UPC Cablecom hat nicht gegen Preisbekanntgabeverordnung verstossen

In der Frage, ob UPC Cablecom in der Werbung die Preise korrekt ausweist, hat der Kabelnetzbetreiber und Telekomanbieter Recht erhalten. Das Statthalteramt Bülach wies eine Anzeige wegen Verstosses gegen die Preisbekanntgabeverordnung ab.

Unternehmenssprecher Bernard Strapp bestätigte eine entsprechende Meldung des Sonntagblicks. Eingereicht hatte die Anzeige im Sommer der Konkurrent Sunrise. Dieser war der Meinung, UPC Cablecom verweise bei seinen Preisangaben zu wenig auf die Tatsache, dass die Grundgebühr für den Kabelanschluss meist vom Vermieter über die Mietnebenkosten abgerechnet würde. Das Statthalteramt Bülach sah hingegen keinen Verstoss gegen die Preisbekanntgabeverordnung. Gemäss Strapp stützte sich die Behörde beim Entscheid unter anderem auf ein früheres Urteil des Handelsgerichts Zürich. Der Kabelnetzbetreiber freut sich über die Abweisung der Anzeige. «Wir sind nie von einem anderen Entscheid ausgegangen, sind nun aber froh, dass auch diese Instanz wie zuvor die Lauterkeitskommssion und indirekt der Preisüberwacher unsere Werbung nicht beanstandet», sagte Strapp. Sunrise kommentierte den Entscheid des Statthalteramts auf Anfrage nicht, da dieser dem Unternehmen am Sonntag noch nicht vorlag. Die Anzeige gegen UPC Cablecom richtete sich konkret gegen einen Fernsehwerbespot, in dem Schauspieler Carlos Leal sowie Komikerin und Ex-Miss-Schweiz Stéphanie Berger zu sehen sind. Darin wird nach Ansicht von Sunrise nicht korrekt auf die Grundgebühr von 29,95 Franken für den Kabelanschluss hingewiesen. (SDA)

Ruf Lanz für Hiltl: Das Schweigen der Erbsen am ZFF

Auch dieses Jahr spielt das vegetarische Haus Hiltl am Zurich Film Festival eine wichtige Rolle: als Catering-Partner. Dieses Engagement veranschaulicht Ruf Lanz.

Die Kreativen verwandelten dafür den berühmten Psychothriller «Das Schweigen der Lämmer» kurzerhand in «Das Schweigen der Erbsen». Schliesslich liebt es Hiltl schon seit 1898, Tiere durch Vegetarisches zu ersetzen. Die ganzsseitige Anzeige ist im aktuellen Programmheft und im Festival-Katalog des ZFF sehen.

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Verantwortlich bei Hiltl: Rolf Hiltl (Gesamtverantwortung), Marsha Lehmann, Amber Turgeman (Marketing + Kommunikation). Verantwortlich bei Ruf Lanz: Markus Ruf, Danielle Lanz (Creative Direction), Thomas Schöb (Text), Isabelle Hauser (Art Direction), Laura Hofer (Grafik), Pascal Trütsch (Beratung).
 

Zu guter Letzt: Plakat-Unfall

Philipp Müller setzt nach dem tragischen Unfall den Wahlkampf aus. Ob jetzt auch sein Plakat von der Unfallstelle verschwindet?

Dieses könnte dort, wenige Tage nach dem Unfall, etwas deplatziert wirken. Franz Steinegger rät in der Schweiz am Sonntag dem mutmasslichen Unfallverursacher zu Zurückhaltung. «Nichts überstürzen, einen Moment abtauchen, sich die Fakten ansehen, allfällige Fehler offen eingestehen». Weise Worte von «Katastrophen-Franz». Vor dem Abtauchen sollte der bedauernswerte Ständeratskandidat gegebenenfalls aber noch die Wahlpropaganda abräumen. Oder auch nicht. Wichtiger ist ohnehin die schnelle und gute Genesung der schwerverletzten Rollerfahrerin. Übrigens: Exakt an der selben Stelle erreignete sich im April dieses Jahres bereits ein anderer tragischer Verkehrsunfall. Ein Auto geriet damals aus unbekannten Gründen auf die Gegenfahrbahn und verletzte eine entgegenkommende Rollerfahrerin schwer. (hae)

