Highlight Communications steigert Halbjahresgewinn

Das Medienunternehmen Highlight Communications mit Sitz im basellandschaftlichen Pratteln hat den Umsatz im ersten Halbjahr 2007 auf 271,7 Millionen Franken gesteigert. Das entspricht einer Zunahme um 6,3 Prozent.

 Das Medienunternehmen Highlight Communications mit Sitz im basellandschaftlichen Pratteln hat den Umsatz im ersten Halbjahr 2007 auf 271,7 Millionen Franken gesteigert. Das entspricht einer Zunahme um 6,3 Prozent. Der Konzerngewinn im ersten Semester betrug 13,9 Millionen Franken. In der Vorjahresperiode lag er bei 11,1 Millionen Franken. Das Betriebergebnis verbesserte sich um 24,3 Prozent auf 23,0 Mio. Franken, wie Highlight Communications mitteilte. Das börsennotierte Unternehmen ist in den drei Geschäftsbereichen Film, Home Entertainment sowie Sport- und Event-Marketing tätig. Die Filmsparte erzielte im vergangenen Halbjahr eine Umsatzsteigerung von 5 Prozent auf 229,5 Mio. Franken. Für die Zunahme waren Neuveröffentlichungen auf DVD und Video sowie die nach wie vor positive Entwicklung der TV-Auftragsproduktionen verantwortlich.

Publicis zeigt die offiziellen Sponsoren der M’08 in Bild und Ton

Publicis hat für die Migros und ihre M’08-Sponsoren fünf Spots entwickelt, die Fussball zum Thema haben und ganz auf die Bedürfnisse der Fans zugeschnitten sind.

Die Fanmeisterschaft M’08 ist mit der Auslosung im Juni erfolgreich gestartet. Am 12. September geht es weiter mit dem ersten Achtelfinal, in dem Schweiz gegen Schweden spielt. Die Fans messen sich dabei in Disziplinen wie Fernseher-Weitwurf, lauthals Schreien und Bieröffnen. Die Sendung wird gleich nach Meteo um 19.50 Uhr ausgestrahlt. Wie die Euro 08 hat auch die M’08 ihre Sponsoren: Die Veranstalterin Migros konnte dafür ihre Unternehmen wie M-Electronics, SportXX, LeShop und Migros-Restaurant gewinnen.
Publicis hat für die Migros und ihre M’08-Sponsoren fünf Spots entwickelt, die Fussball zum Thema haben und ganz auf die Bedürfnisse der Fans zugeschnitten sind. Sie werden im Umfeld der M’08-Veranstaltungen geschaltet. «Damit machen wir quasi Werbung für die Werbung», erklärte Publicis-CD Ralf Kostgeld der Werbewoche. Regie für die Spots führte der dänische Regisseur Martin Werner.

 

Verantwortlich bei der Migros: Beat Mühlemann (Leiter Marketing Kommunikation); Bettina Huwyler (Projektleiterin Werbung Super-/Verbrauchermarkt); Patrick Chevin (Hauptprojektleiter M’08); Caesar Keller (Projektleiter M’08).
LeShop: Dominique Locher (Marketing & Sales Director); Migros Gastronomie: Simone Frei (Leiterin Kommunikation Gastronomie); M-Electronics: Petra Gayko (Projektleiterin Werbung M-Electronics); SportXX: Silvia Girtanner (Projektleiterin Werbung SportXX).
Verantwortlich bei Publicis: CD: Ralf Kostgeld, Jean Etienne Aebi; Text: Tom Zürcher; Grafik: Barbara Staub; Agency Producer: Ines Bossart; Beratung: Marion Marxer, Mirjam Vonarburg, Oliver Meili, Monika Leu.
Produktion: Pumpkin Film; Regie: Martin Werner; Kamera: Jens Maasboel; Postproduction: The Boost; Ton: Hastings Zürich; Media: Konnex und Bemberg.

Für Advico geht das Leben nach Sunrise weiter

Der Verlust des Sunrise-Etats ist für Advico Young & Rubicam abgeschlossen. Am Donnerstag wurde bekannt, dass der Werbeetat des Telekomunternehmens an die Genfer Agentur Rive Gauche geht. Bei Advico wurden bereits im Juni die Massnahmen zu einer Kapazitätsanpassung eingeleitet.

