Trickfilm-Helden aus  Süssigkeiten-Werbungen verbannt

In Italien dürfen Grossunternehmen wie Coca Cola, Pepsi, Unilever oder McDonald's künftig keine Trickfilm-Figuren für Werbezwecke verwenden, um Kinder unter zwölf Jahren für ihre Produkte zu begeistern. Erlaubt sind sie nur noch bei Produkten mit hohem Ernährungswert.

 In Italien dürfen Grossunternehmen wie Coca Cola, Pepsi, Unilever oder McDonald’s künftig keine Trickfilm-Figuren für Werbezwecke verwenden, um Kinder unter zwölf Jahren für ihre Produkte zu begeistern. Das teilte der italienische Landwirtschaftsverband Coldiretti am Mittwoch gemäss SDA mit. Mit diese Massnahme will man gegen Übergewicht bei Kindern ankämpfen. Unternehmen dürfen Trickfilm-Helden wie Mickey Mouse, Shrek, Disney-Prinzessinnen oder Winnie the Pooh nur noch bei Produkten mit hohem Ernährungswert in der Werbung einsetzen. Grund für den Beschluss sind internationale Studien, nach denen Fernsehwerbung für Lebensmittel bei Kindern den Effekt haben, doppelt so viele Süssigkeiten zu essen wie gewöhnlich.

Jung von Matt/Limmat realisiert Trailer für «5gegen5»

Die Agentur Jung von Matt/Limmat lässt Puppen sprechen: Im Auftrag des offiziellen Sponsors SBB hat sie für die Schweizer Fernsehspielshow «5gegen5» drei Trailer produziert.

 Die Agentur Jung von Matt/Limmat hat im Auftrag des offiziellen Sponsors SBB für die Schweizer Fernsehspielshow «5gegen5» drei Trailer produziert, die vor und nach der Show gesendet werden.Die in der Show in zwei Fünfergruppen antretenden Kandidaten treffen darin als Puppen dargestellt am «Puppenbahnhof Leutschenbach» zusammen. Um den Puppen das nötige Leben einzuhauchen, wurde auf Pantomime-Spezialisten zurückgegriffen, wie es in der Medienmitteilung heisst.
In der Sendung «5gegen5» im ersten Schweizer Fernsehen spielen jeden Tag zwei Gruppen à fünf Personen um bis zu 30’000 Franken. Sie wird moderiert von Sven Epiney.
 
 
 

Vorstand von Dow Jones unterstützt Verkauf an Murdoch

Der Verwaltungsrat der US-Mediengruppe Dow Jones hat sich für einen Verkauf des eigenen Hauses an Murdochs News Corp. ausgesprochen. Nun muss die Familie Bancroft als Hauptaktionärin noch zusagen. Die meisten Redaktoren sind nach wie vor gegen einen Verkauf.

 Der Verwaltungsrat der US-Mediengruppe Dow Jones hat sich mit grosser Mehrheit für einen Verkauf des eigenen Hauses an Rupert Murdochs News Corp. ausgesprochen und sieht einer Zusammenarbeit positiv entgegen. Sie wird das ursprüngliche Kaufangebot in der Höhe von fünf Milliarden Dollar unterstützen und den Aktionären zur Annahme empfehlen, wie die SDA meldet. Damit ist Murdoch der bereits im Mai avisierten Übernahme des Dow-Jones-Verlags und damit des Wall Street Journal näher gekommen (siehe ).Nun bleibt abzuwarten, ob die Familie Bancroft dieser Einigung zustimmt. Sie hält insgesamt 64 Prozent der Stimmrechte am Verlag und ist sich alles andere als einig; in der Familie waren immer wieder Bedenken geäussert worden, dass eine Übernahme des Wall Street Journal durch den erzkonservativen Murdoch dem Ruf der Zeitung schaden würde. Murdoch wird vielfach kritisiert, dass er seine private Meinung zur Meinung seiner Zeitungen und Fernsehsender mache und sich in journalistische Entscheide einmische. Auch viele Redaktoren des Wall Street Journal sind deshalb gegen eine Übernahme; Ende Juni war rund ein Drittel der Journalisten aus Protest einen Tag der Arbeit ferngeblieben.
Murdochs Kaufangebot für den Dow Jones-Verlag steht bereits seit Anfang Mai; damals bot er einen 65-prozentigen Aufschlag auf den Aktienkurs, welcher nach Bekanntgabe des Angebots jedoch sprunghaft in die Höhe schnellte. Heute Mittwochvormittag lag der Aktienkurs bei 56.45 Dollar, also nur noch wenig unterhalb Murdochs Mai-Angebot von 60 Dollar pro Aktie.

