Pink Elefant: Fabelwesen für Bern

Cordelia Hagi verfolgt gemeinsam mit ihrer Agentur Pink Elefant seit rund 10 Jahren eine grosse Vision. Sie will das Gebiet «ennet der Aare» mit monumentalen Fabelwesen erschliessen.

Dahinter steckt die Idee der Wiederentdeckung der fünf Sinne. Eine farbige Antithese zur digitalisierten Welt. Hinter dieser Vision steht ein Verein mit Mitgliedern aus Politik und Wirtschaft. Dieser Verein hat gemäss Mitteilung mit grosszügigen Spenden den ersten Kickoff ermöglicht. So konnte das Projekt weiter konkretisiert werden. Dies beinhaltet die Erstellung eines Reliefs, die Umsetzung eines Films mit Drohnen-Flug über Bern, sowie auch die Webpage Delia.ch. Ausserdem wurde das Projekt mit einer von Sven Epiney moderierten Medienkonferenz  vorgestellt.

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Verantwortlich bei Verein Delia: Andreas Bähler (Präsident.). Verantwortlich bei Pink Elefant: Cordelia Hagi (Konzept und Vision), Harry Sulzer (Copy, Pressearbeit), Gregory Zagkos (Webdesign und Programmierung), Carmen Sangvik (Assistenz). Film: Twin Design. Modellbau und Figuren: Wenger Modellbau, Atelier Peter Seger, Faces.
 

Ric: Kommunikation für Ostenberg

Ric-Communications realisiert für Tellco Immobilien Zürich die Kommunikation für das Immobilien-Neubauprojekt Ostenberg in der Region Liestal. Resultat: Ein Grossteil der Wohnungen konnte bereits vermietet werden.

Kernstück im On- und Offline-Bereich ist die Webseite, welche für die Mobile- und Tablet-Nutzung in Responsive Design umgesetzt wurde. Ein 6-seitiges Mailing im Zeitungslook mit vertieften Informationen zu den Wohnungen und Content zum Standort wurde in der Region Liestal und Basel breitflächig gestreut. Abgerundet wird die Objektvermietung mit flankierenden Inseraten in der Tagespresse und auf Online-Portalen sowie durch Publireportagen und Werbung auf ÖV’s.

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Verantwortliche bei Tellco Vorsorge / Werner Sutter & Co: Michael Fässler (Leiter Immobilienbewirtschaftung), Claudia Torre (Bewirtschaftung), Julia Honigmann (Immobilienbewirtschafterin), Juliane Jacobi (Immobilienbewirtschafterin). Verantwortliche bei Ric-Communications: Raymond Inauen (Konzept, Umsetzung, Beratung), Daniel Sulzer (Text), BlueMouse, (Programmierung).
 

Ragusa: Freundschaft ist Charaktersache

«Wer Authentisches und Natürliches mit seinen Freunden teilt, zeigt Charakterstärke.» Unter diesem Motto lädt der Schokoladen-Confiseur aus dem Berner Jura jetzt zum Teilen und Verschenken ein.

Ragusa gibt es seit August in einer 12er-Sharing-Box. Zu erkennen sind die kleinen Confiserie-Neuheiten am urbanen Handmade-Look. Ragusa Friends soll zur Kult-Schokolade für charakterstarke Freunde werden. Mit der neuen Variante spricht Camille Bloch eine ganz bestimmte Zielgruppe an: bewusste Konsumenten, die den urbanen Trend zum Echten verfolgen und ein zu 100 Prozent natürliches Produkt geniessen möchten – gemeinsam mit Freunden.