 Der Verlust des Sunrise-Etats ist für Advico Young & Rubicam abgeschlossen. Am Donnerstag wurde bekannt, dass der Werbeetat des Telekomunternehmens an die Genfer Agentur Rive Gauche geht. AY&R hatte das Mandat davor vier Jahre lang inne. Als im Juni an die Öffentlichkeit gelangte, dass die Agentur diesen Etat verliert, hiess es gerüchteweise, dass rund 15 Stellen verloren gehen könnten. Bei Advico gibt man sich dazu eher bedeckt: «Wir hatten bereits im Juni die Massnahmen zu einer Kapazitätsanpassung eingeleitet», sagte Caspar Coppetti, Managing Partner der Agentur, gegenüber der Werbewoche. «Für uns ist das Thema nun abgeschlossen». Rive Gauche wünsche man viel Erfolg.
Advico sei nicht daran interessiert, nun dreckige Wäsche zu waschen: «Wir hatten vier gute Jahre mit Sunrise. Es gehört nun einmal zum Alltag einer Agentur, dass Mandate kommen und gehen. Wir sind aber stolz drauf, dass wir viele sehr treue Kunden aufweisen können.». Einen grossen Neukunden hat die Gockhausener Agentur bereits wieder an Land gezogen; Coppetti verriet aber noch nicht, um wen es sich dabei handelt.
Advico hat mit grossen Namen wie Alfa Romeo, GE Money Bank, Sonntagszeitung, Swiss Re oder Zweifel wohl tatsächlich genügend andere Kunden, um den Wegfall von Sunrise verschmerzen zu können.
Rive Gauche, die Nachfolgerin von Advico als Sunrise-Agentur, ist dagegen deutlich kleiner als ihre Vorgängerin. Das neue Budget wird wahrscheinlich einen grossen Teil des Agenturvolumens ausmachen. Ein gewisses Klumpenrisiko ist also vorhanden – die Herausforderung für Rive Gauche wird darin bestehen, sich daneben zusätzliche Standbeine aufzubauen, um nicht gänzlich von Sunrise abhängig zu sein.
 

Carole Scheidegger

Das Migros-Magazin ist neu bei SFLB

In Zukunft zeichnet für die Bearbeitung des Leser- und Inserentenmarktes des Migros-Magazins die Zürcher Agentur Spillmann/Felser/LeoBurnett verantwortlich.

 In Zukunft zeichnet für die Bearbeitung des Leser- und Inserentenmarktes des Migros-Magazins die Zürcher Agentur Spillmann/Felser/LeoBurnett verantwortlich. Die Agentur habe mit charmanten und frechen Ansätzen überzeugt, welche das Magazin mit seiner Funktion und Bedeutung genau ins richtige Licht rückten, erklärten Migros-Medien-Leiter Marius Hagger und Verlagsleiter Bernt Maulaz. Das Migros-Magazin ist mit 2‘890‘000 Lesern eine der grössten Gratiszeitungen der Schweiz. Erste Arbeiten von SFLB sind diesen Herbst zu sehen.

Patrick Rohr kehrt auf den Bildschirm zurück

Der ehemalige und äusserst beliebte Moderator von «Quer» kehrte im vergangenen Jahr dem Fernsehjournalismus den Rücken. Jetzt ist er schon zurück: Ab September führt er als Co-Moderator mit Baz-Chefredaktor Matthias Geerig durch die «Baz-Standpunkte» auf SF zwei.

 Der ehemalige und äusserst beliebte Moderator von «Quer» kehrte im vergangenen Jahr dem Fernsehjournalismus den Rücken. Jetzt ist er schon zurück: Ab September führt er als Co-Moderator mit Baz-Chefredaktor Matthias Geerig durch die «Baz-Standpunkte» auf SF zwei. Am 8. September ist Rohr erstmals in seiner neuen Funktion zu sehen, wenn er die «Baz-Standpunkte» zum Thema «Neues Bauen im alpinen Raum» präsentiert. Mit von der Partie sind gemäss Medienmitteilung der BaZ auch verschiedenste Studiogäste wie der St. Moritzer Hotelier Felix Schlatter oder Heinz Julen, der auf dem Kleinen Matterhorn in einer Höhe von 4’000 Metern über Meer ein Turm-Hotel errichten will.

Wirz Werbung gewinnt sonntägliches Budget

Im Rahmen einer Konkurrenzpräsentation konnte sich Wirz Werbung sowohl das Inserenten- als auch das Leser-Budget der neuen Sonntagszeitung Sonntag sichern.

