Plus von 4,4 Prozent. Das Volumen der Finanz- und Wirtschaftspresse stieg im Vergleich zum Mai 2006 um 3,8 Prozent. Die Publikumspresse gewann frankenmässig um 4,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Zahlen der Spezial- und Fachpresse beziehen sich auf die Seitenvolumen. Die Spezialpresse verlor im Mai punkto Seitenvolumen 11,6 Prozent, während das Inseratevolumen der Fachpresse um 3,4 Prozent abgenommen hat.

Cannes: Kein Schweizer Gewinn bei Film und Titanium

Die Agentur Walker, die mit sieben Shortlist-Plätzen für die Kategorie «Film» und einer Nomination für «Titanium and Intergrated Lions» ins Rennen ging, war bei der Verleihung am Samstagabend glücklos. Damit geht in diesen Sparten kein Löwe in die Schweiz.

 Die Agentur Walker, die mit sieben Shortlist-Plätzen für die Kategorie «Film» und einer Nomination für «Titanium and Intergrated Lions» ins Rennen ging, war bei der Verleihung am Samstagabend glücklos. Damit geht in diesen Sparten kein Löwe in die Schweiz. In der Kategorie Film holte der Spot «Evolution» von Ogilvy & Mather Toronto für Unilever den Grand Prix. Über den «Titanium»-Grand Prix kann sich Crispin Porter + Bogusky aus Miami für Burger King freuen. Die höchste Ehrung für «Integrated» heimste Vegaolmosponce aus Buenos Aires für Axe ein.

Tamedia arbeitet an einer neuen Zeitung

Tamedia-Chef Martin Kall will eine neue Zeitung lancieren, die «noch in diesem Jahr» herauskommen soll. Das sagte er gegenüber der NZZ am Sonntag. Dass es sich dabei um ein Gratisblatt handeln wird, berichtet die Sonntagszeitung. Tamedia prüft ausserdem einen gemeinsamen Mantelteil von Tages-Anzeiger und Berner Zeitung.

 Tamedia-Chef Martin Kall will eine neue Zeitung lancieren, die «noch in diesem Jahr» herauskommen soll. Das sagte er gegenüber der NZZ am Sonntag. Dabei liess Kall offen, ob es sich um eine Gratis- oder eine verkaufte Zeitung handeln wird. Für diese Auskunft sei es noch zu früh. Die Sonntagszeitung hingegen berichtet, dass die Tamedia an einer neuen kostenlosen Pendlerzeitung arbeite. Konzernsprecher Christoph Zimmermann sagte gegenüber dem Sonntagsblatt aus dem eigenen Hause, dass das Projekt unabhängig von der geplanten Zeitung .ch sei. Es gebe laut Zimmer noch Potential für einen weiteren Titel. «Wir glauben auch an die Zukunft der bezahlten Tageszeitung», so der Mediensprecher weiter. Die NZZ am Sonntag geht davon aus, dass das neue Zeitungsprojekt sehr wohl dazu da sei, um der Gratiszeitung .ch von Sacha Wigdorovits die Stirn zu bieten.
Kall äusserte sich gegenüber der NZZ am Sonntag ausserdem zu möglichen Kooperationen mit der Berner Zeitung. Nach der Fusion der Tamedia und der Berner Espace Media Groupe will er eine engere Zusammenarbeit des Tages-Anzeigers mit der Berner Zeitung. Auf die Frage, ob ein gemeinsamer Mantelteil für die beiden Blätter in Frage komme, liess sich Kall keine klare Auskunft entlocken. Er betonte jedoch, dass die BZ ihre lokale Verankerung bewahren müsse. Entscheidend sei letztlich einzig die Frage, ob die Zeitung besser oder schlechter werde.
Der Tamedia-Chef bestritt ausserdem, nun ein Auge auf die Basler Zeitung geworfen zu haben. Die Basler Mediengruppe werde gut geführt, und er sei überzeugt, dass diese noch lange eine eigenständige Stimme in der Nordwestschweiz bleibe.
Beim hauseigenen Tages-Anzeiger will Kall Einsparungen vornehmen. Die geplante Stellenreduktion in der Hauptredaktion bei der Einführung der regionalen Splits sei noch nicht vollumfänglich erfolgt. Kall zeigte sich überzeugt, dass dieses Ziel mit Hilfe der normalen Personalfluktuation ohne Entlassungen zu erreichen sei.