https://www.youtube.com/watch?v=RBguVrjDII0

Mit Freunden auf Tour

Von Mitte September bis Anfang Oktober bringt Ragusa Friends den kleinen Genuss in den Geschmacksrichtungen Classique, Noir und Blond in zehn Schweizer Städte. Auf zentralen öffentlichen Plätzen können sich Schokoladenliebhaber und echte Freunde selbst von der Köstlichkeit überzeugen. In einem Fotomobil in urbanem Look bietet Camille Bloch die Möglichkeit, ein persönliches Foto aufzunehmen und dieses in Form einer individuellen Postkarte an seine Lieben zu verschicken. Für alle Schoggi-Fans liegen ausserdem Sammelkarten rund um das Thema Freundschaft aus. Wer eine von zwei erhaltenen Kostproben an einen Freund verschenkt und den Moment auf einem Foto festhält, hat die Chance, für sich selbst und zwei Freunde drei individuelle Fahrräder aus echter Manufaktur-Produktion zu gewinnen. Alle, die nicht persönlich vor Ort sein können, haben online auf Ragusafriends.ch ebenfalls die Möglichkeit, individuelle Grüsse in Form einer haptischen Postkarte zu versenden. Zudem gibt es auf der Website Impressionen rund um die Tour. In ausgewählten Einkaufszentren finden zusätzliche Produkt-Degustationen statt.

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Stopps der Ragusa Friends Tour 2015 in der Schweiz:

Genf // 17. September
Lausanne // 18. September
Bern // 19. September
Thun // 20. September
Zug // 25. September
Zürich // 26. September
Luzern // 27. September
Winterthur // 1. Oktober
St. Gallen // 2. Oktober
Basel // 3. Oktober
 

Apple IOS 9 Werbeblocker

Apple hat für diese Woche ein Upgrade seines Mobile-Betriebssystems angekündigt, welches erstmals die Unterbindung von Werbung ermöglichen soll. Mark Forster erklärt, wie Ad-blocking funktioniert und welche Auswirkungen im Schweizer Werbemarkt zu erwarten sind.

Seit der Ankündigung des neuen Betriebssystems ranken sich Gerüchte darum, ob und wie sich eine Ad-Blocker-Funktionalität auf den iPhones der Konsumenten einrichten lässt und welche Konsequenzen sich daraus für die Werbeindustrie ergeben. Die Befürchtungen gehen sogar so weit, dass Werbung auf mobilen Geräten in Zukunft nicht mehr möglich sein könnte. Eine kurze Erklärung tut darum not.

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Mark Forster, Adello-Founder und CEO.

Mark Forster, was genau wird mit iOS 9 ermöglicht?
Neben einer verbesserten Tastatur, flexiblerer Suche, Videoüberlagerung etc. erlaubt iOS 9 den Nutzern zum ersten Mal, Content Blocking-Software in die mobile Version des Apple-Browsers «Safari» zu installieren. Damit kann im Prinzip auch Werbung unterbunden werden. Mit dem iOS-Upgrade alleine ist diese Funktionalität jedoch auf keinem iPhone und iPad aktiviert. Die entsprechende Modifikation muss zunächst vom Nutzer manuell vorgenommen und aktiviert werden. Wer also sein Device auf iOS 9 aktualisiert, blockiert deswegen noch keine Werbung. Um Werbung zu unterbinden, müssen aktiv verschiedene Schritte unternommen werden.

Was müssen Nutzer denn genau tun, um Werbung zu blockieren?
Die User müssen in einem ersten Schritt im AppStore nach einem passenden Angebot einer Adblocking-Software suchen und diese auf ihrem Gerät installieren. Anschliessend muss der heruntergeladene Adblocker in den Einstellungen des iPhones oder iPads aktiviert werden. Das aus der Desktop-Welt bekannteste Programm ist AdBlock Plus, welches nun auch für iOS verfügbar ist. Von sich aus blockiert iOS 9 keine Werbung.

Wie funktioniert dies?
Entgegen der weit verbreiteten Meinung funktioniert Adblocking ausschliesslich in der mobilen Version des Apple-Browsers «Safari». Auf Chrome haben Werbeblocker also ebenso wenig Zugriff wie auf sämtliche anderen Browser. Auch alle Mobile Apps sind von Adblocking nicht betroffen – wie zum Beispiel 20Minuten, Blick oder Watson).

Welche Auswirkungen sind denn zu erwarten?
Kurzfristig sind für den mobilen Werbemarkt keine spürbaren Auswirkungen zu erwarten. Denn der potenziell geblockte Traffic-Anteil liegt im tiefen einstelligen Prozentbereich und damit ein Vielfaches unter dem Wachstum des mobilen Datenverkehrs.
 