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Makaberer Zufall: In dieser Einfahrt an der Seonerstrasse in Lenzburg wurde nach dem Unfall Müllers Fahrzeug abgestellt – wenige Meter von der Unfallstelle entfernt (Foto: Thomas Häusermann/Werbewoche, 13.9.2015).

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Screenshot: Aargauerzeitung.ch

Schawinski soll Weltwoche vor Gericht entlasten

Eine Woche nach dem Aus der Kultsendung «Roger gegen Roger» zeigen Recherchen der Sonntagszeitung: Schawinski soll vor Gericht gegen seinen Freund Professor Sarasin aussagen, um die Weltwoche zu entlasten.

Die Verwunderung über das plötzliche Ende der Erfolgs-Talkshow «Roger gegen Roger» war vergangene Woche gross. Zwar hat Schawinski in der letzten Sendung auffallend emotional auf Köppels Statements zur Flüchtlingspolitk reagiert, doch kleinere Eklats und Gehässigkeiten waren in den letzten Jahren in der Sendung an der Tagesordnung. Vermutlich einer der vielen Gründe, die die Sendung so populär und beliebt gemacht haben. Schawinski hat das Format mit der Begründung, Köppel nutze die Sendung immer mehr für seine persönliche Wahlpropaganda, statt als Journalist aufzutreten, begraben. «Politiker und Journalist gleichzeitig – das geht meiner Meinung nach gar nicht», so der Radio-1-Chef im Blick-Interview.

Dass Köppels Nationalrats-Kandidatur vielleicht nicht der einzige Grund für das plötzliche Aus war, enthüllt nun die Sonntagszeitung. Zwei Wochen vor der Einstellung der Sendung habe Schawinski erfahren, dass ihn Köppel in einem Gerichtsverfahren als Zeugen vorladen will. Brisant: Der Radio-Pionier soll dabei gegen seinen eigenen Freund, den Zürcher Geschichtsprofessor Philipp Sarasin aussagen und so die Weltwoche vor dessen Klage schützen. Die Weltwoche warf Sarasin nämlich vor, er habe als Mitglied der Berufungskommission die Liebesbeziehung mit der Kandidatin Svenja Goltermann verschwiegen. Sarasin wiederum wies die Vorwürfe zurück – mit der Begründung, das Verhältnis habe erst drei Jahre nach Abschluss des Berufungsverfahrens begonnen. Im Gegenzug reichte er Strafanzeige wegen Ehrverletzung gegen den Autor ein und klagt gegen Verlag und Autor wegen Persönlichkeitsverletzung.

Laut Sonntagszeitung berichten mehrere Quellen, Schawinski soll daraufhin Köppel am Rande einer Sendung verraten haben, es sei allgemein bekannt, dass das Verhältnis schon vor Abschluss des Berufungsverfahrens bestanden habe. Mit dieser Aussage soll er nun die Weltwoche entlasten. Schawinski hingegen bestreitet gegenüber der Zeitung, eine entsprechende Aussage gemacht zu haben. Diese Unterstellung unterstreiche nur «die miserable Quellenlage» für Köppels «Kampagne gegen Philipp Sarasin und Svenja Goltermann». Ausserdem habe «das beispiellose Vorgehen» von Köppel nichts mit den kommunizierten Gründen für das Ende der Sendung zu tun. (hae)

Heinz Karrer neu Verwaltungsrat bei Infront Ringier

Economiesuisse- und Kuoni-Präsident Heinz Karrer ist laut NZZ am Sonntag neuerdings Verwaltungsrat beim Sportvermarkter Infront Ringier.