GEMI kürt TV zum Gewinner im Mai

Der Werbedruck ist im vergangenen Monat gemäss Goldbach Electronic Media Index (GEMI) im Fernsehen am stärksten gewachsen: Der TV-Wert sprang acht Indexpunkte auf total 383 Zähler.

 Der Werbedruck ist im vergangenen Monat gemäss Goldbach Electronic Media Index (GEMI) im Fernsehen am stärksten gewachsen: Der TV-Wert sprang um acht Indexpunkte auf total 383. Dieser Zuwachs beinflusse sowohl die elektronischen Medien insgesamt wie auch das Total aller Medien massgeblich, kommentiert Goldbach in einem Communiqué. Die elektronischen Medien verzeichnen also nicht zuletzt dank den Fernsehwerten eine Erhöhung des Werbedrucks um sechs Indexpunkte auf 375. Der Werbedruck in allen Medien dagegen steigt bloss um einen Indexpunkt. Radio nimmt wie im Vormonat leicht ab, um einen Punkt auf 260. Ebenso sank Teletext um einen Punkt auf 139 Zähler. Internet kann wie in den Monaten März und April auch im Mai wegen fehlender Daten nicht ausgewiesen werden.

Siebte Ausgabe der Mittelland Zeitung mit Double Branding

Die Sonntagsausgabe der Mittelland Zeitung wird voraussichtlich Sonntag heissen. Eva Keller, Mediensprecherin der AZ Medien Gruppe, bestätigte gegenüber der Werbewoche, dass es sich bei «Sonntag» um einen favorisierten Arbeitstitel handle. Der Verlag will eine Double-Branding-Strategie fahren: Eine nationale Marke mit den regionalen Sub-Marken der verschiedenen Zeitungstitel.

 Die Sonntagsausgabe der Mittelland Zeitung wird voraussichtlich Sonntag heissen. Eva Keller, Mediensprecherin der AZ Medien Gruppe, bestätigte gegenüber der Werbewoche, dass es sich bei «Sonntag» um einen favorisierten Arbeitstitel handle. «Entschieden ist es aber noch nicht», so Keller. Der Verlag will eine Double-Branding-Strategie fahren. Was bedeutet, dass eine nationale Marke mit den regionalen Sub-Marken der verschiedenen Titel der Mittelland Zeitung entwickelt werden soll.
Vorteilhaft an einer nationalen Marke ist, dass sie auch allfällige nationale Kooperationspartner verwenden könnten. Vor wenigen Wochen hiess es gerüchteweise, dass die AZ Medien bei der Neuen Luzerner Zeitung (NLZ) angefragt habe, ob sie sich am Sonntagsprojekt beteiligen wolle, doch diese winkte ab. Eva Keller meinte dazu gegenüber der Werbewoche lediglich, dass man für «Kooperationen immer offen sei».
Für die Sonntagsausgabe, die erstmals am 16. September erscheint, wird derzeit auf Hochtouren gearbeitet. Die Redaktion ist grösstenteils besetzt, diese Woche wurden die Werbetarife bekannt gegeben. Sie bewegen sich laut Communiqué im sonntäglichen Konkurrenzumfeld. 1/1-Seite 4c kostet 22’175 Franken, für 1/1-Seite 2c wird 18’700 Franken verlangt und 1/1-Seite s/w schlägt mit 16’368 Franken zu Buche. In den ersten zwei Monaten gibt es Einführungsrabatte. Die Auflage beträgt 210’000 Exemplare. Den Werbekunden und Agenturen wird die Sonntagausgabe in einer Road Show vorgestellt. Die erste Resonanz sei laut Keller gut gewesen. «Wir stellen uns aber auf harte Konkurrenz durch die bestehenden Sonntagszeitungen ein», sagte die Mediensprecherin weiter. Der Verlag positioniert seine siebte Ausgabe als Sonntagsblatt mit regionalen Informationen.
Die 197’000 Abonnenten der Mittelland Zeitung werden die Sonntagsausgabe bis Ende Jahr gratis erhalten. Ab 2008 kostet das «integrierte Abo» knapp 30 Franken mehr als bis anhin, wie Ueli Eckstein von der AZ-Medien Gruppe der Sonntagszeitung sagte. Es handelt sich dabei um ein Zwangsabo für die sonntägliche Lektüre, denn ohne die siebte Ausgabe werden die Zeitungen des Mittelland-Verbundes nicht mehr in den Briefkasten flattern. Hinsichtlich Werbeeinnahmen rechnet Eckstein mit einer «gewissen Kannibalisierung» der bestehenden Ausgaben durch das Sonntagsblatt.
Der Vertrieb wird im AZ-Stammland durch die eigene Firma AZ Vertrieb übernommen. Im Basselland wird die Prevag aktiv sein, für das Limmattal sind Gespräche mit der Zuvo im Gange.