Können Sie dies genauer ausführen?
Als Vergleich lässt sich die Adblocker-Verbreitung auf PC heranziehen, wo solche Programme seit 2009 existieren. Heute, also sechs Jahre später, haben weltweit rund 198 Millionen PC’s einen Adblocker installiert. Dies entspricht 6 Prozent der weltweiten mit dem Internet verbundenen Geräte (2015 Ad-blocking Report PDF). Auf iOS 9 bezogen ist wie erklärt zu bedenken, dass ein Adblocker ausschliesslich auf «Safari» Werbung begrenzt, nicht jedoch auf anderen Apps. Konkret ist also nur Werbung betroffen, die in einer auf «Safari» aufgerufenen Mobile-Site ausgesteuert wird. Die Nutzung von Mobile Apps übersteigt aber diejenige von Mobile Sites bei weitem. In den USA liegt das Nutzungsverhältnis von App vs. Browser bei 85 : 15. Der Anteil von Safari am Mobile- und Tablet-Markt beträgt aktuell 41 Prozent. Selbst wenn folglich alle iPhone- und iPad-Nutzer auf iOS 9 aktualisieren und jetzt einen Adblocker herunterladen und aktivieren würden, würde dies maximal 6,15 Prozent der Werbeanzeigen ausblenden. Wenn man nun davon ausgeht, dass die Verbreitung der Adblocker wie auf Desktop innerhalb von 6 Jahren 6 Prozent aller Geräte erreichen wird, sinkt der blockierte Mobile-Adtraffic um 0,3 Prozent des gesamten iOS-Werbeinventars. Gemessen am Datenvolumen soll der Mobile-Traffic aber jedes Jahr um 57 Prozent steigen. Das potenziell geblockte Inventar von 0,3 – 6,15 Prozent ist für die Werbeindustrie deshalb vernachlässigbar.

Trotzdem: Was bedeutet die Einführung von Mobile Adblocker konkret für Verlage, Werbetreibende und die über 6,5 Millionen Mobile Nutzer in der Schweiz?
Wir beobachten diese Entwicklung laufend sehr genau. In unseren Systemen sehen wir solche Trends sehr früh und könnten damit auf allfällige Veränderungen reagieren. Tatsache ist, dass der Mobile Traffic monatlich immer noch um zweistellige Prozentzahlen steigt. Wir analysieren dies auch regelmässig mit unseren Publisher-Partnern, diese scheinen nervös. Wobei die Situation paradox ist: Die Konsumenten sind augenscheinlich nicht dazu bereit, für Inhalte zu bezahlen. Deshalb müssen diese Inhalte über Werbung finanziert werden. Wenn diese Werbung nun unterbunden wird, fällt die Monetarisierung für die Publisher weg, was zulasten der Qualität der Medien geht. Dies wiederum kann nicht im Interesse der Konsumenten sein. Wir von Adello sehen die Verbreitung der Adblocker nicht negativ. Denn: Wer einen Adblocker installiert, will ja bewusst keine Werbung sehen. Ein Adblocker erlaubt die Verschwendung von Werbung an Desinteressierte zu reduzieren. Wer also erkennt, welcher Nutzer auf einem «Safari»-Browser einen Adblocker installiert hat, sollte demselben Nutzer in anderen Kanälen möglichst ebenfalls keine Werbung anzeigen. Es geht also darum, dem Konsumentenverhalten Rechnung zu tragen anstatt es zu bekämpfen. Falls Mobile Adblocking wider allen Erwartungen enorme Verbreitung finden und eine bestimmte Werbezielgruppe erheblich ausblenden sollte ist anzunehmen, dass Kampagnen vermehrt in Mobile Apps ausgesteuert würden. Auf «Safari» dürften dann andere Werbeformen den Vorzug erhalten, welche nicht unterbunden werden können. Denn: Werbung findet immer einen Weg zum Konsumenten.

Interview: uma
 

Ringier Axel Springer Serbia gründet Vermarktungsorganisation

Zum 1. Oktober 2015 wird Ringier Axel Springer Serbia die Vermarktungsorganisation Media Impact Srbija starten und innovative Werbelösungen für den serbischen Markt anbieten.

