René Schell wird DRS 1- Tagesverantwortlicher

Der derzeitige Asienkorrespondent des Radio DRS 1 René Schell kehrt in die Schweiz zurück. Ab Ende Jahr löst er als neuer Tagesverantwortlicher des Senders Esther Schneider ab, die ein neues Hörbuchmagazin für den ersten Kanal aufbauen wird.

 Der derzeitige Asienkorrespondent des Radio DRS 1 René Schell kehrt in die Schweiz zurück. Ab Ende Jahr löst er als neuer Tagesverantwortlicher des Senders Esther Schneider ab, die ein neues Hörbuchmagazin für den ersten Kanal aufbauen wird. Seit 2006 ist Schaubli als Ausland-Korrespondent im indischen Neu Dehli tätig, wie einer Meldung der SDA zu entnehmen ist. Zuvor hatte der 48-Jährige die Nachrichtenredaktion in Bern und das Regionaljournal Zürich Schaffhausen geleitet. Ende Jahr wird er nun DRS 1-Tagesverantwortlicher. Er übernimmt den Posten von Esther Schneider, die sich nach vier Jahren an dieser Position nun innerhalb des Senders neuen Aufgaben im Hörbuchbereich zuwendet. Als Gastgeberin des beliebten Sonntagtalks «Persönlich» wird sie jedoch weiterhin zu hören sein.

Zu guter Letzt: Der seltsame Preis für moralische Grösse

Die Entrüstung war in den entsprechenden Kreisen gross, als das Axel Springer Blatt Bild Deutschlands Chef-Feministin Alice Schwarzer als Werbeträgerin für das Boulevard-Blatt lancierte und Jung von Matt darunter textete: «Jede Wahrheit braucht eine Mutige, die sie ausspricht». Die Entrüstung wuchs ins Unermessliche, als die Abgebildete zugab, dass sie nicht gegen ihren Willen missbraucht wurde, sondern für gutes Geld posierte.

 Die Entrüstung war in den entsprechenden Kreisen gross, als das Axel Springer Blatt Bild Deutschlands Chef-Feministin Alice Schwarzer als Werbeträgerin für das Boulevard-Blatt lancierte und Jung von Matt darunter textete: «Jede Wahrheit braucht eine Mutige, die sie ausspricht». Die Entrüstung wuchs ins Unermessliche, als die Abgebildete zugab, dass sie nicht gegen ihren Willen missbraucht wurde, sondern für gutes Geld posierte. In den einschlägigen Blogs ist seit Schwarzers Eingeständnis der Teufel los. Unglaublich sei das, verraten habe sie die ganze Sache, ja nachgerade prostituiert habe sie sich mit ihrem Werbeauftritt für ein Blatt, das regelmässig nackte Frauen abbilde. Die Angeschwärzte sieht das Gezeter ziemlich gelassen und konstatiert trocken, dass es der Sache der Frauen sicher nicht schade, wenn im Rahmen der Kampagne auch ein weiblicher Kopf in der Reihe von Willy Brandt bis Mahatma Ghandi auftauche. Ihr Honorar habe sie übrigens umgehend für wohltätige Zwecke eingesetzt. Zudem ändere ihr Engagement für die Bild-Zeitung rein gar nichts an ihrer kritischen Haltung dem Blatt gegenüber, das sie in ihrem Magazin Emma schon wiederholt umfangreich in die Pfanne gehauen hatte. Recht hat sie. Alice Schwarzer ist ja weder Jesus noch sonst wie heilig, sondern eine moderne Frau in einer beschleunigten Welt – von einem Model in einer Panthène-Werbung verlangt ja auch niemand, dass es das Produkt klasse findet.

Basler Zeitung setzt auf Samstag statt Sonntag

Die Basler Zeitung (BaZ) lanciert als Reaktion auf die neue Sonntagsausgabe der Mittelland Zeitung am 15. September den neuen Bund «Wochenende» in der Samstagausgabe. Der Ausbau der Samstagsausgabe hat laut BaZ-Verleger Matthias Hagemann im Inseratemarkt voll eingeschlagen.

