Coop erweitert Kinoangebot für junge Familien

Auch frischgebackene Eltern sollen die Chance haben, sich in aller Ruhe einen aktuellen Kinofilm anzusehen – zusammen mit ihren Babys. Nach dem erfolgreichen Start in Dietlikon, Olten, Worb und Genf lanciert Coop das «Nuggi-Kino» in vier weiteren Schweizer Städten.

 Auch frischgebackene Eltern sollen die Chance haben, sich in aller Ruhe einen aktuellen Kinofilm anzusehen – zusammen mit ihren Babys. Nach dem erfolgreichen Start in Dietlikon, Olten, Worb und Genf lanciert Coop das «Nuggi-Kino» in vier weiteren Schweizer Städten. Das Kino für Grosse und Kleine übertraf seit seinem Start 2004 immer wieder alle Erwartungen, deshalb kommen ab September die Standorte Zürich, Schaffhausen, Lausanne und Basel hinzu. Jeden ersten Sonntagmorgen im Monat gehören die Kinos den jungen Familien. Eltern mit Babys bis 12 Monate soll so die Gelegenheit gegeben werden, aktuelle Kinohits in aller Ruhe zu geniessen. Wie es in der Pressemitteilung von Coop heisst, können die Eltern davon ausgehen, dass niemand Anstoss nimmt, wenn gestillt wird oder ein Kind mal weint. Zudem erhalten die Familien so auch die Möglichkeit zur Vernetzung und zum Austausche. Entsprechende Dienstleistungen wie Wickeltische werden für die Anlässe spezielle in der Nähe der Kinosäle zur Verfügung gestellt. Das Programm wird auf die kleinen Gäste abgestimmt, so werden keine Psycho- oder Actionthriller gezeigt, sondern eher Romanzen und Komödien. Zudem nutzt Coop die Gelegenheit und stellt Babynahrungsprodukte zur Degustation oder zur Mitnahme bereit.

Regional-TV-Sender erreichen mehr Zuschauer

In der Deutschschweiz haben im ersten Halbjahr 2007 deutlich mehr Leute Regional-TV-Sender geschaut als im Jahr zuvor. Gemäss neusten Zahlen von Publica Data waren es im Durchschnitt 1'722’000 Personen pro Tag.

 In der Deutschschweiz haben im ersten Halbjahr 2007 deutlich mehr Leute Regional-TV-Sender geschaut als im Jahr zuvor. Gemäss neusten Zahlen von Publica Data waren es im Durchschnitt 1’722’000 Personen pro Tag, wie TeleZüri am Freitag mitteilte. Gegenüber dem ersten Halbjahr 2006 nahm die Zuschauerzahl um 69’000 Personen zu, gegenüber dem zweiten Halbjahr 2006 um 44’000 Personen.
TeleZüri hat mit täglich 496’000 Zuschauenden ein praktisch gleichgrosses Publikum wie im 2. Halbjahr 2006. An zweiter Stelle liegt Tele Bärn, das allerdings ein Minus von sechs Prozent einstecken musste und damit 253’000 Personen erreichte. Stark zugelegt hat Tele Basel mit 126’000 Personen, das entspricht einem Plus von 14,5 Prozent.
In der Zielgruppe der 15- bis 49-Jährigen hatten die Regional-TV-Sender in der Deutschschweiz einen Marktanteil von 6 Prozent. Im Vorjahr lag der Anteil bei 4,2 Prozent.

JvM/Limmat verleiht Julius Bär «Exellence»

Mit den Werten «Care», «Passion» und «Exellence» will sich die Bank Julius Bär auf den wichtigsten Finanzplätzen der Welt noch stärker positionieren. In der neuen, von Jung von Matt/Limmat verantworteten Kampagne wird insbesondere die herausragende Leistung des grössten reinen Vermögensverwalters der Schweiz herausgestrichen.