Als Quelle dient das Handelsregister. Die Bedenken der Zeitung, Karrer könnte an Kapazitätsgrenzen stossen – Economiesuisse wird von allen Seiten kritisiert und Kuoni kämpft mit dem holprigen Neustart – teilt der ehemalige Spitzensportler nicht. Er habe die Anzahl der Mandate von Beginn weg beschränkt, damit er «die grösstmögliche Flexibilität für Economiesuisse und Kuoni habe». Karrers Engagement beim international tätigen Zuger Sportvermarktungs-Unternehmen kommt nicht von ungefähr: Einerseits bringt er als ehemaliger Handball-Internationaler und Intersport-Chef Affinität zu Sport und Sportmanagern mit, andererseits war er in den 90er-Jahren Schweiz-Chef von Ringier und hat so bereits eine gewisse Nähe zum Medienkonzern. Bei Infront Ringier steht die Suche nach einem Nachfolger für Armin Meier an – das Unternehmen steht nach dem plötzlichen Abgang des ehemaligen Veloprofis ohne Chef da (Werbewoche.ch berichtete). Laut NZZ am Sonntag fiel die Trennung so abrupt aus, weil im Auftrag der Swiss Football League Verhandlungen über neue Verträge der Super League anstehen und bei diesen Gesprächen ein Manager gefordert ist, der auch die nächsten Jahre mit an Bord ist. (NZZaS/hae)

Bild: Screenshot SRF
 

SRF zeigt bald personalisierte Werbung

In einem Interview, in dem er unter anderem über die gemeinsame Werbevermarktung mit Ringier und SRG sprach, versprach Swisscom-Chef Urs Schaeppi einen sensiblen Umgang mit Kundendaten. Solche würden nur anonymisiert und aggregiert verwendet.

Wer keine personalisierte Werbung wünsche – und solche ist ein erklärtes Ziel des Joint Ventures der drei Unternehmen -, werde auch keine solche zu sehen bekommen, sagte Schaeppi gegenüber der NZZ am Sonntag. Swisscom wird demnach nicht nur eine solche Opting-Out-Möglichkeit anbieten, sondern ihr Vorgehen bei der Datenauswertung auch von einer Ethikkommission prüfen lassen. «Persönliche Daten unserer Kunden verkaufen wir nicht.» Schaeppi wies im Interview aber auch darauf hin, dass das Gemeinschaftsunternehmen von Swisscom, Ringier und SRG eigentlich nichts Neues vorhabe. «Wenn man im Internet surft, stösst man regelmässig auf personalisierte Werbung.»

Die Forderungen anderer Unternehmen nach einem freien Zugang auf die Swisscom-Daten für alle konterte er damit, dass Swisscom ein börsenkotiertes Unternehmen sei und die Daten im freien Wettbewerb gewinne. «Verlage wie etwas Tamedia haben auch Daten, die sich für die Werbevermarktung eignen», sagte Schaeppi, um rhetorisch zu fragen, ob die Swisscom diese Daten auch gratis erhalten würde. Dass die Eidgenössische Wettbewerbskommission den Zusammenschluss von SRG, Swisscom und Ringier bei der Werbevermarktung nun eingehend untersucht, überrascht Schaeppi indes nicht. Er wünscht sich, dass die Weko bei ihrer Beurteilung nicht in die Vergangenheit schaut, sondern sich überlege, wie der Werbemarkt in zwei bis drei Jahren funktionieren wird.

Kritik äussert der Swisscom-Chef aber gegenüber jenen, die sich gegen das noch namenlose Joint Venture des Telekom-Konzern mit den beiden Medienhäusern stellen. Bevor überhaupt ein Angebot entstanden sei, werde dagegen geschossen. «Mit dieser Einstellung verunmöglicht man jede Innovation.» Denn wenn nicht ein Schweizer Akteure einen solchen Schritt mache, dann werde es einer aus dem Ausland tun. (SDA)

Bild: Swisscom

Verlagshäuser als Flüchtlingscamps

SVP-Präsident Tony Brunner kritisiert im Interview mit der Schweiz am Sonntag die Berichterstattung von Ringier und SRF und fordert die Medienhäuser auf, selber Flüchtlinge aufzunehmen.