 Die Basler Zeitung (BaZ) lanciert als Reaktion auf die neue Sonntagsausgabe der Mittelland Zeitung am 15. September den neuen Bund «Wochenende» in der Samstagausgabe. Der Ausbau der Samstagsausgabe hat laut BaZ-Verleger Matthias Hagemann im Inseratemarkt voll eingeschlagen. Auf einen Sonntagstitel verzichtet die BaZ vorerst hingen. «Wochenende» wird erstmals am 15. September erscheinen, also genau einen Tag vor der ersten Sonntag-Ausgabe aus dem Hause AZ Medien. Die BaZ führte am Freitag eine Marktstudie als Begründung für den samstäglichen Ausbau an. Gemäss der Studie sei die Samstags-BaZ schon heute die auch am Sonntag meistgelesene Zeitung der Region.
Der neue Wochenende-Bund hingegen habe im Inseratmarkt bereits voll eingeschlagen, erklärte BaZ-Verleger Matthias Hagemann der SDA. Deshalb wird das Produkt früher als zunächst geplant lanciert. Der BaZ-Verleger geht davon aus, dass der neue Bund schon im ersten Jahr voll durch Inserate finanziert werde.
Themen im neuen Wochenende-Bund sind jene Bereiche des täglichen Lebens, die unabhängig von der Aktualität am Sonntag ebenso spannend zu lesen seien wie am Samstag, heisst es in der BaZ. Ansprechen soll das zusätzliche Angebot insbesondere auch Frauen. Behandelt werden Zusammenleben, Freizeit und Menschen ebenso wie etwa Kinder oder Trends.
Für eine Sonntagsausgabe sieht BaZ-Verleger Matthias Hagemann wirtschaftlich wenig Chancen, wie er am Freitag gegenüber der SDA sagte. Seiner Meinung nach werde auch die Sonntagsausgabe der Mittelland Zeitung kein Erfolg. Sollte sich die die siebte Ausgabe der Mittelland Zeitung entgegen seinen Erwartungen durchsetzen, könne die BaZ rasch reagieren: In diesem Fall soll der neue Bund in eine Sonntagsausgabe integriert werden.

Weltbild Verlag weiterhin auf Wachstumskurs

Die Erfolgskurve des Oltner Weltbild Verlages zeigt weiterhin nach oben. Im vergangenen Jahr vermochte das Buchhandels- und Medienunternehmen seien Unsatz um fünf Prozent auf insgesamt 120 Millionen zu steigern.

 Die Erfolgskurve des Oltner Weltbild Verlages zeigt weiterhin nach oben. Im vergangenen Jahr vermochte das Buchhandels- und Medienunternehmen seien Unsatz um fünf Prozent auf insgesamt 120 Millionen zu steigern. Die Geschäftsführerin Rita Graf führt das gute Resultat 2006/07 vor allem auf die «konsequente Verzahnung der Vertriebswege sowie eine singuläre Marktposition im Buchmarkt» zurück, wie die SDA meldet. Das Unternehmen bezieht bereits 20 Prozent seines Umsatzes aus den Verkäufen über seine Online-Shops. Allein dieses Segment wuchs im vergangenen Jahr um 28 Prozent. Ein weiterer entscheidender Wachstumsfaktor war der kontinuierliche Ausbau des Angebotes, das Bücher, CDs und DVDs umfasst sowie die Integration eines neuen Gebraucht-Angebots mit über 15 Millionen CDs, Büchern und DVDs. Wie die SDA schreibt, will Weltbild ihre Internet-Angebote weiter ausbauen.
Aus publizistischer Sicht erwies sich vor allem die Veröffentlichung der Blick Bestseller-Editionen für den Oltner Verlag mit insgesamt 216 Mitarbeitern als Glücksgriff. Diese sechs Bände umfassende Serie mit biografischen Schicksalen, wie etwa «Die Fertigmacher» zeigte sich als äusserst verkaufsstark. Überdies verlief die Erweiterung des Filialennetzes von Weltbildplus im vergangenen Geschäftsjahr mit drei Neueröffnungen planmässig. Ende August erfolgt dann die Eröffnung der 29. Weltbildplus-Filiale. Auch für das kommende Jahr rechnet die Geschäftsleitung mit Umsatzsteigerung.

Gurtenfestival 2007 flimmert bei Tele Bärn über den Sender

Gute News für Couch Potatoes: Tele Bärn bringt das Openair-Feeling in die gute Stube. Vom 20. bis 22. Juli überträgt der Sender zum zehnten Mal als offizielles Festival-TV das Gurtenfestival.