Die Kunden auch im Netz freundlich versichern

Unic Internet Solutions relauncht die Website der Suva. So bietet der Versicherer den Kunden eine freundlichere Plattform an.

 Unic Internet Solutions hat die ganze Informationsarchitekur der Suva.ch optimiert. Wie einer Mitteilung des Unternehmens zu entnehmen ist, führt die Navigation nun schneller zum Ziel, Angebote und Aktionen sind übersichtlicher angeordnet und webgerechter gestaltet.  Zusätzlich zur Standardnavigation hat Unic alternative Zugänge zu den Inhalten der Website umgesetzt. Insbesondere der Einstieg in die vier Suva Hauptbereiche wurde durch eine Flash-Animation vereinfacht.Wichtige Instrumente wie die Agentursuche oder Quick-Links sind prominent platziert. Ein übersichtliches Teaser-Konzept zieht sich durch die ganze Website.
Ebenfalls dem Zeitgeist entspricht die Darstellung der meistbesuchten Inhalte in Form einer Wortwolke (Tag Cloud) – sie soll die direkte Interaktion mit den Kunden und Besuchern der Suva Website fördern. Neu können auch alle aktuellen News als RSS-Feeds abonniert werden.
der Schweiz.

Feste neue Stelle bei Ringier für 15 Cash-Mitarbeiter

Ende Juni ist die letzte Ausgabe des Wochentitels Cash erschienen. Für 36 der betroffenen 46 Mitarbeitenden ist eine Lösung gefunden worden, wie Ringier bekannt gab. Vier arbeiten in einem befristeten Arbeitsverhältnis weiterhin für Ringier, sechs sind noch auf Stellensuche.

 Ende Juni ist die letzte Ausgabe des Wochentitels Cash erschienen. Ringier hatte eine Lösung für zwei Drittel der von der Einstellung betroffenen 46 Mitarbeitenden als Ziel definiert. Christoph Bauer, Leiter Wirtschaftsmedien Ringier Verlag Schweiz, teilte am Dienstag mit, wie die Bilanz bis jetzt aussieht. Laut Bauer gibt es für 36 der betroffenen Mitarbeitenden eine Lösung: Fünfzehn Mitarbeiter haben sich für eine neue feste Anstellung bei Cash daily oder bei anderen Ringier-Titeln und acht Mitarbeitende eine neue externe Aufgabe entschieden. Fünf Mitarbeitende gehen vorzeitig in Pension und vier haben bereits vor der Schliessung oder gleichzeitig von sich aus gekündigt. Vier Mitarbeitende schliesslich möchten sich beruflich neu orientieren, indem sie sich weiterbilden oder ins Ausland ziehen, wie es von Seiten Ringier weiter heisst.
Von den zehn Verbleibenden, die nun noch keine definitive Lösung gefunden haben, arbeiten vier in einem befristeten Arbeitsverhältnis weiterhin für Ringier. Sechs sind noch auf der Suche nach einer passenden neuen Aufgabe.
Das von Ringier bei der Einstellung der Wochenzeitschrift Cash kommunizierte Ziel wurde also erreicht. Die Arbeit gehe für Ringier aber weiter: «Für alle Vakanzen, die für die sechs verbleibenden Mitarbeitenden in Frage kommen könnten, nehmen wir jeweils erst mit ihnen Kontakt auf, bevor wir extern suchen. Einige Angebote unsererseits sind aber auch schon abgelehnt worden», wird Bauer in der Ringier-Mitteilung zitiert. Dass für zwei Drittel der betroffenen Mitarbeitenden eine Lösung gefunden werden konnte, führt Bauer auf den gegenwärtigen Arbeitsmarkt und die gute Ausbildung der Cash-Leute zurück.

Der Kongress in der Hand der Igem

Der Kongressteil des Branchenanlasses für audiovisuelle Medien «Screen-up & Congress» erhält dieses Jahr zusätzliches Gewicht. Die Interessengemeinschaft elektronische Medien gestaltet 2007 den Kongressteil vollumfänglich selbst.