«Gewisse Medienhäuser» würden momentan «eine regelrechte Kampagne gegen die SVP» führen, so Brunner. «Angeführt von Ringier» werde versucht, mit Bildern, Emotionalisierung und «grenzwertiger Berichterstattung» Wahlkampf gegen die Partei zu führen. Als Beispiel fügt Brunner das Bild des toten syrischen Jungen in der Türkei an – Blick habe dazu die Frage «Stoppt dieses Bild die SVP?» gestellt. Inzwischen wisse man, dass die Familie schon lange in der Türkei gelebt habe und der Vater nach Europa wollte, «um sich die Zähne machen zu lassen». Dass sich die öffentliche Wahrnehmung zugunsten der Flüchtling geändert hat, führt Brunner darauf zurück, dass Ringier und SRF die Leute täglich mit dem Leiden und Bildern von flüchtenden Menschen «versorgen» – und stellt in Frage, ob es sich dabei noch um eine differenzierte Berichterstattung handle: «Eher grenzt es an Propaganda. Wenn es Ringier und SRF Ernst ist, sollen sie in ihren Verlagshäusern Flüchtlingscamps errichten.»

Auf Nachfrage des Interviewers bestätigt Brunner, dass er diese Forderung ernst meine. Man würde Millionen von Menschen mit Bildern suggerieren, sie bekämen Asyl in Europa. Es kämen nur die Vermögenden, die anderen blieben «im Dreck sitzen». Brunner plädiert dafür, am Rande der Krisenherde in Wasserversorgung, Nahrungsmittel und Unterkünfte zu investieren. (hae/SaS)
 

SRF: Christoph Nufer wird neuer Leiter der TV-Bundeshausredaktion

An der Spitze der TV-Bundehausredaktion von SRF steht künftig Christoph Nufer. Er löst in dieser Funktion den langjährigen Redaktionsleiter Hanspeter Trütsch ab, der aber weiter aus Bern berichtet.

Christoph Nufer, 43, ist seit 2001 für Schweizer Radio und Fernsehen tätig. Zunächst war er Redaktor beim Politmagazin «Rundschau». Von 2006 bis 2011 berichtete er als EU-, Nato- und Benelux-Korrespondent aus Brüssel. Nach der Rückkehr in die Schweiz arbeitete er als Produzent wieder für die «Rundschau» und gleichzeitig auch schon als Redaktor für die Bundeshausredaktion, in die er 2014 ganz wechselte. Ab 1. März 2016 übernimmt er nun die Leitung der Bundeshausredaktion.

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Vor seinem Eintritt beim damaligen Schweizer Fernsehen DRS war Christoph Nufer als Redaktor für die Schweizerische Depeschenagentur (SDA) und als Redaktor, Produzent und Moderator für Tele 24 und TeleZüri journalistisch tätig. Er schloss an der Universität Freiburg im Üechtland das Studium der Rechtswissenschaften mit einem zweisprachigen Lizentiat ab und erwarb zudem den Master in European Studies (MAES) am Europainstitut der Universität Basel. Christoph Nufer ist verheiratet und Vater von drei Kindern.

Tristan Brenn, Chefredaktor TV: «Als ehemaliger Brüssel-Korrespondent und Redaktor des Bundeshauses ist Christoph Nufer ein ausgewiesener Kenner in Europafragen und den Beziehungen zwischen der Schweiz und der EU. Mit seinen Analysefähigkeiten und seiner langjährigen Fernseherfahrung bringt er optimale Voraussetzungen für die Leitung der Bundeshausredaktion mit.»