Mit den Werten «Care», «Passion» und «Exellence» will sich die Bank Julius Bär auf den wichtigsten Finanzplätzen der Welt noch stärker positionieren. In der neuen, von Jung von Matt/Limmat verantworteten Kampagne wird insbesondere die herausragende Leistung des grössten reinen Vermögensverwalters der Schweiz herausgestrichen. «Commited to excellence» sei folglich die konzeptionelle Klammer der Kampagne, schreibt Jung von Matt in einer Medienmitteilung. Dazu wurden «Unknown Masters», Menschen also, die auf ihrem Gebiet weltklasse, aber nicht weltberühmt sind, ins Rampenlicht gerückt. Der renommierte Fotograf Uwe Düttmann setzte dazu etwa einen Feng-Shui-Experten, eine Operngesangs-Ausbildnerin oder einen Polopferde-Züchter in Szene. In Interviews erläutern sie zudem die Frage «What is excellence?» Diese Gespräche sind vertiefend zu den Printmotiven auf der Website in ganzer Länge zu lesen. Die Kampagne umfasst grossformatige Anzeigen in der internationalen Finanz- und Wirtschaftspresse sowie Plakate an ausgewählten Standorten auf der ganzen Welt.
Verantwortlich auf Kundenseite: Dr. Jan A. Bielinski (Chief Communication Officer), Alain Zimmermann (Head Private Banking Marketing & Communication), Markus Halper (Head Branding & Advertising).
Verantwortlich auf Agenturseite: Tom Seinige, Alexander Jaggy (Creative Direction), Thomas Amman (Text), Patrick Beeli, Axel Eckstein (Art Direction), Alischer Makarow, Roswitha Brülisauer (Grafik), Rolf Helfenstein, Davide Pincin, Carolin Cichy, Likas Lienhard (Beratung), Lillo Killer, Ilonka Galliard (Art Buying), Uwe Düttmann (Fotografie).

Rive Gauche holt sich Sunrise-Etat

Ab Herbst 2007 ist die Genfer Agentur Rive Gauche für die Werbekampagnen von Sunrise verantwortlich. Alexandra Reich, COO von Sunrise, und Sebastien Fabbi, Managing Director von Rive Gauche, haben den Vertrag am Donnerstag unterschrieben.

 Ab Herbst 2007 ist die Genfer Agentur Rive Gauche für die Werbekampagnen von Sunrise verantwortlich. Alexandra Reich, COO von Sunrise, und Sebastien Fabbi, Managing Director von Rive Gauche, haben den Vertrag am Donnerstag unterschrieben. Nicht die Nationalität sei entscheidend gewesen dafür, dass das Telekommunikationsunternehmen sich für eine Schweizer Agentur entschieden habe, sondern die kreativen Qualitäten, heisst es in einer Mitteilung von Sunrise. Die lokale Verankerung der Agentur soll Sunrise aber helfen, als moderne Schweizer Kommunikationsanbieterin aufzutreten. Wie Sunrise-Sprecher Konrad Stokar der Werbewoche sagte, hat sich Rive Gauche in einer Agenturevaluation durchgesetzt, in der letzten Runde gegen zwei andere Bewerber. Die Genfer Agentur Rive Gauche ist seit sechs Jahren in der Romandie und der Deutschschweiz tätig.
Im Juni hatte die Werbeagentur Advico Young & Rubicam das Mandat des Telekomunternehmens verloren (siehe
). Sunrise gab im Juli bekannt, dass das Unternehmen ab Oktober 2007 im neuen Outfit daherkommt. Die neue Corporate Identity wird von einer Streifenkombination in allen Farben des Sonnenaufgangs geprägt. Verantwortlich dafür zeichnete die Londoner Branding-Agentur Lambie-Nairn (siehe ). Laut Stokar wird nun Rive Gauche für den gesamten Werbeauftritt zuständig sein und dabei den Auftritt verwenden, den Lambie-Nairn konzipiert hat. Die neue Kampagne soll im Oktober starten. Sunrise möchte sich anhand der folgenden Eigenschaften, positionieren: Mutig, einfach, aufrichtig und voller Vitalität. Darauf soll die Kampagne von Rive Gauche aufbauen.
Sunrise-CEO Christoph Brand sagte im Juni an der Publicitas-Verlegertagung, dass er sich zuerst sehr genau überlegen wolle, welche Bedürfnisse und Ziele sein Unternehmen in Sachen Werbung habe, bevor er sich an eine Agentur wende. Laut Stokar ist für den Firmenchef die Werbung ein zentrales Thema, in das auch seine persönlichen Vorstellungen einfliessen werden.

Zähl meine Lügen, Kleines!

Bildblog.de, ein Watchblog der die Arbeit von Deutschlands auflagestärkstem Blatt Bild kritisch begleitet, macht als erster deutscher Blog Fernsehwerbung. Die Hauptrollen im Spot übernahmen die bekannten TV-Comedians Anke Engelke und Christoph-Maria Herbst. Beide verzichteten auf eine Gage.