 Der Kongressteil des Branchenanlasses für audiovisuelle Medien «Screen-up & Congress» erhält dieses Jahr zusätzliches Gewicht. Die Interessengemeinschaft elektronische Medien gestaltet 2007 den Kongressteil vollumfänglich selbst.  
Für die Organisatoren der diesjährigen «Screen-up & Congress», Cinecom, IP Multimedia, Publisuisse, RTL Group und SevenOne Media, sei der zusätzliche Partner eine weitere Bereicherung des Anlasses, ist einer Mitteilung zu entnehmen. Während sich die Organisatoren des Schweizer Branchenanlasses für
audiovisuelle Medien auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren, bietet die Interessengemeinschaft elektronische Medien (Igem) im Kongressteil fachliches Know-How. Das Branchentreffen in der Schweiz findet dieses Jahr am Mittwoch 17. Oktober 2007 in der Arena Filmcity im Zürcher Sihlcity statt.
Neben dem bereits traditionellen Igem-Talk zeichnet dieses Jahr die Interessensgemeinschaft auch für die Referate verantwortlich. Für sie sei der Fachkongress eine ideale Plattform, sagt Präsident Stephan Küng. Für die Besucherinnen und Besucher bedeute die Zusammenarbeit ein Ausbau des Angebots. Das diesjährige aktuelle Fachkongressthema und die Referenten werden demnächst auf der Website Screen-up.ch bekannt gegeben.
Im Anschluss an die traditionellen Screenings referieren und diskutieren im Kongressteil prominente Fachleute aus dem In- und Ausland über ihre Visionen zum TV-Markt Schweiz und die aktuellen Trends der internationalen elektronischen Medienwelt. Nach einigen Jahren Pause soll in diesem Jahr im Anschluss an den Event wieder gefeiert werden.

Finanzen werden mit Orange8 lebendig

Die Agentur Orange8 hat für den Finanzdienstleister Financialmedia ein Online-Magazin entwickelt, das Finanzinformationen lebendig und unterhaltsam präsentieren soll. Investchannel.ch will unterstreichen, dass das Investieren viel mit Emotionen zu tun hat.

 Die Bieler Agentur Orange8 hat für den Finanzdienstleister Financialmedia ein Online-Magazin entwickelt, das Finanzinformationen lebendig und unterhaltsam präsentieren soll. Investchannel.ch will unterstreichen, dass das Investieren viel mit Emotionen zu tun hat, ohne dabei die Facts für Anleger aus den Augen zu lassen. Multimedia-Inhalte wie Videos oder Slide-Shows unterstützen im Magazin die Vermittlung der Inhalte. Elemente des Web 2.0 wie Comments und Ratings sollen das Involvement der User fördern. Die Inhalte können auch als RSS-Feed abonniert werden. Das Bannermanagement wird mit dem Ad-Management-Server von Orange8 Interactive betrieben.

Cablecom wird Teleclub vermarkten

Vom 24. Juli an wird das Teleclub-Programm auch über die digitale TV-Plattform der Netzbetreiberin Cablecom verbreitet. Von diesem Zeitpunkt an kann das Angebot des Pay-TVs bei beiden Unternehmen bestellt werden.

 Vom 24. Juli an wird das Teleclub-Programm auch über die digitale TV-Plattform der Netzbetreiberin Cablecom verbreitet. Von diesem Zeitpunkt an erfolgt die Vermarktung des Teleclub-Programms gemeinsam: Abonnemente für das Pay-TV können direkt bei der Cablecom abgeschlossen werden. Die Kunden benötigen für den Empfang der beiden Programmangebote nur noch ein Empfangsgerät. Das Teleclub-Programm umfasst insgesamt 17 Kanäle. Das Basisprogramm kostet 39.90 Franken im Monat. Um das Angebot bei der Cablecom zu bestellen, ist die Miete oder der Kauf eines Empfangsgeräts zwingend.

Assai tarnt Rechnungen als Geschenke

Im Rahmen einer Naturstromkampagne erarbeitet Assai für die Elektrizitätswerke des Kantons Zürich eine Rechnungsbeilage im Geschenk-Design.

 Mit einer Rechnungsbeilage unterstützt Assai die EKZ Naturstrom Kampagne, die von Wirz Werbung betreut wird. Die Aufmachung der Beilage mit dem Geschenk-Design wird auch im Materialkonzept aufgenommen, mittels Aufreissmechanismus und dem Inhalt, der herausgenommen werden kann. Ziel der Beilage ist es, den Bekanntheitsgrad der EKZ Naturstromprodukte Solar, Blue und Azur zu erhöhen. Dabei handelt es sich um zertifizierte Energie, die aus Sonne, Wasser oder Biomasse erzeugt wird. Die Empfänger haben die Möglichkeit, direkt über die in der Rechnungsbeilage integrierte Antwortkarte eines der Naturstromprodukte zu bestellen. Jeder Neukunde erhält von den EKZ als Dankeschön eine attraktive Fussmatte mit der Aufschrift «Sie betreten Naturstromgebiet». 