 Gute News für Couch Potatoes: Tele Bärn bringt das Openair-Feeling in die gute Stube. Vom 20. bis 22. Juli überträgt der Sender zum zehnten Mal als offizielles Festival-TV das Gurtenfestival. Mit einem 30köpfigen Team stellt Tele Bärn dabei erstmals die TV-Produktion der Hauptbühnen-Konzerte sicher. Acht Kameras werden allein dafür eingesetzt. In den vergangenen Jahren hatte der Regionalsender jeweils die Konzerte auf der kleineren Zeltbühne gefilmt. In den Gurtenfestival-Specials zeigt Tele Bärn Konzertausschnitte, Interviews mit den Stars und Einblicke hinter die Kulissen. Von Freitag bis Sonntag gehen um 18.20 und 21.20 Uhr sechs Spezial-Magazine über den Sender, die von Chantal Beljean und Jean Claude Galli präsentiert werden. Auch für die Einstimmung trägt der Sender Sorge und präsentiert von Montag bis Mittwoch ab 19.20 Uhr Wiederholungen des letztjährigen Festivals. Wer vom Gurten nicht genug kriegt, kann im Anschluss an das Festival im Nachtprogramm die schönsten Momente noch einmal Revue passieren: 23. bis 28. Juli wird jeden Abend ab 22.30 Uhr ein Gurtenfestival-Special wiederholt.

Espace.ch kommt auch aufs Handy

Ab sofort können die Inhalte von Espace.ch in einer optimierten Form auf dem Mobiletelefon angezeigt werden. Unter den Rubriken News, Regio News, Ausgang, Sport, People und Wirtschaft können die User auf ein umfassendes Informationspaket zugreifen.

 Ab sofort können die Inhalte von Espace.ch in einer optimierten Form auf dem Mobiletelefon angezeigt werden. Unter der URL http://m.espace.ch stehen Angebote wie aktuelle News oder ein mobiler Veranstaltungskalender zur Verfügung. Unter den Rubriken News, Regio News, Ausgang, Sport, People und Wirtschaft können die User auf ein umfassendes Informationspaket zugreifen. Damit will das Verlagshaus den Lesern ermöglichen, auch unterwegs jederzeit auf dem aktuellen Stand zu bleiben, wie es in einer Mitteilung heisst. Mobiltelefone der jüngsten Generation können die Informationen unter der gewohnten Internetadresse Espace.ch aufrufen.

Walker gewinnt OneShow Pencil für Fleurop-Geschäftsbericht

Erfolg für Walker auch jenseits des grossen Teichs: Der Fleurop-Geschäftsbericht der Zürcher Werbeagentur hat bei den OneShow Design Awards in den USA Silber gewonnen. Damit holt die Agentur für ihre Kampagnen insgesamt drei OneShow Pencils.

Erfolg für Walker auch jenseits des grossen Teichs: Der Fleurop-Geschäftsbericht der Zürcher Werbeagentur hat bei den OneShow Design Awards in den USA Silber gewonnen. Dies wurde am Donnerstag an der Preisverleihung in New York bekannt gegeben. Damit holt die Agentur für ihre Kampagnen insgesamt drei OneShow Pencils. Der Fleurop-Jahresbericht hatte bereits Gold beim EPICA, ADC Europa und ADC Schweiz gewonnen.

Schönes fürs Herz bald mit eigenem Sender

Schon im Herbst soll ein weiterer Spartensender, nämlich einer für Schlager und Volksmusik, auf Sendung gehen. Ausgerechnet unter dem Namen Swissmusic TV soll der aus dem U1-Umfeld initiierte Sender neue Heimat von Sendungen wie «Alpenwelle» werden.

 Schon im Herbst soll ein weiterer Spartensender, nämlich einer für Schlager und Volksmusik, auf Sendung gehen. Ausgerechnet unter dem Namen Swissmusic TV soll der aus dem U1-Umfeld initiierte Sender neue Heimat von Sendungen wie «Alpenwelle» werden. Wie die Schweizer Fernsehzeitschrift TV2 von Ringier in ihrer neuesten Ausgabe berichtet, stehen hinter dem Plan U1-Werbeleiter Peter Heeb, der 51 Prozent von Swissmusic TV hält, sowie weitere andere U1-Aktionäre, die im Besitz der übrigen 49 Prozent sind. Swissmusic TV sei angedacht als Auffangbecken für die heute auf U1 ausgestrahlte Musiksendungen, berichtet TV2. Diese werden nach dem geplanten Relaunch von U1 als Sportsender U Sport dort keinen Platz mehr finden (siehe 

). Nach dem neuen RTVG braucht das neue Swissmusic TV keine Sendekonzession mehr, weil man keinen Anspruch auf eine Verbreitungsverpflichtung erhebt.