Die neue Organisation soll ihren Kunden integrierte 360-Grad-Werbelösungen sowie Cross-Media-Dienste mit Schwerpunkt auf Technologie und Daten anbieten. Dies schreibt Ringier Axel Springer Media in einer Mitteilung vom Mittwoch. Media Impact Srbija biete ihren Kunden maßgeschneiderte Werbelösungen an, darunter innovative Werbeprodukte wie Native und Video Advertising. Das Portfolio umfasst starke Print- und Online-Marken, die zusammen 2,1 Millionen Unique User (Gemius Audience 6/2015), 1,4 Millionen Nutzer mobiler Endgeräte (Gemius Audience und Google Analytics, 6/2015) sowie 2,3 Millionen Leser von Printmedien (Ipsos Strategic Marketing, 6/2015) erreichen.

Nach Media Impact Polska ist Media Impact Srbija die zweite von Ringier Axel Springer Media gegründete Vermarktungseinheit. Als Teil dieses Netzwerks profitiert die Organisation von Zugang zu Dreamlab, dem in Krakau ansässigen Technologie-Hub der Ringier Axel Springer Media. Dieser entwickelt hochmoderne Technologien für digitales Publishing und digitale Werbung.

Media Impact Srbija wird geleitet von Mihailo Ponjavic (Sales Director der Media Impact Srbija). Zu seinem Kernteam zählen Snezana Stojsavljevic (Head of News Portfolio Sales), Goran Radulovic (Leiter Verticals Sales) und Marko Bogicevic (Head of Special Digital and Project Sales).
 

Presserat: Privatsphäre und Identifizierung

Der Presserat hat eine Beschwerde gegen eine Berichterstattung in Blick und Blick.ch teilweise gutgeheissen.

Am 13. November 2014 berichtete der Blick über den Postautounfall in Endingen AG vom 11. November 2014, bei dem zwei Menschen ihr Leben verloren. Der Artikel beschäftigte sich unter dem Titel «Ihr Glück war perfekt. Das zweite Opfer Jonas M. (✝24) hinterlässt Frau und Neugeborenes» mit dem Schicksal dieser jungen Familie. Der Artikel wurde unter anderem mit einem verpixelten Foto des Paares illustriert und schilderte die Lebenssituation
des Opfers.

Der Beschwerdeführer beanstandete mehrere Fehler. Blick habe ein Foto aus dem Facebookprofil der Frau ohne Nachfrage bei ihr verwendet und für den Bericht missbraucht. Durch die Veröffentlichung des Vornamens und der Initiale des Nachnamens, der Angaben zu Beruf, Zivilstand, ehemaligem Wohnort und des verpixelten Fotos sei die Identität des Opfers nicht geschützt worden, obwohl an dessen Identifizierung kein öffentliches Interesse bestehe. Zudem habe der Bericht die Wahrheitspflicht verletzt. Sowohl die Angaben zum Hobby des Verunfallten wie zum Wohnungswechsel und der Art des Wohnhauses seien falsch.

Der Presserat kommt zum Schluss, dass Blick und Blick.ch die Ziffer 7 (Privatsphäre) der «Erklärung der Pflichten und Rechte der Journalistinnen und Journalisten» in Bezug auf die Wahrung der Persönlichkeitsrechte dadurch verletzt haben, dass sie ein Foto des Verunfallten und dessen Frau von der Facebookseite der Frau ohne deren Einwilligung verwendeten. Darüber hinausgehend wird die Beschwerde abgewiesen.
 

Neue Digitalagentur in Zürich

Am 1. September hat eine neue Digitalagentur in Zürich ihre Pforten geöffnet: Kilokilo.

Gründer sind Dominik Sigrist (Art Direction), Alexandre Joly (Developer), und Lukas Zgraggen (Motion and Interaction). Alle drei waren zuvor bei der Y&R Group Switzerland tätig.

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Die Agentur setzt auf Kunden und Partner-Agenturen, welche mit verblüffenden Umsetzungen aus der breiten Masse herausstechen wollen, ob mit Websites, Apps oder Animationen.
 

«Kassensturz»/«Espresso»: Wettstein gibt Redaktionsleitung ab

Wolfgang Wettstein hat sich entschieden, eine Auszeit zu nehmen und sich beruflich neu zu orientieren. Er gibt die Redaktionsleitung der Konsumentenredaktion von «Kassensturz» und «Espresso» auf eigenen Wunsch Ende März 2016 ab.