Murdoch ist Dow Jones fünf Milliarden wert

Für 5 Milliarden Dollar möchte die News Corp. von Rubert Murdoch den Medienkonzern Dow Jones übernehmen.

 Weit hinten, hinter den Wortbergen, fern der Länder Vokalien und Konsonantien leben die Blindtexte. Abgeschieden wohnen sie in Buchstabhausen an der Küste des Semantik, eines grossen Sprachozeans. Ein kleines Bächlein namens Duden fliesst durch ihren Ort und versorgt sie mit den nötigen Regelialien. Es ist ein paradiesmatisches Land, in dem einem gebratene Satzteile in den Mund fliegen. Nicht einmal von der allmächtigen Interpunktion werden die Blindtexte beherrscht – ein geradezu unorthographisches Leben.

SWA und Media Focus gründen gemeinsame Kommission

Das Forschungsunternehmen Media Focus und der Schweizer Werbe-Auftraggeberverband (SWA) beschliessen eine gemeinsame Weiterentwicklung der Schweizer TV- und Print-Werbedruckstatistik. Vorgeschichte der Kooperation ist, dass der SWA sich im Mai an das Forschungsunternehmen gewandt hatte und bessere Informationen von ihm forderte.

 Das Forschungsunternehmen Media Focus und der Schweizer Werbe-Auftraggeberverband (SWA) beschliessen eine gemeinsame Weiterentwicklung der Schweizer TV- und Print-Werbedruckstatistik. Vorgeschichte der Kooperation ist, dass der SWA sich im Mai an das Forschungsunternehmen gewandt hatte und bessere Informationen von ihm forderte. Anlass für sein Vorgehen war eine Studie, die ergeben hatte, dass die von Media Focus gelieferten Daten zur TV- und Printwerbung teilweise vertiefte Informationen enthalten sollten, um den Nutzen der Informationen für die Werbeauftraggeber zu erhöhen (siehe
). Der SWA schlug deshalb vor, ein Control-Board zu errichten, das verbindliche Konventionen und Richtlinien für die Werbedaten der Schweiz festlegen und beobachten soll. Media Focus reagierte laut SWA-Mitteilung vom Dienstag sehr positiv und bekundete Interesse an einer gemeinsamen und dauerhaften Lösung der anstehenden Themen. So entstand unter massgeblicher Beteiligung und Mitverantwortung des SWA die SWA-Media Focus User Commission. Sie wird die Interessen der unterschiedlichen Kundengruppen von Media Focus vertreten. Deshalb sollen neben dem SWA auch die Medien und die Mediaagenturen in dieser User Commission Einsitz nehmen.
In Kürze werden die ersten Kontakte mit potentiellen Mitgliedern aufgenommen, wie es in der Mitteilung weiter heisst. Wichtigstes Ziel sei die gemeinsame Verbesserung und Weiterentwicklung der Media Focus Werbedruckstatistik – insbesondere im TV- und Printbereich – im Sinne aller Marktteilnehmer. SWA-Direktor Jürg Siegrist kommentiert die Gründung der Kommission im Communiqué mit folgenden Worten: «Wir freuen uns, dass wir uns mit Media Focus sehr schnell auf die Gründung der gemeinsamen User Commission verständigen konnten und sehen einer konstruktiven Zusammenarbeit in diesem neuen Gremium entgegen.»

JvM/Limmat ist neue Lead-Agentur von Mercedes-Benz

Die neue Schweizer Agentur der Marken Mercedes-Benz Personenwagen, Smart und Maybach heisst Jung von Matt/Limmat. Nach der Ernennung von Jung von Matt in Deutschland zur Lead-Agentur von Mercedes-Benz ist der Wechsel jetzt auch in der Schweiz vollzogen.

 Die neue Schweizer Agentur der Marken Mercedes-Benz Personenwagen, Smart und Maybach heisst Jung von Matt/Limmat. Nach der Ernennung von Jung von Matt in Deutschland zur Lead-Agentur von Mercedes-Benz ist der Wechsel jetzt auch in der Schweiz vollzogen. Das Schweizer Mandat umfasst zusätzlich zur Marke Mercedes-Benz auch die Marken Smart und Maybach. Jung von Matt/Limmat zeichnet verantwortlich für die Strategieentwicklung und -beratung für den Schweizer Markt sowie für die Entwicklung von nationalen und regionalen Kommunikationsmassnahmen.
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