Kommunikationschefin Andrea Hemmi verlässt Kuoni

Nach gut vierjähriger Tätigkeit wird Kommunikationschefin Andrea Hemmi per Ende November den Reisekonzern Kuoni verlassen. Sie will eine eigene Kommunikationsagentur gründen.

 Nach gut vierjähriger Tätigkeit wird Kommunikationschefin Andrea Hemmi per Ende November den Reisekonzern Kuoni verlassen. Sie will eine eigene Kommunikationsagentur gründen. Nach dem Auf- und Ausbau der gruppenweiten Unternehmens- und Krisenkommunikation wolle Hemmi nun ihre Erfahrung im Kommunikations- und Krisenmanagement einem breiteren Kreis von Unternehmen und Entscheidungsträgern zur Verfügung stellen, heisst es in einer Mitteilung. Kuoni-CEO Armin Meier bedauert den Abgang der Kommunikationschefin: Sie habe die interne und externe Kommunikation massgeblich geprägt und damit zum Erfolg des Unternehmens beigetragen. Die Nachfolge ist noch nicht geregelt.
Im Frühling hatte bereits Peter Brun, Leiter Kommunikation Schweiz, seinen Abgang aus der Kuoni-Medienabteilung angekündigt, um die Redaktionsleitung für die Ringier-Sendung KonsumTV zu übernehmen. Diese Stelle hat er allerdings nie angetreten (siehe
«Peter Brun wird doch nicht Redaktionsleiter»
). Brun sei weiterhin für Kuoni tätig, sagte Andrea Hemmi der SDA auf Anfrage.

Sport-Programmfenster setzt auf Promotion statt Kampagnen

Der Schweizer Privatsender U1 TV nennt sich künftig U Sport. Das Sport-Programmfenster Schweizer Sport Fernsehen, dessen Lancierung am Sonntag bekannt wurde, läuft hingegen unter dem Namen Schweizer Sport Fernsehen. Die Vermarktung der Sendefenster wird bei der Affichage-Tochter Sportart liegen.

 Der Schweizer Privatsender U1 TV nennt sich künftig U Sport. Der Name steht für «Unterhaltung und Sport», wie die Fernsehzeitschrift TV2 berichtet. Das Sport-Programmfenster Schweizer Sport Fernsehen, dessen Lancierung am Sonntag bekannt wurde, läuft hingegen unter dem Namen Schweizer Sport Fernsehen, wie der St. Galler Medienunternehmer und Alt-FDP-Nationalrat Peter Weigelt der Werbewoche sagte. «Wir haben lediglich Sendezeit auf dem Fernsehsender, daneben werden weiterhin bisherige U1-TV-Sendungen im Programm sein». Das Schweizer Sport Fernsehen muss allerdings zuerst einmal noch eine Bakom-Konzession erhalten. Obwohl die Konzession noch nicht im Sack ist, hat die eigens für das Schweizer Sport Fernsehen gegründete Firma United Sport Production USP TV bereits Verträge mit Sportverbänden abgeschlossen. «Wer kein Risiko eingeht, wird auch nicht zum Ziel kommen», so Weigelt. Man hofft auf einen Sendestart Mitte September, wenn wichtige Sportanlässe stattfinden.
Das Schweizer Sport Fernsehen richtet sich als Spartensender aus und will sich ein klares Programmraster geben, damit jede Zielgruppe weiss, wann sie zuschalten soll. Beispielsweise könnte also am Montag Handball über den Bildschirm flimmern, am Dienstag Kampfsport oder am Mittwoch Basketball. Dass die hohen Quoten im Sportfernsehen mit grossen Anlässen wie Fussballspielen zu holen sind, ist Weigelt klar. Er weist aber darauf hin, dass in diesen Bereichen die Rechte zum Teil so teuer seien, dass sie sich auch grosse Stationen schon gar nicht mehr leisten können.
Der neue Kanal will sich eine andere Nische suchen. Die Vermarktung der Sendefenster wird bei der Affichage-Tochter Sportart liegen. Eine klassische Werbekampagne zur Lancierung ist nicht geplant, vielmehr will man an Sportanlässen Promotion machen und diese Anlässe wiederum als Content für den Sender nützen.
Einigen Wirbel gab es darum, wer an der Finanzierung beteiligt ist: So berichtete der Blick am Mittwoch, dass Adriana Ospel in das Programmfenster investiere. Am Donnerstag musste die Boulevardzeitung allerdings eine Berichtigung nachschieben, wonach die Unternehmerin in keiner Weise bei U1 oder dem Sport Fernsehen engagiert sei. «Diese Ente kommt wohl daher, dass Frau Ospel einmal mit über 80 anderen Namen auf einer Liste stand, auf der wir mögliche Projektpartner aufgelistet haben», erklärte Weigelt. Aus dieser Liste mit Namensvorschlägen hat dann die Sonntagszeitung einige prominente Namen herausgepickt. Als Aktionäre fungieren hingegen nebst dem Sender U1 und der Affichage Holding mehrere Privatpersonen wie Urs Rohner, Martin Bisang, Giorgio Beer und Weigelt selber.