Anfang 2012 wurden die Teams von «Kassensturz» und dem Radio-Konsumentenmagazin «Espresso» zur ersten trimedialen Konsumentenredaktion von SRF zusammengelegt. Das neu formierte Team produziert seither unter der Leitung von Wolfgang Wettstein Inhalte für Fernsehen, Radio und Internet.Nach insgesamt 22 Jahren Tätigkeit bei SRF und zuletzt 11 Jahren als Redaktionsleiter von «Kassensturz» beziehungsweise der trimedialen Konsumentenredaktion von SRF nimmt sich Wolfgang Wettstein nun auf eigenen Wunsch eine berufliche Auszeit, um sich neu zu orientieren.

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Seit seinem Studienabschluss in Germanistik, Philosophie und Kunstgeschichte steht Wolfgang Wettstein bei SRF im Einsatz. Er begann seine Laufbahn 1994 beim «Kassensturz», wo er als Redaktor und Produzent tätig war. In gleicher Funktion arbeitete er ab 2003 für die «Rundschau». Im Frühling 2005 wechselte Wolfgang Wettstein zurück zum Konsumentenmagazin und übernahm die Redaktionsleitung beim «Kassensturz».

Bild: SRF/Oscar Alessio
 

Zu guter Letzt: Jobs Herkunft verbreitet sich im Netz

Gleichzeitig zu den Bildern des toten Flüchtlingskinds und der ungarischen «Prügel-Reporterin» geistert eine neue Geschichte durchs Internet: Der biologische Vater des 2011 verstorbene Apple-Guru Steve Jobs war ein syrischer Migrant.

Jobs Vater namens Abdulfattah Jandali soll 1954 in die USA ausgewandert sein, um dort zu studieren. Seine Geliebte brachte Steve Jobs 1955 zur Welt, gab ihn jedoch zur Adoption frei, da die konservative Familie der amerikanischen Mutter den Syrer (und somit eine Hochzeit) nicht akzeptierten. So wuchs der kleine Steve bei Paul und Clara Jobs auf, in Mountain View, California.

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Ein entsprechender Tweet von David Galbraith anfangs September verbreitet sich derzeit um die Welt. So nahmen etwa die Huffington Post, Chicago Tribune, Daily News und The Independent den sanften Reminder bereits auf. (uma)
 

Snapchat will Geld mit Wiederholungen verdienen

Dass angesehene Fotos sofort verschwinden, ist eigentlich der Clou am Fotodienst Snapchat. Jetzt kehrt das Startup das Prinzip um: wer drei Wiederholungen sehen will, soll zahlen.

Für 0,99 Dollar kann sich ein Nutzer drei Bilder oder Videos jeweils noch einmal ansehen, kündigte Snapchat am späten Dienstag an. Das Angebot gibt es zunächst nur in den USA. Bisher hatte Snapchat mit kostenlosen «Replays» experimentiert – aber sie waren auf eine Wiederholung pro Nutzer am Tag beschränkt. Ausserdem führte Snapchat Animationen ein, die man in Selfies einfügen kann.

Bei Snapchat kann man Fotos verschicken, die sich nach dem Ansehen von alleine löschen. Die App ist vor allem bei jungen Nutzern populär, die auch freizügige Bilder damit verschicken. Allerdings kämpfte der Dienst in der Vergangenheit auch mit Sicherheitsproblemen.

Snapchat kommt nach eigenen Angaben auf rund 100 Millionen Nutzer pro Tag und arbeitet an einem Geschäftsmodell. Die Firma aus Kalifornien experimentierte bisher unter anderem mit Video-Werbung oder bezahlten Kooperationen mit Unternehmen.

Laut internen Zahlen, die jüngst im Blog «Gawker» veröffentlicht wurden, verbuchte Snapchat von Januar bis November vergangenen Jahres allerdings erst einen Umsatz von drei Millionen Dollar – bei einem Verlust von 128 Millionen. Für dieses Jahr sind laut dem Technologie-Blog «Recode» Erlöse von rund 50 Millionen Dollar anvisiert.