 Bildblog.de, ein Watchblog der die Arbeit von Deutschlands auflagestärkstem Blatt Bild kritisch begleitet, macht als erster deutscher Blog Fernsehwerbung. Die Hauptrollen im Spot übernahmen die bekannten TV-Comedians Anke Engelke und Christoph-Maria Herbst. Beide verzichteten auf eine Gage. In der 50 Sekunden langen Werbung verkörpern die beiden Stars ein Ehepaar, das beim Lügen ertappt wird. Am oberen Bildrand zählt ein Ticker die Schwindeleien mit, heisst es bei Horizont.net. Dazu wird der aktuelle Bild-Claim «Jede Wahrheit braucht einen Mutigen, der sie ausspricht» zu «Jede Lüge braucht einen Mutigen, der sie zählt» umformuliert. Der Spot für Deutschlands meist verlinkten Blog wurde von Brainpool in Köln produziert.

Sony ändert Werbestrategie für die Playstation

Mit Beginn des Weihnachtsgeschäfts wird Konsolenhersteller Sony Computer Entertainment seine Werbestrategie für die Playstation 3 ändern. Die im Frühling mit grossem Brimborium lancierte Brandkampagne des internationalen Agenturnetzwerks TBWA wird dabei vorerst eingemottet und stattdessen das Produkt ins Zentrum gerückt.

 Mit Beginn des Weihnachtsgeschäfts wird Konsolenhersteller Sony Computer Entertainment seine Werbestrategie für die Playstation 3 ändern. Die im Frühling mit grossem Brimborium lancierte Brandkampagne des internationalen Agenturnetzwerks TBWA wird dabei vorerst eingemottet und stattdessen das Produkt ins Zentrum gerückt. Erste Änderungen sind bereits umgesetzt. So wurde die im Rahmen der Markenkampagne eingeführte und als Community positionierte Website Thisisliving.de abgeschaltet. Zwar spricht Sonys Marketingchef für Europa, Ulrich Barbian, laut Horizont.net von einem Relaunch, bestätigt aber auch, dass vom der Brand-Kampagne wohl einzig der Claim «This is Living» übrig bleiben wird.
Richtig manifest wird der Strategiewechsel mit dem Start der Weihnachtswerbeoffensive im September. Statt der Markenwerte rücken die Eigenschaften und Funktionalität der Playstation 3 ins Zentrum der TV-Spots und Onlinebanner. So will Sony die Konkurrenz überflügeln und bereits zu Jahresende bei den Verkaufszahlen Microsofts Xbox und Nintendos Wii schlagen.

Der ADC Young Creatives Award startet erfolgreich

Am Mittwoch begann der neue ADC Young Creatives Award mit einem Warm-Up-Event. Damit ist der Start jenes Nachwuchs-Wettbewerbs erfolgt, der in Zukunft jedes Jahr darüber entscheidet, welche drei Teams die Schweiz im internationalen Contest in Cannes vertreten.

 Mittwoch, 22. August, Studio Bellerive: Über 100 Young Creatives wohnten dem Warm-Up-Event des ADC Young Creatives Award bei. Und damit dem Start jenes Nachwuchs-Wettbewerbs, der in Zukunft jedes Jahr darüber entscheidet, welche drei Teams die Schweiz im internationalen Contest in Cannes vertreten. Das Programm an diesem Nachmittag: Urs Schrepfer, Executive Creative Director bei Advico Young & Rubicam, begrüsste die Nachwuchstalente. Texter Johannes Raggio und Art Director Nadine Geissbühler erzählten über ihre Erlebnisse am Nachwuchswettbewerb in Cannes. Pius Walker, der Inhaber der Walker Werbeagentur, stellte seine Kampagne für Amnesty International vor und Caspar Coppetti, Leiter Strategie bei Advico Young & Rubicam, briefte für die neue Amnesty International Kampagne, welche die Aufgabe des diesjährigen Wettbewerbs ist.
Das Briefing ist auch auf www.adc.ch/nachwuchs zu finden. Das Kommunikationsziel lautet, Menschen für das Thema Menschenrechtsverletzungen zu sensibilisieren und zur Diskussion anzuregen. Die Botschaft, welche die Kampagne vermitteln soll: Die Verletzung von Menschenrechten geschieht nicht hier, aber jetzt. Einsendetermin für die Arbeiten ist der 15. Oktober, Preisverleihung und Party finden am 26. Oktober statt.