Direktmarketing Verband fordert tieferes Porto für leichte Briefe

Nachdem am Mittwoch schon der Verlegerverband mit einer Stellungnahme auf den Jahresbericht der Post-Regulationsbehörde reagierte, meldet sich nun auch der Schweizer Direktmarketing Verband zu Worte. Er verlangt die sofortige Einführung einer separaten Portoklasse für Briefe bis zu 20 Gramm.

 Nachdem am Mittwoch schon der Verlegerverband mit einer Stellungnahme auf den Jahresbericht der Post-Regulationsbehörde reagierte, meldet sich nun auch der Schweizer Direktmarketing Verband (SDV) zu Worte. Er schreibt in einem Communiqué, dass die Schweizer für Briefe bis zu 20 Gramm fast europaweit die höchsten Posttaxen bezahlen müssen. Damit würden im Monopolbereich dank diesen überhöhten Preisen Gewinne erwirtschaftet, mit denen die Post ihre finanziell weniger erfolgreichen Aktivitäten im Wettbewerbsbereich finanzieren könne. Der SDV stellt deshalb in seiner Mitteilung die rhetorische Frage, ob das Postmonopol einer Werbesteuer entspreche. Wie die Verleger fordert auch der Direktmarketing-Verband die möglichst rasche Marktöffnung im Briefbereich. Die Erfahrungen der Nachbarländer hätten gezeigt, dass nur bei einer umfassenden Liberalisierung Dritte in diesen lukrativen Markt eindringen könnten. In den Augen des SDV werden jedoch die Pläne für eine Marktöffnung nur halbherzig vorangetrieben; der ursprüngliche Deregulierungsfahrplan könne nicht eingehalten werden.
Aufgrund dieser Verzögerung verlangt der SDV die sofortige Einführung einer separaten Portoklasse für Briefe bis zu 20 Gramm. Damit könnte nahezu die Hälfte aller Briefe günstiger befördert werden, heisst es weiter. Auf diesem Wege solle die Post Zusatzgewinne aus dem Briefmonopol sowie Einsparungen aus Optimierungsprojekten an die Konsumenten weitergeben.

Metadesign beim Rebrand 2007 mit Auszeichnungen überhäuft

Beim weltweiten Designpreis Rebrand 100 gewann Metadesign für ihre Arbeiten im Bereich der Marken-Repositionierung die Preise gleich in Serie. Mit dem Award werden seit 2005 die weltweit überzeugendsten Neupositionierungen von Unternehmens- und Produktbrandings gekürt.

Beim weltweiten Designpreis Rebrand 100 gewann Metadesign für ihre Arbeiten im Bereich der Marken-Repositionierung die Preise gleich in Serie. Mit dem Award werden seit 2005 die weltweit überzeugendsten Neupositionierungen von Unternehmens- und Produktbrandings gekürt.  
Honoriert an diesem weltweit renommierten Wettbewerb wurden Arbeiten von Metadesign für Alternatives Incorporated, PC World, San Francisco Conservatory of Music, Ernst Klett Verlag, die Dachmarke Südtirol sowie die neuen Auftritte von Bucher Industries und Raiffeisen Schweiz. «Es freut uns, dass unsere Projekte auch im internationalen Vergleich gute Ergebnisse erzielen», freut sich der geschäftsführende Partner der Zürcher Niederlassung von Metadesign, Brundo Schmidt in der entsprechenden Medienmitteilung vom Donnerstag. Ausser in Zürich unterhält Metadesign Zweigstellen in Berlin und San Fancisco mit insgesamt 250 Mitarbeitenden.
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