 Im Rahmen einer Konkurrenzpräsentation konnte sich Wirz Werbung sowohl das Inserenten- als auch das Leser-Budget der neuen Sonntagszeitung Sonntag sichern. Der Startschuss für die Zeitung, welche die siebte Ausgabe der Mittelland Zeitung bildet, fällt am 16. September. Erste Massnahmen von Wirz kommen laut Mitteilung der Agentur jetzt schon zum Einsatz.

Grey positioniert Teo Jakob als Instanz

Wenn es um exklusive Design-Inneneinrichtung für höchste Ansprüche geht, ist die Teo Jakob Gruppe eine Instanz. Genau das bringt die von Grey neu entwickelten Kommunikationsmassnahmen rüber.

Wenn es um exklusive Design-Inneneinrichtung für höchste Ansprüche geht, ist die Teo Jakob Gruppe eine Instanz. Genau das bringt die von Grey neu entwickelten Kommunikationsmassnahmen rüber. Der Möbelmarkt ist ein hart umkämpftes Terrain, in dem es gilt, sich klar zu positionieren. Grey verortet das Möbelhaus mit sechs Schweizer Standorten als Design-«Instanz» und sämtliche Kommunikationsmassnahmen leiten sich in Inhalt und Umsetzung aus dieser Positionierung ab. In der klassischen Werbung proklamiert Teo Jakob eine Hall Of Fame, die ihr Referenz und Verpflichtung ist. Die Protagonisten der Kampagne sind Künstler, aber nicht Promis, sondern die Macher der Produkte selber aus dem Design- und Agenturbereich. Den Auftakt der nun startenden Anzeigen-Kampagne machen Mario Botta und Alfredo Häberli. Wie der Medienmitteilung der Badener Agentur zu entnehmen ist, wurden die Portraits von Marco Grob fotografiert, der auch schon für Levi’s oder Sony gearbeitet hat.       

Premiere setzt auf Internet und breiteres Risiko

Der designierte neue Chef des Bezahlsenders Premiere, Michael Börnicke, will in den nächsten drei Jahren bis zu 20 Prozent des Umsatzes nicht mit klassischen Abos machen. Ausserdem schweben Börnicke Zukäufe im Internet vor.

 Der designierte neue Chef des Bezahlsenders Premiere, Michael Börnicke, hat neue Ziele mit dem Unternehmen: In den nächsten drei Jahren sollen bis zu 20 Prozent des Umsatzes nicht mit klassischen Abonnements gemacht werden, sagte der Nachfolger von Georg Kofler dem deutschen Handelsblatt. Derzeit liegt diese Quote bei knapp 10 Prozent. Börnicke möchte die Abhängigkeit des Senders von den 3,4 Millionen Abonnenten verringern und das Risiko stärker streuen. Ausserdem setzt der neue CEO aufs Internet: Durch Zukäufe will er neue Umsätze erschliessen. Konkrete Übernahmekandidaten gibt es aber noch nicht.

Verlagsstellen besetzt bei .ch

Die im September startende neue Gratiszeitung .ch hat diverse Stellen auf Verlagsseite besetzt: Den Vertrieb leitet Peter Kümmerli, Anzeigenleiter ist Stefan H. Böni, Ursula Grütter wird Leiterin Innendienst und Anzeigenmarketing und Martina Canonica übernimmt die Leitung von Lesermarketing und Kooperationen .

 Die im September startende neue Gratiszeitung .ch hat diverse Stellen auf Verlagsseite besetzt: Den Vertrieb und die Logistik leitet Peter Kümmerli, der im Juni nach nur acht Monaten seinen Rücktritt als Geschäftsleiter der Zehnder Print bekannt gegeben hatte. Zu Kümmerlis beruflichen Stationen gehören ausserdem Ringier, Tamedia und Jean Frey. Die nationale Anzeigenleitung hat Stefan H. Böni inne, der vom NZZ Folio zu .ch stösst, wie .ch-Geschäftsleiterin Caroline Thoma der Werbewoche sagte. Die Anzeigenleitung regional übernimmt ab 1. Oktober Predi Vukovic-Sifert, der zuletzt bei der AZ tätig war. Ursula Grütter wird Leiterin Innendienst und Anzeigenmarketing. Sie kommt von der Tamedia. Die Leitung von Lesermarketing und Kooperationen wird bei Martina Canonica liegen, die derzeit bei der Sonntagszeitung tätig ist.