Paris-Match retouchierte freiwillig

Das französische People-Magazin Paris-Match handelte nicht auf Anweisung des Elysee-Palastes, als sie den französischen Präsidenten Sarkozy auf einem Bild von seinen unvorteilhaften Speckröllchen am Bauch befreite. «Die einzige Linie, auf die wir achten, ist die politische und diplomatische», sagte ein Regierungssprecher am Donnerstag.

 Das französische People-Magazin Paris-Match handelte nicht auf Anweisung des Elysee-Palastes, als sie den französischen Präsidenten Sarkozy auf einem Bild von seinen unvorteilhaften Speckröllchen am Bauch befreite. «Die einzige Linie, auf die wir achten, ist die politische und diplomatische», sagte ein Regierungssprecher am Donnerstag.Das Wochenmagazin L’Express hatte die Manipulation bei Paris-Match aufgedeckt und das naturbelassene Foto abgedruckt. Dabei wird offensichtlich, dass man Sarkozy elektronisch verschönert hatte. Ganz aus der Luft gegriffen sind die Gerüchte über eine präsidiale Einflussnahme hinsichtlich der Photoshop-Retouche natürlich nicht. Zu Grunde liegt die enge Freundschaft, an der sich das Staatsoberhaupt und der Besitzer des Klatschmagazins erfreuen. Als das Blatt im vergangenen Jahr auf dem Titel ein Foto von Sarkozys Frau mit deren zwischenzeitlichem Lover abgedruckt wurde, musste der Chefredaktor laut SDA gehen. Die Wiedergutmachung in Form des verschwundenen Specks sei aus völlig freien Stücken erfolgt, wie beide Seiten beteuerten.

Zu guter Letzt: WoZ vs. Weltwoche

Die Weltwoche und die Wochenzeitung liefern sich in den aktuellen Ausgaben einen Schlagabtausch. Damit erweisen sich die ungleichen Blätter gegenseitig einen Dienst.

 Die Weltwoche und die Wochenzeitung liefern sich in den aktuellen Ausgaben einen Schlagabtausch. Damit erweisen sich die ungleichen Blätter gegenseitig einen Dienst. Auf der Seite der Wochenzeitung (WoZ) nimmt der Berner Rapper Greis den vormaligen Magazin-Mann Peer Teuwse, heute bei der Weltwoche Ressortleiter Kultur und Wissen in den verbalen Schwitzkasten. Teuwsen beteuert im Gespräch, dass in keiner ihm bekannten Redaktion so offen gestritten wird wie bei der Weltwoche und bedauert aber deren geringen Frauenanteil. Er räumt ein, dass viele auf seiner Redaktion enttäuschte Linke sind, ein SVP-Blatt sei die Weltwoche jedoch keineswegs. Das umgekehrte Szenario bietet das Köppel-Blatt und Peer Teuwsen fühlt dem WoZ-Kolumnisten auf den Zahn. Greis ruft zum Boykott der Weltwoche auf, weil diese es schaffe, die Ideen der rassistische Tendenzen fördernden SVP im urbanen Mitte-links-Millieu salonfähig zu machen. Er attestiert dem Blatt einseitige Berichterstattung und gibt zu bedenken, dass das «rechte Gedankengut heute Mainstream ist«. Medientechnisch betrachtet können sich die beiden gegenseitig gratulieren – denn so sehr die WoZ in rechten Gefilden ein Feindbild ist, so sehr wird die Weltwoche auf der gegenüberliegenden Seite gehasst, und in seinen jeweiligen Positionen wird man ja gerne bestätigt.

Ringier feiert mit Draftfcb

Ein prominenter Geburtstag steht an: Im kommenden Jahr feiert das grösste Schweizer Medienhaus, Ringier, sein 175-jähriges Bestehen. Grund zum feiern hat auch die Werbeagentur Draftfcb, denn sie wurde mit der Visualisierung des Jubiläumsjahres beauftragt.