Christoph Nufer folgt auf Hanspeter Trütsch, 62. Der langjährige Redaktionsleiter wird mit einem reduzierten Pensum weiterhin für die SRF-Bundeshausredaktion arbeiten.

Kampaweb unter neuer Führung

Die Zürcher Online-Kommunikationsagentur Kampaweb hat eine neue Führung. Der vormalige CTO und Minderheitsgesellschafter Miro Dietiker hat per 1. September 2015 alle Anteile der Gesellschaft übernommen und agiert als neuer Geschäftsführer.

Der frühere Geschäftsführer Andreas Freimüller übernimmt zusätzliche Aufgaben beim Kampagnenforum, wie es in einer Mitteilung heisst. «Für unsere Kunden ändert sich nichts» sagt der neue Geschäftsführer Miro Dietiker, «ihre Ansprechpartner in den Projekten und im Support bleiben gleich.» Die Teams für Beratung, Konzeption und Umsetzung rücken bei Kampaweb näher zusammen und die Kunden profitieren von effizienteren Prozessen. Das Kampagnenforum übernimmt das Kurswesen und baut die Beratungdienstleistungen weiter aus.

The House lanciert zweite Runde des Skoda Crazy Hockey Quiz.

KSP für Coop to go: Gipfeli sucht Schoggi

Am 19. August eröffnete im Bahnhof Stadelhofen in Zürich die erste Filiale von «Coop to go». Während der Eröffnungsphase wurde im Bahnhof Stadelhofen eine von KSP entwickelte Promotion durchgeführt.

Den Passanten wurden Flyer verteilt, auf denen sie die zweite Hälfte des abgebildeten Produkts suchen mussten. Hatten sie z.B. ein Gipfeli auf dem Flyer, mussten sie die Person mit dem Schoggi-Flyer finden. War die Suche erfolgreich, konnten beide gemeinsam im «Coop to go» ihren Flyer abgeben und erhielten gratis ein Schoggigipfeli oder je nach Sujet eines der anderen abgebildeten Produkte. Insgesamt wurden zwölf verschiedene Sujets in Umlauf gebracht.

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Ziel der Promotion war, die Passanten auf den neu eröffneten «Coop to go» und sein frisches Sortiment aufmerksam zu machen. Ein Ziel, das spielend erreicht wurde. Viele «Paare» fanden sich und besuchten gemeinsam den Shop, um ihren Snack oder ihre Erfrischung abzuholen. «Coop to go» war in aller Munde.

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Verantwortlich bei Coop: Roger Vogt (Leiter VRE NWZZ); Petra Thomann (Leiterin Werbung). Verantwortlich bei KSP Krieg Schlupp Partner: Flo Wacker (Gesamtverantwortung); Benny Goldstein (Creative Direction); Lea Baldinger, Virginia Waldburger (Grafik); Daniel Zehnder (Text); Flavia Meyer (Beratungsleitung); Marc Gooch (Beratung); Manuela Pasanen (DTP); Giacomo Wyss (Bildbearbeitung); Martin Graf (Foto).
 

Chefredaktor verlässt Berner Oberländer Ende Jahr

Der Chefredaktor Bruno Stüdle gibt per Ende Jahr die Leitung der Tageszeitung Berner Oberländer ab. Der Mittfünfziger will nach eigenen Angaben in seinen letzten zehn Berufsjahren noch etwas Neues anpacken.

Stüdle, der seit vielen Jahren auch Veloreisen leitet, macht sein Hobby zum Beruf, wie er am Freitag auf Anfrage sagte. Seit 2001 ist Stüdle für den Berner Oberländer tätig und hat vor rund vier Jahren die Chefredaktion übernommen, wie die Zeitung in ihrer Freitagsausgabe schreibt.Seine journalistische Laufbahn startete Stüdle mit einem Stage beim Thuner Tagblatt. Später arbeitete er als Redaktor und Produzent unter anderem für den Berner Bär und für 20 Minuten. (SDA)

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