Hanspeter Trütsch gewinnt Ostschweizer Radio- und Fernsehpreis

Der Fernsehjournalist Hanspeter Trütsch wurde am Freitag mit dem Ostschweizer Radio- und Fernsehpreis geehrt. Trütsch leitet derzeit interimistisch die Bundeshaus-Redaktion des Schweizer Fernsehens.

 Der Fernsehjournalist Hanspeter Trütsch wurde am Freitag mit dem Ostschweizer Radio- und Fernsehpreis geehrt. Trütsch leitet derzeit interimistisch die Bundeshaus-Redaktion des Schweizer Fernsehens. Seit 1990 steht Trütsch im Dienst des Schweizer Fernsehens und hat seither Glaubwürdigkeit und die kompetente Inland-Berichterstattung zu seinen Markenzeichen gemacht. Dies sieht auch die Jury so und sprach ihm den mit 10’000 Franken dotierten und seit 1952 von der SRG Ostschweiz verliehenen Preis zu. Der Anerkennungs- und Förderpreis wurde von den Kantonen Graubünden, Glarus, St. Gallen, beiden Appenzell und Thurgau gestiftet, wie es in einer Meldung der SDA heisst. Ausgezeichnet werden entweder Persönlichkeiten für ihre jahrelange und profilierte Tätigkeit in den SRG-Medien oder Nachwuchskräfte mit einem Bezug zur Ostschweiz.

Zu guter Letzt: Andere Länder, andere Sitten

Der Gleichmacherei der Globalisierung zum Trotz erreichten uns aus Fernost gleich zwei Meldungen betreffend die Bedienbranche, welche exemplarisch für erhebliche lokale Unterschiede stehen

 Der Gleichmacherei der Globalisierung zum Trotz erreichten uns aus Fernost gleich zwei Meldungen betreffend die Bedienbranche, welche exemplarisch für erhebliche lokale Unterschiede stehen. Im medial und anders an sich äusserst restriktiven China ist eine besonders blutige Form der Reality-Show verboten worden: Ab sofort dürfen Bilder von Geschlechtsumwandlungen oder Schönheitschirurgie nicht mehr ausgestrahlt werden, weil solche Programme «keinerlei positive Wirkung auf die Gesellschaft» hätten (nicht wie das übrige Fernsehangebot).
Sehr empfindlich reagierten die Behörden im muslimischen Malaysia auf die Veröffentlichung einer Jesus-Karikatur. Die Tageszeitung «Maakal Osai» darf während eines ganzen Monats nicht erscheinen, weil sie einen saufenden und rauchenden Jesus auf den Titel gesetzt hatte, unter dem stand: «Wenn jemand für seine Fehler büsst, erwartet ihn der Himmel.» Damit wollte man wohl verhindern, dass erboste Christen auf der ganzen Welt malaysische Botschaften in brand stecken, so wie das im umgekehrten Fall geschah, als sich eine dänische Zeitung über Mohammed lustig machte.

Marco Stettler neuer Chef von Ringier Ukraine

Am 15. September übernimmt der jetzt Marco Stettler die Geschäftsführung von Ringier Ukraine. Stettler leitet seit 2006 Ringiers Geschäfte in Rumänien und löst in der Ukraine Attila Mihok ab, der sich künftig ganz auf die Geschäftsleitung von Ringier Serbien konzentrieren wird.

 Am 15. September übernimmt Marco Stettler die Geschäftsführung von Ringier Ukraine. Stettler leitet seit 2006 Ringiers Geschäfte in Rumänien und löst in der Ukraine Attila Mihok ab, der sich künftig ganz auf die Geschäftsleitung von Ringier Serbien konzentrieren wird. Der 44-jährige Stettler studierte in Basel Wirtschaft und liess sich dann zum Marketingplaner ausbilden. Anschliessend war er für verschiedene Finanz- und Verlagsunternehmen tätig, unter anderem für die Credit Suisse und Adlink Internet Media. Danach war er General Manager beim Gratisblatt Metro in Rom und Mailand. Ab 2004 arbeitete er während zweier Jahre als Advertising Director Classified für die NZZ und stiess dann zu Ringier. Im Zentrum seiner Aufgaben in Kiew steht die Weiterentwicklung der 2006 gestarteten Tageszeitung Blik, wie es in einer Mitteilung von Ringier heisst.

get_footer();