 Ein prominenter Geburtstag steht an: Im kommenden Jahr feiert das grösste Schweizer Medienhaus, Ringier, sein 175-jähriges Bestehen. Grund zum feiern hat auch die Werbeagentur Draftfcb, denn sie wurde mit der Visualisierung des Jubiläumsjahres beauftragt.  Ringier wird sich im Jubeljahr seinen Kunden und Geschäftpartnern mit dem Claim «Was Menschen bewegt» präsentieren. Die zur Draftfcb/Lowe Group gehörende Agentur Draftfcb hat sich in einem Pitch gegen verschiedene andere Konkurrenten erfolgreich um die Entwicklung der internationalen Repräsentation des Jubiläums beworben. Ab Mitte September wird für alle zu sehen sein, weshalb sich die Agentur aus Wallisellen durchgesetzt hat.

Activemobile bringt Bannerwerbung aufs Handy

Die Goldbach-Tochter Activemobile startet mit Mobile Advertising, der Vermarktung von Bannerwerbung auf Mobiltelefonen. Die Vermarkterin sieht in der Bannerwerbung grosses Potential und will bei deren Vermarktung eine Vorreiterrolle einnehmen.

 Die Goldbach-Tochter Activemobile startet mit Mobile Advertising, der Vermarktung von Bannerwerbung auf Mobiltelefonen. Die Vermarkterin sieht in der Bannerwerbung grosses Potential und will bei deren Vermarktung eine Vorreiterrolle einnehmen. Technik und Markt seien reif für mobile Bannerwerbung, heisst es in einer Medienmitteilung. Activemobile geht davon aus, dass sich die Erfolgsgeschichte der Bannerwerbung im Internet beim Handy wiederholen wird.
Die Vermarkterin bietet den Werbetreibenden laut Mitteilung einen Pool mit stark frequentierten Mobile-Seiten an, auf denen Bannerkampagnen lanciert werden können. Im Angebot sind Portale wie Wap.cineman.ch, Mobile.cash.ch, Mobile.20min.ch oder Mobile.meteonews.ch. Letzteres hat als eines der ersten Serviceportale in Europa aktuelle Wetterinfos aufs Handy gebracht. Die bereits bestehende technische Infrastruktur von Activemobile ermögliche es, die Kampagnen auf den jeweiligen Handytyp abzustimmen. Das Mobile-Site-Portfolio soll laufend ausgebaut werden. Das aktuelle Angebot ist bis Ende September 2007 ausgebucht.

Reinhold schickt Männer weiterhin an den Herd

Die Werbeagentur Reinhold sucht mit 15 neuen Anzeigenmotiven weiterhin den schlechtesten Koch der Schweiz. Die Aktion «Männer an den Herd« von Annemarie Wildeisens Kochen startete im Mai. Nach der Sommerpause geht die Suche nun weiter.

Die Werbeagentur Reinhold sucht mit 15 neuen Anzeigenmotiven weiterhin den schlechtesten Koch der Schweiz. Die Aktion «Männer an den Herd« von Annemarie Wildeisens Kochen startete im Mai. Nach der Sommerpause geht die Suche nun weiter. Das Zwischenergebnis laut Mitteilung von Reinhold: Tausende zusätzliche Besucher auf der Kochen-Aktionswebsite Maenner-an-den-herd.ch, hunderte von Reaktionen, etliche Bewerber um den Titel «Schlechtester Koch der Schweiz» und ein andauernder Dialog mit dem am Herd schwachen Geschlecht. Und man sei mit den Inserenten in einem munteren Gespräch, so der AZ-Medien Verlag, der Annemarie Wildeisens Kochen herausgibt.
Grund genug, die Aktion wie geplant bis April 2008 laufen zu lassen. Eine zweite Anzeigenwelle thematisiert Reaktionen, nämlich Fragen, Geschichten und Anregungen von Leserinnen und Lesern. Die Kampagne soll noch einen Zacken würziger werden, heisst es in der Mitteilung. Schöne Beispiele dürften der Agentur nicht so bald ausgehen: «Es ist unglaublich, was da alles hereinkommt. Da fragte doch tatsächlich einer am Kochen-Beratungstelefon ernsthaft, woran er erkennen könne, dass das Wasser kocht», erklärt Reinhold-Beratungschef Marco Schönenberger.
Verantwortlich bei der AZ Medien-Gruppe: Irene Frei und Peter Jauch. Bei der Agentur Reinhold: Wolfgang Scherer (Text), Oli Kreienbühl/Simone Joerg (AD), Barbara Meier (DTP) sowie Marco Schönenberger und Martina Durrer (Beratung). Fotografiert hat Sven Germann.

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