NZZ ernennt neue Leiterin Markt- und Mediaforschung

Pamela Pozzi übernimmt ab dem 1. November die Verantwortung für die Markt- und Mediaforschung des Zürcher Medienhauses von Erich Häuselmann, der auf Ende Jahr nach 21 Jahren bei der NZZ in den Ruhestand tritt.

 Pamela Pozzi übernimmt ab dem 1. November die Verantwortung für die Markt- und Mediaforschung des Zürcher Medienhauses von Erich Häuselmann, der auf Ende Jahr nach 21 Jahren bei der NZZ in den Ruhestand tritt. Die 34-Jährige war in den letzten Jahren als Projektleiterin bei der Wemf tätig, wo sie für die MACH Basic, MA Net sowie MA Strategy verantwortlich zeichnete. Die studierte Publizistikwissenschaftlerin verbleibt noch bis Ende August bei der Wemf und bereitet die Publikation der Studie MACH Basic vor. Bei der NZZ wird die fünfsprachige Tessinerin direkt beim Gesamtverantwortlichen für den Werbemarkt, Markus Ehrle, angegliedert sein und sowohl für den Verlag als auch für die Publizistik Media- und Marktforschungsprojekte begleiten und umsetzen.

Jung von Matt/Limmat kommuniziert für Laureus

Die Stiftung Laureus, die jährlich den World Sports Award vergibt, gründet die Laureus Foundation Switzerland und beauftragt die PR-Unit der Zürcher Agentur Jung von Matt/Limmat (JvM), als Pressestelle zu fungieren.

 Die Stiftung Laureus, die jährlich den World Sports Award vergibt, gründet die Laureus Foundation Switzerland und beauftragt die PR-Unit der Zürcher Agentur Jung von Matt/Limmat (JvM), als Pressestelle zu fungieren. An der Gründungsveranstaltung und Medienkonferenz vom letzten Freitag tummelten sich reihenweise Weltklassesportler, darunter auch Boris Becker, Edwin Moses, Ilie Nastase, Marc Rosset und Bertrand Piccard. Die Bildung einer eigenen Schweizer Stiftung wurde von IWC Schaffhausen und Mercedes Bernz angeregt. Sie soll gemäss Pressemitteilung von JvM mit Hilfe von weiteren Sponsoren zu einer der bedeutendsten sportbezogenen Stiftungen der Schweiz avancieren.

CIA lüftet Geheimnisse im Internet

Der US-Geheimdienst macht nächste Woche insgesamt 11'000 Seiten gesammelte Dokumente aus der Zeit zwischen 1953 und 1973 auf dem Internet für die Allgemeinheit zugänglich.

 Der US-Geheimdienst macht nächste Woche insgesamt 11’000 Seiten gesammelte Dokumente aus der Zeit zwischen 1953 und 1973 auf dem Internet für die Allgemeinheit zugänglich. Wie die SDA am Freitag meldete, zeigten die so genannten «Familienjuwelen» der CIA unter anderem Inhalte privater Briefe, die an Adressen in der ehemaligen Sowjetunion und China gerichtet waren und von Agenten geöffnet wurden. Zum Teil ging es dabei auch um Entführungen, Attentatsversuche, Anschlagspläne im Ausland, Einbrüche und Diebstähle. Ab nächster Woche werden diese Dokumente sowie die akribischen Spionageaufzeichnungen der CIA teilweise auf dem Internet veröffentlicht.
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