Mitgründer und Chef Evan Spiegel sagte im Mai, Snapchat habe einen Plan für den Gang an die Börse, nannte aber keinen Zeitraum. Im vergangenen Jahr wollte Facebook Snapchat kaufen, dem Vernehmen nach für drei Milliarden Dollar. Die Gründer schlugen das Angebot jedoch aus. (SDA)
 

Weltformat 15 – Plakatfestival Luzern

Am 26. September startet das siebte Luzerner Plakatfestival Weltformat. Zum Auftakt des Festivals werden die Preisträger des Internationalen Studentenwettbewerb «Visueller Skandal» und des Wettbewerbs «100 beste Plakate 14» bekannt gegeben.

Zum fünften Mal hat das Plakatfestival Weltformat einen Wettbewerb für Studierende ausgeschrieben. Das Thema: «Visueller Skandal». Frei nach dem Zitat «l’affiche est un scandale visuel» (das Plakat ist ein visueller Skandal) von Raymond Savignac sollen verschiedene Möglichkeiten zur Gewinnung von Aufmerksamkeit untersucht werden. Zu gewinnen gibt es neben einem Preisgeld von 1‘500 Franken auch einen nationalen Plakataushang der APG.

Von über 950 eingereichten Wettbewerbsbeiträgen von 450 Studierenden hat eine Jury unter der Leitung des Grafikers Claude Kuhn 20 verheissungsvolle Plakate für den Final nominiert. Davon sind 15 von Grafikerinnen.

Nominierte:
Yiyi Bian (China), Damian Antolak (Polen), Elena Rast und Mirjam Murer (Ebikon), Klaus Stille (Lausanne), Katja Ivanchenko (Konstanz), Anna Demidowicz (Polen), Alice Lobsiger, (Bern), Loana Boppart (Luzern), Joe Leiner (Trier), Leon Thau (Luzern), Franziska Loos (Berlin), Ilona Hornickova (Prag), Jovana Nikolic (Serbien), Katerina Lesyk (Ukraine), Anna Beil (Berlin), Sandra Sordini (Bozen), Audrey Quaranta (Besançon), Teresa Płotkowiak (Poland), Dominique Wyss (Bern), Florian Lauchenauer (Luzern)

Jury:
Claude Kuhn (Kehrsatz), Paula Troxler (Zürich), Daniel Peter (Luzern), Nina Wagner (Bern), Bruno Niederberger (APG|SGA)

100 beste Plakate 14 – Deutschland Österreich Schweiz

Der Wettbewerb «100 beste Plakate – Deutschland Österreich Schweiz» ist 2014 zum 14. Mal im internationalen Massstab ausgeschrieben worden und gilt als wichtige Institution des aktuellen Plakatdesigns. Zahlreiche Grafikdesignerinnen und -designer, Studierende der Fachbereiche Grafikdesign künstlerischer Hoch- und Fachhochschulen, Agenturen, Büros sowie Auftraggeber und Druckereien beteiligen sich alljährlich.
Im aktuellen Jahrgang sind dies 575 Einreicher mit knapp 1800 Plakaten. Die 100 Preisträger-Plakate und Plakatserien, davon 51 aus der Schweiz, wurden durch die Jury unter dem Vorsitz von Richard van der Laken nominiert. Weltformat zeigt diese Ausstellung bereits zum zwölften Mal exklusiv in der Schweiz.

Jury:
Richard van der Laken (NL Amsterdam, Vorsitz), Christof Nardin (A Wien), Jiri Oplatek (CH Basel), Nicolaus Ott (D Berlin), Ariane Spanier (D Berlin)

Plakatfestival

Sieben vielseitige Ausstellungen und mehrere Rahmenveranstaltungen wie Workshops, Symposium, Grafikbazar und Abschlussparty zeichnen das siebte Plakatfestival in Luzern aus. Ein Fokus liegt heuer auf der Tradition von Schweizer Tourismusplakaten. Das Festival dauert vom 26. September bis 4. Oktober 2015.

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Verein Weltformat

Der Verein Weltformat hat sich zum Ziel gesetzt, das Medium Plakat in all seinen Facetten zu fördern. Mit zahlreichen Ausstellungen wird das Plakatdesign einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Der Verein ist Anfang 2010 mit dem Ziel gegründet worden, ein jährlich stattfindendes Plakatfestival mit nationaler Ausstrahlung zu veranstalten. Er löste damit den Verein Posters Lucerne ab, der in Luzern jeweils die Ausstellung der 100 besten Plakate aus dem deutschsprachigen Raum gezeigt hatte. Unterstützt wird das Plakatfestival Weltformat 15 von der APG und weiteren Partnern.

Festivalprogramm (PDF)

 

Award-CC: Zwei Trophäen vergeben

Die Preisträger des Swiss Award-CC des Jahres 2015 stehen fest: Die Kommunikationsprojekte des Energieunternehmens Swissgrid und von Hej Creative/Nik Schwab für Swiss Tennis wurden im Zürcher Club Escherwyss mit einer Trophäe ausgezeichnet.

Es war bereits die elfte Preisverleihung des Swiss Award-CC. Eine achtköpfige, unabhängige Fachjury verlieh die Trophäen zusammen mit vier Nominationen und begründete ihre Entscheide.

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Die Fachjury des Swiss Award Corporate Communications verleiht dieses Jahr zwei Projektteams die begehrte Award-Trophäe des Tessiner Künstlers Pedro Pedrazzini. Sie gehen an das Energieunternehmen Swissgrid für das Projekt «Strategisches Netz 2025: Für die Energiezukunft der Schweiz» (Bild oben) und an das Projektteam Hej Creative/Nik Schwab für für die Eingabe «Kids Tennis High School: Punkte statt Noten» für Swiss Tennis (Bild unten).

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Die neutrale Jury entschied auch dieses Jahr als unabhängiges und ehrenamtliches Fachgremium. Mit ihrem Entscheid taxiert sie die genannten Projekte als «herausragende Beispiele für eine vernetzte und leistungsfähige Unternehmenskommunikation in der Schweiz». Vorsitzender der Jury ist Peter Stücheli-Herlach, Professor für Organisationskommunikation an der ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften. Er begründete in seiner Laudatio den Entscheid der Jury anhand der ausgeschriebenen Kriterien für den Award. Der Award wurde dieses Jahr erstmals in exklusiver Partnerschaft mit dem Branchenverband pr suisse verliehen.

Neben den beiden Trophäen verlieh die Jury eine Nomination an vier weitere Eingaben. Es handelt sich dabei um folgende Projekte: Agentur Achtung! Hamburg für Swiss Airlines, Klinik Hirslanden Zürich, Namics 13 für Swisscom sowie die Urner Kantonalbank. Bei diesen Projekten handelt es sich nach Ansicht der Jury um «ausgezeichnete Beispiele für die vernetzte und leistungsfähige Unternehmenskommunikation in der Schweiz». Allen Nominierten wurde durch das Jury-Mitglied Cla Martin Caflisch vom Zentralvorstand von pr suisse ein Zertifikat überreicht.

An der Preisverleihung traten auch Vertreter der letztjährigen Preisträger SBB und SwissLife auf. Sie orientierten darüber, wie ihre ausgezeichneten Projekte nachhaltig im Markt implementiert werden konnten – und dass die erlangten Award-Trophäen im Team und im Markt eine motivierende Resonanz ausgelöst hätten. An der gut besuchten Award-Verleihung tauschten sich Branchenvertreter über Trends und Qualitätsmasstäbe in der Schweizer Unternehmenskommunikation aus. Der Singer/Songwriter Andy F. überraschte das Publikum mit dem eigens komponierten Song in Zürcher Dialekt zum diesjährigen Jahrgang, in Anlehnung an seinen Song «Züridate».

Der Award-Initiator Roland Bieri sprach dem Präsidenten des Branchenverbands PR Suisse seinen Dank für die erstmalige exklusive Partnerschaft aus und dankte den vielen und langjährigen Sponsoren, ohne die diese elfte Durchführung nicht möglich gewesen wäre. Der Preis wird seit diesem Jahr von PR Suisse mit seinen über 1’500 Mitgliedern als exklusiver Branchenpartner unterstützt. Der zwölfte Jahrgang des Awards steht bereits vor der Tür; Eingaben können ab dem 1. März bis zum 15. Juli 2016 eingereicht werden, die Preisverleihung findet am 8. September statt.

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